Amtliches Material
zum Massenmord von
- /
Im Aufträge des Auswärtigen Amtes auf Grund urkundlichen
Beweismaterials zusammengestellt, bearbeitet und herausgegeben
von der Deutschen Informationsstelle
Zentralverlag der NSDAP. Franz Eher Nachf. GmbH.
Gedruckt im Deutschen Verlag, Berlin
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Übersicht . . . . 9
Dokumente . . 15
L Der Tatbestand
A) Die Auffindung der Massengräber
1. Der Abschlußbericht des Feldpolizeisekretärs Voß über die Aus¬
grabungen der polnischen Offiziere vom 26. 4. 43 . 15
2. Vorbericht über den Beginn der Ausgrabungen vom 27. 3. 43 . . . 18
B) Kosi-Gory-Hügel — eine alte Richtstätte der Tscheka
3. Protokoll über die Vernehmung des Kuzma Godonow durch die
örtliche Feldpolizeistelle . 18
4. Protokoll über die Vernehmung des Iwan Kriwoserzew durch die
örtliche Feldpolizeistelle . 19
5. Protokoll über die Vernehmung des Michael Schigulow durch die
örtliche Feldpolizeistelle . 20
6. Aus dem Zwischenbericht der Feldpolizei vom 10. 4. 43 . . . . 21
C) Antransport und Liquidierung der Opfer im Frühjahr 1940 . 21
7. Aussagen Ortsangehöriger über den Antransport der Gefangenen 21
a) Aussage des Russen Kriwoserzew . . 21
b) Aussage des Russen Sacharow . 22
c) Aussage des Russen Silwjestroff . 23
d) Aussage des Russen Andrejew . 24
8. Polnische Arbeiter entdecken bereits im Frühjahr 1942 die Massen¬
gräber ihrer Landsleute. Aussage des Russen P. Kisseljeff .... 25
9. Die Vereidigung der russischen Zeugen durch das Oberkommando
der Heeresgruppe Mitte . 26
10. Aus der Aussage des ehemaligen polnischen Oberleutnants Glaeser 31
11. Aus dem Tagebuch des polnischen Majors Solski . * 31
D) Die Identifizierung der Opfer
12. Aus dem Ausgrabungsbericht der Feldpolizei vom 10. 4. 43 , . , 32
13. Schlußbericht vom 10. 6. 43 . 33
14. Eine polnische Delegation am Massengrab ihrer Landsleute . . « 36
3
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E) Protokolle und die Obduktionsbefunde des deutschen Gerichtsarztes
und der Internationalen Aerztekommission über den Leichenfund . . 38
15. Bericht des leitenden Gerichtsmediziners Professor Dr. Gerhard
Buhtz über die Ausgrabungen von Katyn . 38
16. Leichenöffnungsbericht des deutschen Gerichtsarztes . 94
17. Protokoll der Internationalen Aerztekommission . 114
18. Obduktionsbefunde der Professoren Orsös, Tramsen, Palmieri,
Markov, Häjek, Miloslavich, Birkle . . 118
II. Die Anrufung des Internationalen Roten Kreuzes
A) Die Forderung der polnischen Emigranten nach Untersuchung durch
das Internationale Rote Kreuz
19. Aus der Erklärung des polnischen Generalleutnants Kukiel . . .
20. Aus der Erklärung der polnischen Emigranten in London vom
14. 4. 43 . * *
B) Der Schritt des Zentral-Ausschusses des polnischen Roten Kreuzes in
Warschau
21. Telegramm des Polnischen Roten Kreuzes an das Internationale
Rote Kreuz vom 21. 4. 43 .
22. Antworttelegramm des Internationalen Roten Kreuzes an das Pol¬
nische Rote Kreuz in Warschau .
C) Der Briefwechsel des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Internatio-
nalen Roten Kreuz in Genf
23. Telegramm des Geschäftsführenden Präsidenten des Deutschen
Roten Kreuzes an das Internationale Rote Kreuz .
24. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes an
den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes .
25. Telegramm des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes an den
Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes ........
26. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes an
den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes
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27. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes an
den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes . 141
III. Die politisch-diplomatische Behandlung des Falles durch die Alliierten
A) Die polnisch-sowjetische Auseinandersetzung
28. Aus dem Zusatzprotokoll zum Abkommen zwischen den polnischen
Emigranten und der Sowjetregierung vom 30. 6. 41 .... . .
4
Seite
29. Polnische Erklärung über Verhandlungen mit Moskau in den
Jahren 1941 und 1942 . 142
30. Die Anklage des polnischen Generals Kukiel . 142
31. Aus dem ersten Ableugnungs versuch Moskaus . 144
32. Aus dem Leitartikel der „Isvestija“ vom 17. 4. 43 . 144
33. Moskaus Gegenerklärung zu der Anklage des Generalleutnants
Kukiel . 145
34. Die Erklärung Molotows vom 26. 4. 43 an den Vertreter der pol¬
nischen Emigranten in Kuibyschew, Römer . 146
35. Aus dem Appell der polnischen Emigranten in London an die
Regierung der UdSSR, vom 28. 4. 43 . 147
36. Erklärung der polnischen Kommunistin Wanda Wasiljewska,
Mitglied des Obersten Sowjets . 148
37. Kommentar der schweizerischen „Liberte“ zum sowjetisch-polni¬
schen Konflikt vom 27. 4. 43 . 148
38. „Nineteenth Century“, Juni 1943, über die russischen Maßnahmen
gegen die Polen . 149
B) Die Verhandlungen zwischen USA., Großbritannien und der UdSSR.
39. Note des stellvertretenden Direktors der pol. Abteilung des fran¬
zösischen Außenministeriums über die russischen Grausamkeiten
in Polen vom 18. 5. 40 . . . 153
40. Stellungnahme der „Times“ vom 29. 4. 43 . 154
41. Die „Times“ zu den Besprechungen in London und Moskau vom
4. 5. 43 . 154
42. Erklärung des britischen Außenministers Eden vom 4. 5. 43 . . . 155
43. Zurücknahme des Appells der polnischen Emigranten an das Inter¬
nationale Rote Kreuz vom 30, 4. 43 . 156
44. Aus der Rundfunkansprache des Generals Sikorski vom 3. 5. 43 156
45. Der Brief Stalins an die „New York Times“ vom 4. 5. 43 . . . . 157
46. Der stellvertretende Außenkommissar Wyschinsky über sowjet¬
russisch-polnische Beziehungen . 157
47. Zurückweisung der Erklärung Wyschinskys durch Raczynski vom
7. 5. 43 . 165
48. Aus dem offenen Brief des polnischen Generalmajors Kazimir
Schally in der Edinburger Zeitung „Scotsman“ vom 11. 5. 43 . . . 166
5
~eite
167
IV. Verzeichnis der bis zum 7. Juni 1943 identifizierten 4143 Leichen
V. ßilddokumente
A) Der Blutwald
1. Lage der bisher festgestellten sieben Gräber . 274
2. Gesamtübersicht über das Gräberfeld . 275
3. Luftbild der Massengräber . 276
4. Das Dnjepr-Schlößchen . 277
5. Die Ausgrabung . 2 78
6. Der Blick ins Grab . 279
7. In neun bis zwölf Schichten übereinander gelagerte Leichen . , . 280
8. Lagerung der Leichen in zahlreichen Schichten übereinander ... 281
9. Sorgfältige Lagerung der Leichen in den Massengräbern .... 282
10. Großes Massengrab mit deutlich geschichteten Leichen .... 283
11. Mehrere dicht nebeneinander liegende viereckige Massengräber 284
B) Die Polen am Grabe ihrer Landsleute
12. Obduktion eines von den Bolschewisten ermordeten polnischen
Hauptmanns . 285
13. Dem ehemaligen Ministerpräsidenten Koslowski wird die Identi¬
fizierung einer Leiche demonstriert . 286
C) Die internationale Aerztekommission am Tatort
14. Die Kommission der europäischen Gerichtsmedizin vernimmt
Zeugen des Massenmordes . 287
15. Die ausländischen Gerichtsmediziner bei der Leichenöffnung . . 288
16. Die ausländischen Gerichtsmediziner bei der Jndentifizierung
einer Leiche . 289
17. Prof. Orsös und Prof. Saxen bei der Obduktion . 290
18. Prof, Palmieri und Prof. Naville bei der Obduktion . 291
D) Das polnische Rote Kreuz am Tatort
19. Die Abordnung des polnischen Roten Kreuzes schreitet durch
das Gräberfeld . 292
20. Die Mitglieder des polnischen Roten Kreuzes in stiller Andacht an
den Massengräbern . 293
21. Erzdechant Jasinski an den Massengräbern . 294
E) Weitere internationale Kommissionen am Tatort
22. Europäische Schriftsteller am Tatort . 295
6
Seite
23. Einer Kommission kriegsgefangener britischer Offiziere werden
die Ergebnisse der Obduktion zugänglich gemacht . 296
24. Dieselbe Kommission besichtigt Beweisstücke . 297
F) Die Identifizierung der Leichen
25. Den Toten werden die vorhandenen Habseligkeiten zwecks Identi¬
fizierung entnommen . 298
26. Das Lederzeug läßt als erstes in dem Toten einen Mann im
Offiziersrang erkennen . .... 299
27. Die gesäuberten Schulterstücke machen diese Leiche als polnischen
Major kenntlich (Brigade Josef Pilsudski) . 300
28. Die Leiche des Generals Smorawinski (Brigade Josef Pilsudski) . . 301
29. Die Leiche des Generals Bogaterewicz . 302
G) Die Grausamkeiten
30. Typischer Einschuß am Hinterkopf eines durch Genickschuß er¬
mordeten polnischen Offiziers . 303
31. Einschußstelle eines durch Genickschuß ermordeten polnischen
Offiziers in der linken Stirnseite . 304
32. Zwei Fälle von dreifachem Genickschuß, Einschüsse . 305
33. Ausschüsse bei dreifachem Genickschuß . 306
34. Steckgeschosse und Hülsen . 307
35. Schmauchhcfe am Mantelkragen . 308
36. Fesselung der Hände bei zahlreichen ermordeten Offizieren . . . 309
37. Raffinierte Fesselung der Hände am Rücken . 310
38. Die auf dem Rücken gefesselten Hände sind noch deutlich er¬
kennbar . 311
39. Vielen der Ermordeten waren die Hände über dem durch Rock
und Mantel zugebundenen Kopf gefesselt . 312
40. Stichverletzungen mit Bajonett . ...313
H) Beweisstücke
41. Zahllose Beweisstücke sind sorgfältig gesammelt . 314
42. Achselstück der Brigade Pilsudski . 315
43. Die Mitglieder des polnischen Roten Kreuzes besichtigen die Be¬
weisstücke . 316
44. In den Taschen der Opfer gefundene Zeitungen . 317
45. Besitzurkunde des Generals Smorawinski . . .... 318
46. Zigaretten-Etui des Brigadegenerals Smorawinski . 319
47. Lichtbild aus der Tasche eines ermoideten polnischen Offiziers . 320
7
48. Lichtbild aus der Tasche eines ermordeten polnischen Offiziers
49. Ein Amulett .
50. Postkarte der Bronislawa Zielnicka an ihren Mann
51. Impfschein des Hauptmanns Dr. med. Chomicki, Ludwig Anton
Adolfowitsch .
Legitimation des Kaplans Ksiqdz Ziolkowski
53. Postsparbuch des Franciszek Biernacki .
54. Postsparbuch des Majors Niemiec Henry .
55. Ausweis des Oberleutnants Florkiewicz Zbiegniew .
56. Legitimation des Oberleutnants Hatacinski .
57. Ausweis des Hauptmanns Alfred Kozlinski .
58. Erkennungsmarke des Majors Markus Urlik und des Oberleutnants
Florkiewicz Zbiegniew .
Setie
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
8
Uebersicht
Der Mord von Katyn und seine Hintergründe
Katyn bezeichnet nicht nur den Ort, an dem der Leidensweg der in sowjet¬
russische Hände gefallenen Offiziere sein grausiges Ende fand. Katyn bedeutet
vielmehr für heute und für die Zukunft ein Mahnmal für Europa: Die einwand¬
frei nachgewiesene barbarische Liquidierung von Tausenden polnischer Offiziere
durch die Sowjethenker macht deutlich, daß die Moskauer Machthaber in
ihrem bolschewistischen Staat für alles, was Wert und Rang besitzt, weder
Verwendung noch Platz haben. Die Massengräber der unzähligen, aus anderen
von Sowjetrußland besetzten Gebieten, etwa den Balten-Ländern oder Bessara-
bien, Verschleppten mögen besser getarnt sein; daß auch für diese Unglück¬
lichen der Genickschuß das Ende ihrer Qualen bedeutet hat, kann nach der
Tragödie der polnischen Offiziere im Wald von Katyn nicht mehr bezweifelt
werden.
Eine unumstößliche Gewißheit erhält indessen Europa: Nur der von den
Achsenmächten dem Bolschewismus entgegengebaute Damm kann verhindern,
daß die Bewohner der europäischen Länder zu Opfern der bolschewistischen
Henker werden.
Die Auffindung der von Lager zu Lager verschleppten, durch Hunger und
andere Qualen gepeinigten, durch Genickschuß erledigten und im Massengrab
verscharrten polnischen Offiziere im Wald von Katyn sowie die Haltung, die
die Moskauer Machthaber und ihre Bundesgenossen in London und Washington
dieser Untat gegenüber eingenommen haben, werden im folgenden in nüchternen
Angaben, Protokollen und Dokumenten der Welt vor Augen geführt.
1. Die Auffindung von Massengräbern der ermordeten polnischen
Offiziere,
Im Sommer 1942 kam einigen polnischen Arbeitern zu Ohren, daß Landsleute
von ihnen von den Sowjetrussen in die Gegend von Katyn verschleppt und
dort ermordet worden seien (s. Dokument 8). Auf eigene Faust gruben sie
nach und fanden tatsächlich Leichen; sie kennzeichneten die Fundstelle durch
ein Holzkreuz, schenkten jedoch dem Fund keine weitere Beachtung. Jeden¬
falls unterließen sie eine sofortige Meldung. Erst im Februar 1943 erfuhr dann
die Geheime Feldpolizei, daß sich im Wald von Katyn ein Massengrab befinden
9
sollte. Sofort angestellte Untersuchungen bestätigten den Verdacht. Aber
erst Anfang April, als es die Witterung erlaubte, konnte mit größeren Aus¬
grabungen begonnen werden, die ein Verbrechen freilegten, das nur in den
Schädelpyramiden der mongolischen Welteroberer seinesgleichen findet Bis
im Juli die Sommerhitze eine Unterbrechung der Ausgrabungsarbeiten not¬
wendig machte, konnten 4143 Opfer geborgen und bestattet werden. Davon
wurden 2805 einwandfrei identifiziert Die Gesamtzahl der in den Gräbern
verscharrten Opfer läßt sich mithin noch keineswegs übersehen (s. Dokument 13).
Für die Gesamtzahl können die endgültigen Ergebnisse der schaurigen Unter¬
suchung und Zählung abgewartet werden; eine vorsichtige Schätzung läßt aber
mit mindestens 10 000 — 12 000 Opfern der bolschewistischen Mordgier rechnen.
Es handelt sich um eine ganze Reihe von größeren und kleineren Massen¬
gräbern, von denen einige Russen, die Mehrzahl indessen Polen, und zwar zu
etwa 90 v. H. polnische Offiziere, enthielten. In dem größten Polengrab, das
eine Länge von 28 m und eine Breite von 16 m aufweist, wurden in der
obersten Schicht 250 Leichen gefunden; darunter befanden sich 11 weitere
Schichten von Leichen (s. Dokument 12); dies eine Grab allein enthält mithin
annähernd 3000 Opfer. In einem kleineren Grab waren offensichtlich nur
höhere polnische Stabsoffiziere vergraben.
Die Leichen liegen mit dem Gesicht nach unten und weisen nach den bis¬
herigen Feststellungen sämtlich Genickschüsse auf.
Einem Teil der Offiziere, die an einer wenige Meter entfernten Grabungs¬
stelle gefunden wurden, waren die Hände auf dem Rücken gefesselt; bei
einigen war ein Sack bzw. der Uniformrock über dem Kopf zusammengebunden
(s. Bilddokumente 36 bis 39).
Die Offiziere hatten mit wenigen Ausnahmen keine Wertsachen mehr bei
sich. In fast allen Fällen konnten jedoch Erkennungsmarken und Ausweis-
papiere gefunden werden, die eine eindeutige Legitimation der Ermordeten
ermöglichen (s. Bilddokumente 51 bis 58).
Es handelt sich also um einen Massenmord polnischer Offiziere aller Rang¬
stufen vom Leutnant bis zum Genera^ wobei ein auffallend großer Teil die
Traditionsiitze der Pilsudski-Regimenter trägt. Unter den übrigen Opfern
findet sich unter anderem eine ganze Reihe von Geistlichen.
2. Die sowjetische Entgegnung auf die deutschen Enthüllungen.
Die UdSSR. ha4~die deutschen Veröffentlichungen über den Mord zunächst
mit dem Hinweis abzutun versucht, es handle sich bei den Gräbern von Katyn
um prähistorische Funde (s. Dokument 31). Unter dem Druck des deutschen
Beweismaterials, das die gefundenen Leichen eindeutig als Polen erkennen
ließ, flüchtete sich dann Moskau in die lügnerische Behauptung, diese seien
von den Deutschen erschossen worden. Diese Unterstellung wird durch das
Protokoll der Internationalen Aerzte-Kommission vom April 1943 widerlegt.
10
Hiernach steht fest, daß die Polen schon drei Jahre früher getötet sind (s.
Dokument 17) und daß die über den Gräbern angepflanzten Bäume eben¬
falls schon 3 Jahre dort stehen. Der deutsche Einmarsch in das Gebiet von
Katyn erfolgte jedoch erst Mitte Juli 1941. Das Verbrechen geschah also ein¬
deutig zur Zeit des Regimes der Bolschewisten, die am 17. September 1939
Ostpolen besetzten und erst in der 2. Hälfte 1941 durch die deutschen Offen¬
sive dort vertrieben wurden.
3. Die sowjetisch-polnischen Beziehungen,
a) Die Nachforschungen der polnischen Emigranten nach' den ermordeten
Offizieren
Nach der erwähnten Besetzung Ostpolens durch die Bolschewisten ver¬
schwanden etwa 181 000 polnische Militärangehörige in sowjetischen Gefan¬
genenlagern. Die polnischen Emigranten haben sogleich begonnen, nach diesen
Gefangenen zu fahnden. Dabei haben sie festgestellt, daß sich unter ihnen
etwa 10 000 Offiziere befanden, die in 3 großen Lagern untergebracht waren,
und zwar 4500 Offiziere in Kozielsk, 3000 Offiziere in Ostaschkowa und 3920
Gefangene, von denen die meisten Offiziere waren, in Starobielsk (s. Doku¬
ment 30). Weiterhin stellten die polnischen Emigranten fest, daß die Sowjet¬
behörden am 5. April 1940 mit der Auflösung dieser Lager begannen, die bis
etwa Mitte Mai dauerte. Die Gefangenen aus Kozielsk wurden in der Richtung
Smolensk abtransportiert. (Für die polnischen Feststellungen s. Dokument 30,
für die Bestätigung dieser Feststellungen durch die Aussagen der ortsansässigen
Russen s. Dokument 7).
Im Zuge der britisch-bolschewistischen Zusammenarbeit kam es am 30. Juli
1941 zwischen den in London unter britischer Aegide zu einer Exilregierung
organisierten polnischen Emigranten und der Sowjetunion zu einem ,. Ab¬
kommen". Danach sollten alle in der UdSSR, gefangen gehaltenen Polen
amnestiert werden (s. Dokument 28). Soweit sie zum Kriegsdienst tauglich
waren, sollte aus ihnen eine eigene polnische Armee im Rahmen des sowje¬
tischen Heeres aufgestellt werden. Als sich bei den aus den polnischen
Gefangenen seit August 1941 gebildeten Truppenformationen keiner der Offi¬
ziere einfand, setzten erneute Nachforschungen der polnischen Emigranten
nach den Vermißten ein. Am 6. Oktober 1941 wurde in Moskau eine Liste
mit den Namen der verschollenen polnischen Offiziere überreicht; danach
fehlten noch nicht weniger als 8300 Offiziere und 7000 andere Polen. Weiterhin
übergab der polnische Emigrantenchef Sikorski bei seinem Besuch in Moskau
am 3. Dezember 1941 Stalin eine Liste mit den Namen von 3843 vermißten
Offizieren, die durch Mitgefangene zusammengestellt worden war (s. Doku¬
ment 30). Im Januar 1942 verlangten die polnischen Emigranten von Moskau
die Herausgabe der nach ihren Informationen in die Jakuten-Republik, nach
der Franz-Joseph-Insel und nach Nowaja Semlja deportierten polnischen
Offiziere (s. Dokument 29). Moskau bestritt — wie wir heute wissen, mit
11
Recht — die Deportation. Ein Vierteljahr später, am 18. März 1942, griff auch
der Führer der polnischen Truppen in der Sowjetunion, General Anders, ein
und forderte die Herausgabe der angeblich immer noch gefangen gehaltenen,
in Wirklichkeit aber längst ermordeten, polnischen Offiziere. Stalin gab dem¬
gegenüber zwar die Versicherung ab, die am 30. Juli 1941 den Polen zugesicherte
Amnestie sei ohne Ausnahme gültig (s. Dokument 30); aber auch jetzt tauchte
keiner der vermißten polnischen Offiziere bei den polnischen Neuformationen
auf — sie lagen längst im Walde von Katyn verscharrt.
Im Januar 1943 entsandten schließlich die polnischen Emigranten eine
Kommission nach Moskau; auch ihre Nachforschungen blieben notwendiger¬
weise ebenso ergebnislos wie alle früheren Bemühungen, etwas über den Ver¬
bleib der inzwischen ermordeten Polen zu erfahren.
Die deutschen Ausgrabungen bei Katyn haben den Polen endlich die klare
und erschütternde Antwort auf ihr über 3 Jahre währendes Suchen gegeben.
b) Die Vernichtungsbestrebungen in der UdSSR, gegenüber den Polen.
Das bolschewistische Verbrechen im Wald von Katyn zeigt nicht allein, daß
Moskau vor nichts zurückschreckt, um das soziale Niveau seines Staates auf
der Untergrenze zu stabilisieren. Die mit Genickschuß und Massengrab endende
Liquidation von Tausenden von Offizieren rundet vielmehr nur die Behandlung
ab, die Sowjetrußland seinem polnischen „Verbündeten" hat zuteil werden
lassen. Sowjetrußland ist, ebenso wie es die polnischen Anfragen nach den
verschwundenen Offizieren auf sich beruhen ließ, auf keine der übrigen
Wünsche und Forderungen der Polen eingegangen. Im Gegenteil hat es
Moskau an drastischen Maßnahmen gegen die Polen nicht fehlen lassen.
So wurde beispielsweise in den letzten Jahren die polnische Vertretung
systematisch dezimiert. Der stellvertretende sowjetische Außenkommissar
Wyschinski hat sich nicht gescheut, das bolschewistische Vorgehen gegen die
Vertretung des polnischen „Alliierten" ausdrücklich zuzugestehen (s. Doku¬
ment 46). Immerhin verzichtete man in diesem Falle auf den Genickschuß
und begnügte sich, eine Reihe von Mitgliedern wegen angeblicher Spionage
und Verbreitung von verleumderischen Gerüchten und Lügen aller Art gegen
die Sowjetunion auszuweisen, während andere zu harten Strafen verurteilt
wurden.
Von besonderem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch die Moskauer
Maßnahmen gegenüber der Masse des polnischen Heeres. Das russische
Bestreben zielte nicht nur eindeutig darauf hin, die polnischen Truppenverbände
in kleine Einheiten aufzulösen, um ihre Widerstandskraft gegenüber den
bolschewistischen Zersetzungsbestrebungen zu schwächen, sondern diese not¬
falls sogar allmählich auszurotten. So verringerten die Sowjetbehörden im
Frühjahr 1942 die Lebensmittelrationen für das aus rund 70 000 Mann bestehende
polnische Heer derart, daß sie nunmehr für 44 000 Mann ausreichten (s. Doku-
ment 47},
12
Die Geduld, mit der die polnischen Emigranten die bolschewistischen Aus¬
flüchte und Hinhaltungen in der Frage der vermißten Offiziere einerseits,
das unqualifizierbare Vorgehen gegenüber allen polnischen Interessen anderer¬
seits hinnahmen, erklärt sich aus der hilflosen Lage, zu der sie sich durch ihre
Flucht selbst verurteilt hatten. Als sie nun trotzdem angesichts der Ergebnisse
der deutschen Ausgrabungen, die ihnen endlich die bis dahin vergeblich
gesuchte Klarheit über das Schicksal der polnischen Offiziere brachten, gegen
den Massenmord von Katyn aufbegehrten und sich hilfesuchend an das Inter¬
nationale Rote Kreuz wandten, um sich den bolschewistischen Mord an den
polnischen Offizieren bestätigen zu lassen, brach die UdSSR:- die Beziehungen
zu ihnen mit der Begründung ab, diese Haltung sei vollkommen anormal
(s. Dokument 34).
Es handelt sich bei diesem bolschewistischen Vorgehen nicht um Einzel¬
erscheinungen, sondern um Methode, wie sogar die englische Zeitschrift
„Nineteenth Century" zugeben muß (s. Dokument 38): Die Polen werden ihrer
Führung beraubt; die mit den polnischen Emigranten getroffenen Vereinbarun¬
gen und diese Emigranten selbst werden ignoriert; die nach Sowjetrußland ge¬
flüchteten Polen werden dezimiert, zersplittert und ihrer Nationalität beraubt;
eine ,, Union der polnischen Patrioten" wird unter russisch-bolschewistischer
Leitung ins Leben gerufen. Damit soll der Weg frei gemacht werden für ein
sowjetisiertes Polen als bolschewistische Speerspitze gegen das Herz Europas.
4. Die Haltung Englands und der USA. zum sowjetisch-polnischen Konflikt
Ihr verzweifeltes Aufbegehren nützte den Polen indessen nichts, bestätigte
ihnen vielmehr nur, daß sie sich zwischen sämtliche Stühle gesetzt haben.
Für England war freilich die Garantie für Polen der Vorwand zur Entfesselung
des 2. Weltkrieges gewesen. Damit war aber Polens Rolle für England aus¬
gespielt; Polen wurde anderen Interessen geopfert, nämlich in erster Linie
den Bolschewisten, und zwar schon zu einer Zeit, als Moskau in die Front
gegen Deutschland formell noch nicht eingetreten war. So hat sich England
seit Anbeginn bemüht, die bolschewistischen Greueltaten in den seit 1939
besetzten westlichen Nachbargebieten der Sowjetunion zu bagatellisieren und
zu decken. Bereits im Jahre 1940 hielt die britische Regierung eine englisch¬
französisch-polnische Erklärung über die von den Bolschewisten in Ostpolen
begangenen Grausamkeiten für inopportun (s. Dokument 38).
Eine eher noch größere Zurückhaltung zeigt die Erklärung, die der britische
Außenminister nach der Aufdeckung der Mordtat von Katyn zu dem damit
ausgebrochenen sowjetisch-polnischen Konflikt abgab (s. Dokument 42). Eng¬
land unternahm in der Folge alles, um diesen Konflikt nicht in Erscheinung
treten zu lassen, und setzte ohne Rücksicht auf Menschlichkeit und Gerechtig¬
keit die polnischen Emigranten unter stärksten Druck. Der im Solde Englands
und unter dessen Einfluß stehende General Sikorski sah sich infolgedessen
schließlich gezwungen, seinen Appell an das Internationale Rote Kreuz wieder
13
SztetT JaSen ^ f1 & Skh damit begnügen, wie in den
etzten 3 Jahren, eine bescheidene Bitte um Aufklärung über das Schicksal
ment 44° Sgen°SSen 311 die Moskauer Regierung richten zu dürfen (s. Doku-
vefantflt6 cft miSChten Skh ““ Rücksicht die Amerika-Polen ein und
nlaßten Stahn zu einem Brief an die „New York Times". Dieser Brief
erwähnte jedoch mit keiner Silbe das Schicksal der von den Polen seit drei
is. DokumenM5S!' “ MassenSräbern von Katyn verschwundenen Offiziere
Die Presse Englands und der USA. hat der Welt einzureden versucht, daß
e Zurücknahme des Appells des Generals Sikorski an das Internationale
te Kreuz und der Brief Stalins an die „New York Times" eine Beseitigung
der zugespitzten Spannung zwischen der Sowjetunion und den polnischen
Emigranten bedeute. In Wirklichkeit ist dieser Konflikt in keiner Weise aus
der weit geschafft. Trotz der Zurücknahme des polnischen Appells an das
Wvsch' 6 0? KfeUZ hat der stellvertretende Außenkommissar der UdSSR.,
yschinsky, noch einmal die grausam«! Methoden seiner Regierung verteidigt
(, Dokument 46). Daraufhin hat Graf Raczynski erneut die Frage nach dem
Verbleib der heute noch in der Sowjetunion lebenden Polen aufgeworfen, und
der ehemalige polnische Generalmajor Schally hat England und den Vereinigten
taaten in bitteren Worten ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber den von der
Aucf dTeTr !\ T nen Verubten Grausamkeiten vorgehalten (s. Dokument 48).
Auch die plötzliche Beseitigung des Generals Sikorski, der Anfang Juli 1943
seinem ganzen Stab durch einen Flugzeug„unfall" ums Leben kam. beweist
zur enuge, aß die Gegensätze keineswegs überbrückt waren, und daß die
polnische Gruppe begann, der plutokratisch-bolschewistischen Allianz mehr als
Konflikte 7™ r U“d *** Vereinigten Staaten ist es peinlich, die
onfhkte im Lager ihrer Bundesgenossen zuzugeben. Peinlicher aber noch ist
es ihnen, zugeben zu müssen, daß sie praktisch das von ihnen in seinem
Sf die 8kTeinn " N ^ ausgeliefert haben - ein Memento
decken ~ Und daß sie die bolschewistischen Methoden
^mit WKd ni^ht nur das Kernproblem des sowjetisch-polnischen Konflikts
sondern es wird auch deutlich, welches Schicksal London und Washington
inUWinnIzUaSeädCht graUenVOlle Fund von KatVu sowie die seitdem
n Winmza Odessa und anderen Orten gemachten Funde lassen klar erkennen
in die HändeT^T St3ndeS Und des Volkstums den Menschen droht, die
Katvn durch fallen. Die Behandlung des Massenmordes von
tadln waf h 8 r die USA‘ aber Zeigt’ daß Sich diese mit aUem ab-
errichier “ ” gescbieht' in denen der Bolschewismus seine Macht
Europa wird Katyn nicht vergessen dürfen und nicht vergessen!
14
Dokumente
I. Der Tatbestand
A. Die Auffindung der Massengräber
1. Der Abschlußbericht des Feldpolizeisekretärs Voß über die Ausgrabungen
der polnischen Offiziere vom 26. April 1943
Oberkommando der Heeresgruppe Mitte
Abt. III AL 30/43 H.-Qu.f den 26. April 1943
Gegenwärtig:
1. Chefrichter Dr. Conrad
als Richter
2. Heeresjustizamtmann Bornemann
als Urkundsbeamter
Vorgang: Fernschreiben HOKW 254 540 vom 22. 4. 43/OKW/W PR Ia
betr. Massengräber ermordeter polnischer Offiziere im Walde von Katyn.
Gestellt erscheint der Feldpolizeisekretär Voß, Gruppe Geheime Feld¬
polizei 570, Außenkommando bei der Heeresgruppe Mitte, und sagt nach Be¬
kanntmachung mit dem Gegenstand seiner Vernehmung und Belehrung über die
Bedeutung des Eides aus:
Zur Person: Ich heiße Ludwig Voß, bin 34 Jahre alt, gottgläubig, Feld¬
polizeisekretär, Gruppe Geheime Feldpolizei 570/Außenkommando bei der
Heeresgruppe Mitte.
ZurSache: Ich leite die Ausgrabung der im Walde von Katyn ermordeten
polnischen Offiziere und habe sämtliche Zeugen vernommen. Die gerichtsärzt¬
liche Untersuchung wird von Prof, Dr. Buhtz von der Universität Breslau, z. Z.
Gericht.smediziner bei der Heeresgruppe Mitte, vorgenommen. Ich beziehe
mich auf meine Berichte und Zwischenberichte vom 28. Februar, 4., 27. und
31. März, 3., 10. und 13. April 1943 und fasse meine Feststellungen wie folgt zu¬
sammen:
Anfang Februar 1943 wurden erstmals Meldungen aus den umliegenden
Ortschaften überbracht, wonach sich im Walde von Katyn — Straße Smo-
lensk/Witebsk, zwischen Gniesdowa und Katyn — Massengräber ermordeter
polnischer Offiziere aus dem Jahre 1940 befinden sollten. Nachforschungen er¬
gaben die Richtigkeit der Angaben.
In dem Waldgelände nordostwärts des Ortes Katyn befanden sich mehrere
aufgeworfene Hügel in Ausdehnungen von 15mal 30 Meter, An der Boden¬
bewachsung war ersichtlich, daß diese Hügel von Menschenhand aufgeworfen
und mit jungen Kiefern bepflanzt worden waren. Eine Versuchsgrabung auf
einem dieser Hügel, die während des Frostes im Februar 1943 durchgeführt
15
wurde, bestätigte das Vorhandensein eines Massengrabes. In 2 Meter Tiefe
wurden mehrere dicht beieinander liegende Leichen gefunden. Der Verwesunes-
zustand dieser freigelegten Leichen bewies, daß sie zu diesem Zeitpunkt schon
einige Jahre unter diesem Hügel lagen. Die merkwürdige Lage der Leichen
ließ darauf schließen, daß sie nicht etwa wie üblich bestattet, sondern wie
T.erkadaver verscharrt worden waren. An der Kleidung war ersichtlich, daß
es sich um Polen handelte, so wurde z. B. ein Knopf mit dem polnischen Adler
geiunaem
Wegen des Bodenfrostes konnten zunächst keine Ausgrabungen größeren
Ausmaßes vorgenommen werden, so daß eine Schätzung über die Anzahl der
hier liegenden Toten nicht möglich war.
Um Einzelheiten zu erfahren, wurden mehrere Einwohner aus den Nachbar¬
orten vernommen. So sagte ein 72jähriger Russe aus, in dem Waldgelände
a e sich etwa seit zehn Jahren ein Sanatorium für höhere NKWD.-Beamte*)
befunden. Der Zutritt sei Unbefugten verboten, der Wald mit Stacheldraht
umzaunt und durch Posten bewacht gewesen. Dieser Zeuge hat, wie er eid¬
lich bekundet, im Frühjahr 1940 mehrere Wochen hindurch täglich drei bis
vier verschlossene Lastkraftwagen gesehen, auf denen die später erschossenen
o en vom Bahnhof Gniesdowa nach dort transportiert seien. Das Schreien
dieser Menschen und das Schießen habe er jeweils nach dem Transport aus
dem Katyner Wald in seiner nicht weit entfernt liegenden Wohnung gehört
Ein anderer am Ausladebahnhof seinerzeit beschäftigt gewesener Einwohner
sagte eidlich aus, es seien in den Monaten März— April 1940 täglich bis 12 Wag¬
gons mit Gefangenen auf der Bahnstation Gniesdowa eingetroffen. Er habe die
Insassen als polnische Soldaten erkannt, auch einige Zivilisten und Geistliche
seien darunter gewesen. Er habe beobachtet, daß der Abtransport in ge¬
schlossenen Lastkraftwagen in Richtung Katyn erfolgte. In diesem und ähn-
uchem Sinne äußerten sich bisher sämtliche Zeugen.
Bis heute wurden 12 Zeugen aus der näheren Umgebung von Katyn ver-
nomrnen. Weitere Zeugen werden noch ermittelt.
Auf Befehl des OKH. wurde am 29. März 1943 mit der Freilegung des bis
a in bekannt gewesenen ersten Hügels begonnen. Dieser hat eine Ausdeh¬
nung von 8mal 28 Meter. In 2 Meter Tiefe wurden die ersten Leichen sichtbar
die ausnahmslos mit dem Gesicht nach unten lagen. Eine geordnete Bestattung
hatte nicht stattgefunden, es war vielmehr auf den ersten Blick zu erkennen,
oaß diese Opfer wahllos in das Massengrab hineingeworfen worden waren.
Sämtliche Phasenjier Ausgrabungsarbeiten sind im Bild festgehalten worden.
An der Bekleidung sowie an Hand der sich in den Taschen befindlichen Aus¬
weispapiere wurde einwandfrei die Nationalität der Leichen und ihre frühere
te lung festgestellt. So wurden bis heute insgesamt etwa 600 Leichen frei¬
gelegt und zum größTeh Teil identifiziert.
_ Samtllche Leichen weisen als Todesursache den Genickschuß auf: unterhalb
*) Volkskommissariat für innere Angelegenheiten.
16
des Hinterhaupthöckers befindet sich der Pistoleneinschuß, über der Nase bzw.
dem linken Auge der Ausschuß.
In einem der später gefundenen und heute teilweise freigelegten weiteren
Massengräber befinden sich ausschließlich gefesselte Leichen. Diesen sind
die Hände auf dem Rücken mit einer Kordel gebunden. Vereinzelt wai anderen
Leichen der eigene Rock oder ein sackartiges Bündel über dem Kopf zusammen¬
gebunden worden.
In dem ersten Massengrab befinden sich etwa 3000 Leichen. Bis heute ist
aus diesem nur die obere Schicht entfernt. An einer Grabenseite ist bis zur
Sohle gegraben worden, dabei wurden 12 Leichenschichten gezählt.'
In den in unmittelbarer Nähe liegenden weiteren gleichgroßen Gräbern
liegen schätzungsweise weitere rund 5000 — 6000 Leichen. Es ist fraglich, ob
mit Rücksicht auf den vorgeschrittenen Verwesungsgrad sämtliche Leichen
freigelegt werden können, weil das Gelände an der Westseite in Sumpf über¬
geht.
Die bisher durchgeführten Identifizierungen beweisen eindeutig, daß es sich
fast ausschließlich um Offiziere und insbesondere um Stabsoffiziere der frühe¬
ren polnischen Armee handelt
Unter den Leichen wurden bis jetzt 2 Generale und am 23. 4. 43 der erste
Feldgeistliche gefunden.
Wertsachen, wie Uhren, Ringe und Schmuckstücke, waren den Erschossenen
vorher abgenommen worden, was aus Zeugenaussagen und Tagebucheintragun¬
gen der Leichen ersichtlich ist
Die bisher bei den Leichen gefundenen Tagebücher, Taschenkalender usw.
lassen den Marschweg, das Leben in dem Lager Kozielsk sowie die Behandlung
bis zum Tage der Ermordung erkennen.
Die Tagebucheintragungen enden zwischen dem 6. und 20. April 1940.
Soweit sind die Ermittlungen und der Stand der Ausgrabungen bis zum
24. 4. 1943 gediehen.
Zu erwähnen ist noch, daß der gesamte Wald seit Jahren als Richtstätte von
der Kommunistischen Partei-Exekutive „Troika-NKWD.", die ihren Sitz in Smo¬
lensk hatte, benutzt wurde. Versuchsgrabungen an den verschiedensten Punk¬
ten im Waldgelände ergaben, daß außer den freigelegten polnischen Offiziers¬
gräbern eine Reihe russischer Massengräber vorhanden ist.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
• Der Zeuge wurde vereidigt
Beglaublgti
Cbefricüter
.pH k pYffUi
Urkun dsb e amt er
Der Mord von Katyn Bg. 2
17
2. Vorbericht über den Beginn der Ausgrabungen*)
Gruppe Geheime Feldpolizei 570
Außenkdo. bei Heeresgruppe Mitte O.-U., den 27. März 1943
Tgb.-Nr. 56/43
Vorbericht über den Beginn der Ausgrabungen.
Vom OKH. ist die Freilegung des Massengrabes angeordnet worden.
Zur Durchführung der erforderlichen Erdarbeiten sind aus den benachbarten
Dörfern 35 Zivilrussen befohlen worden, die am 29. 3. die Arbeit aufnehmen.
Ferner ist das notwendige Material wie Tragbahren, Wasserwagen und ein
Sezierraum beschafft bzw. in unmittelbarer Nähe aufgebaut.
Zur Sicherung des Geländes, insbesondere um Leichenplünderungen zu unter¬
binden, ist eine Nachtwache — gestellt vom russ. Ordnungsdienst in Stärke
von 1/6 — eingerichtet.
Die Abtragung des Hügels wird etwa 5 Tage in Anspruch nehmen.
gez. Voß
Feldpolizeisekretär
B) Der Kosy-Gory-Hügel — eine alle Richtstätte der Tscheka
3. Protokoll über die Vernehmung des Kuzma Godonow durch die örtliche
Feldpoüzeistelle
O.-U., den 5. April 1943
Auf Vorladung erscheint der Russe Godonow, Kuzma, geb. am 25. 10. 1877 in
Nowo-Bateki, verh., 5 Kinder, Landwirt, wohnhaft seit Geburt in Nowo-Bateki,
Haus ohne Nummer, parteilos, und erklärt folgendes:
Seit 1918 wurde ich als Stallknecht in Nowo-Bateki beschäftigt. Allen Be¬
wohnern der Umgegend war bekannt, daß Kosi-Gory als Richtstätte von der
Tscheka benutzt wurde. Ich erinnere mich noch, daß im Jahre 1921 aus dem
Dorf Satylki, Krs. Kaspliansk, die zwei Söhne des Iwan Kurtschanow Ende
Mai, Anfang Juni 1921 in Kosi-Gory erschossen wurden. Als ich an diesem
Tage gegen 3 Uhr meine Wohnung verließ, um die Pferde zu füttern, begegnete
mir auf der Rollbahn ein offener Lastkraftwagen, beladen mit 10 — 15 Mann,
welcher von der Tscheka bewacht wurde. Beim Vorbeifahren wurde ich von
*) Erwähnt in Dokument 1.
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zwei Männern mit den Worten „Auf Wiedersehen, Onkel" angerufen. Ich
erkannte sofort die beiden Söhne des Iwan Kurtschanow. Als ich ungefähr
zwei Wochen nachher die Eltern der Erschossenen traf, wurde meine Mut¬
maßung bestätigt, indem sie erklärten, es wäre ihnen mitgeteilt worden, daß
ihre beiden Söhne in Kosi-Gory erschossen wurden.
Ungefähr Mitte Juni 1921 wurde im Dorf Sarubinki, Krs. Kaspliansk, der
Feodor Isatschenkow ebenfalls durch die Tscheka verhaftet und in Smolensk
durch die „Troika" zum Tode verurteilt. Wie die Eltern des J. mir erzählten,
soll ihr Sohn Feodor ebenfalls in Kosi-Gory erschossen worden sein.
Aus welchem Grunde die Erschießungen stattfanden, ist mir nicht bekannt.
Nach den Aussagen der Eltern sowie der Bekannten waren die Erschossenen
antikommunistisch.
Das Waldgelände Kosi-Gory durfte bis 1931, wenn nicht gerade Erschießungen
stattfanden, von jedermann betreten werden. Kinder, welche dort Pilze suchten,
erzählten immer von frischen Grabhügeln.
Weitere Angaben kann ich nicht machen.
geschlossen Dolmetscher gez. Godonow
gez. Unterschrift gez. Unterschrift gez. Unterschrift
Feldw. und Hipo Uffz. gez. Unterschrift
4. Protokoll über die Vernehmung des Iwan Kriwoserzew durch die Örtliche
Feldpolizeistelle
O.-U., den 5. April 1943
Auf der Dienststelle findet sich ein der Russe Kriwoserzew, Iwan, geh. am
20. 7. 1915 in Nowo-Bateki, ledig, Eisendreher, wohnhaft in Nowo-Bateki, Haus
Nr. 119, Bez. Smolensk, parteilos, seit Juli 1942 O.-D.-Mann, und sagt aus:
Durch meine Eltern, bekannte Dorfbewohner, habe ich gehört, daß das Ge¬
lände von Kosi-Gory (Ziegenberg) seit dem Jahre 1918 als Richtstätte von der
Tscheka, später von der GPU., OGPU.*) und zuletzt von der NKWD.**) benutzt
wurde.
Bis zum Jahre 1931 konnten wir, d. h die Dorfbewohner, in dieses Gelände
gehen, um dort Pilze und Beeren zu sammeln, und auch ich habe als Junge in
Kosi-Gory Pilze gesucht. Bei dieser Gelegenheit bin ich wiederholt von den
Aelteren auf die frischen Gräber hingewiesen worden.
Im Jahre 1931 wurde das Gelände von Kosi-Gory eingezäunt, das Betreten
durch Warn tafeln, die von der OGPU. unterschrieben waren, verboten. 1934
*) Deutsch: Allgemeine staatliche Verwaltung.
•*) Deutsch: Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten.
Der Mord von Katyn Bg. 2*
19
wurde, wie ich gehört habe, in diesem Gelände ein großes Haus gebaut, das
für die NKWD. -Leute als Erholungsheim bestimmt war.
Vollstreckungen in Kosi-Gorv wurden in den Jahren 1918—1929 und von
1940 ab durchgeführt, in den Zwischenjahren sind keine Transportwagen ge¬
sehen worden, die in das Gelände gefahren sind.
Ab 1940 ist das Gelände von Kosi-Gory außerdem noch von Posten und
Hunden bewacht worden. In den Monaten März und April 1940 sind viele
Gefangenen-Transportwaggons in Gniesdowa eingetroffen, dieGefangenen wurden
in die Gefangenen-Transportkraftwagen, die im Volksmund die „schwarzen
Raben" hießen, gepfercht, und die Wagen sind dann vom Bahnhof Gniesdowa
auf die Landstraße in Richtung Katyn gefahren. Schüsse aus dem Gelände von
Kosi-Gory habe ich nie gehört.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
geschlossen Dolmetscher gez. Kriwoserzew
gez. Höhne gez. Eichholz
Gefr. und Hipo Uffz.
5. Protokoll über die Vernehmung des Michael Schigulow durch die örtliche
Feldpolizeistelle
Gruppe Geheime Feldpolizei 570
Außenkommando bei der Heeres- O. W., den 6. April 1943
Gruppe Mitte
Vor der hiesigen Dienststelle erscheint der Russe Schigulow, Michael,
geb. am 10. Januar 1915 in Nowo-Bateki, daselbst, Haus 16, wohnhaft, ver¬
heiratet, 1 Kind, parteilos, seit August 1942 beim russ. O. D. und gibt an:
Schon als Kind hörte ich, daß aus dem Gefängnis in Smolensk Leute nach
dem Wald bei Kosi-Gory geschafft und dort erschossen würden. Des öfteren
habe ich offene Lastkraftwagen, auf denen die Gefangenen unter Bewachung
transportiert wurden, auf der Rollbahn, aus Smolensk kommend, in Richtung
Kosi-Gory fahren gesehen.
Eines Tages, es~war im Jahre 1927, hütete ich mit noch anderen Jungen aus
dem Dorfe in der Nähe von Kosi-Gory Pferde. Da sahen wir einen Lastkraft¬
wagen aus der Richtung Smolensk ankommen und an der Rollbahn bei dem
Wald von Kosi-Gory halten. Dem Wagen entstiegen 11 Leute, die in das Ge¬
lände abgeführt wurden. Kurze Zeit darauf hörten wir Schüsse fallen. Wieder
nach einiger Zeit kam die Bewachungsmannschaft zurück und das Auto fuhr
wieder in Richtung Smolensk zurück. Aus Neugierde liefen wir Jungens dann
20
In den Wald, um uns die Stelle, wo die Leute erschossen worden waren, näher
anzusehen. Mich selbst verließ aber ein Stück vorher der Mut und ich blieb
zurück. Hernach erzählten mir die anderen, daß sie die Grube gefunden hätten.
Am Rande der Grube wären ganz frische Blutspuren zu sehen gewesen, und
außerdem wären die Leichen nur mit wenig Erde bedeckt worden, so daß sie
noch Hände und Füße herausragen gesehen hätten.
Bemerken will ich noch, daß das Waldgelände bei Kosi-Gory zu dieser Zeit
noch nicht abgesperrt war. Die Jungen, mit denen ich damals zusammen war,
sind sämtlich zur Roten Armee eingezogen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
gez. Unterschrift gez. Unterschrift gez. Schlgulow
Uffz. u. Hipo. Uffz. u. Dolm.
6. Aus dem Zwischenbericht der Feldpolizei vom 10. April 1943
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden Landeseinwohner bekannt, die
bestätigten, daß tatsächlich bereits Jahre vor dem Kriege das Waldgelände
von Kosi-Gory als Richtstätte von den Bolschewisten benutzt wurde, wo die
politisch verdächtigen eigenen Landsleute durch Genickschuß umgebracbt wur¬
den. Die auf der Skizze* **)) mit den Nr. 8—11 bezeichneten Stellen sind die Fund¬
orte der russ. Massengräber. Die Reste der Bekleidungsstücke lassen einwand¬
frei auf russ. Herkunft schließen. Die Niederschriften der Zeugenvernehmungen
hierüber vom 5. u. 6.-4. 43”) lassen keinen Zweifel darüber aufkommen. Die russ.
Leichen sind teilweise gefesselt, d. h. ihnen sind die Hände auf dem Rücken
zusammengebunden. Bei einer Leiche war der Kopf mit einem mit Sägespänen
gefüllten Rock über dem Hals verschnürt; der übliche Genickschuß war auch
hier feststellbar. Der Verwesungsgrad dieser Leichen sowie die Beschaffenheit
der Bodenbewachsung beweist, daß diese Massengräber schon einige Jahre vor
dem Kriege zugeschüttet wurden. Die Anzahl der hier umgebrachten Russen
ist auch nicht annähernd zu schätzen. Es ist jedoch mit Sicherheit anzunehmen,
daß das durch die drei Wege begrenzte Gelände auschließlich Richtplatz für die
Russen war.
C. Antransport und Liquidierung der Opfer im Frühjahr 1940
7. Aussagen Ortsangehöriger über den Antransport der Gefangenen
a) Aussage des Russen Kriwoserzew
O. U., den 27. Febr. 1943
Auf Vorladung erscheint der Russe Kriwoserzew, Iwan, geb. am 20. 6.
1915 in Nowo-Bateki, daselbst im Haus Nr. 119 wohnhaft, Dreher, ledig, partei¬
los, seit Juli 1942 beim russ. O.-D., und macht folgende Angaben:
*) s. Bilddokument 1.
**) Dokument 3, 4 und 5.
21
Im Jahre 1940 arbeitete ich im Dorfe Gniesdowa in der Kolchose Da meine
Arbeitsstätte ganz in der Nähe Hat- r^i i ' meine
Monaten März und April 1940 täglich 3 4 Ziia861* ''T’ 6merkte lch in den
ie 3-4 Waoonnc v! ! 8 3 Zuge aus Smolensk kommend, mit
erkannte Diese \ & V* “ ^ vergltterteiV Fenstern deutlich als Arrestwagen
meine Schwester erzählte mir nichts Näheres.
Weitere Angaben kann ich nicht machen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
geschlossen
gez. Unterschrift
Uffz. u. Hipo.
Dolmetscher
gez. Eichholz
Uffz.
gez. Kriwoserzew
Vermerk; Die Schwester des Kriwoserzew, Iwan, ist beim Heran
nahen der deutschen Truppen zum Abtransport von Vieh aus der Kolchose
eVn°tha?teen,BOlSCheWiSten uXktnfen Auf!
gez. Unterschrift
Uffz. u. Hipo.
b) Aussage des Russen Sacharow
O.-U., den 2. April 1943
1893U!ndNDieT V w* erScheint der Russe Sacharow, Matwei, geb. am 1. August
1893 in Nowo-Bateki, verheiratet, 2 Kinder, wohnhaft in Nowo-Bateki oartei
los. zur Zeit Dorfältester von Nowo-Bateki und sagt aus: P
Bahnhof19Sm7,194l arbeixe,te ^ ^ ^ Eisenbahn’ »• «. als Rangierer am
bowschen Geblnt di S ^ GÜterzÜge a^ dem Tarn-
h ! ” Geblet' dle 5~6 von den g™ßen Pullmann-Arrestwaggons anhängen
5 m » 3 W"B2°”S =" d“ in 'smolnn." V
wu di AWu‘hr "“Ch,.dem ZMb"'1“h”1 ..Gniesdowa" „eüerdirigier.
wurde. Aus den Fahrpapieren konnte ich ersehen, daß diese Züge bzw die
Arrestwaggons auf der Rjasan-Ural-Strecke über Koslow-Tambow-Jelna Dach
SSTÄTJSr Wie ^ V°n dSr ^^itmannschaTdSer Züge
her not J 86 VO° K°2ielsk (an der Bah"strecke Rjasao-Ural)
her. Dort sollte sich ein großes ehemaliges Kloster befinden, wo noch viele
Tausende von Gefangenen sich befänden
22
Als Rangierer hatte ich Gelegenheit, unmittelbar dabei zu stehen, wie aus
den Waggons die Leute auf die Zellenkraftwagen geschafft wurden, die dann
auf der Landstraße in Richtung Gniesdowa abfuhren. Die Gefangenen trugen
meist polnische Uniformen und waren zum großen Teil Offiziere. Unter den
Zivilisten habe ich auch vereinzelt Geistliche feststellen können. Frauen waren
nicht dabei.
Ich kann mich noch genau erinnern, daß diese Ausladungen 28 Tage dauerten.
Dies konnte ich aus meinen dienstlichen Aufzeichnungen genau feststellen.
Zu meiner Aufgabe gehörte es auch, die leerstehenden Waggons nach¬
zusehen, wobei ich Gelegenheit hatte, die Waggons mir atrdr von innen an¬
zusehen. Diese enthielten 10 Zellen, die normal 6 Insassen aufnehmen konnten.
Wie ich aber von der Begleitmannschaft erfuhr, waren bei diesen Trans¬
porten 18 — 20 Leute in eine dieser Kammern gepfercht.
Weitere Angaben kann ich nicht machen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
Geschlossen: Dolmetscher: gez. Sacharow
gez. Unterschrift gez. Unterschrift
Uffz. und Hipo. Uffz.
c) Aussage des Russen Silwjestroff
O.-U., den 1. April 1943
Vor der hiesigen Dienststelle erscheint der Russe Silwjestroff, Gre-
gori, geb. am 23. Januar 1891 in Nowo-Bateki, Kr. Smolensk, daselbst Haus 61
wohnhaft, verheiratet, 4 Kinder, Hilfsarbeiter, parteilos, und macht folgende
Angaben:
Im Jahre 1940, in den Monaten April und Mai, merkte ich, daß am Bahnhof
Gniesdowa, in dessen unmittelbarer Nähe ich damals wohnte, Arrestwaggons
abgestellt wurden, aus denen Leute in bereitstehende Kraftwagen verladen und
dann weggebracht wurden.
Abends, wenn ich von meiner Arbeit nach Hause kam, ging ich öfters in
die Nähe der Ausladestelle und beobachtete, wie unter Bewachung von
NKWD.-Leuten Männer aus den Waggons in bereitstehende große Zellen-
Kraftwagen, allgemein unter der Bezeichnung „schwarzer Rabe" bekannt, ge¬
schafft wurden. Es standen immer drei solcher Kraftwagen und ein Lastkraft¬
wagen dort. Den aus den Waggons steigenden Männern wurde ihr Hand¬
gepäck abgenommen und auf den Lastkraftwagen geworfen, während sie selbst
in die Zellenwagen mußten. Bis diese voll waren, fuhr die Kolonne, bestehend
aus den 3 Zellenwagen, dem Lastkraftwagen mit dem Gepäck, unter Führung
eines vorwegfahrenden Lastkraftwagens vom Bahnhof ab. Ich sah, wie die
Wagen die Straße zur Rollbahn hoch fuhren, dann links einbogen und in
23
Richtung Katyn verschwanden. Nach 20 bis 25 Minuten kam dann die Kolonne
zurück und der Vorgang wiederholte sich von neuem. Bei der Vorbeifahrt
konnte ich des öfteren bemerken, daß in dem voranfahrenden Personenkraft¬
wagen Männer, vermutlich von der NKWD., mit typisch jüdischen Gesichtern
saßen. Die Ausladungen wurden meist in den Abendstunden, aber auch nachts
durchgeführt. Daß der Abtransport auch nachts geschah, konnte ich deshalb
mehrmals feststellen, da mein damaliges Wohnhaus unmittelbar an der Straße
vom Bahnhof zur Rollbahn lag. Meiner Schätzung nach fuhr diese Kolonne
täglich etwa zehnmal und in den Monaten April und Mai ungefähr vier
Wochen hindurch.
Da man sich bei der Ausladestelle selbst nicht aufhalten durfte, konnte ich
von dem etwa 50 m entfernten Platz, von dem aus ich meine Beobachtungen
machte, nur sehen, daß es hauptsächlich Uniformierte, vermutlich Offiziere,
doch auch Zivilisten waren, die aus den Waggons stiegen. Unter den Zivilisten
waren auch ältere Leute, vereinzelt sogar auf Krückstöcke gestützt, zu sehen.
Frauen habe ich darunter nicht festgestellt. Als der Uniformen unkundig,
konnte ich nicht beurteilen, welcher«* Nation die Soldaten waren. Auch die
umlaufenden Gerüchte waren nicht einheitlich. Die einen behaupteten, es
wären Polen; manche aber, es wären Finnen gewesen. Ebenfalls nur gerücht¬
weise hörte man, die Gefangenen seien zu dem etwa 4 km von hier ent¬
fernten sogenannten ,, Ruhehaus der Kollektiven" geschafft und dort erschossen
worden. Dies nahm auch ich an, da zur Zeit dieser Transporte das in der Um¬
gebung des Hauses übliche Pilzesammeln verboten war. Im allgemeinen hüteten
sich aber die Dorfbewohner, die ja meist von den Vorgängen gewußt haben,
ihren Vermutungen offen Ausdruck zu geben.
Mehr weiß ich über die Sache nicht auszusagen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
Geschlossen: Uffz, und Dolm. gez. Silwjestroff
gez. Unterschrift gez. Unterschrift
Uffz. und Hipo.
d) Aussage des Russen Andrejew
O.-U., den 28. Februar 1943
Auf Vorladung erscheint der Russe Andrejew, Iwan, geb. am 22. 1. 1917
in Nowo-Bateki, daselbst Haus Nr. 2 wohnhaft, Schlosser, verheiratet, partei¬
los, und macht als Zeuge folgende Angaben:
Ungefähr Mitte März bis Mitte April 1940 kamen im Bahnhof Gniesdowa
täglich 3 — 4 Züge an. 2 — 3 Waggons waren ausgesprochene Arrest- Wagen.
Diese wurden am Bahnhof abgestellt. Die Insassen, zum Großteil polnische
Soldaten, die ich an der Mütze erkannte, sowie auch Zivilisten, wurden aus
den Waggons in geschlossene Lastkraftwagen verladen. Die Lastkraftwagen
24
fuhren dann die Straße vom Bahnhof zur Rollbahn und bogen dann links in
Richtung Katyn ab. Ich habe dann einige Male beobachtet, daß sie un¬
gefähr 2^ Kilometer von hier von der Rollbahn abbogen und gegen Kosi-Gory
fuhren. Ich habe es nicht selbst gesehen, doch mehrfach gehört, daß diese
Leute in Kosi-Gory beim NKWD. erschossen worden sind.
Weitere Angaben kann ich nicht machen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
Geschlossen: Dolmetscher: ge&^Andrejew
gez. Unterschrift gez, Unterschrift
Uffz. und Hipo. Uffz.
8. Polnische Arbeiter entdecken bereits im Frühjahr 1942 die Massengräber
ihrer Landsleute
Aussage des Russen P. Kisseljeff
O.-U., den 27. Februar 1943
Auf mündliche Vorladung erscheint der Russe Kisseljeff, Parfeon, 72 Jahre
alt, Landwirt, wohnhaft in Kosi-Gory, und erklärt auf Befragen folgendes:
Ich wohne seit 1907 in Kosi-Gory. Seit ungefähr 10 Jahren wurde das Schloß
im Wald als Sanatorium für höhere NKWD.-Beamte benutzt. Das ganze Wald¬
gelände war durch einen 2 Meter hohen Stacheldraht eingezäunt. Außerdem
war alles durch Posten mit Gewehr gesichert. Allen Zivilpersonen war der
Zutritt zu dem Waldstück streng verboten. Von den Beamten habe ich nie¬
mand gekannt außer dem Hausknecht, der zugleich Wächter war, namens Ro¬
man Sergejewitsch, angeblich aus Wjasma. Im Frühjahr 1940 wurden zirka
4—5 Wochen lang täglich 3 — 4 Lastwagen, beladen mit Menschen, zu dem
Waldstück gebracht und dort angeblich von der NKWD. erschossen. Die Wagen
waren verschlossen, so daß niemand sehen konnte, was darin war. Eines Tages,
als ich auf dem Bahnhof Gniesdowa war, sah ich, wie aus den Eisenbahnwagen
in die mir bekannten Lastkraftwagen Männer umstiegen und in Richtung Wald¬
stück davon fuhren. Was mit den Männern gemacht wurde, kann ich nicht sagen,
da sich niemand in die Nähe wagen durfte. Das Schießen und Schreien von
Männerstimmen habe ich bis in meine Wohnung gehört. Es ist wohl anzu¬
nehmen, daß die Männer erschossen wurden. In der Umgebung macht man
keinen Hehl daraus, daß hier Polen durch die NKWD. erschossen wurden. Die
Leute der Ortschaften erzählten, daß es sich um zirka 10 000 Polen gehandelt
haben soll.
Als das Waldstück durch die deutschen Truppen eingenommen worden war,
ging ich in den Wald, um mich zu überzeugen. Ich war der Meinung, ich
würde noch einige Leichen finden, aber vergeblich, denn ich fand nur einige
aufgeworfene Hügel. Es stand bei mir fest, daß die Toten nur unter
25
w^Jsr
den Hügeln liegen konnten. 1942 im Sommer waren Polen bei einer deutschen
Einheit in Gmesdowa beschäftigt. Eines Tages kamen zehn Polen zu mir
und baten mich, ich möchte doch ihnen zeigen, wo ihre Landsleute liegen
würden, welche von der NKWD. erschossen worden wären. Ich führte sie in
das Waldstück und zeigte ihnen die Hügel. Die Polen baten ferner,
ich möchte ihnen eine Hacke und eine Schaufel leihen, was ich auch getan
habe. Ungefähr nach einer Stunde kamen dieselben empört und schimpfend
auf die NKWD. zurück. Die Polen erklärten, daß sie auf einem der Hügel
die Leichen gefunden hätten. Als äußeres Zeichen haben sie von Birkenholz
zwei Kreuze hingestellt, welche heute noch dort stehen.
Weitere Angaben kann ich nicht machen.
Ins Russische übersetzt und vorgelesen.
Geschlossen: Dolmetscher: gez. Kisseljeff
gez. Unterschrift gez. Unterschrift
Feldw. u. Hipo. Uffz.
9. Die Vereidigung der russischen Zeugen durch das Oberkommando der
Heeresgruppe Mitte
Oberkommando der Heeresgruppe Mitte
Abt. III A L 25/43 H.-Qu., den 18. April 1943
Gegenwärtig:
1. Chefrichter Dr. Conrad
als Richter
2. Heeresjustizamtmann Bornemann
als Urkundsbeamter
3. Uffz. Eichholz,
Gr. Geh. Feldpolizei 570,
als Dolmetscher;
er wurde gemäß § 32 KStVO. vereidigt
In Sachen
betr. Massengräber ermordeter polnischer Offiziere im Walde von Katyn er¬
schienen auf Vorladung die nachbenannten Zeugen: 1. Kisseljeff, Parfeon;
2. Kriwoserzew, Iwan; 3. Andrejew, Iwan; 4. Silwjestroff, Gregori; 5. Sacharow,
Matwei; 6. Schigulow, Michail.
Nach Bekanntmachung mit dem Gegenstand ihrer Vernehmung, nach Er¬
mahnung zur wahrheitsgemäßen Aussage und Belehrung über die Bedeutung
des Eides und die Strafbarkeit eines Meineides oder Falscheides, sagten sie ein¬
zeln und in Abwesenheit der später zu vernehmenden Zeugen aus.
26
1. Zeuge: Kisseljeff.
Zur Person: Ich heiße Kisseljeff, Parfeon, bin 72 Jahre alt, griechisch-
katholisch, von Beruf Landwirt und wohnhaft in Kosi-Gory bei Katyn.
Zur Sache: Meine Aussage vom 27. 2. 1942, Bl. 3 d. A., die mir vorgelesen
wurde, entspricht der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand meiner
heutigen Vernehmung und habe nichts hinzuzufügen.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
unt«r schrieben*
fiactMS
Der Zeuge wurde vereidigt.
2. Zeuge: Kriwoserzew.
Zur Person: Ich heiße Kriwoserzew, Iwan, bin 27 Jahre alt, griechisch-
katholischer Religion, ich bin ledig und von Beruf Eisendreher, wohnhaft in
Nowo-Bateki Haus Nr. 109, Bez. Smolensk. Ich habe keiner Partei angehört.
ZurSache: Meine Aussagen vom 27. 2. und 5. 4. 1943, die mir vorgelesen
wurden, entsprechen der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand
meiner heutigen Vernehmung und habe noch folgendes hinzuzusetzen:
Ich entsinne mich, beobachtet zu haben, daß am 17. oder 18 April — es war
sn einem Sonnabend — 1940 etwa 10 Lastkraftwagen mit Koffern, Handtaschen,
Wäschesäcken und Mänteln hochbeladen vom Walde Katyn in Richtung Smo¬
lensk fuhren. Die Lastkraftwagen waren von je zwei TschekiPten begleitet.
Weiter vermag ich nichts auszusagen.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
Der Zeuge wurde vereidigt.
27
3. Zeuge. Anörejew.
Zur Person: Ich heiße Andrejew, Iwan, bin 26 Jahre alt, griechisch-
katholischer Religion, verheiratet, parteilos, ich bin von Beruf Schlosser und
wohne in Nowo-Bateki Haus Nr. 2.
Zur Sache: Meine Aussage vom 28. 2. 1943, die mir vorgelesen wurde,
entspricht der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand meiner heutigen
Vernehmung und setze noch folgendes hinzu:
Ich kannte den Chauffeur, der einen der Wagen „Schwarzer Rabe“ gefahren
hat. Als Prämie hat er ein Krad und Geld bekommen. Er heißt Jakim gen. Kim
Rasuwajew und soll von den Russen beim Vormarsch der Deutschen evakuiert
worden sein. Er ist zuletzt von meinem Schwippschwager Willi Silicki, wohn¬
haft in Nowo-Bateki Nr. 27, hinter Wjasma gesehen worden.
Ich selbst habe noch beobachtet, daß in jedem der Lastkraftwagen sich zwei
bis drei Zivilisten befanden; ich habe sie an den Hüten erkannt.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
Der Zeuge wurde vereidigt.
4. Zeuge: Silwjestroff.
Zur Person: Ich heiße Silwjestroff, Gregori, bin 48 Jahre alt — ich bin
nicht am 23. 1. 1891, sondern am 23. 1. 1895 geboren — , griechisch-katholischer
Religion, bin verheiratet, 4 Kinder, Hilfsarbeiter, parteilos, wohnhaft in Nowo-
Bateki bei Smolensk.
Zur Sache: Meine Aussage vom 1. April 1943, die mir vorgelesen wurde,
entspricht der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand meiner heutigen
Vernehmung und habe nichts hinzuzufügen.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
Der Zeuge wurde vereidigt.
28
5. Z e u g e : Sacharow.
Zur Person: Ich heiße Sacharow, Matwei, bin 49 Jahre alt, griechisch-
katholischer Religion, verheiratet, 2 Kinder, parteilos, von Beruf Bauer, wohn¬
haft in Nowo-Bateki. Ich bin zur Zeit Dorfältester von Nowo-Bateki. Der Zeuge
Nr. 3 — Andrejew — ist mein Neffe.
Zur Sache: Meine Aussage vom 2. April 1943, die mir vorgelesen wurde,
entspricht der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand meiner heutigen
Vernehmung und setze noch folgendes hinzu:
Ich habe nicht in alle Wagen hineingesehen, aber in den Waggons, in die ich
hineingesehen habe, befanden sich immer zwei bis drei Geistliche. Sie trugen
lange Röcke. Es wurde mir gesagt, daß dies polnische Geistliche wären.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
Der Zeuge wurde vereidigt.
6. Zeuge: Schigulow.
Zur Person: Ich heiße Schigulow, Michail, bin 28 Jahre alt, griechisch-
katholischer Religion, bin verheiratet, 1 Kind, von Beruf Vorschläger und wohne
in Nowo-Bateki Nr. 16. Seit August 1942 bin ich beim russischen O.-D.
ZurSache: Meine Aussage vom 6. April 1943, die mir vorgelesen wurde,
entspricht der reinen Wahrheit. Ich mache sie zum Gegenstand meiner heutigen
Vernehmung und habe nichts hinzuzufügen.
Ins Russische übersetzt, vorgelesen und unterschrieben.
Der Zeuge wurde vereidigt.
29
Der weiter geladene Zeuge Godonow ist nach Angabe des Dolmetschers
schwer erkrankt und konnte deswegen nicht erscheinen.
Beglaubigt:
Chefricht* r*
OHasrdebeaarter
der Geech&ftestella
Für die Richtigkeit der übersetzten Aussagen:
Dolmetscher
Vermerk: Sämtliche Zeugen machten einen durchaus glaubwürdigen
Eindruck. Ich bin überzeugt, daß sie alles ausgesagt haben, was sie wußten.
Oha frl «ktar
30
10. Aus der Aussage des ehemaligen polnischen Oberleutnants Glaeser* •*))
„In der Zeit vom 20. 3. 40 bis 9. 5. 40 wurden aus beiden obengenannten
Lagern (Kozielsk-Kloster und Skitrund) etwa 30 Transporte mit je 80 bis 120
Mann aus den Lagern abgeschoben. Am 9. Mai 1940 wurde unser letzter Trans¬
port, ca. 150 Mann, nach genauer Untersuchung in Lastkraftwagen nach dem
Verladebahnhof Kozielsk transportiert. Hier wurden wir in Gefängniswaggons
(grüne) verladen. Die Waggons — es handelte sich um sehr stabile Vierachs-
wagen mit verschiebbaren Stahlplatten und Gittern — umfaßten 120 Personen.
Sie wurden aber auch zum Transport von 300 benutzt.
In dem Käfig, in dem ich transportiert wurde, war mit den Fingernägeln
folgendes eingekratzt:
,18 Ofizcerow W. P. — kwiecien 40' (18 Offiziere des polnischen Heeres —
April 1940.)"
11. Aus dem Tagebuch des polnischen Majors Solski")
(Deutsche Uebersetzung)
8.4. 3.30 Uhr Ausfahrt aus der Station Kozielsk nach Westen. 9.45 Jelnia
Station. Von 12 stehen wir auf dem Nebengleis.
9. 4. Einige Minuten vor 5 Uhr früh werden wir geweckt und zum Verladen
verteilt. Wir sollen auf Autos weggebracht werden. Was weiter?
9. 4. um 5 Uhr früh. Von Tagesgrauen an beginnt der Tag nicht gut. Wir
sind in Gefängniswagen verladen. In den Abteilen Wache. Wir kommen in
einen Wald — eine Art Sommererholungsheim. Gründliche Absuchung um
. . . Uhr, auf der die Zeit 6.30 oder (8.30) verzeichnet war. Sie fragen nach
Trauringen. Sie nehmen ab Rubel, Hauptpaß, Taschenmesser.
*) G. gehörte zu den ca. 25 Volksdeutschen, die im Lager Kozielsk ausgesondert und
später durch Vermittlung der Deutschen Botschaft in Moskau freigelassen wurden.
•*) S. Leiche Nr. 490.
31
D. Die Identifizierung der Opfer
12. Aus dem Ausgrabungsberichl der FeldpoIIrel vom 10. April 1943«)
_.?** Aus§rabungen der polnischen Leichen im westlichen Geländeteil —
mp r eze,chnet") — Sind heute zu einem gewissen Abschluß gekom-
gegraben wo 12 ^ WUrde a“ ^ Randseite b>'s auf die Sohle
Hfirf. V w° 12 Leichenschichlen gezählt worden; in der Grabmitte
250 Leich J' 0<? R Zahl n0Ch erhöhen- !u einer Schicht liegen ungefähr
l?rden r n 6tW8 3000 Leichen iD dies^ Massengrab gerechnet
den muß. Der mit 2 bis 7 bezeichnete Geländeteil wurde an einigen Stellen
gegraben und diese Stellen miteinander verbunden. Hier liegen die Leichen
wahrend s,e * - *•
Wie bereits im II. Zwischenbericht erwähnt ist, befindet sich in den Be-
ler'rST?en f3St a"er Leichen der gesamte Tascheninhalt. Von den bis-
»eise Se ko""le» 65 »» «»"<1 1« Vorgefundenen Aue-
wiesen teh 'deotlhzieit werden. Bel 39 Leichen ist einwandfrei er-
gend, Dien„g„d”f "" P°“' b‘^ "»« <»'-
2 Generäle,
2 Oberste,
1 Oberstarzt,
4 Oberstltn.,
7 Majore,
2 Oberstabsärzte,
6 Hauptleute,
1 Stabsarzt,
4 Oberltn.
10 Leutnante.
Z zVäollZXatT"-Cb Erfaßten dQrften 8,eiChfa,,S °ffz- gewesen sein, was
z Z jedoch nicht bewiesen werden kann. Die Leichen der in der Aufstellung
fehlenden Nummern konnten nicht identifiziert werden, da die Bekleidung
sowie der Taschenmhalt eine Personenfeststellung nicht ermöglichte.
ge^hlol!^»)"116 AufstellunS “°d der Nachweis des Tascheninhalts ist an-
’) Erwähnt in Dokument 1.
**) s. Bilddokument 1.
Abschnitt JJ" erWähD‘e L'S‘e WUfde bb 2Um 7* 6‘ 1943 auf 4t43 Leichen ergänzt. Siehe
32
Die Zlotybeträge (Geldscheine) sind — da nicht mehr kursfähige Bank¬
noten — mit dem übrigen nicht verwertbaren Tascheninhait verbrannt worden.
Von den Uniform-Dienstgradabzeichen ist nur eine Serie zusammengestellt,
der Rest vernichtet worden.
gez. Unterschrift
Feldpolizeisekretär
13. Schlußbericht vom 10. Juni 1943*)
Die Aushebungs-, Identifizierungs- und Umbettungsarbeiten der poln. Offiziers¬
leichen sind am 7. 6. 43 abgeschlossen worden.
Einleitend ist zu erwähnen, daß der Wald „Kosi Gory’\ d. h. Ziegenberg,
bereits seit 1925 als Richtstätte der NKWD. bzw. des Dreierkomitees benutzt
wurde. Verschiedene Versuchsgrabungen im gesamten Waldgelände -führten
stets zu Funden von Massengräbern, in denen russ. Leichen beiderlei Geschlechts
liegen. Einige dieser Leichen wurden untersucht und ausnahmslos als Todes¬
ursache Kopfschuß festgestellt. Aus den Vorgefundenen Papieren ist ersichtlich,
daß es Insassen aus dem Smolensker NKWD.-Gefängnis waren, und zwar vor¬
wiegend politisch Beschuldigte.
Die ausgehobenen 7 Massengräber der erschossenen poln. Offiziere liegen auf
einem verhältnismäßig eng begrenzten Raum (siehe Detailskizze).
Von den geborgenen 4143 Leichen sind 2815 einwandfrei identifiziert. Die
Identifizierung erfolgte an Hand der in den Kleidertaschen Vorgefundenen
Personalausweise, Geburts-, Verleihungs- und anderen Urkunden und der per¬
sönlichen Briefsachen. In mehreren Fällen waren Ausweise, andere Papiere
und größere Zlotybeträge in den Stiefelschäften eingenäht. Die Bekleidung der
Leichen ließ einwandfrei erkennen, daß es ehemalige poln. Offiziere waren, so
2. B. die bei den Polen üblichen hohen Kappen der Reitstiefel. Von den bisher
nicht Festgestellten wird eine beträchtliche Zahl durch die Ermittlungsarbeit
des poln. Roten Kreuzes noch bekannt werden.
Im einzelnen verteilen sich die Dienstgrade auf:
General . 2
Oberst . 12
Oberstleutnant . 50
Major . . 165
*) Ueber den Fortgang der Ausgrabungsarbeiten hat die Feldpolizei laufend in ihren
Protokollen Bericht erstattet; der zusammenfassende Schlußbericht macht indessen den
Abdruck dieser einzelnen Protokolle überflüssig.
Dex Moid von Katyn Bg. 3
33
Hauptmann . 440
Oberleutnant . 542
Leutnant . 930
Zahlmeister . 2
Fähnrich . 8
Unteroffizier . 2
Nur als Offiziere erkennbar .... 101
Nur als Uniformierte erkennbar . . . 1440
Aerzte . 146
Veterinäre . . 10
Geistlicher . 1
Zivilisten . 221
lediglich der Name festgestellt ... 21
völlig unkenntlich . . . . 50
Die lediglich als Uniformierte bezeichneten Leichen sind gleichfalls als Offi¬
ziersleichen anzusehen, da die Schulterstücke der erkannten Offiziere vielfach
in den Kleidertaschen vorgefunden wurden.
Die Leichen sind jeweils nach der Identifizierung — bei der jede Leiche mit
einer Nummer versehen wurde — und gerichtsärztlicher Untersuchung in "neu
hergerichtete Gräber unter Beteiligung der poln. Rote-Kreuz-Mitglieder bei¬
gesetzt worden. Diese neuen Gräber sind mit den Nummern 1—6 versehen;
erkenntlich an der Rückseite der Kreuze. Desgleichen sind die beiden Einzel¬
gräber der Generale beschriftet worden.
Für evtl, noch einlaufende Anfragen der Angehörigen ist eine Kartei ange¬
legt, in der sämtliche Namen der Identifizierten aufgenommen sind.
Aus den Uebersetzungen der bei den Leichen gefundenen Tagebücher,
Taschenkalender und sonstigen Aufzeichnungen ist ersichtlich, daß die 1939 in
russ. Gefangenschaft geratenen poln. Offiziere in verschiedenen Lagern unter¬
gebracht waren, so in Kozielsk, Starobielsk, Ostaschkow, Putiwel, Bolotow,
Pawliszczijbor, Szepietowka, Gorodok. Die Masse der im Walde von Katyn
Erschossenen war in Kozielsk (250 km südostwärts Smolensk, an der Bahnstrecke
Smolensk— Tambow) untergebracht. Bekannt ist, daß eine geringe Anzahl von
Starobielsk über Kozielsk nach Katyn gebracht worden ist.
Die Abtransporte aus Kozielsk erfolgten von Ende März bis Anfang Mai 1940
fm Eisenbahntransport. Die genauen Daten lassen sich heute nicht mehr be¬
stimmen. Auch der als Zeuge vernommene Volksdeutsche Glaeser konnte
darüber keine bestimmten Daten angeben. Die Stärke der jeweiligen Transporte,
die fast täglich mit wenigen Unterbrechungen erfolgten, schwankte zwischen
100 bis 300. In einem Falle, und zwar am 4. 4. 1940, wurden 2402 Offiziere ab¬
transportiert. Ausladebahnhof war für alle Transporte Gniesdowa bei Smolensk.
Von dort erfolgte der Weitertransport in den frühen Morgenstunden mit Ge-
34
fangenen-LKW. in den 3 km westlich von Gniesdowa liegenden Wald von
Katyn. Dort wurden die Offiziere sofort erschossen und in die bereits vorbe¬
reiteten Massengräber geworfen und verscharrt, wie auch aus der Vernehmung
des Kieselew jr. hervorgeht, der die ausgeworfenen Gräber gesehen hatte.
Daß die Erschießungen unmittelbar nach dem Eintreffen durchgeführt wurden,
beweisen die Aussagen der Zeugen, die jeweils nach den Transporten das
Schießen und das Schreien gehört haben. Es befand sich auch in dem Walde,
mit Ausnahme des Dnjepr-Schlößchens, das nur eine beschränkte Aufnahme¬
möglichkeit hat, keine Unterkunft. Beachtlich ist auch die lefzTe'Eintragung des
Majors Solski, dessen Tagebuch-Uebersetzung sich beim Vorgang befindet, der
die letzte Stunde im Walde benutzt hat, um einige Eintragungen in sein Notiz¬
buch zu machen.
Außerhalb der Gräber wurden eine Anzahl beschossener Pistolenhülsen mit
dem Bodenaufdruck „Geco DD 7.65" gefunden; desgleichen vereinzelt in den
Gräbern zwischen den Leichen. Mit Ausnahme weniger Leichen weisen sie
Kopfschüsse auf, und zwar befindet sich der Einschuß in der Regel unterhalb
des Hinterhaupthöckers, der Ausschuß in der Stirn über den Augen (siehe hier¬
zu Detailaufnahmen und gerichtsärztlichen Befund des Prof. Dr. Buhtz sowie
Protokoll des poln. Arztes Dr. Wodcinski). Bei einer beträchtlichen Zahl wur¬
den Steckschüsse festgestellt. Das Kaliber der gefundenen Geschosse deckt sich
in allen Fällen mit den Verletzungen der Schädel, und zwar beträgt es 7.65 mm.
Bei der verwendeten Munition handelt es sich um ein deutsches Fabrikat, Firma
Genschow. Nach Auskunft des OKH. (Ch H Rüst und Befehlshaber des Ersatz¬
heeres) vom 31. 5. 43 ist Pistolenmunition gleichen Kalibers und Pistolen unter
anderem an Rußland und Polen geliefert worden*). Es ist noch zu klären, ob
die verwendete Munition und die Pistolen aus russischen oder aber aus den
von den Russen nach der Besetzung Ostpolens erbeuteten polnischen Beständen
stammten.
Nach der Lage der Opfer in den Massengräbern ist anzunehmen, daß die
Mehrzahl außerhalb der Gräber erschossen und die Leichen dann wahllos hin¬
eingeworfen wurden. Sie lagen völlig ineinander verfilzt, nur in den Gräbern 1,
II und IV waren sie zum Teil nebeneinander- und auch übereinandergepackt.
Bei einigen dieser Leichen wurden Hülsen zwischen Nacken und Mantelkragen
gefunden. Ferner konnten einwandfreie Mantelkragendurchschüsse festgestellt
werden. Diese gepackten Leichen lagen ausnahmslos mit hochgeschlagenen
Mantelkragen in den Gräbern. In einigen anderen Fällen wurden Geschosse
zwischen Stirn und Innenseite der Mütze gefunden. Die Anzahl der in den
Gräbern Erschossenen beträgt etwa 500 bis 600. Einer erheblichen Zahl waren
die Hände auf den Rücken gebunden. Bei einem geringen Prozentsatz war zu¬
sätzlich eine Halsfesselung und darüber hinaus ein über den Kopf verschnürter
*) S. Dokument 15, Abschnitt 10.
Der Mord von Katyn Bg. 3*
35
Rock bzw. Mantel gebunden. Die verwendete Fesselungsschnur besteht aus¬
schließlich aus einer festen Kordel, ähnlich der Gardinenschnur.
An Wertsachen wurden in den Taschen der Leichen nur vereinzelt Ringe,
Goldstücke und ähnliches gefunden. Wie auch aus verschiedenen Tagebuch-
autzeichnungen hervorgeht, sind den Gefangenen während ihres Aufenthaltes
im Lager diese Sachen abgenommen worden, oder aber, soweit der einzelne
noch etwas besaß, mußten diese Stücke kurz vor der Erschießung auf Aufforde¬
rung abgegeben werden. Belassen wurden ihnen lediglich die Zloty geldbeträge,
die bei einer großen Anzahl der Leichen in erheblichen Beträgen gefunden
v/urden.
Augenzeugen sind trotz Veröffentlichung und Aufrufen nicht ermittelt wor¬
den. Bekannt wurde nur der Name des Verwalters, der in dem Erholungsheim
eingesetzt war. Zeugenaussagen beweisen, daß der Zutritt in den Wold jedem
Unbefugten strengstens verboten war und woran auch jedermann durch die
Bewachungsmannschaften gehindert wurde.
Mit dem Abschluß der Ausgrabungen sind nicht sämtliche poln. Offiziers-
leichen geborgen worden, da in den letzten Tagen ein weiteres in seiner Aus¬
dehnung noch unbekanntes Grab in einiger Entfernung gefunden wurde. Es ist
damit zu rechnen, daß noch weitere Gräber gefunden werden.
Das Dokumentenmaterial sowie der persönliche Nachlaß der Leichen ist ge¬
ordnet, mit laufenden Nummern versehen, im einzelnen in den täglichen Aus¬
grabungsberichten aufgeführt.
Voß
Feldpolizeisekretär.
14. Eine polnische Delegation am Massengrab ihrer Landsleute
Smolensk, den 13. April. — Eine polnische Delegation besichtigt die bisher
fxeigelegten Massengräber ihrer ermordeten Landsleute. Die Delegation be¬
steht aus Mitgliedern des polnischen Hilfskomitees, Aerzten aus Warschau, aus
einem Vertreter des Oberbürgermeisters dieser Stadt und polnischen Jour¬
nalisten aus Warschau und Krakau.
Schweigend^eht die Delegation durch den Jungwald, der wohl in seiner
ganzen Ausdehnung ein einziges, entsetzliches Massengrab ist. Da liegen Aus¬
rüstungsgegenstände, wie sie eben beim Graben zum Vorschein gekommen sind:
„Das sind polnische Feldflaschen" . . . nickt ein polnischer Arzt und geht weiter.
Die Leiche eines Brigadegenerals ist hier zutage getreten, deutlich sieht man die
dunkelblauen Streifen an der Reithose, deutlich auch die Ordensbänder an der
Jacke. Alle diese Toten hier haben noch ihre Papiere in den Taschen, und als
36
der Name eines anderen Generals genannt wird, des Brigadegenerals Smorawin-
ski, da sind einige unter der Delegation, die ihn kannten und die bislang nicht
wußten, daß er hier durch einen Genickschuß eines GPU. -Hinrichtungs¬
kommandos ums Leben gekommen ist.
Die Gerichtsmediziner legen mit klaren ijnd knappen Worten dar, daß der
Zustand der Leichen, daß die eindeutigen Befunde an den vielen Toten gar
keipen Zweifel über den Zeitpunkt des grausigen Mordes lassen. Und diese
Befunde stimmen ja mit allem überein, was sonst über diesen Massenmord be¬
kannt wurde: Da finden sich in den Taschen der Toten noch-4ie Kalender und
Tagebücher, die alle bis zum März und April des Jahres 1940 reichen. Da
stehen die Dorfbewohner von Gnesdowa, die Eisenbahnangestellten und die
Kolschosarbeiter, die damals, vor drei Jahren, die endlose Folge der Kraft¬
wagen mit den polnischen kriegsgefangenen Offizieren gesehen haben, die in
den Wald von Katyn fuhren.
Das alles sieht die Delegation. Sie geht von Grube zu Grube, sie sieht die
unzähligen Leichen ihrer Landsleute, sie spricht mit den Dorfbewohnern und
läßt sich von ihnen berichten, wie die Transporte mit den polnischen Offi¬
zieren, die vielleicht meinten, in neue Gefangenenlager, in ein Arbeitslager zu
kommen, in den Todeswald von Katyn fuhren.
Heiligenamulette und Erkennungsmarken, Legitimationen und Lichtbilder,
Soldbücher und Notizhefte wurden bei den Leichen gefunden. Hohe Orden und
Ehrenzeichen sind da, Bilder der Angehörigen, Visitenkarten und dienstliche
Papiere mit Unterschriften hoher polnischer Offiziere. Die Toten tragen alle
noch Koppel und Riemenzeug — zum Teil aber sind sie an den Händen ge^
fesselt,' zum Teil auch haben sie den Rock über den Kopf gestülpt.
Die Bolschewisten, die in den 25 Jahren ihres Blutregiments selbst die gesamte
Oberschicht des russischen Volkes systematisch und bewußt vernichtet haben,
sie scheuten keinen Augenblick davor zurück, mit dem in ihre Hände gefallenen
Teil des polnischen Offizierskorps genau so zu verfahren. Sie hatten auch wohl
keinen Augenblick damit gerechnet, daß dieses entsetzliche Blutbad je entdeckt
werden würde. Und wir wissen, daß sie heute alles dransetzen würden, es zu
verbergen, es umzufälschen oder abzuleugnen. Doch allzu deutlich, allzu nüchtern
ist die Sprache der Dinge.
Viele Polen werden nun — auch an Hand der Namen, soweit sie aus den
Papieren festgestellt werden können — Gewißheit über das Schicksal ihrer
Angehörigen erhalten, die damals von den Bolschewisten verschleppt worden
waren.
Noch ist erst ein Teil der Opfer identifiziert, aber immer wieder stoßen die
Angehörigen der Delegation auf vertraute Namen — so mancher persönliche
Bekannte ist dabei, viele Aerzte auch, Stabsoffiziere, die man in Warschau
gut kannte und an deren Namen man sich erinnert.
37
E. Protokolle und die Obduktionsbefunde des deutschen Gerichts-
arztes und der Internationalen Aerztekommission über den
Leichenfund
15. Bericht des leitenden Gerichtsmedtziners Professor Dr. Gerhard Buhtz
über die Ausgrabungen von Katyn
1. Vorbereitungen
Am 1. Marz 1943 wurde mir zur weiteren Veranlassung ein Bericht der Ge¬
heimen Feldpolizei vom 28. Februar 1943 über die Auffindung von Massen-
f.r/,!>?rn poInlscber offiziere zugeleitet, die von dem NKWD. im Jahre 1940 im
Walde von Katyn erschossen worden waren.
Gemeinsam mit der Geheimen Feldpolizei überzeugte ich mich durch Probe¬
grabungen insoweit von der Richtigkeit der aufgenommenen Zeugenaussagen
russischer Einwohner aus benachbarten Dörfern. Da wegen des Bodenfrostes
mit der Freilegung und Untersuchung der Leichen nicht sofort begonnen werden
konnte, war es möglich, die Vorbereitungen für die bevorstehenden Arbeiten in
aller Ruhe zu treffen.
Um bei den Arbeiten von Witterungseinflüssen geschützt zu sein, wurde durch
russische Zivilisten ein heizbares Holzhaus in einem nahegelegenen Dorfe ab¬
gerissen und in nächster Nähe der Massengräber im Walde von Katyn wieder
autgebaut. Vier in das Dach eingebaute Fenster sorgten als Oberlicht für aus¬
reichende Beleuchtung, ein Herd mit 4 Feuerlöchern diente zur Mazeration der
eichenteile, eine Reihe von Tragbahren und hölzernen Tischen zur Auflagerung
perAe,ten; ZUr Ausbreitun8 der «leider und des Tascheninhalts, sowie zur
rotokollfuhrung, Papiertuten zur Aufbewahrung der Habseligkeiten und Doku-
men e echmarken, Draht und Nummereinschlaggeräte zur Vorbereitung für
je Identifizierung und die laufende Numerierung, ein Wasserwagen zur
asserversorgung, sowie mehrere Sektionsbestecke für die Leichenöffnungen.
Das in Smolensk gelegene Gerichtsärztliche Feldlaboratorium wurde wegen
er zu erwartenden umfangreichen gerichtsärztlichen und naturwissenschaftlich-
kriminalistischen Untersuchungen wesentlich erweitert und ausgestattet.
Auf Befehl des OKH. konnte alsdann am 29. 3. 1943 mit den Ausgrabungen
begonnen werden. 6 s
2. Mifarbeiferstab
die P°,izeilichen Funktionen einschließlich der Absperrung in der
w.üJ?tMer l^-“' a'pmCh P°lniSChe Polizei und russischen Ordnungsdienst
erstarkten Geheimen Feldpolizei lagen, wurde ich bei den gerichtsärztlich.
kriminalistischen Untersuchungen an den Leichen und im Laboratorium, abge-
sehen von meiner langjährigen wissenschaftlichen Assistentin Frau Asta Rosen-
’ 8 Harwart- und dem Protokollführer Adolf Hengstmann u. a. unterstützt
38
a) durch die deutschen Gerichtsärzte Dr. Siegfried Müller, Dr. Theodor
Schmidt, Dr. Jobst Waechter,
b) durch die deutschen Gerichtschemiker Dozent Dr. habil. Walter Specht und
Dr. Rudolf Themlitz,
c) durch den polnischen Gerichtsarzt Dr. Wodzinsky (Krakau) und dessen pol¬
nische Hilfskräfte,
d) durch die deutschen Präparatoren und Sektionsgehilfen Kurt Merzbach,
Friedrich Neels und Alfred Schubert,
e) durch die deutschen Photolaboranten Heinz Roßbach und Bruno Zachlod.
Bei der Auswertung und Ausarbeitung der Untersuchungsergebnisse war in
besonderem Maße mein langjähriger Mitarbeiter Dozent Dr. habil. Specht
(Breslau) beteiligt.
3. Die acht Massengräber ihre Lage und Maße
Bis zum 1. 6. 1943 wurden in einem umschriebenen Bereich des Katyner
Waldes sieben Massengräber untersucht, in denen ausschließlich ermordete An¬
gehörige der ehemaligen polnischen Armee lagen. Diese Gräber befanden sich
nahe beieinander in größeren, mit einem auffällig jungen Kiefernbestand be¬
pflanzten, nach Südwesten zu abfallenden Waldlichtungen (s. Lageskizze).
Grab 1, das wegen seiner Form als ,,L"-Grab bezeichnet wurde, war das größte
der bisher in Katyn aufgefundenen Massengräber. Es erstreckte sich mit dem
langen Schenkel über 26 m in nordost-südwestlicher Richtung, während der
kürzere Teil (|6 m) nach Nordwest zu abgewinkelt war. Am Ende des Nord¬
westschenkels betrug die Breite des Grabes 5,5 m, während der Südwestabschluß
zu 8 m Breite gemessen wurde. Die Grabfläche betrug etwa 252 m2.
Das Grab 2 befand sich in einer Entfernung von etwa 20 m südöstlich des
,,L"-Grabes. Es erstreckte sich in Nordwestsüdost-Richtung und wurde mit
20X5 m gemessen, so daß 100 m2 Grabfläche Vorlagen.
Grab 3, das sich südwestlich des Grabes 2 befand, maß 3,5X6 m (21 m2).
Die Gräber 4 und 5 schlossen sich an das Grab 3 nach Südwesten zu in ab¬
fallendem Gelände an. Grab 4 hatte dieselbe Größe wie Grab 3.
Grab 5 maß 3X4,5 m (13,5 m2 Grabfläche) und schloß das Gräberfeld nach Süd¬
westen, einer Sumpfniederung zu, ab. Bei der Eröffnung dieses Grabes trat als¬
bald Grundwasser zutage, wodurch das Grab bis 0,8 m unter den Grabrand er¬
füllt wurde. Zur Zeit der Verscharrung muß also ein niedriger Grundwasser¬
stand geherrscht haben.
Südöstlich neben Grab 4 waren die Gräber 6 und 7 festgestellt worden, die
gemäß ihrer Größe 4X12 m und 3,5X9 m “ 48 bzw. 22,5 m2 Grabfläche umfaßten.
Diese sieben Massengräber wiesen sonach eine Grabfläche von nicht weniger
als 478 m2 auf.
39
Die Tiefe der einzelnen Massengräber — vom Grabrand bis zur Sohle ge¬
messen — schwankte zwischen 1,85 bis 3,30 m. Die größte Tiefe von 3,30 m
wurde im mittleren Teil des langen Schenkels vom „L"-Grab festgestellt. Die
uneinheitlichen Grabtiefen erklären sich daraus, daß die Sohlen in der Regel
Unebenheiten aufwiesen, waren zum anderen vor allem aber auch darauf zu¬
rückzufühlen, daß speziell die Sohlen der Grabstellen 1, 5, 6 und 7 mit Rück¬
sicht auf das abfallende Gelände in ihren südwestlichen Teilen meist zwar stufen¬
förmig abfallend, trotzdem aber weniger tief in das Erdreich eingelassen waren.
So betrug beispielsweise die Tiefe der Grabstätte 6 im nordöstlichen Teil 2,10 m,
im südwestlichen dagegen pur 1,74 m.
Die durchschnittliche Grabtiefe machte — vom gewachsenen Boden bis zur
Sohle gemessen — etwa 2,30 m aus.
Die einzelnen Gräber waren in der Regel bis zu einer Höhe von 1,50 m unter¬
halb des gewachsenen Bodens mit den Opfern angefüllt worden.
Das am 1. 6. 1943 südwestlich (jenseits) der Sumpfniederung in einer Entfer¬
nung von etwa 100 m vom ersten Gräberkomplex aufgefundene, ebenfalls in
einen seichten Sandhügel eingelassene Polengrab 8 wurde zunächst nur in einem
Ausmaß von 5, 5X2, 5 m eröffnet. Diese Probegrabung erstreckte sich in nord¬
westsüdöstlicher Richtung. In etwa 2 m Tiefe stieß man auf die ersten Leichen,
Nach Nordwesten zu fand sich auf der Grabsohle ein kurzer, terrassenförmiger
Absatz, den eine aus jungen Kiefernstämmen faschinenartig gefügte Begrenzung
gegen den Leichenstapel abschloß, — ein Befund, der bei der Untersuchung der
Gräber 1—7 nicht in Erscheinung getreten war. Ueber den definitiven Zweck
dieser Abgrenzung, die offensichtlich mit den Mänteln der Opfer dicht behängt
und umwickelt worden war, läßt sich beim derzeitigen Stand der Untersuchungen
noch nichts Abschließendes sagen. Möglichenfalls handelt es sich hierbei ledig¬
lich um ein Stützgerüst, wie es bei Ausschachtungen in sandigem Boden häufig
als Schutz vor dem Nachrutschen des Erdreiches eingebaut wird. Diese Ab¬
grenzung kann auch nicht ohne weiteres mit den im Grab 2 festgestellten natür¬
lichen Quertrennwänden verglichen werden, aus denen im besonderen gemäß
ihrer symmetrischen Anordnung, Zahl und analogen Breite (1 — 1,40 m) zu
schließen ist, daß das Grab in drei Phasen — offenbar dem laufenden Bedürfnis
entsprechend — geschaufelt und gefüllt worden war.
Nordöstlich des Gräberfeldes (Gräber 1—7) jenseits des zum NKWD.-Schloß
führenden Waldweges und südöstlich des Grabes 8 im Waldgelände durch¬
geführte Probegrabungen führten zur Aufdeckung zahlreicher Russengräber,
deren Vorhandensein die wiederholt geäußerte Meinung bestätigte, daß das Ge¬
biet des Katyner Waldes seit Jahren bereits der Tscheka, der GPU., OGPU. und
letztlich dem NKWD. als Richtstätte gedient hatte.
Die Ausgrabungen mußten am 3. 6. 1943 wegen der sommerlichen Wärme
und der starken Fliegenplage aus sanitätspolizeilichen Gründen vorläufig unter¬
brochen werden.
40
4. Bergung und Identifizierung der Leichen
a) Bergung der Leichen und Sicherstellung des Beweismaterials
Die Bergung der Leichen, die zunächst durch deutsches, fachlich geschultes
Personal unter Zuhilfenahme von russischen Zivilisten erfolgt war, wurde
später dem der polnischen Rote-Kreuz-Delegation angehörenden Arzt Dr. med.
Wodzinsky 'Krakau übertragen und von Angehörigen des polnischen Roten
Kreuzes unter Aufsicht der Feldpolizei und im engsten Einvernehmen mit den
deutschen Ermittlungs- und Untersuchungsinstanzen durchgeführt.
Bergungsschwierigkeiten traten verschiedentlich insofern in Erscheinung, als
beispielsweise die Leichen im Grab 5 aus dem zutage getretenen Grundwasser
geborgen werden mußten. Andererseits waren die Leichen speziell in den
unteren Schichten infolge fortgeschrittener Zersetzung fest miteinander ver¬
klebt, so daß die Loslösung oft nur schlecht gelang. In allen den Fällen, in
denen keine reguläre Schichtung vorlag, in denen die Leichen vielmehr in
wirrem Durcheinander aufgefunden wurden, war eine Entnahme unversehrter
Leichname oft von vornherein in Frage gestellt, da die Extremitäten in der
Regel in andere Leichenschichten führten und infolge mazerationsbedingter
Labilität schon bei geringer Zugbelastung aus dem Körperverband gelöst
wurden. Es wurde immer wieder darauf hingewirkt, daß trotzdem die Bergung
der Leichen mit aller nur erdenklichen Sorgfalt, Vor- und Umsicht
geschah. Die Fälle, die der gerichtsmedizinischen Leichenöffnung und spuren-
kundlichen Untersuchung zugeführt werden sollten, wurden unter eigner Beauf¬
sichtigung und persönlicher Mitarbeit freigelegt und der Grabstätte entnommen.
Insofern war die sichere Gewähr geboten, daß keine Sekundärverletzungen
(Bergungsverletzungen) entstanden, die sonst u. U. zu Trugschlüssen in der
Beurteilung der zu erhebenden Befunde hätten Anlaß geben können.
Jede einzelne Leiche wurde nach der Freilegung auf eine Holzbahre gehoben,
auf dieser aus dem Grab herausgetragen und in einer Lichtung seitlich der
Grabstätten niedergelegt. Jede Leiche wurde unmittelbar nach der Bergung
fortlaufend numeriert, indem runde Blechmarken mit der zugehörigen ein¬
gestanzten Erkennungszahl am Mantel oder Rock des Opfers befestigt wurden.
So reihten sich zeitweise hunderte der geborgenen Leichen nebeneinander, die
dann alsbald der Reihe nach einer ersten sachverständigen Inaugenscheinnahme
unterworfen wurden.
Sodann erfolgte, nachdem ^ian sich von der Art und dem jeweils unver¬
sehrten Zustand der Bekleidung sowie von evtl, vorhandener Fesselungs¬
methodik überzeugt hatte, die Sicherstellung von Orden, Ehrenzeichen, teil¬
weise auch der Achselstücke, eines Uniformknopfes, der Erkennungsmarke sowie
die Ueberprüfung und Entleerung sämtlicher Taschen. Das somit gewonnene
Beweismaterial (Dokumente) wurde nach einer ersten informatorischen Ueber¬
prüfung und Sichtung an Ort und Stelle in Papiertüten zur endgültigen Unter¬
suchung und Begutachtung aufgehoben. Die Tüten waren mit derselben Num-
41
mer versehen, mit der die zugehörigen Leichen gekennzeichnet worden waren.
Die für die Identifizierung der Dokumente notwendigen erkennungsdienstlichen
Arbeiten lagen Beamten der Geheimen Feldpolizei und des K.T.J. ob. In anderen
Fällen, die zur Vervollständigung der gerichtsärztlichen Unterlagen dieifen
mußten, wurden die erforderlichen Untersuchungen unter meiner Leitung im
gerichtsmedizinischen Feldlaboratorium durchgeführt.
In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle kamen die Schußbefunde durch
informatorische Schädelpräparation (Kopfsektion) alsbald zu Ueberprüfung und
schriftlichen Fixierung. Wurden im Zuge dieser Untersuchungen oder auch
sonst an einer Leiche Spezialbefunde erhoben, so erfolgte alsbald die Gesamt¬
sektion des Leichnams.
Nach Abschluß der geschilderten Untersuchungsgänge wurde jede Leiche
einzeln wiederum auf einer Holzbahre zur neuen Erdbestattung abtransportiert.
Sämtliche aus den sieben Gräbern geborgenen Leichen wurden — abgesehen
von den beiden Brigade-Generalen Bogaterewitsch und Smorawinski, die in
Oinzelgräbern bestattet wurden — in neu geschaffenen, nordwestlich des ur¬
sprünglichen Gräberfeldes liegenden Massengräbern ordnungsgemäß beigesetzt.
Die zuletzt aus dem Grab 8 zur Untersuchung entnommenen 13 Leichen polni¬
scher Militärpersonen wurden nach Ueberprüfung, Sektion und Sicherstellung
des notwendigen Beweismaterials vorläufig wieder im ursprünglichen Grab
beigesetzt.
b) Allgemeine Feststellungen
Die Leichen aus den Gräben 1 — 7 tragen sämtlich Winterkleidung, in Son¬
derheit Militärmäntel, Pelz- und Lederjacken sowie Pullover und Schals. Dem¬
gegenüber trugen nur zwei der aus dem am 1. 6. 1943 eröffneten Polengrab 8
entnommenen Leichen Mäntel ohne warme Unterkleidung, die übrigen befanden
sich in Sommerkleidung (u. a. Offiziersblusen).
Dieser augenfällige Befund, der vermuten ließ, daß ein gewisser jahreszeit¬
licher Unterschied bei der Durchführung der Exekutionen bestanden haben
mußte, ließ sich durch das Auffinden zahlreicher, in russischer und polnischer
Sprache gedruckter Zeitungen und Zeitungsreste unter den Dokumenten der
Opfer bestätigen. Während die Zeitungen aus den Massengräbern 1—7 aus
der Zeit März bis Mitte April 1940 stammten, lauteten die Daten der aus Grab 8
gesicherten Zeitungen auf Ende April und Anfang Mai 1940. Als Beweisstücke
liegen Teile der in polnischer Sprache erscheinenden Zeitung „Stimme der
Räte" vom 2ö.'mrd 28. 4. 1940 (Kiew) mit dem Leitartikel „Parolen für den
1. Mai" sowie russische Zeitungen vom 1. 5. und 6. 5. 1940 vor. Die Uniformen
der ausgegrabenen Leichen werden auf Grund der Knopfprägungen (polnischer
Adler oder Anker), der Dienstrangabzeichen, Orden und Ehrenzeichen sowie
Regimentsabzeichen bzw. Abzeichen zur Kennzeichnung von Waffengattungen,
durch die Stiefelformen (Offiziersstiefel mit hoher Hackenkappe sowie über
die zum Teil durchgelaufenen Stiefelsohlen geschnallte Holzsandalen und über-
42
gezogene Gummischuhe), durch das Auffinden von Offiziers- und Mannschafts¬
feldmützen, durch Koppel und Schulterriemen, Feldflaschen und Aluminium¬
trinkbecher, nicht zuletzt auch durch Wäschestempel als solche der ehemaligen
polnischen Armee sicher charakterisiert. Besondere historische Bedeutung dürfte
auch der Tatsache zukommen, daß zu den Opfern zahlreiche Angehörige des
1. Reiterregiments Josef Pilsudski zählten. U. a. belegen aufgefundene Achsel¬
stücke, die das Abzeichen „S P" (1. pulk szwolezeröw im Jözefa Pilsudskiego)
dieses polnischen Eliteregiments tragen und im Grab 8 gefunden wurden, diese
Feststellung. Auf zahlreichen Offiziersachselstücken fanden sich ferner die ver¬
schlungenen Initialien „J. P." (Josef Pilsudski) als Zeichen (^^Zugehörigkeit zu
einem Traditionsregiment des Marschalls Pilsudski. Auch fanden sich höchste
polnische Tapferkeitsauszeichnungen — so beispielsweise der Orden „virtuti
militari" in Silber, der in der Bewertung dem deutschen Ritterkreuz gleichzu¬
setzen ist — , das polnische Kriegsverdienstkreuz, das Tapferkeitskreuz usf. an
den Uniformen der ermordeten Offiziere vor.
Durchweg handelte es sich bei den Uniformen um gut anliegende, in allen
Maßen den Körperproportionen entsprechende, zum Teil mit persönlichen Mo¬
nogrammen versehene Kleidungsstücke und passende Stiefel. Sämtliche Knöpfe
der Oberkleidung sowie der Unterkleidung waren geschlossen, Hosenträger
und Gürtel ordnungsgemäß angebracht. Abgesehen von einigen Fällen, die das
Vorhandensein von Stichverletzungen auswiesen, waren alle übrigen Kleidungs¬
stücke unversehrt und zeigten keinerlei Kampfspuren.
Man gelangt daher zu der vollen Ueberzeugung, daß die Opfer in ihren ur¬
sprünglichen, während der Gefangenschaft bis zum Tode getragenen Uniformen
verscharrt waren und bis zum Eröffnen der Gräben unversehrt gelegen hatten.
Die von Feindseite verbreitete Auffassung, es handle sich um Leichen, die
erst später mit polnischen Offiziersuniformen bekleidet worden seien, ist somit
gegenstandslos und durch die objektiven Befunde einwandfrei widerlegt, ganz
abgesehen davon, daß es nach aller gerichtsmedizinischen Erfahrung unmöglich
gewesen wäre, Tausende von Leichen neu und vor allem mit in jeder Beziehung
passender Unterwäsche und passenden Uniformen zu Tarnungszwecken einzu¬
kleiden.
Die Leichen tragen keine Uhren oder Ringe mehr, obwohl Uhren nach den
mit genauen Zeitangaben versehenen Aufzeichnungen in verschiedenen Tage¬
büchern bis in die letzten Tage und Stunden hinein vorhanden gewesen sein
müssen. Bei einer Leiche fand man an verstecktem Aufbewahrungsplatz noch
einen kostbaren Smaragdring, bei wenigen anderen noch Gegenstände aus Edel¬
metall (u. a. silberne Zigarettenetuis) ebenfalls in verborgener Lage. — Da durch
anderweitige Untersuchungen in Orel erwiesen wurde, daß landeseigenen Häft¬
lingen durch das NKWD. neben alltäglichen Utensilien die Wertsachen (Arm¬
banduhren usw.) gegen Quittung abgenommen worden waren, hat man mit
ähnlichen Verfahrungsmethoden auch bei der Ausräubung der Katyner Opfer
zu rechnen. Demgegenüber hat man die zahlreich vorhandenen goldenen GebiÖ-
43
prothesen nicht entfernt. Auch trugen noch manche Leichen — allerdings unter
der Körperwäsche — wertvolle Amuletts, Goldkettchen usw.
Die Ermordeten führten in der Regel neben kleineren Beträgen Wechselgeld
(polnische Banknoten, Hartgeld vorwiegend polnischen, russischen, aber auch
u. a. französischen, belgischen, deutschen Ursprungs) größere Geldwerte in
gebündelten, noch kaum abgegriffenen, nur einfach gefalteten polnischen Bank¬
noten bei sich. Um nur ein Beispiel zu nennen, verfügte der ermordete Jan
Zarczynski (Leiche Nr. 3775 aus Grab 1) über 900 Zloty (1 Schein 100 Zloty,
14 Scheine 50 Zloty, 3 Scheine 20 Zloty, 4 Scheine 10 Zloty). In diesem Zusam¬
menhang dürfte der Hinweis von Bedeutung sein, daß diese Banknoten in Ru߬
land nicht gelten und auch bereits seit dem 1. 3. 1940 im Gebiet des General¬
gouvernements ihre Gültigkeit verloren hatten, also lediglich noch als Zahlungs¬
mittel der Polen im Ausland (u. a. Schweiz, Rumänien, Frankreich) anerkannt
wurden, da die Goldsicherung der ehemaligen polnischen Währung in Frank¬
reich und dann in England deponiert worden war.
In nicht seltenen Fällen fand man bei den Opfern auch handgeschnitzte, teils
noch gefüllte Tabak- und Zigarettenschachteln sowie Zigarettenspitzen, die zu
dem eingeschnittenen Monogramm und der Jahreszahl „1939" bzw. „1940"
den Namen „KOZIELSK" trugen, d. i. der Name des Gefangenenlagers —
Kozielsk liegt 260 km ostsüdostwärts von Smolensk und 120 km nördlich von
Orel — , in dem die meisten der in Katyn erschossenen polnischen Offiziere
nach der Zwischenstation Moskau zuletzt untergebracht waren, was übrigens
auch durch die Tatsache bewiesen wird, daß die von vielen Opfern mitgeführten
Briefe und Postkarten von Angehörigen, Freunden und Bekannten nach Kozielsk
adressiert waren.
Die bei den Leichen Vorgefundenen Dokumente (Personalausweise, aber keine
Militärpässe, Tagebücher, Briefe, Postkarten, Kalender, Lichtbilder, Zeichnungen)
vermittelten oft wertvollste Aufschlüsse über Namen, Alter, Beruf, Stand, Her¬
kunft und Familienverhältnisse der einzelnen Opfer. Für die Rekonstruktion
der Geschehnisabläufe wichtige, in ihrer Art aber auch erschütternd wirkende
Tagebucheintragungen sind beredte Zeugnisse für das Wirken des NKWD.
Briefe und Karten von Angehörigen aus Oberschlesien, dem Generalgouverne¬
ment und dem russischen Interessengebiet Polen ostwärts des Bug, die gemäß
den deutschen und russischen Poststempeln aus der Zeit von Herbst 1939 bis
März-April 1940 stammen, runden vom spurenkundlichen Standpunkt aus die
Kenntnis vom Zeitpunkt des Katyner Geschehens (Frühjahr 1940) ab.
cj Aufbereitung der Dokumente zur Identifizierung
Wenn es auch nicht meine Aufgabe war, die in größtem Umfange sicher¬
gestellten Dokumente in ihrer Gesamtheit zu identifizieren und auszuwerten,
so mußten sich meine Untersuchungen doch auch im Bedarfsfälle auf dieses
Gebiet erstrecken. Sei es, daß sich die Papiere in Brieftaschen, sei es, daß sie
sich zu Stößen zusammengelegt in den Uniformtaschen befanden, in jedem
44
Falle war das Material infolge restloser Durchtränkung mit später eingedickten
Fäulnisflüssigkeiten und Leichenfettsäuren fest miteinander verklebt und von
den Rändern her zumeist krustig verbacken. In der Regel gelang es demzu¬
folge nicht, auf mechanischem Wege die einzelnen Schriftstücke unversehrt
voneinander zu lösen. Spiritus als lösendes Material zu verwenden, schien nicht
angeraten, sonst wären Tinten- und Kopierstiftschriften beseitigt worden.
Die Dokumente wurden vielmehr zunächst mit Xylol oder Petroläther, dann .
mit Chloroform bei Zimmertemperatur behandelt, wodurch erwartungsgemäß in¬
folge Ablösung reichlicher Fettsäuremengen eine bequeme Isolierung der ein¬
zelnen Schriftstücke erreicht und infolge starker Aufhellün^auch bereits in
weitem Maße die Möglichkeit erschlossen wurde, Schriftteile und ganze Texte
zu lesen. Zweifel bei der Identifizierung schriftlicher Eintragungen oder Auf¬
zeichnungen ließen sich nach der beschriebenen Vorbehandlung der Urkunden
mittels der Ultralampe oder auf dem Wege der Infrarotphotographie beheben.
In wichtigen Fällen wurden auch chemische Hilfsmittel zur Wiedersichtbar¬
machung von Namenszügen in Ausweisen, auf Familienurkunden u. dergl. an¬
gewandt. So gelang es beispielsweise in einem Falle, die über einer Unterschrift
lagernde Schicht eines Lichtbildes nach Aufweichung in heißem Wasser mittels
Zyankali bei gleichzeitiger Erhaltung der Unterschrift zu beseitigen, während
in anderen Fällen ausgebleichte Tintenschriften durch Begasung mit Rhodan¬
wasserstoff wieder deutlich lesbar hervortraten.
d) Spezielle Feststellungen
Folgende Beispiele sollen zeigen, welcher Art die Dokumente und sonstigen
Habseligkeiten einiger der Opfer gewesen sind. In den Taschen der Leiche
Nr. 3775 fanden sich eine Geldbörse aus Leder mit zwei 10-Zloty-Scheinen, ein
versilbertes Zigarettenetui mit zahlreichen Zigarettenpapieren, zwei Zigaretten¬
spitzen aus Holz, ein Kerzenstumpf und zwei Kopierstiftreste. In der Seiten¬
tasche des Uniformrockes waren die bereits oben erwähnten 900 Zloty (Bank¬
noten) verwahrt. In der Brusttasche des Opfers fanden sich neben einem Notiz¬
buch mit belanglosen Eintragungen zahlreiche Schriftstücke, unter denen eine
Abschrift der Heiratsurkunde aus dem Kirchenregister Aufschluß über die Per¬
son des Toten gab. Es handelte sich um den im Jahre 1909 geborenen Jan
Zarczynski, der am 2. April 1934 in Kowel getraut worden war.
Weiterhin liegt ein Impfzettel Nr. 2489 bei. Es fanden sich Briefe und Karten,
die Zarczynski von seiner Frau erhalten und solche, die er an seine Flau ge¬
schrieben hatte, teils aber nicht mehr hatte zur Absendung bringen können.
Die erste von mir aus Grab 8 untersuchte Leiche — Fähnrich Michael Kärlin-
ski, geboren am 12. 9. 1898 in Bugaj, Woiwodschaft Posen — führte neben all¬
täglichen Dingen wie Ledergeldbörse mit wenig Hartgeld, Tabaktasche aus Leder
mit Majorka-Tabak gefüllt, Zigarettenpapier und einer Druckschriit von Wla-
dyslaw Broniewski ..Auswahl von Gedichten" eine Bescheinigung des Komman¬
deurs des Batl. des polnischen Grenzschutzes „Budslaw" vom 4. 10. 1339 mit
45
sich, aus der hervorgeht, daß Karlinski zum Bataillon dieses Grenzschutzes ge¬
hörte, am 24. 9. 39 unter dem Kommando von Major Backowski die Grenze
nach Litauen überschritten hatte und danach im Militärlager Birsztany inter¬
niert worden war.
Bei einem weiteren Polen aus Grab 8 handelt es sich um Wladislaw Czer-
nuszewicz, geb. am 21. 10. 1898 in Slonim, Zamkora 75, im Zivilleben Hilfs¬
schreiber in der Kanzlei des Kreishauptmannes im Kreis Slonim. Unter den
Dokumenten fand sich noch der Personalausweis Nr. 1439/258, der in Nowogro-
dek im Marz 1935 ausgestellt und bis 1939 verlängert worden war. Der Ausweis
war ,,Zurn Benutzen der staatlichen Verkehrsmittel nach dem ermäßigten Tarif
für Staatsbeamte'* bestimmt. Das Lichtbild des Ausweises ist noch relativ gut
erhalten, die Unterschrift noch lesbar.
Des weiteren liegt ein Postsparkassenbuch (222.359 — N) vor. Der Poststempel
weist als letzten Zahlungstag den 30. VIII. 1939 aus. Noch vorhandene, mit
Schreibmaschine geschriebene Briefe aus dem Jahr 1939 beziehen sich auf den
Bezug einer Rente infolge Arbeitsunfähigkeit und auf Versetzung in den Ruhe¬
stand. Zwei der Briefe stammen vom Amt des Woiwoden in Nowogrodek, ein
dritter Brief vom staatlichen Renteninstitut in Warschau, Krakauer Straße 19.
Ein an Jan Dambrowski-Slonim aus Kozielsk gerichteter Brief, der wiederum
vom 22. 4. 40 datiert, in dem sich der Häftling für übersandte Geldmittel bedankt
(2 Tscherwonzen und 50 Rubel, die jedoch in „Aufbewahrung" genommen wor¬
den waren), und der zugleich Hinweise auf die „in den Gefängnissen verbrach¬
ten schweren Stunden" enthält, befand sich noch in verschlossenem Umschlag,
war also ebenfalls nicht mehr zur Absendung gelangt.
Bemerkenswerterweise fanden sich in der Brieftasche des Opfers auch zwei
Listen mit 49 bzw. 47 Namen und Rangbezeichnungen polnischer Offiziere vor.
Die Eintragungen in den Listen scheinen in ihrer Vollständigkeit bzgl. der An¬
gaben durchaus geeignet für weitere Fahndungen nach erschossenen Offizieren
zu sein. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um Mitgefangene
des Czernuszewicz. Eine letzte Deutung der auf einer der beiden Listen in
Rubrik „Anmerkung" befindlichen Kreuze kann indessen vorerst noch nicht
vorgenommen werden.
Abgesehen von einer mit dem Monogramm „WC" versehenen Geldbörse,
190 Zloty in Banknoten und einem Tabaksbeutel aus Leinenstoff fand sich letzt¬
lich eine ovale Blechmarke unter den Asservaten vor, die folgende Angaben
enthält: “
T. K. UNKWD K. O.
9 4 2 4
Stadt Ostaschkow.
Ostaschkow liegt im Waldaigebiet zwischen Staraja Russa und Rshew. Da es
sich hierbei um eine NKWD-Ausweismarke handeln dürfte, kann angenommen
46
werden, daß die polnischen Offiziere zu Handlangerdiensten für die Bolsche¬
wisten herangezogen wurden, was indessen ihre spätere Liquidierung nicht
ausschloß.
Die vorstehenden Beispiele mögen zum Nachweis genügen, daß es an Hand
der bei den Leichen aufgefundenen Dokumente in der Mehrzahl der Fälle mög¬
lich war, die Namen, Familienverhältnisse, den militärischen Rang und die
zivile Beschäftigung der Opfer sofort zu ermitteln.
In zahlreichen anderen Fällen fanden sich zwar keine unmittelbar auf den
Namen des Opfers hinweisenden Papiere, jedoch handschriftliche Aufzeichnun¬
gen und persönliche Beweisstücke, so daß die Identifizierung bei ihrer Vor¬
lage durch Angehörige erwartet werden kann.
Die zahlreich aufgefundenen Briefe im Verein mit den Zeitungsdaten lassen
keinen Zweifel daran aufkommen, daß die Hinrichtungen der polnischen Offi¬
ziere nach dem Abtransport aus den Gefängnissen in Kozielsk im Katyner Wald
im Frühjahr 1940 stattgefunden hatten. Diese Feststellungen decken sich damit,
daß die Angehörigen der gefangenen polnischen Offiziere, die bis dahin in
regelmäßigem Postverkehr mit diesen gestanden hatten, seit dem Frühjahr 1940
ohne jede Nachricht geblieben sind.
Bis zur Unterbrechung der Untersuchungen am 3. 6. 43 waren aus den Massen¬
gräbern insgesamt 4143 Opfer geborgen und wieder bestattet worden.
Die wegen des Verwesungszustandes oft schwierigen, mit größter Sorgfalt
vorgenommenen Identifizierungsarbeiten ermöglichten die genaue Feststellung
der Personalien von 2815 Opfern (d. i. 67,9 Proz.).
Unter den identifizierten Ermordeten befinden sich 2 Brigade-Generale,
12 Oberste, 50 Oberstleutnante, 165 Majore, 440 Hauptleute, 552 Oberleutnante,
930 Leutnante, 101 Offiziere, deren Dienstgrad nicht mehr genau erkennbar war,
406 weitere Angehörige der polnischen Armee (darunter zahlreiche Offiziere
und Offiziersanwärter), 146 Aerzte, darunter der Hausarzt des Marschalls Pil-
sudski, Dr. Kalicinsky, und 10 Veterinäre sowie ein Feldgeistlicher.
5. Leichenlagerung und -Schichtung
Die Art der Lagerung der Leichen war allgemein und innerhalb der einzelnen
Massengräber keineswegs einheitlich. Auch variierte durchaus die Schichthöhe
der Leichen in den Grabstätten.
Im Grab 5, das der Sumpfniederung am nächsten lag, trat nach Freischaufeln
der obersten Leichenschicht bereits das Grundwasser in Erscheinung, wodurch
zunächst präzise Feststellungen hinsichtlich Lagerung und Schichtung der Toten
unmöglich gemacht worden waren. Es ließ sich dann aber erweisen, daß in
diesem Grab nur drei Leichenschichten vorhanden gewesen waren. Einerseits
erkannte man, daß die Opfer kreuz und quer ohne jede Schichtungstendenz in
der Grabstätte lagen (Grab 4), andererseits konnte man bei der Ueberprüfung
47
des Grabes 7 feststellen, daß die Opfer in der nordöstlichen Hälfte dieses Grabes
quergeschichtet in Bauchlage gestapelt, in dem südwestlichen Grabbereich da¬
gegen planlos durcheinander geworfen und in diesem Zustand verscharrt wor¬
den waren. Wie es schien, hatte man auch im Massengrab 8 keine systema¬
tische Lagerung und Schichtung der Leichen vorgenommen.
Demgegenüber waren die Leichen in anderen Grabstätten an den Seiten der
Erdgruben mit gestrecktem Körper deutlich geschichtet, in der Mitte aber zum
Teil unregelmäßig durcheinander geworfen. Offensichtlich systematische Lage¬
rung und Schichtung der Leichen war im nordwestlichen Teil des Grabes 2 zu
sehen. Sämtliche Toten wurden in Bauchlage — die Hände teils auf dem
Rücken gefesselt — freigelegt. Lagen die Leichen vom Nordwestrand des
Grabes 2 her mit den Beinen in der Längsrichtung der Grabstätte grabeinwärts,
so waren die Opfer vom mittleren Bereich dieses Grabes aus entgegengesetzt
gelagert worden, es lagen also Beine gegen und über Beinen geschichtet.
Eine ähnliche, jedoch quer zur Längsausdehnung des Grabes erfolgte, gegen¬
einander gerichtete, dichte, ja gepreßte Lagerung und Schichtung der Leichen
war auch im nördlichen Teil des „L"-Grabes anzutreffen. Tm Knick dieses Gra¬
bes waren in dessen Zentralbereichen die Leichen in Bauchlage derart gelagert,
daß jeweils die zu oberst liegende Leiche mit den Füßen auf den Kopf des dar¬
unter befindlichen Opfers zu liegen kam, wodurch eine Planierung beim Füllen
des Grabes erzielt wurde. In dem langen Schenkel des r,L"-Grabes (südwest¬
licher Teil) waren die Leichen gemäß der nach Südwesten zu abfallenden Grab¬
sohle terrassenförmig absteigend gelagert und in abgestuften Stapeln geschich¬
tet worden. — Die gleiche Beobachtung war in den Gräbern 3, 4r 5 zu machen.
Im langen Schenkel des Grabes 1 fand sich eine zerbrochene Leiter, die ent¬
weder zum Einsteigen oder zum Transport der Leichen benutzt worden war.
Tm ,,L -Grab wiedm Grab 2 wurden bis zu 12 Schichten Leichen übereinander
gezahlt.
Beim Freilegen der Leichen im nordwestlichen Abschluß des „L"-Grabes fand
man in dem anstehenden Körperstapel auf 70 cm Höhe 7 — 9 Schichten Leichen.
Die Zusammenpressung mußte sonach ungeachtet der speziellen Lagerungsart
der Leichen eine äußerst starke gewesen sein. Abgesehen von dem erheblichen
Druck, den die Leichen aufeinander ausgeübt hatten, muß zwecks Deutung der
Befunde abschließend darauf verwiesen werden, daß der gewaltige Erddruck,
der sich unter Berücksichtigung der Erdschichthöhe von 1,5 m und des spezifi¬
schen Gewichtes des Sandbodens (d = 2) zu 60 Ztr. pro m3 der obersten Leichen¬
fläche errechnetr^»aßgeblich mit für die Zusammenpressung der Leichen ver¬
antwortlich zu machen ist.
6. Leichenerscheinungen
Die nach dem Erlöschen des Lebens alsbald eintretenden Veränderungen
werden gemeinhin als Leichenerscheinungen bezeichnet. Es kommt zum Ein¬
tritt der Totenstarre und zur Entstehung der Totenflecke. Die nachfolgenden,
48
durch Fermentwirkung bedingten autolytischen Vorgänge leiten die Auflösung
ein und sind der Beginn der Leichenzersetzung. Der Blutfarbstoff tritt aus den
roten Blutkörperchen aus und durchtränkt das Gewebe (blutige Imbibition), die
Organe werden weich (Mazeration). In der Regel wird die Wirkung der Auto-
lyse durch die wesentlich auf Reduktionsprozessen beruhende Fäulnis vermehrt
und damit verdeckt. Geht die Zersetzung bei reichlicher Zufuhr von Luft vor
sich, so spricht man von Verwesung, die von Oxydationsprozessen beherrscht
wird.
Das Fortschreiten der Fäulnis ist ganz wesentlich von äußeren und inneren
(in der Leiche selbst gelegenen) Bedingungen abhängig. Aeußere Bedingungen
sind: Luft, Feuchtigkeit und Wärme, innere das Alter, die Leibesbeschaffenheit
und die Todesart. Nach der üblichen Erdbestattung verlangsamen sich u. a.
infolge der Wirkung des kühlen Grabes die Zersetzungsvorgänge, wobei neben
den Fäulnis- und Verwesungsvorgängen zumeist tierische Lebewesen (Fliegen¬
larven, Nematoden, Käfer usw.) sowie besonders Schimmelpilze mitwirken.
Je nach der Bodenart, in der eine Leiche liegt, je nach der Bodendurchlüftung,
den Feuchtigkeitsverhältnissen und somit auch der Tiefe des Erdgrabens ist das
Zeitmaß der Zerstörung sehr verschieden. Unbestattete Leichen können bei be¬
wegter, sehr trockener und warmer Luft ohne Fäulnis eintrocknen (Mumifika¬
tion). Ist der Luftzutritt zu einer Leiche sehr erschwert oder wird ihr das Was¬
ser rasch und vollständig entzogen, so kommen die chemischen Prozesse zum
Stillstand. Es entwickeln sich modifizierte Produkte, im ersten Falte Fettwachs,
im letzteren Mumifikation. Bei der Konservierung der Moorleichen spielt die
fäulnis widrige Einwirkung der Huminsäure eine Rolle.
Die in dem vorliegenden Rahmen nur kurz dargelegten Leichenveränderungen
der Fäulnis und Verwesung, der Fettwachsbildung und Mumifikation sind kei¬
neswegs sich gegenseitig ausschließende Vorgänge. Es können daher auch
verschiedene der genannten Erscheinungen nebeneinander bei ein und derselben
Leiche Vorkommen.
Welcher Art waren nun die Leichenerscheinungen, die die Katyner Mordopfer
boten? Führt man sich rückblickend den Zustand vor Augen, den die in die
Tausende gehende Zahl der exhumierten Leichen mit großer Konsequenz bot,
so muß man feststellen, daß sich diese jeweils im Stadium einer mehr oder
weniger fortgeschrittenen Leichenwachsbildung befanden. Mit dem Ausdruck
Leichenwachs (oder auch Fettwachs, Adipocire) bezeichnet man das Produkt
einer allmählich eintretenden Umwandlung des normalen Körperfettes in eine
äußerlich fett- bzw. wachsartige Masse. Besonders bei ungenügender oder
völlig mangelnder Sauerstoffzufuhr, die eine Verzögerung oder auch einen
völligen Stillstand des Verwesungsprozesses mit sich bringen kann, kommt es
häufig zur Bildung weißer oder grau- bzw. gelblich-weißer, schmieriger, bröcke¬
liger, käse- oder wachsähnlicher Massen, die an der Luft erhärten und dann
häufig gipsähnlich aussehen. Außerdem bildet sich Leichenwachs auch bei
Der Mord von Katyn Bg. 4
49
Leichen, die lange Zeit (Monate und Jahre) im Wasser gelegen haben, ja es ist
sicher, daß langes Lagern im Wasser, in feuchten Erdgruben, deren Sohle immer
oder zeitweise im Bereich des Grundwassers liegt, oder in besonderer Beschaf¬
fenheit (Reichtum an Salzen und Mikroorganismen) die Leichenwachsbildung
begünstigt Unter diesen Voraussetzungen kommt es im Anschluß an die
ammoniakalische Fäulnis nicht zu weiterem Zerfall der Weichteile, sondern zu
einem Umwandlungsprozeß, der oft zu einer weitgehenden Erhaltung der Form
der Weichteile führt, eben zur Fettwachsbildung.
In diesem Zusammenhang soll das Ergebnis der Untersuchung der Fragen,
welche Einflüsse die Bodenart und -beschaffenheit sowie allgemein die geologi¬
schen Verhältnisse des Katyner Gebietes im speziellen Falle auf den Ablauf der
Leichenzersetzung und die stattgehabte Leichenwachsbildung gehabt haben kön¬
nen, nicht erörtert werden. Diese Ausführungen sind ihrer Bedeutung und
ihrem Umfange entsprechend in einem besonderen Abschnitt niedergelegt.
Nach der Oeffnung der einzelnen Massengräber, vor allem der Grabstätten
2, 3, 4, 6 und 7 war beobachtet worden, daß sich je nach der Art der Lagerung
an den Leichen Variante Umwandlungsvorgänge abgespielt hatten. Leichen der
obersten Schicht zeigten an den von Kleidern unbedeckten Körperstellen, wie
Gesicht, Hals, Händen, deutlichen Zerfall, die Geschlechtsteile waren erweicht,
oft fehlten die Lippen. Andere Leichen der obersten Schicht zeigten sogar
partielle Skelettierung des Schädels und der Hände. Wieder andere aus der
obersten Schicht oder den Rändern der Leichenmassen fielen durch Braunfärbung
und Eintrocknung an „gipfelnden" Körperstellen auf, die in Sonderheit an den
Ohrmuscheln, der Gesichtshaut und den Händen festzustellen waren. Die Augen
waren zumeist tief eingefallen und vertrocknet. Diese Erscheinungen wurden
als Mumifikation gedeutet, da entsprechende Vertrocknungen nachweislich
nicht bloß an warmen luftigen Orten stattfinden, sondern bisweilen auch unter
bestimmten Bodenvoraussetzungen im Erdgrab eintreten sollen.
Am auffälligsten war an allen Leichen, insonderheit an solchen der mittleren
und unteren Schichten, und vor allem bei denen, die aus dem Grundwasser des
Grabes 5 geborgen wurden, die oben bereits erwähnte Leichenwachsbildung.
Nach der Entkleidung dieser Leichen fiel am Stamm und an den Gliedmaßen
die grauweiße körnige Oberfläche des der Oberhaut flächenhaft entblößten
Unterhautfettgewebes auf. Die Konsistenz dieser fettigen Massen war alsbald
nach der Freilegung der Leichen teils schmierig weich, teils halbfest teigig,
nach dem Austrmrknen starr und tönern, die Farbe im ganzen grauweiß bis
gelblich. Die Fettsubstanzen verbreiteten einen nachhaltig widerlichen, scharf
ranzigen Geruch. Nicht unerwähnt sei, daß auch sämtliche Kleidungsstücke von
den fettigen Substanzen aus der Leiche durchtränkt waren. Zahlreichen Stiefeln
waren oft millimeterdicke Schichten eines fettig-wachsartigen Produktes auf¬
gelagert. Nach Abzug der Lederstiefel war der gute Erhaltungszustand der
Unterschenkel und Füße auffällig. Speziell die Fußsohlen zeigten deutliche
50
Wachshautbildung und Ablösung der Oberhaut. Die Zehennägel waren in ganz
ähnlicher Weise abgängig, wie man dies an Wasserleichen aufzufinden pflegt.
Die fettwachsartige Umbildung hatte jedoch nur das Unterhautfettgewebe er¬
griffen, während die Skelettmuskulatur großenteils noch eine matte, lachsrote
Farbe bei merklichem Konsistenzschwund zeigte und nur im Zwischenbinde¬
gewebe der Muskelbündel von weißen Fettwachsteilchen durchsetzt war. Eine
gänzliche Umwandlung der gesamten Weichteile der Gliedmaßen in Fettwachs
war also noch nirgends erfolgt.
Mit fortschreitender Austrocknung der Leichen trat bereits nach kurzem
Liegen an der Luft und bevorzugt bei Sonnenbestrahlung zunächst eine violett¬
rötliche Farbstufe, dann aber alsbald eine Braunrot- bzw. Schwarzbraunverfär¬
bung aller unbedeckten Teile ein. In verschiedenen Versuchen ließ sich zeigen,
daß bereits nach einstündiger Luft- und Sonneneinwirkung die ursprünglich
grauweißen Partien partiell, nach Ablauf von längstens 24 Stunden vollständig
unter lederartiger Erhärtung der Oberfläche nach Braunschwarz eingedunkelt
waren. Das äußere Bild der Leiche war dann in jedem Falle von dem einer
wahren Mumifikation nicht zu unterscheiden. Umfangreiche in die Wege ge¬
leitete Untersuchungen von Fettwachsproben der Katyner Leichen haben in¬
zwischen erkennen lassen, daß die hellgelbe Farbe einiger isolierter Fettsäure-
Komponenten u. a. infolge Einwirkung des Luftsauerstoffes nachdunkelte und
schließlich tiefbraune Färbung annahm, so daß als Ursache der beobachteten
sekundären Leichenveränderung eine Autoxydation von Leichenwachskompo-
nenten im Gewebe angenommen werden muß. Es darf nicht verkannt werden,
daß es bei besonderer Lagerung einer Leiche an verschiedenen Körperstellen
zu verschiedenen Prozessen kommen kann, so beispielsweise, wenn eine Leiche
zur Hälfte ins Wasser hineinragt. Dann kann sowohl Fäulnis oder Verwesung,
ja Mumifikation und andererseits Leichenwachsbildung eintreten. Wenn auch
-derartig extreme Fälle in Katyn nicht feststellbar waren, so war doch an ver¬
schiedenen Leichen der obersten Schichten teilweise Mumifikation vorhanden.
Berücksichtigt man nunmehr die bis dahin unbekannten, mit sinnfälliger Verfär¬
bung der Leichenoberfläche einhergehenden Autoxydationserscheinungen, so
muß man annehmen, daß eine bereits im Grab vorhandene Mumifizierung an
der Luft wesentlich an Intensität und Ausdehnung zugenommen hat bzw.
daß an Luft und Sonne überhaupt erst Mumifikationen auftraten. Die Voraus¬
setzungen für die Entstehung von Fettwachsleichen waren im vorliegenden
Falle in jeder Beziehung erfüllt. Im Rahmen dieser Erörterungen seien lediglich
nochmals die wichtigsten, die Umwandlung von Leichenfett begünstigenden
bzw. bestimmenden Faktoren zusammengestellt: Bodenbeschaffenheit, Boden¬
zusammensetzung, Grundwasserverhältnisse und ungenügende oder völlig man¬
gelnde Sauerstoffzufuhr.
Schließt bereits die Grabtiefe eine nachhaltige Luftzufuhr aus, so muß betont
werden, daß die Leichen infolge der bereits erörterten Lagerungsart und -dichte
und der daraus sich ergebenden, ganz erheblichen Pressung praktisch unter er-
Der Mord von Katyn Bg.
51
heblichem Sauerstoffmangel gelegen haben, ganz abgesehen davon, daß die fett-
durchtränkte, dicht aufliegende Kleidung gleichsam eine zusätzliche, wirksame
und vielleicht sogar konservierend wirkende Verkapselung der Leichname
gegen spätere Einflüsse von außen her dargestellt hat.
Es fanden sich sonach verschiedene Grade und Formen der Leichenzersetzung,
die durch die Lagerung der Leichen innerhalb der Gruben und zueinander be¬
dingt sind. Neben Eintrocknungen an der Oberfläche und an den Rändern der
Leichenmassen (Mumifikation) fand sich in den mittleren und unteren Teilen
der Leichenmasse ausschließlich feuchte Mazeration im Sinne beginnender und
teils auch fortgeschrittener Leichenwachsbildung. Die hierdurch bewirkte Ver¬
klebung und Verlötung der benachbarten Leichen durch eingedickte Leichen¬
säfte, im speziellen auch durch Fettsäuren verschiedener Konsistenz, und ins¬
besondere die durch die Pressung bedingten korrespondierenden Deformationen
wiesen entschieden auf primäre Lagerung hin.
Nirgends fanden sich an den Leichen oder deren Kleidung Spuren von Insek¬
tenfraß oder ihrer Ablagerung, die aus der Zeit der Einscharrung stammen könn¬
ten. Die nach der Auflegung der Leichen relativ häufig angetroffenen Leder¬
laufkäfer, die von Insektenmaden leben, sind erst nach der Bergung der Leichen,
also sekundär, angewandert.
Hieraus ergibt sich, daß die Erschießungen und die Einscharrungen in einer
kalten, insektenfreien Jahreszeit stattgefunden haben müssen, wobei auch die
Rolle nicht unberücksichtigt bleiben darf, die der im Grab 1 nachgewiesene
Brannt- und Chlorkalk gespielt haben mag.
Bei der Oeffnung des ,rL“-Grabes konnten nämlich in seinem Kniebereich
größere Mengen einer kalkartigen, hartverkrusteten Masse freigelegt werden.
Proben dieser Substanz wurden sichergestellt und chemisch untersucht. Es han¬
delt sich um Calciumkarbonat, das offensichtlich aus gelöschtem Branntkalk in¬
folge Einwirkung der Luftkohlensäure entstanden ist. In einem der aufgefun¬
denen Kalkbrocken ist ein Kiefernzapfen etwa zur Hälfte eingebettet, woraus
zu schließen ist, daß der Kalk ursprünglich in breiiger Konsistenz (abgelöscht)
Vorgelegen hat. Das spezielle Asservat beweist aber auch, daß der Kalk nicht
fossilen Ursprungs sein kann, vielmehr künstlich an den Fundplatz gelangt ist.
Von verschiedenen Leichen aus Grab 1 und aus den Leichenzwischenschichten
daselbst entnommene grauweiße bis gelblich-weiße, teils fettig sich anfühlende,
anderenteils erhärtete Beläge und Krusten bestanden vorwiegend aus Aceton-
und chloroformlöslichen Fettsäuren; Schimmelbewuchs war nicht feststellbar.
Calcium ließ sich in diesen Proben nur in Spuren nachweisen. Schließlich fan¬
den sich sowohl im Grab 1 als auch im Erdreich der Gräber 2 und 4 zahlreiche
sandige, konglomeratähnliche, teils auch fettige Brocken von grauweißer Farbe,
die nestartig mit dunkelgrauen bzw. gelbbraunen Teilen durchsetzt waren und
mörtelähnlich erschienen. Durch die chemische Untersuchung wurde erwiesen,
daß es sich bei letzteren Proben lediglich um schwach Calcium führenden Sand
52
handelt, der infolge Durchtränkung mit Fettsäuren verkittet worden war. Han¬
delt es sich bei diesen Massen zweifellos um Sekundärprodukte, so muß be¬
tont werden, daß das Auffinden von erheblichen Kalkrückständen im Grab t
nur durch eine Zufuhr von außen her erklärt werden kann. Man muß also
schließen, daß die Leichen im Grab 1 partiell — möglichenfalls versuchsweise —
mit abgelöschtem Branntkalk überdeckt worden waren oder aber überdeckt
werden sollten, um die Leichenmasse zu desinfizieren oder unter Ausnutzung
der nachhaltigen Aetzwirkung des Kalkbreies die Gesichtszüge der Opfer un¬
kenntlich zu machen. Verschiedentlich seitens der Ermittlungsorgane ergan¬
gene Hinweise, bei der Oeffnung des Grabes 1 habe man (textlichen und nach¬
haltigen Chlorgeruch wahrgenommen, sind zwar objektiv nicht mehr zu über¬
prüfen, lassen aber die Möglichkeit offen, daß in dem Grab auch Chlorkalk den
Gepflogenheiten des NKWD entsprechend zwecks Ueberdeckung des Blut- oder
Fäulnisgeruchs der Leichen eine Rolle gespielt haben dürfte.
7. Sektionsbefunde und Todesursache
Bei der äußeren und inneren Untersuchung der Leichen wurden zusammen¬
fassend folgende Befunde erhoben:
Durchweg war auffällig, daß die Rümpfe der Leichen frontal stark platt¬
gedrückt waren. Dies hatte seinen Grund darin, daß die Leichen fast ausnahms¬
los im Grab in 10 bis 12 Schichten übereinander gelagert waren. Der Brustkorb
war jeweils zusammengedrückt, der Bauch tief eingesunken. Die Nasen waren
abgeplattet, die Weichteile der Gliedmaßen und die Geschlechtsteile auffallend
breit gedrückt.
Wie unter „Leichenerscheinungen" bereits näher ausgeführt, lagen vorwiegend
Fettwachsleichen vor, bei denen indessen eine gänzliche Umwandlung der ge-
sammten Weichteile in Leichenwachs noch nicht erfolgt war.
In gewissem Grade zeigten aber auch die Körperhöhlen und ihre Organe
deutlich beginnende Leichenwachsbildung. Häufig fanden sich an der inneren
Brustwand bis 1 cm starke wachsartige Fettplatten und deutliche schmierig¬
fettige Auflagerungen auf dem großen Netz oder an den Zwerchfellunterflächen.
Fast regelmäßig waren im Kleinbecken körnig-flüssige, ölig-braune Fettmassen
vorhanden. Einzelne, im Schrifttum als „Kalkseifenknötchen" bezeichnete Auf¬
lagerungen, die teils auch perlschnurartig aufgereiht waren, fanden sich am
Herzbeutel und an der Herzinnenwand. Sie bedeckten allenthalben auch auf der
Leber- und Milzkapsel ganze Felder und Platten.
Bei der Untersuchung des Knochensystems fanden sich am Schädel Löcher und
Sprünge, die durch Schüsse verursacht sind. Hierauf wird später näher ein¬
zugehen sein.
In einem Fall wurde ein Rippenstich festgestellt, in anderen Fällen ließen sich
Unterkieferbrüche nachweisen, die offenbar auf zu Lebzeiten erhaltene Schläge
zurückzuführen waren.
53
Bei weiteren an den verschiedensten Körperteilen gefundenen Verletzungen
ließ sich nicht ausschließen, daß sie von der bei der Verlötung der Leichen-
massen manchmal recht schwierigen Bergung herrührten.
Die Gebisse der Leichen waren zum großen Teil intakt, oft mit Goldplomben
versehen. Bei anderen Leichen wieder waren zahlreiche Zähne nachträglich bei
der Bergung ausgefallen. Der Abschliff an den Schneidezähnen war dem Alter
entsprechend verschieden ausgeprägt. Ganz auffallend war die starke Eintrock¬
nung und Schrumpfung aller inneren Organe bei seltsam gutem Erhaltungs¬
zustand des Aussehens und der allgemeinen Formen.
In dieser Beziehung sind die Sektionsbefunde sämtlicher sezierten Leichen so
wesensgleich, daß man ihnen durch eine einmalige Darstellung der Organ¬
befunde gerecht wird:
Das Herz ist frontal abgeplattet, der Herzmuskel schiefergrau und trocken.
Die Herzhöhlen sind leer, nur in Einzelfällen enthalten sie wenige Tropfen
schmieriger hellbrauner Flüssigkeit. Die Klappenapparate sind auffallend gut¬
erhalten und schlußfähig.
Die Körperschlagader und andere Hauptgefäße sind in der Regel leer und ver¬
klebt, ihre Innenhaut ist glatt.
Die Lungen sind bis zu 1 cm Dicke flach zusammengefallen, schwarz gefärbt,
trocken und gänzlich luftfrei. Die einzelnen Lungenlappen sind stets noch
unterscheidbar, dagegen die Lungenbläschen nicht mehr zu erkennen. Lediglich
an den Rändern sind die Unterlappen noch lufthaltig und zeigen in einzelnen
Fällen linsen- bis bohnengroße Gasbläschen unter ihrem Ueberzug.
An den Luftröhrenästen fällt die gute Erhaltung der Knorpelringe auf.
Die Milz ist völlig abgeplattet und geschrumpft. Das Milzgewebe ist schwarz
gefärbt, bisweilen zerfließlich, läßt jedoch in allen Fällen noch das Milzgewebe
erkennen.
Die Leber ist stark geschrumpft, platt, trocken und graubraun. Die einzelnen
Läppchen sind auf dem Schnitt nicht unterscheidbar. Häufig finden sich um die
Gefäßbander feinste farblose, knötchenartige Ablagerungen. Die Gallenblase ist
in der Regel geschrumpft und schwarzbraun verfärbt. Inhalt schwarzgrün.
Die Nieren sind deutlich abgeflacht. Ihre Kapsel ist teils leicht, teils schwer
lösbar. Das^Rindengewebe ist schmutzig-braun, trocken, das Mark heller, läßt
jedoch eine feine Zeichnung nicht mehr erkennen. Die Nebennieren sind oft
noch gut erhalten und zeigen lebhaft goldbraune Farbe.
Die Harnblase ist in der Regel leer, ihre Schleimhaut blaßweiß.
Die Hoden sind völlig plattgedrückt, ihre Kanälchen erscheinen als kleine
Pünktchen.
54
Im Magen findet sich häufig eine kleinere Menge (bis zu V* Liter) wenig an-
gedauter Speisebrei mit braunen Schüppchen (Buchweizen).
Dünn- und Dickdarm sind durchweg noch recht guterhalten, wenn auch platt¬
gedrückt und verklebt. Insonderheit ist der Wurmfortsatz noch gut kenntlich.
In der Regel findet sich die nur faustgroße geschrumpfte Hirnmasse ent¬
sprechend der Gesichtslage der Leiche im Grab in der vorderen Schädelgrube.
In der Mehrzahl der Fälle kann man noch die einzelnen Hirnteile unterscheiden,
sogar die Windungen noch erkennen.
Die Rinde ist fahlrötlich, die Marksubstanz weiß. ZumeiSTisind die unteren
und hinteren Hirnteile wie Hirnstamm, Brücke, Kleinhirn und verlängertes Mark
schmutzig-grün verfärbt und schmierig erweicht. Die hintere Schädelgrube ist
zumeist lufterfüllt und enthält nur eine geringe ocker-braune, ölig-flüssige Masse.
Allenthalben fanden sich vor allem entsprechend dem Schußkanal bräunlich-rote
Veränderungen als Zeichen der zu Lebzeiten infolge des Genickschusses ent-
standenen Blutungen.
In einzelnen wenigen Fällen ist das Gehirn in eine homogene lehmartig er*
scheinende Masse verwandelt, der eine mehrere Millimeter dicke, geschichtete,
grauweise Substanz fettiger Beschaffenheit aufliegt (vgl. spätere Ausführungen).
Die folgenden Uebersichten vermittelten die an einzelnen Organen festge¬
stellten Maße und Gewichte:
Uebersicht I
(Maße)
Grab
Leichen
Herz
Leber
Niere
Milz
Nr.
Nr.
cm
cm
cm
cm
_
2041
13:10:1,5
22:13:2
11:5:1
8:6:1
_
2276
13:11:2,5
22:16:3
9:5:1 ,5
11:6:2
2
2521
15:12:2
21:16:2
10.6:1,5
12.6:1
2
2523
15:10:1.5
21:18:2
12:5:1
10.6:1
2
2524
—
19:5:10
11:7:1
9:5:1
2
2525
—
18:10:7
11:7:0,7
8:5:1
2
2554
—
20:6:10
12:9:2
7:6:2
1
2744
—
18:10:5
11:8:1
7:5:1
1
2743
—
17:7:4
12:6:2
6:4:1
1
2745
—
18:8:5
12:8:2
10:5:1
8
1
—
22:14.0,5
10:5:0,5
8:6:1
8
2
—
23:13:0,5
9:6:0, 5
8:5:0, 5
8
3
—
18:20:0,5
9:5:0, 5
7:5:0,5
8
4
—
24:16:1
9:5:0, 5
8:5:0,5
55
Uebersicht II
(Gewichte)
Grab
Leichen
Herz
Leber
Niere
Milz
Nr.
Nr.
g
g
g
g
1
3201
124
325
75
75
1
3000
125
250
100
26
1
3321
130
350
40
30
1
3320
110
150
100
30
1
3939
290
580
120
50
Die mikroskopischen Befunde der
Gewebestücken sind folgende:
inneren Organe
an den in Formalin fixierten
In der Leber sind Zell- und Gewebestruktur nicht mehr erkennbar. Zwischen
leidlich erhaltenen Bindegewebszügen finden sich nur völlig zerfallene Detritus¬
massen und wohl einige noch erhaltene Zellkerne der Gallengänge.
Auch in der Niere ist die Gewebestruktur unkenntlich, dagegen findet man die
Gesichtsfelder überfüllt von runden drusenartigen Körperchen mit zahlreichen
radiären sudanroten Fettsäurenadeln, die besonders die amorphen sudanroten
Fettsäureknötchen im Gewebe umsäumen, aus letzteren gleichsam heraus¬
wachsen.
Weder bei der makroskopischen Untersuchung noch bei den mikroskopischen
Kontrollen ließen sich Krankheiten nachweisen, die den Tod hätten erklären
können. Vielmehr bestand ausnahmslos die Todesursache in einem Genickschuß.
Nur in ganz wenigen Fällen war ein Schußkanal offenbar infolge fortge¬
schrittener Leichenveränderung am Hals nicht mehr nachweisbar. Der typische
Hauteinschuß fand sich in der Regel in der Genickgegend in der Mitte oder
wenige Zentimeter nach der einen oder anderen Seite hin allermeist 5 bis 8 cm
unter dem äußeren Hinterhauptshöcker. Er war klein, bis 3 mm groß, bisweilen
an den matschigen Halsweichteilen kaum auffindbar.
Bei sorgfältiger Präparation war festzustellen, daß der Schußkanal in den
Weichteilen des Genicks schräg aufstieg. Er war von schwarzbraunen ver¬
schwommenen Flecken in der hinteren Halsmuskulatur umgeben, die offenbar
auf Blutaustritte in das angrenzende Gewebe zurückzuführen sind.
Der Knocheneinschuß lag an der Hinterhauptschuppe fast durchweg unter dem
äußeren Höcker, meist dicht oberhalb des Hinterhauptloches (oder gar in diesem
selbst). In der_Regel war er 3—5 cm höher gelegen als der zugehörige Haut¬
einschuß. Sein Außendurchmesser betrug fast durchweg 7—8 mm. Häufig
handelte es sich um einen längsgestellten eirunden Einschuß, was offensichtlich
von dem schräg von unten kommenden Geschoß herrührte. Recht oft saß der
Knocheneinschuß in der Mitte der Hinterhauptschuppe und zeigte zumeist nur
geringe seitliche Abweichung. Als typischer Knocheneinschuß war er regel¬
mäßig außen wie gestanzt, nach innen dagegen kraterförmig erweitert. In Ein-
56
zelfällen verliefen vom Knocheneinschuß haarfeine Knochensprünge senkrecht
nach oben oder schräg seitwärts. Einzelne Einschüsse waren durch das große
Hinterhauptloch bzw. dessen Rand erfolgt, wo sie zum Teil eine typische (halb¬
kreisförmige) Stanzungsspur hinterlassen hatten.
Der Knochenausschuß und ebenso der Hautausschuß lagen zumeist an der
Stirnhaargrenze, bisweilen in der Mittellinie, teils auch in die Gegend der Stirn¬
höcker verlagert. Häufig erfolgten die Ausschüsse durch die Augenhöhlen,
vereinzelt indessen durch die Nase oder die Scheitelhöhe. In charakteristischer
Weise war der Knochenausschuß nach außen kraterförmig erweitert. Sein
innerer Durchmesser betrug zumeist etwa 1 cm, sein äußere**~£— 3 cm. Häufig
waren am Ausschuß Haarsprünge festzustellen, die von diesem nach mehreren
Richtungen sternförmig auseinanderliefen, ja sogar sich durch den ganzen
Schädelgrund oft bis zum Felsenbein fortsetzten.
Wiederholt fanden sich auch Steckschüsse, bei denen das mehr oder minder
abgeplattete Geschoß beim Haut- und Knochenaustritt matt geworden war bzw.
bereits frei in der Schädelhöhle liegend gefunden wurde.
Bei Einschüssen, die etwa 5 cm unterhalb des Hinterhaupthöckers und einem
Ausschuß, der etwa 6 cm oberhalb d^r Nasenwurzel und 1 cm rechts der Mittel¬
linie liegen, muß das Geschoß das Kleinhirn, den vierten Ventrikel, das Stamm¬
hirn, die rechte Seitenkammer und den rechten Stirnläppen des Großhirns
passiert haben, so daß der Tod auf der Stelle eintrat.
Vereinzelt fanden sich zwei nahe beieinander gelegene Genickschüsse. Nur in
zwei Fällen waren drei Genickschüsse vorhanden, in einem Fall außer dem Ge¬
nicksteckschuß noch ein Schläfensteckschuß.
Hieraus ergibt sich, daß fast ausnahmslos ein Genickschuß genügte, um das
Opfer zur Strecke zu bringen, was also auch auf eine geübte Hand schließen läßt.
8. Leichenalter, Todeszeitbestimmung
Es ist von entscheidender Bedeutung, zu prüfen, wie lange Zeit nach dem
Stadium der Leichenerscheinungen und der sonstigen gerichtsärztlich-natur¬
wissenschaftlich-kriminalistischen Befunde der Tod zurückliegen muß.
Wie unter „Leichenerscheinungen" bereits ausgeführt, befand sich die über¬
wiegende Mehrzahl der Leichen in milieubedingter Leichenwachsumwandlung.
Das Fett war ranzig und in lösliche wie unlösliche Fettsäuren zerlegt worden.
Die verflüssigten Fettbestandteile, unter diesen insbesondere die bei gewöhn¬
licher Temperatur flüssige Oelsäure, schienen zum Teil bereits verlorengegangen
zu sein, soweit sie nicht von den Kleidungsstücken aufgesaugt worden waren,
während die höheren Fettsäuren (Palmitin- und Stearinsäure) offenbar im Be¬
griffe standen, Weichteile, Organe, Muskulatur und Lederhaut auf dem Diffu¬
sionswege zu durchdringen und gleichsam zu präparieren. Unter teilweise
bereits vollzogener Lokalisation in den Organen fanden sich am und im Herzen,
auf der Leber- und Milzkapsel in feinen und feinsten Drusen kristallisierte
höhere Fettsäuren vor. Aus den größeren Gefäßen ließen sich eingewanderte
57
intensiv gelbe, dickflüssige Fettbestandteile ausdrücken. Auch die Körperhöhlen
wurden nicht frei von verseiften Fettprodukten befunden. So waren u. a. in der
Bauchhöhle mit großer Regelmäßigkeit körnig-flüssige, ölig-braune Fettbestand-
teiie von penetrant ranzigem Geruch festgestellt worden, die aus dem fett¬
reichen Mesenterium stammen mochten.
Exakte Angaben über die Zeitspanne, während welcher sich die vor¬
beschriebenen, in ihrer Art durchaus einheitlich erscheinenden Umwandlungs¬
prozesse vollzogen haben können, sind allein unter Berücksichtigung der bis¬
herigen Einmaligkeit des Falles nicht zu machen, zumal bisher keine wissen¬
schaftlichen Untersuchungen an derartigen Massengräbern vorliegen, bei denen
die Leichen zu gleichsam massiven Blocks zusammengeschmiedet sind. Bei den
bisherigen Veröffentlichungen aus der zivilen und militärischen Gerichtsmedizin
handelt es sich fast durchweg um Einzelleichen.
Trotzdem dürften sich gewisse Hinweise aus der Kenntnis der zeitlichen Ver¬
hältnisse ergeben, die für die Leichenwachsbildung an Wasserleichen erarbeitet
und von Kratter (zitiert bei Walcher) niedergelegt worden sind: „Nach 1 bis
2 Monaten (Stadium der Fäulnis) beginnt die Umbildung des Unterhautfett¬
gewebes von außen nach innen und erstreckt sich über 3 bis 4 Monate (Ver¬
seifung der Fettsubstanzen). Später, aber nie vor dem Ende des dritten Monats,
werden die Muskeln in die Fettwachsbildung einbezogen. Während die ober¬
flächlichen Gesichtsmuskeln nach einem halben Jahr umgebildet sind, sind die
großen und tiefen Muskeln (Gesäß und Oberschenkel) nach einem Jahr noch
nicht völlig umgewandelt.
Hinweise darauf, daß besondere, etwa bevorzugt Leichenwachsbildung aus¬
lösende Momente bestanden haben könnten (ammoniakalische Flüssigkeit,
warmes Wasser), ergaben sich nicht, wie ja auch grundsätzlich der Standpunkt
zu vertreten ist, daß die an einzelnen Wasserleichen getroffenen Beobachtungen
als Maßstab für die Beurteilung der Katyner Leichen nur sehr bedingt heran¬
gezogen werden können. Denn die Verhältnisse in Katyn waren dergestalt,
daß die Leichen nur zur Zeit größerer Niederschläge bzw. Tauwetterperioden
(Herbst und Frühjahr) im Grundwasser, sonst aber vorwiegend in trockenem,
sandigem Boden gelegen hatten. Will man dennoch die für Wasserleichen be¬
schriebene zeitliche Umwandlungsfolge als Vergleichsgrundlage heranziehen,
so muß man unbedingt eine ganz erhebliche Verzögerung im Ablauf der Leichen¬
wachsbildung unterstellen, deren zeitliche Begrenzung sich indessen zur Zeit
noch der genauen wissenschaftlichen Formulierung entzieht. Nach dem dies¬
seitigen Erachten wäre es auch nicht undenkbar, daß sich unter Berücksichti¬
gung der außerordentlichen Leichenpressung und mit dadurch bedingter Kon¬
servierung eine außerordentliche Verzögerung des Fortschreitens der Leichen¬
veränderungen bedingt wurde, wobei die gleichsam homogene Fettsäure¬
durchdringung (Organe pH = 6) wesentlich mitwirkte.
Nach Erfahrungen von Professor Orsös-Budapest erschloß demgegenüber der
Schädel der Leiche Nr. 526 die Möglichkeit, präzise Angabe zur Todeszeit¬
bestimmung der Katyner Leichen zu machen. Es handelt sich hierbei „um eine
58
kalktuffartige, mehrschichtige Inkrustation an der Oberfläche des schon lehm¬
artig homogenisierten Gehirnbreies'1. Orsös wies auf Grund einschlägiger Er¬
fahrungen und Untersuchungen darauf hin, daß entsprechende Umwandlungs¬
erscheinungen an Leichen, die weniger als drei Jahre im Erdgrab gelegen haben,
nicht zu beobachten wären. Gleichartige Befunde wurden von uns auch noch
an verschiedenen anderen Gehirnen erhoben.
Somit weisen die rein wissenschaftlichen Befunde darauf hin, daß die Leichen
seit Jahren, wenigstens bereits drei Jahre lang verscharrt gelegen hatten, zu¬
mal auch die Knochen der Schädel nicht mehr konstant durchfettet zu sein
schienen. Da indessen die Leichenveränderungen jeweils in-fcohem Maße von
der Lagerung, der Art, Zusammensetzung und Eigenschaft des Bodens sowie
der Art der Durchfeuchtung abhängen. sind noch präzisere Aussagen über die
Dauer des Liegens einer Leichenmasse im Erdgrab vorerst, insbesondere aus
Mangel an Vergleichsmöglichkeiten nicht zu machen. Wie immer hat man auch
bei der Beurteilung des vorliegenden Untersuchungskomplexes, in Sonderheit
bei der Prüfung der Frage nach der Todeszeit der Leichen, die äußeren Um¬
stände des Falles weitestgehend zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang
gewinnen die bei den Leichen Vorgefundenen Dokumente und Zeitungen erneut,
und zwar insofern an Bedeutung, als sich aus deren Daten unwiderleglich das
Frühjahr 1940 als Zeitpunkt der Hinrichtungen ergibt.
Versuche, aus dem Grad und der Art der Korrosionen, die an Metallgegen¬
ständen (Knöpfen, Rangabzeichen, Feldflaschen, Erkennungsmarken usw.) fest¬
zustellen waren, Hinweise auf die Dauer der Lagerung im Erdgrab zu erhalten,
scheiterten. Infolge ihrer Mannigfaltigkeit ließen sich die erhobenen Befunde
nicht einem geschlossenen Bild einordnen. So wurde beispielsweise bei ein und
derselben Leiche die Aluminiumfeldflasche mit völlig unversehrter Oberfläche,
die zugehörige Erkennungsmarke mit tiefgreifender Korrosionswirkung (Alumi-
niumoleatbildung) vorgefunden, was offenbar mit der relativen Lage der
Gegenstände zusammenhängt.
Als sicheres Hilfsindiz hatte demgegenüber die Feststellung zu gelten, daß es
sich bei den lediglich zur Tarnung auf den eingeebneten Massengräbern ein¬
gepflanzten jungen Kiefernbäumchen um einen wenigstens fünf Jahre alten
Bestand handelte, der sich auf schlechtem Boden und im Schatten alter Kiefern
nur schlecht entwickelt hatte. Bei der mikroskopischen Prüfung der Quer¬
schnitte dieser Stämmchen sah man die äußersten drei Jahresringe gleichmäßig
entwickelt. Zwischen diesen und dem Kern fand sich jeweils eine dunkle Ab¬
grenzungslinie, die darauf schließen ließ, daß die Bäume vor drei Jahren um¬
gepflanzt worden waren. — Da entsprechende Tarnungsmethoden auch bei
weit älteren Gräbern des Katyner Waldes, in denen erschossene Russen lagen,
angewandt worden waren (Anpflanzung von jungen Birkenbeständen, Einstecken
abgesägter und künstlich zugespitzter Fichten ins Erdreich), erkannte man als¬
bald das Prinzip, das im Falle der hingerichteten polnischen Offiziere jeden
Zweifel am Zeitpunkt des Geschehens behob und zugleich auf dieselben Täter
hinwies, wie bei den älteren russischen Massengräbern im Katyner Wald.
1
59
9. Wechselseitige Beziehungen zwischen Leichen und Boden
Zwar ist es eine alte gerichtsärztliche Erfahrung, daß nicht nur die Boden¬
beschaffenheit, sondern auch die Grundwasserverhältnisse auf die Leichenver¬
änderungen im Erdgrab von Einfluß sind; jedoch liegen systematische Unter¬
suchungen speziell chemischer und physikalischer Art über ihre wechselseitigen
Beziehungen vor allem bei Massengräbern bisher noch nicht vor. Deshalb wird
dieser Frage besondere Aufmerksamkeit zugewandt.
Für die Umwandlung der Leichensubstanz im Boden sind u. a. Einbettungs¬
tiefe, Bodenart und -reaktion, Stand des Grundwassers und dessen Bewegung
von maßgebender Bedeutung. In geringer Tiefe eingegrabene Leichen z. B. sind
dem Zugriff von Würmern und Insekten ausgesetzt, wobei besonders auf die
Ameisen hinzuweisen ist, deren Tätigkeit zu einer schnellen Skelettierung führt.
Auch die mikrobiellen Vorgänge, die bei der Leichenzersetzung im Vordergrund
stehen, sind in Krumennähe anderer Art als in größerer Tiefe. Dies betrifft
besonders die Aerobionten. Sie bewirken eine starke Mineralisation, finden
jedoch nur bis zu wenigen Dezimetern unter der Bodenoberfläche geeignete
Lebensbedingungen. Da die oberste Schicht der Leichenstapel in Katyn von der
Bodenoberfläche gemessen mindestens bis zu 1,3 m Tiefe reichte, ist diese Keim¬
gruppe und mithin die spezifische Bodenflora im engeren Sinn von den Zer¬
setzungsvorgängen auszuschließen. Es ist daher anzunehmen, daß die beob¬
achteten, mit Substanzverlust verbundenen Veränderungen, soweit sie mikro¬
biellen Ursprungs sind, durch die innerhalb der Körperhülle vorhanden gewese¬
nen Keime hervorgerufen wurden. Die Entwicklung der Mikroflora sowie die
enzymatisch oder chemisch bedingte Substanzveränderung erfolgt, wenigstens
in der Primärphase, fraglos unabhängig von Bodenart, Bodenreaktion und
Grundwasser. In der sekundären Phase, nämlich dann, wenn die feste Körper¬
substanz mehr oder weniger weitgehend in echt oder kolloid gelöste Stoffe über¬
geführt worden ist, wirken diese Faktoren jedoch steuernd auf den weiteren
Zersetzungsprozeß ein. Um darzutun, daß diese Faktoren sehr stark variieren
können, sei kurz auf einige der wichtigsten Bodeneigenschaften eingegangen.
Das physikalische Verhalten eines Bodens, das für die mehr oder weniger
schnelle Abwanderung der in Lösung gegangenen Leichensubstanz verantwort¬
lich zu machen ist, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem mechani¬
schen Bodenaufbau, d. h. mit der Korngröße seiner Einzelteile und deren Ver¬
teilung im Profil. Diese und ebenfalls die Herkunft der Mineralsubstanz wer¬
den nicht nur durch die geologischen, sondern auch durch die klimatischen Ver¬
hältnisse bestimmt. Die Unterschiede, die in physikalischer Hinsicht auftreten
können, lassen sich in geeignetster Weise durch die Gegenüberstellung des
Verhaltens der beiden extremen Bodenarten Lehm und Sand demonstrieren.
Allgemein bekannt ist die große Durchlässigkeit des Sandes für Flüssigkeiten
gegenüber einer geringen des Lehmes oder gar des Tones. Bezüglich des Auf¬
saugvermögens (Kapillaritätspotential) liegen die Dinge jedoch umgekehrt. Dies
spielt praktisch insofern eine Rolle, als die Durchfeuchtungszone bei gleichem
60
Grund wasserstand im Tonboden bedeutend größer ist als im Sand. D’e bei der
Leichenzersetzung auftretenden flüssigen Produkte werden daher beim Sand
überwiegend nach unten abgeführt, beim Ton in erheblichem Maß aber auch
nach der Seite und nach oben infiltriert. Die Abfuhrgeschwindigkeit und die
abgeführte Menge ist beim Sandboden im allgemeinen aber größer anzunehmen.
Sie hängt maßgebend von dem Gefälle des Horizontes, auf dem das Grund¬
wasser abfließt, und von der Niederschlagsmenge sowie vom Klima ab. In
den Klimazonen, wo die verdunstete Wassermenge von den Niederschlägen
übertroffen wird, ist dieser Effekt unter sonst gleichen Voraussetzungen am
stärksten. In ausgesprochen ariden Gebieten kommt es demgegenüber sogar
zu einem Aufstieg der Bodenlösungen und zur Anreicherung der gelösten Sub¬
stanz in unmittelbarer Bodenoberfläche.
Die als humid bzw. semihumid bezeichneten Gebiete erstrecken sich auf den
größten Teil des europäischen Kontinents. Auch der nördliche und mittlere
Teil der besetzten Ostgebiete steht unter diesen klimatischen Bedingungen, die
ihrerseits auf die Struktur des Bodens einwirken und einen bestimmten Boden¬
typ zur Ausbildung bringen.
In den genannten Gebieten überwiegt die vertikale Bewegung des Wassers
bei weitem und bewirkt eine Verlagerung der feinen, insbesondere aber der
feinsten Bestandteile aus den oberen in die unteren Bodenschichten, zugleich
aber auch eine Veränderung der chemischen Bodeneigenschaften. Sie kommt
in einer kontinuierlichen Versauerung zum Ausdruck, womit andererseits wie¬
der der struktuelle Aufbau in Mitleidenschaft gezogen wird. Diesen Vorgang
bezeichnet man als Podsolierung.
Für den Wasserhaushalt eines Bodens ist nämlich nicht allein die Menge und
Größe seiner Einzelteile, sondern auch deren Zustand maßgebend Bei kalk¬
reichen bis neutralen Böden liegen die feinen und feinstdispersen Anteile in
Krümelstruktur, bei entbasten, sauren Böden in Einzelkornstruktur vor. Im
ersten Fall wird die Wasserführung begünstigt, im letztgenannten eine Ver¬
schlämmung und Verdichtung des Bodens herbeigeführt. Diese koagulierende
Wirkung kommt aber nur dem Kalk zu. Treten an seine Stelle einwertige
Alkalien, wovon man bei der Peptisationsanalyse Gebrauch macht, so lösen sich
die Krümel in Einzelkorn auf. In diesem feinstdispersen Zustand sind aber ge¬
rade die für das Sorptions- und Pufferungsvermögen des Bodens so bedeut¬
samen Anteile der Gefahr der Erosion ausgesetzt.
Diese kurzen bodenkundlichen Hinweise mögen zum Verständnis der in Katyn
beobachteten Vorgänge genügen.
Klima und Bodentyp
Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Landschaft, in der sich die
Gräber von Katyn befinden, zu dem Gebiet gehört, wo die Menge der Nieder¬
schläge die des verdunstenden Wassers übertrifft. Die Landdecke ist diluvialen
61
Ursprungs und weist die typischen Merkmale der Podsolierung auf. Wie noch
genauer an Hand eines Profils zu demonstrieren ist, treten diese Merkmale in
einer dünnen Humusdecke, in Bleichhorizonten und zonalen Eisenanreicberun-
gen sowie in einer Verlagerung der feinen Bodenbestandteile in Erscheinung.
Grundwasserverhältnisse:
Zur Zeit der Untersuchungen war der Grundwasserstand hoch. Immerhin
schien er nicht übernormal gewesen zu sein, da das gestaute Wasser nicht über
die durch die Vegetation gekennzeichnete Grenze hinausreichte. Für einen im
allgemeinen konstanten Grundwasserstand sprach der Umstand, daß die aus¬
gesprochene Sumpfvegetation (Wollgras, Sumpfporst) fast ohne Uebergang
scharf abgegrenzt war, besonders am Fuße der Hügel, in denen sich die Gräber
befinden. In dem für bodenkundliche Untersuchungen herangezogenen f,L"-Giab
lagen die Leichen auch im zutiefst gelegenen Teil nicht unter dem Sumpfspiegel.
Niveaulinien an den Rändern des Grabes machen es wahrscheinlich, daß die
Leichen wenigstens zeitweise von Wasser umgeben waren. Hierbei handelt
es sich ohne Frage aber 'nicht um aufsteigendes, milieufremdes Grund wasser,
sondern um Niederschläge mit verlangsamtem Ablauf. Zu diesem Schluß be¬
rechtigen besonders die beim Angraben des Profils 3 gemachten Beobachtungen,
auf die wir später zurückkommen, sowie die speziellen Lageverhältnisse des
Grabes 1 ((,L“-Grab).
Bei der kurzen Zeit von etwa 4 Wochen, die für diese Beobachtungen zur
Verfügung stand, und dem Fehlen anderweitiger Unterlagen ist es selbstver¬
ständlich schwer, definitive Angaben über die Grundwasserverhältnisse zu
machen. Immerhin war der relativ konstante Grundwasserstand insofern auf¬
fällig, als das Tal des Dnjepr nur einige hundert Meter von den Gräbern im
Katyner Wald entfernt ist und an dieser Seite mit steilem Abfall in die seicht¬
hügelige Hochfläche einschneidet. Wenn trotzdem am Fuße der bis zu 4 Me¬
tern hohen Hügel und in unmittelbarer Nähe des Tals Sumpfbildung angetroffen
wurden, so ist dies nur dadurch zu erklären, daß unterhalb einer mehr oder
weniger dünnen Sanddecke fast übergangslos strenger Ton ansteht. Dieses
Material gestattet die Bildung von Wannen, über deren Rändern das Wasser
bei entsprechendem Zufluß zum nahen Dnjeprtal durch den deckenden Diluvial¬
sand hindurch abstreichen kann, im übrigen aber gestaut wird.
Profiimäßige Bodenuntersuchungen
Zwecks Feststellung des Bodenaufbaus und der Bodeneigenschaften wie zur
Ermittlung des gegenseitigen Einflusses von Boden und Leichen wurden ver¬
schiedene Profile angegraben. Die Lage der das Grab 1 (,,L"-Grab) betreffenden
Profile ergibt sich aus der beigefügten Skizze. Das Grab befindet sich auf dem
nach Südwesten abfallenden Hang einer etwa 4 m hohen Erhebung, an die in
der bezeichneten Richtung Sumpf angrenzt. Die größte Erhebung wird 15 m
östlich des Grabknickes in der Fluchtlinie des Profils 1 erreicht.
62
Piofil 1
Zm Profiluntersuchung diente die Ost-West-Wand eines frisch ausgehobenen
Umbettungsgrabes, 8 m nördlich von der in gleicher Richtung verlaufenden
nördlichen Kante des Grabes 1 entfernt. Die Abbildung des Profils 1 gibt die
geringe Mächtigkeit (5—10 cm) der mit wenig Humus durchsetzten, kiesig-grob¬
sandigen Krume sowie das Vorhandensein eines nach unten scharf gegen inten¬
siv rostbraun gefärbtes Material abgesetzten Bleichhorizontes zu erkennen. Bei
dem rostbraunen Material handelt es sich ebenfalls um einen feinkieseligen
Grobsand. Er geht mit der Tiefe in Feinsand und Schluff über und verliert all¬
mählich an Eisenschüssigkeit. Eine exakte Korngrößenanalyse'konnte mangels
geeigneter Einrichtungen im Feldlabor nicht durchgeführt werden. Der in etwa
1.5 m und darunter anstehende Boden weist nunmehr hellgelbe Farbe auf und
ist von feinen eisenschüssigen’ Adern durchsetzt. Den Abschluß des Profils
bildet eine leicht von Osten nach Westen geneigte, dunkelrot gefärbte Ton¬
bank von großer, durch 60 cm tiefes Graben nicht erfaßter Mächtigkeit. Sie
liegt bei diesem Profil im Mittel 2 m tief und grenzt ohne Uebergang an das
darüber befindliche Material an. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß
hier Grund wasser oder gestautes Wasser auch zu Zeiten reichlicher Regenfälle
nicht zu beobachten war. Dank der Lage über Sumpfniveau sowie der im Bilde
deutlich hervortretenden Neigung der Tonbank und des über ihr anstehenden
Materials war ein anderer Befund auch nicht zu erwarten. Die in verschiedener
Tiefe gemessenen pH-Werte sind für den Podsolierungsprozeß ebenso bezeich¬
nend wie die bereits erwähnten Befunde über das Aussehen und den mechani-
sehen Aufbau des Profils.
Uebersicht 1
Probe Nr.
(Profil 1)
Tiefe
pH
1
0—10
(Ha O)
4,3
2
20
5,3
3
50
5.4
4
100
5,4
5
150
5,5
6
200
7,4
Nach Uebersicht 1 stieg die Reaktion von der stark sauren Krume bis in das
über der Tonbank anstehende, mehr oder weniger sandige Material in gerin¬
gem Grad an, um im Ton selbst sprunghaft in den alkalischen Bereich überzu¬
gehen. Diese Feststellung und der vermerkte auffällige Farbunterschied zwi¬
schen diesem und jenem Material beweisen das Fehlen eines genetischen Zu¬
sammenhangs der beiden Bildungen und machen es wahrscheinlich, daß der Ton
nicht diluvialen Ursprungs ist, sondern einem anderen geologischen Zeitalter
seine Entstehung verdankt. Als einen weiteren Hinweis darauf darf man die
63
Beobachtung werten, daß im Ton angetroffenes Gestein mit ausgesprochen
fuchsig-roten Ueberzügen behaftet war, wie sie bei fossiler Verwitterung auf-
treten.
Profil 2
Dieses Profil schneidet etwa in der Mitte der sich von N nach S neigenden
Westwand des Grabes 1 (,,L -Grab) ein. Da der Leichenstapel zur Zeit der
Untersuchungen bereits abgetragen war, konnte dessen Entfernung von der
Profilwand nur geschätzt werden, und zwar auf 30 — 40 cm.
Bis zur Tiefe von 1,10 m decken sich Farbe und Aufbau dieses Profils im
wesentlichen mit Profil 1. Sodann treten jedoch im Lichtbild des Profils 2 eben
noch erkennbare graue Infiltrationen auf, deren Intensität bis zu 1,30 m Tiefe
zunimmt. Wie die schräg von NO aufgenommene Abbildung des Profils 2 im
einzelnen gut erkennen läßt, tritt unterhalb der genannten Tiefe eine scharf
begrenzte, schwarz-grüne Schicht zutage, dereq oberer Rand durchschnittlich
1,3 m von der Grabsohle entfernt ist, also etwa der Höhe des Leichenstapels
entspricht. Die Mächtigkeit dieser Zone schwankt zwischen 30 und 50 cm.
In ihr, vor allem aber in den anschließenden Partien, zeichnen sich die erwähn¬
ten Niveaulinien ab, welche allein auf die Bewegung des Niederschlagwassers
zurückzuführen sind. Das Profil setzt nämlich in Tiefe von 2,30 m auf Ton auf
(vom Lichtbild nicht erfaßt). Die durch ihn gebildete Abflußebene liegt an
dieser Stelle wesentlich über dem Niveau der Sumpfmulde, zu der die Ton¬
schicht nach Süden abfällt.
Bemerkenswerterweise finden sich in der schwarzgrünen Zone des Profils
unregelmäßig begrenzte, stark gebleichte Einsprengungen. Auch der darunter
bis zur Tonschicht befindliche Boden ist einerseits stark infiltriert, andererseits
gebleicht. Vor allem ist das letztgenannte Material im Gegensatz zu Profil 1
seiner Feinbestandteile beraubt und äußerst wasserdurchlässig. Zur Erklärung
dieser immerhin überraschenden Feststellung sei zunächst auf die pH-Werte
eingegangen. Sie wurden an Proben aus der rechten Profilhälfte, zum Teil aber
auch an solchen aus der linken durchgeführt. Auf diese beziehen sich die ein¬
geklammerten Zahlen der Uebersicht 2.
Probe Nr.
Uebersicht 2
(Profil 2)
Tiefe
pH
8
50
(H2 O)
5,5
__ 9 <16)
100
5,0 (4,7)
10
120
5,6
11
140
5,9
12 (17)
150
6,5 (5,2)
13
170
6,9
14 (18)
200
6.2 (4,7)
15 (19)
240
6,3 (6,5)
64
Auf der rechten Profilhälfte bestehen bis zur Tiefe von 140 cm, also etwa der
oberen Infiltrationsgrenze, keine entscheidenden Abweichungen von den ent¬
sprechenden Werten des Profils 1* Alsdann steigen die pH-Zahlen jedoch deut¬
lich an. Bei der Probe aus 1,7 m Tiefe wird der Neutralpunkt fast erreicht. Auf
der linken Seite herrscht bis fast zum Profilabschluß die stark saure Reaktion
vor. Die Abweichungen in den pH-Werten der beiden Profilhälften lassen sich
zwanglos mit der im Bilde erkennbaren, nach Grenze und Stärke schwankenden
Infiltration erklären. Jedenfalls ist die Neutralitätsgrenze nirgends erreicht oder
gar überschritten worden, wie es bei dem später zu besprechenden, unterhalb
der Leichen gegrabenen Profil 3 der Fall war. Bei der Untersuchung der in¬
tensiv schwarzgrün gefärbten Zone ließ sich eine starke Eisenanreicherung und
die Gegenwart von Sulfidschwefel ermitteln. Die dunklen Infiltrate sind also
Eisensulfid, das sich bei Zutritt von Luft schnell in Eisenoxydhydrate um¬
wandelte. Die Herkunft des Sulfidschwefels als Abbauprodukt schwefelhaltiger
Eiweißverbindungen (Custin u. dgl.) kann unter Berücksichtigung der im Leichen¬
stapel herrschenden anaeroben Zersetzungsbedingungen nicht umstritten sein.
Auch das Eisen dürfte trotz der vermerkten Bleichungserscheinungen in den
unteren Bodenpartien, wodurch eine Zufuhr gelösten, bodeneigenen Eisens in
obere Bodenpartien nicht auszuschließen ist, ebenfalls von den Leichen stam¬
men. Die bekannte Tatsache, daß sich im Innern von Leichen schon verhältnis¬
mäßig schnell sulfidisch gebundenes Eisen bildet, läßt die Infiltration unmittel¬
bar auf dieses zurückführen. Das Eisensulfid wandert mit der Leichenflüssigkeit
kolloidal gelöst ab und kommt, begünstigt durch den ausflockend wirkenden
Reaktionsumschlag bei Eintritt in den Boden, zur Ablagerung.
Wie an Hand von Salzsäureauszügen nachgewiesen wurde, beruht die beim
Angraben des Profils 2 in die Augen fallende Bleichung der untersten Boden¬
schichten auf der Abfuhr von Eisen. Zudem ließ sich am deutlichsten in der
aus 2,30 m Tiefe stammenden Probe 19 der linken Profilhälfte eine erhebliche
Menge Ferroeisen ermitteln. Es haben sich also in den unteren Bodenpartien
Reduktionsvorgänge abgespielt, deren Ursache unmittelbar auf Leichenflüssig¬
keit zurückgeht, denn es wurde die gleiche Erscheinung unter einem Leichen¬
stapel im oberen Teil des gleichen Grabes (Profil 3) nachgewiesen. Hier war die
Reaktion jedoch nicht sauer, sondern stark alkalisch.
In diesem Zusammenhang ist noch das Vorkommen von blaugefärbtem Ferro-
phosphat (Vivianit) am Boden der verschiedensten Gräber zu erwähnen. Diese
Bildungen sind ebenfalls auf von dem Leichenstapel ausgehende Reduktions¬
vorgänge zurückzuführen. Umfang, Ausdehnung und Lokalisation dieses Mine¬
rals beweisen, daß die sie verursachenden Leichenzersetzungsvorgänge längere
Zeit zurückliegen müssen. Auch dieser wichtige Befund gibt somit wiederum
Hinweise auf das Alter der Leichenlagerung.
Profil 3
Dieses Frofil lag im oberen Teil des Grabes 1 in Höhe des Knicks, ca. 12 m
von Profil 1 entfernt. Die Leichen waren an dieser Stelle bereits bis auf zwei
Der Mord vod Katyn Bg. 5
65
Schichten abgeräumt. Die Profilwand wurde zunächst bei trockenem Wetter
50 cm einwärts der Leichengrenze, unmittelbar anstoßend an die unterste
Leichen Schicht bis zum Aufsetzen auf Ton in 1,10 m Tiefe gegraben. Bis zur
Tiefe von 85 cm fand sich mehr oder weniger grober Sand vor, der von 40 cm ab
stark gebleicht war. Auf dem Bilde des Profils 3 erkennt man deutlich die
zonalen Infiltrationsbänder, die eine graugrüne Farbe aufwiesen. Unterhalb von
90 cm stand schluffreiches Material von frischer, rostbrauner Farbe an. Der
Uebergang von dieser Zone zu den oben und unten angrenzenden (gebleichter
Sand einerseits und tiefroter Ton andererseits) war fast unmittelbar.
Bis zu 40 cm unterhalb der Leichen zeigte sich eine intensive Durchtränkung
mit Fett, derzufolge der Boden trotz seines groben Aufbaus auch nach späterem
Trocknen an der Luft schwer mit Wasser benetzbar war. In der tieferen, ge¬
bleichten Zone traten diese Eigenschaften nicht mehr hervor. Zu bemerken wäre
besonders, daß die bei trockenem Wetter gegrabene, standfeste Profilwand nach
einem kurzen, intensiven Regen durch das aus der gebleichten Zone hervor¬
brechende Wasser teilweise zu schnellem Einsturz gebracht wurde.
Dieser Umstand beweist, daß die strukturbildenden Elemente des Bodens, wie
sie bei dem unweit von dieser Stelle gelegenen Profil 1 gerade in dieser Tiefe
gefunden wurden, weitgehend erodiert waren. Eine Erklärung dafür vermitteln
die in Uebersicht 3 verzeichneten pH-Werte. Sie liegen durchweg im alkalischen
Bereich und zeigen eine von oben nach unten ansteigende Tendenz. Die starke
Alkalität ist ohne Frage der ausgetretenen Leichenflüssigkeit zu verdanken und
beruht auf deren Gehalt an Ammoniak bzw. organischen Substanzen basischer
Natur.
Uebersicht
(Profil 3)
Probe Nr. Tiefe unter Leichenstapel pH (H2 O)
cm
20
0— 5
7,5
21
10— 20
7,1
22
30— 40
7.9
23
50— 70
7,6
24
88 (Grenzzone)
8,0
25
90—105
8,0
Im vorliegenden Fall wurde lediglich der Nachweis von Ammoniak geführt.
Bereits beim Kochen z, B. der Probe 23 mit Wasser trat NH« in Freiheit Nach
Zugabe von Natronlauge war die Reaktion äußerst stark und durch den Geruch
kontrollierbar.
Auch in den untersten Schichten des Profils 2 (Proben 14, 15, 17 und 18)
wurde Ammoniak nach Laugezusatz nachgewiesen. In dem erheblichen Vor-
66
handensein dieser Base haben wir schließlich die Ursache für den im Vergleich
zu Profil 1 geringen Gehalt an Feinbestandteilen der unteren Bodenpartien im
Grab 1 zu suchen. Wie bereits einleitend betont wurde, bewirken nämlich ein¬
wertige Alkalien bzw. deren Salze eine Peptisierung der strukturbildenden
Bodenelemente. Die Folge davon ist deren Abtransport durch die Niederschläge
und eine Vergrößerung des Porenvolumens. Bei den Proben 21 und 22 (10 bis
40 cm unter dem Leichenstapel), kam noch die bedeutende Durchtränkung mit
Fett bzw. Fettsäuren hinzu. Hier konnte von einer Bodenstruktur kaum mehr
die Rede sein. Beim Schütteln des Bodens mit Wasser resultierte eine klare
Lösung. Erst nach Zugabe von Ammoniak konnten die in geringen Mengen
vorhandenen Feinbestandteile abgeschlärnmt werden. Das ammoniakalische
Substrat war zähflüssig und bildete nach kräftigem Umschütteln stehenden
Schaum, wie er bei guten Seifen beobachtet wird.
Es war demnach naheliegend, auf die Gegenwart fettsauren Salzes im Boden
zu prüfen. Die allerdings nur qualitative Untersuchung fiel positiv aus, denn
die nach dem Ansäuern des wässerigen Bodenauszuges (durchgeführt an
Probe 2) aufgetretenen Kolloide lösten sich restlos in Aether.
Wenn ebenfalls eiweißartige Abbauprodukte bei der Abstimmung der Boden¬
reaktion eine maßgebende Rolle gespielt hätten, mußte steh dies auch auf die
Pufferung des Bodens auswirken. Auf Grund ihrer basischen und zugleich
kolloiden Natur setzen diese Stoffe einer Reaktionsveränderung Widerstand
entgegen, der für die Art und Geschwindigkeit der Leichenzersetzung mit¬
bestimmend ist.
Zur Prüfung dieser Frage wurden 100 g lufttrockenen Feinbodens 4 Stunden
der Einwirkung von 200 ccm 0,8396 n HCl bei Zimmertemperatur ausgesetzt
Die für eine Anzahl von Proben aus den verschiedenen Profilen bestimmten
Werte sind in Uebersicht 4 zusammengestellt worden. In Anbetracht der höheren
Diluvialsanddecke beim Profil 2 sind die Zahlen für die Proben unter 2 m dieses
Profils nicht mit der Probe 6, sondern mit Probe 5 des Profils 1 zu vergleichen*
Uebersicht 4
Probe Nr.
Profil Nr.
Tiefe
HCl-Verbrauch
cm
(ccm)
3
1
50
0,99
4
1
100
1,24
5
1
150
2,70
6
1
200
17,78
9
2 (r)
100
1,60
12
2 (r)
150
2,04
14
2 (r)
200
2,33
15
2 (r)
230
1,08
16
2 (1)
100
1,24
Der Mord von Katyn Bg. 5*
67
Probe Nr.
Profil Nr.
Tiefe
HCl-Verbrauch
cm
(ccm)
17
2 (1)
150
2,23
18
2 (1)
200
0,34
19
2 (1)
230
1,46
21
3
10—20 u. L
2,67
22
3
30 — 40 „ ff
2,20
23
3
50 — 70 ,, „
1,21
25
3
90 — 105 ,f ,,
3,68
Beim Profil 1 zeigt sich ein sinngemäßer Anstieg des HCl-Verbrauchs mit den
pH-Werten (s. Uebers. 1). Erwartungsgemäß pufferte das mehr oder weniger
sandige Material bei weitem nicht so stark wie der Ton. Für die aus 1 m Tiefe
stammenden Proben der Profile 1 und 2 ergeben sich ziemlich übereinstim¬
mende Eigenschaften, nicht jedoch für die in 1,5 m Tiefe entnommenen. Die in
dieser Zone anzutreffenden Infiltrationen führten einen Verlust neutralisieren¬
der Bodenbestandteile herbei, der sich deutlicher beim Boden aus 2,3 m Tiefe,
am deutlichsten jedoch bei Probe 18 aus der linken Hälfte des Profils 2 geltend
machte. Diese Probe wies auch einen auffallend niedrigen pH-Wert auf.
Unterhalb des Leichenstapels (Profil 3) nahm das Pufferungsvermögen vom
ungebleichten, fettdurchtränkten Teil (Proben 21 u. 22) zum gebleichten (Probe 23)
sprunghaft ab, um in der nach Farbe und Struktur erhaltenen Zone unter
90 cm (Probe 25) zu einem Höchstwert anzusteigen. Lediglich hier kann man
auf eine Zufuhr puffernder Substanzen durch die Leichenflüssigkeit schließen.
In allen übrigen Fällen wurde das Pufferungsvermögen des Bodens mehr oder
minder stark in Mitleidenschaft gezogen, und zwar fast unabhängig vom
Reaktionszustand. Damit ist aber der von Natur aus sauren Bodenlösung ein
weitgehender Einfluß in unmittelbarer Umgebung wie auch innerhalb des
Leichenstapels einzuräumen.
Uebersicht 5
Leiche I (unmittelbar auf Boden mit Bauch nach unten lagernd)
pH (H2O;
Mantel, Bauchseite 7,0
Rock, M 6*8
H erhör „ 7,1
Mantel und Futter, Rückenseite 6,8
Leiche II (über Leiche I ebenfalls in Bauchlage)
Mantel, Bauchseite 6,7
Rock, „ 7,1
Hemd, „ 7,2
Mantel, Rückenseite, z. Z. der Untersuchung freiliegend 6,7
68
Hierauf weisen die pH-Werte hin, die an Stoffteilen der oberhalb des Pro¬
fils 3 gelagerten Leichen gemessen wurden. Nach UebersichtS lag die Reaktion
der stark fettdurchtränkten Kleidungsstücke im schwach sauren bis schwach
alkalischen Bereich. Auf Grund des starken Aufsaugvermögens, besonders der
wollenen Kleidungsstücke, hätte man allerdings eher eine stark alkalische
Reaktion, wie sie in den unteren Bodenpartien des Profils 3 unterhalb der
Leichen anzutreffen war, erwartet.
In diesem Zusammenhang sei noch auf den Unterschied zwischen dem so¬
genannten Leichenwachs und den im Boden unterhalb der Leichen Vorgefun¬
denen fettigen Infiltraten hingewiesen. Jenes war plastischer* dieses öliger
Natur. Obgleich eine nähere Identifikation dieser fettigen Bildungen z. Zt.
wegen der beschränkten Untersuchungsmöglichkeiten in einem Feldlaboratorium
noch nicht vorliegt, ist mit aller Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß es sich
bei den Fettdecken der Leichen im wesentlichen um gesättigte, bei den Boden¬
infiltraten um ungesättigte Fettsäuren handelt. In keinem Fall aber ist bei
den Leichen an einen Prozeß in Richtung auf die Bildung von Kalkseifen zu
denken. Abgesehen davon, daß die saure Bodenreaktion eine solche Annahme
von vornherein ausschließt, fand sich der Beweis dafür bei der Analyse harter
Leichenwachspanzer, die uns bei der Oeffnung älterer Russengräber im Katyner
Wald entgegentraten. In dem einen Fall wurden 0,13 Proz. CaO, in einem
anderen 0,28 Proz. gefunden, also nur verschwindend geringe Mengen. Da die
alten Russengräber ihrer Lage und den Bodenverhältnissen nach mit dem
Grab 1 in Vergleich gesetzt werden können, geben die dort angetroffenen Ver¬
hältnisse einen sicheren Anhalt für den später zu erwartenden Ablauf der Um¬
wandlungen an den Leichen aus Grab 1.
Untersuchungen an alten Russengräbern im Walde von Katyn
Diese auf ein Alter von 15—20 Jahre geschätzten Russengräber im Walde von
Katyn, der eine alte Hinrichtungsstätte der Russen seit der Revolution 1917 ist,
wurden, wie bereits erwähnt, bei Probegrabungen, an zahlreichen Stellen
Massengräber russischer Zivilisten gefunden. Zwei dieser Russengräber wurden
zu Vergleichszwecken näher untersucht, sie lagen südwestlich des mehrfach
erwähnten Sumpfes auf einem Hügel, ca. 120 m von Grab 1 entfernt und fast
auf gleicher Höhe mit diesem. Eines dieser Gräber wurde bis zur obersten
Leichenschicht (Profil 4), das andere bis zur Grabsohle eröffnet (Profil 5).
Profil 4
Erwartungsgemäß besaß der Boden oberhalb der Leichen nicht die Merkmale
einer natürlichen Lagerung. Die Humuskrame wai höchstens 5 cm stark und
von einem ebenso schwachen, den Prozeß der Podsolierung kennzeichnenden
Bleichliorizont unterlagert. Abgesehen von einer 20 cm über den Leichen be¬
ginnenden, schwachgrauen Zone hatten die Bodenmassen, in denen der Grob¬
sand vorherrschte, ein frisches, hell-rostfarbenes Aussehen. Das Profil maß von
der Krume bis zur obersten Leichenschicht 1,2 m.
69
Uebersicht 6
(Profil 4)
Probe Nr. Tiefe pH (HsO)
cm
26
30— 40
5,4
27
60— 70
5,4
28
90— 95
5,3
29
100—105
5,0
30
120
4,9
Die angetroffene, stark saure Bodenreaktion entsprach bis zur Tiefe von 1 m
der im natürlichen Profil 1 ermittelten (vergl. Uebers. 6 und 1). In der ge¬
bleichten Zone (Proben 29 und 30) war die Versauerung noch gesteigert, ein
Umstand, der ebenso wie die Bleichung auf die Infiltration mit Leichen¬
zersetzungsprodukten bzw. deren Umwandlung im Boden zurückzuführen ist.
Eine Eisenabwanderung konnte bei der gebleichten Schicht unmittelbar über
den Leichen mit Deutlichkeit erkannt werden. Reduziertes Eisen, wie es bei
den Profilen 2 und 3 gefunden wurde, ließ sich hier jedoch nicht mehr fest¬
stellen. Ammoniak fand sich nur spurenweise, und zwar ausschließlich in
Probe 30.
Nach den Befunden in Grab 1 stand für die gebleichte Zone des Profils 4 eine
Beeinträchtigung des Pufferungsvermögens sowie eine relative Verminderung
der Feinbestandteile zu erwarten. Für Probe 30 aus 1,2 m Tiefe ergab sich ein
Verbrauch von 0,97 ccm 0,8396 n HCl je 100 g Boden, für die zum Vergleich
herangezogene Probe 27 aus 60 — 70 cm Tiefe ein solcher von 1,68 ccm. Dieser
bedeutende Unterschied beweist, daß die Veränderungen des Bodens oberhalb
der Leichen in gleicher Richtung verlaufen sind wie beim Grab 1 unterhalb des
Leichenstapels. Eine Abnahme der strukturbildenden Bodenelemente ließ sich
oberhalb der Leichen mit den vorhandenen Mitteln nicht sicher erfassen.
Profil 5
Das zweite untersuchte Russengrab lag im nördlichen Hügelabhang, 70 m
vom ersten Grab und 15 m von der Sumpfgrenze entfernt. Da die Grabsohle
2 m über dem Sumpfniveau lag und Bodenverdichtungen oder gar Ton unter¬
halb derselben nicht angetroffen wurden, ist stauende Nässe bei der Be¬
urteilung der Boden- oder Leichenveränderungen auch in diesem Fall nicht in
Betracht zu zieb^JL
Die Grabsohle bestand bis zu 5 cm Tiefe aus graugebleichtem, stark nach
Verwesung riechendem Sand mit nur wenig Feinbestandteilen. Die darunter
bis zu 35 cm anstehenden Partien wiesen die gleiche Struktur und ebenfalls
eine graue Infiltration, jedoch keine so ins Gewicht fallende Bleichung auf. In
der genannten Tiefe schloß sich mit scharfer Abgrenzung ein feinsandreicherer
Boden von frischer, hellbrauner Farbe an, dem aber noch Verwesungsgeruch
70
anhaftete. Eine bei Profil 3 so auffällige Fettdurchtränkung konnte in keiner
Zone beobachtet werden. Hierdurch ist aber eine intermediäre Fettdurch¬
setzung des Bodens nicht auszuschließen. In Anbetracht der geringen Höhe
nes Leichenstapels von kaum mehr als 50 cm und der großen Durchlässigkeit
des Bodens ist ein schneller Abtransport leichtflüssiger Fette oder Oelsäuren
mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen. Ohne Frage darf man auch die
verhältnismäßig geringe Ausdehnung der gebleichten und infiltrierten Zone,
wie sie auch oberhalb der Leichen in Profil 4 zu beobachten war, diesem Um¬
stand zuschreiben. Die Auswaschung wird durch die bodenstrukturellen, un¬
mittelbar auf die Leichenflüssigkeit zurückgehenden Veränderungen maßgeb¬
lich gesteigert.
Uebersicht 7
(Profil 5)
Probe Nr.
Tiefe unter
pH
Grabsohle
(H*0)
cm
31
0—5
6,5
32
10—20
7,3
33
30—35
7,6
34
50—60
5,0
Unter Berücksichtigung der Befunde im ,(L”-Grab (Uebers. 3) konnte es nicht
überraschen, wenn auch unterhalb der Grabsohle des wesentlich älteren Russen¬
grabes eine alkalische Bodenreaktion angetroffen wurde. Aus den oben dar¬
getanen Gründen war sie nur auf eine kleine Zone begrenzt, denn bereits in
50 cm Tiefe herrschte wieder ein ausgesprochen saures Milieu. Das Nieder-»
schlagswasser umspült den Leichenstapel und begünstigt infolge seiner sauren
Reaktion jeden in der gleichen Richtung verlaufenden Prozeß, u. a. den der
Verseifung. Nur dicht unterhalb der Leichen bildet sich ein totaler Winkel,
der der Wirksamkeit dieses dominierenden Agens weniger ausgesetzt ist.
Bei Profil 3 („L”-Grab) wurde der ungünstige Einfluß der Leichendetritate
auf die Bodenstruktur und die Pufferungseigenschaften in geradezu beispiel¬
hafter Weise nachgewiesen. Für die letztgenannte Bodeneigenschaft lagen die
Verhältnisse beim Profil 5 ganz analog. Unmittelbar unter den Leichen des
alten Russengrabes belief sich der HCl-Verbrauch für 100 g Boden auf 1,24 ccm,
in 50 cm Tiefe auf 0,72 ccm. Ziehen wir zum Vergleich die Probe 27 aus Profil 4
heran, wo der Verbrauch 1,68 ccm betrug, so tritt die bodenzerstörende Wir¬
kung der Leichenzersetzungsprodukte noch deutlicher in Erscheinung.
In Anbetracht der Befunde über die Reaktions- u. Pufferungsverhältnisse des
Bodens ist es durchaus natürlich, daß der bereits erwähnte, zunächst als Kalk¬
seife angesprochene harte Wachspanzer an alten Russenleichen nur wenig CaO
enthielt (0,13 u. 0,28 %). Auch die nach Orsös „kalktuffartigen, mehrschichtigen
Inkrustationen an der Oberfläche des schon lehmartig homogenisierten Gehirn-
71
breis’4 in Schädeln aus den Katyner Polengräbern wiesen keinesfalls auf Kalk¬
anreicherungen hin. Dies zeigen die folgenden Analysenwerte:
Glühverlust
CaO in Frischsubstanz
CaO im Glührückstand
%
%
%
Schädel a 95,56
1,73
38,9
„ b 94,55
0,84
15,4
Die glühverlustfreie Knochensubstanz dieser Schädel bestand zu 51,7 bzw.
50,0 % aus CaO. Mithin liegen die Werte tiefer, als der Zusammensetzung des
Trikalziumphosphats mit rd. 54 % CaO entsprechen würde.
Zusammenfassend läßt sich auf Grund der völlig gleichartigen Befunde für
die alten und jungen Massengräber im Katyner Wald folgendes sagen:
Die aus den Leichen im Primärprozeß austretenden Zersetzungsprodukte
rufen eine grüngraue bis grünschwarze, auf Eisensulfid zurückzuführende je¬
doch nicht andauernde Infiltration des Bodens sowie zonale Bleichungen und
einen Abtransport strukturbildender Bodenbestandteile hervor. Damit ist ein
relativ schnelles Abwandern der wasserlöslichen Substanzen sowie auch der
öligen Fette und Fettsäuren in den Untergrund verbunden. Eine ausgesprochen
alkalische Reaktion des Bodens findet sich nur im „toten Winkel“ unterhalb
der Leichen. Die außerhalb dieses Bereichs angetroffene saure Bodenreaktion
ist bestimmend für den sekundären Zersetzungsprozeß der Leichen. Für die
Entstehung und den Abtransport löslicher Zersetzungsprodukte aus den Leichen
und aus dem Boden spielt natürlich die Zeit eine ausschlaggebende Rolle, so
daß der Zustand der älteren Russenleichen sowie der nur noch geringe Infil¬
trationsbereich in den betreffenden Gräbern durchaus verständlich ist und den
Altersunterschied gegenüber den Polengräbern sinnfällig in Erscheinung treten
läßt.
Infolge des primär großen Reaktionsgefälles zwischen dem Leicheninnern und
dem Bodenniilieu muß angenommen werden, daß eine mehr oder weniger tiefgrei¬
fende Fäulnis innerhalb kürzerer Zeit zum Abklingen kam und einem Konser¬
vierungsprozeß wich, der durch das Auftreten harter, freier Fettsäuren auch an
den inneren Organen gekennzeichnet ist. Es war zunächst daran gedacht wor¬
den, daß ähnlich wie bei Moorleichen der möglicherweise aus dem nahen
Sumpf stammenden Huminsäure (Sumpfwasser pH 4) ein wesentlich mitbestim¬
mender Einflug, auf diesen Konservierungsprozeß zuzuschreiben sei. Durch die
bodenkundlichen Untersuchungen war indessen sowohl ein unmittelbares Auf¬
steigen des Sumpfwassers als auch eine capillare Durchtränkung der Leichen¬
stapel mit seinen Bestandteilen auszuschließen. Die Feststellung ausgesproche¬
ner Leichenwachsbildung bei völlig fehlender Gerbung selbst in den tiefstgele-
genen und sumpfnächsten Gräbern bestätigt die Folgerungen aus den boden¬
kundlichen Untersuchungen.
72
Im ganzen ergibt sich zusammenfassend aus der Vergleichung von Boden¬
beschaffenheit und Leichenzersetzung, daß der relativ gute Erhaltungszustand
der Leichen in den Massengräbern der polnischen Offiziere keineswegs für eine
nur kurze Lagerungszeit spricht, sondern sogar die übrigen gerichtsärztlichen
und spurenkundlichen und erkennungsdienstlichen Untersuchungsbefunde grund¬
sätzlich erhärtet.
10. Geschosse und Patronenhülsen
Als Todesursache der Katyner Leichen war fast ausnahmslos Kopfschuß (Ge¬
nickschuß) festgestellt worden. War bereits aus den EinschuBlöchern an den
präparierten Schädeln mit großer Einheitlichkeit auf das Vorliegen von
Pistolenschüssen eines Kalibers von unter 8 mm zu schließen, so wurde diese
Feststellung durch das Auffinden zahlreicher Projektile und Hülsen am Tatort
und in den Leichen erhärtet. Es gelang sogar, das zur Anwendung gelangte
Kaliber exakt zu 7,65 mm zu erweisen. Im Grab 2 war nämlich beim Bergen
der Leichen noch eine Originalpatrone auffindbar gewesen, bei der es sich um
Pistolenmunition mit der Hülsenbodenprägung „Geco 7,65 D“ handelte. Diese
Patrone war infolge Einwirkung von Fäulnisflüssigkeit an der Oberfläche
schwärzlich-grün verfärbt, am Hülsenboden mit fettigen Leichenzersetzungs¬
produkten und Grünspan behaftet, Hinweise darauf, daß das Objekt von Anfang
an innerhalb des Leichenstapels gelegen hatte. Des weiteren konnten die Pro¬
jektile aus Steckschüssen einer größeren Zahl von Leichen sichergestellt und
überprüft werden.
Hiervon wurde u. a. genauer untersucht:
Grab i: Projektile der Leichen Nr. 3400 (das Geschoß lag in einer unverletzten
Hauteindellung im Bereich der rechten Schläfe der darunter liegenden Leiche),
Nr. 3697, Nr. 3725 und Nr. 3697.
Grab 2: Projektile der Leichen Nr. 2399 (das Geschoß war nach Passieren des
Kopfes auf der Leichenunterlage zur Ruhe gekommen) und Nr. 2433 (Geschoß
saß noch im Stirnausschuß; es war hier offenbar durch den Rand der Feldmütze
abgebremst worden, deren Druckspur noch an der Kopfhaut durch eine ent¬
sprechende Eintrocknungszone deutlich erkennbar war).
Grab 5: Projektil der Leiche Nr. 2338 (Kopfsteckschuß) sowie ein Geschoß,
das beim Oeffnen der Kopffessel einer nicht mehr identifizierbaren Leiche ge¬
funden worden war.
Grab 6: Projektil der Leiche Nr. 2094 (Kopfsteckschuß).
Grab 7: Ein beim Bergen der Leichen aus den Leichenzwischenschichten ge¬
borgenes Projektil, das einem bestimmten Opfer nicht zuzuschreiben war.
Einheitlich handelt es sich bei den genannten Projektilen um Stahlmantel¬
geschosse mit Bleikern, deren Kalibergröße trotz mehr oder minder aus¬
geprägter Deformationen durchweg zu 7,65 mm bestimmbar ist.
73
Neben den üblichen Abplattungen der Geschosse fand sich auch eine aus¬
gesprochene pilzförmige Deformation (Leiche Nr. 2338).
Die Geschosse zeigten durchweg schwärzliche, allenthalben abwischbare
Beläge und in den flachen Bodenaushöhlungen fettige Auflagerungen mit Sand¬
vermischung, was wiederum beweist, daß sie mit den Leichen zusammen in das
Erdgrab gelangt waren.
Im Schädel der aus Grab 1 untersuchten Leiche Nr. 3696 wurde in Ab¬
weichung zu den bisher beschriebenen Geschossen ein kupfergemanteltes Blei¬
projektil mit ausgeprägter einseitiger Längsflächen- und Spitzenabplattung so¬
wie nachhaltiger Korrosion aufgefunden. 2 — 3 cm von der Einschußöffnung im
Hinterhaupt entfernt lagen weiterhin außerhalb des Schädelknochens unter der
sternförmig aufgeplatzten Haut — gleichsam in einer Hauttasche verwahrt —
vier größere Bleisplitter, die zu einem zweiten, und zwar aufgerissenen Projektil
gehört haben müssen.
Letztlich war in Grab 1 ein Geschoß des Kalibers 6,35 mm aufgefunden
worden.
Die Tatsache, daß bei den Exekutionen vorwiegend Pistolenpatronen des
Kalibers 7,65 mm verwandt worden waren, ließ sich durch Auffinden zahl¬
reicher zugehöriger Hülsen (mit Schlagbolzeneindrücken) bestätigen. Die
Hülsenböden weisen übereinstimmend die Prägung „Geco 7,65 D" auf, ent¬
sprechen sonach dem an der aufgefundenen unversehrten Patrone erhobenen
Befund.
Allein aus dem Grab 1 wurden im Zuge der Bergung der Leichen an ver¬
schiedenen Stellen drei Hülsen, eine weitere tief zwischen Stiefelschaft und
Beinkleid der Leiche Nr. 3775 steckend sichergestellt. Weitere entsprechende
Hülsen fanden sich in den Gräbern 2 und 8 vor.
Einige wenige dieser Hülsen ließen sich durch Abreiben anhaftender Fett¬
substanz alsbald so weitgehend reinigen, daß das Messing wieder blank zutage
trat. Die Mehrzahl der Hülsen war indessen ah der Oberfläche mit Sulfid und
Grünspan versehen und stellenweise auch von mit Grünspan durchsetzten,
ziemlich fest anhaftenden Sandkrusten bedeckt. Das Hülseninnere war in der
Kegel mit Sand angefüllt, der durch Fettsäuren pastös zusammengekittet schien.
Analoge äußere Befunde boten vier weitere Geco-Hülsen, die am südlichen
Rande des Grabes 1 nahe an dessen Kniewinkel aus dem gewachsenen Erdreich
leicht rechtsseitlich vor einer daselbst stehenden Kiefer freigelegt worden
waren. Die Hülsenbefunde lassen unzweideutig erkennen, daß sie bereits Jahre
an Ort und Stelle gelegen haben und im Speziellen auch, soweit sie aus den
Gräbern geborgen wurden, seit der Einlagerung mit den Leichen in Berührung
gestanden hatten.
74
In diesem Zusammenhang verdient hervorgehoben zu werden, daß der vor¬
erwähnte Kiefernstamm in einer Höhe von 1,40—1,70 m (vom Erdboden aus ge¬
messen), also in Genickhöhe, 32 Einschüsse (Vollbleikugeln) aufwies, deren
Kaliber sich indessen nurmehr zu 4 — 5 mm feststellen ließ. Aus der narbigen
Struktur der Verwachsungen des Holzes im Bereich der Kugeleinschläge war
zu schließen, daß die Einschüsse keineswegs frisch sein konnten. Die Frage, ob
dieser Schußkomplex indessen mit den Erschießungen der polnischen Offiziere
in Verbindung zu bringen ist, muß unter Berücksichtigung des vorwiegend
hierzu benutzten Kalibers 7,65 mm und der Tatsache, daß sieh im Holzstamm
ausschließlich nicht gemantelte Bleikugeln vorfanden, offen bleiben. Die seit¬
lich des Baumstammes und zugleich nahe am Rande des Grabes 1 aufgefundenen
Hülsen, die zweifelsohne zu Pistolenpatronen des Kalibers 7,65 mm gehören,
passen jedenfalls nicht zu den in dem Kiefernstamm sitzenden Bleikugeln. Sie
sind aber andererseits untrügliche Beweise dafür, daß Erschießungen nahe dieser
Kiefer unmittelbar am Grabrand stattgefunden haben. Es erscheint nicht ganz
ausgeschlossen, daß es sich bei dem Einschußkomplex an der Kiefer um den
Treffer’ einer Schrotladung gehandelt hat, die in keinem Zusammenhang mit der
Tötung der Offiziere zu stehen braucht (Jagd, Scharfschießen mit Klein¬
kaliber).
Die in Katyn nachgewiesenermaßen benutzte Pistolenmunition Geco Kaliber
7,65 mm gleicht der Munition, wie sie seit vielen Jahren in der Munitionsfabrik
Gustav Genschow & Co. in Durlacb bei Karlsruhe (Baden) hergestellt wird.
In einem von der Firma herbeigezogenen Gutachten sind die in den letzten
Jahrzehnten bei den Pistolenpatronen angewandten Variationen der Hülsen¬
bodenstempel bekanntgegeben worden. Die auf den Katyner Hülsenböden befind¬
lichen Bodenprägungen lassen unter Zugrundelegung der gutachtlichen Ausfüh¬
rungen den sicheren Schluß zu, daß die zu den Erschießungen in Katyn be¬
nutzte Munition in Durlach, und zwar in den Jahren 1922—1931, hergestellt
worden ist!
Da in Deutschland wegen des Versailler Vertrages kaum ein Absatz möglich
war wurden Pistolenpatronen des Kalibers 7,65 mm seitens der Firma Genschow
nach zahlreichen anderen Ländern, z. B. Polen, Baltische Staaten, und zwar spe¬
ziell bis zum Jahre 1928 in größeren, später dann noch in kleinem Umfange,
auch nach der Sowjet-Union geliefert. Sonach nimmt es keineswegs wunder,
wenn an der Mordstelle im Katyner Wald von den Exekutionen stammende
Hülsen und Geschosse von Pistolenmunition des bekannten deutschen Fabrikats
aufgefunden wurden. Aus diesen Darlegungen ergibt sich zwingend, daß die
deutsche Munition nicht nur aus direkten deutschen Lieferungen nach Rußland,
sondern auch aus Beutebeständen nach der Besetzung Ostpolens im Jahre 1939
stammen kann.
75
11. Nahschußzeichen
Wenn auch von vornherein in Anbetracht der konsequenten Tötungsart und
der Gleichförmigkeit der an den Opfern festgestellten Schußverletzungen zu
vermuten stand, daß die Genickschüsse aus unmittelbarer Nähe abgegeben
worden waren, so bedurfte es hierfür des wissenschaftlichen Beweises. Im Zuge
der Untersuchungen wurde daher in besonderem Maße auf das Vorhandensein
der hinlänglich bekannten Nahschußzeichen an den Leichen sowohl als auch an
den Kleidungsstücken der Opfer gefahndet.
a) Makroskopischer Nachweis
Das Auffinden der relativ kleinen Hauteinschüsse war bisweilen infolge der
matschigen Erweichung und fettigen Verschmierung der Halsweichteile sehr er¬
schwert, wenn nicht unmöglich gemacht. In Fällen, bei denen es bis zur Ueber-
prüfung zu einer oberflächlichen Lufteintrocknung der Haut gekommen war,
konnten die Einschußöffnungen jedoch makroskopisch strukturell noch sicher
erkannt werden. Allenthalben fanden sich schwarze punktförmige Einsprengun¬
gen säum- öden ringartiger Ausbildung um die Einschußlöcher herum, während
sich das Vorhandensein von homogenen Schmauchhöfen auf der Haut in nur
ganz wenigen Fällen bestätigen ließ. War ein solcher zu erkennen, dann er¬
schien dessen Konturierung jeweils unscharf, wenig prägnant.
Verschiedentlich gelang es auch, die Merkmale des absoluten Nahschusses
(aufgesetzte Mündung) auf dem Knochen des Hinterhauptes in Form eines
schwärzlichen, festhaftenden Schmauchsaumes noch zu erweisen. Selten fand
man Pulverschmauch in den Schußkanal (Gehirn) selbst noch verschleppt.
Stanzverletzungen auf der Haut als Beweise für Schüsse mit aufgesetzter Mün¬
dung wurden zwar nicht gefunden, ihr Fehlen spricht indessen nicht gegen der¬
artige Schüsse, da sich entsprechende Merkmale infolge der weitgehenden
Mazeration der Haut dem Nachweis entzogen haben konnten.
Bemerkenswerterweise ließ sich an einer Vielzahl von Leichen aus den erst¬
entdeckten Massengräbern und auch an solchen aus Grab 8 (u. a. Erkennungs¬
nummern 3695, 3696, 3720, 3722, 3726, 3729, 3733, 3753, 3754, 3767, 3849 und 3869)
der Nachweis fuFren, daß der Genickschuß durch den hochgeschlagenen Man¬
telkragen geführt worden war, so daß man in diesen Fällen Stanzmarken an der
Haut von vornherein nicht erwarten konnte. In den genannten Fällen fand sich
an der Rückseite des hochgeschlagenen Mantelkragens, und zwar mit beacht¬
licher Konsequenz im Bereich der Umschlagstelle — etwa 7 cm vom Kragen¬
rand entfernt — die Einschußöffnung, von einem in der Regel bereits mit
bloßem Auge erkennbarem, tiefschwarzem, scharf begrenztem, rundlichem bis
76
ovalem Schmauchhof umgeben, dessen Durchmesser zwischen 1,4 und 2,7 cm
schwankt. Hin und wieder schienen Schmauchhöfe in allerdings weit schwäche¬
rer und unscharfer Ausprägung, aber entsprechend lokalisiert; auch an der
Genickhaut selbst hinter den Mantelkragendurchschüssen noch vorhanden zu
sein.
b) Nachweis durch Infrarot-Photographie.
Durch Photographie mit infraroten Strahlen*), die von mirjöereits oft mit Er¬
folg zum Nachweis von Pulverschmauch auf dunklen Stoffen, vertrock¬
neten Hauteinschüssen und dergl. herangezogen worden ist, ließen sich die
Schmauchhöfe an den Mantelkragen unter Eliminierung störender stoffeigener
Färbungen und fettiger Infiltrationen wie Beläge sinnfällig darstellen. Man
konnte nunmehr auch mit aller Deutlichkeit erkennen, daß , das zumeist nur
wenige Millimeter große Einschußloch regelmäßig exzentrisch nach unten ver¬
lagert war, was zweifellos auf den schrägen Ansatz der Waffe von hinten unten
nach vorn oben hinweist.
Die mittels Infrarot gefertigten Aufnahmen der aus den Fällen Nr. 3726, 3849,
3720 und 3767 stammenden Mantelkrageneinschüsse waren insofern von be¬
sonderer Bedeutung, als sie zu den um die Einschußlöcher befindlichen Primär¬
schmauchhöfen jeweils noch sekundäre Schmauchfahnen aufwiesen. In den
beiden erstgenannten Beispielen (Nr. 3726 und 3849) waren diese Sekundär¬
anflüge pilzhutartig auf dem Stoff abgeformt und dicht oberhalb des Primär¬
schmauchhofes nach dem Kragenrande zu orientiert. Die Größe der im Fall
Nr. 3720 besonders deutlich ausgeprägten Schmauchfahne betrug 6X3 cm,
während der Primärschmauchhof 2 cm Durchmesser hatte.
In den beiden anderen Beispielen, von denen Fall Nr. 3726 besonderer Er¬
wähnung bedarf, war die Schmauchfahne jeweils in nach oben hin geöffnetem,
konisch verlaufendem Bogen in einem gewissen Abstand vom Primärschmauch¬
hof auf dem Stoff abgezeichnet. Im Fall Nr. 3726 betrug diese Entfernung
3,5 cm, so daß die Schmauchfahne an den Rand des Mantelkragens zu liegen
kam. — Diese in ihrer Art charakteristischen Pulverschmauchablagerungen
ließen hinsichtlich ihrer Genese folgende Deutungen zu: Für den ersteren Fall
dürfte bei einem Schuß aus gewinkelt an den Mantelkragen von seitlich unten
herangeführter, nur mit einem Teil der Mündung aufgesetzter Waffe ein Teil
der Schmauchwolke vorwiegend nach oben hin abgezogen und unter pilzförmi¬
ger Verbreiterung von der Ansatzfalte des Mantelkragens abgefangen worden
*) Benutzt wurden: Agfa Schwarzfilter Nr. 85, Agfa Infrarotplatte (wirksamer Sensi¬
bilisierungsbereich bis 800 mm), Lichtquelle 2 X 500 Watt, Blende 9, Belichtungszeit
5 Sekunden.
77
sein. Im Beispiel der Trennung des Primärschmauchhofes von der Sekundär¬
fahne wäre unter analogen Schußbedingungen denkbar, daß der Pulverschmauch
eine Stoffalte, die einen toten Winkel bildete, übersprungen hat. Das Auffinden
dieser mir bisher nicht bekannten Sekundärschmauchfahnen neben den Ori¬
ginalschmauchhöfen ist ein wichtiges Glied in der zum Nahschußbeweis und
seiner speziellen Beibringung führenden Indizienkette, die durch die Ergebnisse
der weiterhin durchgeführten mikroskopischen und chemischen Untersuchun-
gen geschlossen wird.
c) Mikroskopischer Nachweis.
Die mikroskopische Untersuchung von Stoffasern aus den Schmauchhöfen
dieser Mäntel, die in 5 mm Abstand vom Einschußloch entnommen wurden, er
gab sowohl in ihrem von Leichenfett stark durchdrungenen als auch künstlich
entfetteten Zustand") eine massive gleichmäßige Bestreuung mit feinsten
schwarzen Pulverkohleteilchen. In einem Falle waren sogar einzelne vergilbte,
kolbig verdickte, vakuolisierte Stoffasern mikroskopisch zu finden, die auf
stattgehabte Verbrennung bzw. Sengung hinweisen. Auch an den Oberhaut¬
stellen der Schmauchhöfe von Hauteinschüssen ließen sich noch einzelne Nester
feinster schwarzer Pulverteilchen nachweisen.
d) Chemischer Nachweis
Diphenylamin-Schwefelsäure-Probe
Unter Berücksichtigung der langen Lagerungszeit der Leichen und der ab¬
gelaufenen starken Reduktionsvorgänge war an sich zu erwarten, daß die im
frischen Pulverschmauch normalerweise vorhandenen Reste unverbrannten
Pulvers in den hier vorliegenden Fällen reduziert waren und damit der Nach¬
weis mittels Diphenylamin-Schwefelsäure entfiel.
Bei den Untersuchungen der Mantelkrageneinschüsse bestätigte sich dies
jedoch wider Erwarten nur vereinzelt. Es ergaben sich im Gegenteil über¬
raschenderweise vielfach — beispielsweise an den Beweisstücken zu den
Leichen Nr. 2720, 3695, 3753 und 3754 — außerordentlich starke Nitratnach¬
weise, die in typischer Reaktion von einzelnen, aus dem Schmauchhof isolier¬
baren Partikelchen ausgingen.
Diese auffällige Tatsache ist mit der starken und vor allen Dingen auch
schnellen Durchtränkung mit Leichenfett zu erklären, das die unverbrannten
Pulverteilchen Inr Schmauchhof mit einer schützenden Hülle umgab und sie
somit reduzierenden Einflüssen entzog.
*) Die Mantelstücke wurden unter Halbierung des Schmauchhofes in zwei Teile ge¬
teilt. Eins dieser Stücke wurde im Originalzustand untersucht, das andere vor der
Durchführung der mikroskopischen und auch chemischen Prüfungen durch kaltes Aus¬
laugen mittels Aceton und Chloroform weitgehend entfettet.
78
Diesem, nach mehrjähriger Lagerung der Leichen noch gelungenen klassi¬
schen Nahschußnachweis kommt für forensische Zwecke eine fraglos große
Bedeutung zu.
Dithizonprobe (einschließlich Methodik)
Die Dithizonprobe zum Bleinachweis hat in den an den Mantelkragen befind¬
lichen Schmauchhöfen unter Einschaltung der nötigen Kontrollproben des
Mantelstoffes aus neutralen Bereichen eindeutig positive Ergebnisse geliefert.
Untersucht wurden die Beweisstücke Nr. 3754 und 3869, uncTzvfar im Original¬
zustand wie nach erschöpfender Entfettung mittels Aceton und Chloroform mit
dem gleichen Ergebnis Die zur Untersuchung gebrachten Hauteinschüsse, die
durch den hochgeschlagenen Mantelkragen gleichsam abgeschirmt gewesen
waren, wurden, abgesehen vom Fall Nr. 3861, in dem geringe Bleibefunde noch
zu erheben waren, mit negativem Ergebnis analysiert.
Der positive Bleinachweis in den Schmauchhöfen erklärt sich durch die von
der Finna Genschow, Durlach, dem Lieferanten der verwendeten Munition, er¬
folgte Bestätigung, daß dort ab März 1930 mit der Herstellung von Pistolen¬
munition begonnen wurde, die bleihaltiges Sinoxid als Initial an der aus
dahin benutzten Knallquecksilbers enthielt. Der Beweis wurde an der aus
Grab 2 gesicherten Originalpatrone erbracht. Das Initial und die Pulverladung
waren infolge der jahrelangen Lagerung im Erdgrab feucht geworden, so daß
die Patrone nicht mehr abgefeuert werden konnte. Bei dem Pulver handelte
es sich um giftgrün gefärbtes Nitropulver (starke Reaktion mit Diphenylamin-
Schwefelsäure auch nach dem Abbrand). Zur Prüfung des Initials wurde das
Zündhütchen vom Hülsenboden her gewaltsam geöffnet und die dunkelgraue
Initialmasse mittels Wasser ausgespült. Der Nachweis des Bleies in dieser
Masse erfolgte außer mittels Dithizon durch Kaliumjodid.
Hieraus ergibt sich in Verbindung mit den früheren Ausführungen über die
Hülsenbodenprägung „Geco 7,65 D", daß die zu den Erschießungen im Walde
von Katyn verwendete Pistolenmunition 1930 oder 1931 hergestellt worden
sein muß.
Als Untersuchungsmethode wird den Bedürfnissen und den im Feldlabor
gegebenen Möglichkeiten entsprechend die im Handwörterbuch der gericht¬
lichen Medizin und naturwissenschaftlichen Kriminalistik (Verlag J. Springer,
1940) von Mueller angegebene Vorschrift zum Nachweis von Blei mittels
Dithizon in folgender Weise ab ge wandelt:
Aus den zu untersuchenden Proben stanzt man mit einem Korkbohrer von
1 cm Durchmesser Stücke in unmittelbarer Nähe des Einschusses (unter Aus¬
schluß des Schürfungssaumes) in mindestens 1 cm großer Entfernung davon aus.
79
Kontrollen werden in größerer Entfernung entnommen. Diese Proben werden
in Porzellantiegeln von 2 cm Höhe und 3 cm lichter Weite vorsichtig über
freier Flamme verascht. Ein Glühen bei Temperaturen über 600 Grad ist zwecks
Vermeidung von Verlusten zu verhindern. Nach dem Abkühlen übergießt man
die Asche tropfenweise mit 1 ccm konzentrierter Salpetersäure p. A., dampft
auf dem Wasserbad zur Trockne ein und wiederholt diesen Vorgang noch
einmal. Die Eindampfrückstände werden anschließend mit 3 ccm redistilliertem
Wasser aufgenommen, noch 1 Minute auf dem Wasserbad belassen und schlie߬
lich ca. 10 Minuten bei Zimmertemperatur abgekühlt. Es wird also ein wesent¬
lich geringeres Volumen als früher beschrieben verwendet; dies hat den Vor¬
teil, daß das Ausschütteln beschleunigt wird (Gleichgewicht). Den Tiegelinhalt
führt man in Schütteltrichter von 50 ccm Inhalt über, spült die Tiegel zunächst
mit 3 ccm Hydroxylaminchlorhydratlösung (3prozentig), sodann mit 1,5 ccm
Kaliumcyanidlösung (3prozentig) nach und schüttelt kurz um. Die gegenüber
früheren Vorschriften verdoppelte Hydroxylaminchlorhydratlösung hat den
Zweck, die Lösung in jedem Falle sauer zu halten, was nach unseren Erfah¬
rungen z. B. bei Stiefelleder öfter nicht der Fall ist. Die nunmehr in Portionen
von jeweils 2 ccm zuzugebende Dithizonlösung besitzt eine Konzentration von
5 mg auf 100 ccm Tetrachlorkohlenstoff. Man erreicht dadurch gegenüber
anderen Vorschriften eine Verminderung der Zahl der Ausschüttelungen und
damit auch eine Zeit- und Arbeitsersparnis.
Das Ausschütteln mit Dithizonlösung erfolgt nicht wie meist üblich (3 Minu¬
ten) nach Zeit, sondern nach der Zahl der Schüttelvorgänge, da die Häufigkeit
des Schütteins innerhalb der Zeiteinheit größeren individuellen Schwankungen
unterworfen zu sein pflegt. Bei Gegenwart von Blei färbt sich die unsprünglich
grüne Dithizonlösung rosarot. Als praktisch hat sich ein 150 — 160faches Durch¬
schütteln je Ausschüttelung erwiesen. Man läßt absetzen, trennt die beiden
Medien vorsichtig und gibt erneut solange jeweils 2 ccm Dithizonlösung hinzu,
bis man violett und schließlich grün gefärbte Ausschüttelungen erhält. Die Aus¬
schüttelungen mit Uebergangsfarben zählt man nicht zu den positiven, wertet
sie jedoch bei geringen Bleivorkommen gegebenenfalls mit aus. Letzteres er¬
fordert allerdings einige Erfahrung, Es ist selbstverständlich, daß die Anzahl
positiver Ausschüttelungen von der Bleikonzentration, der Konzentration der
Dithizonlösung und abgesehen von der Häufigkeit des Durchschütteins auch von
den Volumina der wässrigen und tetrachlorkohlenstoffhaltigen Medien abhängt.
Bei Anwendung des oben beschriebenen Arbeitsganges ergaben sich die im
Kurvenbild wieder^egebenen Beziehungen zwischen der Bleikonzentration*) und
der Anzahl positiver Ausschüttelungen. Dabei entspricht jede Ausschüttelung
dem Verbrauch von 2 ccm Dithizonlösung. (Kurvenbild s. Anlage).
*) Die Pb-Lösung wurde unter Verwendung von Pb(NOs)2, gereinigt, kristallisiert
(Merck) hergestellt und der Pb-Gehalt entsprechend dieser Formel angenommen.
ßO
Eichkurve für. die Pb-Bestimmuna mittet
X Pb
Die Anzahl positiver Ausschüttelungen stand erwartungsgemäß nicht in
direkter Proportion zur Bleimenge. Sie nahm mit steigendem Bleigehalt relativ
ab. Dies gilt besonders oberhalb von 70 Gamma Pb, von wo ab die Kurve einen
asymptotischen Verlauf zu nehmen beginnt. Bei der Beurteilung von Nah¬
schüssen kommt man im allgemeinen jedoch nicht in die Verlegenheit, dieses
Kurvenstück zur Differenzierung heranzuziehen, es sei denn, daß bleiverseuch¬
tes Material vorliegt.
Untersuchungsbefunde.
a) Hautstücke.
Die Ergebnisse der an 5 verschiedenen Hautstücken durchgeführten Blei¬
untersuchungen finden sich in Uebersicht 1,
Der Mord von Katyn Bg. 6
81
Leiche Nr.
Uebersicht 1
Lage der untersuchten Probe
Anzahl der posi¬
Pb
3730
dicht beim Einschuß
tiven Ausschütte¬
lungen*)
0
Gamma
0
3732
a)
dicht beim Einschuß
0
0
b)
2 cm vom Einschuß entfeint
0
0
3839
a)
dicht beim Einschuß
0
0
b)
2 — 3 cm vom Einschuß entfernt
0
0
c)
3 — 4 cm vom Einschuß entfernt
0
0
3861
a)
dicht beim Einschuß
1
1.2
b)
3 — 4 cm vom Einschuß entfernt
4
4,0
3862
a)
dicht beim Einschuß
5
6,5
b)
2 — 3 cm vom Einschuß entfernt
0
0
Bern.: Da zumeist kleine Hautstücke Vorlagen, wurden nur 0,5 cm breite und 1 cm
lange Proben entnommen.
In den Hautstücken ließen sich nur vereinzelt geringe Bleimengen nach-
weisen. Einen Hinweis auf das Vorliegen von Nahschüssen kann man höchstens
dem für Probe 3862 ermittelten Befund entnehmen. Diese zumeist negativen
Analysenergebnisse stehen jedoch nicht im Widerspruch zu den sonstigen ein¬
wandfreien Beweisen für Nahschuß, da sich bei der jahrelangen Lagerung der
Leichen und den dadurch bedingten Leichenveränderungen die Bleispuren bis
an bzw. unter die mikrochemische Nachweisbarkeitsgrenze auf natürliche Weise
reduziert haben können.
b) Mantelkragenstücke,
Leiche 3754.
Der Schuß ging zunächst durch Wollstoff, dann durch Leinenzwischenfutter
und wiederum durch Wollstoff hindurch. Auf der schußnahen Seite war der
Stoff mit dem Zwischenfutter versteppt, auf der dem Körper zugewandten, schu߬
fernen Seite lediglich am Kragenansatz und an der Außenkante durch Kapp¬
nähte befestigt. Die einzelnen Stoffteile lagen im Einschußbereich dicht aufein¬
ander.
Das völlig durchfettete Kragenstück wurde vor der Untersuchung durch den
Einschuß hindurch *n zwei Hälften zerlegt, deren eine mit Aceton und mit
Chloroform entfettet wurde, damit der evtl, verschleiernde Einfluß des Fettes ge¬
prüft werden konnte.
Wie aus den Werten aus Uebersicht 2 hervorgeht, waren die schußnahen
Stoffteile aus der unmittelbaren Umgebung des Einschusses stark positiv (1 a und
*) Ausgedrückt in ccm Dithizonlösung.
82
3a). Dies trifft aber auch auf die nach dem Kragenrand gelegene Probe 4a zu.
Offenbar handelt es sich hier um eine durch das Umlegen des Kragens oder
Ueberspringen einer im toten Winkel liegende Stoffalte verursachte, lediglich
auf chemischen Wege nachgewiesene Schmauchfahne, die sich in abgeschwäch¬
tem Maß auch noch auf die in gleicher Höhe ausgestanzte Probe 2a auswirkte.
In der unterhalb des Einschusses entnommenen Probe 5a war demgegenüber
nur eine geringe Bleimenge nachweisbar.
Uebersicht 2
Probe
Nr.
Lage des Mittel¬
punktes der aus¬
gestanzten Probe
Stoffteile
Anzahrcfer
positiven Aus¬
schüttelungen*)
Gamma Pb
je 3
0,79 cm3
1
1 cm links vom
a) Wollstoff, schußnahe
Einschuß, hori-
Seite einschl. Zwi-
zontal
schenfutter,
18
60
b) schußferne Seite am
Wollstoff
4
4,0
2
2 cm senkrecht
a) Wollstoff, schußnahe
über Probe 1
Seite
7
14,5
b) Zwischenfutter
1
1,2
c) Wollstoff, schußferne
Seite
4
4,0
3
1,2 cm über und
a) Wollstoff, schußnahe
0,6 cm rechts
Seite einschl. Zwi¬
vom Einschuß
schenfutter
12
36
b) Wollstoff, schußferne
Seite
1
1,2
4
3,4 cm über und
a) Wollstoff, schußnahe
2,4 cm rechts
Seite einschl. Zwi¬
vom Einschuß
schenfutter
15
48
b) Wollstoff, schußfeme
Seite
4
4,0
5
1,7 cm unter und
a) Wollstoff, schußnahe
2,1 cm rechts
Seite
4
4,0
vom Einschuß
b) wie 5a, jedoch nach
innen gekappt
3
2,4
c) Zwischenfutter
2
1,9
d) Wollstoff, schußferne
Seite
3
2,4
Bern.: Die Proben 3, 4 und 5 waren mittels Aceton und Chloroform entfettet.
*) Ausgedrückt in ccm Dithizonlösung.
Der Mord von Katyn Bg. 64
83
Sämtliche schußfernen Wollstoffteile (lb, 2c, 3b, 4b, 5d) waren bleiarm. Auf¬
fallend ist, daß die Werte hier in der Mehrzahl der Fälle auf gleicher Höhe
liegen. Ob es sich dabei um primäre oder sekundär durch den mechanischen
oder lösenden Einfluß des infiltrierten Fettes hervorgerufene Bleifixierungen
handelt, kann erst nach eingehenderen Untersuchungen entschieden werden.
Für das Zwischenfutter ergaben sich allgemein nur Bleispuren. Ein genereller
Unterschied zwischen den entfetteten und nicht entfetteteten Proben ergab
sich nicht.
Leiche 3869
Die Anordnung der einzelnen Stofflagen war die gleiche wie beim Mantel¬
kragen der Leiche 3754. Der Schuß ging jedoch nicht durch den gesteppten
Teil des Kragens, sondern oberhalb desselben hindurch. Eine partielle Ent¬
fettung wurde mit Rücksicht auf das obige Ergebnis vorgenommen.
Uebersicht 3
Probe
Nr.
Lage des Mittel¬
punktes der ausge-
gestanzten Probe
Stoffteile
Anzahl der
positiven
Ausschütte¬
lungen*)
Gamma Pb
je
0,79 cm*
1
0,9 cm links vom a) Wollstoff, schußnahe
Einschuß, horizontal
Seite
20
68
b) Zwischenfutter
14
44
c) Wollstoff, schußferne
Seite
10
27,5
2
4 5 cm über und a) Wollstoff, schußnahe
1,2 cm links vom
Seite
2
1,9
Einschuß, 1,2 cm
vom Kragenrand
b) Zwischenfutter
1
1,2
c) Wollstoff, schußferne
Seite
2
1.9
Die in Uebersicht 3 verzeichneten Daten kennzeichnen die aus geringer Ent¬
fernung vom Einschuß stammenden Proben als sehr bleireich, die in weiterer
Entfernung davorTentnommenen als auffallend bleiarm. Im Gegensatz zum Fall
3754 ergaben sich auch für das Zwischenfutter und den auf der schußfernen
Seite liegenden Wollstoff in Einschußnähe stark positive, allerdings sinngemäß
abgestufte Dithizonreaktionen. Sie erklären sich aus der bereits erwähnten Tat¬
sache heraus, daß der Schuß durch den ungesteppten Kragenteil ging, wodurch
*) Ausgedrückt in ccm Dithizonlösung.
84
die Bildung einer Tasche, in der sich der Schmauch verfangen konnte, begün¬
stigt wurde. Die stark positiven und deutlich differenzierten Dithizonreaktionen
an Kragenteilen der Leichen von Katyn zwingen zu dem Schluß, daß die
Schüsse aus geringster Entfernung und zwar mit aufgesetzter Waffe abgegeben
wurden. Wenn die gleichen Schlußfolgerungen nicht auch aus den Unter¬
suchungsbefunden für die Hauteinschüsse zu ziehen sind, so bedeutet dies, wie
bereits gesagt, keinen Gegenbeweis, da einerseits der Schmauch durch den
Mantelkragen großenteils abgefangen wurde, andererseits die Schmauchreste
u. a. durch Austritt von Fäulnisprodukten aus dem SchußkauaLsowie durch Ab¬
lösung der Oberhaut und sonstige Leichenveränderungen an den Weichteilen
abtransportiert sein können.
Die widerspruchlos sich zusammenfügenden Resultate der mit Hilfe der In¬
frarotphotographie, mittels Mikroskop und durch den mikrochemischen Blei¬
nachweis geführten Schmauchhofuntersuchungen zeigen mit völliger Eindeutig¬
keit, daß es sich bei den Genickschüssen um Nahschüsse mit aufgesetzter Mün¬
dung handelt, seien es Genickschüsse auf den hochgeschlagenen Mantelkragen
oder auch auf die Haut selbst.
12. Ort und Art der Exekutionen
Die sowohl hinsichtlich der Lokalisation der Einschußstelle in einem ganz
beschränkten Bereich der Hinterhauptgegend als auch der Richtung des Schu߬
kanals und somit der Lage des Ausschusses bei den Opfern festzustellende auf¬
fallende Gleichartigkeit lassen unter Berücksichtigung der enormen Zahl der
durch Genickschuß Exekutierten von vornherein keinen Zweifel daran aufkom-
men, daß die Erschießungen planmäßig serienweise durch geübte Hand ausge¬
führt worden sind.
Die am Rande des „LJ,-Grabes aufgefundenen Patronenhülsen sind Hinweise
darauf, daß die Opfer — aller Wahrscheinlichkeit nach vorwiegend — außer¬
halb der Gruben erschossen wurden.
Zu der wiederholt insbesondere auch von ausländischer Seite aufgeworfenen
Frage, ob die Häftlinge auch im Grab, und zwar stehend oder in liegender, mit
dem Kopf zur Erde gerichteter Stellung erschossen worden sein könnten, wird
wie folgt Stellung genommen:
Tn einem der untersuchten Fälle war festgestellt worden, daß abgesehen von
dem Vorhandensein eines Genickschusses ein Querschläger lediglich die äußere
Knochentafel des Scheitelbeines eingedrückt hatte. Hieraus wurde von Be¬
suchern der Massengräber geschlossen, daß durch dieses Geschoß zunächst ein
anderer Offizier ermordet worden war. Das Geschoß wäre dann nach Austritt
aus dessen Körper — also in sekundärer Phase — in die Leiche eines bereits
erschossenen in der Grube Liegenden unter Hinterlassung der beschriebenen
Spur eingedrungen. Diese Tatsache führte zu der kombinatorischen Folgerung,
85
daß Erschießungen offenbar auch in den Gräbern stattgefunden hätten. In
einem weiteren Falle fand man bei der Bergung einer auf dem Gesicht liegen¬
den, mit Mütze versehenen Leiche das Geschoß, das den Schädel in der üblichen
Genickschußrichtung passiert hatte {Stirnausschuß), tief eingedrückt in das im
übrigen unversehrte Stoffgewebe der inneren Fläche des Mützenschirmes vor.
Aus diesem Befund wurde von Besuchern ebenfalls geschlossen, daß das Mord¬
opfer den tödlichen Schuß in liegender, mit dem Kopf zur Erde gewandter Stel¬
lung erhalten haben müßte.
Für den erstzitierten Fall könnte die Annahme, es sei auf einen Liegenden
geschossen worden, u. a. nur dann beweisgültig sein, wenn der Treffer in ur¬
sprünglicher Grablage bei der zu unterst liegenden Leiche genau in den Bereich
unterhalb des Ausschusses des zuerst getroffenen Opfers hätte lokalisiert
werden können.
Dies konnte jedoch nicht mehr nachgeprüft werden, da der Befund des Quer¬
schlägers erst nach Bergung erhoben wurde, da die Leiche also bereits aus dem
Zusammenhang der Leichenmasse abgesondert war. Es muß daher offen
bleiben, ob der vermutete Schuß auf einen Liegenden nicht außerhalb dieses
Grabes am Exekutionsort stattgefunden hat. Unter Berücksichtigung der in der
Regel völlig unkontrollierbaren Flugrichtung eines Querschlägers könnte das
Geschoß aber auch durchaus von einer am Grabrand durchgeführten Exekution
stammen und sich als Querschläger auf die bereits im Grabe liegende Leiche
entsprechend verirrt haben. Die Folgerung, es sei im Grab selbst auf einen
Liegenden geschossen worden, ist also bei sorgfältiger Abwägung aller Mög«
lichkeiten zwar durchaus möglich, aber nicht ganz schlüssig.
So bestechend die aus dem zweiten Falle gezogene Folgerung zunächst auch
erscheint, hält sie doch der kritischen gerichtsärztlichen Bewertung nicht in
jeder Richtung stand. Selbstverständlich kann man den Standpunkt vertreten,
daß das Geschoß nach Passieren des Schädels infolge Anpralls am Mützen¬
schild matt werden konnte und im extremsten Falle dann zu Boden gefallen
wäre, wenn das Opfer bei der Erschießung gestanden hätte. Es wäre aber irrig, dem¬
zufolge zu schließen, daß im vorliegenden Fall in liegender Stellung exekutiert
worden sein müßte. Denn es ist nicht auszuschließen, daß das in das Grab
gelegte Opfer primär einen Stirnsteckschuß mit fast vollkommenem Durchtritt
des Geschosses durch die Stirnweichteile aufwies, was öfter beobachtet wurde.
Das Geschoß kann dann infolge fäulnisbedingten erhöhten Gasdruckes in der
Leiche, allmählicher Auflockerung der Hautspannung, eigener. Schwere und
Pressung im Bereich der Leichenmasse in das der Stirn vorgelagerte Mützen¬
schild sekundär eingedrückt worden sein. Dieser Vorgang kann dadurch be¬
günstigt worden sein, daß das Stoffgewebe des Mützenschirmes infolge Durch¬
tränkung mit Fäulnisflüssigkeit zudem erweicht und somit aufnahmefähig ge¬
worden war.
86
Eine analoge Sekundärabwanderung des Steckgeschosses auf die Leichen¬
unterteile ließ die Untersuchung der Leiche Nr. 2399 (poln. Hauptmann, Grab 2f
in 2,5 m Grabtiefe) erkennen. Das im Verlaufe der Leichenlagerung aus der
Ansschußwunde ausgetriebene Geschoß fand sich auf dem zur darunter liegen¬
den Leiche gehörenden Mantel in fettigen Auflagerungen eingebettet.
Es bleibt in diesem Zusammenhang schließlich auch noch zu erwägen, ob
sich das Geschoß nicht erst beim Anheben der Leiche aus dem stark mazerier¬
ten Auschußbereich loslöste und höheren, von der fettigen Unterlage ausgehen¬
den Adhäsionskräften zufolge an den fettigen Verkrustunge«-der Mantelunter¬
lage haften blieb.
Wieder andere Fälle (u. a. Leiche Nr. 2433) beweisen, daß das Geschoß im
Schädelausschuß durch die von verschiedenen Opfern getragene Feldmütze
verdämmt worden war. Bei einer dieser Mützen war das Geschoß beim Durch¬
schlagen des Schweißbandes matt geworden und in diesem steckengeblieben.
Bei der Leiche Nr. 2796 (Grab 1) wurde festgestellt, daß das Geschoß nach
dem Schädeldurchtritt (Sti&nhaargrenze) unter Ermattung gerade noch Schwei߬
band und Futter der Schirmmütze durchschlagen hatte.
So unproblematisch die letzgenannten Fälle sind — es handelt sich um die
üblichen, den stehenden Opfern beigebrachten Genickschüsse — , so aufschlu߬
reich sind abschließend folgende Befunde: Bei einer informatorischen Unter¬
suchung der untersten Leichenschicht im Grab 1 konnte das zu einem Genick¬
schuß^ gehörige Geschoß im Sandboden der Grabsohle unter dem Kopf des
Opfers, und zwar 5 cm tief in angenäherter Orientierung zur Ausschußöffnung
im Schädel noch freigelegt werden. Im gleichen Untersuchungsgang wurde
daselbst unter einer Nachbarleiche der untersten Schicht auf der Grabsohle auch
eine Geschoßhülse (Geco 7,65 mm) aufgefunden.
Abschließend hat man sonach unter Zugrundelegung der letzgenannten Fest¬
stellungen bei Anlegung strengsten Maßstabes an die Bewertung der Tatort-
und Leichenbefunde folgenden Standpunkt zu vertreten:
Man wird zu der Auffassung kommen müssen, daß in einem, und zwar dem
letztzitierten Falle das Opfer im Grab 1 in Bauchlage liegend durch Genick¬
schuß getötet worden ist. Es liegt daher nahe, diese bei einer nur informatorisch
angestellten Untersuchung getroffene Feststellung zu verallgemeinern und an¬
zunehmen, daß Erschießungen in liegender Stellung auch im Grabe selbst vor¬
gekommen sind. Dagegen lassen die Schußbefunde, die ihrer speziellen Art
nach bei oberflächlicher Prüfung wohl zunächst zu gewissen Kombinationen
Anlaß geben konnten, nach erschöpfender Diskussion absolut beweisgültige
Schlüsse weder auf Erschießungen der Opfer in stehender noch auf Tötung
in liegender Position innerhalb der Grabstätten zu.
Einschüsse in die Grabwandungen haben sich trotz Nachprüfungen an keiner
Stelle nachweisen lassen. Es ist daher auch nicht nachzuweisen, daß in den
Grabstätten selbst Exekutionen im Stehen stattgefunden haben.
87
Hinweise darauf, daß die Opfer mit Maschinengewehren oder Maschinen¬
pistolen erschossen worden sein könnten, ergaben sich ebenfalls nicht.
Es verbleibt noch zu prüfen, ob die Opfer die Genickschüsse im Stehen oder
im Knien erhalten haben und wenn stehend, ob die Kopfhaltung normal, gehoben
oder gesenkt gewesen ist.
Wie aus den Sektionsbefunden hervorgeht, weisen die Befunde am Schu߬
kanal darauf hin, daß die Waffe bei Abgabe der Genickschüsse schräg von
hinten unten angesetzt worden sein mußte. Somit und vor allem unter Berück¬
sichtigung der Lage der Ausschüsse erscheint es von vornherein unwahrschein¬
lich, daß die Opfer in kniender Stellung mit gesenktem Kopf erschossen worden
sein könnten.
Rekonstruiert man aus den Bin- und Ausschüssen den Schuß verlauf, so ergibt
sich, daß die Schußrichtung bei aufrechter Kopfhaltung von hinten nach vorn
in einem Winkel von 45 ° ansteigt. Man hat daher am ehesten zu schließen, daß
die Opfer stehend mit normaler Kopfhaltung oder allenfalls leicht gesenktem
Kopf den Genickschuß erhalten haben. Das Zurück- oder Seitlichfallen nach
Erhalt des Schusses dürfte durch Halten der Opfer an beiden Oberarmen ver¬
mieden worden sein. Die große Regelmäßigkeit, die bezüglich der Lokalisation
der Einschüsse festzustellen ist, spricht insonderheit für letztgenannte Hin¬
richtungsart. Auch wäre die Anordnung der zwei- und dreifachen Genickschüsse
mit einem Beschuß der liegenden Opfer nicht in Einklang zu bringen, würde
wohl aber möglich sein, wenn ein stehendes Opfer von zwei Seiten fest¬
gehalten wird.
13. Fesselungen.
Waren bei einer Vielzahl von Leichen, die in den einzelnen Grabstätten
häufig in. Bauchlage auf gefunden worden waren, die Arme lediglich auf dem
Rücken zusammengelegt, so stellte man andererseits bei einer nicht minder
großen Aqzahl der Opfer Fesselung der über dem Rücken gekreuzten Hände fest.
Während von den aus dem ,,L"-Grab, dem größten der 8 Massengräber, ge¬
borgenen Leichen etwa 5 % Handfesselung aufweisen, von den Opfern in den
Gräbern 2 und 5 nur einige, die aus den Gräbern 4 und 6 stammenden Leichen
dagegen ausnahmslos an den Händen über dem Rücken gefesselt sind, hatte es
dieser Maßnahme bei den Opfern aus den Gräbern 3, 7 und 8 vor der Erschie¬
ßung offenbar'Trirht bedurft.
Bei den Gefesselten handelte es sich vorwiegend um jüngere Offiziere und
Fähnriche; diese hatten offenbar im Gegensatz zu den älteren bis zum letzten
Augenblick Widerstand geleistet oder Fluchtversuche gemacht.
Die Technik der Durchführung dieser Fesselung ist in den in die Hunderte
gehenden Beispielen immer völlig gleichartig, gleichsam stereotyp, woraus zu
schließen ist, daß sie' von einer ebenso sicheren und geübten Hand angelegt
88
worden sein muß, wie sie bei denjenigen anzunehmen ist, die tausende streng
lokalisierter Genickschüsse verabfolgt haben.
Die Handfesselung ist konsequent mittels einer 3 — 4 mm starken, geflochtenen,
fabrikmäßig hergestellten, farblosen Gardinen- bzw. Vorhangschnur erfolgt. Die
Schnurlänge schwankte in den überprüften Fällen zwischen 1,75 und 1,95 m.
Die Fesselungsschnur wird zunächst doppelt gelegt und in einfacher Schlaufe
über eins der beiden Handgelenke (in der Regel rechts) — zwischen Unterarm-
und Handwurzelknochen — geführt und durch Zusammenziehen geschlossen.
Sodann werden die beiden gleichlangen Schnürenden zur anderen Hand geführt
und zunächst einmal gemeinsam um das zweite Handgelenk geschlungen.
Während nun nach Teilung der eine Schnurstrang in der natürlichen Richtung
weiterläuft, greift der zweite rückläufig unter Bildung einer Schlaufe über die
beiden zusammenliegenden Stränge hinweg und legt sich so um das Hand¬
gelenk, daß jetzt eine mehrmalige gegenläufige Sekundärumwicklung mit der
nun nicht mehr gedoppelten Schnur durchgeführt wird. Nach dreimaliger Um¬
wicklung werden die beiden Enden durch Unterknotung mittels einfacher
Schleife geschlossen.
Die Fessel ist so angelegt, daß sie sich beim Versuch der Entfernung der
Hände voneinander automatisch zusammenzieht. Die Handfesseln mußten ur¬
sprünglich sehr straff gesessen haben, worauf die jeweils tief in die leichen¬
wachsartig umgebildete Haut einschneidenden Schnürfurchen zwischen den
Unterarm- und Handwurzelknochen hinwiesen.
Die Mehrzahl der aus Grab 5 geborgenen Leichen und Einzelfälle aus weiteren
Gräbern wiesen neben der obligatorischen Handfesselung zusätzlich Kopffesse¬
lungen auf. Den Opfern ist der ausgezogene Militärmantel bzw. die Ueberjacke
oder der Waffenrock so über den Kopf gezogen, daß das Gesicht gleichsam in
den hinteren Rückenteil des Mantels oder Rockes hineinschaut. Ueber Hinter¬
kopf und Rücken sind die Ueberwürfe durch Zuknöpfen geschlossen und mittels
analoger Schnur, wie diese zur Handfesselung gedient hatte, am Hals fest zu¬
gezogen.
Zur Durchführung der Hand- und Kopffesselung sind getrennte Schnüre ver¬
wandt worden. Die Technik der Anlegung der Kopffessel ist folgende: Der
über den Kopf gezogene Mantel ist zunächst mittels Schnur, deren Gesamtlänge
1,50 m beträgt, am Hals schlingenförmig extrem zugezogen und fest verknotet.
Der Durchmesser dieser Schlinge beträgt nur 11 cm!
Die Kopffessel ist in die Handfessel eingebunden, und zwar derart, daß das
eine der beiden von der Halsschlinge ablaufenden freien Schnürenden um das
Verbindungsstück der Handgelenkschlingen gelegt und nach Rückführung auf
halbem Wege mit dem zweiten freien Schnurstück verknotet und mit weit-
schlingiger Schleife geschlossen ist.
Der Abstand vom Halsschlingenknoten bis zur Handfessel beträgt lediglich
17,5 cm! Den Opfern waren sonach zuerst die Hände gefesselt worden. Nach
89
Anlegen der Kopfumhüllung wurde die Halsschlinge gelegt, die mit ihren freien
Enden in die Handfessel so eingebunden war, daß jeder Versuch der Befreiung
einer Hand oder der Lockerung des Kopfes automatisch die Kopfschlinge bzw.
umgekehrt die Handfessel nur um so enger zusammenziehen mußte.
In einem der untersuchten Fälle war sogar der Zwischenraum zwischen dem
Mantel und dem Kopf des Opfers reichlich, und zwar in mehrere Zentimeter
dicker Schicht mit Sägespänen ausgefüllt. Auf Grund des Ausfalles der mikro¬
skopischen Untersuchung handelte es sich hierbei um Kiefernholzspäne (ge¬
funden; Holzfragmente mit gehöften Tüpfeln, Tracheiden, Kiefernpollen).
Beim vorsichtigen Freilegen der Mundhöhle dieser Leiche fand man Säge¬
späne in der Mundtasche und am Zungengrund sowie in den Zahnzwischen¬
räumen, wobei zu bemerken ist, daß der Mund vordem geschlossen und die
Haut der Wangen wie Lippen völlig erhalten war.
Es kann hiernach nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, daß diese Kopf¬
fessel zu Lebzeiten angelegt worden ist und damit die Atmung bis zur Erschie¬
ßung stark beeinträchtigt haben muß. In jedem solchen Fesselungsfall fand sich
obendrein noch der typische einfache oder aber auch der doppelte Genick¬
schuß (u. a. Leiche Nr. 2400), der durch den über den Kopf gezogenen und zu¬
gebundenen Mantel auf das Opfer abgegeben worden war, was wiederum be¬
weist, daß die Kopffessel noch zu Lebzeiten angelegt worden war.
Völlig übereinstimmende Fesselungsarten (Handfesselung. Kopfumwicklung,
Späneausfüllung des Zwischenraumes zwischen Mantel und Kopf, Halsumschnü¬
rung sowie Einbinden der Kopf- in die Handfessel wurden auch bei einer
Vielzahl von Leichen erschossener Russen nachgewiesen, die auf Grund des
Zersetzungszustandes der Körper (Fettwachspanzer und Skelettierung) aus den
bereits erwähnten wesentlich älteren russischen Massengräbern des Katyner
Waldes freigelegt worden waren, Ein besonderes eindrucksvolles Beispiel
dieser Art bildet eine Russenleiche, an der der Kopf bei gleichzeitiger Hand¬
fesselung fest mit einem braunen Schafspelzmantel umwickelt und um¬
schnürt war.
Aus allen diesen Feststellungen ergibt sich zwingend, daß die bei der Ermor¬
dung der polnischen Offiziere zur Anwendung gebrachten Methoden durchaus
einem von den Sowjets seit Jahrzehnten bereits geübten Verfahren entsprechen.
Durch die gerichtsärztlich-kriminalistischen Befunde wurde bewiesen, daß
die bei den kombinierten Fesselungen, insbesondere auch bei der Kopffesselung
angewandten Methoden mit Marterungen für die Opfer verbunden waren.
14. Stich Verletzungen.
Abgesehen von zahlreichen anderen Leichen fanden sich bei der Unter¬
suchung des polnischen Leutnants Stefan Mejster (Erkennungsnummer 0378)
neben uncharakteristischen, zum Teil rundlichen, rißförmigen Verletzungen in
90
den verschiedenen Bekleidungsstücken Bajonettstiche ausgesprochen vier-
strahliger Struktur, wie sie durch Stiche mit dem stilettartigen sowjetischen
Bajonett hervorgerufen werden und von mir bereits wiederholt im Rahmen
anderweitiger Untersuchungen über sowjetische Völkerrechtsverletzungen im
Baltikum hatten nachgewiesen werden können.
An der Rückenfront des Mantels, des Rockes, der Hose, beider Hemden und
im Achselstück des Opfers waren typische Bajonettstiche festzustellen. Sie
waren in der Gesäß- und Oberschenkelgegend besonders gehäuft.
Infolge senkrechter Bajonettführung ist ein Teil der Stichuetletzungen durch
symmetrische Vierzipflichkeit sinnfällig gekennzeichnet, während die übrigen
Stiche infolge Verlängerung der einen Achse mehr schlitzförmig erscheinen.
Führt man sich die Bewegungsphasen vor Augen, die das Opfer als Folge der
Stichverletzung durchgemacht — Stich von hinten oben schräg nach unten,
Zusammensinken des Betroffenen nach vorn und gleichzeitiges Herausziehen
des Bajonetts (Schneidwirkung) — , so wird ersichtlich, daß das Normalbild des
Einstiches durch Aufschneiden des Stoffes je nach dem Grad der stattfindenden
Körperbeugung mehr oder minder schlitzförmig entstellt sein kann, wobei die
Webart (Kette und Schuß) mitbestimmend gewirkt haben. Korrespondierend
mit den Stichverletzungen in den Bekleidungsstücken fanden sich an der Leiche
in der Gesäßgegend, der rechten Schulter und an der Rückseite der Ober¬
schenkel kaum mehr erkennbare Gewebsdefekte. Randstruktur und ursprüng¬
liche Form waren offensichtlich wegen der bereits fortgeschrittenen, schmierig¬
fettigen Zersetzung und Erweichung des Gewebes nicht mehr sicher zu erkennen.
Am Knochensystem fand sich an der Leiche des Leutnants Mejster lediglich
eine korrespondierende Stichverletzung an einer Rippe. Diese Stiche sind also
entsprechend ähnlichen Beobachtungen an anderen polnischen Offizieren so zu
erklären, daß das widerstrebende Opfer zur Exekutionsstätte gewaltsam getrie¬
ben werden sollte.
Aehnliche Bajonettstiche konnte ich übrigens auch an deutschen Soldaten
und Zivilpersonen aus dem Nordabschnitt der Ostfront feststellen, die völker¬
rechtswidrig getötet worden waren, z. B. an drei litauischen römisch-katholischen
Pfarrern.
Die erörterten Stichverletzungen waren gegen Risse und Gewebszerstörungen,
wie sie beim unvorsichtigen Bergen von Leichen durch Anwendung unzweck¬
mäßiger Bergungswerkzeuge sekundär gesetzt werden können, sowohl makro¬
skopisch als auch auf mikroskopischem Wege sicher zu differenzieren.
Somit ist abschließend festzustellen, daß einem Teil der Katyner Opfer vor
der Genickschußtötung nicht nur Kopf- und Handfessel angelegt waren, son¬
dern daß diese auch Bajonettstiche erhalten hatten.
Offensichtlich hatte, wie bereits erörtert, ein nicht beträchtlicher Teil der
Mordopfer vor dem Tode Widerstand geleistet, worauf neben den Stichver-
91
letzungen im besonderen auch die serienmäßig wiederkehrenden Handgelenk¬
fesselungen hinweisen.
Solche Stichverletzungen überhaupt und insbesondere die Art und Lokali¬
sation ihrer Beibringung beweisen, daß die Opfer durch körperliche Qualen an
die Richtstätte getrieben worden sind.
Zusammenfassung :
1. Auf Grund des bisherigen Standes der Untersuchungen wurden aus den
im Katyner Waid gefundenen Massengräbern 4143 Angehörige der ehe¬
maligen polnischen Armee geborgen, von denen 2815 (67,9 %) identifiziert
werden konnten. Die Ausgrabungen mußten aus sanitätspolizeilichen Grün¬
den (Hitze, Fliegenplage) am 3. 6. 43 abgebrochen werden. Eine weitere
erhebliche Zahl von Opfern harrt sonach noch der Ausgrabung, der Identi-
zierung und Untersuchung.
2. Neben zwei Brigadegenerälen wurden unter den Mordopfern 2250 Offi¬
ziere verschiedenster Ränge, 156 Äerzte und Veterinäre, 406 Offiziere ohne
erkennbaren Rang, Fähnriche und Mannschaften sowie ein Feldgeistlicher
sofort an Ort und Stelle identifiziert. Die Identifizierung der übrigen
Leichen an Hand der bei ihnen gefundenen Briefschaften und sonstigen
persönlichen Gegenstände ist noch im Gange.
3. Sämtliche Leichen, die durchweg u. a. persönlichste Gebrauchsgegenstände,
Erinnerungsstücke, Briefe von Angehörigen, Dokumente und Tagebücher
bei sich trugen, waren mit gut passenden polnischen Uniformstücken be¬
kleidet, die größtenteils noch Rangabzeichen, Orden und Ehrenzeichen
erkennen ließen. Bei den Leichen fanden sich des weiteren zahlreiche mili¬
tärische Ausrüstungsgegenstände. Die Leichen aus den Gräbern 1 und 7
wiesen Winterkleidung, die aus Grab 8 vorwiegend Sommerkleidung auf.
4. Bei Untersuchung der Leichen fanden sich keinerlei Anhaltspunkte für eine
natürliche krankhafte Todesursache. Dagegen wiesen, abgesehen von Ein¬
zelfällen, bei denen ein Schuß nicht — oder nicht mehr — festgestellt
werden konnte, alle Leichen den typischen Genickschuß von 7,65 mm
Kaliber auf. Entsprechende Hülsen und Geschosse (Steckschüsse) sowie
eine am Tatort aufgefundene unversehrte Patrone belegen dieses Ermitt¬
lungsergebnis. Die Schüsse wurden aus größter Nähe mit aufgesetzter
Mündung^-a&gegeben. Bei einer Vielzahl der exekutierten Opfer ging der
Genickschuß durch den hochgeschlagenen Mantelkragen hindurch. Die
Feststellung des Nahschusses wurde mit den modernsten physikalischen,
optischen und chemischen Methoden getroffen. Hervorzuheben ist die Tat¬
sache, daß die drei Jahre alten Schmauchhöfe der Nahschüsse nicht nur
durch Infrarot-Photographie besonders deutlich gemacht werden konnten,
sondern daß auch der chemische Nachweis der Nahschüsse durch den
92
positiven Ausfall der Diphenylamin-Schwefelsäureprobe und die Feststel¬
lung von Initialresten (Blei) mit Hilfe der Dithizonprobe eindeutig mög¬
lich war.
5. Die Erschießungen fanden offenbar vorwiegend außerhalb der Gräber statt
0. Bei einer großen Zahl der Leichen war eine gleichförmige Fesselung der
Hände auf dem Rücken feststellbar. Anderen, speziell aus dem Grabe 5
geborgenen 'Opfern, die ebenfalls durch Genickschuß getötet worden waren,
hatte man den Mantel über den Kopf gezogen, hierbei in einigen Fällen
auch den Raum zwischen Mantel und Kopf reichlich mit Sägespänen aus-
gefüllt. Dabei muß es zu starker Atembehinderung gekommen sein. Die
Kopfumhüllung wurde mittels einer Halsschlinge zugezogen. Diese Hals¬
fessel wurde mit der Handfessel so verbunden, daß jede versuchte Abwehr¬
bewegung korrespondierende Behinderung und Schmerzen auslösen mußte.
Bei den Kopffesselungen aus kombinierten Fesselungen ist eine Marterungs¬
tendenz nach dem gerichtsärztlichen Befund offensichtlich.
7. Zu diesen Fesselungsmethoden kommt der Nachweis zahlreicher Bajonett¬
stiche, die speziell an den Uniformstücken der Opfer noch eindeutig zu
erweisen waren und zweifellos mit dem stilettartigen vierstrahligen sowje¬
tischen Bajonett vor der Erschießung gesetzt worden waren, um die Opfer
durch körperliche Qualen an die Richtstätte zu treiben.
8. Die verschiedentlich nachgewiesenen, zu Lebzeiten entstandenen Unter¬
kieferbrüche beweisen Mißhandlungen der Opfer z. B. mit Fäusten oder
Gewehrkolben vor der Ermordung.
9. Der stereotype Genickschuß sowie die völlig gleichförmige Fesselung der
Hände und des Kopfes erweisen eindeutig, daß Fesselungen und Erschie¬
ßungen von geübter Hand geschahen.
10. Die Leichen zeigten verschiedene Zersetzungsformen. Neben geringer
Skelettierung und partiellen Mumifizierungserscheinungen an den unbeklei¬
deten Körperteilen (Leichen aus der obersten Grabschicht) fand sich durch¬
weg ausgesprochene Leichenwachsbildung mit fettiger Durchtränkung der
Kleidungsstücke.
11. Die Zersetzung der Leichen ist primär unabhängig vom Boden erfolgt, sie
wurde jedoch sekundär vor allem hinsichtlich der Fettwachsbildung und
der Konservierung der inneren Organe maßgeblich durch die saure Boden¬
reaktion gesteuert. Durch die Leichenzersetzungsprodükte sind anderer¬
seits charakteristische chemische und strukturelle Veränderungen im Boden
hervorgerufen worden, z. B. Bildung von Eisensulfid, Vivianitablagerungen,
Bleichung des Bodens und Abführung seiner Feinstbestandteile. Diese
Erscheinungen weisen zwingend auf eine mehrjährige unveränderte Leichen¬
lagerung an primärer Stelle hin.
93
12. Die beobachteten Leichenerscheinungen, Sektions- und sonstigen Unter¬
suchungsbefunde sind weiterhin mit dem auf Grund spurenkundlicher Fest¬
stellungen (u. a. Dokumente) und Zeugenaussagen russischer Bewohner
benachbarter Dörfer beweisgültig festgelegten Leichenalter von drei Jahren
vollauf ;n Einklang zu bringen.
13. Der mangelhafte Insektenfraß weist darauf hin, daß die Tötung und Ein¬
scharrung der Leichen in insektenfreier kalter Jahreszeit stattgefunden hat
Aus den bei den Leichen aufgefundenen Dokumenten, Briefschaften, Tage¬
büchern und Zeitungen ergibt sich objektiv, daß die Erschießungen im
März, April und Mai 1940 erfolgt sind.
16. Leichenöffnungsbericht des deutschen Gerichtsarztes
Leiche Nr. 0833 poln. Oberleutnant, Name noch nicht eindeutig festgestellt,
aufgenommen im Walde von Katyn am 30. 4. 1943, 10.00 Uhr.
Obduzent: Oberarzt: Dr. Huber.
Vorgang: Die Leiche wurde aus einem Massengrab (neben dem Massengrab
mit Grundwasser gelegen) aus einer Tiefe von etwa 1,60 m nach Weg¬
räumen von vier weiteren Leichen, welche sie teils bedeckten, teils
Bild a neben ihr lagen, geborgen. Die Leiche lag in Bauchlage, das linke Bein
ausgestreckt, das rechte Bein im Hüftgelenk leicht nach vorn gebeugt,
im Kniegelenk nach rückwärts gebeugt, die Hände mit dünner Schnur
auf den Rücken gefesselt, Kopf in Gestchtslage.
A. Aeußere Besichtigung
1. Mit polnischer Offiziersuniform bekleidete Leiche in vorgeschrittenem Fäul¬
niszustand. Körpergröße: 1,66 m.
2. Die Kleidung besteht aus:
a) Uniformmantel von grünlichem Stoff mit Metallknöpfen, welche den
polnischen Adler tragen. An der Rückseite des Mantels, 50 cm vom
Unterrande entfernt, etwa in der Mitte, ein kreisrundes Loch, mit leicht
ausgefransten Rändern, von etwa 0,5 cm Durchmesser.
b) Uniformbluse, gleichfalls aus grünem Stoff, an den Schulterstücken
2 Sterne. Die Knöpfe sind ordnungsgemäß geschlossen, Rückseite un¬
beschädigt.
c) Stiefelhose aus demselben Stoff, von schmalem Ledergürtel festgehalten.
Auch hier sind die Knöpfe, geschlossen.
d) Wickelgamaschen von nicht mehr feststellbarer Farbe.
e) Hohe Schnürschuhe, anscheinend aus schwarzem Leder.
f) Hemd ohne Kragen.
g) Lange Unterhose, anscheinend von weißer Farbe.
94
Als Inhalt der Taschen finden sich folgende Gegenstände: Taschen¬
tuch, kleine Streichholzschachtel mit russischer Aufschrift, lederner
Bild b Tabaksbeutel, polnisches Papiergeld, Geldbörse mit zwei Münzen als
Inhalt, Feuerzeug mit englischer Beschriftung, kleiner Zelluloid-Kamm,
kurzer grüner Bleistift, Erkennungsmarke ohne Prägung, polnischer
Paß, das Lichtbild völlig verwaschen. Auf der gegenüberliegenden
Seite findet sich ein Abklatsch desselben, einen Mann im Alter von
Bild c etwa 30 — 40 Jahren darstellend. Der Paß enthält eine Postkarte mit
Marke Deutsche Post Osten und russischem Tagesstempel mit Datum
6. 2. 1940. Die Anschrift der Postkarte nur teilweise leserlich.
3. Nach Auskleiden zeigt sich: Starke Fäulnis der ganzen Leiche; die Ober¬
fläche der Haut, soweit noch vorhanden, grauschwärzlich, mißfarben.
4. Der Kopf ist stark mit Sand beschmutzt, Gesichtszüge nicht mehr erhalten.
Behaarung ziemlich dicht, braunschwärzlich, etwa 2 cm lang, nur wenig
festhaftend.
5. An der rechten Stirngegend, 3 cm oberhalb des Augenhöhlenrandes, eine
Durchtrennung der Haut mit unscharfen Rändern von oben Mitte nach
rechts unten verlaufend, 4 cm lang. Der Knochen ist etwa in Hand¬
tellergroße in der rechten Stirn- und Schlafen-Scheitelgegend ein¬
gedrückt. Die Haut des Kopfes vorn größtenteils erhalten, in der Hinter-
Büd f Ropfgegend, sowie seitlich in der Scheitelgegend fehlend. Es finden sich
lose in der Schädelhöhle kleinere Teile beider Scheitelbeine sowie meh-
reie kleinere Knochenstücke. Am linken Scheitelbein von rechts unten
Bild g nach rückwärts oben verlaufend, etwa 1 cm lange und 0,7 cm breite
Eindellung des Knochens mit ziemlich scharfen Rändern in der Form
eines Geschosses. Die innere Tafel des Knochens ist an dieser Stelle
anscheinend nur etwas eingedrückt. Die Innenfläche sämtlicher Knochen¬
stücke weist eigenartig kreidig-fettigen, ziemlich trockenen Belag auf.
6. Haut der Schläfen-Jochbeingegend sehr dünn, hochgradig faul.
7. In beiden Wangengegenden ausgedehnte Fettwachsbildung. Es finden sich
besonders in der Kinngegend und in der unteren Wangengegend Bart¬
stoppeln von bis zu etwa 3 mm Länge.
8. Die Augenlider noch vorhanden, geschrumpft, mißfarben. Augäpfel völlig
weich, Regenbogenhäute grau-blau.
9. Das knorpelige Nasengerüst fehlt fast völlig. Die Haut, soweit vorhanden,
dünn, vertrocknet
10. Mund noch erhalten, die Lippen geschrumpft, weich; im Mundvorhof reich¬
lich Sand. Die Zunge ragt als dünnes, weiches Gebilde zwischen den
Zahnreihen vor. Das Gebiß sehr mangelhaft. Im linken Oberkiefer sind
1. und 3. Zahn vorhanden, rechts ein Rest vom 2. sowie der ganze
4. Zahn, im Unterkiefer sind die Schneidezähne vollständig, auch die
Backenzähne, es fehlen nur 5. und 6. rechts. Zähne stark abgekaut.
11. Von den Weichteilen des Halses sind nur wenig weiche, faulige Reste vor¬
handen.
12. Brust flach, mit Freiliegen des Fettkörpers und der Rippen an der rechten
Bild e Seite und Fettwachsbildung. Die Schlüsselbein-Brustbeingelenke klaffen.
13. Der Bauch völlig eingesunken, so daß die Umrisse der Wirbelsäule vortreten.
14. Die äußeren Geschlechtsteile zusammengeschrumpft, papierartig vertrocknet.
15. Das rechte Schultergelenk klafft weit, die Gelenkskapsel größtenteils zerstört»
von den Weichteilen des rechten Oberarms sind nur kleine Muskel¬
reste, von Fettwachs umgeben, vorhanden. An den rechten Unter¬
armknochen nur noch wenig Fettwachs, ebenso liegen von der Hand
nur noch Knochen, Sehnen und Fettwachs vor. Der linke Arm noch
völlig im Zusammenhang, es ist etwas mehr Muskulatur vorhanden
als rechts.
Bild d An den Handgelenken befindet sich die schon oben beschriebene Fesse¬
lung, rechts aus fünffacher Umschlingung mit einer geflochtenen Schnur
von etwa 0,3 cm Durchmesser bestehend, links einfache Laufschlinge.
16. Die Weichteile der unteren Gliedmaßen sind stark geschrumpft, an der Rück¬
seite der Oberschenkel findet sich Fettwachs. Die Gelenke noch im
Zusammenhang, der linke Fuß wird beim Ausziehen des Schuhs trotz
Vorsicht im Sprunggelenk abgerissen.
17. An der Rückseite der Leiche fehlt in der Rücken- und Gesäßgegend die Haut
vollständig, die Rippen liegen zum Teil frei, es findet sich ausgedehnte
Fettwachsbildung.
B. Innere Besichtigung
I. Kopfhöhle.
18. Vom knöchernen Schädeldach haftet am Schädel nur noch das linke Stirn¬
bein mit dem vorderen Teil des linken Scheitelbeins. Es findet sich
eine Bruchfläche von der Mitte der Stirn annähernd horizontal bis in
die Gegend des linken, oberen Ohrenansatzes ziehend. Beim Zusammen¬
setzen der einzelnen Teile des Schädeldaches finden sich etwa 3 cm
Bild f links der Pfeilnaht Teile eines Loches von annähernd runder Form von
1,5 cm*Thnendurchmesser. Der Knochen ist nach außen kegelförmig
erweitert ausgebrochen; äußerer Durchmesser etwa 2 cm. Teile eines
ähnlichen Loches mit nach außen kegelförmig sich erweiternden Rän¬
dern finden sich an einer Bruchlinie des rechten Scheitelbeins. In der
Hinterhauptgegend ergibt sich beim Zusammenpassen der Knochen ein
dreistrahliger Defekt von je 4 — 5 cm Länge und 1 — 2 cm Breite? im
Hinterhauptsbein, etwas rechts der Gegend des Hinterhauptsvorsprungs,
96
ein halbkreisförmiger Defekt mit nach innen kegelförmig erweitertem
Rand, Größe nicht genau feststellbar, da nur ein Teil des Knochens
vorhanden, etwa 1,52 m über Sohlenhöhle.
19. Harte Hirnhaut vielfach zerrissen. Vom Gehirn ist nur eine salbenartige,
schmierige, grau-rötliche Masse vorhanden. Blutungen lassen sich nicht
feststellen.
20. Der knöcherne Schädelgrund ist unverletzt.
21. Zahn des zweiten Halswirbels in normaler Stellung, nicht-abnorm beweglich.
II. Brust- und Bauchhöhle.
22. Inhalt der Bauchhöhle hochgradig geschrumpft, das Bauchfell weißlich,
kreidig belegt, Därme papierartig vertrocknet.
23. In der Nierengegend beiderseits ausgedehnte Fettwachsbildung.
24. Zwerchfellstand nicht feststellbar.
a) Brusthöhle.
25. Rippenknorpel wenig verkalkt.
26. Lungen hochgradig geschrumpft, die linke Lunge an der Spitze etwas ver¬
wachsen.
27. Das Brustfell weißlich, teilweise kreideartig und von Fettwachskörnchen
bedeckt.
28. Herzbeutel stark vertrocknet; als Inhalt findet sich etwas ölige, gelbliche
Flüssigkeit. Herz stark geschrumpft.
29. Speiseröhre im Brustteil noch vorhanden, der untere Teil geschrumpft und
dünn, oben sehr weich, im Halsteil fehlend.
30. Von der Luftröhre gleichfalls nur der untere Teil vorhanden, weich, mi߬
farben. Es findet sich kein Inhalt,
31. Innere Brustdrüse nicht auffindbar.
32. Schilddrüse und Kehlkopf fehlen.
33. Lungen grau-braun, unter dem Lungenüberzug große Gasblasen. Das Ge¬
webe völlig schlaff, mißfarbig, trocken.
34. Herz 11 : 8 : 2 cm groß. In den Herzhöhlen etwas gelbliche Schmiere. Der
Herzmuskel schwärzlich, etwa 0,5 cm dick, im ganzen von kleinen
weißen Knötchen (Kalkseifenknötchen) durchsetzt. Klappenapparate
zart und schlußfähig. Körperschlagader im allgemeinen glattwandig,
mit nur vereinzelten gelben Flecken, 6 cm weit. Die Körperschlagader
enthält etwas grauen Brei. Kranzschlagader mittelweit, glattwandig.
Der Mord von Katyn Bg. 7
97
b) Bauchhöhle.
35. Milz schlaff, sehr stark geschrumpft, 9 : 6 c*n groß, 0,2— 0,4 cm dick, sehr
weich, schmierig, grün-schwärzlich.
36. Leber völlig schlaff, 20:12:1 cm groß, auf der Schnittfläche trocken, mit
noch etwas erkennbarer Zeichnung, von weißen harten Knötchen
(Kalkseifenknötchen) durchsetzt.
37. Bauchspeicheldrüse nicht erkennbar, an ihrer Stelle eine stärkere Anhäufung
von Fettwachs.
38. Magen stark geschrumpft, seine Wand sehr dünn; es findet sich wenig
krümeliger, kaffeesatzartiger, trockener Inhalt. Die Innenwand mi߬
farben, grau-grünlich. Auch im Zwölffingerdarm und in den oberen
Dünndarmabschnitten wenig trockener Inhalt, Darmwand unverletzt.
39. Linke Niere klein, etwa 0,5 cm dick, Zeichnung nicht erkennbar, Kapsel
glatt, von Fettwachs umgeben.
40. Die rechte Niere ähnlich wie die linke, rechte Nebenniere noch vorhanden,
weich, gelb-bräunlich.
41. Blase geschrumpft, vertrocknet; ihre Innenwand blaß-rötlich, Balken nicht
vortretend.
42. Hoden etwas über haselnußgroß, schlaff, geschrumpft.
43. Bauchschlagader 5 cm weit, mit einzelnen gelben Flecken der Innenhaut. Es
findet sich etwas grau-rötlicher, schmieriger Inhalt.
44. Das Knochenskelett des Rumpfes und der Gliedmaßen anscheinend un¬
verletzt.
Vorläufiges Gutachten
L Todesursache ist Schädelzertrümmerung infolge von Schädeldurchschüssen.
II. Im knöchernen Schädel fanden sich Teile eines Einschusses im Hinterhaupt
und mindestens zwei Ausschüsse in der Stirn-Scheitelgegend. Ein drittes
Geschoß kam als Querschläger zur Wirkung. Die genaue Anzahl der Schu߬
verletzungen des Schädels, das Kaliber der zur Wirkung gelangten Ge¬
schosse sowie die Schußentfernung können erst nach Präparation (Maze¬
ration) des Schädels ermittelt werden.
HI. Der Zustand der inneren Organe entspricht einem Lebensalter von etwa
35 — 45 Jahren.
IV. Der Fäulnis- bzw. Verwesungszustand der Leiche ist mit einer Liegedauer
im Erdgrabe von etwa drei Jahren vereinbar.
(Dr. med. habil. Huber)
Oberarzt
98
4
Bild e: Rechte seitliche Brustgegend. Vorgeschrittene Fäulnis, Leichenwachsbildung
101
1
Bild f : Kopf der Leiche. Teil eines Ausschusses am lk. Stirnbein (mit Pfeil bezeichnet)
102
I
Bericht über die Untersuchung des mazerierten Schädels
Da einige Stücke aus dem Schädeldach fehlen, war eine vollständige Rekon¬
struktion des knöchernen Schädels nicht mehr möglich.
Am zusammengesetzten Schädel befindet sich im Bereich des Hinterkopfes
ein dreistrahliger Defekt. Der gegen den Scheitel ansteigende Strahl hat eine
Länge von 5,5 cm, der rechte schräg absteigende Strahl eine solche von 4 cm,
der nach der linken Seite schräg verlaufende eine Länge von 7,5 cm.
Ein weiterer größerer Defekt von annähernd Dreiecksform befindet sich in
der Mitte der Stirn-Scheitelgegend. Seine Höhe beträgt 6,5 cm, die größte Breite
7 cm. Zwei weitere, kleinere Defekte finden sich vorne in der Stirngegend
(Bild aa, ff und gg).
Es finden sich folgende Knochenverletzungen, welche nach Form und Aus¬
sehen als Schußverletzungen anzusprechen sind:
a) In der- rechten Hinterhauptschuppe, 1 cm von der Mittellinie entfernt, ein
halbkreisförmiger Defekt mit einem größten Durchmeser von 0,8 cm.
b) Ein kreisbogenförmiger Defekt von etwa 1 cm größtem Durchmesser, mit
nach innen kegelförmig sich erweiternden Rändern. Dieser Defekt liegt un¬
mittelbar am Hinterhauptvorsprung.
c) Ein weiterer halbkreisförmiger Defekt etwa 1,5 cm Durchmesser links der
Mittellinie mit einem größten Durchmeser von 1,1 cm.
d) Etwas unterhalb davon, etwa 2 cm links der Mittellinie ein kreisbogen¬
förmiger Defekt von 0,8 cm grÖßtem-Durchmesser. Neben kegelförmig nach
innen sich erweiternden Rändern findet sich eine schmale, etwa 0,1 cm
breite, unregelmäßige Absprengung an der äußeren Knochentafel, annähernd
konzentrisch herumreichend.
dt) Unmittelbar oberhalb von c) ein kreisbogenförmiger Defekt von 0,7 cm
größtem Durchmesser (Bild dd, ee).
In der Stirngegend finden sich zwei kegelförmig nach außen sich er¬
weiternde Löcher:
e) Genau in der Mittellinie mit 1 cm Innen- und 1,3 cm Außendurchmesser.
Die untere Begrenzung fehlt.
f) 3,5 cm rechts von der Mittellinie ein quer-ovales Loch, der Innendurch¬
messer 1,2: 0,8 cm, Außendurchmesser 2,3 : 1,8 cm. ln der Umgebung
finden sich strahlenförmig angeordnete, kleine Knochensprünge.
g) Tm großen, dreieckförmigen Defekt der Stirn-Scheitelgegend findet sich am
linken Stirnbein, unmittelbar vor der Kranznaht ein halbkreisförmiger De¬
fekt, nach außen kegelförmig sich erweiternd, mit 1,1 cm größtem Innen-
und 2,2 cm größtem Außendurchmesser (Bild aa, bb, ff, gg).
104
h) Im linken Scheitelbein, 5,5 cm hinter der Kranznaht und 6 cm von der
Pfeilnaht entfernt, befindet sich ein schräggestellter Defekt, der Form nach
ungefähr einem Geschoß entsprechend, mit der Basis nach vorne unten und
mit der Spitze nach rückwärts oben zeigend. Größte Breite 0,7 — 0,8 cm,
Länge 1,7 cm. An der Spitze verläuft die Knochenbegrenzung schräg sich
verjüngend. An der Innenseite ist der Knochen kegelförmig ausgesprengt
(Bild cc, hh).
i) In der rechten Scheitelgegend, im Mittel etwa 3 cm oberhalb der Schläfen¬
naht und 5,5 cm hinter der Kranznaht, ein unregelmäßig geformtes Loch, das
im unteren Teil schräge Knochenabsprengung von bis 0,4 cm Breite an der
äußeren Knochentafel aufweist. Von hier zieht ein Knochensprung senk¬
recht zum großen Defekt der Stirn-Scheitelgegend, ein anderer senkrecht
nach unten zur Schläfennaht (Bild bb, ii).
k) Ein Knochensprung verläuft vom Defekt der Stirn-Scheitelgegend annähernd
senkrecht zur linken Schläfennaht, von dort zuerst nach vorne, dann nach
unten zur Pfanne des Kiefergelenkes.
l) Ein Knochenvorsprung verläuft oberhalb des linken, oberen Augenhöhlen¬
randes horizontal zur Schläfennaht, von hier setzt er sich als Nahtlösung
bis zur Hinferhauptnaht fort.
m) Vom Defekt des Hinterhauptes zieht rechts ein Sprung zur rechten Schläfen¬
naht und setzt sich von hier als Nahtlösung, später wieder als Knochen¬
sprung in horizontaler Richtung zur Basis des Loches in der Stirnmitte fort.
m) Ein kleiner Knochensprung zieht neben der Pfeilnaht in gerader Richtung
vom Hinterhauptdefekt zum großen Defekt der Stirn-Scheitelgegend.
Beurteilung
Bei den halbkreisförmigen Defekten am Hinterhaupt zu a), b) und c) handelt
es sich nach Größe und Form (nach innen zunehmender Durchmesser) offenbar
um Teile von Einschüssen. Auch bei d), das eine partielle Absprengung nach
außen darbietet, kann es sich der Erfahrung nach um einen Teil eines Ein¬
schusses handeln, ebenso bei d1). Ein sicherer Schluß ist jedoch bei der Klein¬
heit dieser Defekte nicht möglich. Die zu diesen Einschüssen gehörenden Aus¬
schüsse sind in den Knochendefekten e), f) und g) in der Stirn-Scheitelgegend
zu suchen, da sie sich durch kraterförmige Erweiterung nach außen kenn¬
zeichnen. Es muß offen bleiben, ob nicht noch ein weiterer, nach vorne außen
unregelmäßig ausgebrochener Teil des großen Knochendefektes in der Stirn-
Scheitelgegend (im Bilde bezeichnet mit ?) einem vierten Ausschuß entspricht.
Das Loch h) am linken Scheitelhöcker stellt einen Querschlägereinschuß dar.
Entgegen den Ausführungen im vorläufigen Gutachten des Leichenöffnungs¬
berichtes hat dieser Querschläger das linke Scheitelbein vollständig durch¬
drungen; es war bei der Leichenöffnung durch kalktuffartige Massen innen ab-
105
gedeckt. Das KnochenJoch i) der rechten unteren Scheitelgegend ist ein Aus¬
schuß und entspricht nach seiner Lage dem Querschläger.
Es fanden sich demnach mindestens vier Einschüsse, davon drei ziemlich nahe
beisammenliegend in der Gegend des Hinterhauptvorsprunges und drei dazu¬
gehörige Ausschüsse in der Stirnscheitelgegend. Der Lokalisation nach handelt
es sich bei allen drei Schüssen um typische Genickschüsse, wie sie auch bei
den übrigen Leichen aus den Massengräbern, allerdings fast immer als Einzel¬
schüsse zur Beobachtung kamen. Zwei weitere Genickschüsse waren nicht ganz
sicher anzusprechen; ferner lag ein Querschlägerdurchschuß von der linken zur
rechten Scheitelgegend vor.
Das enge Beisammenliegen der Genickeinschüsse und der gleichförmige Ver¬
lauf der Schüsse sprechen für eine Schußentfernung von höchstens wenigen
Zentimetern.
Das Kaliber der Genickschüsse ließ sich nicht eindeutig bestimmen, da ein
vollständiger Einschuß nicht vorlag. Die vorhandenen Einschußteile sprechen
für ein Kaliber von wenigstens 7 — 8 mm.
Was den Querschläger am linken Scheitelbein anlangt, so ist weder nach
seiner Lage noch nach seinem Verlauf ein gezielter Schuß anzunehmen, zumal
bei einem Nahschuß, wie er bei gezieltem Schuß vorliegen müßte, die Ent¬
stehung eines Querschlägers kaum zu erklären ist. Hier liegt vielmehr ein Zu¬
fallstreffer vor, wobei das Geschoß auf seiner Flugbahn durch Aufschlagen auf
einen festen Gegenstand eine Aenderung seiner Lage erfuhr und dadurch zum
Querschläger wurde. Eine einfache und naheliegende Erklärung des Quer¬
schlägerschusses ist folgende:
Das Geschoß wurde ursprünglich auf ein anderes Opfer abgefeuert, wurde in
dessen Körper zum Querschläger und traf zufällig den Kopf des schon auf dem
Boden bzw. im Grabe Liegenden.
Zusammenfassung:
Es handelt sich um Schädelzertrümmerung infolge von mindestens drei
Genickschüssen, welche aus sehr kurzer Entfernung oder aus aufgesetzter
Waffe abgefeuert wurden. Möglicherweise stammen die Schüsse aus Waffen
verschiedener Kaliber. Ein weiterer Schuß, der als Querschläger auftrat, ist als
Zufallstreffer anzusehen; es liegt die Vermutung nahe, daß es sich um ein ver¬
irrtes Geschoß handelte, das von der Erschießung eines anderen Opfers her¬
rührte.
(Dr. med. habil. Huber)
öberarzt
106
E
>8
Bild cc: Schädel, linke Seite
4
112
•4:*
V
17. Protokoll der Internationalen Aerztekommission
z. Z. Smolensk, (len 30. April 1943
Protokoll,
aufgenommen anläßlich der Untersuchung von Massengräbern polnischer Offi¬
ziere im Walde von Katyn bei Smolensk, die durch eine Kommission führender
Vertreter der Gerichtlichen Medizin und Kriminalistik europäischer Hochschulen
und anderer namhafter medizinischer Hochschullehrer durchgeführt wurde.
In der Zeit vom 28, bis 30. 4. 1943 hat eine Kommission führender Vertreter
der Gerichtlichen Medizin und Kriminalistik europäischer Hochschulen und
anderer namhafter medizinischer Hochschullehrer die Massengräber polnischer
Offiziere im Walde von Katyn bei Smolensk einer eingehenden wissenschaft¬
lichen Untersuchung unterzogen.
Die Kommission bestand aus folgenden Herren-
1. Belgien: Dr. Speleers, ord. Professor der Augenheilkunde an der Uni¬
versität Gent
2. Bulgarien: Dr. Markov, ord. Dozent für gerichtliche Medizin und Krimi¬
nalistik an der Universität Sofia
3. Dänemark: Dr. Tramsen, Prosektor am Institut für gerichtliche Medizin in
Kopenhagen
4. Finnland: Dr. Saxen, ordentlicher Professor der pathologischen Anatomie
an der Universität in Helsinki
5. Italien: Dr. Palmieri, ord. Professor der gerichtlichen Medizin und Kri¬
minalistik an der Universität Neapel
6. Kroatien: Dr. Miloslavich, ord. Professor der gerichtlichen Medizin und
Kriminalistik an der Universität Agram
7. Niederlande: Dr. de Burlet, ord. Professor der Anatomie an der Universität
in Groningen
8. Protektorat Böhmen und Mähren: Dr. Häjek, ord. Professor der gerichtlichen
Medizrn und Kriminalistik in Prag
9. Rumänien: Dr. Birkle, Gerichtsarzt des rumänischen Justizministeriums
und erster Assistent am Institut für gerichtliche Medizin und
^UfCriminalistik in Bukarest
10. Schweiz: Dr. Navilie, ord. Professor der gerichtlichen Medizin an der
Universität Genf
11. Slowakei: Dr. Subik, ord. Professor der pathologischen Anatomie an der
Universität in Preßburg, Chef des staatlichen Gesundheits¬
wesens der Slowakei
114
12. Ungarn: Dr. Orsös, ord. Professor der gerichtlichen Medizin und Kri¬
minalistik an der Universität Budapest
Bei den Arbeiten und Beratungen der Delegation waren ferner anwesend:
1. der vom Oberkommando der Deutschen Wehrmacht mit der Leitung der
Ausgrabungen in Katyn beauftragte ord. Professor der gerichtlichen Medizin
und Kriminalistik an der Universität Breslau, Dr. Buhtz,
2. Medicin-inspekteur Dr. Costedoat, der vom Chef der französischen Regierung
beauftragt worden war, den Arbeiten der Kommission beizuwohnen.
Die vor kurzem zur Kenntnis der deutschen Behörden gekommene Entdeckung
von Massengräbern polnischer Offiziere im Walde von Katyn bei Smolensk hat
den Reichsgesundheitsführer Dr. Conti dazu veranlaßt, die oben genannten Fach¬
gelehrten aus verschiedenen europäischen Ländern zur Besichtigung der Fund¬
stelle von Katyn einzuladen, um zur Klärung dieses einzigartigen Falles bei¬
zutragen.
Die Kommission vernahm persönlich einige russische einheimische Zeugen,
die u. a. bestätigten, daß in den Monaten März und April 1940 fast täglich
größere Eisenbahntransporte mit polnischen Offizieren auf dem nahe bei Katyn
gelegenen Bahnhof Gniesdowa ausgeladen, in Gefangenenautos nach dem Wald
von Katyn transportiert, später nie wieder gesehen wurden; sie nahm ferner
Kenntnis von den bisherigen Befunden und Feststellungen und besichtigte die
auf gefundenen Beweisstücke. Hiernach sind bis zum 30. 4. 1943 982 Leichen
ausgegraben worden. Davon wurden etwa 70 Prozent sofort identifiziert,
während die Papiere der übrigen erst nach sorgfältiger Vorbehandlung zur
Identifizierung verwertet werden können. Die vor dem Eintreffen der Kom¬
mission ausgegrabenen Leichen sind sämtlich besichtigt, in größerer Zahl auch
obduziert worden, und zwar durch Professor Buhtz und seine Mitarbeiter. Bis
zum heutigen Tage wurden 7 Massengräber geöffnet, deren größtes schätzungs¬
weise 2500 Offiziersleichen enthält.
Von den Mitgliedern der Kommission wurden persönlich 9 Leichen obduziert
und zahlreiche besonders ausgewählte Fälle einer Leichenschau unterzogen.
Gerichtlich-medizinische Ergebnisse der durch -
geführten Besichtigungen und Untersuchungen
Als Todesursache der sämtlich bisher ausgegrabenen Leichen wurde aus¬
nahmslos Kopfschuß festgestellt. %Es handelt sich durchweg um Genickschüsse,
und zwar überwiegend um einfache Genickschüsse, in seltenen Fällen um
doppelte Genickschüsse, in einem einzigen Fall um einen dreifachen Genick¬
schuß. Der Einschuß sitzt durchweg tief im Genick und führt in den Knochen,
des Hinterhauptbeins nahe am Hinterhauptloch hinein, während der Ausschuß
115
Der Mord von Katyn Bg. 8*
in der Regel in der Gegend der Stirn-Haargrenze, in ganz seltenen Fällen tiefer
liegt. Es handelt sich durchweg um Pistolenschüsse von einem Kaliber von
unter 8 mm.
Aus der Sprengung des Schädels und dem Befund von Pulverschmauch am
Hinterhauptsknochen in der Nähe des Einschusses sowie aus der gleichartigen
Lokalisierung der Einschüsse, ist auf Schuß mit aufgesetzter Mündung oder aus
unmittelbarster Nähe zu schließen, zumal auch die Richtung des Schußkanals mit
wenigen geringen Abweichungen durchweg gleichartig ist. Die auffallende Gleich¬
artigkeit der Verletzungen und der Lokalisation des Einschusses in einem ganz
beschränkten Bereich der Hinterhauptgegend lassen auf eine geübte Hand
schließen. Bei zahlreichen Leichen konnten gleichartige Fesselungen der Hände
und in einigen Fällen auch vierstrahlige Bajonettstiche an Kleidung und Haut
festgestellt werden. Die Ausführung der Fesselung entspricht den an Leichen
russischer Zivilisten festgestellten Fesselungen, die ebenfalls im Walde von
Katyn ausgegraben und schon viel früher begraben wurden. Es wurde ferner
festgestellt, daß auch die Genickschüsse bei den Leichen von Zivilrussen ähn¬
lich zielsicher abgegeben wurden.
Aus der Feststellung eines Querschlägers im Kopf eines durch Genickschuß
getöteten polnischen Offiziers, der nur die äußere Knochentafel eingedrückt
hatte, ist zu schließen, daß durch dieses Geschoß erst ein anderer Offizier
getötet worden ist, und daß es nach Austritt aus dessen Körper in die Leiche
eines bereits erschossen in der Grube Liegenden eingedrungen ist, Diese Tat¬
sache läßt vefmuten, daß Erschießungen offenbar auch in den Gruben statt¬
fanden, um einen Transport zur Grabstätte zu vermeiden.
Die Massengräber befinden sich in^ Waldlichtungen. Sie sind vollkommen
geebnet und mit jungen Kiefernbäumchen bepflanzt. Nach dem eigenen Augen¬
schein der Kommissionsmitglieder und der Aussage des als Sachverständigen
zugezogenen Forstmeisters von Herff handelt es sich um wenigstens fünfjährige,
im Schatten großer Bäume schlecht entwickelte Kiefernpflanzen, die vor drei
Jahren an diese Stelle gepflanzt wurden.
Die Massengräber sind stufenförmig in das hügelige Gelände, das aus reinem
Sand besteht, vorgetrieben. Sie reichen zum Teil bis ins Grundwasser.
Die Leichen liegen fast ausschließlich in Bauchlage dicht neben- und über¬
einander, an den Seiten deutlich geschichtet, in der Mitte mehr unregelmäßig.
Die Beine sind fast immer gestreckt. Es handelt sich offensichtlich um eine
systematische Lagerung. Die Uniformen der ausgegrabenen Leichen haben nach
übereinstimmender Wahrnehmung der Kommission sämtlich im ganzen und
einzelnen, insbesondere in bezug auf Knöpfe, Dienstrangabzeichen, Auszeich¬
nungen, Stiefelformen, Wäschestempel usw. die eindeutigen Kennzeichen pol¬
nischer Uniformen. Es handelt sich um Winterbekleidung; häufig finden sich
Pelze, Lederjacken, Strickwesten, Offizi eisstiefel, typische polnische Offiziers-
116
mützen. Nur bei ganz wenigen Leichen handelt es sich nicht um Offiziere, in
einem Fall um einen Geistlichen. Die Maße der Kleidung entsprechen den
Maßen der einzelnen Körper. Die Unterkleidung ist ordnungsmäßig zugeknöpft,
Hosenträger, Gürtel ordnungsmäßig angebracht. Daraus ergibt sich, daß die
Leichen in den von ihnen bis zum Tode getragenen Uniformen verscharrt
wurden.
Bei den Leichen befinden sich keine Uhren und Ringe, obwohl Uhren nach
den mit genauen Zeitangaben versehenen Aufzeichnungen verschiedener Tage¬
bücher bis in die letzten Tage und Stunden hinein vorhanden gewesen sein
müssen. Edelmetallgegenstände wurden nur in verborgener- Lage bei ganz
wenigen Leichen entdeckt. Dagegen fanden sich bei vielen Leichen noch Gold¬
zähne im Gebiß. Polnische Banknoten wurden in größeren Mengen vorgefunden,
in nicht seltenen Fällen auch Wechselgeld. Ferner fanden sich polnische
Zigaretten- und Streichholzschachteln bei den Toten, in einigen Fällen auch
Tabakdosen und Zigarettenspitzen mit der Gravierung „Kocielsk“ (Namen des
letzten sowjetischen Gefangenenlagers der meisten Ermordeten). Die bei den
Leichen Vorgefundenen Dokumente (Tagebücher, Briefschaften, Zeitungen)
stammen aus der Zeit von Herbst 1939 bis März und April 1940, Das letzte
bisher festgestellte Datum ist das einer russischen Zeitung vom 22. 4. 1940.
Es finden sich verschiedene Grade und Formen der Verwesung, die durch die
Lagerung der Leichen innerhalb der Grube und zueinander bedingt sind. Neben
Mumifizierung an der Oberfläche und an den Rändern der Leichenmasse findet
sich feuchte Mazeration in den mittleren Teilen der Leichenmasse. Die Ver¬
klebung und Verlötung der benachbarten Leichen durch eingedickte Leichen¬
säfte, insbesondere die durch die Pressung bedingten korrespondierenden De¬
formationen weisen entschieden auf primäre Lagerung hin.
Es fehlen gänzlich an den Leichen Insekten und Insektenreste, die aus der
Zeit der Einscharrung stammen könnten. Hieraus ergibt sich, daß die Er¬
schießungen und die Einscharrungen in einer kalten, insektenfreien Jahreszeit
geschehen sein müssen.
Eine größere Reihe von Schädeln wurden auf eine Veränderung untersucht, die
nach Erfahrungen von Professor Orsos zur Bestimmung der Zeit des Todes von
großer Wichtigkeit ist. Es handelt sich hierbei um eine kalktutfartige mehr¬
schichtige Inkrustation an der Oberfläche des schon lehmartig homogenisierten
Gehirnbreies. Solche Erscheinungen sind bei Leichen, die weniger als drei Jahie
im Grabe gelegen haben, nicht zu beobachten. Ein derartiger Zustand fand sich
u. a. in einer sehr ausgeprägten Form im Schädel der Leiche Nr. 526, die an
der Oberfläche eines großen Massengrabes geborgen wurde.
Z u s a m m e n f a s s e n d e Gutachten:
Im Walde von Katyn wurden von der Kommission Massengräber von pol¬
nischen Offizieren untersucht, von denen bisher sieben geöffnet sind. Aus
117
diesen wurden bisher 982 Leichen geborgen, untersucht, zum Teil obduziert und
zu 70 Prozent identifiziert.
Die Leichen wiesen als Todesursache ausschließlich Genickschüsse aus. Aus
den Zeugenaussagen, den bei den Leichen aufgefundenen Briefschaften, Tage¬
büchern, Zeitungen usw. ergibt sich, daß die Erschießungen in den Monaten
März und April 1940 stattgefunden haben. Hiermit stehen in völliger Ueber-
einstiriimung die im Protokoll geschilderten Befunde an den Massengräbern und
den einzelnen Leichen der polnischen Offiziere.
(DKspeleers) (Dr. Markov)
(Er* Tremsen)
CLJu^- V'hrßW
(Dr.Sax&n) (Dr.palmieri) I (Dr.Mlloslavich)
Äh
(Dr.de Burlet) (Dr.»j4k)
(Dr.Birkle)
. (Dr.Naville) (Dr.äubik)
(Dr,ors6s)
18. Obduktionsbefunde der Professoren: Orsös, Tramsen, Palmieri, Markov,
Häjek, Miloslavich, Biikle
Im Walde von Katyn, den 30. 4. 1943
Obduzent: Prof. Orsös, Budapest
Leiche ExJ^-Nr. 83 5
Aus den Dokumenten des Obduzierten ist zu entnehmen, daß er Zwierz-
chowski, Roman Adam hieß; aus einer Postkarte ergibt sich, daß er diese aus
Warta vom 29. 2. 40 erhielt.
Die ausländischen Professoren hatten Gelegenheit, der ganzen Sektion bei¬
zuwohnen. Sie haben jeden einzelnen Befund bestätigt.
118
A. Aeußere Besichtigung:
1. 157 cm hohe Leiche eines mäßig genährten Mannes. Der Stamm ist frontal
flachgedrückt. Die Haut des Schädels ist abgeschunden, die Schädeldecke ist
trocken und bräunlich verfärbt.
2. Die linke Ohrmuschel ist dünn eingetrocknet, die rechte schmierig erweicht.
3. Die Augen sind tief eingefallen, schalenförmig ein ge trocknet.
4. Die Nase fehlt.
5. Die Weichteile der Kinngegend und teils beider Backen fehlen.
6. Das Gebiß ist größtenteils erhalten. In der oberen Reihe der linken Seite
fehlt der 4. Zahn und auch der 7. Die Schneidezähne sind nicht abgeschliffen.
Alle Zähne sind hellviolettfarbig.
7. Die Zunge scheint verletzt zu sein.
8. Nach der Entkleidung zeigt sich nur an der linken oberen Extremität begin¬
nende Eintrocknung, sonst ist die Haut überall feucht, mißfarbig und größten¬
teils grau-violett verfärbt. In dünner Schicht findet man an vielen Stellen
hellgraue körnige Kalkseifenbildung. Die tiefer gelegene obere rechte Extremität
ist so stark verwest, daß sich die einzelnen Knochen bei dem Entkleiden leicht
trennen lassen.
9. Der Hodensack ist unverletzt. Auf der linken Seite verhältnismäßig weiter.
Das Glied ist zusammengeschrumpft und kaum 5 cm lang. Die Vorhaut be¬
deckt die Eichel gänzlich. Nach Spaltung der Vorhaut läßt sich die Eichel
unverletzt bloßlegen.
10. Rückwärts, und zwar hauptsächlich am Brustkorb, ist die Haut gänzlich
erweicht und größtenteils an der Kleidung haften geblieben. An den Schulter¬
blättern und an den Dornfortsätzen der Wirbel wie auch an manchen Rippen
ist auch die Muskulatur größtenteils zerfallen, so daß die genannten Knochen
teils freiliegen.
11. Die Haut und teils auch die Muskulatur der Genickgegend zeigt sich
schmierig erweicht. Eine Einschußöffnung ist äußerlich nicht zu erkennen,
doch bei Entfernen der Weichteilreste findet man unmittelbar hinter dem
Rande des Hinterhauptloches 2 mm von der Mittellinie nach links und V* cm von
dem Rande des Loches eine oval geformte Oeffnung an der Hinterhauptschuppe
und an deren vorderen unteren Seite 3 hanfkorngroße Knochensplitter, die mit
der Knochenhaut noch in Zusammenhang stehen. Die Oeffnung ist 12 mm lang
und 7 — 8 mm breit.
12. Nach Bloßlegung der Gesichtsknochen ist am linken Oberkieferbein ein ver¬
tikaler Sprung zu entdecken, der von dem fehlenden 1. Prämolaren ausgehend
sich in die Nasenöffnung fortsetzt. Die Nasenbeine sind gebrochen, und zwar
das linke quer durch das untere Drittel und das rechte in seiner ganzen Länge.
119
13. Der Gehirnschädelraum ist verhältnismäßig kurz, die Knochen durch¬
schnittlich von mittlerer Dicke, doch an den Schläfen und am oberen Teile
der Stirnbeinschuppe verhältnismäßig dicker, die Spongiosa reichlich. In der
Schädelhöhle liegt das Gehirn faustgroß zusammengeschrumpft in der mittleren
und hinteren Schädelgrube noch von der harten Hirnhaut bedeckt. Im leeren
Teile der Schädelhöhle haftet an der Innenfläche hellbraune schmierige Masse,
und zwar hauptsächlich längs der Kronennaht. Am hinteren Rande dieser Auf¬
lagerung zeigt sich ockerbraune Verfärbung. Die harte Hirnhaut ist bräun¬
lich verfärbt. An der Stelle der genannten Knochenöffnung zeigt sich an der
harten Hirnhaut eine Ws cm breite Oeffnung mit fetzigem Rande. Bei der Er¬
öffnung des Sackes der harten Hirnhaut kann man die einzelnen Hirnteile noch
unterscheiden. An den Hemisphären sind sogar die Windungen noch zu er¬
kennen, dagegen ist die Brücke zerstört. In der Lücke der zerstörten Brücke
befindet sich eine durchscheinende dunkelbraune Flüssigkeit. Die Substanz
der Hemisphären ist in dem Gebiete der Rinde rötlich, dagegen die Mark¬
substanz fast reinweiß. Das Kleinhirn und das verlängerte Mark sind stärker
erweicht und zeigen eine grünliche Verfärbung.
Nach Freilegen der Schädelbasis zeigen sich nun folgende Knochenverlet¬
zungen: Die linke Seite des vorderen Teiles des Grundbeines ist zerstört, so auch
der ganze Sattelrücken. An der vorderen Wand des Sattels klafft eine bohnen¬
große Oeffnung, die durch die linke Keilbeinhöhle und durch das linke Nasen¬
labyrinth in die linke Nasenhöhle führt. Das Siebbein ist beiderseits zerbröckelt,
die einzelnen Reste liegen mit Hirnbrei vermengt in den Nasenhöhlen. Nach
Freilegung der Nasenhöhlen zeigt sich die knöcherne Scheidewand erhalten,
ebenso die rechte untere Muschel, dagegen fehlt die untere Muschel an der linken
Seite. Das Mundhöhlendach ist an beiden Seiten unverletzt. Die geschrumpfte
Zunge zeigt an ihrer Spitze oberflächliche Einkerbungen, aber keine auffälli¬
gen Defekte. Sonstige Verletzungen sind am Schädel nicht vorzufinden.
B. Innere Besichtigung:
14. Das Unterhautfettgewebe ist in der vorderen Bauchwand durchschnittlich
5 mrn dick, doch deutlich schwefelgelb, während die Bauchmuskulatur fahl¬
rötlich gefärbt erscheint. Das große Netz bedeckt die Eingeweide und ist an
seiner ganzen Oberfläche mit einer höchstens 1 mm dicken weißlichen Seifen¬
schicht bedeckt. Längs der Netzgefäße zeigt sich zinnoberrote Verfärbung.
15. An der linken Seite des Brustkorbes und des Halses finden sich einzelne
Muskelschichten, die noch lebhaft rötlich sind, dagegen an der mehr feuchten
rechten Seite ist die Muskulatur durchweg schiefergrau.
16. Die Organe der Bauchhöhle sind arm an Feuchtigkeit, kleben aneinan¬
der, sind aber deutlich erkennbar.
17. Die Gegend der Gallenblase zeigt sich grün-braun verfärbt. An der
unteren Fläche des Zwerchfelles klebt eine Seifenschicht, und zwar haupt¬
sächlich rechts.
120
18. Die Knorpel der 1. Rippe sind verkalkt. Das Brustbein ist unverletzt.
19. Beide Lungen sind ungefähr auf 1 cm Dicke eingeschrumpft, die linke Lunge
ist frei, die rechte dagegen an einigen Stellen leicht angewachsen. Die innere
Wand der linken Brusthöhle ist von weißer Kalkseifenschicht bedeckt. Rechts da¬
gegen enthält die Brusthöhle einige ccm braune dicke Flüssigkeit, und hier ist
das Brustfell feucht und glatt.
20. In dem Herzbeutel befindet sich wenig, 4—5 ccm braune dicke Flüssig¬
keit. Die freien Gebiete des Herzbeutels werden von sandkorngroßen weißlichen
Kalkseifenkörnchen bedeckt. Das Herz ist von normaler Größe und zeigt von
außen keine Besonderheiten. In den Herzhöhlen befinden sich bloß einige
Tropfen schmierige hellbraune Flüssigkeit. Die Kammerwände sind stark ver¬
dünnt? schiefergrau verfärbt. Die Klappenapparate ohne Veränderung. Der
Umfang der Aortenwurzel beträgt 67 mm, die Innenfläche der Aorta ascendens
ist völlig glatt, die Mündungen und die Zweige der Koronararterien sind auch
normal.
21. Die Reste der Thymus sind kaum erkenntlich. Die linke Lunge ist schein¬
bar gänzlich luftfrei. An der Oberfläche kann man die Läppchenzeichnung
noch deutlich erkennen. Die beiden Lappen sind in allen ihren Teilen deutlich
unterscheidbar. Die Zweige der Arteria pulmonalis sind verklebt, aber leicht
zu eröffnen, ihre Innenfläche wird nur von Spuren einer fettigen Flüssigkeit
bedeckt. Die größeren Bronchialzweige zeigen keine Veränderung, an der ver¬
dünnten Schleimhaut scheinen die Knorpelinseln mit bräunlicher Farbe hin¬
durch. Das Lungenparenchym ist luftfrei und noch genug zähe, besondere Herde
sind in dieser Lunge nicht zu entdecken. Die bronchialen Lymphknötchen sind
klein, weich und schiefergrau. Die rechte Lunge ist, von den Verwachsungen ab¬
gesehen, der linken ähnlich, nur sind die Ränder an dieser Seite namentlich am
Unterlappen noch lufthaltig, teils sogar gebläht, so daß man deutliche Luft¬
bläschen unterscheiden kann. Am Unterlappen sind stellenweise linsen- bis
bohnengroße Gasbläschen unter dem Brustfell vorhanden.
22. Der Bogen und der absteigende Ast der Aorta zeigen keine Verände¬
rung, ihre Innenfläche ist völlig glatt. Die Luftröhre und der Kehlkopf sind frei
von Fremdkörpern, ihre Schleimhaut ist schiefergrau. Ueber den Ar y- Knorpeln
ist die Schleimhaut breiig erweicht, so daß die Knorpel freiliegen. Die Ton¬
sillen der Gaumenbögen sind mandelkerngroß, weich und ganz blaß. Die Speise¬
röhre enthält einen hellschiefergrauen Brei, in dem mehlkorngroße dunkel¬
braune Körnchen zu unterscheiden sind.
23. Die Schilddrüse ist ganz flach und schiefergrau.
24. Die* Milz ist verhältnismäßig klein, abgeflacht und enthält größere Gas¬
blasen. Die Maße der Milz sind: 8,5X6 cmXß — 10 mim Die Kapsel ist dünn und
glatt. Die Milzsubstanz hellbraun. Die Balken sind noch deutlich erkenntlich
und zäh. Auch punktförmige weißliche Körnchen sind in der Pulpa zu er¬
kennen.
121
25. Die linke Nebenniere ist kaum 2 — 3 mm dick und zeigt lebhaft braune
Farbe, die linke Niere ist auch abgeflacht zusammengeschrumpft, ihre Maße sind:
10X4,5X2 cm. Die Kapsel läßt sich verhältnismäßig leicht loslösen, die Ober¬
fläche ist glatt. Die Rindensubstanz ist saftarm und scheinbar etwas zäh, blaß,
braunviolett. Die Pyramiden sind heller. Die feine Struktur ist verwaschen,
doch nirgends sind abweichende Herde oder Fleckchen zu erblicken. Das
Nierenbecken ist von normaler Weite und fast weiß. Die rechte Nebenniere und
Niere sind der linken völlig gleich.
26. Das Darmgekröse ist in seiner Mitte schwefelgelb und enthält kleine,
blasse Lymphknoten.
27. Der Zwölffingerdarm enthält eine ähnliche Masse wie die Speiseröhre
28. Aus der Gallenblase läßt sich durch den Gang Gas herauspressen.
29. Der Magen enthält ungefähr 100 ccm braunen Brei, in dem ebenfalls
sandkorngroße lebhaft braune Schüppchen zu unterscheiden sind. Außerdem
sind an der Magenschleimhaut auch mohnkorngroße Kalkseifenknötchen zu
sehen. Die Schleimhaut des Magens ist gleichmäßig braun-gelblich.
30. Die Leber ist stark zusammengeschrumpft, ihre Maße betragen 19X11X3
mm. Die Gallenblase ist zusammengeschrumpft, ihre Wand ist gleichmäßig
dünn, ihre Innenfläche von eingedickter braun-grüner Galle bedeckt. Die
Leberkapsel ist dünn. Das Lebergewebe hat an der Schnittfläche eine grau¬
braune Farbe. Um die portalen Gefäße herum sind weißliche Körnchen einge¬
lagert, die Läppchen sind nicht mehr unterscheidbar, das Lebergewebe ist aber
von ganz gleichmäßiger Struktur.
31. Die Bauchspeicheldrüse ist abgeflacht und rötlich verfärbt.
32. Die Aorta abdominalis ist leer und völlig glatt.
33. Die Harnblase enthält nur wenig Gas, ihre Schleimhaut ist ganz blaß,
fast weiß. In dem unteren Teile des Mastdarmes befinden sich ungefähr 150 ccm
trockener, feingekörnter Faeces. Die Schleimhaut des Mastdarms ist blaß und
von weißlichen Körnchen durchdrungen.
34. Die Vorsteherdrüse ist abgeflacht und gleichmäßig blaßrötlich.
35. Die Hoden sind flach eingeschrumpft, die Kanälchen lassen sich als
kleine Pünktchen erkennen.
36. Die Wirbelsäule ist unverletzt, die Wirbelkörper normal ohne Spuren
einer Deformation.
37. Im Dünndarm befindet sich ganz wenig hellbrauner breiiger Inhalt, die
Schleimhaut des Dünndarms ist normal. Der Wurmfortsatz zeigt keine Ver¬
änderung.
38. Im Dickdarm ist brauner Inhalt, der wie im Mastdarm hauptsächlich
aus braunen Schüppchen besteht, die Schleimhaut des Dickdarms ist überall
sehr blaß, mit punktförmigen braunen Körnchen bestreut.
122
Vorläufiges Gutachten:
Außer der typischen Schußverletzung des Schädels und des Gehirns war
keine anderweitige Verletzung oder Veränderung auffindbar, die mit dem Tode
im Zusammenhang gebracht werden könnte. Aeltere Organveränderungen
waren nicht zu beobachten, ausgenommen leichte Verwachsungen in der rechten
Brusthöhle. Das Projektil drang an der linken Seite des Hinterhauptloches ein,
zerstörte die Brücke und verließ die Schädelhöhle in der Sattelgrube und
den Kopf durch die linke Nasenhöhle hindurch. Eine aufrechte Körperhaltung
vorausgesetzt verlief der Schußkanal in ungefähr horizontalST'Richtung. Der
Inhalt des Magens läßt darauf schließen, daß der Tod kurz nach der Mahlzeit
erfolgte (Buchweizen). Von dem Zustand der Gefäße und der Rippenknorpel
kann man auf ein Lebensalter im 3. Jahrzehnt schließen.
Insekten oder Insektenteile wie auch andere niedere Tiere ließen sich weder
an der Leiche selbst noch an der Kleidung nachweisen.
Im Walde von Katyn, den 30. 4. 1943
Obduzent: Prof. Oisös, Budapest
Leiche Erk. - Nr. 526
Der von den Weichteilen größtenteils entblößte Kopf der Leiche Nr, 526
ergab nach der Eröffnung folgenden Befund:
Die vordere Hälfte der Schädelhöhle war von einem ganz homogenen lehm¬
artigen Brei erfüllt. Irgendeine organisierte Struktur ließ sich in dem Brei
nicht entdecken. An der hinteren, im Grabe nach oben gerichteten Ober¬
fläche der Breimasse lag eine 4—6 mm dicke rötlich graue, härtere
trockene Kruste, die auf ihren Bruchflächen eine deutliche, mehrfache
Schichtung verriet. Die von Luft erfüllte hintere Schädelgrube bedeckte eine
grobkörnige millimeterdicke Schicht von Kalkseife. An dem freiliegenden linken
Felsenbein lag eine kalktuffähnliche, mehrere Millimeter dicke grauweiße
Auflagerung, die an eine schon erhärtete Gipsmasse erinnerte. Der Knochen
der hinteren Schädelgrube ist hell schiefergrau und deutlich porös. Am Hinter¬
haupt unter dem äußeren Höcker ist eine charakteristische Einschußöffnung
vorhanden.
Beurteilung:
Die beobachtete geschichtete harte Inkrustation an der Oberfläche des lehm¬
artigen Hirnbreies läßt darauf schließen, daß die Leiche schon wenigstens
3 Jahre beerdigt gelegen war.
123
Wald bei Katyn, den 30. 4. 1943, 10.30 Uhr
Obduzent: Dr. Tramsen, Kopenhagen
Leiche Erk. - Nr. 836
Die Leiche Nr. 836 wird am Grabe längs des Häuschens aufgenommen. Sie
liegt am entferntesten Ende des Grabes in einer Tiefe von 2,50 m. Die Leiche
liegt auf dem Bauche mit einer Hand auf dem Rücken, die andere unter dem
Bauche. Beide Beine liegen etwas tiefer unter 2 anderen Leichen. Zwischen
den Leichen ist etwas Wasser von grauer Farbe und Fäulnisgeruch.
Aeußerer Befund:
1. Kleidung:
a) Ein Uniformmantel aus grauer Farbe mit Seitentaschen.
b) Ein Uniformrock aus grauer Farbe mit silbernen Knöpfen, worauf man
den polnischen Adler sieht. Auf Epauletten gibt es drei silberne Sterne.
In der rechten Tasche innenseitig des Rockes steckt ein Taschenbuch, ge¬
druckt in polnischer Sprache. Es handelt sich um ein pharmazeutisches
Taschenbuch von Bayer. Es ist kein Name darin vorhanden, aber mehrere Auf¬
zeichnungen ohne Bedeutung.
In der rechten oberen Tasche des Rockes befindet sich eine Brillenhülse
mit Brille und ein kleines Buch mit mehreren religiösen Bildern.
In der rechten innenseitigen Tasche steckt ein persönlicher Paß in polnischer
Sprache gedruckt, mit dem Namen Szymanski, Ludwig, Krakow-Miasto, Haupt¬
mann der Reserve. Es gibt einen kleinen Umschlag mit mehreren polnischen
und russischen Briefmarken sowie auch ein Stück Papier mit Poesie in pol¬
nischer Sprache beschrieben.
c) Weste: Eine graue Uniformweste. In der rechten Tasche sind mehrere
Zigarettenpapiere, in der linken Tasche kleines weißes Paketchen mit meh¬
reren Medaillons von Heiligenbildern.
d) Ein weißes Hemd mit schwarzen Streifen ohne Krawatte.
e) Ein kleines Netzhemd.
f) Uniformhose mit Hosenträgern. In der rechten Hosentasche ist ein
Handtuch.
g) Weiße Unterhose.
h) Strümpfe und kurze Stiefel.
2. Es handelt sich um einen Mann im mittleren Alter mit kräftigem Körper¬
bau. Die Haut am Bauch und Oberschenkeln ist grau verfärbt und mazeriert.
Am Kopf ist die Haut trocken und faltig. Die Haare sind zum größten Teil
abgelöst vom Schädeldach. Die Barthaare sind gut erhalten. An der Brust
ist Leichenfett vorhanden. Im Hinterkopf befindet sich an der rechten Seite
124
eine Einschußöffnung 3 cm unterhalb des Nackenfortsatzes. In der linken Seite
der Stirn ist eine Ausschußöffnung mit herausgequollenem Hirn. Sonst sind
keine Verletzungen sichtbar.
Innerer Befund:
a) Kopf: Im Schädel ist eine Einschußöffnung auf der rechten Seite in der
Nackengegend. Der Knochen ist in der Umgebung des Einschusses gesprungen
und nach innen gedrückt, es sind mehrere Bruchlinien im Schädel boden. An
der linken Seite der Stirn ist eine Ausschußöffnung mit nach außen gesplitterten
Knochenstücken in der Umgebung, Von der Ausschußöffn gehen stern¬
förmig Bruchlinien aus. In der linken Schläfenseite ist eine Bruchlinie vom
Schädeldach bis Schädelboden vorhanden.
b) Brusthöhle: Die Lungenhäute sind zwischen Lungen und Brustwand
zusammengewachsen. Die Lungen sind klein und schwarz gefärbt und auf der
Schnittfläche keine Struktur mehr erkennbar. Das Herz ist klein und einge¬
trocknet. An Herzmuskulatur, Herzklappen und Kammern ist kein krankhafter
Befund zu bemerken.
c) Bauchhöhle: Der Magen ist leer, die Därme sind zum größten Teil
durch Fäulnis zerstört. Die Leber ist eingetrocknet, braun gefärbt. Auf der
Schnittfläche ist keine Struktur mehr erkennbar. Die Bauchspeicheldrüse und
Nebennieren sowie auch die Nieren sind alle klein und eingetrocknet mit keinen
erkennbaren Strukturen.
d) Extremitäten: An den Extremitäten sind scheinbar keine Ver¬
letzungen, besonders nicht Knochenbrüche, feststellbar.
Todesursache: Der Tod ist durch eine Schußverletzung durch den
Kopf, die von hinten nach vorn verläuft, eingetreten. Andere Verletzungen
und krankhafte Veränderungen sind nicht festgestellt worden.
Obduzent: Prof. Palmieri, Neapel
Leiche Erk, - Nr. 800
Dienstabzeichen eines Majors. Bekleidet mit Mantel, Lederjacke, Uniform¬
rock, weißem Hemd, weißer Unterhose, weißen Socken, hohen Stiefeln.
Länge 1,64 m.
Keine Totenflecke.
Keine vitalen Verletzungen außer am Kopf.
Brustkorb und Bauch völlig eingesunken, untere Wirbelsäule von vorn
tastbar.
Flächenhafte Verfärbung am vorderen Rumpf.
Die Leiche ist z. T. eingetrocknet, z, T. verseift, hauptsächlich an den
unteren Extremitäten.
125
Das rechte Bein ist am Kniegelenk gelöst.
Die Hände sind auf dem Rücken eng gefesselt mit einer weißen Schnur,
die ziemlich tief zwischen Radius' und Mittelhandwurzelknochen sich ein¬
gedrückt hat.
Die Hände sind fast mumifiziert.
Der rechte Daumen ist steif. Die übrigen 4 Finger zwischen dem 1. und 2. Ge¬
lenk gebogen, sowohl an der rechten wie an der linken Hand. Der Hodensack
ist ganz flach. Man spürt die Hoden nicht. Das Gliedist ganz llach eingedrückt
wie ein Blatt.
In der Kleidung eine ganze Menge toter Larven.
Kopfsektion:
Kopfhaut mit sehr wenig Haaren bedeckt, die stark abgängig sind. Weiche
Schädeldecken vollständig mumifiziert, so daß sie lederartig erscheinen.
In den weichen Schädeldecken 5 Gewebsdurchtrennungen (rundlich) von ver¬
schiedenem Durchmesser. Die erste Verletzung in der Mittellinie der Stirn,
knapp 1 cm oberhalb der Nasenwurzel, etwa 2 cm Durchmesser. 3 cm weiter
aufwärts ebenfalls in der Mittellinie eine weitere Gewebsdurchtrennung, eben¬
falls rundlich von 1 cm Durchmesser. Eine dritte rundliche Verletzung, die
etwas mehr als 1 cm Durchmesser hat, im Hinterhauptsbein 1 cm links der
Mittellinie; in unmittelbarster Nähe eine vierte rundliche Gewebsdurchtrennung
von etwa 1 cm Durchmesser. 2 cm oberhalb des Hinterhauptslochs eine 5. rund¬
liche Gewebsdurchtrennung von weniger als 1 cm Durchmesser.
An den Wangen ist das Gewebe fast vollständig verschwunden.
Die Kiefer sind intakt, aber vollständig zahnlos.
Die Haut des Halses ist fast vollständig verschwunden; man sieht die Mus¬
kulatur von bläulichroter Farbe und stark mit Erde beschmutzt.
Die Zunge ist flach. Im Rachen eine große Menge toter Larven. Nach Ent¬
fernung der weichen Schädeldecken sieht man, daß der knöcherne Schädel
5 Löcher und verschiedene Frakturen aufweist. Die Lage der Löcher ent¬
spricht den oben beschriebenen Verletzungen in den weichen Schädeldecken.
Die Maße sind folgende:
1. Verletzung oval und etwas schräg von links nach rechts oben orientiert.
Die Ränder sini scharf und schräg durchschnitten, kraterförmig, so daß die
innere Oeffnung enger ist als die äußere. Man sieht durch diese Verletzung,
daß die Gehirnsubstanz vollständig zerstört ist. Von dieser Verletzung geht
ein Sprungsystem aus mit 5 Sprüngen, hauptsächlich seitlich und nach unten
gerichtet. Zwei dieser Sprünge laufen um das rechte Augenhöhlendach herum.
Ein anderer geht. quer über die Nasenwurzel und einen Teil des rechten Augen¬
höhlendachs. Von dem Sprung oberhalb des rechten Augenhöhlendachs geht
126
eine weitere Frakturlinie aus, die sich schlangenförmig über den rechten Stirn-
schädel hinzieht, quer über den Mittelkopf verläuft und am Hinterhauptbein
endet
2. Verletzung ist auch kraterförmig, rundlich, ohne Frakturen in der
Umgebung.
3. Verletzung ist ebenfalls kraterförmig, z. T. zersplittert Die innere Oeff-
nung mißt 1,5 cm.
4. Verletzung ist ebenfalls kraterförmig, rundlich, mißt knapp 1 cm.
5. Verletzung ist rundlich, mißt 1 cm. Von dieser Verletzung gehen zwei
Sprünge scherenförmig nach oben. Der linke Sprung ist länger als der rechte.
Der knöcherne Schädel sägt sich leicht
Bei Besichtigung der Schädelkalotte von innen erscheinen die Ränder der
2. Verletzung geschwärzt.
Die harte Hirnhaut ist hinten entsprechend den Verletzungen des knöchernen
Schädels durchlöchert Ein großer Teil der Gehirnsubstanz ist durch diese
Löcher herausgequollen. Die Hirnsubstanz ist grünlich mit starker roter
Fleckung, so daß man annehmen muß, daß eine starke Blutung stattgefunden
bat Die rötliche Verfärbung ist in den hinteren Teilen des Gehirns am stärk¬
sten ausgeprägt, weitere Einzelheiten sind nicht zu erkennen, weil die ganze
Hirnsubstanz breiig ist
In der Hirnsubstanz finden sich verschiedene Knochensplitter von Hirse¬
korngröße bis größer, ferner eine Kugel, Kaliber 7,65. Die Hirnbasis ist eben¬
falls zersprungen, besonders am Vorderteil. Das Siebbein ist vollständig zer¬
stört. Man kann vom Gehirn in den Nasenrachenraum gelangen. Die Augäpfel
sind gut erhalten, aber gelblich verfärbt.
Brust- und Bauchhöhle:
Am Hals keine Besonderheiten.
Im Rachen viele tote Larven.
Brustkorb eingefallen.
Nach Eröffnung der Brusthöhle liegen die Lungen frei ohne jegliche Ver¬
wachsungen, sehr flach, vollständig blau gefärbt. Die Struktur des Lungen¬
gewebes ist nicht mehr erkennbar. Hier und da Fäulnisbläschen zu erkennen.
Herzbeutel intakt
Herz ganz flach, Ventrikel leer. Herzklappen intakt. Am Abgang der Aorta
verschiedene Flecken von beginnender Atheromatose.
Aortenwand bläulich verfärbt.
Die Leber ist infolge Eintrocknung geschrumpft, blutleer. Im Gewebe ver¬
schiedene weißliche Schimmelpilzkulturen.
Die Milz ist ganz flach.
$
127
Die Nieren sind auch sehr flach und eingetrocknet. Keine Einzelheiten
erkennbar.
Magen leer.
Dickdarm gefüllt.
Blase leer.
Das Unterhautfettgewebe der Bauchdecken hat sich verflüssigt und ist dann
wieder geronnen.
Sonst keine Besonderheiten.
Zusammenfassung:
Der Tod ist eingetreten durch eine Gehirnblutung und durch weitgehende
Zerstörung der Gehirnsubstanz. Diese wurden hervorgerufen durch 3 Pistolen¬
schüsse. wahrscheinlich desselben Kalibers (7,65). Die 3 Einschüsse erfolgten
in geringem Abstand voneinander in den Hinterkopf. Zwei Ausschüsse be¬
finden sich in der Stirn. Ein Schuß war ein Steckschuß. Der Tod muß sofort
eingetreten sein.
Wegen der teilweisen Verseifung der Leiche muß man annehmen, daß der
Tod um mehr als 1 Jahr zurückliegt.
Obduzent: Dr. Markov, Sofia
Leiche Erk. - Nr. 827
Leiche eines Mannes mittleren Wuchses, mäßig ernährt. Die Leiche war mit
der Uniform eines polnischen Leutnants bekleidet. Sie trägt Mantel, Uniform¬
rock, Oberhemd, Halstuch, wollene Unterjacke, Hose, Unterhose und Stiefel.
In den Kleidern findet man Dokumente. Sie wurden in Umschlag Nr. 827 auf¬
bewahrt.
A. Aeußere Besichtigung:
1. Haut noch gut erhalten, teilweise lederartig.
2. Haare und Nägel sind überwiegend abgängig.
3. Hier und da ist die Haut blau verfärbt, sonst graurötlich.
4. In der Hinierhauptgegend sieht man eine kleine Gewebsdurchtrennung
von etwa 8 mm Durchmesser. Die Wunde befindet sich links*des Hinter¬
hauptbeines und zwei Finger breit unterhalb.
5. In der linken Stirngegend zwei Finger breit über der linken Augenbraue
findet man eine weitere Gewebsdurchtrennung von etwa 1 cm Durch¬
messer.
6. Weitere Verletzungen sind an der Leiche nicht festzustellen.
128
B. Innere Besichtigung:
7. 0,6 cm nach rechts und 2,4 cm vom Hinterhaupthöcker in Richtung zum
Hinterhauptsloch befindet sich ein 0,8 cm messendes leicht ovales Loch
im Schädel. Größere Sprünge sind am Hinterhaupt nicht zu erkennen. Der
Durchschuß zeigt auf der äußeren Knöchenplatte einen kleineren Durch¬
messer als auf der inneren.
8. 1,5 cm oberhalb des linken Augenbrauenbogens und 2 cm von der Mitte der
Stirn entfernt befindet sich ein weiterer Defekt im Knochen, der beinahe
rechteckig ist, mit einem Ausmaß von 3 mal 1,2 cm. Der Defekt an der inneren
Knochenplatte ist kleiner als der äußere. Von dieseitPKnochendefekt
gehen strahlenförmig drei Sprünge aus. Der eine zieht in Richtung zum
linken Ohr, der andere über das Scheitelbein und der dritte oberhalb der
Nasenwurzel zum rechten Augenbrauenbogen. Von da teilt er sich mit
einem Strahl nach dem Scheitelbein; einer geht nach dem rechten Ohr.
Im Schädel erkennt man noch die harte Hirnhaut und ein Rest von ver¬
dichtetem Hirnbrei.
9. Die Lungen sind geschrumpft und graubläulich verfärbt.
10. Das Herz ist im Ganzen als solches noch erhalten, in seinem rechten Teil
blauschwärzlich. Links sieht man noch deutlich die Klappen, deren Sehnen¬
fäden drehrund sind. Der Herzmuskel ist im Schnitt in den einzelnen
Fasern noch erkennbar und braunrot.
11. Im Magen ist noch etwas Brei feststellbar.
12. Im Fettgewebe des Dünndarmgekröses findet man Fettwachsbildung.
13. Die Milz ist klein, geschrumpft.
14. Eine Struktur der Nieren beiderseits nicht mehr erkennbar,
15. Die Leber ist ebenfalls stark geschrumpft und blauschwarz verfärbt. Struk¬
tur nicht mehr erkennbar.
Obduzent: Prof. Dr. H ä j e k , Prag
Leiche Erk. -Nr. 842
Aeußere Besichtigung:
Bei der äußeren Besichtigung wurde an der linken Körperseite zwischen dem
Mantel und dem Rock ein freiliegendes Geschoß gefunden. Das Geschoß ist ca.
8 mm breit, von einer Seite etwas abgeflacht. Am Rock sowie am Mantel an
dieser Stelle keine Oeffnung. Das Geschoß befindet sich in der Höhe des linken
Rippenbogens.
Der Kopf symmetrisch, die weichen Teile des Schädels vollständig trocken,
das Gesicht nicht erkennbar. Der Brustkorb sowie der Bauch stark abgeflacht,
an Extremitäten sowie am Rücken keine Veränderungen.
Innere Besichtigung:
Eröffnung der S c h ä d e 1 h ö h 1 e :
Am rechten Hinterhaupte in der Entfernung von 2 cm vom Hinterhaupthöcker
befindet sich eine Oetfnung im Knochen. Die Oeffnung auf der äußeren Seite
Oer Mord von Katyn Bg. 9
129
mißt 8 mm, an der inneren Seite 1 cm. In der Mitte der Stirn befindet sich eine
zweite Oeffnung, welche an der inneren Seite 1 cm mißt, an der äußeren Seite
1 K cm. Der Knochen ist hier zertrümmert. Außerdem zieht sich an der Schädel¬
basis von der hinteren Oeffnung ein Bruch, welcher am rechten Stirnbein endet.
Eröffnung der Brusthöhle:
Die Muskulatur am Brustkorb gut entwickelt, das Unterhautzellgewebe
weniger fettreich. Die Lungen decken überhaupt nicht den Herzbeutel, welcher
leer ist. Beide Lungen vollständig frei, dunkelgrün, ohne krankhafte Verände¬
rungen. Das Herz stark abgeflacht leer. Die Herzklappen überall fein, die
große Schlagader ebenfalls fein. Die Wirbelsäule unverletzt. Im Kehlkopf
sowie in der Speiseröhre keine Fremdkörper.
Eröffnung der Bauchhöhle:
Die Lage der Baucheingeweide normal, die Därme stark abgeflacht. Die Milz
entsprechend groß. Die Kapsel fein. Das Gewebe dunkelgrün, ohne Verände¬
rung. Die Nieren normal. Die Struktur weniger kennbar. In der Urinblase
kein Urin, die Schleimhaut blaß. Die Leber etwas verkleinert, Die Kapsel fein,
das Gewebe dunkelbraun, ohne Veränderung. Die Gallenblase leer. Im Magen
keine Speisereste, die Schleimhaut blaß. Dünndarm leer, im Dick¬
darm gelblicher, breiiger Inhalt. Die Schleimhaut der Gedärme blaß. Am
Becken sowie an den Extremitäten kein® Verletzungen nachweisbar.
Todesursache:
Zertrümmerung des Gehirns infolge einer Schußwunde, welche vom Hinter¬
haupte nach vorn in die Mitte des Stirnknochens sich zog. Sonst wurden weder
traumatische noch selbständige krankhafte Veränderungen festgestellt.
Obduzent: Prof. Dr. Häjek, Prag
Leiche Erk. -N.r. 83 1
Aeußere Besichtigung
1. Die Leiche eines ca. 25 Jahre alten Mannes von kleinerer Gestalt, schwachem
Knochenbau, weniger gut ernährt. Das Gesicht symmetrisch; die Zähne gut
erhalten, die Augäpfel und die Nase nicht erkennbar, mit Sand überfüllt. Am
Schädel fehlt stellenweise die weiche Kopfschwarte. Der Hals symmetrisch,
der Brustkorb gut gewölbt, der Bauch eingedrückt. An den Extremitäten keine
Verletzungen nachzuweisen.
^ I n n e r e B e s i c h t i g u n g
Eröffnung der Schädelhöhle:
2. Am Hinterhaupte, ca. 1 cm rechts von der Mittellinie, befindet sich eine
Oeffnung, welche an der äußeren Schädelplatte ca. 8 mm im Durchmesser, an
der inneren Seite etwas größer ist. Die harte Hirnhaut ist hier mit einer Oeff¬
nung im Durchmesser von 1 cm durchlöchert.
130
3. Das Gehirn vollständig weich. In ihm kein Schußkanal bemerkbar. Die
Schußwunde ist durch das rechte Tentorium cerebelli gegangen, zur Mitte des
Stirnbeines. An dieser Stelle ist die harte Hirnhaut mit einer Oeffnung von
1 cm Größe im Durchmesser durchlöchert. Am Knochen in der Mitte befindet
sich eine Oeffnung von 1 cm Durchmesser, Diese Oeffnung erweitert sich in
Richtung nach außen so, daß die äußere Knochenplatte an dieser Stelle zer¬
trümmert ist in der Fläche von 12 mm im Durchmesser.
Eröffnung der Brusthöhle: ~
4. Die Lage der Brusteingeweide normal, die Muskulatur gut erhalten, das
Unterhautzellgewebe weniger fettreich. Die Lungen eingesunken, die linke
Lunge vollständig frei, ohne krankhafte Veränderungen, die rechte Lunge allent¬
halben zur Brustwand .angewachsen, aber das Gewebe gesund.
5. Das Herz etwas abgeflacht, leer. Die Herzklappen überall zart und fein,
die Schlagader fein, ohne krankhafte Veränderungen.
6. Kehlkopf nicht verletzt. Die Schleimhäute überall blaß,
7. Die Wirbelsäule unverletzt. An der rechten Kopfhälfte zieht sich von der
rechten Stirnwölbung in der Horizontallinie über das rechte Scheitelbein bis nach
rückwärts in die Hinlerhauptsgegend ein linealer Bruch.
Eröffnung der Bauchhöhle:
8. Die Lage der Baucheingeweide nicht verändert. Die Leber klein, die Struk¬
tur der Leber nicht sichtbar, dunkelbraun. Die Gallenblase ohne Galle, die
Schleimhaut normal.
9. Die Milz sehr klein, schwärz gefärbt.
10. Die Nieren ohne kennbare Struktur.
1 1. Im Magen befindet sich ein Stück fettiger Masse, sonst kein Inhalt. Dünn¬
darm ist leer, im Dickdarm breiiger Kot.
12. Die Urinblase leer, die Schleimhaut blaß.
13. Das Becken und die Knochen an den Extremitäten ohne Verletzungen.
Todesursache:
Zertrümmerung des Gehirns infolge einer Schußwunde, welche vom Hinter¬
haupte nach vorn in die Mitte des Stirnknochens sich zog. Sonst wurden
weder traumatische noch krankhafte Veränderungen festgestellt. Das An¬
wachsen der rechten Lunge zur Brustwand weist an eine seiner Zeit durch¬
gemachte Brustfellentzündung hin, die jedoch in keinem Zusammenhänge mit
dem Tode steht.
Obduzent: Prof. Miloslavich, Agram
Leiche Erk. - Nr. 832
A. Aeußere Besichtigung:
1. Die Leiche ist bekleidet mit einem Militär-Wintermantel von graugrünlicher
Farbe. In den Taschen finden sich keine Wertgegenstände. — In der rechten
Brusttasche der Militär-Bluse ist ein Stück polnischer Zeitung, die das Datum
Der Mord von Katyn Bg. 9*
131
vom 22, 3. 1940 trägt, zusammen gefaltet. Nebenbei liegt ein kleiner zusammen¬
gelegter Zettel, dessen Schrift, weil ausgelaugt, unleserlich erscheint. — In der
linken Brusttasche befindet sich eine in polnischer Sprache geschriebene Post¬
karte mit deutscher Briefmarke und mit Poststempel „Gabin“; das Datum kann
nicht entziffert werden. Die Karte trägt die Anschrift „Fähnrich Taddäus Jan-
kowski". Dieselbe Tasche enthält eine weitere Postkarte, deren Briefmarken
herausgeschnitten sind, und trägt auf der Rückseite das Datum vom 8. 1. 1940.
Weiter finden sich noch zwei kleine Zettel, auf denen verschiedene Adressen
und einige in polnischer Sprache geschriebene Notizen verzeichnet sind. Alle
erwähnten Papiere sind feucht und miteinander verklebt.
2. Das Flanellhemd ist von lichtblauer Grundfarbe mit weißen Längsstreifen.
Die Unterhosen und die Wintersocken sind weiß, die Stiefel mit kurzen Röhren.
3. Alle Bekleidungsstücke sind mit Leichenflüssigkeit gänzlich durchtränkt
und erhärtet.
4. Die Weichteile des Gesichtes sind größtenteils verschwunden und -beide
Augenhöhlen mit Leichenwachs gefüllt. — An den noch gut erhaltenen Resten
der Kopfhaut haften lichtbräunliche Haare.
5. Die Länge der Leiche beträgt 174 cm.
B. Innere Besichtigung:
6. In der Hinterhauptgegend, ganz gegen die Basis des Schädels, etwas links
von der Mittellinie, sieht man in der Haut eine kleine runde Einschußöffnung
von etwa 6 — 7 mm im Durchmesser.
7. Nach Entfernung aller Weichteile des Kopfes findet man in der Tiefe der
Kopfhaut und am Knochen eine schwärzliche Verfärbung.
8. Am linken Rande des großen Hinterhauptloches sieht man einen halbmond¬
förmigen Knochen-Defekt. In der unmittelbaren Nähe dieses Einschußdefektes
bemerkt man keine Knochensprünge.
9. In der Mitte des Stirnknochens — und zwar 6 cm von der Kranznaht nach
vorne abwärts oder 6,5 cm oberhalb der Stirn-Nasenbein-Naht — befindet sich
eine rundliche Schußöffnung, die sich kraterförmig nach außen ausweitet und
einen unregelmäßigen Außen- und Innenrand zeigt (Ausschuß). Diese Schu߬
verletzung mißt sowohl in horizontaler wie in vertikaler Richtung 23 mm. Von
diesem lochförmtgen Schußdefekt zieht schräg nach rechts hinten ein Knochen¬
sprung. Nach unten zu sieht man einen zweiten klaffenden Knochenbruch, der
sich bis oberhalb der rechten Augenhöhle erstreckt und in waagerechter Rich¬
tung wellenartig nach links und rechts bis zu den Schläfenknochen zieht. Die
rechte Schuppennaht ist gesprengt.
10. In der Schädelhöhle befinden sich noch guterhaltene Reste der Gehirn¬
masse.
132
11. Im Oberkiefer sind alle Zähne gut erhalten, während im Unterkiefer der
linke erste und zweite Mahlzahn fehlen. Der erste sowie der dritte linke Mahi-
zahn enthalten große Kronenplomben.
12. Der Mund und die Halsorgane sind ohne Befund.
13. Beider Oeffnung der Bauchhöhle bemerkt man, daß die durchschnittenen
Bauchmuskeln eine rötliche Farbe aufweisen und" mit dünnen graugelblichen
weichen Streifen durchzogen sind. Dasselbe Verhalten zeigen die unteren Teile
der beiderseitigen Brustmuskeln.
14. Beide Lungen sind frei beweglich und anatomisch regelpacht gelappt, klein
und kollabiert.
15. Das Herz ist schlaff und leer, der Klappenapparat ohne Veränderungen.
Am Endokard der hinteren Wand der rechten Herzkammer kleben kleine Kalk¬
seifenkügelchen. — In der Aortenintima sieht man oberhalb des Schließungs¬
randes der Klappen kleine quergestellte gelbliche, etwas erhabene Linien.
16. Die Leber ist klein, teigig, von dunkelschief er grauer Farbe.
17. Die Milz ist klein, schlaff und zeigt eine ähnliche Farbe wie die Leber.
18. Die Nebennieren und der Pankreas sind gut erkennbar und liegen in einem
erweichten Fettgewebe.
19. Beide Nieren sind schlaff und von hellrötlichem Aussehen.
20. Der Magen ist leer und ohne sichtbare Veränderungen.
21. Im Dickdarm geringer Inhalt. — Der Dünndarm ist leer.
22. Die Harnblase ist etwas erweitert, ohne Inhalt.
23. An den äußeren und inneren Geschlechtsorganen findet man keine sicht¬
baren Veränderungen.
C. Forensisch-anatomische Diagnose:
Schädeldurchschuß: Einschußwunde an der Basis des Hinterhaupts (Nacken¬
schuß), Ausschuß in der Mitte der Stirn mit Zeichen der Explosivwirkung (Nah¬
schuß). — Fettwachsbildung.
Gutachten.
Der Untersuchte, Taddäus Jankowski, Fähnrich in der ehemaligen polnischen
Armee, ist eines gewaltsamen Todes durch Kopfdurchschuß (Nackenschuß)
gestorben.
Aus der Lage des Ein- und Ausschusses ergibt sich der Schluß, daß die Faust¬
feuerwaffe (Kal. 7,63 mm) aus unmittelbarer Nähe, bei nach vorne geneigtem
Kopfe, in der Richtung von hinten nach vorne, abgefeuert wurde.
Der Tod des Obengenannten erfolgte im Frühjahr 1940, wie dies aus den an
der Leiche und an vielen umliegenden Leichen Vorgefundenen Privat-Doku-
menten ersichtlich ist. Hiermit stimmt auch der Stand der Leichenveränderung
überein.
133
Obduzent: Dr. B i r k 1 e , Bukarest.
Leiche Erk. -Nr. 834
entnommen aus einer Grabstelle im Walde von Katyn am 30. April 1943.
Angezogen: Ein Wintermantel, ein Militärrock, eine lange Hose, ein Hemd,
ein Unterhemd und eine Unterhose, ein Paar Schnürschuhe, Strümpfe. In der
Manteltasche eine Feldflasche mit den Initialen SH, ein Tabakbeutel, ein Pack
Zigarettenpapier, ein Zigarettenetui aus Leder mit Initial S, ein Portemonnaie
mit Banknoten und ein paar Münzen, ein Papier, auf dem man den Namen lesen
kann: KozieJsk, Datum 13. 12. 1939, ein paar Postkarten vom Roten Kreuz mit
dem Namen Helbing, Stephan, die eine Karte hat die Nr. 56 678 als Ausweis¬
karte des polnischen Roten Kreuzes. Auf einer Postkarte findet man das Datum
25 2.40, hat einen russischen Stempel. Man findet in der Tasche ein Amulett
mit Inschrift St. Theresa und mehrere Kofferschlüssel, sowie drei Taschen¬
tücher. In der linken ßrusttasche eine Legitimation von der Stadtverwaltung
Warschau, einen Brief mit dem Datum 5. Januar 1940 und einen kleinen Spiegel
und einen Kamm.
Am Hals hat er ein goldenes Kreuz. An der linken Brusttasche findet man
ein Abzeichen der polnischen Luftwaffe, einen schwingenden Adler darstellend.
Aeußere Besichtigung der Leiche: Die Haut ist teilweise mazeriert. Die
Haare sind teilweise abgefallen, am Kopf und an den Geschlechtsteilen leicht
abgängig. 180 cm lange männliche Leiche. Kopfhaare lassen sich leicht ab-
ziehen. Haarfarbe hellbraun. Die Weichteile im Bereich des Gesichtsschädels
sind erhalten. Das Gebiß scheint intakt. Die Augenhöhlen sind leer. Beginnen¬
der Bartwuchs. 170 cm von der Ferse entfernt befindet sich inmitten der Stirn,
2,5 cm von der Mittellinie und 2,5 cm vom rechten Augenbogen entfernt, ein
11 mm messender leicht entrundeter Defekt in der Stirnhaut, der in die Tiefe
reicht. 164 cm von der Ferse entfernt im Nacken, und zwar etwas unterhalb
des Hinterhaupthöckers findet sich ein Defekt in der Nackenhaut, der rundlich
ist und etwa 0,7 cm mißt. Dieser Defekt reicht ebenfalls in die Tiefe.
Der Hals erscheint schlank.
Der Brustkorb ist eingedrückt, abnorm beweglich.
Die Bauchdecken sind zurückgesunken.
Die Schambehaarung noch deutlich, während das äußere Genitale kaum
mehr als solches zu erkennen ist. An den Oberschenkeln vor allem und ganz
deutlich am linken Arm findet sich Fettwachsbildung. Die rechte Hand ist
noch gut erhälTen, ebenso beide Füße. An der linken Hand fehlen die End¬
glieder.
E. Innere Besichtigung:
1. Kopfhöhle: Entsprechend dem Defekt in der Nackenhaut findet eich am
Hinterhauptsloch und zwar genau in der Mitte eine halbmondförmige Aus-
sprengung im Knochen. Die Umgebung des Defektes zeigt keinerlei Veränderung.
134
Entsprechend dem Defekt in der Stirnhaut befindet sich ein beinahe trapez¬
förmiger 2,0 mal 1,5 mm messender Defekt am Knochen. Die innere Tafel des
Knochens zeigt einen kleineren Defekt als die äußere Tafel, so daß das Ganze
kraterförmig erscheint. Oberhalb dieses Defektes ist ein Knochensplitter von
1,4 mal 0,6 cm messend und angedeutet dreieckig herausgebrochen. Von diesem
Defekt geht ein etwa 3 cm langer Sprung in Richtung der linken Schläfe.
Ein weiterer Sprung geht bogenförmig zum rechten Schläfenbein, davor teilt
er sich und geht zum Augenbrauenbogen. Das linke Schläfenbein ist mehrfach
zersplittert.
Bauchhöhle:
In der Bauchhöhle erkennt man deutliche Fettwachsbildung, vor allem im
Bauchfett und auch bereits in die Muskulatur übergehend. Die Muskulatur
erscheint blaßrot mit gelblicher Durchwachsung. Die ganzen Därme sind voll¬
kommen flach gedrückt. Die Leber ist ebenfalls plattgedrückt. Kein Inhalt im
Magen.
Die Milz ist noch etwas besser erhalten. Eine Struktur nicht mehr erkennbar.
Die Nieren liegen beiderseits in einem ausreichenden Fettpolster. Eine Struk¬
tur ist auf dem Schnitt nicht mehr erkennbar. Das Herz ist vollkommen flach¬
gedrückt. Der Klappenapparat ist kaum mehr erkennbar. In den Herzkammern
befinden sich an den Wandungen kleine gelblich weiße Körnchen. Der Herz¬
muskel zeigt im Schnitt eine blaßrote Farbe, mit deutlichen gelblichen Durch¬
wachsungen.
Die Lungen beiderseits flachgedrückt, bläulich, im Schnitt schwärzlich. Die
Luftröhrenäste sind leer. Die Rippen nicht gebrochen.
Zusammenfassung:
Die Leichenöffnung ergab:
1. Tief liegender Genickschuß, der durch das große Hinterhauptsloch geht
und auf der rechten Stirn herauskommt.
2. Fettwachsbildung sowohl an der Körperoberfläche als auch in der Musku¬
latur der Extremitäten. Fettwachsbildung in den Bauchdecken, insbesondere
auch im Herzmuskelfleisch.
3. An den Organen konnte, soweit möglich, keine krankhafte Veränderung
festgestellt werden.
4. Aeußere Verletzungen, außer der unter 1 beschriebenen, konnten nicht
festgestellt werden.
Der Tod bei der vorliegenden Leiche ist durch Genickschuß eingetreten.
Da eine Möglichkeit zur Altersbestimmung an den Kopfhaaren der Leiche
besteht, werden Kopfhaare zu einer weiteren Untersuchung asserviert.
135
IJ.DieAnrufungdesInternationalenRotenKreuzes
A. Die Forderung der polnischen Emigranten nach Untersuchung
durch das Internationale Rote Kreuz
19. Aus der Erklärung des poln. Generalleutnants Kukiel vom 16. April 1943*)
„In Anbetracht der detaillierten Informationen, die von den deutschen Behör¬
den über die Entdeckung von Tausenden von Leichen polnischer Offiziere bei
Smolensk veröffentlicht wurden, und in Anbetracht der kategorischen Erklärun¬
gen über die Ermordung dieser Offiziere im Frühjahr 1940 ergibt sich die Not¬
wendigkeit, eine Untersuchung durchzuführen und die näheren Umstände durch
internationale Stellen abzuklären, wie zum Beispiel durch das Rote Kreuz, an
das sich die polnische Regierung**) mit dem Ersuchen gewandt hat, eine Dele¬
gation an die Stelle zu entsenden, wo die polnischen Kriegsgefangenen umge¬
bracht worden zu sein scheinen."
20. Aus der Erklärung der polnischen Emigranten in London vom 17* April 1943
Die polnischen Emigranten hielten am Sonnabend eine Sitzung ab und ver¬
öffentlichten danach folgende Erklärung:
„Es gibt keinen Polen, der nicht zutiefst erschüttert wäre durch die Nachricht
von der Entdeckung eines Massengrabes in der Nähe von Smolensk mit ge¬
mordeten polnischen Offizieren, die in der UdSSR, vermißt werden, und von der
Massenhinrichtung, deren Opfer sie geworden sind, — Nachrichten, die von der
deutschen Propaganda weitestgehend verbreitet werden.
Die polnische Regierung hat ihren Vertreter in der Schweiz beauftragt, das
Internationale Rote Kreuz in Genf um die Entsendung einer Abordnung zu er¬
suchen, die den wahren Sachverhalt an Ort und Stelle nachprüfen solle. Es
wäre zu wünschen, daß die Ergebnisse der Untersuchung durch diese Schutz¬
institution, die mit der Aufgabe, die Angelegenheit zu klären und die Verant¬
wortlichkeit festzustellen, betraut werden soll, ohne irgendwelchen Verzug ver¬
öffentlich werden."
*) Für den 1. Teil der Erklärung siehe Dokument 30.
**) Der Ausdruck „polnische Regierung" ist die in England und der Sowjetunion ge¬
bräuchliche Bezeichnung für den Ausschuß der polnischen Emigranten in London.
136
B. Der Schritt des Zentralausschusses des Polnischen Roten Kreuzes
in Warschau
21. Telegramm des Polnischen Roten Kreuzes an das Internationale Rote Kreuz
vom 21. April 1943
„Envisageant son devoir d'aider dans la domaine de notre possibilite ä l'eclair-
cissement de la douloureuse affaire de Smolensk, la croix-rouge polonaise a
l'honneur de porter ä votre connaissance le contenu du rapport de notre secre-
taire general qui ä la tete de la Commission technique de nOTTe^ bureau d'infor-
mation s'est rendu sur l’invitation des autorites allemandes ä Smolensk. M.
Skarzynski a constate que:
1. dans les environs de Smolensk au lieu dit Katyn se trouvent de vastes tom-
bes communes d'officiers polonais, partiellement ouvertes.
2. en se basant sur lexamen d'environ 300 cadavres exhumes, on peut con-
stater que ces officiers ont ete assassines par des bailes de revolver tirees dans
la nuque et de l'uniformitS du type des blessures on peut deduire une exe-
cution faite par des bourreaux specialises.
3. le meurtre n‘a pas le caractere d'un meurtre de pillage car les cadavres sont
revetus d'uniformes, bottes et portent decorations, en dehors de celä aupres des
cadavres on trouve des sommes considerables d’argent polonais.
4. jugeant d’apres les papiers et documents trouves sur les cadavres, l'assassi-
nat a du avoir lieu environ aux mois raars — avril 1940.
5. jusqu'ä present on a identifie seulement un nombre restreint de personnes
(environ 150).
6. pour identifier et enregistrer tous les assassines il conviendrait de renforcer
Tequipe technique de la croix-rouge polonaise envoyee ä Smolensk, de 5 ä 6 per¬
sonnes.
7. les travaux de la Commission technique peuvent se developper et avancer
uniquement en etroit collaboration avec ceux des autorites competentes mili-
taires allemandes sur place.
8. notre Commission technique a rencontrd sur le terrain de la part des autori-
les allemandes militaires un appui et une collaboration tres courtoise.
Vu les faits relates dans le rapport ci-dessus et en invoquant les alineas d, ef h
de l'article 4 du Statut du comite international de la croix-rouge (28. 8. 1930)
nous vous prions, Monsieur le President, de bien vouloir prendre en considera-
tion toute initiative et mesure prevues par le Statut du comite international et
qui lui sont devolues par les conventions internationales.
Croix-rouge polonaise comite central President W. Lächert, directeur Dr. Wl.
Gorczycki."
137
Deutsche Uebersetzung:
Angesichts seiner Pflicht, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten zur
Aufklärung des schmerzlichen Falles von Smolensk beizutragen, beehrt sich
das Polnische Rote Kreuz, Ihnen den Inhalt des Berichts unseres Generalsekre¬
tärs zur Kenntnis zu bringen, der sich an der Spitze des technischen Ausschus¬
ses unseres Informationsbüros auf Einladung der deutschen Behörden nach Smo¬
lensk begeben hat. Herr Skarzynski stellte folgendes fest:
1. In der Umgebung von Smolensk befinden sich an einem mit Katyn bezeich-
neten Ort die Massengräber polnischer Offiziere, die zum Teil geöffnet sind.
2. Auf Grund der Untersuchung von ungefähr 300 ausgegrabenen Leichen läßt
sich feststellen, daß diese Offiziere durch Pistolenschüsse in das Genick er¬
mordet worden sind; aus der typischen Gleichförmigkeit der Wunden kann auf
eine Hinrichtung durch fachlich geschulte Henker geschlossen werden.
3. Der Mord trägt nicht die Züge eines Raubmordes; die Toten sind noch mit
Uniformen, Stiefeln bekleidet und tragen noch Auszeichnungen, außerdem fin¬
den sich bei den Ermordeten erhebliche Beträge polnischen Geldes.
4. Aus den bei den Leichen Vorgefundenen Papieren und Urkunden muß ge¬
schlossen werden, daß der Mord ungefähr in den Monaten März — April 1940
stattgefunden hat.
5. Bis jetzt konnte lediglich eine beschränkte Anzahl von Leichen (ungefähr
150) identifiziert werden.
6. Zur Identifizierung und Registrierung aller Ermordeten wäre es zweck¬
mäßig, die nach Smolensk entsandte technische Mannschaft des Polnischen
Roten Kreuzes um 5 bis 6 Personen zu verstärken.
7. Die Arbeiten des technischen Ausschusses können nur in enger Zusammen¬
arbeit mit denen der zuständigen örtlichen deutschen Militärbehörden weiter¬
geführt und gefördert werden.
8. Unser technischer Ausschuß erfreute sich am Orte seiner Tätigkeit seitens
der deutschen Militärbehörden einer sehr verbindlichen Unterstützung und
Mitarbeit.
Auf Grund des im vorstehenden Bericht enthaltenen Tatbestandes und unter
Bezugnahme auf Artikel 4, Lit. d, e, h der Satzung des Internationalen Aus¬
schusses des Roten Kreuzes (28. August 1930) bitten wir Sie, Herr Präsident,
alle Schritte und Maßnahmen in Erwägung zu ziehen, die in der Satzung ple3
Internationalen Ausschusses vorgesehen sind und für die der Ausschuß auf
Grund der internationalen Abkommen zuständig ist.
Polnisches Rotes Kreuz, Zentralausschuß
W. Lächert, Präsident, Dr. Wl. Gorczycki, Direktor."
138
22. Antworttelegramm des Internationalen Roten Kreuzes an das Polnische
Rote Kreuz in Warschau -
«Nous remercions votre depeche recue 22 avril concernant identifications
effectuees ä Smolensk, qui a retenu toute notre attention stop Comite inter¬
national croix rouge saisi cette question par deux requetes anterieures tt sensible
ä confiance qui lui est temoignee a repondu en substance comme suit stop
Sommes disposüs i procüder designation experts neutres ä condition toutes
parties en cause nous le demandent l'accord entre toutes les parties et le comite
devant Sgalement se faire quant au modalites du mandat eventuel stop Ces
conditions sont conformes ä memorandura adresse par nous septeObre 1939
aux etats belligerants et publiü dans Revue internationale Croix rouge meme
mois par lequel comite a fixe des debut guerre princlpes selon lesquels il
pourrait eventuellement participer ä des enquetes stop Pour cas oü accord
entre toutes parties en cause se realiserait nous effor<pons des maintenant
trouver personnalites neutres qualifiees.
Max Huber,
President Intercroixrouge.»
Deutsche Uebersetzung:
„Wir danken Ihnen für Ihr am 22. April eingegangenes Telegramm betreffend
die in Smolensk durchgeführten Identifizierungen, das unsere ganze Aufmerk-
' samkeit gefunden hat. Das Internationale Komitee vom Roten Krerz, das mit
dieser Frage bereits durch zwei frühere Gesuche befaßt worden ist und das ihm
dadurch bezeugte Vertrauen schätzt, hat die früheren Gesuche im wesentlichen
wie folgt beantwortet:
,Wir sind bereit, uns mit der Benennung neutraler Sachverständiger zu be¬
fassen unter der Bedingung, daß alle beteiligten Parteien uns darum ersuchen.
Das Einvernehmen zwischen allen Beteiligten und dem Komitee muß sich
auch auf die Modalitäten des etwaigen Auftrages erstrecken. Diese Be¬
dingungen entsprechendem Memorandum, das wir im September 1939 an die
kriegführenden Staaten gerichtet haben und das in der „Internationalen Revue
des Roten Kreuzes" vom selben Monat veröffentlicht worden ist. Darin hat
das Komitee bei Kriegsbeginn die Grundsätze festgelegt, nach welchen es ge¬
gebenenfalls an Untersuchungen mitwirken könnte. Für den Fall des Fiin-
verständnisses zwischen allen beteiligten Parteien bemühen wir uns schon
jetzt, geeignete neutrale Persönlichkeiten zu finden.'
Max Huber,
Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.
139
C. Der Briefwechsel des Deutschen Roten Kreuzes mit dem
Internationalen Roten Kreuz in Genf
23. Telegramm des Geschäftsführenden Präsidenten des Deutschen Roten Kreu¬
zes Dr. Grawitz an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz vom 16. April
1943>
„ Bezugnehmend auf Veröffentlichung Fund Tausender von Leichen polnischer
Offiziere im Wald von Katyn bei Smolensk stop Halten angesichts inter¬
nationaler Bedeutung der Sache Beteiligung des Internationalen Komitees für
dringend erwünscht, besonders im Hinblick auf von Deutschrotkreuz, Polnisch-
Rotkreuz und anderen Stellen übermittelte Vermißtenfälle bei Vermißtenver¬
mutungen in Sowjet Union stop Nach Erkundigung Deutsch-Rotkreuz würde
einer sofortigen Entsendung einer Abordnung des Komitees für Mitbeteiligung
an den Ergebnissen an Ort und Stelle deutscherseits jede Erleichterung gewährt
werden. Grawitz/'
♦
24. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
an den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes vom 16. April 1943
„In Bestätigung Ihrer Depesche No 466 Internationales Komitee vom Roten
Kreuz ist seiner Uebung gemäß gerne bereit, jegliche Nachricht vermißte und
nachträglich identifizierte Militärpersonen betreffend, zuhänden Angehöriger
auf raschestem Wege weiterzuleiten stop Dagegen könnte Komitee Teilnahme
an Identifikationsverfahren durch Vorschlag von Experten nur dann erwägen,
wenn es von sämtlichen beteiligten Parteien dazu aufgefordert v/ürde, wie
dies im Sinne des Memorandums vom 12. September 1939 liegt. Max Huber.“
25. Telegramm des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes an den Prä¬
sidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz vom 17. April 1943
„In Verfolg des gestern von hier dorthin gerichteten Ersuchens bittet das
Deutsche Rote Kreuz das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hiermit noch¬
mals, seine umfassende Hilfe zur Verfügung zu stellen bei der Identifizierung
von Tausenden, von den Bolschewisten ermordeten polnischen Offizieren, deren
Leichen vor einigen Tagen in Massengräbern im Walde von Katyn bei Smolensk
aufgefunden wurden.
Das Deutsche Rote Kreuz erwartet baldmöglichst Vorschläge, in welcher
Weise das Internationale Rote-Kreuz-Komitee seine Mithilfe gewähren wird.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.
™ gez. Herzog von Koburg."
26. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
an den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes Herzog von Koburg vom
20. April 1943
„In Bestätigung der Depesche Euerer Königlichen Hoheit und unserer voran¬
gehenden vorläufigen Antwort in gleicher Angelegenheit vom 17. d. M. an
140
Geschäftsführer Präsident Grawitz beehre ich mich, mitzuteilen, daß das Komitee
Ihre Anregung im Hinblick auf all die bekanntgegebenen und zu erwägenden
Umstände beförderlichst prüft.
gez. Max Huber.“
27. Telegramm des Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
an den Präsidenten des Deutschen Roten Keuzes vom 22. April 1943
„S. Kgl. Hoheit dem Herzog von Koburg, Präsidenten des Deutschen Roten
Kreuzes. __
Nach Prüfung der vom Deutschen Roten Kreuz in den Telegrammen vom
16. und 17. April an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz gerichteten
Aufforderungen, möchte ich unter Bestätigung meiner vorläufigen Antworten
vom 16. und 20. April 1943 für das bei dieser Gelegenheit erwiesene Vertrauen
danken. Inzwischen ist auch die polnische Regierung in London mit ent¬
sprechendem Anliegen an uns herangetreten. Das Internationale Komitee vom
Roten Kreuz ist gerne bereit, neutrale Experten zu bestellen oder in Vorschlag
zu bringen, falls entsprechend den in seinem Memorandum vom 12. September
1939 niedergelegten Grundsätzen sämtliche interessierten Parteien in gleichem
Sinne an das Komitee gelangen und nachdem ein Einverständnis derselben mit
dem Komitee über die Modalitäten des allfälligen Mandates erzielt wird. Das
erwähnte Memorandum, welches in der Revue des Roten Kreuzes vom Sep¬
tember 1939 veröffentlicht und an sämtliche Kriegführende übermittelt wurde,
handelt bekanntlich von den Möglichkeiten der Mitwirkung des Komitees bei
Untersuchungen. Wir stellen es dem Deutschen Roten Kreuz und der polnischen
Regierung in London anheim, ob sie das Einverständnis der Sowjetregierung
zur Untersuchung durch von uns bezeichnete neutrale Sachverständige auf dem
Wege über die Schutzmacht bzw. durch direkte Verhandlungen oder durch
unsere Vermittlung einzuholen wünschen. Für den Fall, daß die vorgenannten
Voraussetzungen erfüllt werden, bestreben wir uns jetzt schon, geeignete neu¬
trale Persönlichkeiten zu finden.
gez. Max Huber, Präsident.'*
141
Hl. Die politisch-diplomatische Behandlung
des Falles durch die Alliierten
A. Die polnisch-sowjetische Auseinandersetzung
28. Aus dem Zusatzprotokoll zum Abkommen zwischen den polnischen Emi¬
granten und der Sowjetunion vom 30. Juli 194T)
»Vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen wird
die Sowjetunion allen polnischen Staatsangehörigen, die sich gegenwärtig auf
sowjetrussischem Gebiet als Kriegsgefangene oder aus anderen Gründen in
Haft befinden, die Amnestie gewähren.“
29. Polnische Erklärung über Verhandlungen mit Moskau in den Jahren 1941
und 1942
Washington, 24. IV. 1943, 13.05 h. „United Preß.“
„Nach Informationen, die die polnische Regierung erhalten hat, wurden die
Offiziere nicht freigelassen. Eine große Zahl von ihnen wurden nach der
Jakuten -Republik, nach der Franz-Josephs-Insel und nach Nowaja Zemlja de¬
portiert Entgegen dem von Stalin dem polnischen Botschafter im Jahre 1941
gegebenen Vei sprechen wurden diese Offiziere weder freigelassen, noch hörte
man von ihnen. Im Januar 1942 wurde eine polnische Note nach Moskau über¬
sandt, in der darauf hingewiesen wurde, daß das erwähnte Versprechen nicht
erfüllt worden sei. Die sowjetrussische Regierung erwiderte mit dem Ver¬
sprechen, daß ihre Verpflichtungen erfüllt würden und erklärte, es sei unzu¬
treffend, daß diese Offiziere in die erwähnten Gegenden verschickt worden
seien.“
30. Die Anklage des polnischen Generalleutnants Kukiei vom 16. April 1943
„Am 17. September 1940 gab der „Rote Stern“, das amtliche Organ der Roten
Armee, bekannt, daß bei den Kämpfen, die 1939 bei der Besetzung Polens durch
die Russen stattfanden, 181000 polnische Militärpersonen, darunter 10 000
Offiziere, von d^rjjtussen gefangengenommen wurden. Nach den Informationen
*) Das Abkommen enthält fünf* Paragraphen. Unter ihnen sind die Paragraphen 1, 2
und 4 die wichtigsten. § 1 hebt die Gültigkeit des sowjetisch-deutschen Uebereinkom-
mens von 1939 auf; § 2 bestimmt die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen
zwischen der Sowjetregierung und den polnischen Emigranten; § 4 bestimmt, daß auf
sowjetischem Gebiet eine polnische Armee gebildet wird, die nur in operativer Hin¬
sicht dem Oberkommando der Sowjetarmee untergeordnet wird und einem von den
polnischen Emigranten zu ernennenden Kommandanten unterstehen soll.
142
der polnischen Regierung befanden sich im November 1939 auf dem Sowjetgebiet
drei große Kriegsgefangenenlager, nämlich in Kozielsk östlich von Smolensk, in
Starobjelsk bei Charkow und in Ostaschkowa bei Kalinin. Zu Beginn des Jahres
1940 gaben die Lagerbehörden den Gefangenen bekannt, daß die Lager bald
aufgelöst und die Gefangenen ermächtigt würden, nach Hause zurückzukehren.
Es wurden genaue Listen erstellt, auf denen die Orte verzeichnet waren, nach
denen sich die Gefangenen nach ihrer Freilassung begeben wollten. Zu jener
Zeit befanden sich 5000 Gefangene, darunter 4500 Offiziere, in Kozielsk, 3920
Gefangene, meistens Offiziere, in Starobjelsk und 6570 Gefangene, darunter
3000 Offiziere, in Ostaschkowa.*) Ab 5. April begannen die Souqetbehorden die
Liquidierung der Lager, die bis Mitte Mai dauerte; täglich wurden 60 bis 300
Mann aus den Lagern weggeschafft. Von Kozielsk aus wurden die Gefangenen
in der Richtung nach Smolensk weggeführt. Etwa 400 Personen wurden im
Juni 1940 nach Grjasowez (Wologda) deportiert.
Als die polnische Regierung nach dem Abschluß des polnisch-russischen Ab¬
kommens vom 30. Juli 1941 und nach der Unterzeichnung des Militärabkommens
vom August 1941 die Bildung der polnischen Armee in der Sowjetunion vor¬
nahm, war anzunehmen, daß die Offiziere der erwähnten Lager die Kader der
Armee bilden würden. Ende August 1941 traf eine Gruppe polnischer Offiziere
aus Grjasowez in Buzuluk ein, wo sich polnische Verbände — darunter kein
einziger Offizier — befanden. Im allgemeinen wurden 8300 polnische Offiziere
vermißt neben 7000 weiteren Polen, die zur Zeit der Liquidierung noch in den
Lagern waren.
Der polnische Botschafter Kot und General Anders intervenierten bei den
zuständigen Sowjetbehörden, um sie zu veranlassen, eine Untersuchung durch-
zuführen. Am 6. Oktober 1941 kam Botschafter Kot bei seinen Besprechungen
mit Stalin und Molotow wiederholt auf diese Angelegenheit zu sprechen, und
er hob den Umstand hervor, daß er im Besitze von Listen mit den Namen der
Gefangenen sei. Am 3. Dezember trat General Sikorski bei seinem Besuch in
Moskau im Laufe der Unterredung mit Stalin für die Freilassung aller polnischen
Kriegsgefangenen ein und übergab Stalin für den Fall, daß keine Listen vor¬
handen wären, eine von Mitgefangenen aufgestellte Liste mit den Namen von
3843 Offizieren*). Stalin versicherte Sikorski, daß die Amnestie allgemein sei, so¬
wohl die Militär- wie die Zivilpersonen umfasse und daß alle polnischen Offi¬
ziere von der Sowjetregierung freigelassen worden seien. Eine zusätzliche Liste
mit den Namen von 800 Offizieren wurde am 18. März 1942 von General Anders
Stalin übergeben, doch ist kein einziger dieser Offiziere zur polnischen Armee
gestoßen. Außerdem intervenierte der polnische Botschafter in London, Graf
Raczynski, am 28. Januar 1942 beim russischen Botschafter Bogomolow und über¬
gab ihm eine Note der polnischen Regierung. In einer vom 13. März 1942 datier¬
ten Note teilte Bogomolow dem Grafen Raczynski mit, daß im Einklang mit der
*) Die „Neue Zürcher Zeitung" vom 17. April 1943 bringt folgende Angaben: in Staro¬
bjelsk 4920 Gefangene, in Ostaschkowa 6570 Gefangene, darunter 380 Offiziere.
143
Verordnung des Exekutivausschusses des Obersten Sowjets vom 12. August 1941
und gemäß den Erklärungen des Volkskommissariates für Auswärtige Ange¬
legenheiten vom 8. und 19. November 1941 volle Amnestie für alle Zivil- und
Militärpersonen gewährt worden sei. Am 19. Mai 1942 richtete Botschafter
Kot an das russische Außenkommissariat ein Memorandum, in dem er sein Be¬
dauern über die Weigerung zum Ausdruck brachte, die Gefangenenlisten heraus¬
zugeben. Kot gab sein Interesse für das Schicksal der Gefangenen zu ver¬
stehen und wies auf den Umstand hin, daß die betreffenden Offiziere nicht wäh¬
rend der militärischen Operationen gegen die Deutschen verschwunden seien.
Die polnische Botschaft in Kuibyschew und die polnische Regierung erhielten
keine Auskunft über den Aufenthaltsort der polnischen Offiziere und anderer
polnischer Kriegsgefangener, die aus den drei erwähnten Lagern deportiert wor¬
den waren".*)
31. Aus dem ersten Ableugnungsversuch Moskaus vom 16. April 1943
„In den letzten zwei oder drei Tagen verbreiten die Goebbelsschen Verleumder
gehässige Greuelmärchen über eine angebliche Massenhinrichtung polnischer
Offiziere durch sowjetische Organe im Frühjahr 1940 im Gebiet von Smolensk.
In dieser neuen scheußlichen Erfindung schrecken die deutschen Faschisten¬
kanaillen nicht vor den schamlosesten und schändlichsten Lügen zurück. ... In
ihren ungeschickt fabrizierten Lügen über zahlreiche Gräber, die von den Deut¬
schen bei Smolensk entdeckt worden sein sollen, erwähnen die Goebbelsschen
Verleumder das Dorf Gnezdowaja. Aber diese Schurken verschweigen die
Tatsache, daß sich genau bei dem Dorf Gnezdowaja die archäologischen Um¬
grabungen des historischen „Grabes von Gnezdowaja" befinden. Die hitle-
ristischen Schwindler bedienen sich gröbster Fälschungen und jonglieren mit
den Tatsachen, wenn sie die verleumderischen Greuelmärchen über angebliche
von den Russen im Frühjahr 1940 begangene Grausamkeiten in Umlauf
bringen. . . . Die durchtriebenen deutschen Faschisten werden jedoch niemanden
durch ihre scheußlichen Lügen und Verleumdungen täuschen können.“
32. Aus dem Leitartikel der „Isvestija" vom 17. April 1943
„Bereits seit zwei Wochen verbreitet die deutsche Regierung lügnerische Be¬
hauptungen über_die UdSSR., und zwar aus dem Grund, um die Freundschaft
zwischen Polen und UdSSR, zu untergraben.
In polnischen Regierungskreisen wurden die deutschen Behauptungen leider
benützt, um seither auch einen Feldzug im Radio und in der Presse gegen die
*) Fortsetzung siehe Dokument 19.
144
J
UdSSR, zu eröffnen. Mehr noch: die polnische Regierung hielt es für not¬
wendig, sich an das Internationale Rote Kreuz zu wenden, ohne vorher von der
UdSSR, eine Aufklärung über die lügnerischen deutschen Behauptungen zu ver¬
langen. Während die Sowjetunion alle ihre Kräfte anspannt, um den gemein¬
samen Feind des polnischen und russischen Volkes zu vernichten, fällt die
polnische Regierung der Sowjetunion in den Rücken. . . .
Schon seit einiger Zeit erschienen in der polnischen Presse Artikel, in denen
die imperialistische polnische Regierung Ansprüche auf Teile des russischen
Territoriums stellte. Es ist durchsichtig, daß die eben ei»geleitete polnische
Kampagne auch nur zu dem Zweck inszeniert wurde, um von der Sowjetunion
während ihrer schweren Kämpfe gegen die Feinde Zugeständnisse zu er¬
pressen.“ ...
33. Moskaus Gegenerklärung zu der Anklage des Generalleutnants Kukiel
vom 21. April 1943*)
„Zur Beantwortung einer Reihe von Anfragen wurde die TASS-Agentur er¬
mächtigt, zu erklären, daß der als Antwort auf das herausfordernde Communique
des polnischen Verteidigungsministeriums in der „Prawda" vom 19. April unter
dem Titel „Hitlers polnische Mitarbeiter" erschienene Leitartikel voll und ganz
die Haltung wiedergibt, die von den führenden Kreisen der Sowjetunion in dieser
Frage eingenommen wird.
Die von der Regierung Sikorski am 17. April zum gleichen Thema abgegebene
Erklärung**) ist nicht geeignet, die Atmosphäre zu verbessern, sie verschlimmert
sie im Gegenteil, denn diese Erklärung ist mit dem genannten herausfordernden
Communiqu6 solidarisch. Ein derartiges Vorgehen heißt nichts anderes, als den
deutschen Besatzungsbehörden beistehen, um es ihnen zu ermöglichen, die gegen
das russische und das polnische Volk verübten Verbrechen zu verhüllen.
Die Tatsache, daß die gegen die Sowjetunion gerichtete Kampagne in der
deutschen und in der polnischen Presse zu gleicher Zeit begonnen hat und sich
auf der gleichen Basis weiterentwickelt — eine erstaunliche Tatsache — , läßt
darauf schließen, daß die antisowjetische Kampagne auf Grund eines vorher
erzielten Einvernehmens zwischen den deutschen Besatzungsbehörden und den
Pro-Hitler-Elementen geführt wird, die in der Regierung Sikorski an der Arbeit
sind. Die Erklärung der polnischen Regierung beweist, daß diese Pro-Hitler-
Elemente großen Einfluß besitzen und daß sie sich zur Verschlechterung der
Beziehungen zwischen Polen und der Sowjetunion entschlossen haben.“
*) Siehe Dokument 30.
**) Siehe Dokument 20.
Der Mord von Katyn Bg. 10
145
34. Die Erklärung Molotows vom 26. April 1943 an den Vertreter der polni¬
schen Emigranten in Kuibyschew, Römer
»
„Herr Botschafter, im Aufträge der Regierung der Union der sozialistischen
Sowjet-Republiken habe ich die Ehre, der polnischen Regierung folgendes zur
Kenntnis zu bringen:
Die sowjetische Regierung betrachtet die Haltung, die von der polnischen
Regierung der UdSSR, gegenüber in der letzten Zeit angenommen wurde, als
vollkommen anormal und als Verstoß gegen alle Regeln und Normen in den
gegenseitigen Beziehungen der beiden verbündeten Länder. Der gegen die
Sowjetunion gerichtete Verleumdungsfeldzug, der von den deutschen Faschisten
im Zusammenhang mit den von ihnen selbst im Raum von Smolensk auf dem
von deutschen Truppen besetzten Gebiet getöteten polnischen Offiziere ent¬
fesselt wurde, ist unmittelbar darauf von der polnischen Regierung aufgenommen
und von der amtlichen polnischen Presse mit allen Mitteln geschürt worden.
Nicht allein, daß die polnische Regierung der schändlichen faschistischen Ver¬
leumdung der UdSSR, auf keine Weise Widerstand leistete, nein, sie hat es nicht
einmal für notwendig gehalten, an die sowjetische Regierung irgendwelche
Fragen oder Bitten üm eine Erklärung zu diesem Thema zu richten.
Die hitleristischen Behörden, die dieses ungeheuerlichen Verbrechens an den
polnischen Offizieren schuldig sind, spielen eine Untersuchungskomödie, und
um sie zu organisieren, haben sie sich gewisser polnischer faschistenfreundlicher
Elemente bedient, die von ihnen aus dem besetzten Polen rekrutiert wurden,
wo sich alles unter der Ferse Hitlers befindet und wo kein ehrlicher Pole
ein offenes Wort sagen darf. Das Internationale Rote Kreuz ist sowohl von der
polnischen wie von der hitleristischen Regierung aufgefordert worden, ,eine Unter¬
suchung durchzuführen'. Das Internationale Rote Kreuz ist gezwungen, unter
den Bedingungen des terroristischen Regimes mit seinen Galgen und seinen
Massenmorden an der Zivilbevölkerung, an dieser Untersuchungskomödie,
deren Regisseur Hitler ist, teilzunehmen. Es versteht sich von selbst, daß diese
Untersuchung', die überdies ohne Vorwissen der sowjetischen Regierung durch¬
geführt wurde, das Vertrauen keines Menschen gewinnen kann, so wenig ehren¬
haft er auch sein mag. Der Umstand, daß die gegen die Sowjetunion gerichtete
Kampagne gleichzeitig in der deutschen wie in der polnischen Presse begann,
und daß sie nacfT einem und demselben Plan durchgeführt wurde, läßt keinen
Zweifel daran, daß zwischen Hitler, dem Feind* der Alliierten, und der pol¬
nischen Regierung eine Fühlungnahme und eine Verbindung stattgefunden hat,
die die Durchführung dieser feindlichen Kampagne zum Ziel hatte.
Während die Völker der Sowjetunion in dem schmerzlichen Kampf gegen das
hitleristische Deutschland ihr Blut in Strömen vergießen und alle ihre Kräfte
146
für die Vernichtung des gemeinsamen Feindes der Völker Rußlands und Polens
sowie aller demokratischen und freiheitsliebenden Länder einsetzen, führt die
polnische Regierung einen verräterischen Dolchstoß nach der Sowjetunion zu¬
gunsten der Tyrannei Hitlers. Die sowjetische Regierung weiß, daß diese
Kampagne gegen die Sowjetunion von der polnischen Regierung unternommen
wurde, um einen Druck auf die sowjetische Regierung auszuüben zur Unter¬
stützung des falschen hitleristischen Verleumders, in der Absicht, ihm auf Kosten
der Interessen der sowjetischen Ukraine, Sowjetisch-Weißrußlands und
Sowjetisch-Litauens territoriale Zugeständnisse zu entreißen. Alle diese Um¬
stände zwingen die sowjetische Regierung, anzuerkennen, dfrß-die augenblick¬
liche Regierung von Polen, die sich auf einem Wege des geheimen Einverständ¬
nisses mit der hitleristischen Regierung befindet, in der Tat alle ihre Beziehun¬
gen als Verbündete zu der UdSSR, abgebrochen und der Sowjetunion gegenüber
eine feindliche Haltung angenommen hat. Als Folgerung aus allem Vorher¬
gehenden hat sich die sowjetische Regierung entschlossen, die Beziehungen zu
der polnischen Regierung abzubrechen. Ich bitte Sie, Herr Botschafter, den
Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung entgegenzunehmen.
gez. Molotow."
35. Aus dem Appell der polnischen Emigranten in London an die Regierung
der UdSSR, vom 28. April 1943
„Die polnische Regierung bestätigt, daß ihre Politik, die ein freundschaftliches
Verständnis zwischen Polen und Sowjetrußland anstrebt, und die sich auf die
Integrität und völlige Souveränität der polnischen Republik stützt, von der
polnischen Nation voll und ganz unterstützt wurde und unterstützt werden
wird. Da sich die polnische Regierung ihrer Verantwortung gegenüber ihrem
eigenen Volke und gegenüber ihren Verbündeten, deren Einigkeit und Solidari¬
tät die polnische Regierung als einen Grundstein für den zukünftigen Sieg be¬
trachtet, bewußt war, ist die polnische Regierung trotz der zahlreichen
tragischen Ereignisse, die von dem Augenblick an stattfanden, als die sovjeti-
schen Armeen das Gebiet der Republik am 17. September 1939 betraten, als
erste an die sowjetische Regierung herangetreten mit einem Vorschlag für ein
gegenseitiges Verständnis. Nachdem ihre Beziehungen zur Sowjetunion
durch den Vertrag vom 30. Juli 1941 und durch das Abkommen vom 4. Dezem¬
ber 1941 geregelt wurden, ist die polnische Regierung ihren Verpflichtungen
gewissenhaft nachgekommen. In enger Verbundenheit mit seiner Regierung
bringt das polnische Volk das höchste Opfer und führt einen unversöhnlichen
Kampf außerhalb seiner Grenzen gegen die deutschen Eindringlinge in Polen.
Jede Zusammenarbeit mit den Deutschen ist verschmäht worden. Im Lichte
dieser in der gesamten Welt bekannten Tatsachen haben di« polnische Re¬
gierung und die polnische Nation es nicht nötig, sich gegen irgendeine Ver¬
mutung hinsichtlich einer Fühlungnahme oder einer Verständigung mit Hitler
zu verteidigen.
Der Mord von Katyn Bg. 10*
147
Am 17. April 1943 brachte die polnische Regierung in einer öffentlichen Er¬
klärung kategorisch zum Ausdruck, Deutschland habe nicht das Recht, die Tra¬
gödie der polnischen Offiziere zugunsten seiner eigenen Pläne zu mißbrauchen.
In der gleichen Angelegenheit wurde dem bei der polnischen Regierung
akkreditierten russischen Botschafter eine Note übersandt, die wiederum die
Bitte enthält, Informationen zu geben, die dazu beitragen könnten, das Los
der vermißten Offiziere aufzuklären. Die polnische Regierung und das polnische
Volk richten ihren Blick in die Zukunft Im Namen der Solidarität der Ver¬
einigten Nationen und der elementaren Menschlichkeit rufen sie dazu auf, die
Tausende von Familien der polnischen bewaffneten Streitkräfte, die sich im
Kampfe befinden oder sich in Großbritannien oder im Mittleren Orient darauf
vorbereiten, ihren Teil zum Kampfe beizutragen, aus der Sowjet-Union frei¬
zulassen, ebenso die Zehntausende polnischer Waisen und Kinder, für deren
Erziehung sie die volle Verantwortung übernehmen würden und die jetzt dem
polnischen Volke besonders kostbar sind. Die polnische Regierung ruft zu
ihrer Freilassung auf. Sie behält sich das Recht vor, die Sache all dieser
Personen vor der Welt zu vertreten.
Schließlich fordert die polnische Regierung die Fortsetzung der Hilfsaktion
für die Masse der polnischen Staatsangehörigen, die in der Sowjet-Union blei¬
ben werden.
Es ist und wird die Pflicht aller polnischen Regierungen sein, die Rechte
Polens und der polnischen Bürger zu verteidigen.
Die Grundsätze, für die die Vereinigten Nationen kämpfen, sowie der Einsatz
aller Kräfte für die Stärkung der Solidarität in diesem Kampf bleiben unver¬
rückbare Grundlage der Politik der polnischen Regierung."
36. Erklärung der polnischen Kommunistin Wanda Wasiljewska, Mitglied des
Obersten Sowjets, vom 28. April 1943
„Das polnische Volk hat der "jetzigen polnischen Regierung niemals Voll¬
macht zur Uebernahme der Funktionen der früheren Regierung erteilt, die aus
Polen flüchtete. Sikorski ist nicht nur weit davon entfernt, die Polen in ihrem
eigenen Lande zu präsentieren, sondern repräsentiert nicht einmal die Polen
im Auslande, weil die letzteren gegen Hitler kämpfen, während die polnische
Regierung das Gegenteil tut."
37. Komment arider schweizerischen „Liberte" zum sowjetisch-polnischen Kon¬
flikt vom 27. April 1943
„Die Sowjetregierung hätte ihrerseits verlangen können, daß das Rote Kreuz
die Tatsachen aufklärt, sie hätte damit gezeigt, daß sie eine Konfrontierung nicht
fürchtet. Die Moskauer Regierung hat das aber nicht getan, sondern soll der
polnischen Regierung mitgeteilt haben, daß sie alle Beziehungen mit ihr abbricht
und warf dieser voi, die deutschen Beschuldigungen zu ihren eigenen gemacht
148
zu haben. Dieser Vorwurf ist nicht begründet. Die polnische Regierung hat
sich nicht an Deutschland gegen die Sowjetregierung angeschlossen. Sie hat
wohl das Rote Kreuz ersucht, die deutschen Beschuldigungen nachzuprüfen.
Ein anderes Verhalten wäre unverständlich gewesen. Die polnische Regierung
hätte ihre Pflicht versäumt, wenn sie bei der Nachricht von der Auffindung
eines Massengrabes polnischer Offiziere gleichgültig geblieben wäre.
Die Sowjetregierung erklärte, daß es sich bei den polnischen Offizieren im
Walde von Katyn um Opfer der Deutschen handelt. Warum also verweigert
sie eine Untersuchung? Warum bezeichnet sie dies von vornherein als Komödie?
Das alles ist nur ein schäbiger Vorwand. Wenn die SowjetTlneinen, daß die
polnische Regierung gewisse territoriale Zugeständnises erlangen wolle, so ist
das aufschlußreich. Wir kommen damit zum Ausgangspunkt des polnisch¬
russischen Zerwürfnisses, nämlich zur Frage der Grenzen Polens. Von einer
Regelung dieser Grenzfragen will die Moskauer Regierung nichts hören. Die
Verleugnung der Leichenfunde im Walde von Katyn ist nur ein Vorwand, um
durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen die lästigen polnischen
Demarchen los zu werden/4
38. „Nineteenth Century“, Juni 1943, über die russischen Maßnahmen gegen
die Polen
„ . Als das angebliche Vorhandensein von Gräbern polnischer
Offiziere von den Deutschen bekanntgegeben wurde, machte es der Zustand
der Öffentlichen Meinung in Polen der polnischen Regierung unmöglich, über¬
haupt nichts zu unternehmen. Sie wandte sich daher an das Internationale
Rote Kreuz mit dem Ersuchen, eine Untersuchung vorzunehmen. Das Rote
Kreuz konnte auf dieses Ersuchen nicht ohne Heranziehung der beteiligten
Mächte eingehen. Daß zumindest Rußland seine Zustimmung versagen würde,
muß von vornherein klar gewesen sein. Diese Weigerung kann auch nicht
ohne weiteres als unvernünftig verurteilt werden . Wäre das polnische
Ersuchen auf nichts weiter als eine Absage seitens des Roten Kreuzes ohne
weiteren Kommentar seitens der beteiligten Mächte gestoßen, würde die Ange¬
legenheit wenig Aufsehen erregt haben. Aber die russische Regierung reagierte
auf eine Art und Weise, die die ganze Krise offenbarte. Die britische Oeffent-
lichkeit wurde zum erstenmal gewahr, daß tatsächlich eine Krise vorhanden
war. Die polnische Regierung wurde Gegenstand eines Wortfeldzuges, der von
der russischen Regierung und der russischen offiziellen und inspirierten Presse,
und zwar sowohl in Rußland als auch in England, mit äußerster Heftigkeit ge¬
führt wurde. „Die ministeriellen Kreise des General Sikorski" und insbeson¬
dere der polnische Kriegsminister wurden als Komplicen Hitlers hingestellt.
Die polnische Regierung wurde beschuldigt, „mit den Hitleristen in Berührung
und Uebereinkunft getreten zu sein", sich „perfide aufzuführen" und „einen
verräterischen Schlag gegen die gemeinsame Sache'* geführt zu haben. Es
wurde aber kein Beweis erbracht, um diese Anschuldigungen zu erhärten. Am
149
26. April kündigte die russische Regierung an, daß sie beschlossen habe, die
diplomatischen Beziehungen zu Polen abzubrechen.
Aber wie stand es mit den 8300 vermißten polnischen Offizieren? Das pol¬
nische Ersuchen an das Internationale Rote Kreuz hatte den Russen zum min¬
desten die eine kategorische Behauptung entrissen, nämlich, daß diese Offiziere
im Sommer 1941 bei Smolensk in die Hände der Deutschen gefallen wären und
die Deutschen sie ermordet hätten. Wenn aber die russische Regierung wußte,
daß dem so war, warum teilte sie dann ihr Wissen der polnischen Regierung
nicht in Beantwortung der wiederholten Anfragen mit, die diese in der zweiten
Hälfte des Jahres 1941 und Anfang 1942 an sie richtete? Und warum war nichts
über das Schicksal dieser Offiziere von der Zeit an, als man zuletzt von ihnen
hörte (Frühjahr 1940) bis zu der Zeit (Sommer 1941), als nach russischer Be¬
hauptung die Deutschen sie gefangennahmen, bekannt? Darüber hinaus ist es
unbegreiflich, wie 8300 Offiziere, die sich als Kriegsgefangene in russischem
Gewahrsam befanden, von den Deutschen gefangengenommen werden konnten,
ohne daß die russischen Behörden davon Kenntnis erhielten. Wenn diese Offi¬
ziere vom Feinde gefangengenommen worden sein sollen, so müssen einige
Zeugen der Gefangennahme vorhanden sein oder zum mindesten müßten die
Offiziere bald darauf vermißt worden sein. Es wäre daher für die russische
Regierung ein leichtes gewesen, dieses, wenn sie zu dieser Zeit vermutet hätte,
daß die polnischen Offiziere auf diese Weise verschwunden wären, zu sagen,
als das polnisch-russische Abkommen 1941 unterzeichnet wurde, anstatt zu
sagen, daß sie alle aus den russischen Internierungslagern freigelassen worden
seien, so daß die polnischen Autoritäten ständig mit ihrer Ankunft rechneten.
Rußland ist für die 8300 Offiziere verantwortlich, aber es ist bisher nicht in
der Lage gewesen, über ihren Verbleib Aufschluß zu geben, außer durch die
bisher unbestätigte Behauptung, daß sie von den Deutschen ermordet worden
seien.
Das furchtbare und düstere Geheimnis machte die russisch-polnische Krise
noch komplizierter. Man muß diese Seite kennen, um die Krise als solche zu
verstehen. Aber nicht nur diese allein.
Als die russische Armee Ostpolen besetzt hatte, begannen die russischen
Militär- und Zivilbehörden, polnische Männer, Frauen und Kinder in einer Zahl,
die insgesamt auf mehr als 1 Million Menschen anzusetzen ist, in das Innere
Rußlands zu verschicken. Das Schicksal dieser Deportierten, von denen die
meisten noch iiTkußland sind, stellt eine fürchterliche menschliche Tragödie
dar, von der der englischen Oeffentlichkeit noch so gut wie nichts bekannt
geworden ist. Neben den Polen befinden sich unter den Deportierten auch viele
Ukrainer und Juden . Als der polnisch-russische Vertrag unterzeichnet
wurde, schien es so, als sollten solche Ungerechtigkeiten ihr Ende linden. Die
polnische Armee in Rußland wurde nur langsam gebildet und der Hauptgrund
dafür lag in den riesigen Entfernungen, die die Leute zurücklegen mußten, die
aus dem Gefängnis oder ihrem Exil freigelassen wurden, bevor sie die pol¬
nischen Auffanglager erreichen konnten, von der Nichtankunft der 8300 Offi¬
ziere zu schweigen. Daß die Polen „sich weigerten, für Rußland zu kämpfen“,
ist unwahr und wurde von den Russen erst später zu einer Zeit^ behauptet, als
Rußland seine Kampagne gegen die polnische Regierung begann.
Es wurde sehr bald offenbar, daß die russischen Behörden keine organisierte
polnische Armee auf russischem Boden dulden wollten. Polnische Bataillone
wurden zwar gebildet, jedoch außerordentlich unzureichend ausgerüstet. Die
meisten von ihnen erhielten nur ein paar Gewehre und zu j&dem nur ein paar
Schuß Munition. Die polnische Regierung verlangte mit Unterstützung der eng¬
lischen Regierung, daß eine polnische Armee im Mittleren Osten gebildet, von
Großbritannien ausgerüstet werden und unter britischem Oberkommando
kämpfen sollte. Diesem Verlangen wurde stattgegeben. Polen, manche von
ihnen in Begleitung ihrer Familien, begannen in Iran einzutreffen, wo sie eine
Armee von 30 000 Mann bildeten, dazu die Karpaten-Brigade, die im Afrika-
Feldzug eine große Rolle gespielt hat. Jedoch wurde nach einer gewissen Zeit
die Auswanderung auf Befehl der russischen Regierung gestoppt.
Am 1. Dezember 1941 bestätigte die russische Regierung ihr Dekret vom No¬
vember 1939, durch das alle in Ostpolen domizilierten Personen die russische
Staatsangehörigkeit erhielten mit Ausnahme derer, die ausdrücklich als von
polnischer Nationalität bezeichnet wurden. Das bedeutet, daß die polnischen
Staatsangehörigen, die der ukrainischen, weißrussischen und jüdischen Minorität
angehörten und auf dem Gebiet der polnischen Republik im Jahre 1939 wohn¬
haft waren, zu russischen Staatsangehörigen gemacht wurden. Die Russen
gingen dazu über, alle wehrfähigen Personen, die unter dieses Dekret fielen, für
die Rote Armee einzuziehen. Am 16. Januar 1943 erklärte die russische Re¬
gierung in einer Note an die polnische Botschaft in Kujbyschew, daß die Aus¬
nahme, die zugunsten von Personen „polnischer Nationalität' gemacht worden
war, aufgehoben würde. Die gesamte Bevölkerung Ostpolens wurde damit zu
einem Teil der Bevölkerung Rußlands erklärt. In der gleichen Note erklärte
die russische Regierung den Polen, daß deren „Anspruch auf die westlichen
Gebiete der Ukraine und Weißrußlands zu den russischen „Souveränitätsrech-
ten" in Widerspruch stände. Der genannte „Anspruch“ war von Polen nie¬
mals erhoben worden, noch hätte er erhoben werden können. Denn ihn er¬
heben hätte bedeutet, daß Polen auf etwas einen Anspruch erhob, was ihm ge¬
hörte und als sein Besitz von Rußland selbst wie auch von Großbritannien
anerkannt worden war. Die Bedeutung der russischen Note ist klar; sie ver¬
kündet ganz einfach, daß hinsichtlich der polnisch-russischen Grenze der pol¬
nisch-russische Vertrag vom Juli 1941 ungültig ist, und daß der deutsch-russische
Vertrag vom September 1939 hinsichtlich dieser Grenze wieder gültig wird. Mit
anderen Worten: Rußland hat die sogenannte „Ribbentrop-Molotow-Linie“ erneut
bestätigt und die Re-Annexion von Ostpolen proklamiert. Daß diese Handlungs-
151
weise einen Bruch der Zusicherungen bedeutet, die die russische Regierung im
Vertrag vom Juli 1941, im englisch-russischen Vertrag vom Juni 1942 wie auch
in anderen Verträgen, Abkommen und Verpflichtungen gegeben hat, wird
jedem unparteiischen Leser klar sein.
Da alle polnischen Untertanen auf russischem Gebiet — auch in Ostpolen —
durch die neuen russischen Gesetze russische Untertanen geworden sind, kann
es gemäß diesen Gesetzen keine Polen mehr in Rußland geben. Dennoch hat
sich seither unter offiziellem russischem Schutz eine „Union polnischer Patrioten
in Sowjetrußland" gebildet. Ein eigenes Organ „Freies Polen" ist ebenfalls
in Kujbyschew aufgemacht worden und angeblich polnische Einheiten werden
zusammengestellt, um unter russischem Kommando zu kämpfen. Und alle diese
Dinge werden von Leuten gemacht, die, wie die Russen behaupten, Polen sind
in einem Land, wo die Polen aufgehört haben, offiziell zu existieren. Den Vor*
sitz der „Union der polnischen Patrioten" führt eine Schriftstellerin namens
Wanda Wasilewska, die im September 1939 zu den Russen überging. Thr
Mann ist ein gewisser Korneitschuk und fördert ebenfalls die antipolnische
Kampagne. Er ist stellvertretender Volkskommissar für auswärtige Angelegen¬
heiten, also russischer Regierungsbeamter. Wanda Wasilewska selbst ist Mit¬
glied des Obersten Sowjets und damit der russischen Verwaltung. Keiner von
beiden ist polnischer Untertan; beide sind Russen. Sie ist für ihre Verdienste
in der Wortkriegführung (ihr Wortschatz an Beleidigungen ist erstaunlich
groß) mit dem Range eines Obersten der Roten Armee belohnt worden — eine
Ehre, die man selbst der schrecklichen Ludmilla Pavlichenko versagt hat, die
kürzlich London besuchte und angeblich über 100 Deutsche mit eigener Hand
getötet haben soll.
Inzwischen hat sich Stalin für ein „starkes und unabhängiges Polen" erklärt.
Dem unparteiischen Beobachter erscheint die offene Polemik gegen die pol¬
nische Regierung, die Reden und Rundfunkerklärungen, die darauf abgestellt
sind, den Klassenkampf und den Auseinanderfall Polens zu fördern und vor¬
zeitige Erhebungen zu beschleunigen — gar nicht zu reden von der Annexion
von halb Polen und der Deportation von mehr als einer Million polnischer
Bürger — schwerlich als ein Weg, der zur Errichtung eines „starken und unab¬
hängigen Polen" hinführt."
152
B. Die Verhandlungen zwischen USA., Großbritannien
und der Sowjetunion
39. Note des stellvertretenden Direktors der politischen Abteilung des fran¬
zösischen Außenministeriums über die russischen Grausamkeiten in Polen
vom 18. Mai 1940
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paut avolr ^jtoun® *por pratlqua at paut prdeeoter d'aitrt
Port das loco nvfa lenta da oaxaottre polltlque./.
Deutsche Uebersetzung
Der englische Botschafter hat der politischen Abteilung mitgeteilt, daß die
polnische Regierung der britischen Regierung die Veröffentlichung einer ge¬
meinsamen englisch-französisch-polnischen Erklärung vorgeschlagen hat, in der
gegen die von den Russen in Polen begangenen Grausamkeiten protestiert
0
153
werden soll. — Das Foreign Office hält unter den gegenwärtigen Umständen
eine derartige Kundgebung für inopportun, da sie keinerlei praktische Bedeutung
habe, andererseits aber Unzuträglichkeiten politischer Art bieten kann.
40. Stellungnahme der „Times" vom 29. April 1943
„Die britische Regierung war gestern noch den ganzen Tag über bemüht, den
Bruch zwischen der Sowjetregierung und der polnischen Regierung zu beseitigen.
Das muß ruhig und vorsichtig geschehen; ein Fortschritt, soweit er überhaupt
erzielt werden kann, kann nahezu zwangsläufig nur allmählich kommen. Mittags
sah Mr. Eden den polnischen Premierminister und Oberbefehlshaber General
Sikorski und den polnischen Außenminister Graf Raczynski. Am Nachmittag
empfingen Mr. Churchill und Mr. Eden die beiden polnischen Führer abermals in
Downing Street Nr. 10 zu einer ähnlichen Konferenz wie der vom Dienstag. Den
ganzen Tag über stand die britische Regierung mit Washington und Moskau in
Verbindung; Botschaften sollen zwischen den höchsten Regierungsstellen aus¬
getauscht worden sein.
Im Laufe des Abends gab die polnische Regierung nach einer Kabinettsitzung
ihre erste öffentliche Erklärung ab, seitdem Moskau die Beziehungen zu ihr
unterbrach bzw. abbrach. Die Erklärung ist zurückhaltend im Ton, weist aber
mit Nachdruck alle Anschuldigungen über ein Zusammenspiel mit den Deutschen
zurück, gegen welche die ganze polnische Nation kämpfe. Nach einer erneuten
Erklärung darüber, daß die polnische Regierung alle Abkommen mit der Sowjet¬
union treulich erfüllt habe und dieses freundliche Einvernehmen aufrechtzuer¬
halten suche, wird weiter erklärt, daß sie — und das polnische Volk — auf die
Zukunft vertrauten. Dies ist ein bezeichnender Satz, der deutlich zu verstehen
gibt, daß man nicht auf einer Untersuchung der Gräber von Katyn bestehen will.
Die Erklärung erwähnt weder die Gräber noch den Antrag der polnischen Regie¬
rung an das Internationale Rote Kreuz.
An dieser Stelle appelliert die Regierung im weiteren „wegen der Freilassung
aus der UdSSR, der Tausende von Familien der polnischen Streitkräfte außer
der Freilassung immer noch in der UdSSR, befindlicher polnischer Soldaten
selbst. Mit Bezug auf die Zukunft Polens selbst wirft die polnische Regierung
nicht die Frage bestimmter Grenzen auf, sondern proklamiert „die Integrität
und volle Souveränität der polnischen Republik*’."
41. Die „Times" zu den Besprechungen in London und Moskau vom 30. April 1943
„Die Bemühungen der Alliierten, den Bruch zwischen der Sowjetregierung
und der polnischen Regierung zu beseitigen, wurden gestern fortgesetzt. In
154
London empfing Mr. Eden den Sowjetbotschafter Maisky und teilte ihm die
Ansicht der britischen Regierung nach ihren Besprechungen mit der ameri¬
kanischen Regierung und mit den polnischen Führern, dem Premierminister
General Sikorski und dem Außenminister Graf Raczynski, zu dem Problem mit.
Moskau jedoch scheint im Augenblick der hauptsächliche Mittelpunkt für
Nachfragen und Meinungsaustausch geworden zu sein. Sir Archibald Clark
Kerr, der britische Botschafter, und Admiral Standley, der amerikanische Bot¬
schafter, haben vollständige Berichte von ihren Regierungen erhalten, die über¬
einstimmend den ganzen Streit bedauern und einen Ausweg daraus suchen. Ihre
Ansichten sind der Sowjetregierung bereits weithin bekannT~und werden ihr
jetzt wahrscheinlich von den Botschaftern noch mehr im einzelnen ausein¬
andergesetzt werden. Der polnische Botschafter Römer ist von Moskau bereits
nach Kuibyschew abgereist.
Es wird allgemein erwartet, daß man von der Forderung der polnischen Re¬
gierung, daß das Internationale Rote Kreuz die Gräber zu Katyn untersuchen
solle, nichts mehr hören werde.
Wie man wohl weiß, war diese Forderung nicht mehr als der Funken, der
das Pulver entzündete. Einige der tieferen Ursachen des schlechten Einver¬
nehmens wurden in der gestern morgen veröffentlichten Note der polnischen
Regierung erwähnt, welche die „Freilassung aus der UdSSR, der Tausende von
Familien .polnischer Soldaten" und „die Freilassung der polnischen Soldaten
selbst" verlangte. Hiermit wird sofort ein äußerst verwickeltes Problem auf-
geiollt, das die Frage nach der gegenwärtigen Staatszugehörigkeit vieler dieser
Leute einschließt. Das erste öffentliche Echo in Moskau auf diese Erklärung
scheint ungünstig zu sein. Sowjetische Stellen ihrerseits beklagen sich noch
immer darüber, daß viele Erklärungen von Polen im Auslande scharf anti¬
sowjetisch gewesen sind, trotz der von der polnischen Regierung offiziell fest¬
gelegten Politik." '
42. Erklärung des britischen Außenministers Eden vom 4. Mai 1943
.... „Die Regierung Seiner Majestät hat alle Anstrengungen gemacht, um
die Polen wie auch die Russen zu überreden, nicht zuzulassen, daß die deut¬
schen Manöver auch nur den Schein eines Erfolges hätten. Mit dem größten
Bedauern erfuhr sie deshalb, daß die sowjetische Regierung, sich auf den Appell
der polnischen Regierung an das Internationale Rote Kreuz hin, den deutschen
Bericht nachzuprüfen, gezwungen fühlte, ihre Beziehungen zur polnischen Re¬
gierung abzubrechen. Die Regierung Seiner Majestät möchte die Schuld an
diesen Ereignissen niemandem außer dem gemeinsamen Feind zuschreiben. Ihr
einziger Wunsch ist, daß diese Differenzen zwischen den beiden Angehörigen
der Vereinigten Nationen so bald als möglich beigelegt und daß die Beziehun¬
gen zwischen der Sowjetunion und Polen wiederhergestellt werden zu jener
Basis der Zusammenarbeit, die trotz aller Schwierigkeiten zwischen Marschall
155
Stalin und General Sikorski geschaffen worden ist, und die sich als von so
großem Wert für die Sache der Vereinigten Nationen bewiesen hat und für
das zukünftige Wohl Europas von weitreichender Bedeutung ist. Bei der Durch¬
führung dieser Politik arbeitete die Regierung Seiner Majestät natürlich aufs
engste mit der Regierung der Vereinigten Staaten zusammen. Sie vertraut dar¬
auf, daß die staatsmännische Kunst, die zum Abschluß des sowjetisch-polni¬
schen Abkommens vom 13. Juli 1941 führte, wiederum erfolgreich sein wird,
wie sie schon einmal Erfolge erzielt hat."
43. Zurücknahme des Appells der polnischen Emigranten an das Internationale
Rote Kreuz vom 30. April 1943
Die Polnische Telegraphen-Agentur veröffentlichte gestern abend die fol¬
gende Erklärung:
,,In ihrer Verlautbarung vom 28. April ist die polnische Regierung nicht auf
ihren Appell an das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes zurückgekom¬
men, die in der Nähe von Smolensk entdeckten Gräber polnischer Offiziere zu
untersuchen, deren Entdeckung von der deutschen Propaganda ausgeschlachtet
wurde. Das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes hat in seiner Antwort
an die polnische Regierung die Schwierigkeiten auseinandergesetzt, die im
Wege ständen, um dem polnischen Ersuchen zu entsprechen. Unter diesen Um¬
ständen betrachtet die polnische Regierung ihren Appell als erledigt."
44. Aus der Rundfunkansprache des Generals Sikorski vom 3. Mai 1943
„Nachdem wir die Bedrohung durch die gesamte Militärmacht Deutschlands auf
uns genommen und unser tausendjähriges Erbe bei Verteidigung der Unberührt¬
heit und Souveränität für die Ehre der polnischen Nation in die Waagschale
geworfen haben, kann uns niemand einen Vorwurf daraus machen, daß wir nicht
wünschen, die gleichen Werte zugunsten eines unserer Alliierten zu opfern.
Wir glauben, daß unser Märtyrertum und Kampf bei der gemeinsamen Sache uns
unpassende Vorwürfe ersparen und es unmöglich machen, daß Ansprüche auf
unser Land, das so schmerzvoll durch Blut freigekauft wurde, vorgebracht
werden könnten. Es war immer und wird weiterhin einer der führenden Grund¬
sätze der polnischen Regierung und der ganzen polnischen Nation bleiben, die
freundlichen Beziehungen mit Sowjetrußland zu sichern, und daher müssen die
Dinge, die uns trennen, so bald als möglich beseitigt werden.
Wir erwartenr-von den sowjetischen Behörden, daß sie Zehntausende von
Angehörigen polnischer Soldatenfamilien aus den UdSSR, zurückkehren lassen,
zusammen mit Zehntausenden polnischer Kinder und Waisen. Wir fordern
ferner die Freilassung der waffenfähigen Männer und abschließend die Weiter¬
führung des Wohlfahrts- und Unterstützungs Werkes für die nach 1939 nach Ru߬
land deportierten polnischen Bürger, bis diese die Möglichkeit haben, in ihre
Heimat nach Polen zurückzukehren.
156
Immerhin sind dies keine Probleme, die die Einheit der Aliierten berühren
Die Lösung dieser Probleme wird vielleicht die Wiederaufrichtung diplomati¬
scher Beziehungen zwischen Polen und Rußland erleichtern. Aber es gibt
Grenzen hinsichtlich der Zugeständnisse, über die hinaus kein Angehöriger der
polnischen Nation gehen wird."
45. Der Brief Stalins an die „New York Times" vom 4. Mai 1943
„Am 3. Mai erhielt ich Ihre beiden Anfragen zu den polnisch-sowjetrussischen
Beziehungen. Hier sind die Antworten: Ihre erste Frage: Wünscht die Regierung
Rußlands nach einem Sieg über Deutschland ein starkes, unabhängiges Polen?
Meine Antwort: Ja. Ihre zweite Frage: Auf welche Grundlagen sollten Ihrer
Meinung nach die Beziehungen zwischen Rußland und Polen nach dem Kriege
gestellt werden? Meine Antwort: Auf der Grundlage fester, gutnachbarlicher
Beziehungen und gegenseitiger Achtung und, falls das polnische Volk dies
wünscht, auf der Grundlage einer Allianz, die den gegenseitigen Beistand gegen
die Deutschen, als die Hauptfeinde der Sowjetunion und Polens, vorsieht."
gez. J. Stalin."
46. Der stellvertretende Außenkommissar Wyschinsky über sowjetrussisch¬
polnische Beziehungen
Der stellvertretende Außenkommissar Wyschinsky gab am 6. Mai 1943 vor
Vertretern der britischen und amerikanischen Presse in Moskau folgende Er¬
klärung ab:
„Ich erachte es für notwendig, Sie im Zusammenhang mit den Untersuchungen,
die von einigen Vertretern der britischen und amerikanischen Presse bezüglich
der sowjetisch-polnischen Beziehungen angestellt wurden, im Namen des
Volkskommissariats für Auswärtige Angelegenheiten mit einigen Tatsachen und
Umständen bekannt zu machen, die mit diesem Problem in Zusammenhang
stehen. Dies ist zur Zeit umso notwendiger, da die gegenwärtige polnische Regie¬
rung unter dem Einfluß hitlerfreundlicher Elemente in ihren Reihen und in der
polnischen Presse den wohlbekannten Entschluß der sowjetischen Regierung
hervorrief, die Beziehungen zu der polnischen Regierung abzubrechen, während
die polnischen Behörden, die polnische Presse und der polnische Rundfunk
weiterhin zahlreiche falsche Erklärungen über die sowjetisch-polnischen Be¬
ziehungen in Umlauf setzen. Indem sie so handeln, ziehen sie sehr oft aus dem
Umstande Nutzen, daß die breite Oeffentlichkeit nicht über die wahren Tat¬
sachen unterrichtet ist, die mit diesen Beziehungen in Zusammenhang stehen.
1. Die polnischen Armee-Einheiten, die in der UdSSR,
aufgestellt wurden.
Nach dem Abschluß des polnisch-sowjetischen Uebereinkommens vom 13. Juli
1941 wurde in Uebereinstimmung mit dem Militärabkommen, das am 14. August
desselben Jahres von den sowjetischen und polnischen Kommandostellen abge-
0
157
schlossen wurde, mit der Aufstellung einer polnischen Armee auf dem Gebiet
der Sowjetunion begonnen. Gleichzeitig wurde durch ein Uebereinkommen
zwischen den sowjetischen und polnischen Kommandos die Gesamtstärke der
polnischen Armee mit 30 000 Mann festgesetzt: in Einklang mit dem Vorschlag
von General Anders wurde es als zweckdienlich befunden, die eine oder andere
Division, sobald sie zusammengestellt war, sofort an die sowjetisch-deutsche
Front zu entsenden. Die sowjetischen Militärbehörden, die auf Anweisung der
Sowjetregierung das polnische Kommando mit allen Mitteln bei der schnellsten
Regelung aller Probleme, die mit der beschleunigten Schaffung polnischer Ein¬
heiten verbunden waren, unterstützten, sorgten dafür, daß die in der Aufstellung
begriffene polnische Armee und die Einheiten der Roten Armee durchaus die
gleiche Versorgung erhielten. Durch die in Verbindung mit der Bildung und
Aufrechterhaltung der polnischen Armee ergriffenen Maßnahmen garantierte
die Sowjet-Regierung der polnischen Regierung ein zinsenfreies Darlehen in
einer Höhe von 65 Millionen Rubel, das später nach dem 1. Januar 1942 auf
300 Millionen Rubel erhöht wurde. Zusätzlich zu dieser von der Sowjet-Regie¬
rung überwiesenen Summe wurden mehr als 15 Millionen Rubel als nicht zurück¬
zuerstattende Zuschüsse an Offiziere der im Aufbau befindlichen polnischen
Armee-Einheiten verteilt. Es sollte beachtet werden, daß, obgleich die Stärke der
polnischen Armee ursprünglich auf 30 000 Mann festgelegt worden war, die
polnische Armee am 25. Oktober 1941 bereits 41 551 Mann einschließlich
2630 Offiziere umfaßte. Die Sowjet-Regierung nahm den im Dezember 1941 von
General Sikorski gemachten Vorschlag der polnischen Regierung auf Erweite¬
rung des polnischen Kontingents bis auf 96 000 Mann an. Infolge dieser Ent¬
scheidung wurde die polnische Armee mit sechs Divisionen gebildet und außer¬
dem wurde beschlossen, die Zahl der Offiziere, Schulreserve- und Armeever¬
stärkungseinheiten, die ursprünglich auf y 3000 Mann festgelegt war, auf
30 000 Mann zu erhöhen.
In Einklang mit dem Wunsch der polnischen Regierung wurde die ganze
Armee nach den südlichen Bezirken der UdSSR, verlegt, was hauptsächlich durch
die klimatischen Voraussetzungen bedingt war, und dort wurden Baulager und
Hauptquartiere eingerichtet, ferner wurden dort militärische Schulen und medi¬
zinische Einrichtungen untergebracht. Trotz der durch die Kriegszeit hervor¬
gerufenen schwierigen Bedingungen hatte die polnische Armee im Februar 1942
bereits die geplanten Divisionen aufgestellt, und sie zählte 73 415 Mann. Trotz
der wiederholten Versicherungen des polnischen Kommandos über seine Ent¬
schlossenheit, '"S^tne Einheiten sobald als möglich in Aktion treten zu lassen,
wurde jedoch die tatsächliche Entsendung dieser Einheiten an die Front dauernd
aufgeschoben. Als man mit der Aufstellung der polnischen Armee begann,
wurde der 1. Oktober 1941 für die Bereitstellung der Armee festgesetzt. Das
polnische Kommando erklärte außerdem, es halte es für zweckdienlich, seine
Divisionen einzeln an die Front zu entsenden, sobald ihre Aufstellung beendet
wäre. Wenn die Vorbereitung einiger Einheiten sich auch etwas verzögert hatte,
158
so war die Möglichkeit doch groß genug, in dieser Absicht zu handeln, wenn
nicht am 1. Oktober, dann einige Zeit später. Von dieser Möglichkeit wurde
jedoch kein Gebrauch gemacht, und das polnische Oberkommando warf noch
nicht einmal die Frage auf, wann die zusammengestellten Divisionen an die
sowjetisch-deutsche Front entsandt würden. Die sowjetische Regierung wartete
zunächst ab, doch fünf Monate nach Beginn der Formierung polnischer Ein¬
heiten, nämlich im Februar 1942, fragte die sowjetische Regierung an, wann die
polnischen Einheiten beginnen würden, gegen die Hitleristen zu kämpfen, und
erwähnte dabei die 5. Division als eine, die ihre Ausbildung bereits beendet
habe. Es kam zu einem Abkommen, in dessen einem Artikel e&Jieißt: Einheiten
der polnischen Armee werden an die Front gesandt werden, wenn sie volle
Kampfbereitschaft erreicht haben. In der Regel werden sie als Formationen aus-
marschieren, die nicht kleiner als eine Division sind, und werden in Ueberein-
stimmung mit den Operationsplänen des sowjetischen Oberkommandos einge¬
setzt werden. Trotz der so kategorischen Bestimmung des Abkommens erklärte
General Anders darauf im Namen der polnischen Regierung, nach seiner Mei¬
nung sei es nicht wünschenswert, daß Divisionen getrennt eingesetzt würden,
obwohl die Polen an anderen Fronten sogar in Brigaden kämpften. General
Anders gab das Versprechen ab, daß die gesamte polnische Armee zum 1. Juni
1942 bereit sein würde, an den Kriegsoperationen gegen Deutschland teilzu¬
nehmen. Man weiß, daß das polnische Oberkommando und die polnische Regie¬
rung weder am 1. Juni noch zu einem beträchtlich späteren Zeitpunkt eine
Bereitschaft zeigte, die polnische Armee zum Einsatz an die sowjetisch-deutsche
Front zu schicken. Außerdem hat sich die polnische Regierung sogar formell
geweigert, ihre Truppen an die sowjetisch-deutsche Front zu schicken, und zwar
mit der Begründung, daß „der Einsatz gesonderter Divisionen keinerlei Ergeb¬
nisse zeitigen wird" und daß „die mögliche Ausbildung einer einzigen Division
unsere Erwartungen nicht rechtfertigen wird". (Telegramm von General Sikorski
vom 17. Februar 1942.)
Die Versorgungslieferungen an die UdSSR, waren angesichts des Ausbruchs
des Krieges im Pazifik nicht so umfangreich, wie geplant war, und das führte
zu der Notwendigkeit, die Zahl der Rationen für die nicht im unmittelbaren Ein¬
satz befindlichen Truppen zugunsten der sicheren Versorgung der im Felde
stehenden Truppe herabzusetzen. Da das polnische Oberkommando keinerlei
Bemühungen an den Tag legte, irgendwelche Einheiten der polnischen Armee an
die sowjetisch-deutsche Front zu schicken und sie auch ferner weit im rück¬
wärtigen Raum hielt, war die Sowjetregierung natürlich gezwungen, diese Ein¬
heiten als nicht im Einsatz befindliche zu betrachten, und so wurde der Ent¬
schluß, die Lebensmittelrationen für die nicht im Kampfe stehenden Truppen
herabzusetzen, auch auf sie ausgedehnt. So entschloß sich die Sowjetregierung,
vom 1. April 1942 ab die Zahl der Lebensmittelrationen auf 44 000 herabzusetzen
und in Uebereinstimmung mit dem von der polnischen Regierung geäußerten
Wunsch zu erlauben, daß die polnischen Truppen, die über die Zahl 44 000 hin-
159
ausgingen, nach Iran evakuiert wurden. Diese Evakuierung wurde im März 1942
durchgeführt, und es verließen 31 488 im Militärdienst stehende Männer die
Sowjetunion. 12 455 Familienangehörige polnischer Militärs erhielten die Er¬
laubnis, zusammen mit ihnen abzureisen. Die polnische Regierung weigerte sich,
ihre Armee an die sowjetisch-deutsche Front zu schicken, trotzdem gab gleich¬
zeitig die Sowjetregierung ihre Zustimmung zu weiteren Einstellungen in die auf
dem Boden der UdSSR, aufgestellte polnische Armee. Gleichzeitig mit dem
Vorschlag für weitere Einstellungen wandte die polnische Regierung sich mit
einer Note an die Sowjetregierung, in der sie vorschlug, die polnische Armee in
einer Weise einzusetzen, die nichts anderes bedeutete als eine Weigerung, sie
an die sowjetisch-deutsche Front zu schicken. In ihrer Antwort auf diese Note
(vom 10. Juni 1942) teilte die Sowjetregierung der polnischen Regierung mit, da
die polnische Regierung — im Widerspruch zu dem Abkommen zwischen der
UdSSR, und Polen — es nicht billig finde, die in der Sowjetunion aufgestellten
Einheiten an der sowjetisch-deutschen Front einzusetzen, könne die Sowjet¬
regierung nicht gestatten, daß weitere polnische Einheiten in der UdSSR, auf¬
gestellt würden.
Danach wurde die Frage der Evakuierung der gesamten polnischen Armee aus
der UdSSR, nach dem Nahen Osten aufgeworfen, und im August 1942 wurden
weitere 44 000 Angehörige der polnischen Armee evakuiert. So wurde die Frage
der gemeinsamen Teilnahme der polnischen Einheiten mit den sowjetischen
Truppen am Kampfe gegen Hitlerdeutschland von der polnischen Regierung aus
dem Tagesbefehl gestrichen. Die polnische Regierung hat sich negativ in dieser
Frage entschieden entgegen ihren ursprünglichen Zusicherungen, entgegen ihrer
am 4. Dezember 1941 feierlich abgegebenen Erklärung, nämlich, daß die
im Gebiet der Sowjetunion stationierten Truppen der polnischen Republik Seite
an Seite mit den sowjetischen Truppen gegen die deutschen Räuber kämpfen
wollen. Vor der zweiten Evakuierung verlangte das Kommando der polnischen
Armee die Erlaubnis, daß 20 bis 25 000 Familienangehörige polnischer Soldaten
mit Einheiten der polnischen Armee Weggehen dürfen. Die sowjetische Regie¬
rung ist diesem Wunsche nachgekommen. Und in der Tat waren bis zum
1. September 1942 25 000 Familienmitglieder polnischer Soldaten bereits eva¬
kuiert worden. Somit haben außer den 75 491 polnischen Soldaten insgesamt
37 756 Mitglieder ihrer Familien bereits im Jahre 1942 die Sowjetunion verlassen.
Kürzlich schnitt der polnische Botschafter Römer die Frage an, weitere
110 Familienangehörige polnischer Soldaten, denen es nicht gelungen war, die
Evakuierungs-Zentren im Augenblick der Evakuierung zu erreichen, zu evaku¬
ieren. Die sowjetische Regierung fand eine positive Lösung für diese Frage. Es
wurden der sowjetischen Regierung weitere Vorschläge unterbreitet zur Evaku¬
ierung von Familien polnischer Soldaten von seiten des polnischen Heeres¬
kommandos oder der polnischen Botschaft. Alle Behauptungen, daß die sowjeti¬
schen Behörden die polnischen Staatsangehörigen, deren Anzahl gar nicht groß
160
war, oder die Familienangehörigen polnischer Soldaten, die die Sowjetunion
verlassen hatten, daran hinderten, die Sowjetunion zu verlassen, sind falsch.
Alles das zeigt, daß die sowjetische Regierung zweckmäßige Maßnahmen er¬
griff, um eine erfolgreiche Aufstellung und Ausdehnung der polnischen Armee
auf sowjetischem Gebiet zu gewährleisten. Es war ihr Ziel, den Einsatz des
sowjetischen und polnischen Volkes im gemeinsamen Kampf gegen die hitleristi-
schen Räuber und Eindringlinge zusammenzufassen, eine polnische Armee zu
schaffen, die von dieser großen Idee inspiriert, ist, und sie in die Lage zu ver¬
setzen, für die Unabhängigkeit ihres Vaterlandes Schulter an Schulter mit der
Roten Armee zu kämpfen. Die sowjetische Regierung tat alles, was notwendig
war, um dieses zu erreichen. Die polnische Regierung schlug einen anderen
Weg ein. Sie wollte ihre Divisionen nicht an die sowjetisch-deutsche Grenze
schicken, sie weigerte sich, an dieser Front polnische Truppen Schulter an
Schulter mit den sowjetischen Truppen gegen die Deutschen einzusetzen, und
so entzog sie sich der Verpflichtung, die sie selbst auf sich genommen hatte.
In Zusammenhang mit der Aufstellung einer polnischen Armee auf russischem
Boden muß auch folgendes festgestellt werden: Nachdem nach dem Willen der
urkrainischen und weißrussischen Bevölkerung die westlichen Gebiete der
Ukraine und Weißrußlands mit der ukrainischen Sowjetrepublik und der wei߬
russischen Sowjetrepublik vereint waren, gab das Präsidium des Obersten
Sowjets am 29. November 1939 eine Entschließung heraus, wodurch die Be¬
wohner obengenannter Gebiete in Uebereinstimmung mit den sowjetischen
Gesetzen über die Staatsangehörigkeit sowjetische Bürger wurden. Wie sich
bereits herausgestellt habe, hat die sowjetische Regierung nach Wiederherstel¬
lung der Beziehungen zwischen der sowjetischen und polnischen Regierung und
dem Abschluß eines sowjetisch-polnischen Militärabkommens vom 14. August
1941 eine Anzahl von Maßnahmen ergriffen, um die Bildung einer polnischen
Armee auf russischem Gebiet zu erleichtern. Um die Aufstellung dieser Armee
zu unterstützen und sie mit Truppen zu versorgen, erklärte sich die Sowjet¬
regierung bereit, Personen polnischer Nationalität, die in der Westlichen
Ukraine und im Westteil Weißrußlands ansässig waren, von der Entschließung
vom 29. November 1939 auszunehmen und sie als polnische Untertanen zu be¬
trachten. Trotz dieser Aeußerung des guten Willens und des Entgegenkom¬
mens der sowjetischen Regierung hat die polnische Regierung eine ablehnende
Haltung gegenüber dieser Geste der sowjetischen Regierung eingenommen und
war nicht damit zufrieden, weil sie sich von ungesetzmäßigen Forderungen im
Hinblick auf Gebiete der West-Ukraine und Weißrußlands leiten läßt. Wie ich
bereits erklärte, zog die polnische Regierung inzwischen ihre Heereseinheiten
seit August 1942 aus der Sowjetunion zurück, und dadurch war die Bildung
nicht mehr notwendig. Im Hinblick auf die oben erwähnten Umstände war
eine Ausnahme für Personen polnischer Staatsangehörigkeit, zu der die sowjeti¬
sche Regierung sich im Dezember 1941 bereit erklärt hatte, nicht mehr not-
Der Mord von Katyn Bg. li
161
wendig. Aus diesem Grunde hat die sowjetische Regierung die polnische Re¬
gierung am 16. Januar 1943 davon in Kenntnis gesetzt, daß die . . . frühere
Erklärung der Bereitschaft, hinsichtlich der vorerwähnten Personen polnischer
Staatsangehörigkeit eine Ausnahme in dem Dekret vom 29. November 1939 zu
gestatten, nicht mehr als gültig betrachtet werden sollte, und daß die Möglich¬
keit nicht mehr besteht, sie von den sowjetischen Gesetzesvorschriften über
das Bürgerrecht zu befreien. Das sind Tatsachen, die die Umstände der Bildung
polnischer Armee-Einheiten auf sowjetrussischem Boden und die Zurückziehung
dieser Einheiten aus der Sowjetunion voll Erhellen.
2. Ueber die Unterstützungsmaßnahmen für polnische
Familien, die aus den von den deutschen Eindringlingen
besetzten Gebieten evakuiert wurden.
Von dem Augenblick der Wiederherstellung der sowjetrussisch-polnischen
Beziehungen im Sommer 1941 an ist die sowjetische Regierung bereitwillig den
Wünschen der polnischen Regierung im Hinblick auf eine Organisation zur
Unterstützung der polnischen Staatsangehörigen auf russischem Boden ent¬
gegengekommen. In diesem Zusammenhang hat die sowjetische Regierung die
Bildung von Vertretungen der polnischen Regierung in vielen Städten der
Sowjetunion genehmigt. Derartige Vertretungen wurden in 20 Städten der
Sowjetunion eröffnet. Die örtlichen Vertreter der Botschaft waren mit der
Aufgabe betraut, den polnischen Staatsangehörigen materielle Hilfe zu geben.
Diese Hilfe wurde in erster Linie durch ein Darlehen von 100 Millionen Rubel,
das die Sowjetunion für diese Zwecke gewährte, zuzüglich des bereits von mir
erwähnten Darlehens von 300 Millionen Rubel, ermöglicht. Dieses wurde eben¬
falls auf Kosten des Fonds der polnischen Botschaft und der vom Ausland an
die Botschaft gesandten Spenden zu deren Verwendung durchgeführt. Die
sowjetische Regierung fand die Möglichkeit . . . mit Hilfe einer Organisation
von besonderen Vertretungen der Botschaft, die an 20 Orten der Sowjetunion
errichtet wurden, ebenfalls die Ernennung von sogenannten Abgesandten durch
die Botschaft zu gestatten. Bis zum 1. Januar 1943 erteilte das Volkskommis¬
sariat für Auswärtige Angelegenheiten seine Zustimmung zur Ernennung von
421 Abgesandten der polnischen Botschaft, die in ihrer Arbeit von den lokalen
Behörden in jeder Weise unterstützt wurden. Somit wurde die polnische Bot¬
schaft in die Frage versetzt, über das gesamte Gebiet der Sowjetunion ein um¬
fassendes Netz ihrer Vertreter auszubreiten, mit dessen Hilfe sie den bedürfti¬
gen polnischen Staatsangehörigen regelmäßig Unterstützung zukommen lassen
und im Sinne der sowjetisch-polnischen Zusammenarbeit ihren Einfluß geltend
machen konnte; zu diesem Zweck bediente sie sich auch solcher Mittel wie der
Zeitung „Polska", die mit der Unterstützung des Volkskommissariats für Aus¬
wärtige Angelegenheiten von der polnischen Botschaft herausgegeben wurde
162
Den Vertretern der Botschaft sowie den Abgesandten wurde von den sowjeti¬
schen Behörden jede Möglichkeit für eine erfolgreiche Lösung der ihnen ob¬
liegenden Aufgaben geboten. Zum gleichen Zwecke der Unterstützung polni¬
scher Staatsbürger ergriff die sowjetische Regierung ebenfalls eine Anzahl
finanzieller und wirtschaftlicher Maßnahmen großen Stils, die für eine Steige¬
rung der materiellen Unterstützung bedürftiger polnischer Staatsbürger be¬
stimmt waren. Die sowjetische Regierung legte einen besonderen Vorrat von
Lebensmitteln für die polnischen Wohltätigkeitseinrichtungen an und gewährte
für Frachtsendungen, die an polnische Staatsangehörige gerichtet waren, Ver¬
günstigungen im Tarif der Eisenbahnbeförderung. Mit weitgehender Unter¬
stützung der sowjetischen Behörden organisierte die Botschaft 589 Wohltätig¬
keitseinrichtungen (Speiseräume, Kinderheime, Kleinkinderbewahranstalten und
Invalidenheime usw.). So traf die Sowjetregierung jede Maßnahme zur Befriedi¬
gung der Bedürfnisse der polnischen Bevölkerung und zur sicheren Entwicklung
einer umfassenden und fruchtbaren Tätigkeit der polnischen Institutionen, deren
Aufgabe es war, der polnischen Bevölkerung weitgehende Hilfe zu leisten.
Die örtlichen polnischen Vertretungen erhielten jeden Beistand und umfassende
Hilfe auch von den örtlichen Sowjetbehörden — den sowjetischen Exekutiv¬
ausschüssen der Abgeordneten der arbeitenden Bevölkerung, die die Haupt¬
sorge für die Unterbringung der polnischen Bürger trugen — , die auch ihre
Versorgung mit Lebensmitteln, Wohnungen, Heizmaterial, ärztlicher Hilfe, ihre
Zuweisung zu Arbeitsplätzen usw.. durchführten, was angesichts des Ausnahme¬
zustandes in der Kriegszeit beträchtliche Schwierigkeiten mit sich brachte.
Unter diesen Bedingungen wurden den polnischen Vertretern weitgehende
Möglichkeiten für eine fruchtbare Arbeit zur Leistung weitgehender Hilfe an
die bedürftige polnische Bevölkerung geboten. Tatsächlich ist es jedoch ruch¬
bar geworden, daß die örtlichen polnischen Vertreter und eine Anzahl ihrer
Stabsmitglieder und Abgeordneten, anstatt ehrlich ihre Pflicht und Schuldigkeit
in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sowjetbehörden zu tun, sich auf den Weg
einer der UdSSR, feindlich gesinnten Spionagetätigkeit begaben. Personen, die
sich dieses Vergehens schuldig gemacht hatten, wurden vor Gericht gestellt,
wobei es sich herausstellte, daß die örtlichen Vertreter der Botschaft ihre
Spionagearbeit unter dem Deckmantel ihrer angeblichen „Wohlfahrtstätigkeit"
ausübten; zu diesem Zwecke benutzten sie vielfach Polen, die materielle Hilfe
brauchten. Weiter wurde offenbar, daß die Hauptorganisatoren dieser der
Sowjetunion feindlichen verbrecherischen Tätigkeit einer Anzahl polnischer
Bürger einige Mitglieder des diplomatischen Stabs der Botschaft waren, die
aiese verbrecherische Tätigkeit ermutigten, organisierten und leiteten. Somit
wurde der Leiter der polnischen Militärmission, General Wolikowsky, der in
der Förderung und Verwirklichung der Spionage in den UdSSR, eine der be¬
deutendsten Rollen spielte, die beiden 1. Sekretäre der Botschaft — Arlet und
Zalensky, der gleichzeitig Vertreter der Botschaft für Wladiwostok war, die
Der Mord von Katyn Bg. 11*
163
2. Sekretäre — Gruya (der Vertreter für das Gebiet Archangelsk) und Glo-
gowsky, die Attaches — Rolja-Janick, Slowikowsky, Plossky, Litzkindorf,
Koscyalkowsky, Heitsman und andere, von denen die meisten gleichzeitig Ver¬
treter der Botschaft in den verschiedenen Gebieten waren, entlarvt und aus den
UdSSR, ausgewiesen. Außer den oben erwähnten Personen wurde auch gegen
andere Vertreter der Botschaft und Mitglieder der Vertretungen, die sich an
verbrecherischen Handlungen gegen die Sowjetunion beteiligten, unter dem
Strafgesetz Anklage erhoben. Einige von ihnen wurden aus der Sowjetunion
ausgewiesen, während andere zum Verhör vor das Gericht gebracht und zu
Freiheitsstrafen verschiedener Dauer verurteilt wurden.
Es sollte erwähnt werden, daß die überwältigende Mehrheit der Vertreter
und Mitglieder der polnischen Botschaft, die unter dem Strafrecht angeklagt
waren, sich außer der Spionage noch an der systematischen Verbreitung aller
Arten von verleumderischen Gerüchten und Lügen gegen die Sowjetunion be¬
teiligten in dem Bestreben, die sowjetische Ordnung in schlechten Ruf zu brin¬
gen und Unzufriedenheit und Feindseligkeit unter den polnischen Staatsange¬
hörigen gegen das sowjetische Volk hervorzurufen. Vor Gericht hat die über¬
wältigende Mehrheit dieser Personen, sowie auch anderer Personen ihre ver¬
brecherischen Handlungen eingestanden und durch ausführliche Erläuterungen
über den Zweck und die Methoden dieser Aktivität Beweis erbracht. Man muß
hier auch noch die ,,Instruktionen über Kurier-Post" erwähnen, die von der
Botschaft herausgegeben wurden, und die praktische Anleitungen für die
Kuriere erhielten über die Ausführung ihrer illegalen Funktionen, über den
Gebrauch besonderer Chiffren, über festgesetzte Schlüsselworte und verein¬
barte Pakete usw.
Wie unterschiedslos gewisse Vertreter der Botschaft in den Mitteln und
Methoden ihrer verbrecherischen Machenschaften waren, mag man aus einem
Dokument erkennen, und zwar ist das ein offizieller Brief, der vom Attache
der Botschaft Powesch am 19. Februar 1942 unterzeichnet und an den Gesandten
in Alma Ata, Wencek, adressiert ist. In diesem Brief heißt es wörtlich: „Zu¬
sätzlich zu unseren früheren Besprechungen möchte ich Sie über folgende Be¬
schlüsse der. Botschaft der polnischen Republik bezüglich Ihrer Gesandtschaft
informieren:
1. „Sie sind bevollmächtigt, jene Wertsachen in sehr vorsichtiger und ge¬
heimer Weise^zu verwalten." Am 31. 2, 1942 warnte das Volkskommissariat für
Auswärtige Angelegenheiten die Botschaft wegen Spionagearbeit einiger Ver¬
treter der Botschaft, die gegen die Sowjetunion gerichtet sei. Diese Warnung
stellte sich als unzureichend heraus, denn trotz der Warnung wurden die Spio¬
nage und andere der Sowjetunion feindliche Machenschaften von Mitgliedern
der polnischen Botschaft nicht unterbrochen. Dann teilte das Volkskommis¬
sariat für Auswärtige Angelegenheiten am 20. Juli 1942 der Botschaft mit, daß
164
die Einrichtung der polnischen Vertretungen liquidiert werden müsse, da ihre
Existenz nicht gerechtfertigt sei. So liegen die Dinge in dem Problem des
Beistandes für die aus den von den deutschen Eindringlingen besetzten Ge¬
bieten evakuierten polnischen Familien. Mein Bericht legt die Tätigkeit einiger
polnischer Vertreter in der UdSSR, gegen die Sowjetunion dar. Die Tatsachen,
die ich bereits angeführt habe, können eine Antwort darstellen auf die kürz-
lichen falschen und sowjetfeindlichen Aeußerungen polnischer Vertreter und
der amtlichen polnischen Presse. Die Falschheit und Sowjetfeindschaft dieser
Aeußerungen kann kein Hindernis darstellen für die wirklich freundschaft¬
lichen und engen sowjetisch-polnischen Beziehungen, an d&Ten die Völker
der Sowjetunion und Polens vor allem interessiert sind."
47. Zurückweisung der Erklärung Wyschinskys durch Raczynski vom 7. Mai 1943
„Ich fürchte, daß die von Wyschinsky, dem stellvertretenden Kom¬
missar für außenpolitische Angelegenheiten, veröffentlichte Erklärung nicht
dazu beitragen wird, die so sehr gewünschte Harmonie, sei es in den polnisch¬
russischen Beziehungen, sei es unter den Vereinigten Nationen im allgemeinen,
herbeizuführen. Da ich meinerseits ein solches Resultat vermeiden will, werde
ich mich nur auf einige Richtigstellungen bezüglich der Tatsachen beschrän¬
ken. Die Evakuierung der polnischen Armee aus Rußland entsprang nicht den
Absichten der polnischen Regierung, sondern muß der sowjetischen Regierung
zugeschrieben werden.
Im Frühjahr des Jahres 1942 stellten die Sowjetbehörden die Rekrutierung
der Polen ein und verminderten, sich auf den Lebensmittelmangel stützend, die
Lebensmittelrationen für die polnische Armee, indem sie nur noch für 44 000
Mann lieferten. Da die polnische Armee zu jener Zeit über 70 000 Mann zählte,
wurden etwa 30 000 Offiziere und Mann, in Uebereinstimmung mit der briti¬
schen Regierung, nach dem Mittleren Orient evakuiert. Die evakuierten Trup¬
pen hatten von den Sowjetbehörden keine Waffen erhalten. Die polnische Re¬
gierung faßte einstimmig den Entschluß, daß die polnische Armee in Rußland
bleiben und dort Seite an Seite mit der Sowjetarmee kämpfen sollte. Im
August 1942 faßte die Sowjet-Regierung einseitig den Entschluß bezüglich der
Evakuierung der polnischen Armee von russischem Boden und führte diese
Entscheidung in Uebereinstimmung mit der britischen Regierung durch. Diese
polnischen Streitkräfte, die nun Waffen und Ausrüstung erhalten haben, stehen
nun am Ende ihrer Ausbildung und werden bald an den Kämpfen teilnehmen.
Die schwierigen Bedingungen, unter denen die polnische Bevölkerung in den
Jahren 1940 und 1941 bis zu einer Zahl von 150 000 in entfernt gelegene Pro¬
vinzen in Rußland gebracht worden war, erlegten der polnischen Regierung
die Pflicht auf, Hilfe und Schutz für sie zu organisieren.
Wyschinski versichert, daß die Zahl dieser Leute jetzt unbedeutend sei.
Wir haben keine Möglichkeit, uns über die genaue Zahl der polnischen Bürger
165
in Rußland zu vergewissern, und wir wissen, daß auf Grund der Armut und des
Mangels an Schutz die Sterblichkeit unter ihnen sehr hoch war. Wyschinsky
beschuldigt nun gewisse Beamte dieser Organisation, sie hätten sich im Spio¬
nagedienst betätigt, und er erhebt diese Anklage unter anderem auch gegen
Männer, die als höhere militärische Offiziere oder als Beamte der polnischen
Republik auch weiterhin sich an dem gemeinsamen Einsatz der Vereinigten
Nationen aktiv und treu beteiligen. Der Hinweis, sie hätten zugunsten Deutsch¬
lands gehandelt, ist so phantastisch, daß ich nicht beabsichtige, auf ihn ein¬
zugehen. Ueberdies ist die Beschuldigung, zugunsten eines der alliierten
Staaten im Nachrichtendienst beschäftigt gewesen zu sein, die die sowjeti¬
schen Behörden wiederholt gegen unsere Delegierten erhoben haben, nicht nur
unbegründet, sondern, wie ich zugeben muß, mir unverständlich. Vielleicht
kann sie auf den besonderen Charakter der sowjetischen Gesetzgebung und auf
die Auffassungen der sowjetischen Gemeinschaft zurückgeführt werden, die
so sehr von denen unterschieden sind, die in anderen Ländern allgemein gültig
sind. Sie stehen auf jeden Fall in starkem Widerspruch zu unseren Ansichten
über richtige gegenseitige Beziehungen zwischen Alliierten, die im Krieg gegen
einen gemeinsamen Feind stehen.“
48. Aus dem offenen Brief des polnischen Generalmajors Kazimir Schally in
der Edinburger Zeitung „Scotsman“ vom 11. Mai 1943
„Der Zweck dieses Offenen Briefes ist es, zu erklären, was die überwiegende
Mehrheit der in England lebenden Polen von der Ermordung jener 10 00Ö polni¬
schen Offiziere denkt. Der Tod dieser 10 000 Offiziere ist für das polnische Volk
eine nationale Tragödie. Es ist die Blüte unserer Menschen, die uns genommen
wurde. Ergriffen von dieser Tragödie und in tiefer Trauer lehnen wir jede
Propaganda ab. Wir fordern Gerechtigkeit und hoffen, daß die Mörder bestraft
werden. Ueberrascht aber sind wir und können es nicht begreifen, daß die
Führer der zivilisierten Welt — die Ihr Engländer und Amerikaner sein wollt
— von diesem Verbrechen nicht beeindruckt sind. Wir hatten erwartet, daß
alle zivilisierten Nationen in einen Schrei der Entrüstung und des Entsetzens
ausbrechen würden. Wir dachten, dieses schwere Verbrechen würde sofort in
entschiedener Weise verurteilt, und daß die zivilisierte Welt eine genaue Nach¬
prüfung verlangte. Das englische und das amerikanische Volk behaupten, in
erster Linie für die christlichen Lebensideale des einzelnen und der Nation zu
kämpfen. Warum übergeht man da dieses fürchterliche Verbrechen, das an
10 000 polnischen Offizieren verübt wurde, mit Stillschweigen? Wir erwarten
von Euch, daß Ihr mithelft, damit man die Mörder der Gerechtigkeit über¬
liefert.“
166
IV. Verzeichnis der bis zum 7. Juni 1943
identifizierten 4143 Leichen
1. Smorawinskt, Mieczyslaw, Brigade¬
general, geb. 25. 12. 1892, wohnhaft in
Lublin, PI. Litwenski 3.
Postsparbuch, Verleihungsurkunde für
Verdienstkreuz, Personalausweis, Zi¬
garettenetui, goldener Ring, 2 Me¬
daillons.
2. Bogaterewicz, Bronislaw, General,
wohnhaft in Warschau, ul. Tejtowa
3—28.
Brief, von ihm selbst in Kozelsk ge¬
schrieben, 2 Fotos, größerer Geld¬
betrag.
3. Zwierkowski, Lukas, Major.
Rechnung, Visitenkarten, Notizbuch.
4. Gayda, Aloisi, Offizier, geb. am 11. 12.
1912 in Tuchola.
Offiziersausweis, Briefumschlag,
Kohlezeichnung mit Namen und Da¬
tum „Kozelsk, 15. 1, 40".
5. Duszynski, Lucjan, Stanislaw, Obltn.
2 Postkarten.
7. Trojan, Stanislaw, Major.
Personalausweis mit gut erhaltenem
Foto, Trauungsschein, Geburtsschein
seines Sohnes, Visitenkarte, Anzahl
guter Fotos.
8. Wegiendko, Kasimir, Ltn.
Zettel mit Adresse, Impfzettel aus Ko¬
zelsk, Notizbuch mit verschiedenen
Adressen, Postkarte mit Absender:
J. Damperska, Posen, Grenzstr. 15.
9. Anton, Konstantin, Hauptmann.
2 Telegramme, 2 Briefumschläge. Ab¬
sender: Gala Antonowa, Vilnius
(Wilna), Aukstaicio (Kopanica) 12.
11. Pastuszka, Ladislaw, Zivilist.
3 Postkarten.
13. RzQckl, Jan, Hptm.
Personalausweis, Postkarte an Oben¬
genannten mit Absender: Wanda
Rz^cka, Warschau, ul. Niepodlegfosci
245, Visitenkarte, 2 Frauenfotos.
14. Czajka, Josef, Major, Tarnow, ul.
Konarskiego 8.
Visitenkarte, größerer Geldbetrag.
17. Antoszei . Offizier.
Offiziersausweis.
23. Orlowski, Valerian, Major.
Brief, Postkarte, Impfzettel aus Ko¬
zelsk, Fotos.
25. Kasprzykiewicz, ^Wilhelm, OberstUn.
Brief, Visitenkarte.
27. Hausbrandt, Jan, Hptm., geb. 18. I.
1895, wohnhaft in Warschau, Re ja 5 6.
Visitenkarte, Impfzettel aus Kozelsk.
28. Hutek, Josef, Hptm.
Waffenschein.
31. Winkler, Wincenty, Lin.
Zettel mit Adresse, Impfschein aus
Kozelsk.
33. Gitzer, Karol, Offizier.
Visitenkarte, Briefumschlag mit
Adresse (Kozelsk).
36. Gargul, Stanislaw.
Postkarte.
37. Gimpel, Ludwik, Offizier.
Personalausweis.
38. Brief mit Adresse: .... Kozelsk, Er¬
holungsheim „Maxim Gorki".
39. Dobrogonski, Tadäus, Ltn.
Krankenschein, Impfschein.
41. Bochanski, Mafrizi, Offizier.
Personalausweis.
42 Sobieraj, Georgi.
Trauschein, Impfschein aus Kozelsk,
1 Brief, Postkarte mit Adresse: So-
bierai Georgi, Kozelsk, Erholungs¬
heim „Maxim Gorki".
43. Pawlikowski, Ludwik, Oberst.
Personalausweis, Visitenkarte.
44. Burkacki, Kusman, Obltn.
Postkarte.
45. Malinowski, Tadeusz, Offizier.
Postkarte.
46. Öficjalski, Piotr, Offizier.
Personalausweis.
47. ßuchalski, Felix, Obltn.
Brief,
48. Westerskij, Mieczyslaw.
Postkarte, Impfzettel, Brief von ihm
an: Maria Michniewiczowa, Pabianice,
ul. Braska 12.
167
51. Danyluk, Jan, Offizier.
Erkennungsmarke, Offiziersausweis,
Brief.
52. Marecki, Ferdinand.
Schulausweis, Telegramm.
53. Biozowski, Tadeusz, Ltn.
2 Karten, Notizbuch (!).
55. Bienia, Jan, Obltn.
Briefumschlag.
59. Aksanistowski, Stefan, Ltn.
Geburtsschein.
60. Kozlowski, Stefan.
Visitenkarte.
61. Mayer, Eugeniusz Romuald, Hptm.
Waffenschein, Visitenkarte.
62. Gorman, Bronislaw.
Offiziersausweis.
63. Walczykiewicz, Wladislaw, Ltn.
Personalausweis, Visitenkarte.
64. Borowski, Piotr.
Trauschein.
68. Dobrzanski, Zygmunt, Hptm,
3 Karten. Absender: A. Dobrzanska,
Radom, Parbatka 101.
69. Szyfter, Josef, Hptm.
Personalausweis, Postkarten, Fotos.
Absender auf einer Postkarte: Buluska
F., Tiefenbach, Kreis Schrimm, Polen.
76. Lukaszewicz, Ladislaw.
Brief.
77. Bielejec, Josef, 'Major.
Impfzettel, Visitenkarte, Brief mit Ab¬
sender: Sofia Sandomierz, ul. Mickie-
wicza Nr. 11.
81. Dulas, Miloni, geb. 24. 10. 10, Ltn.
Soldbuch.
82. Gerczak, Mieczyslaw, Obltn,
Personalausweis, Mobilisierungskarte,
Visitenkarte.
83. Samogajen (?), Marian.
Postkarte, Impfzettel.
84. Obltn.
Anzahl Visitenkarten, Notizbuch
(darin sind die beiden Generale
Bohaterewicz und Smorawinski er¬
wähnt).
85. Danda, Anton, Verw. -Sekretär aus
Krakau.
Personalausweis, Brief, Visitenkarte,
Notizbuch.
86. Dymitrow, Narzis.
Postsparbuch, Briefe. Absender: Josef
Dymitrow, Przemysl, ul. Slowackiego
59.
87. Andziak, Marzin.
Personalausweis, Brief, Impfzettel.
91. Drozdowski, Iwan.
Brief.
92. Dorosz, Josef, Ltn., geb. 16. 8. 08.
Soldbuch,
93. Baranski, Tadeusz.
Personalausweis, Visitenkarte, Notiz¬
buch, Fotos.
99. Dubaniowski, Dionizyj, Hptm.
Postkarte.
101. Sumen, Michael Stanislawowitsch.
Postkarte, Brief.
103. Achselstück ohne Abzeichen
104. Hauptmann.
105. Barczyk, Franciszek, Fähnrich.
Verleihungsurkunde für den Orden
„Virtuti Militari", Waffenschein, Vi¬
sitenkarte.
106. Wolosianko, Dr. med., Hauptmann.
Ausweis, Visitenkarte, Quittungen,
Impfzettel Nr. 1777.
107. Goslawski, Jan, Volksschullehrer.
Personalausweis, Impfzettel Nr. 3501,
Schreiben des Kriegsministeriums.
108. Brachaczek, Rudolf, Hptm.
Zeugnis, 2 Karten, 1 Briefumschlag,
Impfzettel.
109. Zalobinski, Adam.
Telegramm, Postkarte, Achselstück
ohne Abzeichen.
110. Nosowicz, Henryk, Hptm.
Dienstausweis, Zeugnis, Notizbuch.
111. Bolenawicz, Marian, Oberstleutnant.
Brief, Taschenkalender für Aerzte,
Holzdose, Taschenmesser mit Etui.
112. Golda, Antoni.
Berechtigungsschein zum Tragen
einer Auszeichnung.
113. Martin, Piotr, Ingenieur des Patent¬
amtes Warschau.
Personalausweis, Impfzettel aus Ko-
zelsk, Briefumschlag.
114. Sniegocki, Stanislaw, geb. 1902.
Postsparbuch.
115. Brzezinski, Stefan, Obltn., Rechnungs¬
sekretär im Wojwodschaftsamt in
Wilna, wohnhaft in Warschau, ul.
Kielecka 35/Mokotow.
Schreiben des Wojwodschaftsamtes
in Wilna, Rechnung, Notizbuch.
116. Smagacz, Stanislaw, Hptm.
Postkarte, Visitenkarte.
117. Witkiewicz, Jan, geb. 1. 6. 09, Ltn.
Wehrpaß, Postsparbuch.
168
1 1 8. Grottkuz (?), Tadeusz, Warschau, Aka-
demicka 5.
Führerschein,. Schulausweis, Monats¬
karte für Straßenbahn.
119. Daszkiewicz, Ltn.
Personalausweis.
120. Kaczmarek, Stanislaw, Fliegerltn.
Personalausweis, Waffenschein, Vi¬
sitenkarten.
121. Hauptmann.
Notizbuch (bis 22. 3. 40 abgestrichen),
verblaßtes Foto mit Datum: 4. IV. 40.
122. Notizbuch mit Adresse:
Helena Koniczka, Lissa (Posen), Kirch«
ring 2.
123. Masaljoni, Piotr.
Postkarte, Briefe.
124. Golabuz, Tadeusz, Major.
Personalausweis.
125. Kuszelski, Stanislaw, geb. 10. 9. 1894
in Jaworow, Major.
Postsparbuch.
126. G^siewiecz, Eduard, Major.
Postkarte.
127. Kowszik, Arkadyj, Hptm.
Postkarte.
128. Kukulski, . . . Ltn.
Personalausweis, guterhaltenes Foto.
129. Malinowski, Ryszard, geb. 3. 6. 1898
in Luninies, wohnhaft in Sarny, ul.
Kolejowa 37.
Soldbuch.
130. 261towski, Stefan, geb. 13. 3. 1902 in
Kargowo, Ltn.
Soldbuch.
131. Samowicz, Kazimierz, Hptm., War¬
schau, ul. Sienna 26 m. 13.
132. Dobosz, Piotr.
Erkennungsmarke mit Aufschrift 102,
W, Wilejka 1912.
134. Kowalkowski, Adam, Mieczyslaw.
Postkarte mit Absender: Bohdan Ko¬
walkowski, Warschau, ul. Piusz XI.
Nr. 23 m. 5.
137. Majkowski, Stanislaw, Obltn,, geb.
1900.
Erkennungsmarke, Visitenkarte, Waf¬
fenschein, Fotos.
139. Ilkowski, Piotr, Hptm.
Briefumschlag, Visitenkarte, Impf¬
zettel, Taschenkalender.
141. KurlQto, Mar j an, Hptm.
Briefumschlag.
143. Bober, Wojciech, Hptm.
Personalausweis, Visitenkarte.
144. Kowalewski, Michael.
Personalausweis.
Postkarte.
146. Bankowski, Roman.
152. Wetzer, Zygmunt Alexander.
Postkarte.
153. Kistelskl, Boleslaw, Obltn.
Postkarte.
157. Korona, Franciszek.
Briefumschläge, Visitenkarten.
158. Wojdat, Adolf.
Bankeinlagebuclu—^
159. Orzel, Georgi.
3 Postkarten.
161. Wröbel, M.
Erkennungsmarke, Briefumschlag.
162. Kucza, Waclaw, Josef.
Brief, Visitenkarte, Notizbuch.
163. Zdrochecki, Roman J.
Erkennungsmarke mit Aufschrift:
Bochnia, 1910. Briefumschlag, Visiten¬
karte.
165. Gadziszewski, Wladislaw, Obltn., geb.
am 22. 6. 1895, Gymnasialprofessor.
Soldbuch, Personalausweis, Erken¬
nungsmarke.
167. Bieloglawok, Roman, Hptm.
Postkarte.
168. Siekerzynski, Kazimierz, Major.
Personalausweis.
170. Druhowino, Olgierd, Major, Elektro-
Ing.
Ausweis des Luftschutzbundes, Vi¬
sitenkarte.
171. Hauptmann.
Notizbuch.
172. Domalewski, Adam, Obltn.
Postkarte.
173. Dworakowski, Wladimierz, Ltn., geb.
1895.
Soldbuch.
174. Francewicz, Czeslaw, Bernatowicz,
Hptm.
Postkarte.
175. Burdajewicz, Mieczyslaw.
Postkarte mit Absender: M. Burda¬
jewicz, Moschen, Kreis Schrimm,
Mühlenstr. 20.
Brief.
176. Leutnant.
Personalausweis ftiit Foto. Visiten¬
karte mit dem Namen Hieronim
Wlostowski, Nowogrodek.
178. Drojawski, (?) Erazm, geb. 23. 1. 1905
in Buczacz.
169
Impfzettel, Zettel mit Namen, Notiz*
buch.
179. Wacul (?), Stepan.
Telegramm: „Stiedzu, schreib uns,
wie es Dir geht. Rosina."
182. t^ckl, Jamusz Antoni, geb. 2. 12. 02
in Radestow, Post Borkowice, Land¬
wirt.
Waffenschein, Notizbuch, Brief.
184. Bankowski, Bogdan.
Erkennungsmarke mit Aufschrift:
198/34. Wilno Miasto 1910 2 Taschen¬
kalender.
185. Cholowiecki, Rudolf, Offizier, Kor¬
pus W.
2 Brief-Telegramme aus Baranowicze:
„Antworte, wie es Dir geht. Habe
Geld geschickt. Gattin." Telegramm
aus Gorodeja vom 2. 2.: „Wir sind
gesund . . . Michalina und die Kin¬
der wohnen bei Stefa Olechowskaja.
Wanda." Zettel: Cholowieckaja, Go-
rodaja, Kreis Baranowicze. 2 Tele¬
gramme erhalten. Freue mich sehr.
Brief geschickt. Gesund. Küsse. Cho-
lowecki.
187. Blicharski, Wojciech, Obltn., Korpus V,
Wehrpaß, Briefumschlag. Foto mit
Namen des Obigen auf der Rückseite.
Schreiben von ihm an den Komman¬
danten des Lagers Kozelsk, datiert
vom 18. 4. 40: „Am 8. ? 40 hat mir
meine Frau aus Tarnopol ein Paket
geschickt . . /'
188. Dubas, Tadeusz, Ltn., Chemie-Pro¬
fessor.
Personalausweis, Waffenschein, Vi¬
sitenkarte, Notizbuch, 2 Postkarten.
191. Czaska, Srom'slaw, geb. ? 2. 1912, Ltn.
Personalausweis.
195. Liste mit 53 Namen, mit russischer
Schreibmaschine geschrieben.
196. Zettel mit Adresse: Schneider, Ta¬
deusz, Kozelsk.
197. Gorzechowski, Henryk, Obltn.
Personalausweis, 2 Postkarten.
1S9. Leutnant.
Notizbuch.^
200. Robak, Eugenlusz.
Postkarte aus Ungarn,
201. Urbanski, Bronislaw, Obltn.
Offiziersausweis, Trauschein.
202. Fromowicz, Jan, Ltn.
Führerschein, Berechtigungsschein
zum Tragen eines militärischen Ab¬
zeichens.
203. Wrabiecki, Stefan, Ltn.
Postkarte mit Absender: J. Wra-
biecka, Warschau, Zlota 59a.
205. Witeszczak, Stanislaw, Ltn.
Personalausweis. Brief mit Absender:
Witeszczak, Stefania, Zamosc.
206. Kozirowski, Michael.
Postkarte, Personalausweis (unleser¬
lich), 1 Foto.
207. Klimowicz, Sergiusz, Obltn., wohnhaft
in Zelwie, Lesnicku.
Führerschein für Krad, Erkennungs¬
marken, 3 Postkarten, 6 Fotos.
208. Leokiewicz, Kazimierz, Obltn.
Bescheinigung vom Rechtsanwalt,
1 Quittung, 3 Fotos*
209. Wolf, Emil, Offizier.
Personalausweis, Zigarettenspitze.
210. Hauptmann.
Notizblock mit verschiedenen Adres¬
sen,
211. Boldok, Tadeusz, Sekretär, Warschau,
Grodzkistraße.
Personalausweis, Notizbuch, 2 Fotos.
212. Hauptmann.
213. Bialy, Witold Edmund, Ltn., geb.
März 1909 in Jamiemyslu, Kreis
Sroda.
Postkarte, 1 Foto.
214. Berodrinski, Sygmunt, Hptm.
Bescheinigung, Tagebuch.
215. Major.
Brief mit Absender: Josefa Wraczek,
Korecz, Staroklasztorni 35.
216. Hauptmann.
Personalausweis (unleserlich), Visiten¬
karte, Notizbuch, 2 Postkarten.
217. Domagala, Tadeusz, Ltn., 23. Regt.
Leichte Artillerie.
Personalausweis, Waffenschein,
Schlüsselbund mit Plakette: „Resta
uracia da voi, Sosnowice, Nagelfeile
(engl. Ursprungs), Notizbuch.
218. Leutnant.
219. Achselstück ohne Abzeichen.
220. Powroinik, Josef, Hptm.
Personalausweis (unleserlich), Ge¬
burtsurkunde, Visitenkarte, 2 Briefe,
Impfzettel.
221. Babiei, Rudolf, Un.
Personalausweis, Impfzettel, Tele¬
gramm, Briefe.
223. Solewski, Wincenli, Obltn., geb, 7. 8.
1905 im Kreis Lublin.
Erkennungsmarke, Wehrpaß, Post¬
karte, Achselstück ohne Abzeichen.
170
224. Kolodziejczak, Waclaw, geb. 18. 5.
1897.
Personalausweis, Geburtsschein, in
deutscher Sprache, 3 Obligationen,
Heiratsurkunde, Notizblock, Hypo¬
thekenbrief.
225. Wierzynski, Stefan, Alojzy, Offizier.
Wehrpaß, Ausweis der Landeswirt¬
schaftsbank, Achselstück ohne Ab¬
zeichen.
228. Sieminski, Ludwik, Major, geb, 31. 1.
1897 in Krakau, wohnhaft in Modlin,
Kosciuskistraße 219,
Postsparbuch, Impfzettel, 2 Briefum¬
schläge, Postkarte, Liste mit der
Ueberschrift „Fortsetzung, 4 Kompa¬
nie". Die Liste enthält 11 Namen mit
Rubriken, in denen Geburtsjahr,
Dienststellung, Nationalität und Her¬
kunft (aus welchem Lager) angegeben
ist. In der Rubrik „Herkunft" sind
die Lager Kozelschtschina, Kozelsk,
Taliza, Ostaschkow und Skit I ange¬
geben. In der Rubrik „Nationalität"
ist einer mit „Jude" bezeichnet.
229. Bialeckl, Leo, Ltn., geb. 1896.
Soldbuch, Führerschein für Frau Apol¬
lonia Bialecka, Borek, ul. Kilins-
kiego 62, ausgestellt am 16, 7, 35,
Notizbuch, Visitenkarte.
230. Leutnant.
231. Wolski, Boies law.
2 Postkarten, 1 Brief, Impfzettel, zwei
Telegramme.
232. Skrzywan, Jerzy, Major, geb. 18. 6.
1898, wohnhaft in Warschau, ul. Bya-
listok 20 — 32.
Personalausweis, Impfzettel, Visiten¬
karte, Taschenkalender.
233. Wierzyllo, Tadeusz, Obltn.
2 Postkarten, 2 Briefe, davon einer
4 Seiten lang, vom 8. Sept. 1939.
234. Wru . . . Victor, Obltn.
2 Postkarten aus Wilna, ul. Wielna 27,
235. Uniformknopf.
236. Mazur, S., Ltn.
Zettel mit Adresse des Obigen (Ko¬
zelsk) und einer anderen Adresse
(Mazur Jan, Post Wystrowice). Deckel
einer Holzdose mit eingeschnitztem
Namen „Kozelsk 1940" und Initialen
„M. S.", 1 Brief.
237. Wröblewski, Ignacy, geb. 5. 8. 03 in
Tarnow, wohnhaft in Tarnow, Offizier
Wehrpaß, Taschenkalender, Notiz¬
buch, Personalausweis.
238. Achselstück ohne Abzeichen.
239. Kuzminski, Arkadiusz, Student, geb.
29. 1. 07, wohnhaft in Warschau, Aka-
demicka 5.
Postsparbuch, Impfzettel, Postkarte m.
Absender: Pinsk, ul. Kolegiainaja
Nr, 12, Kolega Nadjezda.
240. Kamienski, Tadeusz, geb. 1. 6. 06 in
Ciechonow.
Personalausweis, Impfzettel, Nr. 3571,
Notizbuch, polnisch-franz. Konversa¬
tionsbuch. Visitenkarte: Bartnik Euge-
niusz.
241. Impfzettel Nr. 1698.
242. Achselstück ohne Abzeichen.
243. Wlasienko, Wladimir, Zivilist.
Postkarte mit Absender: Maria Wla¬
sienko, Wilna, Josnowa 40.
244. Lopusko, Eduard, Zivilist.
Postkarten. Davon eine mit Absender:
Witold Lopusko, Wilna, Antakalnio 4.,
und eine andere mit dem Absender:
Anna Lopusko, Wilna, Szyczkinska 10.
245. Mazur, Stanislaw.
Personalausweis, Impfzettel Nr. 3180,
3 Postabschnitte m. Stemp. „Zywiec“.
240. Notizbuch. Darin sind 3 Namen aul¬
gezeichnet: Osinski, Waclaw, Ltn.
Wojtowicz, Szymon, Rzazewski,
Alexander. Gebetbuch, 1 Brief.
247. Major.
248. Baranowski, Adolf, Oberstleutnant.
Personalausweis, Impfzettel, Nr. 1240.
Zettel mit 3 Adressen und dem Ver¬
merk: „Bitte schreibe mir unter die¬
sen Adressen": 1. Warschau, Sta-
lowa5, 2. Milanowek, pod. Warschau,
Chrzanow, Piisudskistr. 63, 3. War¬
schau, Rydz-Smiglego 6. m. 9.
249. Hauptmann.
Erkennungsmarke (unleserlich), Impf¬
zettel Nr. 1677.
250. Major.
252. Hauptmann.
Telegramraquittung: „Wilnius, Do-
browolska" mit Stempel „Kozelsk, 12.
3. 40".
253. Oberleutnant.
254. Herzog, Stefan, Offizier.
Zettel m;t seiner Adresse in Kozelsk,
Zettel mit Adresse: Lena Herzogowa.
Grodno, Mickiewicza 14.
255. Badowski, Victor, Hauptm.
Erkennungsmarke mit der Aufschrift
P. K. U.f Bochnia", Briefumschlag.
171
256. Achselstück ohne Abzeichen, 2 Post¬
karten (unleserlich), Impfschein, Nr,
1794, Uhrenkapsel.
257. Zivilist.
258. Pajewski, Antoni, Czeslaw, Ltn.r geb.
1891.
259. Wolodktewicz, Piotr, Hptm.
Postkarte v. 9. 3. 40 mit Absender:
N. Marjan Kuna, Warschau, ul.
Krucza 47a.
260. Budzin, Julian, Mieczyslaw, geb, 1909,
Arzt.
Achselstück, ohne Abzeichen, Perso¬
nalausweis, Verbandspäckchen, zwei
Briefe, 1 Postkarte, Tagebuch.
261. Achselstück ohne Abzeichen.
262. Gladysiewicz, Emil.
2 Uniformknöpfe, 3 Briefumschläge,
davon einer mit dem Absender: Maria
Gladysiewicz.Domanowo, Post Bransk,
Provinz Bialystok.
263. Grapow, Eugeniusz, Obltn., geboren
29. 11. 1897.
Wehrpaß, Visitenkarte, ärztliches
Rezept, Impfzettel, Nr. 1429, Rund¬
schreiben einer Versicherungsgesell¬
schaft an Obengenannten, Ordens¬
band, Rosenkranz.
264. Major.
Notizbuch.
265. Bleistiftzeichnung (männlicher Kopf)
mit der Aufschrift „KozeJk". XII. Kor¬
pus, 29. 12. 1939.
266. Achselstück ohne Abzeichen.
2 Briefe, Medaillon.
267. Achselstück ohne Abzeichen.
268. Achselstück ohne Abzeichen, Impf*
zettel Nr. 2433, Notizbuch.
269. Postkarte mit dem Absender: Zbig-
niewas Karalkianus, Wilna, Tilto-
gatwi Nr. 53.
Achselstück ohne Abzeichen, Gebet¬
buch.
270. Oberstleutnant.
Zettel mit verschiedenen Namen, höl¬
zerner Rosenkranz, in Holz geschnitz¬
tes Marienbild.
272. Dobrowolski, Wlodzimierz, Oberst¬
leutnant-Arzt.
Erkennungsmarke mit der Aufschrift
,,PP LK (Oberstleutnant-Arzt), 1389,Jf
Hörrohr.
273. Leutnant.
Quittung auf den Namen: Leutnant
Czubinski.
274. Major.
Impfzettel.
275. Baranowicz, Eduard.
Achselstück ohne Abzeichen. Brief¬
umschlag, 2 Postkarten, Impfzettel,
von Hand gezeichnete Europakarte.
276. Machowski, Franciszek, Oberstleutn.
Personalausweis, Impfzettel Nr. 4192,
1000 Zloty.
277. Bartoszyuski, Kazimierz, Oberstleut¬
nant-Apotheker, Warschau, Czernia-
kowska 204 m. 37.
Schreiben des Kriegsministeriums,
Waffenschein, Impfschein, Visiten¬
karte, Fahrtausweis.
278. Uniformknopf, Impfzettel, Notizbuch.
279. Oberst.
Zettel mit 10 Namen von Obersten.
280. Zaj^czkiewicz, Josef, Major-Apothek.
Schreiben des Kriegslazaretts Nr. 504,
russische Bescheinigung, Fotos, Impf-
zettel Nr. 3532, 1 Kamm, 1000 Zloty.
282. Duchnowicz, Antoni, Instruktor O. K.,
geb. am 2. . . 1905.
Postsparbuch, Achselstück ohne Ab¬
zeichen.
283. Lisecki, Adam.
Gesuch an den Lagerkommandanten
„Kriegsgefangener Lisecki Adam, Kor¬
pus Nr. 1, 3. Komp., 15. Dez. 1939. An
den Kommandanten des Lagers, über
den Komblok (Blockkommandanten),
(Lager Ski). Ich bitte, mir . . . zuzu¬
weisen ... an chronischen . .
286. Dzierzynski, Kazmierz, Oberst.
2 Personalausweise, Straßenbahnaus¬
weis, 2 Postkarten, 2 Visitenkarten,
Orden „Virtuti Militari'*,
287. Zurominski, Marian, geb. 3. 4. 1910 in
Tarnow.
1 Personalausweis (unleserlich), ein
Zeugnis, Geburtsurkunde, Schulter¬
stück ohne Abzeichen.
288. Goldwicht, Isaak, Dr, med., Obltn.
Schulterstück ohne Abzeichen, ein
Brief, 1 Karte, Telegramm, Visiten¬
karte, 2 Fotos.
289. Dobrowolski, Czeslaw, Oberleutnant,
Chemiker.
Personalausweis, Visitenkarte, Impf¬
zettel Nr. 3586. 1 Brief, 3 Postkarten,
mit Absender „M. Dobrowolska, War¬
schau, Markeikarska 49", Notizblock,
Uhrkette, Abzeichen „S. P."
290. Leutnant.
172
291. Elke, Maximilian, Ltn.f wohnhaft fa
Wejerowo, ul. Sobieckego 20.
Briefumschlag, Visitenkarte, Fotos.
292. Byczkowski, Nikolai, Oberstleutnant.
Personalausweis, verschied. Schrei¬
ben, Visitenkarte, Nagelschere.
293. Kronenburg, Artur, Warschau, Grzy-
bowska 32.
Verleihungsurkunde für einen Orden,
Visitenkarte, Postkarte.
294. Achselstück ohne Abzeichen.
295. Kulecza, Wladyslaw, Oberst.
Personalausweis, Rosenkranz.
296. Wilczek, Piotr, Ltn.
Brief, Zettel mit seinen Namen,
Metallspiegel.
297. Markowski, Boleslaw, Ing., Obltn.
4 Briefe, 2 Briefumschläge, 1 Post¬
karte, Absender: Marko wska, Kielce,
ul. Sniadeckich 21.
298. Sicinski, Zygmunt, Obltn.
Verschiedene Briefe, Tabakdose.
299. Dorotczynski, Lucjusz, Ltn., geh. am
11. 2. 02 in Baranowice.
Personalausweis.
300. Balinger, Antoni, Witold/ Major, geb.
13. 6. 1886.
2 Personalausweise, Impfzettel Nr.
3596, Schreiben des Kriegsministe¬
riums, Visitenkarte, 3 Blätter mit
Notizen.
300. Ramolt, Witold, Baldin, Oberarzt.
Personalausweis, Impfzettel, Fahrbe¬
fehl, 3 Fotos, Taschenkalender.
301. Steczniowski, Michal, Obltn., geb.
7. 9. 1885.
Wehrpaß, Schulterstück (Obltn ), Zet¬
tel mit Adresse, Brief, Gebetbuch,
Zigarettenpapier, Spiegel, Brieftasche.
302. Teil eines Personalausweises, Impf¬
zettel, Brief mit 2 Fotos, 1800 Zloty.
303. Uniformknopf, Brief (Adresse unleser¬
lich).
304. Deutsches Büchlein „Vögelchen'' und
das Erdbeben (Propaganda).
305. Turkiewicz, Jan. Obltn.
Wehrpaß, Telegramm, Postsparkassen¬
buch Nr. 817 936 C.
306. Dowaazrowicz (?), Kaztmierz.
1 Brief, 1 Kette, deutsch-russ. Sprach-
buch, Schulterstücke ohne Abzeichen,
Plakette (Andenken an Czenstochau).
307. Skiniaczny, Andrzej, Ltn.
Personalausweis, Schulterstück ohne
Abzeichen, Impfzettel, polnischer
Adler.
308. Lech, Stefan, Ltn.
Personalausweis, Führerschein, Mobil¬
machungskarte, Dauerfahrkarte, Ziga¬
rettenetui, Liste mit 27 Namen von
Offizieren aus dem Lager Putiweisk
(Gebiet Sumsk).
„Gefangenenlager Putiweisk“
Rayon Putiweisk, Gebiet Sumsk.
1. Oberstltn. Rychalski, Stefan, War¬
schau, Nowolipie 33-34, Sulejowek,
Pulawskiego 75.
2. Major .... rzaefcr-Marian, Grodno,
Orzieszkowej 15 — 3.
3. Major Sikorskt.
4. Kpt Goszczynskl, Zdzislaw. Wilno,
Mickiwicza 220.
5. Kpt. Gajewski, Ludwig, Grodno, Bos-
niaka 26.
6. Kpt. Nieniewski, Marian, Warschau,
Al. Niepodleg To sei 132 — 136.
7. Kpt. Fjedorowicz, Tadeusz, Wilno, Ar-
senalska 6.
8. Kpt. Majer, Eugeniusz, Szczuezyn-
Nowogrodzki Pilsudskiego 104.
9. Kpt. Antoniewicz,
10. Kpt. Nowak,
11. Kpt. Zebrowski,
12. Kpt. Woltenberg,
13. Kpt. Stawikowski,
14. Kpt. Mantel, Stanislaw, Obltn.
15. Kpt Gizycki, Aleksander Warschau,
Kujanosa 3.
16. Ltn. Mitek, Waclaw, Mikianece 1 m 2
(Lubochnic) pol. Spady-porche, Tom
Maz.
17. Ltn, Lech, Stefan,
18. Ltn. Iwicki, Kazimierz, Basrowlie, P —
Sa, Rawa Mazowiecka.
19. Ltn . ckiewicz, Josef, Wilno, Wilh.
Bahnlasche 9a.
20. Ltn. Budkiewicz, Wincenty,
21. Ltn. Grodz, Wladyslaw,
22. Ltn. Jakubowski, Henryk, Wlachy,
Pitulskag 12.
23. Ltn. Tyrk,
24. Ltn. Albrecht,
25. Ltn. Tagoda,
26. Ltn. Poczewski, Karel, Wlady, p. ta.
i. stwgch. Peliham, porer Dwapy OPST.
27. Ltn. Landansk, Wiklow, Ksawerynow.
173
309. Talaczyk
Zettel der Apotheke A. Kozakiewicz
in Dubno (Wolhynien), ImpfzetteL
310. Schulterstück (Major), Kettchen mit
Marienmedaillon.
311. Schulterstück (Obltn.), Ausweisetui,
komm. Abzeichen.
312. Konopacki, Stanislaw, Hptm. geb. 17.
1. 1885 in Wielun, wohnh. Warschau,
Jerozolimskie 9.
Personalausweis, Postkarte, Postspar¬
buch, 2 Schreiben des Kriegsministe¬
riums, Sparkassenbuch, 3 Visitkarten,
Schulterstück ohne Abzeichen.
313. Krogulski, Henryk, Stanislaw, geb. 15.
7. 05 in Raibroicie,
Personalausweis, Wehrpaß, Gebetbuch,
Postkarte, Zeugnis, Zivilknopf.
314. Dombrowski, Czeslaw, Notizbuch mit
Adresse Regina Romanowna, Brest
Litowsk Kulegia.
Blechplakette.
315. Personalausweis (unleserlich) .Taschen¬
kalender, Schulterstück ohne Ab¬
zeichen.
316. Lippoman, Czeslaw, Ltn.
Visitkarten, Rosenkranz, Schulterstück
ohne Abzeichen.
317. Radecki - Mikulicz, Edward Henryk,
Ltn.
Trauschein, Impfzettel, Schreiben des
Kriegsministeriums, Briefumschlag,
Rosenkranz, Kettchen, Schulterstück
(Ltn.).
318. Rezept, Notizbuch mit Adressen,
Achselstück ohne Abzeichen.
319. Firko, Henryk, Obltn.
Postkarte, Quittung, Fotos.
320. Notizbuch, Tabakdose, mit Aufdruck
..Kozelsk 1940“, Achselstück ohne
Abzeichen.
321. Zivilist.
322. Moszczynski, Antoni, Dr. med.
Personalausweis, Führerschein, Impf¬
zettel, 1 Orden, Geldbörse mit Schlüs¬
seln, Achselstücke ohne Abzeichen.
323. Burka, Josef,
Personalausweis.
324. Uniformierter.
325. Achselstück ohne Abzeichen.
326. Achselstück ohne Abzeichen.
327. Hauptmann.
329. Postolka, Tomasz, geb. 30. 9. 09 in
Woronowka.
Personalausweis, Impfzettel, 2300,
Meldezettel, Postkarte, Visitkarte.
330. 1 Abzeichen Schulterstücke ohne Ab¬
zeichen.
331. Pilikowski, Janusz, Ltn.
Taschenkalender, handgeschriebene
Noten, Violinsaiten, 2 Briefe, 2 Schlüs¬
sel, Zettel mit Aufzeichnungen, Notiz¬
buch.
332. Lichon, Julian, Ltn. 31 Rgt
Offiziersausweis, Notizbuch, Achsel¬
stücke ohne Abzeichen.
333. Zyblewski, Josef, Dr. med. Brzesc
n^Bugiem, ul. 3 maja 35 m 2.
Personalausweis, Doktordiplom, amt¬
liches Schreiben, 1 Visitkarte, Erken¬
nungsmarke, 1 Achselstück ohne Ab¬
zeichen.
334. Blechmarke mit russ. Aufschrift: Er-
holungsheimArbeiterkorporative, Ach¬
selstück ohne Abzeichen.
335. Taschenkalender, 2 beschriebene Zet¬
tel, Achselstück ohne Abzeichen.
336. Achselstück ohne Abzeichen.
337. Engel, Abraham, Dr. med. Hptm.
Soldbuch, Marschbefehl, 6 Karten,
Visitkarten.
338. Hauptmann.
1 Brief, 3 Postkarten, 2 Pilsudski-Tra-
ditionsabzeichen, davon eines mit dem
Datum 6. VIII. 1914.
339. Leutnant.
Soldbuch, 1 Brief, 1 Karte.
340. Visitkarte: Zaiega, Jan, Major.
341. Hauptmann.
2 Auszeichnungen.
342. Schimsheimer, Wilhelm, Ltn.
Impfzettel, Taschenkalender.
343. Zivilist.
344. Bagienski, Ewgeni, Hptm.
3 Postkarten, 1 Brief, Impfzettel, 1 pol¬
nischer Adler.
345. Leutnant.
Soldbuch, 1 Brief, 2 Briefumschläge,
1 Visitkarte, Impfzettel.
346. 1 Brief, 1 Achselstück ohne Ab¬
zeichen.
347. Winkowski, Hendryk, Advokat.
Personalausweis, 2 Briefe, Visitkaite.
348. Oberleutnant.
174
349. Stepei, Jan, Obltn., geb. 26. 1. 06,
wohnhaft in Wagiewniki, ul. Pilsuds-
kiego 8.
Personalausweis, Impfzettel, Postspar¬
buch, 1 Orden, 3 Fotos, Briefe, darun¬
ter einer aus Kozelsk.
350. Oberleutnant.
351. Schulterstück ohne Abzeichen, 1 Post¬
karte.
352. Wigdorowicz, Hirsz-Oszerowicz, Arzt,
Soldbuch, 5 Karten, Personalausweis,
Notizblock mit Aufdruck Dr. med. E.
Wigdoro.wicz.
353. Schulterstück ohne Abzeichen.
354. Pietraszek, Josef, Hptm.
Personalausweis, Taschenkalender,
Rechnung.
355. Hauptmann.
Tagebuch.
356. Hauptmann.
357. Leutnant.
358. Rytlewski, Teofil, Danzig, Leutnant.
Personalausweis, Postkarte, Visiten¬
karte.
359. Schulterstück ohne Abzeichen.
360. Leutnant.
361. Leutnant.
362. Oberleutnant.
ein Höhrrohr (Arzt?), 2 Medaillons.
363. Binder, Eugeniusz, Leutnant, Krakau,
ul. Lobzowska 52 m. 6.
Buch in deutscher Sprache, Impfzettel,
1 Orden, Visitenkarte.
364. Moronski, Witold, Ltn.
Personalausweis, 5 Postkarten, 1 Brief¬
umschlag, Visitenkarten, 1 Karte von
Europa.
365. Schulterstück ohne Abzeichen.
Eine Anzahl Zettel mit Notizen.
366. Laszez (?), Feliks, Ltn.
Personalausweis, Postsparbuch, Sold¬
buch, Kriegsbeorderung, Visitenkarte,
Impfschein.
367. Baczkowicz, Szymon.
2 Briefe, Achselstück ohne Abzeichen,
1 Foto.
368. 1 Schulterstück ohne Abzeichen.
369. Stark, Eduard Alfons, geb. 10. 7. 1898,
Obltn.
Soldbuch, Taufschein, 1 Brief, 3 Kar¬
ten, geschnitzter Deckel.
370. Lyszkowski, Jerzy, Obltn.
371. Schulterstück ohne Abzeichen.
372. Schubert, Tadeusz, Ltn.
Trauschein, 1 Abzeichen.
373. Leutnant.
374. Bilmin, Stanislas.
Personalausweis.
375. Soldbuch (unleserlich).
376. Aleksewicz, Sigismund Josifowicz, Ltn.
2 Briefe.
378. Mejster, Stefan, geb. 20. 2. 1887.
1 Schreiben mit Angabe des Wohn¬
ortes in Czenstochau, Al. Wolnosci 23,
1 Personalausweis, j Visitenkarten, 3
Postkarten, 1 Tabakschachtel aus Holz
geschnitzt, „Kozielsk, 1940".
379. Maczewskt, Zygmunt Marian, geb. 21.
11. 1874, Zivilist.
Personalausweis, 3 Briefumschläge, 2
Briefe, Waffenschein.
380. Smulsk . Ltn.
2 Postkarten.
381. Chajeckl, Wladimierz, Dr.r Hptm.
Kriegsbeorderung, Visitenkarte, Kamm,
1 Schere, Briefe, 1 Medaillon, Schul¬
terstück ohne Abzeichen.
382. Leutnant.
384. Wowra, Jan, geb. 10. 8. 1893.
3 Personalausweise, Geburtsschein,
2 Fotos, Impfzettel Nr. 4161, deutscher
Brief, Schulterstück ohne Abzeichen,
1 Kettchen mit Medaillon.
385. Schulterstück ohne Abzeichen, Brief¬
umschlag.
386. Specht, Ewgeni, Zivilist.
1 Brief, 1 Uhrenarmband, Impfzettel.
387. Schulterstück ohne Abzeichen.
388. Puzdrakiewicz, Kazimierz, Ltn,
Kriegsbeorderung, Schulterstücke ohne
Abzeichen.
389. Krzyszkowski, Tadeusz, Obltn., techn.
Beamter.
Personalausweis, Wehrpaß, Schulter¬
stücke ohne Abzeichen.
391. Zivilist.
392. Leutnant.
393. Zlotolowicz, Tadeusz.
Personalausweis, 2 Karten, Bleistift¬
zeichnung, Schulterstücke ohne Ab¬
zeichen.
394: Glikman, Leon, Ltn., Arzt.
Mobilmachungskarte, Impfzettel 3954,
2 Briefe, 1 Postkarte, Wehrpaß.
395. Oberleutnant.
396. Zivilist.
175
397. « Derczynski, Stanislaus, Zivilist.
Brief, Personalausweis und Schüler¬
fahrkarte, für Maria Derczynski, Notiz¬
buch, polnische Zeitung vom 22. 4.
1940, eine Bescheinigung in russischer
Sprache, daß Derczynski vom 24. 11.
1939 bis 21. 2. 1940 im Lazarett Kozelsk
des Lagers der NKWD war.
398. Schulterstücke ohne Abzeichen, Visit-
karten auf den Namen Golgbieski,
Marian, Dipl, -Ing., 1 Blatt mit einem
Gebet, 2 Medaillon.
400. Schulterstücke ohne Abzeichen.
401. Grody, Wladislaw, Ltn.
Kriegsbeorderung, Personalausweis,
Impfzettel Nr. 966.
402. Schulterstück ohne Abzeichen, V So¬
wjetstern aus Blech, deutsch-russi¬
sches Sprachbuch.
403. Konarzewski, Dariusz, Wojciech.
Personalausweis, Dauerfahrkarte, drei
Wechsel, 5 Briefe, einer von ihm in
Kozelsk geschrieben.
404. Uruski, Wassili, Ltn.
4 Postkarten, 1 Brief, 1 Medaillon.
405. 1 Schulterstück ohne Abzeichen.
406. Starda, Wladimierz, Felicjan, geb. 16.
2. 1911 in Chrzanow.
1 Ausweis, 1 Notizblock, 1 Kreuz.
407. Schanzer, Max, Ltn.
8 Karten, 2 Notizbücher, 1 Karte trägt
den Absender: Berta Schanzer, Bielitz.
408. Czajkowski, Hironim.
Anzahl Karten, Schulterstück ohne
Abzeichen, 1 Kettchen mit Kreuz.
409. Pohorecki, Boleslaw, Herbert, Zivilist,
Warschau, ul. Starklowiecz 99.
1 Personalausweis (unleserlich), ein
Meldezettel, 1 Telegramm, 1 Brief,
8 Postkarten, 1 Visitkarte.
410. Pastwa, Waclaw, Obltn.
Personalausweis, 1 Tabakpfeife.
411. Schulterstück ohne Abzeichen.
412. Leutnant.
1 Abzeichen^
414. Schulterstück ohne Abzeichen.
Notizbücher.
415. Oberleutnant.
416. Juszkiewicz, Karol, Lehrer in Klesz-
czowic.
Personalausweis, Schulterstück ohne
Abzeichen.
417. Nowak, Zbigniew,
amtliches Schreiben, Briefe, Karten,
Fotos, Visitkarte, Rechnung.
418. Hoffmann, Wilhelm, Luzian, Lubstow,
Gemeinde Smopolne, Kreis Kolo.
Schreiben d. Panzerbatl. Posen, 5 Kar¬
ten, Waffenschein.
419. Schulterstück ohne Abzeichen.
420. Schulterstück ohne Abzeichen. 1 Holz¬
dose.
421. Miklaszenski, Jerzy, Hptm.
Personenausweis für Staatsbeamte,
4 Briefe, 1 Artillerieabzeichen, 1 Visit¬
karte, 1 Telegramm, 1 Blechkapsel,
4 Goldzähne, Absender der Briefe:
Miklaszenka, Warschau, Kielecka 46.
423. Taschentuch mit Monogramm S. T.
Schulterstück ohne Abzeichen, eine
Brille, Uhrenband.
424. Bleistiftzeichnung, mit Aufschrift Ko¬
zelsk 1940, Tagebuch, Schulterstück
ohne Abzeichen, 1 Medaillon.
425. Wieczorek, Antoni.
Schulterstück ohne Abzeichen, Spie¬
gel, Medaillon, Briefumschlag mit Ab¬
sender: Warschau, Fabriczna 30 m 4.
426. Oberleutnant.
3 Briefe, Fotos, 2 Halsketten, Impf¬
zettel Nr. 3018.
427. Szwedek, Antoni.
Soldbuch, Personenausweis für Staats¬
beamte, 1 Ehering mit Monogramm
M. D. 10. 4. 1939.
428. Olszewski, Mieczvslow, in Uniform.
Impfzettel Nr. 282* 2 Briefe.
429. Dudzinski, Edward, Stanislaw, Ltn.
Soldbuch, 2 Briefe, 1 Medaillon, Impf¬
zettel, Füllfederhalter.
430. Mlodecki, Edmund, Karol, Dr. med.,
Brzesc n'B. ul. Zygmuntowska 51 m 4.
Rezeptblock mit Aufdruck des Na¬
mens, Taschenkalender, Visitkarte,
Artillerieabzeichen, Quittungen, Brief¬
tasche, 1 Brief,
431. Zettel mit Adresse, Leiche in Uniform,
Zigarettenspitze.
432. Leiche in Uniform, Gebetbuch, Zettel
(unleserlich), Brieftasche.
433. Leutnant.
Impfzettel, Teile von einem Tagebuch,
1 Kettchen, 1 Medaillon.
434. Leiche in Uniform.
Schulterstück ohne Abzeichen, Fotos,
Block mit Adressen und 36 Namen,
Kettchen mit Kreuz, Impfschein.
176
435. Leiche in Uniform.
Schulterstück ohne Abzeichen, ein
Zettel von der Apotheke Korski in
Kowo, 3. Mai, Straße 96, Tel. 42.
436. Starzyk, Kazimierz, Obltn., wohnh.
Pinsk, Straße Unicka 22.
Personalausweis, 2 Namenslisten, Ta¬
schenkalender, Schreiben des Kriegs¬
ministeriums, Postabschnitt, Füllfeder¬
halter.
437. W . . . . ckowi . Ltn., Lemberg.
Zulassungsschein für Fahrzeug Nr.
43 191, 2 polnische Staatsobligationen
(50 Zloty) zu 5 % aus dem Jahre 1924
Nr. 3 194 978 u. 3 194 977, 13 Fotos,
zwei 10-Kronenstücke in Gold.
438. Pachnikiewicz, Waclaw (in Uniform).
4 Karten mit einen Absender: H. u. Z.
Krzesinscy, ul. Bracka 14 m 2. War¬
schau, Foto, Notizbuch, Brieftasche.
439. Leutnant.
Brief in deutscher Sprache an den
Kommandanten des Lagers, Dat. vom
4. 2. 1940.
440. Kwiatkowskl, Zbigniew, Jan, Ltn.,
Student, geb. 9. 5. 1912.
Soldbuch, Gesuch, 1 Schülerausweis,
1 Notizbuch, Nagelfeile, 1 Kette mit
Medaillon, kleine Heiligenfigur.
441. Kukielka, Josef, Obltn.
2 Postkarten, 2 Briefe.
442. Gabryä, Alojzy, in Uniform.
Personalausweis, für Staatsbeamte,
1 Karte, 2 Briefe, Impfzettel.
443. Kindt, Gustav, Ltn., geb. 21. 2. 1911
in Radom.
Fahrtausweis, Personalausweis, Mit¬
gliedsbuch des Touring - Club, ge¬
schnitzte Tabakpfeife, Stellungsbefehl,
Impfzettel 3886, Karten mit Absender:
Sofia Kindt, Warschau, Falata-Straße
2 m 53.
444. Krusche, Jan, Hptm., Advokat, War¬
schau, Jeruzolimska, 49 m 7, oder War¬
schau, ul. Pinsa XI Nr. 36.
Briefe, Karten, Visitenkarten, Impf¬
zettel Nr. 1803.
445. Leiche in Uniform.
Impfzettel, 1 Feuerzeug, 1 Uhrkette,
x Stulpenknöpfe.
446. Dzikowski, Czeslaw (Uniform), Inge¬
nieur, Warschau, Asfaltowa 12.
Zulassung für Fahrzeug, 1 Visiten¬
karte, Postsparbuch, 1 Brief, 1 gol¬
dene Brille.
447. Kozlolek, Leopold, Ltn.
Erkennungsmarke, 1 Karte, Marien¬
plakette.
448. Boronskl, Waclaw (Uniform).
Ausweis für Staatsbeamte, Post¬
abschnitt, Impfschein Nr. 2878,
449. Kurowski, Mieczyslaw, Obltn.
Visitenkarte, Briefumschlag, 1 Foto,
Brieltasche, mit Monogramm, Impf¬
zettel Nr. 3325.
450. Uniformierter.
451. Oberleutnant.
Personalausweis^^Taschenkalender,
Kette m. Kapsel, Abzeichen der Fähn¬
richsschule.
452. Binder, Eugeniusz, geb. 1904, Offizier.
Soldbuch, 5 Postkarten, 2 Briefe, zwei
Visitenkarten, 1 Foto, 1 Brieftasche.
453. Leutnant.
1 Kettchen mit Medaillon, Schulter¬
stück.
454. Oberleutnant.
455. Czarnecki, Zygmund, Oberstltn., stell-
vertr. Rgt.-Komm. im 40. Inf.-Rgt,
1 Kettchen m. Kreuz, Personalausweis.
456. Leiche in Uniform,
Eine Namensliste aus Kozelsk, eine
Brille, 1 Medaillon.
457. Koperski, Tadeusz, Ltn.
2 Geburtsurkunden seiner Söhne, meh¬
rere Fotos, 1 Visitenkarte, 1 Kettchen
mit Medaillon, 1 Gebetbuch.
458. Leutnant.
1 Brief.
459. Swierczewski, Sewerjusz, Ltn.
2 Visitenkarten, 1 Briefumschlag,
Schulterstück, 1 Brille.
460. Kamienski, Stanislaw, Komandor, Ob.-
leutnant.
Mehrere Visitenkarten, 1 Brille, Fotos,
461. Splawiszewski, Marian, Ltn.
Impfzettel Nr. 1186, Zettel mit Städte¬
namen, 1 Foto.
462. Pyszko, Jan, Offizier, geb. 9. 6. 1881
in Kutno, wohnhaft: Ustrom — Slonsk.
Postsparbuch, Brieftasche, 1 Notiz-
~ block.
463. Leutnant.
Taschenkalender, Impfzettel, Postab¬
schnitt mit Stempel ,,Horyn“ 2. 6. 1939
und Namen Chaniewski Henryk, ver¬
schiedene Zettel.
464. Major.
2 Taschenkalender, Brille, Zigaretten¬
spitze.
Der Mord von Katyn Bg. 12
177
465. Kwaskowski, Stanislaw, Major.
Personalausweis, 2 Karten, 1 Brief, ein
Telegramm, 2 Visitkarten, 10-Zloty-
Stück, Taschenkalender.
466. Hauptmann.
467. Iwaszkiewicz, Waclaw (in Uniform).
Postkarten, Notizbuch.
468. Szypowski, Antoni, Wladzimierz, Ma¬
jor.
Zeugnis, Waffenschein, Visitenkarte,
Gebetbuch, Mitgliedskarte des Roten
Kreuzes, Durchlaßschein, Marsch¬
befehl, Zettel mit Adressen.
469. Stolarz, Stefan, Oberstltn.
Militärausweis, Mitgliedskarte des
Roten Kreuzes, Waffenschein, 1 Brief,
Füllfederhalter, 1 Foto.
470. Szepkowicz, Wladislaw, Major.
Personalausweis, fmpfzettel, Pilsudski-
Traditions- Abzeichen.
471. Janicki, Jan, Hptm.
Kennkarte, Postkarten.
472. Certowicz, Jan, Oberstabsarzt.
Teile eines Personalausweises, Impf¬
zettel 3990, Zigarettenspitze, Zwicker.
473. Major.
474. Hauptmann.
1 Brief, Liste mit 20 Namen von Offi¬
zieren.
475. Major.
Impfzettel, 2 Brillen, Arbeitsdienstab¬
zeichen, 5 Zloty, Abzeichen, Me¬
daillon.
476. Erscheint im Nachtrag.
477. Sapiejewski, Jan, Tadeusz, Oberstabs¬
arzt.
Offiziersausweis, Rezept, Notizbuch,
Impfzettel 3983, Fotos, Zigarettenetui,
Visitenkaite.
478. Palczynski, Wincenty, Franciszek,
Major.
Offiziersausweis, Tagebuch, Kettchen
mit Medaillon, 1 Briefumschlag.
479. Rojchenberg, Gwido, Major.
Brief, Brieftasche, Medaillon mit Etui,
Zigarettenetui.
480. Choj^cki, Edmund, Major.
Offiziersausweis, 3 Postkarten, Ver¬
leihungsurkunde für den Orden „VirU
tuti militari", 2 Briefe, 1 Geldbörse.
481. Kutyba, Josef, Oberstltn., geb. 9. 2.
1899, Krakau.
Ausweis des Skiverbandes, Ausweis
zum Tragen des Ordens „Virituti mi¬
litari", Offiziersausweis, Visitenkarten.
482. Zivilist.
483. Lesinski, Piotr, Hptm.
Personalausweis für Offiziere, 2 Fotos,
2 Briefe, 1 Medaillon, 5 Zloty in Silber.
484. Glazewski, Boleslaw, Oberstabsarzt.
Postkarte aus Kowno, 1 Brief, 1 Brille.
485. Warchol, Andrzej, Obltn.
Brief mit Adresse: (Absender) Nar-
cholowna Franciska, Wolnia, Post
Nisko, Kreis Krakau, 1 Medaillon.
486. Leiche in Zivil mit Militärmantel.
487. Zioikowskl, Jan, Leon, Feldgeistlicher
im Majorsrang.
Visitenkarte, Ausweis zum Tragen
des Abzeichens der Grenztruppen,
2 Gebetbücher, 2 Fotos, Zigarettenetui
aus Holz, Rosenkranz, 2 Halsketten.
488. Hauptmann.
Medaillon (Andenken an die erste
Kommunion 1. 7. 1912), Impfzettel
1679, Zettel mit Adresse: .
Ostrowice Zutowska 23a.
489. Jamiolkowski, Konstantin, Oberstabs¬
arzt.
Offiziersausweis, Erkennungsmarke,
Visitenkarte, Fotos, Ordensspangen,
Abzeichen der poln. Legion 1914-1922,
Postkarte, Zigarettenetui.
490. Solski, Adam, Major, 57. Inf.-Rgt.
2 Notizbücher, Impfzettel, 2 Medail¬
lons, Rechnung, ärztl. Ueberweisungs-
schein, russisches Schreiben aus dem
Lager, Zettel mit Adressen.
491. Horak, Stefan, Hptm.
2 Ausweise, 1 Legitimationskarte.
492. Stefanowski, Dr. Antoni, Oberst-Arzt.
Visitenkarten, 2 Quittungen.
493. Matzner, Boleslaw, Oberst.
Offiziersausweis, Visitenkarten, Notiz¬
block, Ordensspangen.
494. Zielewicz, Julian, Oberstltn.
Ausweis d. internationalen Aeroklub,
2 Angelkarten, Fliegerabzeicben, ein
Kreuz mit Kette.
495. Hajcik, Antoni, Major.
Personalausweis.OUiziersausweis.zwei
Karten, 1 Brief, Visitenkarten, Gebet¬
buch, 2 Medaillons.
178
496. Wojtowicz, Marian, Oberstltn.
Visitenkarten, Taschenkalender, Impf¬
schein, Medaillon mit Kette.
497. Piieski, Julian, Major, Krakau, ul.
Topolowa 46. II. p. (ehemaliger öster¬
reichischer Obltn.).
Schreiben des Kriegsministeriums,
Ausweiskarte für das Abzeichen des
Kadettenkorps in Lemberg, 1 Brief,
Karten, Brieftasche.
498. Murawski, Eugeniusz, Ing. Ltn.
Personalausweis für Staatsbeamte,
Jagdkarte, Medaillon mit Kette.
499. Uniformierter.
500. Michalik, Paul, Adolf, geb. 11. 11. ??.
Ltn.
Soldbuch, Ausweis für Beamte, Foto,
Brief in deutscher Sprache, Rosen¬
kranz, Kamm.
501. Drugan, Wladimierz (in Uniform), geb.
15. 1. 1910.
Trauschein aus Lemberg, 2 Karten,
1 Kettchen, 1 Geldbörse.
502. Godlowski, Dr. Wlodzimierz, Obltn.
Wehrsoldverrechnung, des 1. K.O.P.-
Batl., Visitenkarten.
503. Pyszynski, Tadeusz, Wladislaw, Obltn.
Zettel mit Adresse: Maria Pyszynski,
Biala Podlaska, ul. Zydowska 3, fünf
Silbermünzen, Pfeifenstopfer, Notiz¬
buch mit Adresse.
504. Jerzykowski, Jerzy, Obltn.
yergleichsmitteilung, Soldbuch (un¬
leserlich), 1 Kette, Ordensspange, Vi¬
sitenkarte, Marienbild.
505. Leutnant.
2 Fotos, Zigarettenspitze.
506. Kabiesz, Ferdinand, Ltn., geb. 30. 4.
1899 in Chorzow, ul. Konopnicka 22a.
Notizbuch, Ausweis, Visitenkarte, ver¬
schiedene Schreiben.
507. Baranowski, Tadeusz, Ltn.
Soldbuch, Impfzettel, Notizbuch, drei
Orden.
508. Kinderman, Alojzy, Ltn.
Militärausweis, Visitenkarten, Impf¬
zettel, 2 Abzeichen.
509. Uniformierter.
510. Motarski, Tadeusz (in Uniform).
Paß, 1 Brille, geschnitzte Tabakpfeife.
511. Zivilist.
512. Uniformierter.
513. Chrostowski, Tadeusz (Uniform).
Karte, Briefumschlag, Rosenkranz.
514. Uniformierter.
Ausweis für Offiziere (unleserlich),
Notizbuch.
515. Domanski, Eugeniusz, Obltn.
Impfschein, Visitenkarte, Notizbuch.
516. Epstein, Maurycy, Hptm.
Soldbuch, Telegramm, Personalaus¬
weis, Erkennungsmarke.
517. Ulasiewicz, Kazimierz.
Impfzettel, Erkennungsmarke.
618. Banaszewski, Wladislaw, Ltn.
Führerschein aue^Warschau, Impfzet¬
tel 3355, Quittung.
519. Baraniecki, Kazimierz, Obltn.
Verleihungsurkunde „Vituti militari",
Medaillon, 1 Brief.
520. Tracewski, Wincenty, Valerian, geb
14, 12. 10 in Radom (Uniform).
Personalausweis, Erkennungsmarke.
521. Salinger, Stanislaw, Ltn., geb. 11. 11.
1913.
Erkennungsmarke, Impfzettel 1092,
Notizbuch, kommunistisches Abzeichen.
522. Uniformierter.
523. Morawski, Tadeusz, Ltn., Veterinär,
geb. 21. 5. 09.
Soldbuch, Personalausweis.
524. Nocun, syn, Andrzeja, geb. 16. 5, ??,
Kreis Pinczow (Uniform).
Soldbuch, 2 Briefe.
525. Fedorowicz, Stanislaw, Obltn.
Personalausweis, Impfzettel 564, Post¬
karte, Kettchen mit Plakette, mit Ab¬
sender: Irena Szymanska, Warschau,
Dziennikarska 12.
526. Leutnant.
2 Briefe, Fotos, Notizblätter.
527. Krzanowski, Valerian, Ltn., Krakau,
Kujawska 20 m 4,
Prämienquittung für Police Nr. 30 709,
Kette mit Medaillon.
528. Kendzora, Kazimierz, Ltn.
Brief, Quittung, Bleistiftzeichnung.
529. Matuszewski, Stanislaus (Uniform).
Tagebuch, Visitenkarte, Impfzettel
1350, Kette mit Medaillon.
530. Zimodro, Stanislaw (Uniform).
3 Briefe mit Absender: Stanislawa
Zimodro, Iwenec, Kreis Wolozinski.
531. Kowalczyk, Mieczyslaw (Uniform).
4 Karten mit Absender: Jadwiga Ko¬
walczyk, Prondnik Czerweny, ul. Le-
gionow 10, bei Krakau, 1 Brief.
Der Mord von Katyn Bg. 12*
179
532. Lunewski, Ludomir, Obltn.
3 Postkarten, 1 Brief.
533. Gejewski, Zdzislaw, Franz, Obltn.,
2. 4. 08.
Ausweis, Karte, Brief.
534. Tomczyk, Viktor (Uniform), Lehrer im
Gymnasium Kielce.
Ausweis für Staatsbeamte 2761, Impf¬
zettel, 2 Sterne im Geldbeutel.
535. Hirsch, Antoni Marian, Ltn.
Soldbuch, 2 Briefe, Fotos.
536. Konczak, Sylwester, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Quittung,
Zettel mit Bleistiftnotiz: „Im Falle
meines Todes ist zu benachrichtigen
Konczaka Josefa, Lipa, Post Sokolec,
Kreis Chodziez.M
537. Sliwka, Karol, Ltn.
Soldbuch, Quittung, Impfzettel 3134,
Visitenkarten.
538. Mirsak, Josef, Ltn., geb. 28. 1. 1911
in . . .?, Kreis Posen.
Soldbuch, 3 Karten, 3 Briefe, Notiz¬
buch, Rosenkranz, Impfzettel 1937.
539. Pi^tkowski, Franciszek, Obltn.
Ausweis für Staatsbeamte.
540. Kostrzewski, Stanislaus, Ltn.
Personalausweis, Impfzettel 1418,
Zwicker, verschiedene Schriftstücke.
541. Kozakiewicz, Josef, Alexander.
Soldbuch, Erkennungsmarke.
542. Wykipicz, Stanislaw, (Uniform).
3 Karten, 4 Briefe, impfzettel 484,
Abs.: Helene Wykipicz, Bialystok,
Podleszna 3 m 5.
543. Sierszenski, Wandalin, (Uniform).
Impfzettel, Fotos, verschiedene
Schriftstücke, 1 Medaillon, 2 Silber¬
münzen, Adresse: Maria Kasprza-
kowa, Posen, Wilda 44.
544. Barabacz, Josef, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, 1 Karte,
1 Impfzettel, 1 Brief, poln. Adler.
545. Mrawinski* Tadeusz, Obltn.
Soldbuch, 4 Karten, Notizbuch.
546. Offizier.
Handgeschriebene Singnoten mit
Adresse: Lucina Sokalska, Lisiowolka,
Post Wohyn, Provinz Hablin (?), Ab¬
zeichen des Reserveoffiziers, Medail¬
lon, 2 Postabschnitte.
547. Uniformierter.
548. Pawelec, Wiktor, (Uniform), Sosno-
wiec, ul. Kreta 5.
Taschenkalender, 2 Briefe, Impfzettel
142
549. Uniformierter.
550. Glegier, Tadeusz, Ltn.
Impfzettel, Notizblock, Medaillon,
Quittungen, mit Stempel Brzese n /
Bugem 2. 11. 39. Unterschrift unter
den Noten: W. Walewski.
550a. Swieclcki, Roman, Ltn.
Visitenkarten, 1 Foto, 1 Brief, Ver¬
leihungsurkunde für den Orden „Vir-
tuti militari", Impfzettel, Taufzeugnis.
550b. Hauptmann.
551. Hartmann, Kazimierz, Obltn., 1900,
wohnhaft in Lodz.
Parteiausweis, Paß, Kamm.
552. Uniformierter.
Impfzettel 2487, Fotos (1 ca. 3jähriger
Knabe auf dem Pferd und einmal auf
einem Kamel).
553. Zalasik, Mieczyslav, Uniformierter.
Impfschein, 1 Zettel (im Gelände ge¬
funden, nicht bei der Leiche).
554. Uniformierter.
555. Leutnant.
556. Rogalski, Julian, (Uniform).
Karte, Zettel mit Adresse: Ludmilla
Rogalska, Wilna, Piwna 6 m 47, 3 Sil¬
bermünzen, 3 Medaillons.
557. Leutnant.
558. Pruszynski, Felix, (Uniform).
Impfzettel 2405, Quittung.
559. Cieplak, Witalis, Ltn.
Namen des Vaters Alexander, Namen
der Mutter Stefanie.
560. Bednarek, Leo, Ltn., geb. 4. 11. . . .?
Soldbuch, Visitenkarte, I Medaillon.
561. Topolnicki, Edward, (Uniform).
Taschenkalender, 3 Karten, Gebet¬
buch.
562. Kluczynskt, Wawrzyniec, Bohdan,
Ltn., geb. 1912.
Soldbuch, Brief, Doktordiplom (Jurist).
563. Uniformierter.
564. Leutnant.
565. Oberleutnant.
1 Notizbuch.
566. Uniformierter.
Karte, auf der die Namen seiner Kin¬
der angegeben sind: Marys Bogus,
1 Medaillon.
567. Firek, Karl, (Uniformierter), Gymna¬
sialprofessor.
Soldbuch.
568. Kinalski, Stanislaw, (Uniform).
2 Briefe, 1 Karte, Erkennungsmarke,
Medaillon mit Kette.
180
569. Leutnant.
570. Golaschni, Lothar, (Uniformierter).
2 Briefe in deutscher Sprache.
571. Uniformierter.
572. Kijak, Dr. med.
2 Visitenkarten, 2 Briefe, 1 Karte,
1 Brieftasche.
573. Kubicki, Kazimierz, Obltn.
Mitgliedskarte, 2 Briefe.
574. Krukowiecki, Edmund, Ltn.
Personalausweis für Beamte, Tele¬
gramm, Notizbuch, 2 Medaillon,
1 Brief, 1 Karte.
575. J. S. Offizier.
Brief aus Lodz vom 3. 2. 40, 3 Fotos,
Soldbuch, 1 Medaillon, Stulpenknöpfe.
576. Jastrzembski, Boleslaw, Ltn.
Soldbuch, Brief, Karte, Regiments¬
abzeichen (21. Ulanenregt).
577. Mosgal, Josef, Hptm., geb. 13. .
1895 in Grodzisko, wohnhaft Radimno,
ul. Mickewicza 28a.
Postsparbuch, 4 Briefe.
578. Rogozinski, Kazimierz, (Uniformier¬
ter).
Soldbuch.
579. Cichocki, Hieronim, Ltn.
Schülereusweis, 2 Fotos.
580. Uniformierter.
581. Bartkowiak, Czeslaw, (Uniform).
Personalausweis, 3 Karten, 1 Brief,
1 Medaillon, Tagebuch.
582. Jankowski, Tadeusz, Leiter der
Staatsbibliothek in Grodno, (Uniform).
1 Brief, Ausweis als Bibliotheksleiter,
Rosenkranz.
583. Leutnant.
Taschenkalender, Brief, Impfzettel
3173.
584. Kowacz, Zbigniew, Offizier.
Erkennungsmarke.
585. Skoczynski, Jerzy, Uniformierter.
Erkennungsmarke.
586. Oberleutnant.
Soldbuch (unleserlich).
587. Moenke, Dr. Edmund, Ltn.
Ausweis des Aerztebundes, Schrei¬
ben einer militärischen Dienststelle,
Quittungen, Impfzettel 3922,
588. Oberleutnant.
Brief in deutscher Sprache: Seev-
szen, den 4. . . . 40. Werter Herr Sta-
nach. Brief in polnischer Sprache mit
Anrede „Stasku“ (Stanislaw). Tage¬
buch, Brief in deutscher Sprache.
589. Hauptmann
590. Schimmel, Szymon, Dr. med., (Uni¬
form).
Eine Anzahl Visitenkarten, Ordens¬
band.
591. Leytner, Kazimierz, Hptm.
Waffenschein, Briefumschlag.
592. Eibel, Konstanty, Hptm., geb. 22. 12.
1899 in Zywiec, wohnhaft in Sando¬
mierz, Mickiewicza 22.
Postsparkassenbuch, Visitenkarten.
593. Uniformierter.
594. Uniformierter.
Russische Quittung (unleserlich).
595. Piorkowski, Anton, Zivilist.
1 Brief, 2 Karten, 1 Brille.
596. Paczuski, Romuald, Hptm.
Eine Anzahl Visitenkarten.
597. Burakowski, Josef, Wladislaw, Ltn.,
geb. 18. 3. 1899.
598. Twardowski, Tadeusz, Ltn.
Zollerklärung für ein Paket mit
Adresse: Kozelsk, vom 7. 3. 1940,
Briefe, Karten.
599. Olszanski, Boleslaw, Obltn., geb. 6. 4.
1897.
Personenausweis, Visitenkarten.
600. Fiiegeroffizier.
601. Kozlowski, Adam Marian, Ltn., geb.
17. 11. 1910,
Personalausweis, Soldbuch, Brief.
602. Uniformierter.
603. Uniformierter.
604. Uniformierter.
605. Stube, Alfons, Ltn.
Soldbuch, 2 Karten.
606. Kobusiewicz, Alexander, Obltn.
Soldbuch, 4 Karten, Fotos, Taschen¬
kalender.
607. Slomka, Jan, Tadeusz, Rechnungs¬
sekretär im Wojwodschaftsamt Kra¬
kau (Uniform).
Personalausweis, 2 Schreiben, Visiten-
Karte, 1 Brief.
608. Majchrowski, Romuald, Ltn.
3 Briefe, 1 Kettchen mit Kreuz.
609. Uniformierter.
610. Leutnant.
611. Fabiszewicz, Stanislaus, (Uniform).
Briefumschlag, Visitenkarte, Impf¬
zettel 2480.
612. Uniformierter.
Zigarettenetui.
181
613. Wernzieher, Jakob, Fliegerltn., Df.
med,
Visitenkarten, Postkarten, Fotos.
614. Uniformierter.
615. Leutnant.
616. Leutnant.
617. Uniformierter.
Notizbuch.
618. Sl^ski, Jan.
2 Ausweise, Visitenkarte, Bescheini¬
gung, Etui mit Fotos, 1 Medaillon.
620. Uniformierter.
621. Kardas, Marian Dyonizy, geb. 10. 3.
1911 in Bromberg, Offizier.
Soldbuch.
622. Leutnant.
623. Gorski, Wincenty, Obltn.
Soldbuch, Telegramm, Impfzettel
Nr. 2, Orden „Virtuti militari” mit
Ausweis, Brille, Postsparkassenbuch,
eine Anzahl Karten, eine davon mit
Absender: Sofia Gorska, Warschau,
ul. Smolna 25, 1 Brief, ein Blatt, auf
dem Namen im Kriege gefallener
bzw, verwundeter Kameraden ver¬
zeichnet sind: Ltn. Janicki, 17. Ula-
nenregt, Fähnrich Kieszek, 15. Ula-
nenregt., Ltn. Daszkiewicz, Fähnrich
Czarnecki Marceli, Fähnrich Plucinski,
15. Ulanenregt., Major Majewski,
Obltn. Podchorski, 17. Ulanenregt.,
Ltn. Porgowski, 15. Ulanenregt., Blatt
mit Uebergabeverhandlung einer
Gruppe bei Gefangennahme durch
die Bolschewiken.
624. Uniformierter.
625. Kaniewski, Dominik, Uniformierter,
geb. 4. 8. 03, wohnhaft Warschau,
Szeroki Dunaj 9 m 36.
Postsparbuch, 2 Briefe, 2 Visitenkar¬
ten, Gebetbuch.
626. Moroz, Jan, Hptm.
Erkennungsmarke, Medaillon.
627. Liskiewicz, Marian, Obltn.
Erkennungsmarke, Personalausweis,
Brille, Quittung:
628. Rosinski, Zygmunt, Ltn., Sochaczew,
Slowakiego 12.
Erkennungsmarke, Impfzettel 2415,
Zettel mit Namen, Medaillon.
629. Alszewski, Waclaw, Obltn., Dr. med.
Soldbuch, Trauschein, 3 Karten, Brief,
Tmpfzettel 3965.
630. Hauptmann . ? Antoni.
Taschenkalender, darin ein Vermerk:
Abfahrt von Putiwelsk am 1. 11. 39,
Ankunft in Kozielsk am 3. 11. 39,
Foto (verblaßt) mit Aufschrift: Herrn
Towoli, damit es Dir nicht langweilig
ist. 5. 1. . . .?, 2 Medaillon, 2 Heiligen¬
bilder, 1 Gebet.
631. Gortel, Stanislaw, Ltn.
2 Karten, Impfzettel 3111.
632. Uniformierter.
633. Uniformierter.
634. Hauptmann.
635. Leutnant.
636. Oberleutnant.
637. Boenisch, Hipolit Anton, Ltn.
3 Ausweise, Medaillon.
638. Strozewski, Witold, Ltn.
2 Personenausweise, Impfzettel 2935,
4 Orden, Kette, 3 Postkarten Notiz¬
buch.
639 . . Zeslaw, Rudolf, (Uniformierter).
2 Briefe, Medaillon.
640. Uniformierter.
641. Uniformierter.
642. Szonert, Jerzy, Uniformierter.
4 Briefe, Absender: Szonert St.,
Grodno, ul. Napoleonskaja 16.
643. Kniec, Tadeusz, Obltn.
Soldbuch, drei Ausweise, Medaillon,
Kriegsauszeichnung, Fotos.
644. Uniformierter.
645. Karst, Ludwig, Hptm.
3 Briefe, Briefumschlag.
646. Uniformierter»
647. Goral, Boleslaw, Ltn.
Erkennungsmarke, 3 Karten, 1 Brief¬
umschlag.
648. Zachariasiewicz, Ignazy, Obltn., aus
Krakau.
Personalausweis.
649. Bober, Antoni, Dr. med.. Uniformier¬
ter, Krakau, ul. Dluga 88.
Visitenkarten, impfzettel, Notizblätler.
650. Wozniak, Sygmunt, Obltn.
2 Karten, 1 Brief, Visitenkarten, Uhr¬
kette mit Anhänger.
651. Szydlowski, Edward, Obltn,
Personalausweis, 2 Medaillon, rrnpf-
zettel.
652. Ein Dutzend Visitenkarten auf den
Namen Rupniewski Roman.
653. Zaribnicki, Henryk.
4 Postkarten, Impfzettel 800, 2 Briefe,
Namensliste von 33 Offizieren.
182
654. Stypinski, Witold Marian, Ltn.
Marschbefehl, Zigarettenspitze, Uni¬
formslerne.
655.. Chojnacki, Mieczyslaw, Hptm., geb.
17. 9. 98.
Postsparbuch, 20-Dollar-Münze [in
Gold).
656. Piwowarczyk, Stanislaw, Wehrmachts¬
beamter, geb. 3. 3. 94.
Erkennungsmarke, Medaillon.
657. Uniformierter.
3 Stulpenknöpfe.
658. Paskiewicz, Richard, Referendar.
Personalausweis, 1 Visitenkarte, 3
Fotos, 2 Postkarten, 1 Brief, Rosen¬
kranz, 2 Medaillon.
659. Leutnant.
Pilsudski-Traditionsabzeichen, Schul¬
terstück des Chevaux Legers Regt.
Warschau.
660. Rotenberg, Mieczyslaw, Ltn., ' geb.
1909.
Erkennungsmarke.
66t. 2 Visitenkarten auf den Namen Piotr
Szajda.
662. Grodecki, Jan, Uniformieiter.
Karte mit Absender; Grodecka, Ce-
lina, Warschau, Biala 2 m 24, Tele¬
gramm erhalten am 23. 3. 40.
663. Uniformierter.
664. Przygodzinski, Bronislaw, Uniformier¬
ter.
3 Karten, Absender: E. Przygodzinska,
Posen, 3 Briefe, 1 Foto.
665. Uniformierter.
666. Unbekannt.
667. Uniformierter.
668. Godel, David (Uniform).
Personalausweis, 2 Wechsel, Erken¬
nungsmarke, Uhrkette.
669. Uniformierter.
670. Gierka, Stanislaw, Major.
Personalausweis, Verleihungsurkunde
des Ordens „Virtuti militari".
671. Wiechec. Karol, (Uniform).
Briefumschlag.
672. Urbanczlk, Eugeniusz, Obltn.
1 Brief in deutscher Sprache aus Kat-
towitz, 2 Karten.
673. Leutnant.
674. Uniformierter.
675. Zuralski, Tadeusz, Uniform.
Erkennungsmarke, Briefumschlag, 1
Medaillon.
676. Dziubinski, Karol, Warschau, ul.
Radzzyminska 10.
Soldbuch, Brief, Karten.
678. Schreer, Joachim, Ltn., Litzmannstadt,
Narotowicza 48 m 2.
1 Ausweis, Mobilmachungskarle,
Impfschein, 3 Briefe, Fotos.
679. Lewicki, Alexander, Ltn.
Soldbuch, Visitenkarte, 1 Postkarte,
Hypothekenbrief, Personalausweis,
Stellungsbefehl, Brille, Notizbuch,
Kettchen.
680. Bronowski, MaricflTTtehrer, geb. 22. 10.
1910 in Husiatyn, wohnhaft in Janow,
Leutnant. ■
Postsparbuch.
681. Galas, Antoni, Ltn.
1 Brief, Zigarettenspitze.
682. Dzudzfe, Julian.
Mitgliedsbuch Nr. 71 des Sportver¬
eines Krakowia, Studentenausweis,
2 Medaillons.
683. Gutowski, Stefan, Ltn., Ingenieur,
Warschau, ul. Smolna 24 m 5.
Quittungen, Postkarten.
684. Sidorczuk, Iwan, (Uniform).
2 Karten, 1 Brief.
685. Morszczyzna, Edward, Stanislaw, geb.
2. 2. 02, Ltn., Architekt, Brest a. Bug,
ul. Kilienskiego 12.
Architektendiplom, 2 Personalaus¬
weise, Waffenschein, Kette mit Kreuz,
Führerschein Nr. 1874.
686. Trepka, Antoni, Obltn.
Personalausweis, 2 Briefe, 1 Ab¬
zeichen.
687. Szmalewicz, Boruch, (Uniform).
Quittung, Postabschnitt.
688. Glowacz, Piotr, (Uniform).
Bescheinigung, Uhrkette, Marien¬
plakette.
689. Malejka, Leon, (Uniform), geb. 23. 10.
1897.
Soldbuch, Paß, Impfzettel 1123, 1 amt¬
liches Schreiben.
690. Kowalik, Czeslaw, Ltn., Chemie -Pro¬
fessor.
Offiziersausweis, Durchlaßschein, Vi¬
sitenkarte, Taschenkalender.
691. Ferszt, Samuel, Oberarzt.
Soldbuch, Kriegsbeorderung, 2 Be¬
scheinigungen, 1 Foto, Goldzähne.
692. _ ksik, Major, Ob. -Referatsleiter,
Lehrer.
Offiziersausweis Nr. 8/39, Impfzettel
Nr. 1812.
183
693. Karowski, Stanislaw.
Impfzettel 1953, Zettel mit Namen,
Stulpenknöpfe.
694. Leutnant.
Kettchen mit Kreuz.
695. Uniformierter.
Gebetbuch.
696. K^pinski, Witold, Major, Dr. med.r
Warschau, ul. Senatorska 24, geb. 4. 5.
1884.
Kriegsbeorderung, Erkennungsmarke,
Rechnungen, Visitenkarte, Jagdkarte,
1 Brief, Waffenschein, Impfzettel,
Brille.
697. Smereczanski (?), Jan, Uniform.
2 Briefe, 1 Postabschnitt.
698. Dr^ikowski, Sylvester, Major.
Impfzettel, Orden ,,Virtuti militari",
1 Medaillon.
699. Baranowski, Kazimierz, Uniform.
Personalausweis, Postkarte, Tele¬
gramm.
700. Nowak, Klemens, Ltn., Steuerbeamter.
Ausweis für Staatsbeamte, Karte, Vi¬
sitenkarte, Impfzettel 3133, Schüler¬
ausweis.
701. ..oljanski, Czeslaw, syn Ludwika.
Impfzettel 1077, Stulpenknöpfe, Feuer¬
zeug.
702. Uniformierter.
703. Harmacki, Wlodzimierz, Offizier.
Erkennungsmarke.
704. Fieszar, Alfred, Major.
Personalausweis, verschiedene Be¬
scheinigungen, Notizblätter, Impf¬
zettel 1005.
705. Uniformierter.
706. Uniformierter.
707. Uniformierter.
708. Uniformierter,
709. Bryds, Franciszek, Hptm.
4. Kriegslazarett Lodz, Offizieraus-
weis.
710. Werecki, Piotr, Ltn., Verwaltungs¬
sekretär aus Posen.
Ausweis lüi ^Staatsbeamte. Mitglieds¬
karte eines Schützenvereins, 3 Post¬
karten, Uniformabzeichen, Zigaretten¬
spitze.
711. Major.
Goldener Ring mit Onyx, in dem ein
Wappen eingraviert ist.
712. Staszewicz, Sygmund, syn Ladislawa,
Obltn.
Namenliste von Fliegeroffizieren de?
Gefangenenlagers Bolotno bei Cer-
nigow, Impfzettel.
713. Leutnant.
714. Slonski, Jan, (Uniform), 31 Jahre alt.
Zettel mit Adresse, Impfzettel 4047,
Trauzeugnis vom 4. 9. 39. Name des
Vaters Josef, Name der Mutter
Wanda Maria Boldanowiczow, Name
der Frau Sofia Bortosnik, Bleistift¬
zeichnung, Brieftasche.-*
715. Uniformierter.
Geldbörse mit Monogramm „EM“',
Zigarettenspitze mit eingeschnitziem
Datum „Kozielsk 1940 EM", Brille, Zi¬
garettenetui aus Blech.
716. Kowalczuk, Valerian, Uniformierter.
Brief.
717. Uniformierter.
Impfzettel, Bescheinigung, 2 Stulpen-
Jtnöpfe.
718. Leutnant.
1 Brief aus Krakau vom 14. 2. 40.
719. Teichen, Henryk, Obltn.
Offiziersausweis, Visitenkarte, 5
Postkarten, 2 Briefe, Waffenschein,
goldenes Medaillon mit Kette.
720. Janik, Antoni, Ltn., geb. 1892.
Personalausweis, Rosenkranz.
721. Wawrzkiewicz (?), Boleslaw, Obltn.
Postkarte, Impfzettel, 2 Visitenkarten.
722. Janik, Antoni, (Uniform), geb. 1902.
Erkennungsmarke, Brief, Taschen¬
kalender.
723. Urban, Antoni, (Uniform).
5 Briefe.
724. I.ukasiewicz, Kazimierz, Hptm., aus
Lublin.
Schreiben der Garnison Lublin, Karte,
2 Kriegsauszeichnungen, 1 Medaillon.
725. Kalafatnik, Ladislaw, (Uniform).
Personalausweis.
726. Jabionski, Jan, Ltn., Ingenieur.
Personalausweis, 2 miiitär. Schrei¬
ben, Soldbuch, 1 Medaillon.
727. Oberleutnant.
Taschenmesser, Medaillon mit Kette.
728. Kardas, Marian, Ltn., Bromberg,
Adolf-Hitler-Str. 67 oder 68.
4 Briefe, 1 Postkarte, 1 Brief vom hol¬
ländischen Roten Kreuz, 2 Flieger¬
abzeichen.
729. Ciekot, Wladislaw, (Uniform), geb.
7. 12. 07 in Czuryty, Kreis Siedlce,
Dr. med.
Personalausweis, Visitenkarte, Impf¬
zettel, 3 Briefe.
184
730. Machnia, Waclaw, (Uniform).
Lehrerausweis, Impfzettel Nr. 555,
Trauschein, 2 Briefe, 1 Rosenkranz,
1 Medaillon mit Kette.
731. Uniformierter.
732. Oberleutnant.
733. Barowski, (Uniform).
Ledertäschchen mit Monogramm, 3
ärztliche Behandlungsscheine, 2 Zi¬
garettenspitzen.
734. Czyzewski, . . Major.
1 Karte aus Krakau, Impfzettel Nr.
753.
735. Tomaszewski, Josef, Ltn.
Soldbuch, Impfzettel Nr. 3155, Schrei¬
ben der Firma „Tissa" aus Warschau,
1 Postkarte, Zigarettenetui.
736. Uniformierter.
737. Hakich, Michael, Hptm.
Offiziersausweis, Verleihungsurkunde
für den Orden „Den unbesiegten
Kämpfern", 1 Brief, 1 Geschäftsbrief.
738. Leutnant.
739. Konieczka, Edmund, Hptm.
Personalausweis, 1 Brief, Panzerabzei¬
chen, Medaillon, 1 Führerschein.
740. Zwadzki, Marjan, Fliegerhptm.
Personalausweis, Visitenkarten, 2
Dienstschreiben, 1 Karte, 1 Brille,
1 Medaillon.
741. Hauptmann.
Visitenkarte auf den Namen Lapinski
Stanislawa, Gesangslehrer, Fotos.
742. Leutnant, Warschau, Nowi Swiat
12 m 25.
Soldbuch, Infanterieabzeichen.
743. Kruk, Stepan, (Uniform), geb. 18. 7.
1905.
Erkennungsmarke, Telegramm, 1 Foto.
744. Klosowicz, Kazimierz, Ltn., Inge¬
nieur.
Soldbuch, Brief, Ausweis als Ange¬
stellter der Stadt Wloclawek, Vi¬
sitenkarte, Abzeichen des 2. Legionär^
Regt.
745. Liberowicz, Ignacy.
1 Offiziers-Soldbuch, 1 Ausweis, 1
Auszug der Heiratsurkunde, mehrere
Visitenkarten, 1 Kneifer.
746. Obidzinski, Aleksander, Dr. med.
Warschau, ul. Czerniakowska 185 m 7.
1 Notizbuch, Medaillon mit Kette,
Medaillon, Schulterstück, Impfzettei
Nr. 3771, 2 Karten und Zettel.
747. Gadomski, Feliks, Hptm.
1 Diplom einer Dienstauszeichnung,
Anglerkarte, Fotos, 1 Taschenkalen¬
der.
748. R . blewski, Hptm.
Postkarte mit Absender: Porebski,
Warschau, Straße des 3. Mai Nr.
14 m la, bei Koslowski, Tagebuch.
749. Leutnant.
750. Uniformierter.
Visitenkarte auf den Namen: Rozychi
Ludwik, Stulpenkjippfe (Gold), Kra¬
wattennadel, 1 Feuerzeug, 10-Rubel-
Stück in Gold.
751. Gornicki, Feliks, Obltn., Dr.
Waffenschein, Visitenkarten, 2 Ma¬
rienbilder, Impfschein Nr. 1366.
752. Nietupski, Julian, Dr., (Uniform).
1 Karte mit Absender: Regina Nie-
tupska, Bialystok, Telegramm, Me¬
daillon.
753. Hauptmann.
Bleistiftzeichnung, 1 Kriegskreuz
„Virtuti militari", Impfzettel.
754. Mogilnicki, Tadeusz, Hptm., Dr. med.
Personalausweis, 3 Briefe, 1 Tele¬
gramm, 1 Karte, Visitenkarten, 2 Ne¬
gative, Brille.
755. Buchcik, Julian, Hptm.
Offiziersausweis, Visitenkarten, Per¬
sonalausweis.
756. Berzynski, Stefan Obltn., Warschau,
ul. Delka 4 m 28.
4 Karten mit Absender: „Sofia
Wordzijaszowa, Warschau, ul. Zlota
37 m 28". Implzettel, Plan des Lagers
Kozielsk, Ausweis des Kolonialbun¬
des 1 Kriegsauszeichnung, 1 Tradi¬
tionsabzeichen.
757. Jaworski, Marian, (LJniform).
6. Panzer-Batl., 3 Karten, 1 Brief.
758. Wajdenfeld, Abram, (Uniform), Dr.
med.
Personalausweis, 3 Briefe.
759. Matkowski, Kamil, Offizier.
Teil eines Offiziersausweises, Impf¬
zettel 676, Zettel mit Adresse.
760. Zodrow, Maksylmiljan, Hptm., geb.
16. 6. 83.
Offiziersausweis, Kriegsbeorderung,
Visitenkarten, Medaille für lOjähri-
gen Dienst in der Armee, Rosenkranz,
Brille, 1 Traditionsabzeichen, 1 Uhr-
kette.
185
761. Lewkowicz, Czeslaw, (Uniformierter).
Impfzettel 1708, 1 Foto, 1 goldenes
Kreuz mit Kette, gez Buchstaben
„Krotusiowi — Nulka", Bescheinigung
auf Dienstbeschädigung.
762. Kowalec, Stefan, Josef, geh. 17. 10.
... 6, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, 3 militärische Be¬
scheinigungen, 1 Briet, 2 Briefum¬
schläge, 1 Tagebuch.
763. Leutnant.
Impfzettel 3805, Marienmedaillon mit
Kette.
765. Prus, Pawel, Uniformierter.
Ausweis, Tagebuch, 2 Briefe.
766. Pienigiek, Stanislaw, Hptm.
Ausweis für Sportabzeichen, 2 Briefe,
1 Postkarte, Zigarettenetui, 1 Ta¬
schenmesser.
767. Ostrowski, Boleslaw Jan, Hptm.
Personalausweis, 1 Gebetbuch, 1 Fla-
kette, 1 russischer Kommissarstern.
768. Olas, Felix, Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte, l Post¬
karte, 2 Briefe.
769. Urbanowicz, Wladyslaw, Uniformier¬
ter.
3 Postkarten, 2 Briefe, 1 Foto, 1 Blei¬
stift.
770. Szafran, Franciczek, Hptm., Dr., War¬
schau, Filtrowa 68.
1 Ausweis, 1 Waffenschein, Visiten¬
karten, 1 Soldbuch für Offiziere, 1
Tagebuch.
771. Uniformierter.
772. Uniformierter.
773. Krzylanowski, Roman, Oberstltn.,
wohnhaft Warschau, ul. Jagiollonska
31 m 5.
2 Schreiben des Kriegsministeriums,
1 Schreiben des Stadtkommandanten
aus Warschau.
774. Uniformierter.
Foto (verblaßt) mit Widmung: „Dem
lieben Siasowi, Frau Tochter Krysia.“
775. Borkowski, Tadeusz, Uniformierter.
1 Personalausweis (unleserlich), 3
Foto, 1 Brief, Briefumschlag, Medail¬
lon.
776. Offizier.
Bleistiftzeichnung (männl. Kopf), 1
Zigarettenetui in Silber.
777. Ciolkosz, Jan, Major, 75 pp.
Personalausweis, Visitenkarten.
778. Dudek, Uniformierter.
Impfzettel, Zettel mit Namen des
Obigen.
779. Maciejewski, Kazierz, Obltn.
Mitgliedskarte der Kolonial-Lige, 2
Quittungen, Medaillon mit Kette.
780. Kostkiewicz, Zygmunt, Oberstltn.
1 Personalausweis, fmpfzettel, Olden
„Virtuti militari*'. 1 Kreuz mit Kett¬
chen (Gold).
781« K . , Boleslaw, Sohn des Zyjz-
munt.
1 Foto mit Anschrift: Deine sich
sehnende Frau, Lemberg, den 13. 2.
1940, Impfschein, Brief, Briefumschlag.
782. Czaplinski, Antoni, Lin., Gymnasiai-
Prot., geb. 16. 2. 04.
1 Soldbuch, Ausweis für Staatsbeamte.
783. Beuth, Jan, Obltn.
1 Zettel mit Namen.
784. Zuk; Henryk, Uniformierter, Vertrags¬
angestellter im Verkehrsministerium.
1 Ausweis für Staatsbeamte, 1 Ma¬
rienplakette.
785. Uniformierter.
786. Okonski, Stanislaw Leon, Ltn.
1 Offiziers-Soldbuch, 1 Ausweis.
787. Uniformierter.
788. Uniformierter.
789. Iacki (?), Bolislaw, Obltn., geb. 2. 7. 10
in Janina, Kreis Kielse.
Reifezeugnis, Geburtsschein, Olfiz.-
Ausweis, 1 Brief, 1 Foto, 1 Taschen¬
messer, Zigarettenspitze, 1 Stück Tuch
mit Monogramm „L B'\
790. Swierk, Josef, Uniformierter, wohn¬
haft: Wlodzimierzec pow. Samy.
1 Abzeichen d. 53. Inf.-Regt., 1 Aus¬
weis, Visitenkarten, Impfschein, zwei
Briefe, Rosenkranz.
791. Niedzielski, Jan, geb. 1898, Offizier.
Erkennungsmarke, 1 Brief.
792. Uniformierter.
. balskl, Viktor.
1 Brille, 1 ärztl. Rezept, 1 Impfschein.
793. Igielskl, Tadeusz, Ltn.
1 Ausweis einer Versicherungsgesell¬
schaft, 1 Brief, Visitenkarte.
794. Gryniowicz, Gennadjusz, Ltn.
Offiz. -Soldbuch, 1 Kettchen mit Kreuz.
795. Piecek, Karol, Ltn., geb. 10. 9. 10,
wohnhaft in Cboizow, Magistrats-,
beamter.
Personalausweis, Mobilisierungskarte,
1 Brief, Schreiben der Stadt Chorzow.
186
796. Leutnant.
1 hölzernes Kreuz, 1 Plakette.
797. Niezyr Josef, Ingenieur.
2 Notizblocks, darin ein Briefentwurf:
„Was macht Tadeusz Michael, Zyg-
munt? Wo ist Zygmuntowa mit
Janka?
798. Leutnant
799. Prokop, Antoni, Hptm.
4 Ausweise (Postsparkasse, Verband
d. Res. Offiz., Rotes Kreuz, Offiz.-Aus-
weis), 2 Postkarten, 1 Brief, 1 Tele¬
gramm.
800. Zielinskl, Stanislaw, Major.
1 Offz. - Ausweis, 1 Rgt. - Abzeichen,
2 Briefe, 1 Postkarte, 1 Foto, 3 Mono¬
gramme ZS., 1 Glücksschweinchen,
1 Kneifer.
801. Krajewskl, Roman, Wincenty, Hptm.,
geb. 29. 10. 87, Warschau, Platz In-
validow.
Offiziersausweis.Pensionsverrechnung,
1 Brief, Postsparbuch, 2 Postspar¬
bücher der Zofia Krajewska.
802. Roczyski, Janusz, Hptm.
Visitenkarten, Impfzettel, Plakette,
Medaillon.
803. Jelen, Kazimierz, Major.
Kriegsbeorderung, 2 Fotos, Impfzettel
3530.
804. Majewski, Zdzislaw, Major.
1 Durchlaßschein, 3 Postkarten, 1 Impf¬
zettel 3448, Visitenkarten, 2 Briefe,
1 Taschenkalender.
805. Kiecinski, Tadeusz (Uniform), War¬
schau, ul. Zlota 32 m 29,
Impfzettel 605, 1 Feuerzeug.
806. Rzewuski, Tadeusz, Ingenieur, Offizier.
1 Impfzettel 3435.
807. Hauptmann.
808. Struziak, Franciczek, Offz., geb. 28. 10.
1902 in Damrowa, wohnhaft in Grau-
denz, Kavallerieschule.
1 Postsparbuch, 2 Abzeichen des Ka¬
vallerie-Regimentes, 2 Medaillons.
809. Kogut, Adam, Hauptmann (Panzer¬
brigade).
1 Erkennungsmarke, Kamm.
810. Hauptmann.
Eine halbe Postkarte mit Absender
. . . kowska, Michalina, Baranowicze,
ul. Markowa.
1 Dauerkinokarte „Theater Apollo“,
1 geschnitzter Holzdeckel „Kozielsk“,
1 Medaillon mit Kette.
811. Kras, Stanislaus, Hptm., wohnhaft:
Tarnow, ul. Nowy-Swiat 35.
Orden „Virtuti militari“, mit Ausweis,
1 Offiziersausweis, 1 Schreiben des
Kriegsministeriums, Impfzettel 1152.
812. Jankowski, Stefan, Hptm., geb. 2 9.
1898 in Josien, Grajewo, Nowa-Kosza-
rowa 23.
1 Postsparbuch, PSparbuch Jankowska
Salomea, Posen, 1 Brille.
813. Mikuta, Jozef, Kazimierz, geb. 1901,
Uniformierter, wohnhaft: Iwieniec,
Frau Maria.
1 Postsparbuch, 1 Postkarte, 4 Briefe.
814. Hudec, Waclaw, Hptm.
Ausweis, Verleihungsurkunde, 4 Post¬
karten, 1 Brille, 1 Brief mit Absender:
Hudecowa W. Warschau Zolibasz,
Haukego 12.
815. Lubich, Stefan, Hptm.
Visitenkarten, 1 Medaillon.
816. Frydrych, Roman, Ltn.
3 Postkarten mit Absender: Frydiych
Maria, Warschau, Mickiewicza 30,
1 Ausweis, Visitenkarten, Impfschein
2853.
817. Uniformierter.
818. Janiszewski, Mieczyslaw, Obltn.
1 Bescheinigung, 1 Ausweis.
819. Janczar, Josef, Lehrer, Ltn.
1 Ausweis, 1 Postkarte mit Absender:
Frau Sofia, Nowogrud, ul. 3. Maj Nr. 4.
2 Briefe, 1 Bleizeichnung: Feldküche
Ostern 1940 Kozielsk, 1 Telegramm
nach Kozielsk, 1 Kette.
820. Hauptmann.
1 Regimentsabzeichen 57 pp. Inf.-Regt.,
1 Wäschezeichen: Müller Jozef, 1 Teil
einer Quittung mit Namen: Müller
Jozef, Zwrki, den ... II , . 1 Gebet¬
buch.
821. Batorski, Kazimierz, Ingenieur, Ltn.,
wohnhaft: Anin, ul. Krotka 12.
2 Ausweise, 1 Impfschein 2308, 2 Post¬
karten, 1 Visitenkarte.
822. Pelka, Piotr, Hptm.
1 Orden, Verleihungsurkunde „Vir¬
tuti militari“, 1 Dienstausweis,
1 Personenausweis, 1 Brief, Goldzähne,
Visitenkarte, Impfschein 2886, 4 Fotos.
187
823. Zawadzkl, Stanislaw,
2 Briefe, 4 Postkarten mit Absender:
Sofia Zawadzka, Warschau, ul. Ziel-
na 7., 1 Gebetbuch.
824. Kucharski, Marian, Hptm,
1 Dienstausweis, i Personalausweis,
1 Foto, 1 Visitenkarte.
825. Hauptmann.
5 Figuren: Elefanten.
826. Lipa, Czeslaw, Henryk, Hptm.
Personalausweis, 5 Postkarten, 1 Brief,
Impfschein 4061.
827. Leutnant.
828. Czyzewskl, Antoni, Eugenjusz, Hptm.
1 Trauschein, 4 Briefe, 2 Postkarten,
1 Impfschein 4167, 1 Medaillon mit
Kette.
829. Komorowski, Eugenjusz, Rittmeister,
Hauptmann.
1 Monatsschwimmkarte, 1 Waffen¬
schein, 1 Marschbefehl, Impfschein
3583, 2 Fotos.
831. Uniformierter.
1 Briefumschlag mit Stempel Petrikau
3. 1. 40.
832. Jankowski, Tadeusz, Ltn.
1 Karte mit Absender: Jankowski,
Waclaw, st. Gombien, Kreis Gostynin.
833. Sabnicki, Zygmunt, Offizier.
1 Teil eines Offiziers-Ausweises, Per¬
sonalausweis (unleserlich), Postkarte,
unbeschriebene Erkennungsmarke.
834. Helbing, Stefan, Jozef.
Ausweis, 2 Karten, 1 goldenes Kreuz,
Abzeichen.
835. Zwierzchowski, Roman, Uniformierter.
Irapfzettel 561, Postkarte, Ausweis für
Staatsbeamte, Geldbörse mit Mono¬
gramm PWK 1929, Wäschestück mit
Zeichen 2 B 9/390., 1 Feuerzeug.
836. Jakubowicz, Dobieslaw, Ltn.
1 Bescheinigung, Visitenkarten, Aus¬
weis (unleserlich), Foto, Tagebuch,
837. Bury, Franciczek, Marian, Ltn., geb.
18. 9. . . .?
1 Soldbuch, Ätisweis für Staatsbeamte
(unleserlich), 3 amtliche Schreiben.
338. Ostrowski, Offizier.
Teil eines Offizier-Ausweises.
839. Uniformierter.
Zettel mit Adressen, 2 Medaillons,
840. Masalkowski, Franciczek, Ignacy,
Hauptmann.
1 Schreiben, 2 Postkarten, Impfschein
3359, 1 Medaillon mit Kette.
841. Gatkowski, Kazimierz, Ltn.
Impfzettel.
842. Hauptmann.
Offiziers-Soldbuch, 1 Brille.
843. Borowicki, Waclaw, Hptm.
1 Teil eines Offiziersausweises, Zettel
mit Adressen, Impfschein 1408, 2 Me¬
daillons.
844. Puchalik, Zygmunt, Hptm.
3 Briefe, 4 Postkarten mit Absender:
Jadwiga Puchalik, Warschau 12, ul.
Olynrickaia 11, Nagelschere, Gold¬
zähne.
845. Uniformierter.
846. Zamarski, Adam, Tadeusz, Hptm.
Waffenschein, Visitenkarte, 3 Briefe,
Postkarte, 1 Bescheinigung, Uniform¬
abzeichen, 1 Zwicker.
847. Mitteeg, Tadeusz, Offizier.
Bescheinigung, Goldzähne, Plakette.
848. Wajda, Karol, Hptm.
Offiziersausweis, 1 Brief, Impfzettel,
1 Kompaß, 1 Zigarettenspitze, 1 Me¬
daillon.
849. Uniformierter.
850. Taras, Zdzislaw, Tadeusz, Ltn., geb.
8. 10. 09.
Offiziers-Soldbuch.
851. Olbrichtowicz, Adam, Hptm.
1 Brief, 1 Zigarettenspitze.
852. Ramasza, Jan, Pawel, Ltn., geb. 23. 12.
1912.
Offiziers-Soldbuch, 1 Zigarettenetui.
853. Blecki, Brunon, Hpmt.
1 Impfzettel, 1 Telegramm, 1 halber
Briefumschlag.
854. Cwykielski, Maurycy, Dr. med., Stabs¬
arzt.
Offiziers-Soldbuch, 1 Karte, Visiten¬
karte, 1 Foto.
855. Wawrzyniec, Wladislaw, Major.
1 Ausweis, Visitenkarte.
856. Oberleutnant (unbekannt).
857. Pawikowski, Konrad, Hptm.
Besitzurkunde des 2. Art.-Regts.,
2 Postkarten, 1 Brief, Zettel mit
Adressen, selbstgemachter Rosen¬
kranz, kleines Notizbuch.
188
858. KuIczyAski, Kazimierz, Ltn.
2 Bestätigungen des Korous-Komman-
danten.
859. Miscauk (?), Antoni, Hptm.
1 Offiziersausweis, 1 Mitgliedskarte
des Jägerverbandes, Impfzettel, Tabak¬
dose geschnitzt „Kozielsk 1940".
860. Albrecht, Leon, evangelisch, Ltn.
Erkennungsmarke.
861. Hauptmann.
862. Bojarski,
Dienstausweis 1884.
863. Zivilist.
864. Katz, Karol, Ingenieur, Hptm.
1 Mitgliedskarte, 4 Postkarten, 3 Vi¬
sitenkarten, 1 Telegramm.
865. Lukomski, Kazimierz, Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte T 14/526,
2 Briefe.
866. Urbaniak, Antoni, Ltn., Angestellter
der Staatsbank in Danzig.
Offiziers-Soldbuch, 1 Schreiben der
Staatsbank, 1 Personalausweis, 2 Vi¬
sitenkarten, Impfzettel 2248, 2 Briefe.
867. Terpiac, Josef, Hptm.
Diplom des Kadettenkorps Lemberg,
1 Offiziersausweis, 4 Postkarten,
1 Tagebuch.
868. Uniformierter.
1 Medaillon.
869. Mattnicki, Narcyz, Hptm.
1 Impfschein, 2 Briefe.
870. Uniformierter.
1 Impfschein, 1 Brief, 1 Rosenkranz.
871. Uniformierter.
872. Ojca, Jozef, Hptm.
1 Offiziersausweis, 1 Brief, 4 Karten,
Fotos, 2 Visitenkarten, 1 Medaillon,
1 Regimentsabzeichen.
873. Siwlcbi, Tomasz, Hptm.
2 Mitgliedskarten, 3 Briefe, 2 Karten,
Jagdschein, Namensliste, Notizbuch.
874. Szumski, Josef, Zivilist.
Impfzettel 1870, 1 Brief von ihm in
Kozielsk geschrieben.
875. Murza-Mirzicz, Aleksander, Ltn.
Soldbuch für Offiziere, 2 Notizbücher.
876. Kuciw, Rudolf, Hptm. der Marine.
1 Personalausweis, 3 Briefe, 5 Be¬
scheinigungen, 1 Brief aus dem Ge¬
fangenenlager an König!. Majestät
Bulgarien um Einreisebewilligung.
877. Martyszewski, Janusz, Ltn., geb.
1. 4. 13 in Wilna.
1 Personalausweis, 1 Mitgliedskarte
eines Sportvereins, 1 Bescheinigung
der 81. Panzer-Division, 2 Briefe,
1 Anzahl Fotos.
878. Uniformierter.
879. Zysko, Adam, Ltn., geb. 1909.
Offiziers-Soldbuch, Postkarte.
880. Olejnlk, Albin, TOlformierter.
3 Postkarten, Impfschein, Medaillon.
882 Peisert, Franciczek, Hptm.
Teil eines Offiziersausweises, 1 Brief.
883 Rossau, Russo, Stefan, Uniformierter.
2 Briefe, 1 Postkarte, Fotos.
885. Uniformierter.
1 Ausweis für Staatsbeamte.
886. Uniformierter.
1 Brief an Podgurski, Meczyslaw,
von Jadwiga Podgurska, 1 Wechsel,
1 Adresse, 1 Feuerzeug.
887. Pi^trzykowski, Jan, Obltn.
Offiziersausweis, 2 Postkarten, 2 Fo¬
tos, Besitzerurkunde des Ordens „Vir-
tuti-militari", Ordenskreuz des Ordens
..Virtuti-militari".
888. Janczykowski, Miroslaw, Uniformier¬
ter.
1 Brief, 3 Postkarten, 1 Namensliste.
889. Karecki, Lukasz, Ltn.
10 Briefe, 4 Karten, 1 Telegramm,
Impfzettel 1312.
890. Robaczek, Josef, Lehrer, Offizier in
Chorzow.
1 Ausweis, 1 Trauschein, 4 Briefe,
1 Impfschein.
891. Hauptmann.
892. Uniformierter.
1 Foto mit Anschrift: Hanina Ga-
jowska, Lemberg, Zyzyinska 24. (?)
1 Medaillon.
893. Zuraniewski, Jan, Ltn. d. Res.
Mobilmachungskarte, Impfschein, zwei
Briefe von der Mutter, 1 Manschet¬
tenknopf.
894. Synoradzki, Telesfor, Dr., Kozmin,
ul. Borecka 4. Tel. 74.
1 Postsparbuch, 1 Sparbuch: Stadt¬
sparkasse Posen auf denselben
189
Namen, 1 Verleihungsurkunde für
Kreuz „unbesiegte Kämpfer", Impf¬
schein 1164.
895. Moszkowicz, Jan, Hptm.
1 Rechnung, 1 Postkarte, 1 notarielles
Schreiben, Impfschein 911.
896. Leutnant.
1 Telegramm von Frau Wrablowska,
2 Briefe.
897. Slusarek, Stefan, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, 1 Mobilmachungs¬
karte, 1 Brief, 1 Bescheinigung vom
Kriegslazarett 703.
898. Schwabe, Kazimierz, Ltn,
1 Brief, 1 Briefumschlag.
899. Hauptmann.
900. Uniformierter.
1 Visitenkarte mit Namen: Dzier-
zanowski Ludonier, Ingenieur.
901. Uniformierter.
902. Frosztega, Michael, Rudolf, Ltn.
Soldbuch für Offiziere, 3 Visitenkar¬
ten, 2 Postkarten, eine davon in deut¬
scher Sprache, 1 Mitgliedskarte für
Flugsport, 1 Brief, 2 Fotos, 1 Notiz¬
buch mit Adressen.
903. Leutnant,
Geldbörse mit Monogramm, 1 Foto
mit Widmung: „Dem lieben Kame¬
raden Wladek", Kozielsk 7. 12. 39.
904. Piwnica, Hauptmann.
5 Fotos mit Adresse seiner Mutter, Jo¬
sefa Piwnica, Rzeszow, ul, Lwrka27 (?),
von seiner Frau: Jadwiga Piwnicowa
Tarnow ul. Goldhammer (Sierakows-
kiego)f Impfschein, Fesselungsschnur.
905. Balaban, Karol, Dr. med., Hptm.
2 Briefe, 2 Postkarten, Impfzettel 2229,
2 Visitenkarten, 1 Brille.
906. Uniformierter.
1 Ehering 8. 8. 33, 1 Notizbuch.
907. Uniformierter.
908. Leutnant.
1 verblaßtes-Foto „Dubno, den 5. 7,
Toskoar-Marysa".
909. Budzik, Jozef, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfzettel 1085, Mono¬
gramm aus dem Kleidungsstück B.J.
910. Skowronski, Wincenty, Ltn.
Eisenbahnausweis 1669, 1 kleines
Messer.
911. Zambrzycki, Stanislaus, Ing. Obltn.
1 Brille, 4 Postkarten, 1 Taschen¬
messer.
912. Fähnrich.
913. Leutnant.
1 Taschenmesser.
914. Manczak, Jozef, Fliegerhauptmann.
1 Gehaltsabrechnung, Teil eines Per¬
sonalausweises, auf den Namen
Manczak Eva, 1 Gehäuse einer Arm¬
banduhr, 1 Fliegerabzeichen.
915. Leutnant der Kavallerie.
916. Uniformierter.
Abzeichen d. 5. Rgt, 2 Gebetbücher,
Teile eines Briefes.
917. Hauptmann.
918. Hauptmann.
Postabschnitte mit Poststempel:
Bochnia 5. 5. 39. 1 Notizbuch.
919. Hauptmann.
920. I^czkowski, Stanislaw.
Verleihungsurkunde: Virtuti-miltari,
1 Brief, 1 Postkarte, 1 Foto.
921. Leutnant.
Impfzettel 1033, Notizbuch.
922. Sagan, Jozef, Uniformierter.
2 Briefe mit Absender: Saganowa
Stefania, Zloczow, ul. Glinanska 7.,
1 Brille, Visitenkarten.
923. Osinski, Tadeusz, Major.
Offz.-Ausweis, Postkarte, Ausweis
zum Betreten d. Generalstabsgebäu¬
des, 1 Medaillon.
924. Lewandowski, Aleksander, Henryk,
Hptm., 12. Inf.-Rgt.
1 Offz.-Ausweis, 1 Visitenkarte, eine
Postkarte.
925. Uniformierter.
1 leere metallene Zigarettenschachtel,
eingezeichnet Wsilewska Antonina,
in Koprin, ul. Polna 31.
926. Leutnant.
4 Quittungen mit Adresse: Emil-
Plazer-Str. 101, 1 Taschenspiegel.
927. Niewucki, Mikolaj, Ing. für Straßen-
u. Brückenbau, Obltn., wohnh.: Lublin,
Sklodowskiej 6 — 1.
1 milit. Schreiben. Visitenkarten, 1
Postkarte, 1 Medaillon mit Kette, 1
Zigarettenspitze.
190
928. Tellermann, Jozef, Ltn.
1 Schreiben vom 3. 6Chw. Flak-Rgt.,
1 Personalausweis, 15 604, 3 Fotos,
Briefe, Postkarten, Notizbuch.
929 Kozlowski, Bronislaw, Ltn-
3 Postkarten, eine mit Abs.: Julia
Kozlowska, Wilna, mit Stempel: Kal-
tanera.
930. Rozen, Samuel, Hptm.
2 Fotos, 1 Postkarte, 1 Zigarettenetui.
931. Krawecki, Jozef, Obltn.
Verleihungsurkunde d. Kreuzes: „un¬
besiegte Kämpfer", 1 Brief, 1 Feuer¬
zeug mit Monogramm FK., 2 Damen¬
halsketten, Ohrringe.
932. Kulisza, Leon, Ltn.
Teil des Personalausweises, Post¬
karte, Impfzettel Nr. 1714, 2 Briefe,
1 Kreuz.
933. Hauptmann.
1 Brief.
934. Hirschberg, Stefan, Dr. Ltn., geb.
7. 12. 94. Lodz, ul. Marschal 81/16.
Kriegsbeorderung, 1 Impfschein 345,
Postsparbuch, 1 Mitgliedskarte ,, Ro¬
tes Kreuz", 1 Liste mit Namen, 2
Blätter mit Notizen, Visitenkarte,
Briefe und Karten.
935. Uniformierter.
1 Zigarettenspitze, 2 Medaillons.
936. Zomojtel, Leopold, Uniformierter.
1 Offz.-Soldbuch, 3 Schreiben der
Bank Polski.
937. Uniformierter.
Notizbuch mit Adressen, Geldbörse
mit Monogramm EP, Nagelfeile, Talis¬
man.
938. Krzyszkowski, Eugeniusz, Ludwig,
Hptm.
3 Visitenkarten, Impfzettei 3225, 1
Taschenkalender, 1 Gebetbuch, 1
Schlüsselbund.
939. Broszklewicz, Antony Maxim, Obltn.
Dienstausweis, 2 Visitenkarten, 1
Brief, 1 Brille, 1 Rosenkranz, 1 Me¬
daillon mit Kette.
940. Sydel, Franciczek, Uniformierter.
5 Postkarten mit Absender: Irena,
Sydel, Wilna, Piewna 5., 2 Briefe,
1 Notizbuch.
941. Szymanskl, Jozef, Ltn., 45. Inf.-Rgt.,
geb. 29. 5. 09.
Offz. -Ausweis, 1 Postkarte, 1 Post¬
abschnitt, 1 Impfzettel 589, Medaillon.
942. Uniformierter.
943. Hauptmann.
Notizbuch.
944. Letnianski, Wlodzimiersz, Dr. jur., Ltn.
1 Ausweis des Verbandes der Res.-
Offiziere, 3 Visitenkarten.
945. Majchrzak, Tadeusz, Offizier, geb.
6. 3. 13.
1 Offz.-Ausweis, 1 Personalausweis.
946. Opodenklewicz, Pod . Unifor¬
mierter.
Straßenbahn-Monatskarte.
947. Heimberger, Aleksander, Uniformier¬
ter.
Visitenkarte, 10 ZI, Stück in Silber.
948. Weber, Rudolf, Tadeusz, Hptm.
Offz.-Ausweis, 4 Postkarten, 2 Tele¬
gramme, 1 amtl. Schreiben.
949. Zuch, Wladislaw, Kazimierz, Hptm.,
Kalisch ul. Ldzka 29.
Führerschein, Zulassungsschein, zwei
Schreiben der Krankenkasse, Perso¬
nalausweis.
950. Oberleutnant.
951. Szulecki, Zygmunt, Bürgermeister der
Stadt D^browica, Obltn., geb. 1890,
Leiche in Zivilkleidung.
Offz.-Soldbuch, 1 amtl. Schreiben,
Impfzettel 2190.
952. Probst, Josef, geb. 13. 12. 10 in
Cieszyn, Beamter, Offizier.
1 Personalausweis, 1 Brief, 1 Me¬
daillon, 1 Gebetbuch.
953. Fournier, Borys, Major.
Verleihungsurkunde: Virtuti-militari
(Orden), 1 Offz.-Ausweis, Impfzettel
3590.
954. Hauptmann.
955. Kalwarij, Samuel, Uniformierter,
wohnhaft Warschau, ul. Targowa 78.
Kraftwagen-Zulassungsschein.
956. Hakala, Stefan, Hptm., Dr.
Offz.-Soldbuch.
957. Uniformierter.
958. Lisowski, Ludwik, Kazimierz, Obltn.,
geb. 1902.
Offz.-Soldbuch, 1 Brief.
191
959. Giiyckl, Tadeusz, Offizier der Infan¬
terie, geb. 6. 3. 03 in Warschau.
Erkennungsmarke, 1 Brief, 2 Me¬
daillons.
960. Grobelny, Stefan, Ltn., geb. 1909.
Erkennungsmarke, Fotos, 1 Brief.
961. Uniformierter.
962. Skrzydlewski, Czeslaw, Lehrer, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Namens¬
liste von Offizieren, 1 Marienplakette,
Wohnort: Warschau, ul. Koscielna 5.
963. Chojnacki, Leon, Uniformierter.
Impfschein 1207, Teil eines Um¬
schlages: Warschau, 17. 1. 40.
964. Wöjcikiewicz, Zbigniew, Staats¬
beamter in Posen, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Waffen¬
schein, Impfschein 729, Brief mit
Adresse, 1 Kneifer, 1 Postanweisung
an Frau Sofia Wöjcikiewicz, Posen,
Dombrowskiego 25a.
965. Trojanowski, Aleksander, Maciej,
Dr. phil., Uniformierter, geb. 3. 5. 07
in Worobienic.
Dr.-Diplom, Personalausweis, 1 Notiz¬
buch.
966. Spalony, Bronislaw, Ltn., geb. 11, ...
1904, wohnhaft: Wolkowiesk, ul.
3. Mai 9.
Postsparbuch, Offz. -Ausweis, Fotos,
Impfschein 480.
967. Uniformierter.
968. Oleksiewicz, Zygmunt, Feldwebel.
Impfschein 1546, Verleihungsurkunde
des Ordens ,,für unbesiegte Kämpfer"
5. 8. 21, 1 Medaillon.
969. Juchnicki, Gustav, Zbigniew, wohn¬
haft: Czenstochau, Uniformierter.
1 Passierschein, verschiedene Zettel.
970. Rodowicz, Stanislaw, Ing.-Major.
Offz. -Soldbuch, 1 Passierausweis, Teil
der Verleihungsurkunde „unbesiegte
Kämpfer", Reisepaß, 1 Postkarte, Vi¬
sitenkarte^! UNotizbuch.
981. Hauptmann.
2 Postabschnitte mit Stempel: Rowno
1939.
982. Hauptmann.
983. Beck, Leonhard, Ing. -Ltn., geb. 6. 11.
1904, wohnhaft: in Lublin.
Ausweis für internationalen Aero¬
klub, Ausweis für Staatsbeamte, Aus¬
weis für Zivilpilot, V^affenschein, 3
Visitenkarten, Impfschein 3477.
984. Knopp, Cezary, Obltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Notiz¬
blätter, 1 Bleistiftzeichnung (Männer¬
kopf), 1 Zettel mit Absender: Christine
Knopp, Warschau, ul. Podskars-
binska 8.
985. Wieloch, Adolf, Lehrer.
Visitenkarten, Ausweis für Staats¬
beamte, Impfzettel 2023, 1 Medaillon
mit Kette, 1 Damenfingerring, 1 Notiz¬
buch.
986. Oberleutnant.
987. Szulmann, Jozef, Hptm., Dr. med.,
Tomaszow Lub.
1 Visitenkarte, 2 Briefe, 7 Postkarten,
Stulpenknöpfe, 1 Goldzahn.
988. Pienkowski, Stefan, Dr., Major, Prof,
Universität Krakau.
Ausweis für Staatsbeamte, Angler¬
karte, 3 Visitenkarten, Taschenkalen¬
der, 3 Postkarten, 1 Postabschnitt, 2
leere Postsparbücher, 1 Taschen¬
messer.
989. Uniformierter.
1 Lotterielos 8782 Warschau-Bank-
haus-Wolanski, 1 Postabschnitt: mit
Poststempel 3. 9. 39 für Frau Jadwiga
Augustynowicz. Warschau, 1 Zettel
mit Adresse: Jania . War¬
schau, Podwale 20 m 7, Impfzettel
1718.
990. Leutnant.
Offz. -Soldbuch, Zettel mit unleser¬
licher Adresse, 1 Notizbuch, 2 Rgt.-
Abzeichen, 1 Medaillon.
991. Chmielowski, Juljusz, Uniformierter.
Verleihungsurkunde (Orden) „Virtuti
militari", 1 -Medaillon.
992. Uniformierter.
993. Major.
994. Major.
Verschiedene Notizzettel, 1 Monokel.
995. Gawlik, Jozef, Oberstltn.
Offz.-Ausweis, Notizbuch, 1 Brief, Vi¬
sitenkarte, Orden „Virtuti militari’'
und Besitzerurkunde, Pilsudzki-Tra-
ditionsabzeichen.
996. Cendro, Vincenty, Witold, Ritt¬
meister.
192
1 Verleihungsurkunde und Orden
MVirtuti militari", 1 Impfzettet 1811,
1 Offz.-Ausweis, 1 Zigarettenetui
„Warschau Okt. 1932", Monogramm
CW, 1 Postsparbuch auf seinen
Namen, 1 Protokoll, 1 Verleihungs¬
urkunde auf den Namen „Symono-
wicz" Wladislaw 1528, ausgestellt
1. 5. 35.
997. Ronowski, Dr.f Oberstltn.
1 Schreiben mit Adresse: Lazarett
Omega, Warschau, Jerosolimska 51,
2 beschriebene Zettel, 1 Impfzettel
1257, 1 Notizbuch, 1 Erkennungsmarke
mit Namen: Bylina Aleksander,
Oberst, Arzt, 3. 4. 75, 1 Kompaß mit
goldener Kette.
998. Klein, Jan, Oberstltn.
5 Briefe, 1 Postkarte, 1 Foto, 1 Brille.
999. Hauptmann.
1 Medaillon, 1 Zigarettenspitze, 1 Etui
mit Haarlocken.
1000. Uniformierter.
1001. Fejner, Wladislaw, geb. 21. 3. 1900,
Obltn., Lehrer.
Offz, -Soldbuch, Fotos, Kriegsbeorde¬
rung.
1002. Hauptmann.
1003. Uniformierter.
1004. Groß, Erwin Jan, Dr. med., Ass.-
Arzt.
Ausweis der Sanitätsschule, Impf¬
zettel 331, Visitenkarten, Taschen¬
messer, 1 Kettchen mit Kreuz.
1005. Hauptmann.
1006. Hammer, Jözef, Obltn.
Offz.-Ausweis, Waffenschein, 1 Mit¬
gliedskarte der Res.-Offz., Bromberg,
3 Fotos, 1 Zettel mit Offiziersnamen.
1007. Sulek, Bronislaw, Uniformierter, geb.
1904.
Bescheinigung vom Landratsamt,
Impfzettel 2289, 1 Postanweisung,
1 Brief.
1008. Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte, Impf¬
zettel 3255.
1009. Hauptmann.
1010. Major.
1Ö11. Uniformierter.
1 Postabschnitt mit Stempel „Kozielsk
Der Mord von KatYn Bg. 13
19. 2. 40", Adresse: Sofia Konstanti-
nowna .... Byalystok, Fabrycznaja
33 (23?), 3 Briefe, Teil einer Namens¬
liste.
1012. Leutnant.
1013. Stiebal, Jan Boleslaw, Obltn.
Personalausweis 11, 1 Medaillon.
1014. Uniformierter.
1015. Mazurski, Martin, Obltn.
Ausweis für Staatsbeamte, 1 Foto,
3 Briefe, davon 2*VDn Kindern, Impf¬
schein, Verleihungsurkunde des
Kreuzes „Unbesiegte Kämpfer".
1016. Switaj, Mieczyslaw, Uniformierter.
4 Postkarten, Impfzettel.
1017. Kröl, Fryderyk, geb. 6. 3, 95. Adr.:
Strumien, Sl. Ciesz.
Postsparbuch, Offz.-Soldbuch, 1 Brief
an das Rote Kreuz in Berlin mit
Abs.: A. Krol in Schwarzwasser.
1018. Oberleutnant.
1 Rosenkranz, 1 Medaillon. 1 Zettel
mit Adresse: Sofia Koszinska, ul.
Lipnowska 13, Wloclawek-Leslau.
1019. Uniformierter.
1020. Leutnant.
1021. Janowicz, Jozef, Hptm.
Tagebuchzettel, 1 Postkarte, 1 Ta¬
schentuch, 1 kleines Messer.
1022. Uniformierter.
15-Rubelstück in Gold, 3 kleine Gold¬
münzen (arabisch), 1 russ. Gedenk¬
münze der 300-Jahrfeier des Hauses
Romanow, 2 poln. Gedenkmünzen.
1023. Syniewski, Hauptmann.
1 Karte aus Brest, 1 Tagebuch, Kette
mit Medaillon.
1024. Tyrk, Walery, Ltn., Beamter, geb.
9. 2. 09, wohnh.: Warschau, ul. Za-
mojskiego 43 m 6.
Sparkassenbuch, Personalausweis,
Waffenschein.
1025. Uniformierter.
1 Zigarettenspitze, 1 Medaillon,
1 Buch.
1026. Major.
1 Brief mit Anrede „Lieber Vater",
2 Medaillons.
1027. Kowalewski, Marian, Major, geb. 1895.
1 russ. Bescheinigung mit Datum
193
Kozielsk 29. 9. 39, Impfschein 2930,
1 geschnitzte Holzspitze „Kozielsk“.
1028- Sciesihski, Kazimierz.
Personalausweis, Dienstausweis, No¬
tizzettel.
1029. Uniformierter, Ltn.
1 Brief 3. 10. 39, 1 Zeitung 12. 3.f
1 Medaillon mit Kette.
1030. Laskowski, Leslaw, Offizier.
Erkennungsmarke 24. 10. 12, Aus¬
weis, 1 Brief, Notizen, 2 Fotos.
1031. Osko, Marjan, Obltn.
Schreiben vom Postsparamt mit
Adresse: Krcmienice, ul. Rasieczna 6,
3 Postkarten, 2 Briefe, Postabschnitt,
Telegramm, Foto.
1032. Skins-zer, Czeslaw, Uniformierter.
2 Postkarten mit Absender: Wera
Sargiewicz, Wilna, ul. Chutokolska
12 m. 4, Notizbuch.
1033. Ole-jniczak, WladisJaw.
Soldbuch für Offiziere, geb. 24. 6. 14,
Foto, Monogramm, Manschetten¬
knöpfe.
1034. Leutnant.
Postabschnitte an: Bäranowska Teo-
dorja, Zigarettenetui, 1 Notizbuch.
1035. Uniformierter.
1036. Melzek, Kazimierz.
Vater: Ludwig aus Stanislau, Brief¬
umschlag, Karte.
1037. Gadomski, Tadeusz, Major, Dr. med.r
Bromberg, Danziger Str. 57.
2 Visitenkarten, 2 Briefe, 2 Medail¬
lons, verschiedene Papiere.
1038. Jankowski, Siawomir, Major.
Teil eines Ausweises, Leiche mit
Steckschuß.
1039. Hauptmann.
1 Kriegsorden, Impfschein, 1 Brief.
1040. Sedlowski, Henryk, Arzt, Maior geb.
1884. ___
Schreiben vom Bezirksamt, 2 Briefe,
Umschlag, 1 Dr.-Diplom in russischer
Sprache.
1041. Klucz, Wladislaw, Major.
Impfschein 3298, 1 Waffenschein.
1042. Uniformierter.
1043. Uniformierter.
1044. Rede!, Aleksander, Major.
Offiziersausweis, 1 Brief, Notizblät-
ter, 1 Medaillon.
1045. Hauptmann.
1 Rezept mit Apotheke: Sczesniewski
A., Korasynestawie, tel. 47, ver-
bloßtes Foto mit Adresse Warschau,
Ing. Mzak, Saska Kämpa, ul. Wa-
lecznich 46.
1046. Uniformierter.
Leiche mit Steckschuß.
1047. Hauptmann.
Notizbuch, 1 poln. Zeitung 1. 4. 40.
1048. Hauptmann.
1 Visitenkarte: Promowicz, Jan, Ing.,
Warschau, ul. Ustronie 2 m 54.
1049. Major.
1 verblaßtes Foto.
1050. Uniformierter.
1051. Lazowski, Piotr, Hptm., geb. 5. 8. 95,
wohnh.: Chelmie, ul. Pierackiego 16.
1 Offiziersausweis, 1 Postsparbuch,
Impfschein 3400, 2 Briefe.
1052. Kusyk, Feliks, Ltn.
Erkennungsmarke, 1 Brief, 1 Notiz¬
buch, 1 Buch Mgses, 1 kleines Huf¬
eisen.
1053. Belawski, Konstantin, Ltn.
Postsparbuch, 1 Medaillon.
1054. Uniformierter.
1055. Uniformierter.
1 verblaßtes Foto mit Aufschrift
„Meiner lieben Maria in der Jugend¬
zeit".
1056. Oberleutnant.
1057. Wojciechowski, Karol, Hptm.
Offiziersausweis, 1 Medaillon.
1058. Hauptmann.
1059. Hauptmann.
1060. Uniformierter.
1061. Szulczyhski, Maximilian, Obltn., geb.
1901 in Polen.
Erkennungsmarke, Fotos, Briefe, Of¬
fiziers - Soldbuch, Personalausweis,
Rosenkranz, 3 Medaillen.
1062. Uniformierter.
1063. Jabionski, Feliks, Obltn., geb. 1896.
Ausweis für Staatsbeamte, Soldbuch
194
für Offiziere, 2 Postkarten, 1 An¬
meldezettel, Impfschein, 1 Kreuz,
1064. Kamienski, Jan Kazimierz, Leutnant,
Architekt.
1 Waffenschein, Erlaubnis zum Tra¬
gen des Abzeichens der Fähnrichs¬
schule, Personalausweis, Impfzettel,
Visitenkarten, 1 Schreiben der Stadt¬
verwaltung Wloclawec.
1065. Konko-iewski, Anton, Obltn.
Personalausweis, 1 Zulassungsschein,
1 Medaillon mit Kette.
1066. Uniformierter.
Zettel (unleserlich).
1067. Wazniczka* Wladislaw, Ltn.
Teil 1 Offiziers-Soldbuches, 1 Notiz¬
buch.
1068. Wozny, Kazimierz Henryk, Dr.,
Obltn. in Gotenhaven, ul. Swigto-
janska 108.
Zulassung für Fahrzeug, Zettel mit
Notizen.
1069. Spychalski, Heryk, Ltn., geb. 21. 12.
03 in Hildesheim, Angestellter.
1 Schreiben der Postsparkasse, Per¬
sonalausweis, Marschbefehl, Impf-
zettel 3116, verschiedene Quittungen,
1 Drehbleistift.
1070. Nowak, Jan, Hptm., Kozielsker-
adresse.
1071. Hurmann, Hermann, Ltn,, Dr. med.,
geb. 1895.
Erkennungsmarke, Mobilmachungs¬
karte, Visitenkarten, Impfzettel 3975,
Regimentsabzeicheri, 1 kleiner Ele¬
fant (Figue).
1072. Uniformierter.
1073. Lubert, Wladislaw, Ltn., geb. 1.6.03,
wohnhaft: Warschau, ul. Hoza 49.
Offiziers-Soldbuch, Personalausweis,
Impfzettel 3208, Visitenkarten, drei
amtliche Schreiben, 1 Medaillon.
1074 Schneider, Wilhelm, Beamter, Uni¬
formierter.
Impfschein 2013, verschiedene Briefe
und Karten, Visitenkarten, 1 Aus¬
weis, 1 Bescheinigung, 1 Röntgen¬
aufnahme.
1075. Leutnant.
1 silbernes Zigarettenetui mit Mono¬
gramm IB. 9. 8. 36, verschiedene
Fotos, Abzeichen für Fähnrich der
Kavallerie, 1 Holzkreuz.
1076. Uniformierter.
1077. Kozna* Kazimierz, Ltn., geb. 11. 12.
1906.
Name der Mutter: Jadwiga, Offi¬
ziers-Soldbuch, 1 Medaillon.
1078. Krachelskt, Piotr, Uniformierter.
Briefe und Karten, Impfschein 318.
1079. Kodymowski, Stanislaw, Marian, Ltn.
1 Offiziers-Soldbuch, Ausweis für
Staatsbeamte, Impfzettel 1260, 1 Brief
von Kozelsk an seine Frau.
1080. Oberstleutnant. ~~~
Verschiedene Orden und Abzeichen.
1081. Uniformierter.
3 Postkarten, 1 Visitenkarte.
1082. Leutnant.
1083. Oberleutnant.
1084. Oberleutnant.
1 Notizbuch, 1 Plakette, 1 Medaillon
mit Kette.
1085. Leutnant.
1086. Krudowski, Stefan, Major, Dr.
1 Schreiben des Kriegslazaretts 504,
1 Diplom Prof.-Examen, Offiziersaus¬
weis, 1 Füllhalter, 1 Manschetten¬
knopf, Visitenkarten, 1 Brille, 1 Regi¬
mentsabzeichen.
1087. Wittmann, Kazimierz, Oberleutnant,
Arzt, wohnhaft: Krakau, ul. Koper-
nika 23.
Schreiben der Sanitätsschule, Teil 1
Personalausweis, 1 geschnitzter Holz¬
deckel.
1088. Krajewski, Edmund, Obltn.
Kriegsbeorderung, Visitenkarten,
Manschettenknöpfe, Besitzurkund©
für Orden.
1089. Makowjak, Emiljan, Offizier, Tierarzt.
Personalausweis, Foto, Briefe, 1 Zu¬
lassungsschein für Kraftfahrzeuge.
1090. Uniformierter.
1091. Uniformierter.
1 Medaillon in Herzform: Jance
Lucjan, 26. 6. 15.
1092. Cikowski, Eduard, Lehrer, geb. 2. 10.
97, wohnhaft: Krakau, Szlak 39 — 2.
250 amerikanische Dollar in der
Brieftasche eingenäht.
1093. Koniuszewski, Jozef, geb. 11. 4. 1907
in Krakau, ul. Gen. Bena 4.
Postsparbuch, Briefe.
Oer Mord von Katyn Bg. 13*
195
1094. Oberleutnant.
1095. Jezioro, Czeslaw, Uniformierter.
1 Brief, 1 Schulausweis (unleserlich).
1096. Tcszner, Karl, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Notizbuch, 1 Kettchen.
1097. Uniformierter . „ . onek, Jozef, geb.
3. 6. 09 in Wilna.
Offiziers-Soldbuch, Vater: Bronislaw,
Mutter: Mahvine, Impfschein, 2 Post¬
karten.
1098. Juszczyk, Kazimierz, Ltn.
Offiziers-Soldbuch.
1099. Gedroy, Eugeniusz, Uniformierter.
1 Postkarte mit Absender: Stanislaw
. in Sarnach, Stempel 6. 1. 1940,
1 Brief, 1 Visitenkarte, 1 Kriegs*
beorderung.
1100. Zerbe, Franciszek, Hptm. aus Posen.
Erkennungsmarke, 3 Postkarten,
1 Brief in deutscher Sprache, 1 Me¬
daillon.
1101. Obuchowicz, Witold, Obltn., geb.
1905.
Erkennungsmarke, 1 Kettchen, 1 Foto,
1 Brief.
1102. Uniformierter.
Teile 1 Briefes, Taschentuch mit
Monogramm.
1103. Uniformierter.
3 Briefe, 1 Karte, Impfzettel 1118.
1104. Uniformierter.
1 Zettel in russischer Sprache: Urban
B. A.
1105. Bierzanek, Remigjusz Henryk, Ltn.
Fahrer maOigung für Staatsbeamte,
Visitenkarten, Zigarettenspitze ,,Ko-
zielsk".
1 1 06. Sleszynski, Tadeusz.
Brief mit Absender: Sleszynski Anna,
Wolkowysk, ul. Wilenska, 2 Briefe,
1 Karte, 1 Notizbuch.
1107. Dyszczylenko, Ludwik.
3 Briefe, 2 Visitenkarten, verschie¬
dene Adressen, 1 Medaillon.
1108. Osnek, Kazimiersz, Uniformierter.
3 Postkarten.
1109. Chodakiewicz, Syneon Kazimiersz,
Ltn., geb. 18. 2. 1900 in Babinka.
Verschiedene Schulzeugnisse, 1 Post¬
karte.
1110. Uniformierter.
1111. Sltarskf, Marian, Uniformierter.
Visitenkarte, Fahrausweis für Eisen¬
bahn, Foto, Taschenmesser.
1112. Klarner, Witold, Obltn., Warschau,
geb. 1902.
Erkennungsmarke, Notizbuch, Briefe,
1 Regimentsabzeichen.
1113. Meißner, Tadeusz, Uniformierter.
3 Postkarten, Impfzettel.
1114. Dobrowolski, Jan.
Teil eines Personalausweises, Post¬
karte, Führerschenin, Visitenkarte,
Fotos, Impfschein.
1115. Uniformierter.
2 Briefe, Pilsudski-Medaille.
1116. Okilicz, ....?, Ltn.
Name des Vaters: Wlodzimierz, Impf¬
zettel 2901, Kettchen mit Medaillon.
1 1 17. Uniformierter.
Bescheinigung Zdzitowicz Boleslaw,
verschiedene Quittungen, 1 Postkarte!
1118. Frenkiel, Henryk, Obltn., Rechts¬
anwalt, Warschau, Zlota 7.
1 Ausweis, Visitenkarte, Brief, Impf¬
zettel 1324.
1 119. Szczecinski, Kazimierz Juljan, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, Visitenkarten, Mo¬
bilmachungskarte, Zettel m. Adressen,
Medaillon, Monogramm.
1120. Wysocki, Jozef, Ltn., wohnhaft: War¬
schau, Elektoralna 17.
1 Schwimmkarte, Offizier-Soldbuch,
Impfzettel 2660, Karten und Briefe.
1121. Oberleutnant.
1122. Lodocki, Jerzy, Uniformierter.
1 Postkarte: Adela Lodocka, Lem¬
berg, Impfzettel, Fotos.
1123. Pawlowski, Obltn.
Foto, Briefe.
1124. Hübner, Stefan, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, 1 Be¬
scheinigung, Visitenkarten, Impf¬
schein 1486.
1125. Uniformierter.
1 silbernes Zigarettenetui, 1 Brief:
Vroczany 16. 8. . . . ?, 1 kleiner
Taschenkalender.
1126. Kotecki, Marian, Obltn.
Beamtenausweis, Briefe, Karten,
Fotos.
196
1 127. Stanowskl, Waclaw, Ltn., geb. 25. 5.
1903?, Starawarka.
1 Personal-Ausweis.. 3 Briefe, Impf-
zettel 963, Offiziers-Ausweis, Notiz¬
buch.
1128. Kuncewicz, Eugeniusz, Obltn., geb.
6. 1. 1908.
1 amtliches Schreiben, Absender:
Krankenhausbescheinigung, 1 Brief,
1 Foto
1129. Leutnant.
1130. Paszkiewicz, Michael, Uniformierter.
Mitgliedsbuch der Beamten, 2 Ge¬
burtsurkunden.
1131. Morgulis Leon, Obltn.
1 Personal - Ausweis Waffenschein,
Impfzettel, Gestellungsbefehl, Visi¬
tenkarte.
1132. Podgorski, Stanislaw, Ltn, geb. 1905.
Ausweis für Offiziere, Erkennungs¬
marke Visitenkarte.
1133. Topolewski, Stefan, Uniformierter.
Verschiedene Quittungen, Uhrkette.
1134. Kenig, Jözef, wohnhaft: Wilna, Wi-
lenska 25, Mitte links.
1 Visitenkarte, 2 Postkarten, 1 Brief.
1 135. Reichert, Erwin, Juliusz, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, 1 Zulassung für
Kraftfahrzeug.
113ö.Sidor, Wladislaw, Uniformierter.
Brief, Karten.
1137. Uniformierter.
1 Schreiben des Kommandanten des
Kriegslazaretts 104, 1 Kreuz mit
Kette.
1138. Ozga, Tadeusz, Veterinärltn., geb.
5. 2. 1906 in Brody.
Personal - Ausweis, 1 Gestellungs¬
befehl, Visitenkarten, Briefe, Karten
SkapuSier.
1 139. Starkowski, Stefan, Ltn., geb. 1898
in der Provinz Posen.
Ausweis für Sportler, Visitenkarte,
Invalidenbuch, Briefe und Karten,
Waffenschein, Notizblock.
1140. Uniformierter.
1141. Leutnant.
1142. Zöltowski, Marcelli, Obltn., wohn¬
haft: Gluchow, p. Czempin.
Teil 1 Offiziers-Soldbuches, Visiten¬
karte, Verleihungsurkunde für Or¬
den ,,Virtuti-militari'\
1143. Uniformierter.
1144. Jakubowskl, Jerzy, Ingenieur, Uni¬
formierter.
Ausweis für Staatsbeamte, Impfzettel
3229, Briefe, Visitenkarten, Rosen¬
kranz.
1145. Uniformierter.
1146. Orlowskl, Stefan Obltn.
Offiziers- Ausweis.
1147. Lübeck!, Ludwik, -fete,
Offziers - Soldbuch, Ausweis für
Staatsbeamte, 1 Foto, 1 Brief.
1148. Darmochowal, Kazimierz, Ltn.
Brief, Karte.
1149. Gierlinski, Zdzislaw, Lehrer, Obltn.,
geb. 12. 6. 1912.
Ausweis für Staatsbeamte, Offiziers-
Soldbuch, Impfzettel 712, l Post¬
karte.
1150. Uniformierter.
Schulausweis 410/d., Rosenkranz.
1 151 . Jankowski, Jan, Obltn.
2 Postkarten mit Absender: Jankow-
ska, Maria, Wilna, Autokolska 12,
m 3.
2 Kassenzettel, 1 Brief, 1 Kette mit
Medaillon.
1152. Uniformierter.
1 Notizbuch.
1153. Kuca, Henryk, Offz., geb. 1908,
Erkennungsmarke.
1154. Sikorski, Henryk, Obltn., Dr. med.
Professor.
Offiziers-Soldbuch, Ausweis für Be¬
amte, Impfschein 73, Karte, Brief.
1155. Zacharzewski, Olgierz, Ltn.
Brief, 1 Postkarte, Brille.
1156. Uniformierter.
1157. Leutnant.
1158. Ornatowski, Stanislaus, Ltn.
1 Medaillon, 1 russische Quittung.
1159. Hauptmann.
Visitenkarte: Zakrzewska Lucyna,
Zigarettenetui mit Monogramm C. J.
1160. Uniformierter.
1161. Paradnia, Jerzy, Veterinär, Unifor¬
mierter.
1 Personalausweis, 1 Zulassung für
Kraftfahrzeug, 1 Schreiben, Brief¬
umschlag.
197
1162. Leutnant,
1163. Wisniewski, Alfred, Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte, Impf¬
schein, handgeschriebene Zettel.
1164. Lob£a, Jerzy, Kazimierz, Ltn.
Teil 1 des Beamtenausweises, Post¬
karte.
1165. Pensza, Jan, Ltn.
1 Brief.
1166. Spichala, Eduard, Ltn.
Offiziers-Ausweis, Besitzurkunde für
Regiments- Abzeichen, Mitgliedskarte.
1167. Poplawski, Juliusz, Obltn.
Postkarten, Notizbücher, 1 Brief,
Impfzettel, Befehl, 3 Medaillons.
1168. Moscicki, Vincenty, Obltn., wohnhaft:
Warschau, ul. Zelazna 63.
Waffenschein, Jagdschein, 1 Post¬
karte.
1169. Uniformierter.
1 Taschenkalender mit Adresse:
Gowdzinska Karolina, Warschau ul.
Szavnikow Miasto Ogrod, im Falle
eines Unglücks bitte Gawdzinskiego
Wfadislawa ul. Gorzesiewska 31m 6.,
Impfzettel 891.
1170. Kaczan, Valerian, Uniformierter.
Impfschein 3064.
1171. Leutnant.
1 172. Inwentasz, Henryk, Haim.
Offiziers-Soldbuch.
1173. Uniformierter.
1174. Piotrowski, Stanislaw, Uniformierter.
1 Personal - Ausweis, Ausweis für
Staatsbeamte, 3 Briefe, 2 Visiten¬
karten.
1175. Oberleutnant.
Rezept für Herrn Budzynski, ver¬
schiedene geschriebene Zettel, halbe
Postkarte, 4 Medaillons, Impfzettel
3114.
1176. Chmielewski, Stanislaw, Ltn.
1 Offiziers - Soldbuch, 1 Auszug der
Stadtverwaltung.
1 177. Rutkowski, Tadeusz, Obltn.
Erkennungsmarke: Warschau 1908.
1178. Quandt, Richard, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, Impfschein 3365,
1 Notizbuch.
1 179. Rosianski, Eryk.
Personal-Ausweis, 'Postkarten, Impf-
zettel, beschriebene Zettel.
1180. Uniformierter.
Briefumschlag mit Absender: Porawa
Helena, Gut: Kursztyn pod Tczew,
1 gold. Zahn.
1 181. Polkowski, Josef, Obltn.
Impfzettel 4122, Rosenkranz, 1 Na¬
mensliste in russischer Sprache,
1 Postkarte, 1 Regiments-Abzeichen.
1 182. Tomaszewski, Witold, Uniformierter.
1 Brief, Postkarte.
1183. Uniformierter.
1184. Oleszkiewicz, Ltn.
Besitzurkunde für Regiments - Ab¬
zeichen, 1 Kettchen mit Kreuz,
1 Impfschein.
1185. Jakubowski, Stefan, Ltn.
1 Ausweis für Staatsbeamte, Trau¬
schein, Briefe und Karten, Medaillon
mit Kette, 1 Notizblock.
1 186. Michalski, Stanislaw, Uniformierter.
Beamtenausweis, Rosenkranz.
1187. Tabko, . . .?, Obltn.
1 Medaillon, Impfschein 2018, ver¬
schiedene Notizzettel.
1 188. Uniformierter.
1 Postkarte mit Namen: Leszys Jerzv,
Fotos.
1189. Osowski, Wladislaw, Feliks, Unifor¬
mierter, geb. 20. 11. 1903.
1 Geburtsurkunde.
1190. Trocki, Jan, Obltn., Arzt.
Offiziers - Soldbuch, Mobilmachungs¬
karte, Waffenschein, Zulassimgs-
schein für Kraftfahrzeug, 2 Briefe.
1 191. Leutnant.
Notizbuch darin der Text: Besitzer
dieses Buches Michniewicz Kazi¬
mierz, Pabianice bei Lodz ul. Bracka
12m, benachrichtigen Frau Maria
Michniewicz. Imptzettel 1951.
1 192. Felicki, Stanislaw, Obltn.
Kriegsbeorderung, Beamtenausweis,
Soldbuch, Rosenkranz, Brief.
1193. Malek, Antoni, Lehrer, Uniformierter,
geb. 8. 6. 1908 in Michalowice, wohn¬
haft: in Orlowinz, Post Lagow bei
Staszowa,
Erkennungsmarke, Postsparbuch.
1194. Skobiszewski, Josef, Major, Arzt.
Offiziers-Soldbuch, 1 Abzeichen.
1195. Uniformierter.
198
1196. Major.
1 197. Uniformierter.
1198. Kobylecki, Jerzy, Ltn.
Offiziers - Soldbuch. Tagebuch, Visi¬
tenkarten, Medaillon mit Kette, Impf¬
zettel 2551.
1 199. Uniformierter.
Notizbuch.
1200. Juric, Piotr, Uniformierter.
Visitenkarten, Bescheinigung des
Arztes, 1 Brief, 1 Quittung aus dem
Gefängnis in Lemberg.
1201. Hauptmann.
1 Brief aus Bromberg, 1 Notizbuch.
1202. Noszczyk (?), Henryk, Uniformierter.
Erkennungsmarke, versch. Postkarten.
1203. Major.
1 Brief, 1 Abzeichen.
1204. Ozlatowski, Mieszyslaw, Oberstin.
Impfschein 20, Postkarte, 1 Notiz¬
buch, 1 ärztl. Attest für Blutprobe auf
den Namen: Mieszyslawski, Josef,
Major.
1205. Stsc, Mieszyslaw, Ltn.
Impfzettel 1052, 1 Quittung, 1 Brief.
1206. Oberleutnant.
1207. Kubasik, Eugeniusz, Pionier Oblt.,
geb. 17. 3. 10.
Offz.- Aus weis, Erkennungsmarke.
1208. Bielinski, Boguslaw, Obltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Waffen¬
schein, Briefe, 1 gold. Medaillon mit
Kette.
1209. Banaszak, Stanislaw, Rechtsanwalt.
Postsparbuch, Teile eines Personal-
Ausweises, 1 Visitenkarte, Briefe,
Impfschein.
1210. Kopniak, Zdzislaw, Tadeusz, Dr.,
Universitätsassistent, Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte, Impfzettel
1504, 1 Visitenkarte, 1 Schreiben des
Kultusministeriums.
1211. Tobetal, Antonl, Uniformierter.
Versch. Postkarten, 2 Briefe, 1 Mili¬
tär-Befehl.
1212. Knbak, Franciscek, Uniformierter,
Schulleiter.
1 verblaßtes Bild mit Namen, 1 Brief,
1 Rosenkranz.
1213. Hauptmann.
1 Zettel mit Namen: Bichler Fran-
ciczek, Text in deutscher Sprache
„Liebe Mutter .... versch. beschr.
Zettel.
1214. Uniformierter.
1215. Kobeza (?)f Kazimierz, Obltn.
1 Monatsfahrkarte, Ausweis für
Staatsbeamte, 1 Offz. -Soldbuch.
1216. Bcuza, Josef, Hptm., geb. 5. 8. 98.
1 Medaillon mit Kette, 1 Soldbuch.
1217. Pfann, Erich, Major.
3 Briefe, 1 Postkarte.
1218. Biel, Franciszek, Uniformierter, Leiter
der Fa. „Arbor", Warschau, ul.
Grochoeska 283.
1 Schreiben der Fa. „Arbor", Impf¬
zettel 262, Rechnung, Quittung, Visi¬
tenkarten, Fotos.
1219. Wojcik, Stanislaw, Major.
Teil eines Offz. -Ausweises.
1220. Wierzbicki, Richard, Uniformierter,
wohnhaft: Lublin, ul. Sadowa 10 m 6.
1 Offz. -Ausweis, 1 Mitgliedsbuch, 1
Brille, Goldzähne, 1 Medaillon mit
Kette.
1221. Uniformierter.
1222. Malisz, Franciczek, Ksawery, Ltn.,
geb. 22. 9. 14 in Roztoka.
1 Personal-Ausweis, Waffenschein,
1 Offz.-Soldbuch, Abschrift der Ge¬
burtsurkunde, Staatsangehörigkeits¬
ausweis.
1223. Sieniecki, Albin, Arzt, Uniformierter.
Teil eines Schreibens, Impfzettel.
1224. Winowski, Karol, Hptm.
Visitenkarte, Offz. -Ausweis, 1 Notiz¬
block, Rosenkranz.
1225. Dembicki, Witold, Jozef, Ltn., geb.
15. 5. 1900.
1 Offz.-Soldbuch, 1 Pers.-Ausweis.
1226. Grabowski, Wladislaw, Roch, Ltn.,
geb. 16. 8. 94.
1 Pers.-Ausweis,- Kriegsbeorderung,
Ing.-Diplom, Waffenschein.
1227. Grabowski, Bronislaw, Leon, Ltn.,
geb. 20. 2. 08.
1 Ausweis, Postkarten, 1 Notizbuch.
1228. Leutnant.
1 Namensliste.
199
1229. Zachert-Okrzanowski, Hugon, Hptm.
Postkarten, 1 Brief, Impfzettel.
1230. Walkiewicz, Stanislaw, Uniformier¬
ter, geb. 21. 7. 01 in Warschau.
Teil 1 Personalausweises, Impfschein,
4 Postkarten.
1231. Szczechowski, Kazimierz, Unifor¬
mierter.
1 Postkarte, Taschenkalender mit
Notizen.
1232. Hrut, Bolislaw, Ltn.
Soldbuch für Offiziere, Impfschein
2899.
1233. Uniformierter.
1234. Hener, Zdislaw, Alfred, Ing., geb.
14. 8. 97 in Zatosze.
Impfschein 2854, Schulzeugnis, Visi¬
tenkarten, Geburtsurkunde, 1 Foto,
Straßenbahnkarte, 1 Füllhalter, 1 Ma-
rienplakette, 1 Heimatschein, Hei¬
ratsurkunde, 1 Zigarettenetui.
1235. Manikowski, Czeszlaw, Ltn., geb.
19. 6. 10 in Berlin.
Offiziers-Soldbuch, Postkarten, Briefe.
1236. Kolosowski, Michael. Ltn.
Erkennungsmarke, Baranowicze 1903.
1237. Major.
1 Notizblock.
1238. Oberleutnant.
1239. Leutnant.
1240. Migon, Zdzislaw Ignacyj Michael,
Ltn.
Offiziers-Soldbuch, 1 Damenring mit
2 Korallen.
1241. Hauptmann.
1242. Lyska, Gottfryd, Uniformierter, geb.
1914.
Schulausweis, Personalausweis, 1 Me¬
daillon.
1243. Jasin&ki, Lucjan, Oberst.
2 Postkarten, 1 silb. Zigarettenetui.
1244. Roszkowski, Jozef, Hptm., Arzt.
1 Postkarte,'Mt*biImachungskarte.
1245. Jakubiak, Boleslaw, Major.
1 Postkarte, 2 Metallringe, 1 Talis¬
man.
1246. Skupien, Sebastian, Lehrer, Obltn.
Beamtenausweis.
1247. Neugebauer, Adam, Uniformierter.
1 Brief mit Absender: Neugebauer,
Alizja in Pabjanice, Reymonta 15,
1 Impfzettel, 1 Visitenkarte, 1 Kreuz
mit Kettchen.
1248. Kodymowski, Stanislaw Wojziech,
Uniformierter.
Besitzurkunde des Kriegskreuzes,
2 silberne Zigarettenetuis mit Wid¬
mung, 1 Medaillon mit Kette.
1249. Oberstleutnant.
1 Visitenkarte mit Namen: Bogdziewi-
czowa Eugenia, 1 Notizbuch mit
Adressen, 1 Impfschein.
1250. Uniformierter.
Beschriebene Zettel.
1251. Uniformierter.
1252. Hauptmann.
1 Zettel mit Datum: 12. 12. 39. Gru-
szczynski Kazimierz, Hptm. „kann
nicht zur Arbeit erscheinen ", 1 Aus¬
weis (unleserlich).
1253. Uniformierter.
1254. Bolbat, Antoni, Uniformierter.
2 Postkarten, Zettel mit Notizen.
1255. Uniformierter.
1256. Duszynski, Henryk, Hptm.
Besitzurkunde f. Kriegskreuz, 1 Zeug¬
nis, 1 goldenes Medaillon mit Kette.
1257. Kubiak, Jözef, Ltn., geb. 18. 6. 07 in
Warschau.
Offiziers-Soldbuch, 1 Notizbuch, ver¬
schiedene Visitenkarten, 1 Postkarte,
Fotos.
1258. Uniformierter.
1259. Zivilist.
Aus hölzernen Buchstaben der Name
Kozielsk.
1260. Uniformierter.
1261. Uniformierter.
1 goldene Puderdose.
1262. Uniformierter.
1 Brief von Straßburg. Datum 16. 1. 40,
1 Rezept von Dr. Baidach in Krynica,
tel. 369 vorn 18.2. 1937, 2 Medaillons.
1263. Knaulf, Aleksander, Uniformierter.
5 Postkarten, impfzettel 3745, 1 Ab¬
zeichen des Regiments.
1264. Uniformierter.
1 Brief, Teil 1 Briefumschlages, Ab¬
sender: Idaszewski in Schrimm/
Warthegau, ul. Wartheufer 1.
200
1265. Majewskf, Stefan. Ltn.
Offiziers - Soldbuch, Dienstausweis,
Impfzettel 2376, Briefe und Karten.
1266. Zurakowski, Stanislaw, Uniformierter.
Postkarte, 1 Heiligenbild.
1267. Heimowskf, Marian, Offizier,
1 Postkarte, 1 Offiziersausweis (un¬
leserlich).
1268. Uniformierter.
1269. Leutnant.
Fotos (gut erhalten).
1270. Leutnant.
1271. Malinowski, Leon, Uniformierter.
2 Briefe.
1272. Hauptmann.
1273. Oberleutnant.
1 Brief, 1 Karte, 1 Auszeichnung aus
den Kämpfen aus Oberschlesien 1919,
1 Kettchen mit Medaillon.
1274. Leutnant.
1275. Ziemlanski, Ignacyj, Offz.
Schulausweis, 1 Notizbuch, 2 Post¬
karten, 1 Kreuz, 1 Medaillon.
1276. Uniformierter.
1277. Gauss, Edmund, Obltn.
Jagdschein, 1 Personal-Ausweis, drei
Visitenkarten.
1278. Leutnant.
1 Holzdeckel mit Monogramm R. M.r
1 Talisman.
1279. Szulborskl, Uniformierter.
1 Impfschein 1124.
1280. Leutnant.
1281. Leutnant.
Zettel mit Namen (Obltn. Warke)
Bitte für Obltn. Warke 1 Portion aus
der Küche mitbringen, 28. 10. 39, ein
Notizbuch.
1282. Göttinger, Tomasz, Ltn.
1 Postkarte mit Absender: Jakowicz,
Lodz, Niemowitzstr. 16, 1 Zettel mit
Namen.
1283. Zubik, Heljodor, Henryk, Uniformier¬
ter, geb. 3. 7. 12 in Mordy.
Personal-Ausweis, 1 Rgt.-Abz., Impf¬
schein 818, 1 kleiner Taschenkalender
mit Notizen.
1284. Oberleutnant.
1 Zettel mit Adressen, 1 Rosenkranz,
Foto.
1285. Rodziewlcz, Antonl, Uniformierter,
geb. 19. 1. 95, wohnhaft: Wilna,
Lwowska 7/4.
Postsparbuch.
1286. Andrzejewski, Obltn.
Marschbefehl, Impfzettel, Zwicker.
1287. Nlwinski, Jozef, Ing. für Straßen- und
Brückenbau.
Visitenkarten, 1 Brief.
1288. Uniformierter.
1289. Uniformierter.
1290. K$skl( Marian.
Halbe Erkennungsmarke, Impfzettel
1558, 1 Medaillon mit Kette.
1291. W^drowski, Tadeusz, Leutnant der
Panzerw., geb. 1898.
Erkennungsmarke, 1 Medaillon.
1292. Wierzblcki, Witold, Ltn., geb. 5. 10.
1909.
Offz.-Soldbuch, Impfschein 3290,
Waffenschein, Passierschein m. Foto,
2 Notizbücher, Visitenkarte.
1293. Sokolowskl, Wladyslaw, Offz., Uni¬
formierter, geb. in Lyszkowice.
Offz.-Soldbuch.
1294. Uniformierter.
1295. Mtladowski, Stanislaw, Uniformierter,
geb. 19. 11. 05.
Trauschein, 1 Medaillon.
1296. Uniformierter.
1297. Kowalewskl, Stefan, Uniformierter.
Postabschnitte, Impfschein 1085.
1298. Stepien, Wladislaw, Obltn.
1 Foto, 1 Zigarettenetui, 1 Besitz¬
kunde, 1 Notizbuch.
1299. Horbrzowy, Zygmunt, Marian.. Ober¬
leutnant, wohnhaft: Grodno, uL
Pi3skowa 15b m 4.
Offz. -Ausweis, Ausweis Verband der
Res.-Oüz., Visitenkarte, 2 Briefe.
1300. Frelkewicz, J6zef, Ltn.
2 Briefe, 1 Karte, Absender: Frelke¬
wicz, Litzmannstadt, Adolf-Hitler-
Str. 104 a.
1301. Leutnant.
1302. Ozi^bl, Zygmunt, Ltn.
1 Offz.-Soldbuch, 1 Peis. -Ausweis,
1 Kriegsbeorderung, 1 Trauschein,
1 Zigarettenetui mit Monogramm
O.Z., Feuerzeug mit Monogramm O.Z.
201
1303. Smialek, Stanislaw, Ltn.
Briefe und Karten, 1 Foto, Rosen¬
kranz.
1304. Zienkiewicz, Jan, Obltn., Dr., geb.
25. 9. 97, wohnhaft: in Wilna.
Offz. -Soldbuch, 1 Abzeichen der Sani¬
tätsschule, 1 Notizbuch, 1 Foto, Impf¬
zettel 3960, Visitenkarten.
1305. Uniformierter.
1306. Sussmann. Ezechiel, Oberleutnant,
Apotheker.
Doktordiplom, Impfzettel 3913, Brief,
Karte.
1307. Uniformierter.
1 Postabschnitt mit Namen: Cygan
Stanislaw, 1 Zettel mit Aufschrift:
Bitte benachrichtigen Sie meine Frau,
Egierska Zabina, Lodz, 1 Medaillon
mit Kette.
1308. Grudniewicz, Idzi, Obltn.
Personalausweis, 1 Pfandschein, No¬
tizen, t Medaillon mit Kettchen.
1309. Leutnant.
1 Offz. -Soldbuch (unleserlich).
1310. Hauptmann.
1 Ausweis (unleserlich), 1 Regimenta-
Abzeichen.
1311. Wapolewski, Stanislaw,
Uniformierter.
Postkarte, Briefe, Fotos.
1312. Sobczynski, Romuld, Uniformierter.
Ausweis für Staatsbeamte, 2 Briefe,
2 Karten, Plakette.
1313. Slysz, Stefan.
Offiziers - Soldbuch, 1 Zettel mit
Notizen.
1314. Lisowski, Tadeusz, Stanislaw, Ltn.,
Zahnarzt.
Offiziers-Soldbuch, Impfschein 3919,
1315. Przyjemski, Stanislaw, Marek, Obtln,
Ausweis, Visitenkarte.
1316. Feldt, Roman, Martin, Ltn., geb. 28. 6.
1916, wohnhaft in Lublin.
Postsparbuch.
1317. Kobylinskt, Michael, Obltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Fotos,
1 Karte,
1318. Gardinski, Michael, Obltn., Dr.
2 Bescheinigungen, Fotos.
1319. Uniformierter.
1 Postkarte (unleserlich), Taschen¬
kalender, 1 Zettel mit Namen: Dr.
med. Rosenfeld. Hugo, Biala, pl.
Wolnoszi 1, 1 Medaillon mit Kette.
1320. Uniformierter.
1 Postkarte, Impfzettel, Post¬
abschnitt, Medaillon.
1321. Vilipek, Jan.
3 Postkarten, Zettel mit Adressen.
1322. Woiniak, Jozef, Hptm., Dr.
Beförderungsbefehl, 2 Geburtsurkun¬
den, 1 Notizbuch.
1323. Familjer, Leon, Hptm., Arzt.
Offiziers-Soldbuch.
1324. Zwojszczyk, Stanislaus, Hptm.
2 Briefe, 1 Regiments-Abzeichen.
1325. Werner, Jan, Marian, Hptm.
Zulassung für Kraftfahrzeug, 1 Post¬
karte, 1 Brief, Visitenkarten.
1326. Kuc - Stasnlk, Josef, Uniformierter,
wohnhaft in Repki, Kreis Sokolow-
Pödlaski.
1 Notizbuch.
1327. Wröblewski, Edmund, Hptm.
Personal-Ausweis, 2 Briefe, einer da¬
von von: Alfons Klitsche, Schön¬
berg, Warthburgstr. 36.
1328. Hauptmann.
1329. Orlikowski, Czeslaw, Uniformierter.
Ausweis, Impfschein 60, Kette mit
Medaillon.
1330. Hauptmann.
1331. Pruszczynski, Stanislaw.
Verschiedene Rezepte, 1 Zettel mit
Namen.
1332. Baran, Bronislaw, Ltn.
Schulausweis, Notizbuch, 1 Zeugnis
der Universität Warschau, verschie¬
dene Zeugnisse, Teile eines Personal¬
ausweises, 1 Medaillon.
1333. Szymczak, Piotr.
Zigarettenetui mit Gravierung, ein
Kettchen mit Medaillon.
1334. Ruhm, Boleslaw, Obltn.
Mitgliedskarte des Gesangsvereines,
1 Befehl, Notizbuch, 1 Foto.
1335. W^sowski, StefaD, Franciszek,
Oberstltn., Arzt.
1 Offiziers-Ausweis, 1 Postkarte, 1
Bescheinigung, 1 Personal - Aus weis.
1336. Hauptmann.
202
1337. Bialek, Roman, Hptm., Dr.
Kriegsbeorderung, 2 Briefe, Post¬
karten.
1338. Hauptmann der Luftwaffe.
Ausweis (unleserlich), Impfschein,
Fotos, Fliegerabzeichen.
1339. Uniformierter.
Impfzettel.
1340. Fucik, Wiktor, Ingenieur, Hptm.
2 Visitenkarten, Impfzettel 1020.
1341. Postawka, Leon, Uniformierter, geb.
2. 6. 1910 in Odonow.
Personal - Ausweis, Heiratsurkunde,
Fotos, Postkarte, Plakette, Zulassung
für Kraftfahrzeug.
1342. Liwinskl, Szymon, Stabszahlmeister.
Offiziers - Ausweis, 2 Quittungen,
Impfzettei 2928.
1343. Pietrasiewicz, Adam, Dr. med.
1 Personal - Ausweis, Waffenschein,
2 Briefe, Zulassung für Kraftfahrzeug.
1344. Hauptmann.
1345. Bobowski, Teodor, Ltn., geb. 22. 10.
1889 in Berlin.
Impfzettel 1770.
1346. Selelas (?) , Stanislaw, Ltn., geb. 14. 8.
1899.
Gestellungsbefehl, 2 Briefe, 2 Kar¬
ten, Medaillon mit Kette, Impfzettel
2643.
1347. Hauptmann.
1348. Racznski, Jan, Franciszek, Hptm.
Visitenkarte, Impfzettel 1735.
1349. Uniformierter.
Zigarettenetui mit Gravierung: 28. 9.
39 Tarnograd, Zigarettenspize ge¬
schnitzt „Kozielsk 1940 A. P.*\ Me¬
daillon.
1350. Hauptmann.
1351. Peszko, Roman, Hptm.
Sparkassenbuch, Impfzettel, Karten
und Briefe, Drehbleistift, Uhrkette,
Medaillon mit Kette.
1352. Major.
1353. Hauptmann.
Impf zettel 2328, Namensliste.
1354. Leutnant.
1355. Szopar Karol, Hptm.
Impfschein 3097, 2 ärztliche Beschei¬
nigungen.
1356. Sierpinski, Witold, Hptm.
Impfschein 929, Kriegsbeorderung,
Teile einer Verleihungsurkunde.
1357. Uniformierter.
1358. Gerlicz, Stanislaw, Ltn.
Schreiben des 9. Inf.-Regt., Notiz¬
buch, 1 Regiments-Abzeichen, Messer,
1 Medaillon.
1359. Wierzejski, Stefan, Obltn., Arzt, geb.
2. 9. 1901, Siedlce, Adresse: War¬
schau, ul. Jasienskiego 616.
Postsparbuch, Kriegsbeorderung, Impf¬
schein.
1360. Szmidt, Eugenjusz, Obltn., geb.
17. 12. 1903 in Warschau.
Offiziers-Soldbuch, 1 Postsparbuch,
1 Besitzurkunde, Visitenkarten, Impf¬
schein 3428.
1361. Uniformierter.
2 Postkarten mit Adresse: Kowalew-
ski, Wladislaw, Kozielsk.
1362. Oberleutnant.
1 Postkarte in deutscher Sprache.
1363. Postemski, Roman, Hptm.
2 Postkarten, Impfzettel, Schlüssel¬
bund.
1364. Tysziewicz, Aleksander, Hptm.
Fahrbefehl, Offiziers-Ausweis, Impf¬
zettel 2866, Ordensband, Foto.
1365. Pielarskl, Waclaw, Hptm. der Flieger.
Offiziers- Ausweis, Fliegerabzeichen.
1366. Leutnant
1367. Bynkowskl, Kazimierz, Uniformierter,
Offiziers-Ausweis, Brief.
1368. Gajewski, Jan, Ing., Uniformierter.
Zulassung für Kraftfahrzeug, Visiten¬
karten, Mitgliedskarte der Ingenieure,
Impfschein 2976, Zettel mit Notizen.
1369. Miller, Wladislaw, Ltn.
Ausweis für Staatsbeamte, Soldbuch
für Offiziere.
1370. Leutnant.
1 Brief von Rawitsch vom 30. 1. 1940,
Unterschrift Piaseiki Ceslaw.
1371. Garstka, Henryk, Lehrer, Unifor¬
mierter.
Beamtenausweis, Briefe und Karten,
Impfzettel 263.
1372. Oberleutnant.
2 Visitenkarten mit Namen: Kret-
kowski, Stanislaus und Kretkowski,
203
Ignaz, 1 Postkarte, Rosenkranz, zwei
Manschettenknöpfe, 2 Medaillons.
1373. Leutnant.
Russischer Zettel, Impfschein 673.
1374. Wcislo, Feliks, Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarte, Impf¬
schein 3413,
1375. Slawinski, Lech, Uniformierter.
Impfzettel.
1376. Gal^zinski, Alojzy, Uniformierter.
Impfzettel.
1377. Uniformierter.
Impfschein.
1378. Drzewiecki, Wladislaw, Kazimierz,
Obltn., geb. 22. 11. 1898.
Offiziers - Ausweis, Mobilmachungs¬
karte, 2 Regiments-Abzeichen.
1379. Czotowski, Antoni, Hptm.
Offiziers-Ausweis, Medaillon.
1380. Uniformierter.
1381. Piglowski, Wladislaw, Major, Arzt.
Offiziers-Soldbuch, Visitenkarte, Mo¬
bilmachungskarte, 2 Notizbücher.
1382. Hauptmann.
1 Visitenkarte: Wilhelm Hartmann,
Pastor, verschiedene Zettel (unleser¬
lich).
1383. Nowak, Marian, Major, Veterinär,
Arzt.
Offiziers-Ausweis, Visitenkarten, ein
Brief Notizblock,
1384. Press, David, Hptm.
Offiziers-Ausweis, verschiedene Zet¬
tel mit Adressen.
1385. Poniafowski, Aleksy, Major.
2 Postkarten, 1 Taschenmesser.
1386. Nidecki, Jan, Michael, Hptm.
Offiziers-Ausweis, Visitenkarte, Impf-
zettel.
1387. Uniformierter.
1388. Kosowski, Jan, Nikolaj, Hptm., geb.
6. 12. 1888.
Offiziers-Soldbuch, Besitzurkunde für
Orden „Vkluti-Militari".
1389. Wilk, Kazimierz, Hptm,
Offiziers - Ausweis, ' Gehaltsverrech¬
nung, Karten, Notizbuch.
1390. Wienkowski, Jan, Obltn.
2 Briefe, 2 Karten, Impfzettel 3062,
Rosenkranz.
1391. Leutnant.
1392. Krzyminskl, Witold, Ltn.
Offiziers-Ausweis, Gebetbuch, Notiz¬
buch, Postkarten, Impfschein 1 Brief,
Rosenkranz „Zigarettenspitze Kozielsk
20.11.1939“.
1393. Uniformierter.
1394. Baginskl, Edward, Ltn., geb. 20. 9. 1912
Czeladz.
Personal-Ausweis, Briefe, Karten.
1395. Hansow, Zbyszko Waclaw, Ltn.
Diplom der Universität Lublin, 1 Per¬
sonalausweis, 2 Monogramme, 1 Me¬
daillon.
1396. Leutnant.
1397. Uniformierter.
1399. Leutnant.
Verschiedene Zettel, Impfschein 2869.
1401. Uniformierter.
1402. Jelonek, Jozef.
Taschenkalender, 1 Teil eines Per¬
sonalausweises, 1 Namensliste.
1403. Ostromgski, Piotr, Obltn.
2 Postkarten, 1 Briefumschlag, 1 Me¬
daillon, 1 Regimentsabzeichen.
1404. Dylewski, Tadeusz, Ltn.
2 Dauerfahrkarten, Impfschein 3008,
1 Brief, 1 Karte, Teil 1 Personalaus¬
weises.
1405. Uniformierter.
1406. Oberleutnant.
1407. Balon, Tadeusz, Uniformierter.
Soldbuch, Impfzettel, Beamtenaus¬
weis.
1408. Kubala, Jozef, Uniformierter.
1 Brief
1409. Oberleutnant.
1410. Uniformierter.
1411. Ochocki, Mieszyslaw, Ltn.
Erkennungsmarke: geb. 1909 Sarnij.,
i Gebetbuch, 1 Medaillon mit Kette.
1412. Solewski, Marian, Obltn., Dr., Arzt,
wohnhaft: Lublin, Neue Welt 5.
1 Diplom für langjährige Dienstzeit,
1 Ausweis, 1 Rezept mit Adresse,
1 verblaßtes Foto mit Anschrift:
Wladyslawa Olszewska, Impfzettel
3027.
1414. Otoromanski, Aleksander, Unifor¬
mierter.
Impfschein 377, Briefe und Karten.
204
1415. Antoniak, Jözef, Obltn., wohnhaft:
Dublanach, Provinz Tarnopol.
Visitenkarten, 1 amtliches Schreiben,
Impfzettel 3636.
1416. Kolmann, Waldemar, Ltn.
Impfzettel 334.
1417. Wüszynskl, Henryk, Uniformierter,
wohnhaft: Katowice, ul. Kopernika 3
m 4.
1 Sportkarte, verschiedene Schreiben.
1418. Krobowski, Konstanty, Uniformierter.
Impfzettel 29C9, Ausweis für Beamte
(unleserlich), 3 Medaillons, 1 Brief,
1 Postkarte.
1419. Waten., Stanislaw, Uniformierter.
2 Quittungen.
1420. Czarkowski, Jan Bolislaw, Obltn.
Visitenkarten, 1 militärisches Schrei¬
ben.
1421. Uniformierter.
1422. Rytel, Waclaw, Uniformierter.
1 Personalausweis (unleserlich), 2
Briefumschläge, Fotos, Plakette, No¬
tizbuch.
1423. Leutnant.
Teil eines Briefumschlages, Vor¬
name: Edward, Sohn des Feliks.
1 Christkindbild, 2 beschriebene
Zettel.
1424. Uniformierter.
1425. Leutnant.
Impfzettel 761, 1 geschnitzter Deckel,
1 Zettel mit Adresse: Helene Kiesz-
kowska, Warschau, ul. Maria Ko-
nopnicka 5 m 2, tel. 869/20.
1426. Leutnant.
1427. tebkowski, Jozef, Obltn.
Offiziers-Soldbuch, Kriegsbeorderung,
Teil 1 Beamtenausweises, 1 Me¬
daillon, 1 Visitenkarte.
1428. Wieclawek, Kazimierz, Ltn., geh.
25. 1. 02 in Kamiensk.
Offiziers-Soldbuch, Beamtenausweis,
2 Mitgliedskarten, Waffenschein, 2
Briefe.
1429. Skalecki, Josef. Lehrer, Uniformierter.
Geburtsurkunde, Beamtenausweis,
Staatsangehörigkeitsausweis, ver¬
schiedene Briefe, 1 Medaillon.
1430. Oberleutnant
1 Plakette mit Anschrift: Bartkowie
Jasiek, Krakau, 24. 8. 39.
1431. Leutnant.
1432. Napieralski, Stefan, Ltn.
1 Ausweis, Waffenschein, Visiten¬
karten, 1 Brief, 1 Postkarte, 1 Gebet¬
buch.
1433. Uniformierter.
1 Postkarte.
1434. Leutnant.
1435. Uniformierter.
1436. Leutnant
Verblaßtes Foto mit Anschrift:
Malerzyk, 1 Plakette mit Aufschrift,
zur Beförderung zum Leutnant,
Ostrow Mazowiecka 15. 10. 1937.
1437. Chiberskl, Wladyslaw, Ltn.
2 Briefe, Uhrkette, 1 Abzeichen.
1438. Uniformierter.
1 Brief mit Adresse: Namaculewicz,
Warschau ul. Schopin 14 m 35, 1 Pla¬
kette mit Aufschrift, 2te Beförderung
zum Leutnant, Ostrow Mazowiecka,
13. 10. 38.
1439. Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Brief, 1 Telegramm.
1440. Uniformierter.
Impfzettel 2764.
1441. Kwiecinski, Mieszyslaw, Hptm., geb.
12. 12. 10 in Kalicz.
Zeugnis der Fähnrichsschule, Waffen¬
schein, verschiedene Personalpapiere,
Foto3, Zigarettenetui, 1 Abzeichen,
1 Notizbuch.
1442. Uniformierter.
1443. Ciszewski, Zygfryd, Uniformierter.
Pers.-Ausweise, 1 Mitgliedsbuch für
Sänger, 1 Brief, versch. Zettel.
1444. Zembrzuski, Konrad, Oberst.
Verleihungsurkunde für Orden „Vir-
tuti-militari", 1 Postkarte vom Roten
Kreuz, 1 Telegramm in russ. Sprache,
1 Kneifer, 1 Pilsudski-Abzeicben.
1445. Knieniewicz, Waclaus. Major, Dr.
med., wohnhaft: Torun, ul. Mickie-
wicza 7 — 12.
Visitenkarten, Mitgliedskarte des
Roten Kreuzes, 2 Postkarten.
1446. Morawski, Marcian, Zivilist, Gerichts¬
vorsitzender.
Visitenkarten, 3 Postkarten, 2 Briefe,
Kette mit Medaillon,
205
1447. Krowicki, Stanislaw, Ltn.
Offz.-Soldbuch, Presseausweis, ein
Brief, 2 Karten.
1448. Pogorzelskl, Felyks, Ing.-Hptm.
2 Marschbefehle, Visitenkarten, Brief
mit Absender: J. Pogorszelski, Znin
(Posen), Zuckerfabrik.
1449. Szerowski, Stanislaw, Hptm., geb.
4. 5. 99.
1 Postsparbuch, 1 Kreuz.
1450. Burakowski, Michael, Ltn., geb. 21 4.
1912.
Impfschein 3516, Erkennungsmarke,
Teil eines Ausweises.
1451. Wqs, Boleslaw, Obltn.
Offz. -Soldbuch, 1 Schreiben (Flug¬
wesen), 1 Postkarte.
1452. Gllnski, Kazimierz, Leutnant.
Postkarten, Briefe, Rosenkranz, Zettel
mit Adressen.
1453. Leutnant.
1 Notizblock, Manschettenknöpfe.
1454. Leutnant.
1455. Bojanowski, Szymon, Uniformierter.
1 Postkarte mit Absender: Jadwiga
Swiderska, Gut Mzurow, Postkarten
(unleserlich), Medaillon mit Kette.
1456. Prus-Buguslawski, Czeslaw, Leutnant,
Kreisinsp. einer Vers.-Ges. Sarne.
1 Füllhalter, Visitenkarten.
1457. Wichrowski, Stefan, Uniformierter.
Visitenkarten, 2 Postkarten, 1 Me¬
daillon mit Kette.
1458. Wajs, Broneslaw, Ltn.
Personalausweis, 1 Mitgliedskarte der
Reserve- Offiziere, Taschenkalender,
Führerschein, Fotos, Visitenkarte,
1 Brief.
1459. Oberleutnant.
1 Brief mit Adresse: Adam Fran-
ciszek, Kotielsk, Impfschein 1615,
1 Medaillon mit Kette.
1460. Piatkowski^Aleksander, Major, Post¬
sparbuch, 2 T^uittungen.
1461. Marine-Offz. i. R.r Oberstltn.
1462. Wojciechowski, Franciszek, Ltn.
Offz. -Soldbuch, Impfzettel 13 000.
1463. Jankowski, Mieszyslaw, Major, Arzt,
geb. 1. 6, 84, wohnhaft: Warschau,'
Marymonka 2.
Postsparbuch, 1 Kneifer.
1464. Bogusz, Marcin, Uniformierter.
Visitenkarten, Impfschein 2824, Me¬
daillon mit Kette.
1465. Odoberski, Jözef, Sygmunt, Ltn.
Soldbuch.
1466. Freund, Maurice, Leopold, Ing.-Ltn.
Soldbuch, Briefe und Karte von
Frau: Therese Freund, Boreslaw, ein
Telegramm.
1467. Brzezinski, Zbigniew, Ltn.
Visitenkarten, Postkarten, Plakette.
1468. Witula, Jözef, Wlodzimierz, Ltn.
1 Offz.-Soldbuch, Visitenkarten, Post¬
karte, Schützenabzeichen, Zigaretten¬
etui, Uhrkette.
1469. Skinder, Waclaw, Lehrer, Uniformier¬
ter.
Pers.-Ausweis, Teil eines Beamten¬
ausweises, Impfschein 604.
1470. Baranowski, Boleslaw, Uniformierter.
Teile eines Ausweises.
1471. Major.
1472. Kaminski, Jerzy, Dr. med., Ltn., geb.
9. 1. 10.
Offz.-Soldbuch, 1 Arzt-Ausweis, Impf¬
schein, Brief, 1 Glücksschweinchen.
1473. Major.
1474. Uniformierter.
1475. Gembarowski, Anton, Sohn des Wla-
dyslaw, Oberleutnant.
Zettel mit Adressen.
1476. Ulrichs, Otto, Ltn.
Abzeichen mit Urkunde, Briefe, Foto.
1477. Zaprutkiewicz, Karol Leon, Major.
Visitenkarte, 1 Brille.
1478. Kurkowski, Stefan, Hptm., geb. 8. 4.
1900 in Lukowo.
Impfschein, 1 Mitgliedskarte vom
Club, 1 Brief, lieber Stefan, in deut¬
scher Sprache.
1480. Michalec, Anton, Leutnant.
Impfschein 745, 2 Briefe, 1 Brille,
1 Abzeichen.
1481. Dalecki, Michael, Ltn., geb. 1901,
wohnh.: Warschau, Farczyuska 9-28.
Postsparbuch. Impfschein 1944.
1482. Ryszewski, Tomasz, Uniformierter,
wohnh.: Warschau, ul. Barska 3?.
1 Ausweis, 4 Karten, Fotos.
1483. Oberleutnant.
206
1484. BajoAski, Jan, Dr. med.r Major, Do¬
zent der Universität Posen, wohnhaft
in Posen, Patr. Jackowiego.
Orden und Besitzurkunde „Virtuti-
militari", Visitenkarte, Briefe und
Karten.
1485. Gorycki, ? Major.
Teile 1 Offiziers aus weises, Impfzettel
3401, Postkarte.
1486. Banach, Tadeusz, Ltn.
Kriegsbeorderung, 1 Passierschein,
1 Dauerfahrkarte, Bescheinigung vom
8. Inf.-Regiment, Briefe, Taschen-
kalender.
1487. Babuchowskl, Marian, Uniformierter.
Beamtenausweis, Namensliste, ver¬
schiedene Zettel.
1488. Prokopowicz, Hduward, Uniformierter.
1 Briefumschlag.
1489. Turka* ?
Impfzettel 1926, Medaillon mit Kette.
1490. Wretowskl* Jan, Ltn.
1 Ausweis, Impfzettel 2049, Visiten¬
karte, Fotos.
1491. Wyskiel, Zbigniew, Ltn.
Offiziers-Soldbuch, 2 Fotos.
1492. Uniformierter.
2 Ausweise, 2 Visitenkarten, 1 Foto,
1 Notizbuch, 1 Wechsel mit Namen:
Jarecki, Zbigniew, Jerzy, ausgestellt:
Maria Jarecka, Warschau, uL Gro-
jecka 68.
1493. Czarnecki, Czeslaw, Obltn,
Personalausweis, 1 vorläufiger mili¬
tärischer Ausweis, Impfschein 309.
1494. Blatkiewicz, Karol, Obltn.
Mitgliedsbuch der Reserve-Offiziere,
Kassenzettel, Impfzettel.
1495. Uniformierter.
4196. Grabowski, Stefan, Hptm.
Offiziersausweis, Mobilmachungs¬
karte, Visitenkarte.
1497. Michalski, Czeslaw, Obltn.
Soldbuch, Besitzurkunde: unbesiegte
Kämpfer, 2 Briefe, 1 Medaillon.
1498. Uniformierter.
1499. Gol^bski, Antoni, Dr. med., Unifor¬
mierter, wohnhaft: Tomaszow, ul.
Krzyzowa 24 m 5.
Personalausweis, Visitenkarten.
1500. Kubik, Lucjan, Uniformierter.
2 Briefe.
1501. Wawrzyniak, Jözef, Uniformierter.
Postkarte, Briefe, 1 Gebetbuch.
1502. Knczynskl, Mieszyslaw, Ltn.
2 Briefe, 1 Postkarte.
1503. Kramer, Tadeusz Jan, Ltn.
1 Dienstschreiben des Kriegsmini¬
steriums, 1 Medaillon.
1504. Leutnant.
1505. Uniformierter.
1506. Uniformierter.
1 russische Quittung, 1 Taschen¬
kalender.
1507. Hryniewski, Ludomir, Uniformierter.
3 Ausweise.
1508. Kacer, Jan, Ltn.
Offiziers - Soldbuch, Besitzurkunde,
Waffenschein, Visitenkarte.
1509. Uniformierter.
1510. Gonsewicz, Henryk, Obltn.
2 Karten, Impfschein 2963, 1 Plakette.
1511. Waclaw, Wladyslaw, Offz.
Offiziers - Soldbuch, Dienstausweis,
1 Brief, 1 Karte.
1512. Habeli, Uniformierter, Vorname un¬
bekannt.
Monatskarte für Straßenbahn mit
Foto, 1 Protokoll aus Kozielsk.
1513. Uniformierter.
1514. Uniformierter.
1515. Rola-Szadkowski, Leonhard, Dr. med.
Major, wohnhaft; Posen, ul. Straße
d. 27, Dez. 1916.
Rezepte blanko, Visitenkarten,
Plakette.
1516. Markiewicz, Witold, Major.
Postkarten, Impfschein 530, 1 Brief,
Visitenkarte.
1517. Podwinski, Stanislaw, Hptm.
Briefe, 1 Karte.
1518. Uniformierter.
Taschenkalender, Rezepte, 2 Pla¬
ketten.
1519. Berezynski, Kazimierz, Uniformierter,
geh. 21. 7. 1908.
Personal-Ausweis, Briefe.
1520. Grabarczyk, Kazimierz, Off.
Visitenkarten, Soldbuch für Offi¬
ziere.
207
1521. Kopis, Leonhard, Obltn»
Postkarten,
1522. Engelkresi, Wilhelm, Dr. med., Uni¬
formierter, geb. 8. 3. 1895 in Lem¬
berg.
Visitenkarten,. Dr.-Diplom, Bescheini¬
gung vom Lazarett.
1523. Gierszanowski, Alfons, Uniformierten
2 Karten, 1 Brief.
1524. Wanat, Jözef, Henryk, Oberstitn.,
geb. 13. 2. 1894.
Teile einer Besitzurkunde.
1525. Uniformierter.
Briefe und Postkarten.
1526. Aksan, Nikolaj, Ltn., wohnhaft:
Posen.
1 Bescheinigung, Führerschein.
1527. Kibler, Stanislaw, Uniformierter.
Impfschein 2283, Postkarten, Brief,
Kette mit Kreuz.
1528. Uniformierter.
1529. Buniakowski, Broneslaw, Obltn.
1 Offiziers - Soldbuch, Beamtenaus¬
weis.
1530. Kantor, Michael, Miron, Major, Arzt.
— Lodz.
Offiziers - Soldbuch, Kriegsbeorde¬
rung, Impfschein 3852, 1 Brief,
2 Postkarten, 1 Brille, Füllhalter.
1531. Borodycz, Ignacy, Uniformierter.
Postkarten.
1532. Dubowski, Jan, Hptm.
Foto, Beamtenausweis.
1533. Hauptmann.
1534. Uniformierter.
Dienstzettel, Frauenfoto.
1535. Major.
1536. Michalski, Jan, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Bescheinigung in rus¬
sischer Sprache.
1537. Tarnowski, Juljan, Amtsrichter.
Visitenkarten, Briefe, Foto, 1 Me¬
daillon. ^ T
1538. Felbel, Rudolf, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 russ. Postabschnitt,
1 Kreuz.
1539. Uniformierter.
Offizier-Soldbuch.
1540. Galilewicz, Roman, Czeslaw, Fähnrich.
Personal-Ausweise, 1 Medaillon mit
Kette.
1541. Torczynski, Stanislaw, Uniformierter.
1 Soldbuch, 1 kleines Notizbuch,
1 Zettel mit Namen, 1 Brief, Stulpen¬
knöpfe.
1542. Rau, Ludwik, Major.
1 Brief, Postkarten, verschiedene
Quittungen, Impfschein 3079, Rosen¬
kranz, Plakette, 1 selbstgemachter
Kalender, abgestrichen 12. 4. 1940.
1543. Major.
1 Brief, Impfzettel 894, 1 Notizbuch,
Bleistift, 1 Kette mit Medaillon.
1544. Major.
1545. Grynkiewicz, Ludwig, Major.
1 Schreiben von der 13. Infanterie-
Division, Briefe, Karten, Notizbuch.
1546. Pilecki, Jan, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Telegramm, 1 Me¬
daillon.
1547. Uniformierter.
1548. Matolski, Leon, Veterinär-Arzt, Uni¬
formierter.
Führerschein, Visitenkarte, 1 Heili¬
genbild.
1549. Pogonowski, Stanislaw, Fähnrich.
2 Postsparbücher, 1 Banksparbuch,
Brief, Foto.
1550. Kaczynski, Wiktor, Major.
Offiziers-Ausweis, Postkarten, Impf¬
schein 1206, 1 Heiligenbild, 1 Holz¬
kreuz, 1 Gebetbuch.
1551. Ludwiczak, Eduward, Ltn.
2 Briefe.
1552. Zborowski, Zdsislaw, Stefan, Ltn.
Offiziers - Soldbuch, Karte, Briefe,
Rosenkranz.
1553. Nowak, Wiktor, Hptm.
Offiziers-Ausweis (unleserlich), 1 Be¬
sitzurkunde, Impfzettel 2038, Ab¬
zeichen.
1554. Gawrys, Feliks, Dr. med., Ltn.
Teile eines Personal-Ausweises, Offi¬
ziers-Soldbuch, Impfzettel 3937.
1555. Laburok, Jerzy, Uniformierter.
1 Briefumschlag, 1 Postkarte, Impf¬
schein 3065.
1556. Uniformierter,
1 beschriebener Zettel.
1557. Dombrowski, Josef, Obltn.
Offiziers-Soldbuch, 1 Foto.
208
1558. Kolesnik, Leon, Uniformierter.
Ausweis für Beamte, 1 Brief, Pla¬
kette, Teil einer Geburtsurkunde.
1559. Huttmann, Szymon, Obltn.
Offiziers-Soldbuch, 2 Briefe, 1 lateini¬
sches Schreiben.
1560. Major.
1561. Uniformierter.
Brief mit Absender: Tywalczak,
Blanzi, Kreis Kalisz, Provinz Lodz.
Medaillon mit Kette, 2 Briefe.
1562. Major.
1563. Komunicki, Michael, Ing., Unifor¬
mierter.
Beamtenausweis, Erkennungsmarke.
1564. Korzelki, Franciszek, Uniformierter.
Postkarten und Brief, Rosenkranz.
1565. Jezierski, Wladyslaw, Hptm.
1 Brief (deutsch), Impfzettel 4065.
1566. Strzesiak, Jan, Hptm.
1 Postkarte, 1 Signalpfeife.
1567. Sobolewski, Eustachy, Uniformierter.
1 Karte, sein Lebenslauf in russicher
Sprache.
1568. Falkiewicz, Edward, Hptm., geb.
9. 6. 1886.
Personal-Ausweis, verschiedene mili¬
tärische Schreiten, 1 Brief, 1 Kranken¬
hausbescheinigung, Buch „Freund und
Feind" Kiew 1935.
1569. Uniformierter.
1570. Oberstleutnant.
Passierschein, verschiedene Adressen,
1 gold. Ring (Saphir).
1571. Skrzypek, Boleslaw, Hptm.
5 Postkarten, Impfschein 3826.
1572. Uniformierter.
Führerschein (unleserlich), Heiligen¬
bild, Rosenkranz, Zulassung für Kraft¬
fahrzeug.
1573. Oberleutnant.
1574. Maszko, Offz. für Geographie.
Erkennungsmarke, geb. 24. 6. 1900.
Postkarten, Impfzettel.
1575. Androletti, Roman, Uniformierter,
geb. 5. 6. 1906.
Postsparbuch, 2 Briefe, 1 Karte.
1576. Uniformierter.
1577. Rechenski, Leon, Major.
Offiziers-Ausweis, Regiments - Abzei¬
chen, Zettel mit Adressen,
1578. Jarocinski, Edward, Oberst, Arzt,
geb. 9. 11. 1879.
1 Offz. -Soldbuch, Impfzettel 1228, Be¬
sitzurkunde des Kreuzes: unbesiegte
Kämpfer, Führerschein, Muttergottes¬
kästchen.
1579. Kuryluk, Wladislaw, Major, Arzt.
Teil einer Kriegsbeorderung, 1 Post¬
karte, 1 Brille, Teil einer Postkarte.
1580. Mijal, Franciszek, Obltn.
1 Dienstschreiben, Visitenkarte, Post¬
karte.
1581. Lecejewski, Henryk, Ltn.
1 Brief.
1582. Molda, Mieszyslaw, Uniformierter.
Postkarten.
1583. Marcjak, Karol, Obltn.
Offz.-Soldbuch, 1 Brief, 1 Medaillon.
1584. Czarski, Benedykt, Hptm., Arzt, geb.
13. . . . 1883.
Offz.-Soldbuch, 1 Mitgliedskarte der
Reserve-Offiziere, Postkarte.
1585. Lerner-Seinberg, Borys, Ltn.
1 Brief.
1586. Hauptmann.
1587. Oberstleutnant.
1588. Zapolski, Jerzy, Oberstleutnant.
1 Freilassungsgesuch an Kommandan¬
ten in Moskau, 1 Brief, 1 Plakette.
1589. Zivilist.
1590. Rüdiger, Kazimierz, Dr. med., Hptm.,
Warschau, Allee Niepodlegloszi 142
m 3.
2 amtl. Bescheinigungen, Rezeptblock,
1 Plakette.
1591. Zielinski, Tadeusz, Hptm.
Quittung des Finanzamtes.
1592. Brief aus Przemyel.
1593. Leutnant.
1594. Baginski, Wladislaw, Obltn., Podgorz-
Torun, Mlynna 2.
Auszug aus Stammrolle, Teil eines
französischen Personalausweises, zwei
Briefe, 1 Medaillon.
1595. Orzechowski, Antoni, Obltn.
1 milit. Abrechnung.
Der Mord von Katyn Bg. 14
209
1596. Sokolowski, Wladyslaw, Uniformier¬
ter.
Offz.-Ausweis, Impfschein.
1597. Pellegrini, Leopold, Oberstltn.
Passierschein für Ministerium, Impf¬
zettel 1202, Postkarte, Personalaus¬
weis.
1598. Major.
1599. Rydarowski, Stanislaw, Major.
Postsparbuch, Visitenkarten, Waffen¬
schein, Impfzettel.
1600. Uniformierter.
1 Zettel in russ. Sprache mit Namen:
Gajewski, Wiktor, 1 Taschenuhr in
Double, 1 Plakette.
1601. Otko, Boleslaw, Marjan, Jurist, Uni¬
formierter.
Pers. -Ausweis, Visitenkarte, Post¬
karten, Fotos, Rosenkranz, Brief.
1602. Slodkowski, Waclaw, Ltn.
Staatsangehörigkeitsurkunde, zwei
Briefe, Impfschein 2264, Erkennungs¬
marke.
1603. Czapski, Bronislaw, Major, Kommis¬
sar für die Eisenbahn.
Dauerausweis für die Eisenbahn, I.
Kl., Impfschein 2137, Postkarten, Pas¬
sierschein, Waffenschein.
1604. Maltze, Tadeusz, Obltn.
Offz. -Ausweis, Postsparbuch, Impf-
zettel 1957, Postkarten.
1605. Lisowski, Boguslaw, Uniformierter.
Personalausweis, Postkarte.
1606. Uniformierter.
2 Teile einer Paketaufschrift: mit
Adresse und Absender}
Adresse: Franciszek, Sohn d. Jan
Kozielsk;
Absender: Osrerade, Regierungsbe¬
zirk Posen. Rosenkranz, 2 versch.
Stulpknöpfe, Kette m. Medaillon.
1607. Leutnant.
1608. Major.
1609. Grünner, Kaztnrterz, Hptm.
Offz. -Ausweis, 1 Medaillon, Impf¬
schein 3828.
1610. Rost, Franciszek, Dr., Major.
Besitzurkunde.
1611. G^siorowski, Stanislaw, Ltn.
Zeugnis v. Chemisch. Institut, 2 Rech¬
nungen, Telegramm, 1 gold. Siegel-
ring.
1612. Uniformierter.
1613. Stenczer, Franciszek, Oberstltn.
1 Brief: Gefangenenpost an seinen
Vater, 1 Brief: aus Amerika, 1 Rosen¬
kranz.
1614. Piestrzak, Marian, Antoni, Major.
Postsparbuch, Personalausweis, Zeug¬
nis, 2 Medaillons.
1615. Zalewski, Jerzy, Dr. med. Hptm. Arzt.
Visitenkarten, Führerschein, Erken¬
nungsmarke, Postsparbuch, Post¬
karte, Plakette.
1616. Hauptmann.
Monogramm: gestickt, ZB, 1 Plakette,
1 Rgt.-Abzeichen d. Art
1617. Uniformierter.
1618. Leutnant.
Taschenkalender in deutsch. Sprache,
auf der ersten Seite der Name.
1619. Uniformierter.
Impfzettel 1692, 2 Medaillons, Zettel
mit Adresse: Motyl Josef, Posen ul.
Polna 28 m 4.
1620. Hauptmann.
Kalender.
1621. Pijas, Boleslaw, Ltn.
Offz.-Soldbuch, Impfzettel 2951, Rgt.-
Abzeichen, Visitenkarten.
1622. Uniformierter.
Impfschein, Brief, Notizzettel.
1623. Leutnant.
1 Zettel.
1624. Szalast, Jan.
Postkarte, Impfzettel, Bleistiftzeich¬
nung, 1 Brief: „Lieber Vater.“
1625. Bielaczyk, Wilhelm, Uniformierter.
Schulausweis, Impfzettel, Foto, Me¬
daillon m. Kette.
1626. Rondomanski, Stanislaw, Dr., Major,
Arzt.
Offz.-Ausweis, Visitenkarten, Impf¬
zettel, Kruzifix.
1627. Kühnei, Oskar, Hptm.
Offz.-Ausweis, versch. Zettel, mit
Notizen.
1628. Uniformierter.
1629. Martyni, Bogdan, Ltn.
Impfzettel, 2 Postkarten, 1 Brille.
1630. Sucharski, Uniformierter.
1 Brief, Postkarten, Impfzettel 1861.
210
1631. Schollenberger, Artur.
Impfschein, Zigarettenspitze.
1632. Czaprowski, Alfred, Alfons, Unifor¬
mierter.
Beamtenausweis (unleserlich).
1633. Hein, Karol, Major.
Impfzettel 1 144, Postkarten, 1 Brief.
1634. Fedecki, Richard, Ltn.
2 Visitenkarten, 1 russ. Rechnung, 1
Postkarte v. poln. Rroten Kreuz, 2
Briefe, 1 Foto.
1635. Uniformierter.
1637. Niewrzalkiewicz, Marian, Ltn., wohn¬
haft: Chorzow.
Pers.-Ausweis (unleserlich), Soldbuch
f. Offz., Waffenschein, Visitenkarten,
Füllhalter, Fotos.
1638. Mizolebski, Marian, Uniformierter,
Ausweis f. Beamte (unleserlich), Impf-
zettel, 2 Briefe, Kruzifix.
1839. Schild, Stanislaw, Dr. med., Ltn.
2 Postkarten, 1 Foto, Impfzettel, Pla¬
kette, Verbandskarte für Aerzte.
1640. Leutnant.
1641. Oberleutnant.
1642. Major.
1643. Butkiewicz, Josef, Zivilist.
1 Eßkarte.
1644. Korpal, . ? Hptm.
1 Schreiben v. Jahr 1927, Postspar¬
buch mit Namen: Staszkiewicz, He-
ryk, Impfschein 3144, 1 Ausweis,
1 Brief, 1 Rosenkranz.
1645. Ciosanski, Bronislaw, Hptm.
1 Offz.-Ausweisr 1 Stück Holz mit
seinen Namen, 1 Gebetbuch.
1646. Perek, Marian, Uniformierter.
Postkarten, 2 Briefe, 1 Notizblock.
1647. Tomaszew^fki, Stanislaus, Major.
2. Panz.-Rg., geb. 13. 2. 99 in Opeln,
wohnh.: Modin, ul. Pomiatowskiego
221.
1 Offz.-Ausweis, Postsparbuch, Notiz¬
buch, Medaillon mit Kette, 1 Militär¬
führerschein, 3 Besitzurkunden.
1648. Przeradzki, Stefan. Jan, Major.
Mobilmachungskarte, Führerschein,
Postsparbuch, Fotos, Stulpenknöpfe.
1649. Oberleutnant.
1650. Skorko, Aleksander, Hptm., Arzt,
geb. 6. 1. 94, wohnh.: Piszno b. War¬
schau.
1 Schreiben d. Sanitätsschule, 1 ärztl.
Bescheinigung, Rezepte, Impfzettel,
41, Postkarten.
1651. Uniformierter.
1 russ. Zeitung in poln. Sprache vom
27. 3. 40, 1 russ. Zeitung v. 1. 4. 40.
3652. Leutnant.
Zettel mit Adressen.
1653. Korzeniowski, Szydor, Ltn., geb.
4. 2. 01.
Erk.-Marke, 2 Briefe, Telegramm, Ge¬
burtsschein.
1654. Rojek, Edward, Marine-Kapitän,
geb. 8. 9. 92 in Wisntca Nowy, wohn¬
haft: Warschau, ul. Senatorska 29.
1 Offz.-Ausweis, Postsparbuch, Visi¬
tenkarten, 1 Geburtsurkunde.
1655. Swietlinski, Wincenty, Konrad, Obltn.
Teile eines Pers.-Ausweises, 2 Briefe,
1 Postkarte, 1 gold. Medaillon, Ro¬
senkranz, Impfzettel 2513.
1656. Marcinkowski, Marian, Obltn.
Offz. -Soldbuch, 3 Briefe, 1 Kreuz mit
Kette.
1657. Bednarz, Jan, Uniformierter.
1 Beamtenausweis, Impfzettel, 2
Briefe, 1 Besitzurkunde, Zigaretten¬
etui, 1 Armbanduhr.
1658. Uniformierter.
Unleserlicher Beamtenausweis, Impf¬
schein, versch. Notizen.
1659. Krzeminski, Aleksander.
Offz.-Soldbuch, 2 Bescheinigungen,
1 Mitgliedskarte des Offz. -Verbandes.
1660. Uniformierter.
Impfschein 4011, 1 Zettel mit ital.
Adressen, 1 Zigarettenetui, Adresse:
Italia-Roma, Via-Botthege Oscare 32,
Palazzo Chataui, Colonel Romejko
Marian.
1661. Uniformierter.
1662. Myszkowski, Zdislaw, Henryk, Ltn.,
geb. 1913.
Offz.-Patent, Impfschein 1864.
1663. Midloch, Edward, Hptm.
Offz.-Soldbuch, Erkennungsmarke.
1664. Marszalek, Stanislaw, Hptm.
Offz.-Ausweis mit gutem Foto, Be¬
sitzurkunde, Rosenkranz.
Der Mord von Katyn Bg. 14«
211
1665. Traichel, Stanislaw, Obltn.
Impfschein 889, Visitenkarten.
1666. Leutnant.
1667. Pucki, Antoni, Ltn.
Postkarten, Brief, Plakette, div. Foto.
1668. Pilch, Feliks, Obltn. der Art.
Offz. -Ausweis, (unleserlich), Visiten¬
karten, Postsparbuch, Medaillon,
Brief, selbstgem. Zigarettenspitze.
1669. Gorski, Marian, Ltn., geb. 25. 4. 15.
Offz.-Soldbuch, Impfschein 2859, Zi¬
garettenetui.
1670. Morz, Miroslaw, Gymnasiallehrer
(Uniform).
Ausweis f. Beamte, 2 Visitenkarten,
* Führerschein.
1671. Szepelski, Konrad, Dr. med.r Obltn.
Beamtenausweis, Postsparbuch.
1672. Pys, Jerzy, Ltn.
Personalausweis, Brief, Impfzettel, Vi¬
sitenkarte.
1673. Plessner, Edward, Obltn., geb. 22. 7.
1894.
GestelJungsbef. Mobil. -Karte, Brief,
Karte, Gebetbuch.
1674. Obltn.
1675. Truskowski, Czeslaw, Ltn.
Schulausweis, 2 Briefe, Ausweis,
Impfschein.
1676. Uniformierter.
Rosenkranz, Monogramm auf Stoff.
1677. Nowak, Antoni, Uniformierter.
Gerichtsschreiben, 1 Ausweis, Visi¬
tenkarten.
1678. Oberleutnant.
1679. Michniak, Jan, Obltn.
1 Sportausweis, Foto, Visitenkarten.
1680. Goldman, Leon, Ltn.
1 Soldbuch, Personalausweis, Foto.
1681. Uniformierter."--—
1 Brief.
1682. Uniformierter.
1683. Czerwonka, Stanislaw, Ltn.
1 Blatt v. Offz.-Soldbuch, 1 Schrei¬
ben, Impfschein 2853.
1684. Chlebny, Czeslaw, Ltn.
Teile eines Personalausweises, Brief,
Impfzettel.
1685. Uniformierter.
Impfschein 3196, 1 Brief, d. Frau, 1
Gedicht, 1 Karikatur-Zeichnung Ko-
zielsk März 1940.
1686. Uniformierter.
1687 Zalewski, Edward, Ltn.
2 Postkarten, 1 Medaillon mit Kette.
1688. Niemirowicz-Szczytt, Kazimierz, Ltn.f
Dr. med.
1 Doktordiplom, Visitenkarten, Fotos,
Rezepte, 1 Stempel.
1689 Stawinski, Tadeusz, Zivilist.
Teile eines Reisepasses, Impfzettel
1111, 3 Postkarten, 1 Brief, Beamten¬
ausweis (unieserlich).
1690. Clszewskl, Tadeusz, Ltn.
Postkarte, Imptzettel 4235.
1691. Uniformierter.
1692. Oberleutnant.
2 Visitenkarten, auf Namen: Jaro-
szynski, Jozef, 1 Notizblock, mit
Adressen, Medaillon mit Kette.
1693. Ornatowski, Tadeusz, Uniformierter.
3 Postkarten, 1 Brief.
1694. Wodzianski, Stanislaw, Obltn.
Postkarte, Postabschnitt, Notizbuch,
halbe Erkennungsmarke, mit Namen;
Heller Czeslaw.
1695. Uniformierter.
1 kleiner Taschenkalender.
1696. Leutnant.
1697. Brzozowski, Wladyslaw, Borgdan.
1 Trauschein, Impfschein 3396, Post¬
karte.
1698. Wild, Jozef Uniformierter, geb. 2. 3.
1912. Vatei, Karl.
Personalausweis, 1 Postkarte.
1699. Uniformierter. '
Visitenkarte, auf Tarnen: Wodzi-
nowska Ikra, Gebetbuch, Medaillon
mit Kette.
1700. Leutnant.
1 Plakette, 1 Zettel mit russ. Schrift,
1702. Sochacki, Czeslaw, Uniformierter.
Offz.» Aus weis (unleserlich), Impfzettel
1738, 1 Brief.
1703. Uniformierter.
Krawattennadel, 1 Medaillon, 1 Or¬
denskreuz, 2 Zettel (unleserlich).
212
1704. Uniformierter.
1 Briefumschlag, 2 Briefe, 1 Rosen¬
kranz.
1705. Orlowski, Roman, Ltn.
Offz. -Soldbuch, 1 Medaillon.
1706. Podgörski, Adam, Stanislaw, Ltn.,
wohnh.: in Rowno.
3 Anmeldescheine.
1707. Uniformierter,
1708. Uniformierter.
1 verblaßtes Foto mit Aufschrift:
„Möge Dich Gott beschützen, lieber
Stachu." 1 Medaillon mit' Kette.
1709. Leukus - Kowalski, Stefan, Oberst¬
leutnant.
Verleihungsurkunde und Orden ,,Vir-
tuti-militari", 1 Offz. -Ausweis, 1 Impf¬
schein.
1710. Kochlöffel, Rudolf, Hptm., Arzt.
1 Brief, Führerschein, 2 Schreiben.
1711. Dzenbek (?), Stanislaw, Dr.f Haupt¬
mann. Marschbefehl (unleserlich).
1712. Uniformierter.
1 Visitenkarte: Kuychalski Marian,
Wiktor.
1713. Leutnant.
1714. Czajkowski, Adolf, Dr. med., Obltn.,
geh. 16. 4. 86, in Piotzkowie.
i Bescheinigung, 1 Anzahl Visiten¬
karten, 1 Arztausweis.
1715. Mielczarski, Stanislaw, Uniformierter,
wohnh. Posen, ul. Waly-Jagiely 22 m 2.
1 Zettel aus Notizblock, Impfschein
2864, 1 Medaillon mit Kette.
1716. Kalicinski, Wiktor, Dr. med., Major.
Offz.-Ausweis, 1 Schreiben v. Kriegs-
lazarett 504, 1 Visitenkarte, Impfzet¬
tel 2931, 1 Notizblock, Taschenkalen¬
der, Zettel mit Dr.-Namen.
1717. Lucztag (?), Pawel, Major.
Briefe, Postkarten, Taschenkalender.
1718. Borzuchowski, Tadeusz, Uniformier¬
ter.
Briefe, Postkarten.
1719. Leutnant.
Feto, Postkarte, Füllhalter, 1 verbla߬
tes Foto mit Aufschrift: Irene Leon¬
hard, Stejmanowie.
1720. Uniformierter.
1721. Ehrenkreuz, Wladzimierz, Dr. med.,
Ltn.
1 Offz.-Soldbuch, Briefe, Rezepte.
1722. Banaszewski, Jan, Hptm.
Visitenkarten, Waffenschein, Foto,
Taschenuhr.
1723. Goluszka, Alojzy, Obltn.
1724. Bandurek, Michael, Ltn.
Erk.-Marke, 1 russ. Zeitung 3. 4. 40,
2 Rgt.-Abzeichen.
1725. Konarzewski, tadeusz, Ltn.
Postkarten, 2 Briefe, Impfschein 2497,
1 Medaillon mit Kette.
1726. Woch, Czeslaw, Ltn.
7 Postkarten.
1727. Kwiatkowskl, Marian, Ltn.
Impfzettel, Brief.
1728. Uniformierter.
1 Beanrtenausweis, mit Foto (unleser¬
lich).
1729. Kaniewski, Edward.
Briefe, Impfschein, Foto, Waffen¬
schein.
1730. Uniformierter.
1731. Uniformierter.
Impfzettel.
1732. Pelar, - Jan, Ltn., geb. 1. 5, 12, in
Skoczowie.
1 Bescheinigung, Mobilmachungs¬
karte, Beamtenausweis, Impfzettel,
1 Medaillon mit Kette.
1733. Krajewski, Eugejusz, Dr. med.r geb.
9. 2. 98.
Personalausweis, Reisepaß, Visiten¬
karte, Impfschein 1720, 1 Bescheini¬
gung.
1734. Uniformierter.
1 Impfschein.
1735. Kroll, Karol, Lehrer, Ltn., geb. 16. 10.
08.
1 Beamtenausweis, Postsparbuch,
Impfzettel, 1 Offz.-Soldbuch, 1 Brief.
1736. Szymanski, Zygmunt, Ltn.
2 Bescheinigungen, Anmeldezettel,
Ausweis, Mobilmachungskarte.
1737. Lopuszynski, Piotr, Bauführer, Uni¬
formierter.
Führerschein, Visitenkarten, Fotos,
Besitzurkunde.
1738. Kaczorowskl, Stanislaw, geb. 6. 3. 13.
Erkennungsmarke, Impfzettel, Kreuz,
Plakette.
1739. Kolodziejczyk, Stanislaw, Uniformier¬
ter.
Beamtenausw., Führerschein, Briefe,
Freikarte für Eisenbahn II. Kl.
1740. Leutnant.
1741. Paslawski, Wladyslaw, Uniformierter.
Mitgliedskarte d. Res.-Offz., Fotos,
Impfzettel 1492, Medaillon.
1742. Sokalski, Ludwik, Obltn.
Briefe, Rosenkranz.
1743. Oberleutnant.
1744. Czamanski, Adam, Dr., Dipl.-Ing.
Personalausweis, Impfzettel 279,
Briefe, Visitenkarten.
1745. Skoczen, Jan, Obltn.
Bescheinigung, Impfzettel 526, Notiz¬
buch.
1746. Piskorz, Josef, Ltn.
Beamtenausweis, Marschbefehl, Impf¬
schein 308, Zettel mit Adressen.
1747. Kowalski, Wiktor, Ltn.
Visitenkarten, Impfzettel 1328, 3
Briefe, Plakette.
1748. Zrinczak, Jan, Uniformierter.
2 Karten aus Ungarn (unleserlich).
1749. Zielinski, Rudolf, Offz.
2 Postkarten, Notizbuch, Abzeichen
d. Res. -Offiziere.
1750. Hannig, Konrad, Ltn.
Soldbuch, 3 Briefe mit Adresse: Ma-
lisz, Franciczek Kozielsk.
1751. Matyjaszczyk, Tomasz, Uniformiert.
Beamtenausweis, Impfzettel 1711,
2 Briefe, Medaillon,
1752. Sabadkowski, Piotr, Uniformierter.
Impfzettel, Brief, Telegramm, Me¬
daillon.
1753. Salwowski, Jan., Ltn.
3 Briefe, 3 Karten.
1754. ZdunkiewiczT^Terzy, Offz., Dr. med.,
Assistent d. Universität Warschau,
geb. 23. 8. 03, wohnh.: Warschau,
Grochowska 138 m 4.
1 Postsparbuch, Beamtenausweis, Er¬
kennungsmarke, Visitenkarten, Blan¬
ko-Rezepte mit Adresse, 1 Brief, 1
Karte.
1755. Uniformierter.
1756. Uniformierter.
Impfzettel, Postquittung, Visitenkarte
a. Namen: Oezonomides Ernst, Dres¬
den A. 19, Augsburger Str. 57.
1757. Rogala, Polikarp, Obltn.
2 Ausweise.
1758. Lewandowski, Henryk, Ltn., Student
d. med., Offz.-Ausweis, Imatrikulie-
rungsschein d. Universität Warschau,
1 Brief.
1759. Lewkowicz, Czeslaw, Hptm.
Soldbuch, Ausweis f. Abzeichen der
Art., versch. Briefe, 1 Brief absender:
Janina Dembinska ? Gostyn, Heilige
Geiststr. 36.
1760. Michalski, Edmund, Ltn.
Offz.-Soldbuch, 4 Postkarten, 1 Brief,
1 russ. Quittung, 1 Medaillon.
1761. Radczek, Zygmunt, Ltn.
2 Postkarten, 1 Brief, 1 Medaillon.
1762. Cieslinskl, Tadeusz, Uniformierter.
Impfzettel, 1 Brief, russ. Quittung,
5 Karten.
1763. Reiss, Josef, Ing., Uniformierter,
wohnh.: Zlodczow.
Zeugnis, 1 Brief, Postkarte, Taschen¬
kalender.
1764. Pajewski, Zygmunt, Arzt, Ltn.
Beamtenausweis, Gestellungsbefehl,
1 Abzeichen, Impfzettel 3853,
1765. Rosenfeld, Ignacy, Uniformierter.
3 Postkarten, Impfzettel.
1766. Leutnant.
beschr. verblaßtes Foto, 1 Kettchen
mit Kreuz.
1767. Uniformierter.
1768. Kubicki, Zbigniew, Obltn,
Militärführerschein, Foto, Visiten¬
karte, Postabschnitt, Medaillon.
1769. Oberleutnant.
1770. Alpinski Solowicki, Roman, Ltn.
Erkennungsmarke.
1771. Leutnant.
1772. Zdanowski, Henryk, Obltn.
1 Brief, 1 Postkarte, 1 Foto, 1 Kett¬
chen.
1773. Kiser, Cseslaw, Obltn.
3 Briefe, 1 Postkarte, 1 selbstgezeich-
nele Landkarte mit Kozielsk.
1774. Liliental, Antoni, Ltn.
2 Personalausweise, Freifahrkarte,
1 Foto, Offz.-Ausweis, 1 Brief, 1 Post¬
karte.
214
1775. Uniformierter.
1 Rgt. -Abzeichen, 1 Foto, Plakette,
Notizbuch.
1776. Chmielewski, Kazimierz, Fliegerhptm.
Offz.-Ausweis, Waffenschein, Ge¬
stellungsbefehl, versch, milit. Befehle,
2 Fliegerabzeichen, 2 Briefe a. Na-
* men: Irena Schmidt, Lemberg, ul.
Bulwarska 1, adressiert an: Eward
Schmidt, Kozielsk.
1777. Uniformierter, Hptm.
Impfzettel 986, Personalausweis, 2
gold. Kreuze.
1778. Zemba, Zygmunt, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Brief.
1779. Kaminski, Marcin, Hptm.
Offz.-Ausweis, Personalausweis, Ver¬
leihungsurkunde, Straßenbahnkarte,
Visitenkarte, Fotos, Briefe, 2 Ka¬
lender.
1780. Turski, Jerzy, Uniformierter.
Soldbuch, Postkarte, 2 Briefe.
1781. Marszalek, Wincenty, Vater: Woj-
szek.
Personalausweis, Impfzettel, Abzeich.
1782. Mucha, Stefan, Hptm.
Personalausweis, 1 Dienstschreiben
57 Inf.-Rgt., 1 Brief, 1 Gebetbuch.
1783. Olbrysz, Feliks, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfzettel 2718, 1 Post¬
karte, 1 Brief.
1784. Wojfowicz, Waclaw, Uniformierter.
1 Brief, 2 Karten.
1785. Uniformierter.
1 Ehering, 1 Zettel mit Lied, 1 Me¬
daillon.
1786. Splganowlcz, Aleksander, Unifor¬
mierter.
1 Karte, 1 Zettel.
1787. Maleszkiewicz, Leon, Hptm.
1 Bescheinigung d. Fähnrichschule,
1 Mahnzettel, Impfschein, 2 Karten,
1788. Uniformierter, Hptm.
1789. Titowicz, Sohn des Antoni, Unifor¬
mierter.
1 Brief.
1790. Marynowski, Wiktor, Uniformierter.
Visitenkarten, Soldbuch, Gestellungs¬
befehl, Geburtsurkunden, Postkarten.
1791. Doroiynski, Aleksander, Hptm,
Offz.-Ausweis, Impfschein 885, 3 Post¬
karten, 1 Brief.
1792. Radziczewskl, Wladyslaw, geh. 2. 6.
1894, wohn.: in Lodz.
1 Postsparbuch, 1 Sparbuch, Spar¬
kasse in Warschau, 1 Brief, 1 Ziga¬
rettenspitze.
1793. Zebrowski, Aleksander, Hptm., geh.
27. 2. 1893, wohnh.: in Lodz, u 1.
Szterling, Str. 18.
1 Pers. -Ausweis, _ 1 Trauschein, 2
Briefe, Staatsangehörigkeitsurkunde.
1794. Skibinski, Jozef, Uniformierter, Refe¬
rent im Innenministerium.
1 Schreiben des Innenministeriums, 2
Briefe, 1 Zettel.
1795. Owsiany, Stanislaw, Hptm., Arzt.
Dr.-Diplom in Deutschi., Impfzettel
1161, Pers.-Ausweis, 1 Besitzurkunde,
1 Zigarettenetui.
1796. Rutynski, Boleslaw, Kazimierz, Dr.,
Hauptmann.
1 Dienstschreiben, 2 Postkarten, 2
Briefe.
1797. Uniformierter.
1798. Wisniewski, Romüad, Hptm.
Impfzettel 1193, Offz.-Ausweis.
1799. Hauptmann.
1800. Ostapowicz, Artur, Hptm.
Impfzettel, 1 Postkarte.
1801. Folejewski, Boleslaw, Obltn.
Offz. -Soldbuch, 1 Postkarte.
1802. Snrminski, Alfred, Uniformierter.
Soldbuch, Impfschein 2224, Postspar¬
buch, 1 Brief, 1 gold. Kreuz.
1803 Ejsmont, Pawel, Uniformierter, geb.
1882.
1 Personalausweis, Schulausweis, 1
Totenschein, Visitenkarten.
1804. Urbanski, Wiktor, Arzt, Uniformierter.
1 Mitgliedskarte des Aerzteverban-
des, Zulassung für Kraftfahrzeug,
Führerschein.
1805. Uniformierter.
1806. Dobek, Czeslaw, Hptm.
Offz.-Ausweis, 3 Briefe, Impfzettel
1750.
1807. Farny, Hptm.
Briefe mit Absender: Farny, Helena,
Belicz-Nussdorf, Sudetenstr. 780.
215
1808 Hauptmann.
Taschenkalender.
1809. Oberleutnant.
1810. Kozaneckl, Tadeusz, Hptm., geb. 27. 9.
1908 in Kalisz.
Offz.-Ausweis, 1 Postsparbuch, ver¬
schiedene Amtsschreiben.
1811. Witkowiak, Wojciech, Hptm.f Posen,
Gorna-Wilda, 13 m 15.
Mitgliedskarte des Roten Kreuzes, 1
Besitzurkunde, Zigarettenetui, 1 Brief,
1 Postkarte, 1 Medaillon mit Kette.
1812. Duna], Juliusz, Hptm., geb. 24. 9. 89.
Krakau.
Offz. -Soldbuch, Personalausweis, Impf¬
schein, 2 Medaillons.
1813. Janocha, Stanislaw, Hptm.
Impfschein.
1814. Kordaszewicz, Jozef, Hptm.
Teil eines Ausweises, Impfzettel, 1
Brief.
1815. Szwagier, Jan, Stanislaw, Ltn., Lehrer.
Beamtenausweis, Besitzurkunden, 1
Bescheinigung, 1 Visitenkarte.
1816. Durek, Czeslaw, Antoni, Ltn.
Offz. -Soldbuch, 1 Medaillon.
1817. Latacz, Antoni, Dr., Hptm.
1 Amtsschreiben, 1 Uhrkette,
1818. Podgörski, Jozef, Hptm.
Impfzettel 2912, | Brille.
1819. Hauptmann.
1820. Lunkewicz, Czeslaw, Hptm.
1 Ausweis, 1 Postkarte, 1 Brilli
1821. Wator, Jozef, Hptm., Dr.
Besitzurkunde, Impfzettel 4060, 1
Brief, 1 Schreiben d. Sparkasse Lern*
berg, Visitenkarten.
1822. Uniformierter.
2 Impfzettel, 1 Liste.
1823. Flieglel (?), Tadeusz, Oberleutnant.
Militärf öhrerschein.
1824. Gondek, Zdzislaw, Hptm., geb, 26. 9.
08, Lwow.
1 Oflz.-Ausweis, 1 Rgt.-Abzeichen*
Postsparbuch, Postkarten.
1825. Wolawski, Hugenjusz, Ltn.
Eisenbahnausweis, Mohilmachungs-
karte, 1 Brief, 2 Postkarten, Stulpen¬
knöpfe.
1826. Wqwoiniak, Teodor, Ltn.
Postkarten, Medaillon, Rosenkranz.
1827. Uniformierter.
1828. Orszeszko, Wladyslaw, Major.
1 Dienstschreiben, 1 Brief.
1829. Brzostek, Aleksander, Arzt, Hptm..
geb. 5. 3. 92 in Bialej.
Offz.-Soldbuch, 1 russ. Arzt-Diplom,
versch. Schreiben v. Behörd., 1 Foto.
1830. Kiszka, Jan, Offz.
1 Offz.- Soldbuch, 1 Amtssohreiben.
Postkarten, Foto.
1831. Zajcr Stanislaw, Uniformierter.
Erkennungsmarke.
1832. Fruss, Wiktor, Zygmunt, Major.
1 Offz.-Ausweis, 1 Kriegsbeorderung.
1833. Biskupski, August, Oberst, Arzt.
Offz.-Ausweis.
1834. Tomaszewski, Tadeusz, Sohn d. Sta¬
nislaw, Uniformierter.
Zettel, Adresse mit: Andraejewskl
Stanislaw, Notizbücher.
1835. Uniformierter.
1836. Kuczak, Wilhelm, Uniformierter.
Versch. Postkarten, Impfschein,
1837. Szczerbinski, Kazimierz, Major.
1 Dienstschreiben, Impfzettel 1369,
1838. Uniformierter.
1 Brief v. 9. 1. 40, Notizbuch.
1839. Major.
Notizbuch.
1840. Fiszer, Adolf, Zygmunt, Major.
Offz.-Ausweis, Mobilmachungskarte,
Impfzettel 3449, Briefe.
1841. Oleszklewicz, Jerzy, Obltn., geb. 1907.
Offz.-Soldbuch, Führerschein, 2 Zet¬
tel, 2 Rgt.-Abz.
1842. Zubrzycki, Leon, Ludoinir, Oberstltn.
3 versch. Ausweise, Waffenschein,
Anmeldeschein, 1 Rgt.- Abzeichen.
1843. Stapf, Leon, Major, geb. 21. 3. 1888,
wohnh. Zalesie Gurne, Post Plaseczno.
Offz.-Ausweis, Postsparbuch, 1 Post¬
karte, 2 Biieie, Ordensspange, Ver¬
leihungsurkunde u. Orden Virt. mllit.
1844. Wahiszczewicz, Piotr, Ing., geb.
23.1.14. Uniformierter.
1 Postsparbuch.
1845. Leutnant.
1 Zettel, Karte.
216
1846. Prqdzynski, Lech, Kazimierz, Obltn.
Offz.-Ausweis, Führerschein, Briefe,
Karten.
1847. Staliszewski, Jan, Obltn.
1 Bescheinigung, Impfzettel, Medail¬
lon, Plakette.
1848. Major.
1849. Wasilewski, Jerzy, Uniformierter,
1 Medaillon mit Kette, 1 Brief.
1850. Janczar, Jozef.
2 Postkarten, 1 Postkarte an: Mo-
radzewski, Now Grodek, Abs.:
Jancsar, Josef, Kozielsk.
1851. Rogozinski, Jerzy, Major.
Impfschein, Zettel mit Adressen, 1
Postkarte.
1852. Rogalski, Henryk, Zivilist.
1 Impfschein, 4023, Postkarten, Briefe,
versch. Zettel in Russisch, 1 Tele¬
gramm in russ. Sprache.
1853. Major.
1854. Uniformierter.
1855. Orel, Brunon, Ltn., geb. 3. 7. 14, Cze-
chowicze.
Pers.-Ausweis, Mitgliedskarte d.
Klubs, Zettel mit Morseschrift, 3
Briefe, Zettel mit Notizen.
1856. Bilewski, Jozef, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfzettel, Visiten¬
karten.
1857. Dombrowski, Jan, Major.
Offz.-Ausweis, Impfzettel.
1858. Karp, Aleksander, Zivilist.
Impfzettel 1127.
1859. Hauptmann.
1860. Uniformierter.
1 Visitenkarte: Kempinski, Witold,
Dr. med. 1 Visitenkarte: Stefania u.
Stanislaw, Gutowscy. 1 Foto.
1861. Major.
1 Postkarte mit Abs.: Z. Lalocka,
Warschau, 32 ul. Gdanska 2 m 25.,
1 Brief.
1862. Tomaszewski, Kazimierz, Zivilist.
Teil eines Briefumschlages, Zettel m.
Notizen.
1863. Budzinski, Eugeniusz, Major, Arzt.
Offz.-Soldbuch, Telegramm in russ.
Sprache, Visitenkarten, Impfschein,
Medaillon.
1864. Michalczyk, Marian, Ltn.
1 Branchenausweis, Visitenkarten,
1865. Lotocki (?), Zygmunt, Marian, Ltn.,
geb. 16. 1. 04 in Wlodawie.
Mehrere Diplome d. Philos., 1 Post¬
karte.
1866. M^karski, Wladimierz, Hptm.
Offz.-Ausweis, 1 Brief. '
1867. Uniformierter.
Zettel mit Adresse, Taschenkalender.
1868. Andrzejkowicz, iteris, Ltn,
1 Offz.-Ausweis.
1869. Dziedzik, Roman, Uniformierter.
Jagdschein, Pers.-Ausweis (unleser¬
lich), Impfzettel 3179f versch. Zettel,
Karten.
1870. Morski, Emil, Offz., geb. 13. 7. 08.
Erkennungsmarke.
1871. Dembiec, Michael, Lehrer, Unifor¬
mierter.
1 Beamtenausweis, Briefe, Postkarte,
Visitenkarte, Impfzettel.
1872. Gosiewski, Zygmunt, Hptm.
Ausweis, 2 ärztl. Atteste, Notizbuch.
1873. Leutnant.
1874. Sosicki, Leonhard, Ltn., geb. 11. . . .?
1906.
Beamtenausweis, Erkennungsmarke,
Mobilmachungskarte, Impfschein 2429.
1875. Badecki, Feliks, Hptm.
3 Postkarten, geschrieben an: Ba¬
decki, Wanda, in Wlodzimierz-Wro-
linski, 2 Briefe, versch. Zettel.
1876. Baranowski, Ludwik, Obltn.
Teil eines Ausweises, Schreiben d.
Kriegsministeriums, 1 Schreiben.
1877. Oberleutnant.
1878. Oberleutnant.
1879. Baranowski, Waclaw, Hptm.
Versch. Postkarten.
1880. Uniformierter.
1881. Bakula, Stanislaw, Obltn.
1 Blatt aus dem Offz.-Soldbuch, Blät¬
ter m. Notizen, Impfzettel 1534.
1882. Dzwonka, Adolf, Ltn.
1 Dienstschreiben, Telegramm, Briefe.
1883. Badowski, Zbigniew, Obltn.
1 Bescheinigung, Offz.-Ausweis.
1884. Bicz, Aleksander.
Beamtenausweis, Foto, Rosenkranz.
217
1885. Brenda, Hieronim, Edmund, Unifor¬
mierter, geb. 10. 10 ?
Ing. -Diplom, 1 Schreiben, Pers- Aus¬
weis, Impfschein 1728, Plakette.
1886. Leutnant.
1887. Uniformierter.
Taschenkalender, Medaillon m. Kette.
1888. Wleklinski, Czeslaw, Marian, Feliks,
Ltn.
Offz. -Ausweis, Soldbuch.
1889. Krycinski, Adam, Ludwyk, Hptm.
Offz. -Soldbuch, Visitenkarten.
1890. Buzyriski, Obltn.
Teil eines Beamtenausweises, 1 Kreuz.
1891. Wierze . ? Bronislaw. Krvstyan
Ltn.
Reisepaß.
1892. Pisarski, Stanislaw, Obltn.
Offz. -Soldbuch, Impfschein 1441, Foto.
1893. Pruski, Marian, Ltn.
Impfschein 3451, Offz.-Soldbuch.
1894. Uniformierter.
Bescheinigung, Impfzettel 2056.
1895. Bakon, Julian, Uniformierter,
Postkarten, Blatt v. Soldbuch.
1896. Belinski, Zygmunt, Uniformierter.
Impfzettel, Postkarten.
1897. Wanatowicz, Boleslaw, Uniformierter,
geb. 1913.
Erkennungsmarke.
1898. Zivilist.
1899. Sobolewski, Cceslaw, Hptm.
3 Postkarten.
1900. Uniformierter.
1901. Uniformierter.
1902. Eggers, Boleslaw, Hptm.
1 Brief, 1 Postkarte, 1 Ausweis.
1903. Kowalik, Eugeniusz, Obltn.
1 verblaßtes Foto mit Aufschrift:
,, Meinem lietrCTi Eugeniusz, vergesse
mich nicht", 1 Notizbuch.
1904. B^torek, Jan, Uniformierter.
L. -Offz, -Soldbuch, 1 Beamtenausweis,
2 Karten, 1 Brief.
1905. Augustinowicz, Miecyslaw, Amtsrich¬
ter, Zivilist.
Versch. Gerichtschreiben.
1906. Bugajski, Zygmunt, Zivilist.
1 Amtsschreihen, 1 Ausweis f. Be¬
amte, 1 Soldbuch, Karten, Brief, 1
Diplom (russisch).
1907. Hauptmann.
1908. Hauptmann.
1909. Hauptmann.
1910. Uniformierter.
1911. Hauptmann.
1912. Duleba, Jan, Wladyslaw, Hptm.
Aerztl. Zeugnis, Teil eines Offz. -Aus¬
weises, Visitenkaiten, Postkarte.
1913. Mackiewicz, Waclaw.
Erkennungsmarke, 1 Ehering.
1914. Sk^pski, Boleslaw, Uniformierter.
2 Briefe, 1 Postkarte, Soldbuch.
1915. Hauptmann.
1916. Waszkiewicz, Zdzislaw, Andrzej, Ltn.
Personalausweis, Visitenkarten, 1
Frauenfoto.
1917. Boryslawski, Nikolai, Obltn.
1 Brief, 1 Amtsschreihen, Impfzettel
2454.
1918. Merkel, Zygmunt, Uniformierter.
Soldbuch, Beamtenausweis, 1 Brief.
1919. Gawarski, Jan, Hptm.
Impfschein, 1623.
1920. Hauptmann.
1921. Prochniewicz, Antoni, Rittmeister i.
Panzerdiv,
Militärführerschein, Waffenschein,
Jagdkarte, Besitzurkunde d. Panzer¬
abzeichen, Visitenkarten, 2 Fotos, ZI.
4.200 (vernichtet, da außer Kurs).
1922. Leutnant.
1923. Dziewulski, Zdzislaw, Zygmunt, Ober¬
leutnant.
1 Beamtenausweis, Visitenkarten,
Fotos, 1 Brief, Kriegsbeorderung.
1924 Klopotowski, Stanislaw, Uniform.
Impfzettel, 1 Brief.
1925. Dawidzcyk, Leon, Uniform.
2 Postkarten.
1926. Leutnant.
1927. Wisniewski, Marian, Hptm., geb.
15. 5. 02, Bochni.
Offz.-Ausweis, Geburtsurkunde, Fa¬
milienfoto, Zeugnis der höheren Mi¬
litärschule.
218
1928. Weiß, Czeslaw, Antoni, Obltn.
1 Offz.-Soldbuch, 2 eigene Fotos.
1929. Zivilist.
1930. Bugajewski, Tadeusz, Uniform.
3 Briefe, einer mit Adresse: Laszkie-
wiczowa Wanda, Krakau, Kremszow-
ska 14 m. 7.
1931. Kwiatkowski, Edward, Hptm.
Offz.-Ausweis, 1 Namensliste, Impf¬
zettel 2058, Orden „Virtuti-militari".
1932. Wawer, Stefan, Fliegerleutnant.
Impfzettel 2961, Visitenkarten.
1933. Uniformierter.
1934. Uniformierter.
1935. Kowalski, Wiktor, Zivilist.
1 Briefumschlag, 1 Postkarte.
1936. Zivilist.
1 Brief aus Krakau, 28. 12. 39, 1 Me¬
daillon.
1937. Tarnawski, . ?, Hptm.
1 Zettel mit Adresse: Stanislawa Tar-
nawska, Kowno, Legionow 249,
1 Brief, 1 Holzdose (geschnitzt).
1938. Wawrzycki, ? Jözef, Obltn.
Impfzettel 3375, Visitenkarte.
1939. Uniformierter.
1940. Kupcz, Ludwik, Wiktor, Obltn., geb.
24. 8. 1903.
Soldbuch, Pers. -Ausweis, sehr gute
Fotos, 2 Briefe, Quittung einer Spar¬
kasse, Visitenkarten.
1941. D^binski, Florentyn, Obltn.
Offz.-Ausweis, Visitenkarte, 2 Ordens¬
kreuze, Foto, Rosenkranz, Notizbuch.
1942. Anaziewiecz, Jan, Obltn.
Soldbuch, Medaillon.
1943. Moszczynski, Edward, Ltn.
Briefe, Postkarten, Medaille, Foto.
1944. Dworakowski, Jerzy, Uniform.
Visitenkarten, Abzeichen.
1945. Szokalo, Antoni, Hptm., geb. 10. 12.
1908.
Erkennungsmarke, Offz.-Ausweis,
1 Bescheinigung, Röntgenbefund.
1946. Grossman, Aleksander, Hptm.
Führerschein, Impfzettel, Fotos.
1947. Uniformierter.
1 Brief, 1 Medaillon.
1948. Wojnowski, . . .?, Major.
1 Brief.
1949. Brojewski, Mieczyslaw, Uniformier¬
ter. 1 Zahlkarte, Briefe, Medaillon.
1950. Wielich, Stanislaw, Hptm.
Visitenkarten, 1 Schreiben d. Finanz¬
amtes, Mitgliedskarte der Res.-Offz.
1951. Piasecki, Jozef, Kazimiersz, Unifor¬
mierter, Referent beim Kriegsgericht
Lublin.
Ausweis für Staatsbeamte, 1 Kneifer.
1952. Mroz, Konstant^w^JHptm. der Panzer¬
waffe.
Blätter vom Offz.-Ausweis, Visiten¬
karte.
1953. Glogowski, Waclaw, Major, Ing,
1 Stempel, Impfschein 3334, Zettel mit
Adressen.
1954. Kordaslewicz, Bronislaw, Obltn.
1 Postkarte, 2 Briefe.
1955. Leutnant.
1956. Wojcieszczak, Kazimierz, Ltn., geb.
26. 1. 12, wohnh.: Chelm, Lub. Ko-
leowa 74.
Personalausweis, Postsparbuch, Impf¬
schein 2085, Foto.
1957. Uniformierter.
1958. Babinski, Zbigniew, Hptm.
Impfzettel, Marschbefehl, Beschei¬
nigung.
1959. Grzywinski, Jan, Obltn., wohnh. in
Warschau, ul. Chmielna 16 m 11.
Soldbuch, 3 Schreiben des Kriegsmi¬
nisteriums, Besitzurkunde „Virtuti-
militari“, Impfschein.
1960. Wojzny, Ignac, Uniformierter.
Beamtenausweis, mehrere Briefe, mit
Abs.: Cr. Wojzny, Gostinin, Kr. Ko-
nin, Warthegau.
1 Amtsschreiben aus Posen, Visiten¬
karte, Medaillon, Impfschein.
1961. Berzowski, Teofil, Uniformierter.
Impfschein 3168, 2 Briefe, 1 Medaillon.
1962. Anufrjew, Jerzy, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Brief, 1 Kreuz.
1963. Fucik, Wiktor, Ing-, Hptm.
Pers. -Ausweis, Medaillon, Visitenkar¬
ten, 1 Brief.
1964. Nierenberg, Abraham, Ltn.
3 Telegramme, 2 Postkarten.
1965. Uniformierter.
219
1966. Matejczyk, Jan, Ltn., Amtsrichter, ge*
boren 21. 7. 1904 in Bijton.
Pers. -Ausweis, 2 Briefe. Mobil*
machungskarte.
1967. Winsze, Ryszard, Ltn.
Visitenkarten, Impfzettel, 1 Schreiben.
1968. Maj, Stanislaw, Ltn.
Offz. -Soldbuch, Beamtenausweis, Post¬
sparbuch, Visitenkarten.
1969. Leutnant.
1970 Kaminski, Jan, Uniformierter.
1 Beamtenausweis, Irnpfzettel, Notiz¬
buch.
1971. Uniformierter.
1972 Sosin, Stefan. Uniformierter.
Visitenkarten, Impfzettel, 3 Briefe,
Medaillon, Notizbuch.
1973. Hauptmann.
1 Notizbuch, 1 Abzeichen.
1974. Mucha, Bruno, Ludwik, Ltn.
Offz. -Soldbuch, Postkarte.
1975. lempicki, Julian, Obltn.
ßeamtenausweis, Offz. - Soldbuch,
Waffenschein, versch. Visitenkarten,
1 Brille, 1 Schreiben, 2 Briefe.
1976. Kulczycki, Zygmunt, Uniformierter.
Visitenkarten, Rechtsanwaltsausweis
(Dr. jur.).
1977. B^dzynski, Tadeusz, Obltn.
1 Peis. -Ausweis, Führerschein, ver¬
schiedene Mitgliedsausweise, Ermäch¬
tigungsschreiben, Kettchen, Marsch*
befehl.
1978. Luranc, Franciszek, Uniformierter.
Impfzettel, 532, 1 poliz. Anmeldung,
2 Postkarten.
1979. Major.
Offz. -Ausweis (unleserlich), Zettel
mit Namen, 1 Brief.
1980. Hauptmann,
1 Medailloiujait Kette, 1 Ring der
15jähr. Ehe, 1 Notizbuch.
1981 Doczynski, Boleslaw, Uniformierter,
ßeamtenausweis, versch. Zettel, 1
Medaillon.
1982 Oberleutnant.
1983. Brejdgant, KaroL Obltn.
Poliz. Meldung, 1 Brief, Impfzettel,
Rosenkranz, 3 Medaillons.
1984. Mossakowski, Alfred, Tadeusz, Uni¬
formierter.
1 Pers. -Ausweis, Führerschein, Brief,
Impfschein 3837.
1985. Gaworski, Stanislaw, Lehrer, Uni¬
formierter.
1 Beamtenausweis (unleserlich), 1
Fahrtausweis, 1 Brief, 1 Postkarte,
Fotos.
1986. Monczynskl, . . .?, Ltn.
Teil eines Ausweises, Rosenkranz,
Gebetbuch.
1987. Mazur, . . .?, Uniformierter.
1 Erkennungsmarke, 2 Briefe, 1 Me¬
daillon.
1988. Linowski, Wladzimierz, Ltn.
1 Beamtenausweis, Foto, Postkarte.
1989. Uniformierter.
Halbe Erkennungsmarke, mit Namen:
Pryb Aleksander.
1990. Stojanowski, Kazimierz, Obltn., Bank¬
beamter.
1 Brief, 1 Schreiben einer Bank.
1991. Miernlk, Jozef, Obltn.
Impfschein 1067, Liste mit Namen,
Rosenkranz.
1992. Blacha, Wilhelm, Ltn.
Offiziersausweis für Res. -Off.
1993. Szablowski, Stanislaw, Major.
Impfzettel, Telegramm.
1994. Wyrobek, Kazimierz, Ltn., geb. 13. 2.
1910, Krakau.
1 Bescheinigung, 1 Postkarte., 2
Dienstschreiben, vom 24. 1. Art.-Regt.
1995 Strzatecki, Tadeusz, Hptm.
Soldbuch, Irnpfzettel.
1996 topato, Edward, Hptm., wohnh :
Warschau, ul. Podhalanska, 13.
Teil eines Offz. -Ausweises, 1 Schrei¬
ben des Finanzamtes, Irnpfzettel, 1
Brief.
1997. Andrzejewski, Bogdan, Ltn.
3 Postkarten, Taschenkalender.
1998. Krabowski, Kazimierz, Hptm.
Offz. -Ausweis, 2 Postkarten, 1 Visi¬
tenkarte.
1999. Drecki, Edmund, Obltn., geb, 24. 7.
1897, wohnh.: Koscierzyna-Försterei.
Beamtenausweis, Pers. -Ausweis, Kar¬
ten, Briefe, Postsparbuch, Försteraus¬
weis, Mobilmachungskarte.
220
2000. Nowickif Franciszek, Ltn., Ing.
Beamtenausweis, Impfschein 150, Blei¬
stiftzeichnung, 1 Medaillon mit Kette.
2001. Leutnant.
2002. Gorski, Franciscek, Uniformierter,
geb. 6. 6. 09.
Pers.-Ausweis, 5 Briefe, 1 Postkarte
mit Absender?
2003. Reiterowski, Hieronim, Henryk, Ober¬
leutnant, Arzt.
1 Amtsschreiben, 1 Geburtsurkunde
d. Frau, 1 Todesurkunde, Mobil¬
machungskarte.
2004. Uniformierter.
2005. Uniformierter.
1 Zettel m. Adressen: Warda Wiesy-
lowna, ‘Warschau ul. Walecznik.
2006. Nodzynski, Marjan, Zbigniew, Hptm.,
Modlin.
Visitenkarte, Fotos, Taschenkalender.
2007. Leutnant,
2008. Uniformierter.
2009. Dembicki, Jozef, Obltn.
Olfz.-Soldbuch, mit Foto, 1 Postkarte.
2010. Uniformierter.
2011. Uniformierter.
Erkennungsmarke (unleserlich).
2012. Skolimowski, Mieczyslaw Ltn., 19 7.
1906.
Visitenkarte, Taschenkalender.
2013. Wenelczyk, Antoni, Hptm,
Kriegbeorderung, Teile eines Offz.-
Ausweises.
2014. Zaremba, Wladyslaw, Uniformierter.
Impfzettel 2154, ärztl. Zeugnis, Foto.
2015. Rutkowski, Stanislaw, Grzegorsz,
Hauptmann.
2 Postkarten, Visitenkarten.
2016. Uniformierter.
2 versch. Visitenkarten, 2 verblaßte
Fotos m. Aufschrift.
2017. Konieczny, Wojciech, Obltn.
Offz.-Ausweis, Führerschein, Impf-
zettel 748, Zettel, Rosenkranz, 2 Post¬
karten, 1 deutscher Militärpaß für
Neffen auf den Obigen.
2018. Berylka, Tadeusz, Obltn.
- 1 Offz.-Ausweis (unleserlich), 1 Zettel
mit selbstgeschriebenen Personalien,
Impfzettel 1043.
2019. Finger, Edwin, Ing., Marine-Offizier.
Führerschein, Visitenkarte, Mitglieds¬
karte der Ingenieure, Foto, 1 gold.
Stulpenknopf.
2020. Leutnant.
2021. Karnkowski, Stanislaw, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offiziere, 1 Post¬
karte, 1 Regt.-Abz., Taschenkalender.
2022. Wisniewski, Marian, Uniformierter.
Impfzettel, Telegramm, Postkarten,
1 Brief.
2023. Wilecki, Alfred, Zbigniew, Hptm.
Ausweis f. Res.-Offiziere, Presseaus¬
weis.
2024. Zivilist.
2025. Oberleutnant.
2026. Tlok, Zbigniew, Uniformierter, Ge¬
richtsassessor.
Beamtenausweis, Dauerfahrkarte, Vi¬
sitenkarte, Medaillon.
2027. Buczkowski, Waclaw, Obltn., Posen,
ul. Szwajcarka, 29 m 8.
Visitenkarte, Rosenkranz, Medaillon
mit Kette.
2028. Uniformierter.
2029. Wanke, . . .?, Uniformierter.
Impfschein 812, 2 Karten in russ.
Sprache, Notizbuch.
2030. Kaczmarek, Roman, Uniformierter.
Beamtenausweis, Trauschein (unleser¬
lich), 1 Postkarte, 1 Brief, Pers.-Aus¬
weis, 1 Bleistiftzeichnung.
2031. Garlicki, Wladislaw, Uniformierter.
2 Impfzettel 2484.
2032. Brykowicz, Stefan, Hptm.
1 Brief. Postkarten, eine davon mit
Abs.: H. Beykowicz, Kalisch, Hof-
meisterstr. 17.
2033. Malecki, Antoni, Hptm.
Visitenkarten, Fotos, 1 Brief, 1 ärztl.
Schreiben, Zeugnis, Medaillon, Füll¬
halter, 2 Visitenkarten auf Matylde
Malecka.
2034. Uniformierter.
2035. Major.
Versch. Zettel mit Notizen.
2036. Kirschte, Kazimierz, Josef, Ltn.
Offz.-Ausweis, Impfzettel 2670, 4
Postkarten, Foto.
2037. Wilamowicz, Ryczard, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfzettel 3217,
Postkarte.
2038. Kocuner, Edward, Amtsrichter in Kat-
towitz, Ltn.
Beamtenausweis, Pers.- Ausweis, Aus¬
weis f. Res.-Offz.
2039. Morawski, Jozef, Uniformierter.
1 Brief, 2 Postkarten, 1 Gebetbuch,
1 Kreuz.
2040. Brzezinski, Zygmunt, Leopold.
Geburtsurkunde, Führerschein, Impf¬
zettel 2082, 1 Brief.
2041. Swlrszczewski, Marian, Hptm.
Kriegsbeorderung.
2042. Uniformierter.
2043. Melta, Wladyslaw, Uniformierter.
Führerschein.
2044. Borowicz, Luzjan, Ltn.
Mitgliedsbuch, Impfschein.
2045. Mikolajczyk, Stanislaw, Ltn.
Bescheinigung vom Garnisonkomman¬
deur, Impfschein, Medaillon mit Kette.
2046. Kucharski, Jozef, Hptm., geb. 4. 7.
1894.
Erkennungsmarke.
2047. Biesiadowski, Konstantyn, Hptm.
1 Brief, 1 Impfzettel, 2 russ. Zettel.
2048. Uniformierter.
2049. Baranowski, Tadeusz, Obltn., geb.
9. 2. 95, Kolomeja, wohnh.: Warschau,
ul, Kozielska 4.
2 Postsparbücher, 1 Notizbuch, Ro¬
senkranz.
2050. Uniformierter.
2051. Oberleutnant.
Offz. -Ausweis, Impfzettel 1685, Tele¬
gramm, Monogramm S. B.
2052. Wojtowicz, Sygmunt, Ltn.
3 Briefe, 1 Medaillon.
2053. Bicz, Aleksander, Uniformierter.
Waffenschein/TTriefe und Karten.
2054. Wenge, Marian, Offizier,
Erkennungsmarke, Briefe, Karten,
Medaillon mit Kette.
2055. Armala, Wladyslaw, Stefan.
Militär. Entlassungsschein, 1935, da¬
maliger Dienstgrad Feldwebel, Impf¬
schein 230.
2056. Uniformierter.
Notizbuch, Fotos.
2057. Binder, Stanislaw, Ltn.
Beamtenausweis, Visitenkarten.
2058. Madejski, Stanislaw, Zivilist.
ImpfzetteL
2059. Rymaszewski, Antoni, Vice-Procura-
tor. Uniformierter, geb. 14. 11. 1902.
1 Schreiben d. d. 79. Inf.-Regt.,
1 Schreiben der Universität Wilna,
Visitenkarten, Postkarten.
2060. Baszkowski, Edmund, Uniformierter,
geb. 25. 7. 1903.
Ausweis d. Res. -Offiziere, 2 Briefe,
Meldekarten.
2061. Zajaczkowski, Wladyslaw, Unifor¬
mierter.
3 Karten, 1 Brief.
2062. Orlowski, Kazimierz, Wladyslaw, Ma¬
rian, Amtsrichter, geb. 7. 8. 1904.
Wehrpaß, Reifezeugnis, 2 Schreiben
d. Justizministeriums, Militär-Entlas¬
sungsschein (als Schütze am 31. 3.
1939 entlassen).
2063. Uniformierter.
2064. Doroszewski, Edward, Uniformierter.
1 Brief, 1 Postkarte, Rosenkranz.
2065. Walczak, Pawel, Obltn., Lehrer.
1 Ausweis f. Beamte, 1 Foto, Impf¬
zettel.
2066. Hauptmann.
Briefe.
2067. Mieszynski Stanislaw, Uniformierter.
4 Briefe mit Abs.: Sofia Mieszynskaja
in Hainowska.
2068. Uniformierter.
Brief.
2069. Hawallo . ?, Ltn.
Impfschein, 1 russ. Quittung.
2070. Hauptmann.
1 kleiner Taschenkalender mit
Adressen.
2071. Gidaszewski, Stanislaw, Ltn.
Visitenkarten.
2072. Wasiluk, Michael, Ltn., wohnh.: Bia-
lystok, Kaszubska 3.
2 Steuerquittungen, Postkarten.
2073. Wlaziejewski, Roman, Uniformierter.
Teile eines Pers. -Ausweises, Waffen¬
schein, Impfzettel.
222
2074. Uniformierter.
2075. Uniformierter.
2076. Uniformierter.
2077. Dembowski, Jan, Stefan, Obltn., Ve-
ter.-Arzt.
Ausweis f. Res.-Offz., Impfzettel, Me¬
daillon.
2078. Leutnant.
2079. Lunski, Czeslaw, Uniformierter.
2 Lohnlisten, Visitenkarten, 2 Beschei¬
nigungen.
2080. Korzybski, Stanislaw, Obltn.
Offz.-Ausweis, Visitenkarte, Kriegs¬
beorderung, 3 Ausweise, Impfzettel.
2082. Uniformierter.
2083. Uniformierter.
Impfzettel, 1 Brief.
2084. Cyankiewicz, Stanislaw, Uniformierter.
2 Zettel m. Adr., Steuerzettel, Impf¬
schein, Zettel mit Notizen.
2085. Grojelewski, Czeslaw, Uniformierter.
1 Brief, Impfschein.
2086. Uniformierter.
2087. Krupa, Franciszek, Ltn.
8 Postsparbücher, Ausweis f. Res.-
Offz., Kriegsbeorderung.
2088. Uniformierter.
2089. Slawinski, Michael, Hptm., geb. 6.
oder 19. 4. 1890.
Postkarten, Impfschein.
2090 Miesznek (?), Leonhard, Uniformierter.
Monatskarte, Erkennungsmarke,
Kreuz.
2091. Uniformierter.
Impfzettel, Fotos.
2092. Kilbinski, Adam, Oberst.
Impfzettel, Brief, Karten, Ordens¬
spange.
2093. Zivilist.
2 Postquittungen, Postabschnitt mit
Absender: Kainila Dorn, in Ostrong,
VVestukraine.
2094. Zivilist.
2095. Kasprzak, Jozef, Ltn.
Beamtenausweis, Ordensspange.
2096. Peisker, Ryszard, Obltn.
1 Brief, 2 Karten, Visitenkarten, Zet¬
tel und Visitenkarten auf Namen: Ro¬
man Miszczuk, geb. 11. 6. 10. Obltn.
wohnh.: in Gniezno, ul. Sobilskiego
11a m 3. Liste mit Namen von Offi¬
zieren, 1 Bleizeichnung.
2097. Augustowski, Karol, Ltn., geb. 1903.
Erkennungsmarke, 1 Brief, Impfzettel,
Notizzettel.
2098. Kuzmiar, Zygmunt, Offizier.
Off.-Ausweis, Iiripfiflettel, Foto.
2099. Uniformierter.
2100. Mellerowicz, Tadeusz, Michal, Uni¬
formierter, Leiter f. Abt. Handwerk
Bezirksamt Bialystok.
1 mil. Entlassungsschein vom 29. 8.
1939, als Schütze entlassen, 3 Briefe,
1 russ. Pers. -Ausweis.
2101. Wröblewski, Marian, Ltn.
Impfzettel, 2 Fotos.
2102. Wieczorek, Marjan, Uniformierter.
Impfzettel, Bleizeichnung, Kette, Mo¬
nogramm M. W.
2103. Malukiewicz, Stanislaw, geb. 1907
Riga.
Erkennungsmarke, Postsparbuch,
1 Dienstschreiben.
2104. Koralczyk, Jan, Major.
Offiziersausweis, 1 Medaillon mit
Kette.
2105- Kosmalski, Zdzislaw, Obltn., geb.
17. 4. 07, wohnh.: Molodeczno.
Offz. - Ausweis, Erkennungsmarke,
Postsparbuch, 2 Schulzeugnisse, 1 Ab¬
zeichen, 86. Inf.-Rgt.
2106. Dlugosz, Mieczyslaw, Ltn.
Ausweis f. Offz.-Grenzschein, Brief,
Postkarten, Impfschein.
2107. Krajewski, Jan, Obltn.
Impfzettel 3347, Mitgliedskarte.
2108. Konaszewski, Czeslaw, Zivilist.
1 Trauschein, Geburtsurkunde, Impf¬
schein.
2109. Uniformierter.
2110. Skwierczynski, Witold, Sekr. i. techn.
Amt d. Wehrmacht.
Beamtenausweis, Impfzettel, Post¬
karten.
223
2111. Bulaj, Aleksander, Ltn.
Offz.-Ausweis, Impfschein 2711.
2112. M^czka, Eugeniusz, Uniformierter.
3 Briefe, 2 Karten, Bleizeichnung.
2113. Anton, Boleslaw, Hptm.
1 Bescheinigung, Teile eines Offz.-
Ausweises.
2114. Dqbrowski, Mieczyslaw, Obltn., Ing.
Beamtenausweis, Impfzettel, Visiten¬
karten, Personalausweis, Notizbuch.
21 15. Grembocki, Luzjan, Uniformierter.
Impfzettel, 1 Brief mit Abs.: Grem-
bockaja Sofia, Nowogrodok, Kosciel-
na 56.
2116. Dzierzgowski, Michael, Obltn., Dr.
phil., geb. 19. 9. 1902 in Posen.
Dr. -Diplom, Mitgliedskarte, 1 Brief,
Fotos.
2117. Burdzinski, Jerzy, Jan, Ltn., geb.
11.6.1910.
Ausweis f. Res. -Offz., Notizbuch.
2118. Lewicki, Adam, Dr. med., Hptm.
1 Postkarte, Visitenkarte, Fotos, 1
Brief.
2119. Uniformierter.
2120. Jasiukowicz, Wladyslaw, Uniformier¬
ter, Vizepräsident des Gerichts in
Luck.
Briefe, Karten.
2121. Kilarski, Edward, Uniformierter, geb.
24.9.1902.
Postsparbuch, Mitgliedskarte des
Autoklubs, 4 Briefe, davon einer mit
Abs.: „Nowogrodok (Stadt) ul. Wo-
jewodskaja 22", Taschenspiegel mit
Kamm, Notizbuch.
2122. Brzozowski, Antoni, Major, Ing.
Offz.-Ausweis, Passierschein, Post¬
sparbuch, Visitenkarten, Postkarten,
Impfschein, Foto, Zettel mit Namen.
2123. Hauptmann.
2124. Uniformierter.
2125. Baranowski, Jozef, Uniformierter,
1 Brief.
2126. Grabowski, Henryk, Uniformierter,
wohnh.: Lodz, ul. Skladowa 42.
Offz.-Ausweis, Visitenkarten, Pers.-
Ausweis, Postkarte.
2127. Klimczyk, Antoni, Ltn., geb. 1907.
Erkennungsmarke, 1 Monatsfahrkarte.
2128. Duracz, Hauptmann.
Impfschein, 2 Visitenkarten auf den
Namen: Batorski, Kazimiers, Ing.
Andrzejewski Bogdan.
2129. Kowalski, Aleksander, Marek, Uni¬
formierter.
Trauschein, Impfzettei 2079, 1 Brief.
2130. Kosiecki, Jozef, Hptm.
Offz.-Ausweis, Marschbefehl, Impf¬
zettel.
2131. Liskiewicz, Leon, Obltn.
1 Röntgenbefund, Impfzettel, 2 Visi¬
tenkarten auf den Namen der Frau
Alina.
2132. Majewski, Czeslaw, Unterkomm. d.
Grenzwache.
2 Visitenkarten, Impfschein 3305, )
Abz. d. Grenzwache.
2133. Wilecki, Ludomir, Hptm.
Visitenkarten, Impfschein, Füllhalter,
1 Abz.
2134. Witkowski, Obltn.
Offz.-Ausweis, 1 militär. Schreiben,
wonach er dem Kriegslazarett 504
zugeteilt war.
2135. Bieganski, Tadeusz, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfschein, 1 Brief.
2136. Bleszynski, Andrzej, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offz., Impfzettel, Post¬
karten.
2137. Hirschtritt, Israel, Uniformierter, Apo¬
theker.
Schreiben des Bezirksamtes Krakau,
Brief, Karte, Foto.
2138. Uniformierter.
2139. Galecki, Stanislaus, Junosz.
Visitenkarten, Konsulatsbescheini¬
gung aus Berlin über Tätigkeit im
Konsulat, Impfschein, Reisepaß, Foto.
2140. Czernik, Maximilian, Major, geb.
15.9. 1890 in Zawichosz.
1 Postsparbuch.
2141. Smolenski, Tadeusz, Hptm.
Gehaltsabrechnung; 1 Postabschnitt,
Teil eines Ausweises.
2142. Uniformierter.
Briefe, Impfzettel mit Adressen, No¬
tizbuch.
224
2143. Irzynski, Aleksander, Obltn.
Offz.-Ausweis, Postkarte.
2144. Leutnant.
2145. ChroScielewski, Stanislaw, Hptm.
Postkarten, Quittung, Visitenkarten,
Notizbuch.
2146. Sulkowski, . . .?, Ltn.
Teil eines Offz.-Ausweises mit Foto,
1 Brief, Zettel mit Adressen, Erken¬
nungsmarke.
2147. Oberleutnant.
1 Brief, 1 Rechnung, KOP. in Ostrog.
2148. Leutnant.
Beamtenausweis.
2149. Brzezicki, Nikolai, Uniformierter.
Brief mit Abs.: Franciczka Mlynow,
Kreis Dubno, Notizbuch.
2150. Hauptmann.
Blatt von einem Ausweis, Telegramm,
Schreiben aus dem Gefangenenlager.
2151. Gantowski, Adam, Uniformierter.
2 Postkarten, 1 Brief in deutscher
Sprache, Impfschein.
2152. Le&nik, Tadeusz, Major.
Briefe, Karten, Impfschein 735, Ver¬
wundetenabzeichen,
2153. Zusman, Zygmunt, Zivilist.
Pers.-Ausweis, Quittung über Asser¬
vate v. Gefängnis Lemberg, 1 Post¬
karte, Visitenkarte, Zigarettenetui.
2154. S widerski, Czeslaw, Obltn.
Offz.-Ausweis, 2 Briefe, Medaillon.
2155. Kopellnski, Franciczek.
1 Zivilerlaubnisschein, 1 Ausweis,
1 Postkarte, Impfschein 1999, Erken¬
nungsmarke.
2156. Wojtuskiewicz, Jacenty, Bochdan.
Eisenbahnausweis, Beamtenausweis,
Mitgliedskarte d. Verbandes d. Eisen-
bahn-Ing., Briefe, Karten.
2157. Kalpas, Ryszard, Obltn.
Teil eines Offz.-Ausweises.
2158. Niec, Wladyslaw, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offz., Impfschein,
1 Brief, Notizblock.
2159. Bursa, Wojciech, Offizier.
Offz.-Ausweis, 2 Karten, 1 Brief.
2160. Szyszkowskl, Tadeusz, Obltn.
Quittung über Asservate, Foto, Impf¬
zettel, Medaillon.
2161. Chmielinski, Witold, Uniformierter.
Ausweis d. poln. Roten Kreuzes 1937,
Impfschein, Taschenkalender.
2162. Hauptmann.
2163. Wilkon . ?, Major.
Quittung für Asservate,
2164. Uniformierter.
2165. Szuszkiewicz, Rafael; Hptm.
Adresse eines Paketes.
2166. Komrowski, Tadeusz, Hptm.
Jagdschein, Mitgliedskarte f. Kolo¬
nialliga, Schießauszeichnung.
2167. Bartel, Wladyslaw, Hptm.
2 Frachtbriefe, 1 Postabschnitt
2168. Matraszek, Mieczyslaw, Ltn.
Offz.-Ausweis, 2 Briefe.
2169. Orzechowski, Anton, Uniformierter.
Briefe, Karten, Notizbuch.
2170. Kowalewski, Witold, Major,
Postkarten.
2171. Uniformierter.
2172. Domaradzki, Tadeusz, Oberstltn.
Pers.-Ausweis auf Namen: Helena
Domaradzka, Brief.
2173. Uniformierter.
2174. Mijakowski, Hugo, Oberstltn.
Offz.-Ausweis, Visitenkarten, Briefe,
Orden Virtuti-militari.
2175. Balko, Anton, Major.
Impfschein, Luftschutzausweis, Post¬
karte.
2176. Oberleutnant.
2177. Niezgoda, W., Uniformierter.
Impfschein 4124, Monogramm W. N.,
Notizbuch.
2178. Stahr, Wladyslaw, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfschein 1178, Brief.
2179. Rabasz, J6zef, Hptm., Wilna, Poza-
rowa 18 m 6.
1 Zettel mit Adressen.
2180. Kowalski, Mieczyslaw, Lehrer.
Beamtenausweis, Postsparbuch, 1 rus¬
sische Zeitung in poln. Sprache vom
6. 3. 40.
2181. Kowalski, Zygmunt, Hptm.
Postkarten, Briefe.
Der Mord von Katyn Bg. 15
225
2182. Marchewski, Wawrzyniec, Ob.-Zahl-
meister.
Waffenschein, Impfschein 1 177, Quit¬
tungen, Visitenkarten, 1 Foto.
2183. Uniformierter.
2184. Uniformierter. 1
2185. Garstka, Kazimierz, Major.
V erleihungsurkunde Virtuti-militari,
Impfschein 893, Visitenkarten.
2186. Doboszynski, Jaroslaw, Ltn.
Erkennungsmarke, Abzeichen, Me¬
daillon.
2187. Uniformierter.
Quittung über 21. 500, — auf Namen:
Garbniak.
2188. Kayzer, Jan, Ltn.
1 Blatt v. Ausweis d. Res.-Offz., 1 Be¬
scheinigung, 2 Fotos, Impfzettel, Vi¬
sitenkarte mit Adresse: Gniezno, ul.
Warschawska 3 m 3.
2189. Wolyncowicz, Jerzy, Zivilist
2 Postkarten, 2 Impfscheine.
2190. Lagody, Stanislaw, Ltn.
1 Ausweis f. Res.-Offz., Beamtenaus¬
weis (unleserlich).
2191. Zivilist
2192. Zivilist.
Gesticktes Monogramm: I. M.
2193. Mohl, Andrzej, Uniformierter.
1 Karte mit Abs.: Mohl Maria, Mila-
nowek u. Grodiszk, Impfzettel 2279,
Medaillon.
2194. Normark, . Stefan, Uniformierter.
Briefe, Karten, Telegramm aus War¬
schau v. 9. 3. 40, „Sind gesund, Woh¬
nung unversehrt, sind um Sorge um
Dich. Janusz Szerzewski".
2195. Kirszanek, Wladyslaw, Hptm.
Offz. -Ausweis, Impfschein 3043, 1
Brief, Bleistiftzeichnung.
2196. Hauptmann.
2197. Uniformierte*.
Geldbörse mit Monogramm: S. S.
2198. Dyuko, Adam, Tadeusz, Zivilist,
Besitzurkunde, Impfschein 2174.
2199. Rybakiewicz, Witold, Jurist, Tarnow,
Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfschein 456, Vi¬
sitenkarten.
2201. Olszewski, Kazimierz, Major.
Offz.-Ausweis, Impfschein 2115.
2202. Adamczyk, Stefan, Obltn. d. Panzer¬
waffe, geb. 1897.
Erkennungsmarke, Brief, Rgt.-Ab-
zeichen, Notizbuch, 1 Brillantring,
2 Postkarten mit Absender: Adamczyk
Genowefa, Warschau, Szrenakowska
174 m 9.
2203. Gielarowski, Stanislaw, Uniformierter.
Karten und Briefe, mit Abs.: Giela-
rowska Maria, Debica, ul. Batorego 3.
2204. Grabau, Waclaw, Ltn.
Visitenkarten, 1 Bescheinigung, Fotos,
Postkarte.
2205. Drobinski, Stanislaw, Ltn.
1 Brief.
2206. Wesolowski, Boreslaw, Obltn.
Briefe, Zigarettenetui, Postkarten.
2207. Stankiewicz, Michael, Referender,
Eisenbahnuniform, geb. 28. 9. 05,
Podswilu.
2208. Uniformierter.
2209. Baranowski, Jaroslaw, Ltn.
Impfzettel, 1 Brief.
2210. Bezucha, Zygmunt, August, Obltn.,
geb. 22. 4. 1912.
Ausweis f. Res.-Offz., 1 Personalaus¬
weis.
221 1. Kozlowski, Anton, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Brief.
2212. Kruz, Antoni, Ltn.
1 Beamtenausweis, 1 Ausweis f. Res.-
Offz., Plakette.
2213. Bienkunski, Mieczyslaw, Ltn.
1 Res. -Offz.-Ausweis, 1 Postkarte.
2214. Karczewski, Wladyslaw, Ltn., geb.
21. 12. 98 in Sokalu.
1 Res. Offz. -Ausweis, Brancheausweis,
Impfzettel.
2215. Hauptmann.
2 Quittungen auf den Namen: Bul-
hard, Rechng. 1 Komp.
2216. Bednarowicz, Czeslaw, Ltn., geb. 12. 7.
1909 in Wilna.
1 Personalausweis, 1 Beamtenausweis,
Postkarte, Brief.
2217. Uniformierter.
1 französ. Medaille, 1 Taschenkalen¬
der, mit Aufschrift Henia, Franzow-
skiego tel. 6558.
1 Zettel mit Adressen.
2218. Hauptmann.
2219. Walczak, Stefan, Uniformierter.
Postkarten.
2220. Leutnant.
226
2221. Uniformierter.
2222. Trochymczuk, Tomasz, Obltn., geb.
27. 12. 1908 in Oszczow.
Postsparbuch, 1 Brief, Notizblätter.
2223. Niesiewicz, Tadeusz, Inspektor, Zi¬
vilist, Finanzministerium.
Internationale Reisekarte auf obigen
Namen, Fotos, Bleizeichnung, Ta¬
schenkalender, Telegramm, Visiten¬
karten.
2224. Smolinski, Eugeniußz, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfschein 1180, 1 russ,
Hinterlegungsschein, 1 Brief.
2225. Leszczynski, Zygmunt, Obltn.
Visitenkarten, Waffenschein, Ta¬
schenkalender, 1 Gerichtsschreiben
wegen Alimentensache.
2226. Wichlinski, Valentyn, Uniformierter.
Impfschein 2834, Foto.
2227. Kawka, Jözef, Lehrer, Offz., geb. 8. 2.
1900, wohnh.: Halino w Pz, Mikolajow
K. D 2.
Postsparbuch, Postkarte, Foto, Mono¬
gramm, 1 Medaillon, 1 Hinterlegungs¬
schein.
2228. Major.
2229. Hauptmann.
Hinterlegungsschein.
2230. Niewiadomski, Czeslaw, Uniformier¬
ter (vorstehender Name auf einer
Holztafel).
1 Holztafel, 1 Brief, 1 Karte, Impf¬
zettel 797, Rosenkranz, 2 Medaillons,
Tabakdose aus Holz.
2231. Zak, Jan, Hptm.
Impfschein 958, Hinterlegungsschein,
Foto mit Aufschriften, Monogramm.
2232. Strenkowski, Jerzy, Hptm.
1 Pers.-Ausweis seiner Frau: Stren-
kowska, Warschau, 1 Hinterlegungs¬
schein.
2233. Kaminski, Jozef, Ltn., geb. 1907.
Waffenschein, Arztzeugnis, Brief.
2234. Markowicz, Czeslaw, Uniformierter.
; 2 Postkarten, Plakette.
2235. Kowalkowski, Bronislaw, Hptm.
Ausweis f. Offz., Verleihungsurkunde
Virtuti militari, Führerschein, ausge¬
stellt Baranowicze, Impfzettel 3458,
Postkarten, Hinterlegungsschein.
2236. Ksi^zek, Jözef, Ing., Obltn.
Offz.-Ausweis, Waffenschein, Impf¬
schein 1858, Postkarten.
2237. Kusz, Adolf, Uniformierter.
Impfzettel 2495, Führerschein, Me¬
daillon mit Kette, 1 Kreuz.
2238. Slawin, Jerzy, Uniformierter.
Postkarten mit Absender: Sofia Sla-
winowa, Warschau, ul. Krakowski —
Przedm. 6 m 23, Impfschein, Gebet¬
buch.
2239. Wozniak, Marian, Obltn.
Beamtenausweis, Ausweis f. Res.Offz.,
Hinterlegungsschein, Visitenkarte,
Monogramm, Kreuz.
2240. Wichtowski, Tadeusz, Ltn.
Res. Offz.-Ausweis.
2241. Uniformierter. —
2 Impfzettel mit Namen: Doroszczak
Jozef, und Kazoba Jerzy, Hinter¬
legungsschein, Briefe.
2242. Uniformierter.
2243. Guzewski, Ryszard, Uniformierter.
Postkarten a. Namen: Sofia Guzewska,
Warschau.
2244. Jozwikiewicz, Hugeniusz, Hptm. d.
Marine, wohnh.: Prusk, ul. 84.
Schützen-Rgt.
1 eigener Brief, v. 10. 9. 39, Impf¬
schein 1778, Notizbuch, Hinterlegungs¬
schein.
2245. Uniformierter.
2246. Gonsiecki, Jözef, Hptm.
Offz.-Ausweis, 2 Briefe.
2247. Lewartowski, Jerzy, Hptm., Warschau,
ul. Ludna 9 A m 11.
Visitenkarten, Pers.-Ausweis, Besitz¬
urkunde, 2 Dienstschreiben, 2 Post¬
karten, Bleistiftzeichnung aus Ko-
zielsk, Rosenkranz, Notizbuch.
2248. Kwiecinski, Jan, Ltn., geb. 9. 6. 1907.
Mobilmachungskarte, Beamtenaus¬
weis, Offz.-Ausweis, Notizen, 3 Fotos,
Trauschein.
2249. Wyszkowski ? (Wierzchowski), Wik¬
tor, Ltn.
Besitzurkunde, Kriegsbeorderung, Mit¬
gliedskarte cL Res. -Offz., Postspar¬
buch, 1 Brief m. Abs., Erkennungs¬
marke.
2250. Dobak, Stanislaw, Major, Arzt.
Pers.-Ausweis, Mitgliedskarte des
Aerzteverbandes, wohnh.: in Brom¬
berg, Danziger Str. 1, Brief.
2251. Ganusiewiczr Marian, Uniformierter.
1 Karte mit Absender, 1 Brief.
2252. Mykietyn, Jan, Hptm.
Briefe, Zettel mit seinem Namen.
2253. Darzecki, Ryszard, Uniformierter.
Impfschein 719, 1 Brief, 1 Medaillon
mit Ke-tte.
2254. Uniformierter.
Der Mord von Katyn Bg. 15'
227
2255. Adamski, Jözef, Lehrer, Ltn.f geb.
1. 9. 1897 in Bajki, Stary, wohnh.: in
Michalowna — Nieszbudka.
Postsparbuch, Besitzurkunde, Visiten¬
karte, Postkarten, Impfschein.
2256. Uniformierter.
1 Notizbuch.
2257. Hauptmann.
2258. Hauptmann.
2259. Dybiec, Boguslaw, Obltn.
Offz. -Ausweis, Impfzettel 3900.
2260. Kabciuk, Witold, Florian, Hptm.
Offz.- Ausweis.
2261. Lubinkowski, Bronislaw, Jozef, Hptm.
der Marine.
Impfzettel, Visitenkarten, Zettel aus
Offz. -Ausweis.
2262. Leutnant.
2263. Wi^cek, Wojciech, Major.
Offz. -Ausweis, Besitzurkunde, Post¬
sparbuch.
2264. Jelinski, Franciczek, Uniformierter.
2 Postkarten mit Abs.
2265. Gorak-Osirowicz, Ksawesy, Ltn.
Teile eines Res. -Offz. -Ausw., Post¬
karte, Medaillon.
2266. Kubala, Franciszek, Andreas, Hptm.
3 Dienstschreiben, 1 Brief.
2267. Uniformierter.
Pers. -Ausweis, Offz. -Ausweis, Hinter¬
legungsschein.
2268. Hauptmann.
2269. Bien, Stanislaw, Offz., geb. 22. 12. 91,
Warschau,
Pers. -Ausweis, 1 Brille.
2270. Jess, Edward, Uniformierter.
3 Postkarten m. Abs.: Jess, Halina,
Kalisch.
2271. Uniformierter.
2272. Dworecki, Boleslaw, Hptm.
Visitenkarte, Offz. -Ausweis (unleser¬
lich), 1 Passierschein, Impfschein 1714,
2272. McpJry, Sixtus, Hptm.
Notizbuch, Sparbuch.
2274. Szlemko, Silvester, Hptm.
Offz. -Aus weis, Militärführerschein,
2275. Szramski, Adam, Ltn.
Res. -Offz.- Aus weis, Beamtenausweis,
Führerschein, Visitenkarten, Impf¬
zettel 1033.
2276. Lipka, Jan, Tadeusz, Hptm.
Visitenkarte, Pfandschein, Sportaus¬
weis, Marschbefehl, Fotos.
2277. Majewski, Franciszek, Obltn.
Postkarte, Briefumschlag, Telegramm,
Impfschein 4041.
2278. Jurasz, Stanislaw, Hptm.
Impfschein 1069, Frauenfoto, Hinter-
legungsschein.
2279. Uniformierter.
2280. Goldstein, Samuel, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Arztausweis, Vi¬
sitenkarte.
2281. Dombrowski, Ludwik, Ltn.
Mobilmachungskarte, Res.-Offz.-Aus¬
weis, Postkarte, 1 Brief, 1 Zettel mit
Adressen.
2282. Kuryilo, Tadeusz, Obltn.
Visitenkarten, Res.-Offz.-Ausweis,
Führerschein, Foto.
2283. Borkowski, Piotr, Hptm.
1 Brief, Impfschein 611, Hinterlegungs¬
schein.
2284. Uniformierter.
1 Brief, unterschrieben von Kindern,
Gebetbuch, mit Notizen.
2285. Bardczak (?), Jan, Uniformierter.
2 Postkarten, Impfschein 1174, Pla¬
kette.
2286. K^cikowski, Wiktor, Uniformierter.
Fotos, Medaillon, Hinterlegungs¬
legungsschein.
2287. Uniformierter.
2288. Butkiewicz, Aleksander, Ltn.
Offz.-Ausweis, Impfzettel, Hinter¬
legungsschein.
2289. Arcimowicz, Zeno, Uniformierter.
1 Postkarte, Zettel mit Notizen.
2290. G^sior, Leon, Schulleiter, Hptm.
Visitenkarten, Lehrerdiplom, 2 Briefe,
Fotos, Medaillon, Hiniterlegungs-
schein.
2291. Fiedorowicz, Tadeusz, Hptm.
1 Brief, mit Abs.: aus Wilna, Janina
Fiedorowicz.
2292. Uniformierter.
Notizbuch, Plakette.
2293. Dzenajewicz (?), Jözef Ltn.
Ausweis f. Res.*Offz., Waffenschein,
2 Postkarten.
2294. Uniformierter.
2295. Major.
Notizblätter.
2296. Kiersnicki, Jerzy, Uniformierter.
Visitenkarte, Kennkarte, Brief, Tele¬
gramm, Ausweis der Handelskam¬
mer Bialystok.
228
2297. Cyganski, Adam, Sohn des Wlady-
mierz, Uniformierter.
Impfschein 2850, Kriegsbeorderung,
Postkarte, 1 Brief.
2298. Oberleutnant.
2299. Dzierzecki, Zygmunt, Obltn.
Besitzurkunde, Postkarten.
2300. Herold, Ernest, Hptm.
1 Postkarte, 1 Brief.
2301 . Mscichowski, Franciczek, Leutnant.
Impfzettel.
2302. Uniformierter.
Visitenkarte mit Namen: Dorok Firlej-
Bielenska.
2303. Deuberg, Jerzy, Jakob, Wladyslaw.
Zettel eines Ausweises, Medaillon.
2304. Nowakowski, Zdzislaw, Uniformier¬
ter.
Beamtenausweis, Postkarte, Foto,
Hinterlegungsschein, Medaillon.
2305. Freundt, Waclaw, Uniformierter.
Impfzettel 2118,
2306. Szklaszewskl, Zygmunt, Obltn.
Impfschein 393.
2307. Pawlowski, Jan, Uffz. Fähnrich.
1 Telegramm, Impfschein, Zigaretten¬
etui.
2308. Rodzinski, Stanislaw, Jerzy, Hptm.
Mobilmachungskarte, Invalidenaus¬
weis.
2309. Fieszier, Jerzy, Dr. med., Hptm., wohn¬
haft: Kielce, Sienkiewicza 73.
Ausweis für Res.-Offiziere, Visiten¬
karten, Beamtenausweis, Reisepaß,
Briefe, Wehrpaß d. poln. Legion.
2310. Oberleutnant.
2311. Ziölkowski, Jan., Ltn.
Besitzurkunde, 1 Res.-Offiz.-Ausweis,
1 Gebetbuch, Brief, Foto, Feuerzeug.
2312. Uniformierter.
2313. Skibinski, Marian, Stanislaw, Ing.,
Leutnant.
Ausweis f. Res.-Offiz., Beamtenaus¬
weis, Waffenschein, Monogramm S.M.
2314. Uniformierter.
2315. Oberleutnant.
2316. Prazmowski, Jerzy, Marian, Unifor¬
mierter, geb. 2. 8. 1901 in Krakau.
Pers.-Ausweis, Impfzettel 2128, 1 Brief,
Medaillon, Taschenkalender, Notiz¬
buch.
2317. Ptak, Jan, Romuald, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offiz., Plakette, Me¬
daillon mit Kette.
2318. Uniformierter.
2319. Kozlel, Stanislaw, Hptm. d. Panzer¬
waffe.
Militärführerschein, Pers.-Ausweis,
Offiz.-Ausweis, Monogramm, Plakette
2320. Dewinski, Henryk, Rechtsanwalt,
Hptm., wohnh.: Tarnowskie.
Ausweis f. Res.-Offiz , Pers.-Ausweis,
Visitenkarte.
2321. Uniformierter.
2322. Szewczyk, Jan, Hptm.
Impfschein, Brief, Bleistiftzeichnung.
2323. Kaube, Franciszek, Leutnant.
Offiz.-Ausweis.
2324. Uniformierter.
Zettel mit Adressen: Pogorzelski Sta¬
nislaw, Kwiotkuwek Post Kompinow.
2325. Drozdowski, Romolt, Stefan.
Impfschein, Taschenkalender.
2326. Garlinski, Stanislaw, Obltn.
Pers.-Ausweis, 2 Foto.
2327. Wierszylo, Ludwig, Major, Dr. med.
1 Schreiben vom Magistrat Warschau,
1 Brief, Impfschein, Gestellungsbefehl.
2328. Nal^cz-Dobrowolski, Tadeusz, Stu¬
dent, Uniformierter.
Schulausweis, Impfschein, 2 Amts¬
schreiben, Visitenkarte,
2329. Giiycki, Aleksander.
Beamtenausweise, Taschenkalender.
2330. Leutnant.
1 Postkarte.
2331. Marczynski, Feliks, Ltn.
Besitzurkunde, Führerschein, Waffen¬
schein, Mitgliedsbuch d. Res.-Offiz.
2332. Koziorowskl, Jerzy, Leutnant.
Impfschein, Zettel mit Notizen.
2333. Zalewski, Jan, Obltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Führerschein,
Postbelege.
2334. Hauptmann.
Familienfoto, Plakette, Zettel mit No¬
tizen.
2335. Wozniak, Edmund, Ltn.
Mofcilmachungskarte, Beamtenaus¬
weis, Impfschein, 1 Armbanduhr.
2336. Rudlicki, Czeslaw, Uniformierter.
1 Visitenkarte, Postkarten, 3 Briefe,
Quittung, 1 Medaillon mit Kette.
2337. Kucharski . ? Ltn.
Postkarte, Impfschein, Postquittung.
2338. Zivilist.
2339. Bogobowicz, Aleksander, Ronioald,
Obltn.
Pers. -Ausweis, Ordensspange, Impf¬
schein, 2 Briefe, Besitzurkunde,
Führerschein.
2340. Uniformierter.
Impfschein, 1 Uhrenanhänger: 2 ge¬
kreuzte Hufeisen.
2341. Uniformierter.
2342. Uniformierter.
2343. Uniformierter.
2344. Schön, Adolf, Marian, Schulinspektor.
Beamtenausweis, Verleihungsurkunde
„unbesiegte Kämpfer“, Visitenkarte,
Notizblock.
2345. Uniformierter.
1 Brief, Zettel mit Notizen.
2346. Piontkowski, Marian, Ltn.
1 Pers. -Ausweis, Schulausweis, Teil 1
Besitzurkunde, Briefe.
2347. Leutnant.
2348. Leutnant.
2349. Leutnant.
2350. Garbolewski, Kazimierz, Unifor¬
mierter.
Zettel mit Adressen, Impfschein.
2351. Cze&nik, Marian, Ltn.
2 Postkarten mit Abs.: Czesnik War¬
schau, ul. Piusa 16, Mobilmachungs¬
karte; Ausweis f. Res.-Offiz., Impf¬
schein.
2352. Uniformierter.
2353. Zivilist.
2354. Zelazowskl, Stefan, Uniformierter.
3 Postkarten, 1 Brief.
2355. Zivilist.
2356. Nazierewicz, Josef, Gabriel, Obltn.
Offiz. -Ausweis, Dienstschreiben vom
12. Ulanen-Regt., Beamtenausweis
(unleserlich).
2357. Srebrny, Kazimierz, Obltn.
Reisepaß, Impfschein, Kruzifix, Notiz¬
buch.
2358. Gaik, Kazimierz, Uniformierter.
Ausweis, 1 Brief.
2359. Lasak, Jö'zeTT Obltn.
Ausweis f. Res.-Offiz., Brief, Beamten¬
ausweis, Zettel mit Notizen, Dienst-
streiben 7. Pion.-Batl.
2360. Nowicki, . . . .? Hptm.
1 Rechnung für Gehalt, 1 Brille.
2361. Laudanski, Wiktor, Uniformierter.
Erk. -Marke, Beamtenausweis, Führer¬
schein.
2362. Zivilist.
2363. Poblawski, Franciszek, Fähnrich.
Erk.-Marke, Brief, Taschenkalender.
2364. Zdeb, Marcin, Obltn.
Visitenkarte, 1 Mitgliedskarte für
Schützen, 2 Briefe.
2365. Klaczynski, Michal, Obltn.
Postkarten, Brief.
2366. Hotowskl? Obltn.
Impfschein, Notizbuch, 1 Zettel an d.
Zugführer.
2367. Otto, Aleksander, Ltn.
Gehaltsabrechnung, Impfschein,
2368. Jelowickl, Stanislaw, Ltn.
Postkarten, Notizbuch, Impfschein.
2369. Sinicki, Wladyslaw, Dr. med., Obltn.
Beamtenausweis, Postkarte, 1 Brief,
Impfzettel, Rosenkranz.
2370. Rojecki, Ltn.
1 Zahnarztquittung, 2 Postabschnitte.
2371. Filirinski, Jan, Uniformierter.
Postkarte, Brief, Medaillon mit Kette.
2372. Mistata, Stefan Uniformierter.
Dienstausweis.
2373. Uniformierter.
Notizbuch, darin 1 Zettel mit Namen:
Ltn. Kracink Wladylaw.
2374. Uniformierter.
2375. Choronewskl, Wladyslaw, Unifor¬
mierter.
1 Mitgliedskarte d. Verb. d. Res.-
Offiz.. Postkarte, Beamtenausweis.
2376. Krqplicki, Waclaw, Uniformierter.
Beamtenausweis, Pers. -Ausweis, Vi¬
sitenkarte, Impfschein, Brief.
2377. Krause, Franz, Ltn.
Karten u. Briefe, 1 Karte m. Adresse:
Kazimina Krause, Posen, Jarokows-
kiego 16 m 8( mehrere Karikaturen¬
zeichnungen der Gefangenschaft.
2378. Milewski, Wladyslaw, Michal, Obltn.,
geb. 23. 10. 1903.
Res.-Offiz. -Ausweis, Postkarte, Notiz¬
buch, Abzeichen, Kruzifix,
2379. Oberleutnant.
Postkarten, Medaillon.
2380. Leutnant.
2381. Wroblewski, Edmund, Ltn.
Erk.-Marke, Ausweis f. Res.-Offiz.,
Beamtenausweis, Brief, Medaillon
mit Kette.
2382. Wolinski, Jözef, Obltn., geb. 4. 1. 1890.
Mobilmachungskarte, Impfschein, La¬
zarettentlassungsschein.
230
2383. Ulasiewicz, Wladimir, Uniformierter.
2 Briefe.
2384. Uniformierter.
1 Brief, Visitenkarte m. Namen: Bog-
dan Sobiesinski.
2385. Uniformierter.
2386. Kaftla, Witold, Roman, Uniformierter.
Teile eines Ausweises, Mitgliedskarte
vom Ruderverein.
2387. Szafranski, Jan, Uniformierter.
Visitenkarten, Impfschein, Postkarten,
Briefe.
2388. Ratajskif Witold, Marian, Kaufmann,
Uniformierter, geb. 23. 1. 1899 in
Krosnystaw.
Pers.-Ausweis, Ausweis f. Sportabzei¬
chen, Briefe und Karten.
2339. Uniformierter,
Impfzettel, Kalender.
2390. Leutnant.
2 Visitenkarten mit versch. Namen,
Impfschein, Fotos, Kette mit Me¬
daillon.
2391. Przewlocki, Waclaw, Uniformierter.
Erk.-Marke, Waffenschein, Führer¬
schein, Beamtenausweis, gold. Me¬
daille mit Datum 30. 4. 34.
2392. Uniformierter,
handgezeichnete Landkarte, selbst¬
gefertigter Kalender, Tage bis zum
23. 4. 40 abgestrichen.
2393. Uniformierter,
2394. Oberleutnant.
2395. Szpakowski, Jan, Uniformierter.
Postkarten, Abzeichen.
2396. Polec, Stanislaw, Obltn.
Offiz. -Ausweis, Impfschein, kleines
Notizbuch, Rosenkranz.
2397. Steslewski, Wladimir, Uniformierter.
2398. Szkuta, Stanislaw, Ltn.
Impfschein, Mitgliedskarte d. Res.-
Offiz.
2399. Szurlej, Jan, Hptm.
Postsparbuch, Waffenschein, Impf¬
schein, Medaillon mit Kette, Mono¬
gramm.
2400. Steplewski, Jözef, Wladyslaw, Hptm.
geb. 14.3.99 in Raszkowic.
Offiz. -Ausweis, Impfschein, 1 Schrei¬
ben des Innenministeriums.
2401. Dejewski, Stanislaw, Arkadiusz,
Obltn., Pilsudski-Rgt.
Offz. -Ausweis, Visitenkarten, Impf¬
schein, 2 Postkarten, 1 Brief.
2402. Okrzeja, Wladyslaw, Karol, Unifor¬
mierter.
Pers.-Ausweis, Beamtenausweis, Foto.
2403. Nikiel, Michal, Uniformierter.
2 Impfscheine.
2404. Socha, Jan, Uniformierter.
2 Briefe, 1 Karte.
2405. Grabowski, Stanislaus, Ltn.
Taschenkalender mit Namen: Kra-
bowski Stanislaw, Zettel mit Adressen.
2406. Ciszkiewicz, Stanislaw, Ltn.
Ausweis des poln-Aofen Kreuzes, Vi¬
sitenkarten, 1 Bescheinigung.
2407. Nazi^blo, Stefan, Uniformierter.
Postkarte, 1 Foto.
2408. Leutnant.
2409. Zakrzewski, Wojciech, Ltn.
Beamtenausweis, Ausweis f. Res.-
Offz., 1 Taschenkalender.
2410. Klopotowski, Stefan, Uniformierter.
Impfschein, Verleihungsurkunde, Me¬
daillon m. Kette.
2411. Uniformierter.
Visitenkarten mit Namen: Cebo Ka-
zimierz, auf der Rückseite Adr.: An¬
ton Cebo, Nuoka b. Myslowice, ul.
Mickiewicza 1 m 10.
2412. Brodowski, Zbigniew, Obltn,
Beamtenausweis, Kriegsbeorderung,
2 Postkarten.
2413. Jung, Konrad, Ltn., geb. 18, 2. 1914.
Pers.-Ausweis, Führerschein, Visiten¬
karten, 1 Brief.
2414. Lapinski, Wladyslaw, Obltn,
Offz. -Ausweis.
2415. Uniformierter.
2416. Uniformierter.
2417. Gil, Stanislaw, Ltn.
1 Bescheinigung über Mitgliedschaft
des Lehrerverbandes, Visitenkarte,
2 Briefe.
2418. Leutnant.
Notizen mit Adressen, Rosenkranz,
Medaillon.
2419. Uniformierter.
2420. Uniformierter.
2421. Ptjplowski, Jerzy, Hptm., geb. 24. 12.
1894.
1 Offz.-Ausweis, Führerschein, Vi¬
sitenkarte, Rgt. -Abzeichen.
2422. Uniformierter.
Zettel mit Notizen.
2423. Pociej, Marian, Uniformierter.
Pers.-Ausweis, Impfschein.
231
2424. Uniformierter.
1 Kette mit Trillerpfeife in Form eines
Totenschädels.
2425. Hertz, Stanislaw, Ltn.
Postkarten, Abs.: Jadwiga Hertzowa,
Michalowice bei Warschau.
2426. Kral, Jözef, Obltn.
1 Postkarte, 1 Zettel mit Adressen.
2427 . chlewicz, Jan, Uniformier¬
ter, Schulleiter in Glowczyn, Kreis
Grojec.
Beamtenausweis.
2428. Wajnrib, J.
2 Bescheinigungen (Kozielsk).
2429. Uniformierter,
2430. Zasztowt (?), Germann, Uniformierter,
geb. 4. 1. 05.
Pers.-Ausweis, 5 Briefe mit Abs.:
Zasztowt Anna, Swiataja Wolja,
Ujezd Kosow, Bez. Pinsk.
2431. Rieger, Andrzej, Ltn., geb. 1. 11. 1906,
wohnh. : Katto wicz, ul. Kosciuszki 6 m 6.
Pers.-Ausweis, Mobilmachungskarte,
Impfschein, Ausweis d. Res.-Offz.,
2 Abzeichen, Notizbuch.
2432. Uniformierter.
Impfschein, Zettel mit Notizen.
2433. Ambroziewicz, Wlodzimierz, Dr. med.,
Uniformierter, Posen, ul. 3. Maja 5.,
geb. 26. 6. 1895 in Odessa.
Pers.-Ausweis, Führerschein, Visiten¬
karten, 1 Brief, 1 Schreiben vom
Aerztebund Posen.
2434. Schwarz, Klemens, Uniformierter.
Impfschein, 1 Foto, Monogramm: S. K,
2435. Harting, Michal, Ltn.
1 Postkarte.
2436. Smalowski, Jan, Uniformierter.
1 Postkarte.
2437. Zgielski, Roman, Jozef, Uniformierter,
Beamtenausweis, Impfschein, 2 Briefe.
2438. Uniformierter.
2439. Oberleutnant.
Visitenkarte auf Namen: Kosmalski
Zdislaw, Obltn.
2440. Malinski, Roman, Uniformierter.
1 Brief.
2441. Pawtowski, Czeslaw, Ltn.
Pers.-Ausweis, Foto, 1 Brief, 1 Schrei¬
ben d. Behörde, Hinterlegungsschein,
2442. Syiberstau, Karo], Ltn.
Offz. -Ausweis, Impfschein, Hinter¬
legungsschein.
2443. Leszczynski, Stanislaw, Kazimierz,
Ltn,, Referender, Kuratorium v. Lublin.
Beamtenausweis, 1 Postkarte, Ordens¬
schnalle.
2444. Uniformierter.
Postabschnitt, Impfschein.
2445. Uniformierter.
2446. Zimpel, Franciszek, Obltn., geb. Ja¬
nuar 1894.
Ausweis f. Res.-Offz.
2447. Gorliwy, Jan, Ltn.
1 Telegramm, Einberufung.
2448. Podwysocki, Edward.
Ausweis f. Res.-Offz., Briefe, Post¬
karten.
2449. Pitera, Jan, Uniformierter.
Briefumschlag, Foto.
2450. Uniformierter.
2451. Puchalski, Romuald, Ltn., geb. 20. 11.
1904.
Ausweis f. Res.-Offz., Impfschein,
2452. Francisczak, Jözef, Uniformierter,
Sohn des Wladyslaw.
3 Briefe.
2453. Maksymienko, Roman, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfschein 3058,
3 Postkarten, Abs. : Maria Maksimienko
in Radom, Zeremskiego 30 m. 3).
2454. Jastrz^bski, Wladyslaw, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Impfschein, 1 Kettchen.
2455. Ilnow, Nikolai, Ltn.
1 russ. Quittung.
2456. Korocz, Stefan, Hptm.
Postabschnitte, Briefe, Steuerzettel
Finanzamt Posen.
2457. Zivilist.
Zettel mit Adressen.
2458. Zivilist.
2459. Landsberg, Ludwik, Jan, Ltn.
2 Visitenkarten, 2 Zettel.
2460. Sanek, Marjusz, Oberleutnant.
Impfzettel 1631.
2461. Leutnant.
2462. Kasobudzki, B- _ law, Hptm., Sohn
des Jan.
2 Briefe.
2463. Uniformierter.
23 halbe Erkennungsmarken.
2464. Uniformierter.
2465. Dombrowski, Jan, Henryk, Obltn.
1 Waffenschein, 2 Postkarten, 1 Brief,
Impfschein.
2466. Urbaniak, Stefan, Ltn., geb. 1913.
Erkennungsmarke.
232
2467. Fridson, Jakob, Uniformierter.
3 Briefe m. Absender: Fridson Feilcja,
Warschau, Marszalkowska 73., Tele¬
gramm, 3 Postkarten.
2468. Sfowik, Adolf, Uniformierter.
1 Brief mit Adresse: Herrn Kapek,
Franz, Königshütte II, Deutschland,
Ost-O.-Schl., Gräfin-Laura-Str. 1, Impf¬
schein, Uhrkette.
2469. Choroszucha (?), Jozef, Ing., Unifor¬
mierter, geb. 21. 3. 1898 in R.udnica,
wohnhaft in Choszczowka.
1 Postsparbuch.
2470. Ceimer, Robert, Sohn des Herrmann,
Ltn.
6 Briefe mit Adr.: Wladyslaw Ceimer,
Warschau, ul. Jana Kazmierzka 1 m 5.
2471. Krabowski, Ludwik, Obltn.
Briefe und Postkarten m. Abs.: K. Kra-
bowska, Warschau, Bielany ull Zaga
27, 1 Taschenkalender, Medaillon mit
Kette.
2472. Hauptmann.
2473. Lewinson, Szymon, Assistenzarzt, geb.
9. ?. 1895 in Warschau.
Ausweis f. Res.-Offz., Kriegsbeorde¬
rung.
2474. Kowalczyk, Jan, Lehrer, Uniformier¬
ter, geb. 15. 3. 1904 in B^dzyn, wohnh.
in Labiszyn.
Postsparbuch, Trauschein, 1 Abzeichen.
2475. Läufer, Adolf, Uniformierter,
Postkarten, 1 Telegramm aus Tarno-
pol.
2476. Uniformierter.
2 Postkarten, 1 Zeitung v. 23. 4. 1940.
2477. Redzimski, Ludwik ,Ltn., geb. 25. 8.
1905.
Ausweis f. Res.-Offz., Kriegsbeorde¬
rung, Mat. Order.
2478. Rosenberg, Jozef, Marceli, Rechtsan¬
walt, Uniformierter.
1 Amtsschreiben, Visitenkarten, Brief.
2479. Uniformierter.
2480. Gontarski, Stanislaw, Obltn., Quar¬
tiermeister.
Ausweis f. Staatsbeamte, 1 milt. Be¬
scheinigung. „
2481. Piekielniak, Jan, Uniformierter, geb.
20. 10. 1905 in Kielcz.
Besitzurkunden, Trauschein, Ausweis
f. Res.-Offz., Visitenkarten, Briefe u.
Postkarten.
2482. Fitzkfi, Jan, Uniformierter.
1 Postkarte, Notizblätter.
,2483. Jankowskl, Mieczyslaw, Obltn.
1 Brief, Impfzettel, Taschenkalender,
Kreuz mit Kette.
2484. Rasiewicz, Henryk, Ltn., geb. 11. 7.
1898 in Gniezno.
Personalausweis, Teile eines Aus¬
weises d. Res.-Offz., Erkennungs¬
marke, Foto.
2485. Rozniecki, Henryk, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offz., Trauschein.
2486. Uniformierter.
2487. Lemisiewicz, Jairr^Ltn., geb, 18. 6.
1909.
Ausweis f. Res.-Offz., Mobilmachungs¬
karte, Briefe, Karten, Abzeichen.
2488. Seifert, Tadeusz, Ryszard, Hptm.
Offz.-Ausweis, 1 Brief, Postkarten,
Postabschnitt.
2489. Uniformierter.
2490. Kierski, Witold, Uniformierter.
Impfschein 2763.
2491. Tercz, Kazimierz, Oberleutnant.
1 Zettel.
2492. Uniformierter.
1 Brief mit Abs.: Kzystkowa in De-
bica, Kreis Krakau, ul. Swietostawy.
2493. Eiger, Anton, Ltn.
Postkarten, 1 Brief.
2494. Uniformierter,
2495. Kaczynski, Anton, Uniformierter.
Impfschein.
2496. Hauptmann.
2497. Mucko, Jan, Obltn.
Postkarten, Brief m. Abs.: Mucko
Rosina, Warschau, ul. Ludowa, 3 m 4,
1 Kette mit gold. Kruzifix.
2498. Perzak, Pawel, Ltn., geb. 1. 1. 1906.
Ausweis f. Res.-Offz., Waffenschein.
2499. Maciszewski, Mieczyslaw, Dr., Ltn.,
wohn.: Warschau, Krucza 41 m 6.
Bezitzurkunde, eigenes Rezept blanko,
Füllhalter.
2500. Cholowski, Tadeusz, Ltn.
Offz.-Ausweis, Ausweis für Kriegs¬
kreuz.
2501. Major.
1 Quittung in Russisch, Teil eines
Rezeptes mit Namen: Dr. med. Roz-
bicki, Imislaw.
2502. Popiel, Alfred, Obltn.
Ausweis für Offiziere, Postkarte,
Brief.
2503. Kostrzewski, Stefan, Obltn.
Visitenkarten.
233
2504. Heidenberg, Josef, Oberleutnant
Impfschein.
2505. Hauptmann.
Offiziersausweis.
2506. Rudnicki, Zygmunt, Uniformierter.
2 Postkarten.
2507. Leutnant.
2508. Uniformierter.
2509. Uniformierter.
Postquittung mit Adresse: Emilia
Walkowska, Rowno, Guntowa, 13.
2510. Szczesnowicz, Franciszek, Hptm.
Sohn des Stanislaw.
Impfschein.
2511. Zufoiynski, Tadeusz, Obltn.
Führerschein, Visitenkarten, Post¬
karten, Taschenkalender, Notizbuch.
2512. Sielikowski oder Siemikowski, Jozef,
Uniformierter. Briefe und Postkarten.
2513. Weinbach, S. Dr. med., Uniformierter.
Visitenkarten.
253 4. Przewalski, Zygmunt, Ltn.
1 Ausweis, 1 Touristenbuch.
2515. Pozwolski, Jakob, Uniformierter.
2 Postkarten.
2516. Laszecki, Adam, Leutnant.
Impfschein, Medaillon, Bleistiftzeich¬
nung mit einem Namen auf der Rück¬
seite.
2517. Wajsflajsz, Sz . . . .?, Ltn., geb.Dez.1891,
Ausweis für Reserveoffiziere, Reise¬
paß.
2518. Seiwinski, Jan, Hauptmann.
2 Briefe, Medaillon.
2519. Uniformierter.
2520. Filipowski, J6zef, Obltn.
Postkarte, Briefumschläge m. Abs.:
Filipowska, Krakau.
2521 Lewandowski, Stanislaw, Ltn., wohnh.:
Warschau, Dluga 21 m 17.
Pers.-Ausweis, Ausweis f. Res.-Offiz.,
Waffenschein, Impfschein, Visiten¬
karte.
2522. Uniformierter^
2523. Rzesniawiecki, Wladyslaw, Vater
Teofil, geT>. 1899.
Teil eines Entlassungsscheins in
Sarny, 1 Taschenkalender.
2524. Uniformierter.
2525. Uniformierter.
2526. Remisiewicz, Uniformierter.
Postkarte.
2527. Pimlenow, Konstantyn, Obltn.
2 Briefe mit Absender: Maria Pimie-
nowa, Czenstochau, ul. Jasnogowka,
Registrierauszug.
2528. Leutnant.
2529. Engiel, Nikodem, Ltn., geb. 1908.
Erkennungsmarke, Impfschein, 2 Aus¬
weise zum Tragen von Abzeichen,
Militärführerschein, Waffenschein,
Visitenkarten, 5 Briefe und Karten.
2530. Kulakowski, Jan, Obltn.
Ausweis f. Res.-Offiz., Tnvalidenaus-
weis, 3 Briefe, 2 Karten, 1 Zigaretten¬
etui.
2531. Kraus, Piotr, Bolislaw, geb. 23. 1 1. 10.
Leutnant.
Ausweis für Res.-Offiz.
2532. Uniformierter.
2534. Uniformierter.
2535. Uniformierter.
Impfzettel auf den Namen: Kwiat-
kowski, Marian, Sohn des Maciej.
Briefe, Briefumschlag mit Adresse:
Kaplinski, Leon, Kozielsk.
2536. Slowinski, Jozef, Nikolaj, aktiv. Ma¬
jor, wohnh.: Lublin.
Offiz.-Ausweis, Impfschein, 1 militär.
Schreiben, Rodensband, 3 Abzeichen.
2537. Biernacki, Tadeusz, Ltn.
Beamtenausweis, 2 Postkarten, Foto,
Bescheinigung.
2538. Konopka, Stanislaw, Ltn.
Ausweis für Res.-Offiz., 1 Mitglieds¬
karte, 1 Postkarte.
2539. Liachowski, Adam, Sohn d. Stanis¬
law, Uniformierter.
Briefumschlag, Telegramm, Zettel mit
Namen.
2540. Majorowicz, Antoni, Apotheker, Ober-
Itn., wohnh.: Posen, ul. Mickiewicza 22.
Visitenkarten, Brief, Teil eines Aus¬
weises.
2541. Zivilist.
Postkarte.
2542. Guttman, Isaak, Salomon, Ltn.
Postkarte, 1 Rote-Kreuz-Binde, 1 Uhr¬
kette.
2543. Walecki, Wladyslaw, Major.
Offiz.-Ausweis, 1 Parlamentär-Befehl
des Generals Smorawinski, 3 Post¬
karten, 1 Brief an ihn.
2544. Uniformierter.
2 Visitenkarten mit Namen: Zeman
Rudolf, 1 Ausweis.
234
2545 Czerniakowski, Wlodzimierz, Hptm.r
geb. 3. 11. 1896.
Offiz.-Ausweis, Mobilmachungskarte,
Postkarte.
2546. Hopfensztadtr Simon, Ltn.
1 Diplom, Postsparbuch, Füllhalter,
Brief.
2547. Major.
1 Abzeichen, 1 Plakette, 2 Foto, Reli¬
quienkapsel mit Datum 4.3. 1888.
2548. Hauptmann.
2549. Bernstein, Feiwel, Zivilist.
Impfschein, versch. russ. Schreiben,
1 russ. Zeitung v. 27. 3. 1940.
2550. Uniformierter.
2551. Uniformierter.
Impfschein, Brief, Notizblock, 1 russ.
Rechnung.
2552. SzmytkowskJ, Tadeusz, Hptm,
Ausweis für Abzeichen d. 67. Inf.-
Rgt.
1 militär. Schreiben, Visitenkarte,
Notizblätter.
2553. Belicki, (?) Wladyslaw, Zivilist.
Briefumschlag.
2554. Tarnpwskl, Zygmunt- Fähnrich.
Impfschein, Briefumschlag.
2555. KoSciukiewicz, Walenty, Dr., Unifor¬
mierter.
1 Ausweis mit Lichtbild.
2556. Frqckowiak, Stefan, Ltn., geb. 20. 8. 1901
Res.-Offiz.-Ausweis, 1 Brief mit Ab¬
sender: Herta Heppner bei Feliks
Pohling, in Filchne, Prov. Posen.
2557. Uniformierter.
2558. Jackowskt, Wladyslaw, Uniformierter.
Notizbuch.
2559. Uniformierter.
2560. Bielecki, Adam, Leutnant, geb. 1882,
2. Pion.-Komp.
1 Teil einer militär. Bescheinigung,
Firmenetikett einer Apotheke, IZettel.
2561. Leutnant.
2562. Oberleutnant.
2563. Lejnweber, Stanislaw, Uniformierter,
geb. 24. 4. 1912.
1 Pers.-Ausweis, Führerschein, Schul¬
ausweis, Notizblock, Taschenkalender,
2564. Wolk, Winzenty, Obltn.
Postkarte, Brief, 3 Abzeichen.
2565. Uniformierter.
2566. Oberleutnant.
1 Offiz.-Ausweis mit Foto, 2 Pfand¬
scheine, 1 auf den Namen: Nelicki,
2. Torawska Leonia, wohnh.: Posen,
ul. Szydlowska 13, 1 Bescheinigung
auf den Namen: Nelicki Leszek, geb. ,
25. 5. 27 in Krakau.
2567. Zachert, Konstantyn, Major.
Postkarte, Namenslisten.
2568. Bajonski, Jan, Sohn des Jozef, Uni¬
formierter.
Postkarte, Impfschein.
2569. Korzeniowskl, Zbigniew, Uniformiert.
Reisepaß, Brief, Notizbuch.
2570. Rogalczyk, Walenty, Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarte.
2571. Leutnant.
2572. Slawinski, Stefan, Ltn.
Beamtenausweis mit Foto, Waffen¬
schein, 1 Brief.
2573. Uniformierter.
2574. Uniformierter.
2575. Oberleutnant.
2576. Ziemski, Jozef, Ltn.
Impfzettel, Postabschnitt, Rosenkranz.
2577. Sokolowski, Zdzislaw, Obltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Pers.-Ausweis,
2 Postkarten, Regt. -Abzeichen.
2578. Hauptmann.
2579. Birnbaum, Mieczyslaw, Uniformierter.
1 Schreiben d. poln. Arbeitsamtes,
1 Orden und Besitzurkunde „Virtuti--
militari'’, 2 Orden, Waffenschein.
2580. Landau, Mojzesz, Uniformierter
1 Visitenkarte, Impfschein, Brief, Zet¬
tel mit Notizen.
2581. Gajewski, Ludwik, Hptm.
Impfschein, Zettel mit Adressen,
1 Medaillon.
2582. Lisiecki, Anatol, Uniformierter.
Postkarte, Telegramm, Impfschein,
Teil eines Personalausweises.
2583. Niewarowicz, Edward, Obltn.
Briefe, Postkarte, Impfschein, Regt.-
Abz., Medaillon,
2584. Uniformierter.
2585. Lewinson, Jozef, Ltn., Arzt, geb.
20. 1. 1903.
Pers. -Ausweis, Res.-Offiz.-Ausweis,
Entlassungskarte, Impfschein.
2586. Tomaszewski, Roman, Ltn., geb. 14. 5.
1901.
Postsparbuch, 2 Briefe, 1 Karte, Vi¬
sitenkarte.
235
2587. Kolczynski, Mieczyslaw, Obltn.
Mitgl. -Karte, Pers.- Ausweis. Impf¬
schein, 1 Brief, Ausweis vom poln.
Roten Kreuz.
2588. Michalski, Adam, Oberstltn., 25. Ula-
nen-Rgt
Offiz. -Ausweis, Sportkarte, 1 Quit¬
tung, Visitenkarte, Monokel.
2589. Major.
2590. Toporowskl, Antoni, Hptm.
Impfschein, Telegramm, Brief, Be¬
scheinigung.
2591. GrzeSkowiak, Maksymilian, Unifor¬
mierter.
Res. -Offiz. -Ausweis, Postkarten, Impf¬
schein, Brief mit Abs.: Gadomska,
Posen, Lukowa 14.
2592. Uniformierter.
2593. Gajewski, Aleksander, Ltn.f geb.
29. 1. 1886.
Res.-Offiz.-Ausweis, Pers.- Aus weis,
2 Wechsel.
2594. Zgoll, Henryk, Ltn., wohnh.: in Kat-
towitz.
Beamtenausweis, Postkarte, Impf¬
schein.
2595. Benesch, Michal, Obltn.
Ausweis d. poln. Roten Kreuzes.
2596. Wysocki, Zygmunt, Uniformierter.
1 Ausweis, Schreiben aus Nachrich-
ten-Rgt., Postkarte, Zettel mit Namen,
Taschenkalender.
2597. Wawrzyniak, Anton Lehrer, Unifor¬
mierter.
Beamtenausweis, 1 Brief, Rosenkranz.
2598. Perz, Kazimierz, Ltn.
Pers. -Ausweis, Besitzurkunde, Impf¬
schein, Postkarte.
2599. Leutnant.
2600. Sawicki, Witold, Uniformierter.
2 Briefe, 3 Postkarten, davon eine
mit Absender: Sawicki Teofil, War¬
schau, Mokotowska 50.
2601. Sowa, Antoni, Obltn.
Offiz.-Ausweis, 2 Postkarten, 2 Ab¬
zeichen.
2602. Suzin, Henryk^Lin.
Res.-Offiz.-Ausweis, Quittung, 1 Brief.
2603. Dziadul, Rronislaw, Ltn.
2 Offiz. -Ausweise,
2604. Rajewski, Franciszek, Ltn., geb. 4 3.
1905.
Offiz.-Ausweis, Pers.-Ausweis, Trau¬
schein, Geburtsurkunde, Kriegs¬
beorderung, Beamtenausweis.
2605. Uniformierter.
2606. Leutnant.
2607. Romanowicz, Michal, Ltn., geb. 1900,
Verw, Sekretär, wohnh.: Otwock,’
Stowakiego 7 ml.
Offiz.-Ausweis, Visitenkarte, Beam¬
tenausweis, Sportkarte, Schreiben d.
Kriegsministeriums.
2608. Uniformierter.
3 Briefe aus Bialystok, Visitenkarten
auf den Namen: Szczepan Cerek-
wicki.
2609. Sokolowski, Stefan, Ltn., geb. 1904.
Stammrollenmeldung, Geburtsurkunde
der Frau, Mitgliedsbuch des Sport¬
klubs, Zettel m. Adr., 1 Brief.
2610. Hernes, Tadeusz, Ltn.
1 amt. Schreiben, 1 Postkarte, 1 Vi¬
sitenkarte.
2611. Uniformierter.
Rechnung auf den Namen: Piotrowski,
Mieczyslaw.
2612. Leutnant.
2613. Ciepielowski, Marceli, Uniformierter.
Postkarten mit Absender: Ciepie-
lowska Alina, Warschau, Marienstadt
6 m 3, 3 Frauenfotos,
2614. Leutnant.
2615. Kulikowskl, Michal, Ltn., Sohn des
Pawel.
Fotos, 1 Verzeichnis über Instrumente
und Arzneien von Kozelsk.
2616. Uniformierter. *
Briefe.
2617. Jankowski, Mieczyslaw, Ltn., geb.
7. 10. 1915 in Piaski.
Res. -Offiz. -Ausweis, Erkennungsmarke
2618. Lazarewitz, Romuald, Uniformierter.
Teil eines Briefes, Medaillon.
2619. Oberleutnant des 5. Rgt.
Impfzettel, 1 Gebetbuch.
2620. Leutnant
2621. Opielinski, Edmund, Hptm., Stabs¬
zahlmeister.
1 Quittung, 1 Brief, Abs.: Opelinska
Jadwiga, Güssen.
2622. Umiastowski, Franciszek, Unifor¬
mierter, wohnh.: Wilna, ul. Beliny
30 m 2.
1 ärztliches Attest, 2 Visitenkarten,
1 Foto.
2623. Uniformierter.
2624. Hrubij, Zbigniew, Ltn.
Offiz.-Ausweis, 2 Briefe, 2 Postkarten,
Impfschein,
236
2625. Uniformierte#.
2626. Leutnant.
Zigarettenetui mit Monogramm:
K. F. und Widmung zum Geburtstag
dem Mitarbeiter, 29.1.29, 1 Abzeichen.
2627. Gcjsowski, K.r Uniformierter.
russ. Postabschnitt über 50, — ? Abs.:
Nowak, Anna.
2628. Seroka, Edmund, Ltn.
Ausweis für Res.-Offiz., Beamtenaus¬
weis, Militärführerschein, 1 Abzei¬
chen, Mobilmachungskarte.
2629. Uniformierter.
2630. Ziecina, Jözef, Uniformierter.
1 Postkarte, Taschenkalender, Brief¬
umschlag mit Abs.: Ziecina Natalia,
Warschau, Golenzinow, ul. Gersona 40
2631. Dormanowski, Bogdan, Uniformierter,
geb. 9. 10. 1908, Skokowko, wohnh.:
Posen, Alte Hetmanska 40/6,
Postkarten, Brief, Postsparbuch.
2632. Fuchlin, Leonard, Uniformierter.
Ausweis 1. Res.-Offiz., 1 Notizbuch,
1 Medaillon.
2633. Filipinski, Kazimierz, Uniformierter.
Impfschein, Ausweis für Res.-Offiz.,
Rosenkranz.
2634. Hauptmann.
2635. Leutnant.
2636. Uniformierter.
versch« Zettel mit Notizen.
2637. Zalewski, Tadeusz, Oblt,
Impfschein, Telegramm, Medaillon
mit Kette, Führerschein.
2638. Olku&niak, Marian, Ltn.
Beamtenausweis.
2639. Rzeszotarski, Antoni, Uniformierter.
3 Briefe.
2640. Wall^g, Franciszek, Ltn.
Visitenkarten, 1 Schreiben des Mi¬
nisteriums, Impfschein, Ausweis für
Res.-Offiz.
2641. Lqcki, Stanislaw, Uniformierter.
2 Postkarten, Impfschein, Taschen¬
kalender.
2642. Leutnant.
2643. Uniformierter.
2644. Nowik, Justin, Uniformierter.
1 Brief.
2645. Filipczynski, Witold.
1 Brief, Postkarte, Impfschein.
2646. Oberleutnant.
2647. Kwapiszewski, Andrzej, Uniformiert.
2 Postkarten, 1 Brief.
2648. Uniformierter.
Impfschein, Teil eines Umschlages,
Zettel mit Namen, Taschenmesser.
2649. Blaszczakiewicz, Wladyslaw, Obltn.,
Apotheker.
Ausweis für Res.-Offiz., 1 militar.
Schreiben, Impfschein 3938, Beschei¬
dung über Luftschutzausbildung.
2650. Oleskewicz, Tadeusz, Uniformierter.
1 Ausweis, Postkarten, Briefe, Rosen¬
kranz, Medaillon.
2651. Garbarski, Ludwlky Ltn.
Impfschein 3001, poliz. Anmeldung,
Postabschnitt, Medaillon.
2652. Kukowski, Tadeusz, Ltn., Chemiker,
geb. 3. 5. 1909 in Radom.
Pers.-Ausweis, Postkarte, Brief, Vi¬
sitenkarten, Zigarettenspitze.
2653. Uniformierter.
2654. Uniformierter.
2655. Lawrynowicz, Seweryn, Uniformier¬
ter, geb. 29. 11. 1910 in Moskau,
wohnh.: in Radomsko, ul. W^wo-
zowa 125.
Ausweis für Res.-Offiz., Pers.-Aus¬
weis, Postsparbuch, Brief, Visitenkar¬
ten, Regt.-Abz., Medaillon.
2656. Uzdowski, Kazimierz, Oblt.
Ausweis f. Res.-Offiz., Pers.-Ausweis,
Beamtenausweis, Kriegsbeorderung.
2657. Leutnant.
2658. Krackt, Edward, Ltn.
Schreiben des Landw.-Ministeriums,
Impfschein, Kriegsbeorderung, Brief.
2659. Grabski, J6zef, Offizier.
Ausweis für Res.-Offiz., Visitenkarte,
Foto.
2660. Stachurski, Henryk, Obltn., Dr< med.
Visitenkarten, Geburtsschein der
Tochter, 1 Brief.
2661. Oberleutnant.
Schülerausweis 8170, Impfschein 54,
Passierschein, Postabschnitt für Maria
Sobszukowa.
2662. Klosowiak, Jan, Franciszek, Ltn., geb.
2.6.09 in Warschau, Dipl. Landwirt.
Pers.-Ausweis, Impfschein 2866, Be¬
scheinigung, Medaillon mit Kette.
2664. Baraöski, Tadeusz, Uniformierter,
wohnh.: in Danzig, ul. Chanows-
kiego 12.
Führerschein, Res.-Offiz.-Ausweis,
Telegramm, Briefe, 1 Karte.
2665. Oberleutnant.
1 Karte, Zettel.
237
2666. Zalewski, Tadeusz, Uniformierter.
Karten m, Abs.: Zalewska, Maria,
Warschau, Sennicka 9 ml.
2667. Uniformierter.
2668. Lutoborski, Adam, Obltn.
Mitgliedskarte des Automobilklubs,
Postkarten, 2 Regt.-Abz., Fotos.
2669. Uniformierter.
2670. Zuckowski, Ludwig, Leutnant,
Res. -Offiz. -A.usweis.
2671. Miroslawski, Maciei, Verwaltungs¬
offiz., geb. 8. 7. 02 in Wadowice, Allee
Wolnocsi.
Erk. -Marke, Postsparbuch, Res.-Offiz.-
Ausweis, Notizbuch, Geburtsurkunde.
2672. Polak, Franciszek, Oberleutnant.
Impfschein 2648, Postkarte, Brief.
2673. Miszczak, Stanislaw, Ltn.
Ausweis als Finanzbeamter.Res, -Offiz.-
Ausweis, Visitenkarte, Postkarte,
Brief.
2674. Zelinski, Antoni, Ltn.
Impfschein, Marschbefehl.
2675. Lepkowski, Stefan, Obltn.
Abschlußzeugnis der Fähnrichsschule,
Impfschein, 1 Rezept.
2676. Marcak, Stanislaw, Oberleutnant.
Briefe, Impfzettel.
2677. Pieklo, Mieczyslaw, Oberltn.
Impfzettel 3389, Regt.-Abz., 1 Brief.
2678. Krzaezkowski, Marian, Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarten.
2679. Dadobnik, (?) Jözef, Uniformierter,
Geometer, geb. 8. 2. 02, in Lubnica,
wohnh.: in Posen, g. Wilda28m7,
Postsparbuch, Waffenschein.
2680. Przewoüniak, Ferdinand, Antoni, geb.
30. 4. 10 in Krakau, Uniformierter.
Res. -Offiz. -Ausweis, Impfschein 3456
2681. Uniformierter.
2682. Kronz, Rudolf, Ltn.
Offiz. -Ausweis, Postkarten.
2683. Stawarz, Stanislaw, Major.
Offiz. -Ausweis, Besitzurkunde des Or¬
dens „Virtuit-mUifcari’ , Impfschein 989
2684. Podobinski, Edward, Oberltn,, Ing.
Beamtenausweis, Führerschein, 2Rech-
nungen, Visitenkarte.
2685. Nowicki, Waclaw, Ltn.
Ausmusterungsschein, 1 Brief, 1 Ab¬
zeichen.
2686. Uniformierter.
2687. Uniformierter.
2688. Uniformierter.
2689. Edelmann, Beinard, Oberltn., Dr. med.
Reisepaß.
2690. Pelka, Antoni, Uniformierter.
Offizi ersausweis.
2691. Lociszewski, Lucjan, Uniformierter.
4 Postkarten, 1 Brief.
2692. Zivilist.
2693. Uniformierter.
2694. Szymenczyk, Lazarz, Ltn., Apotheker.
Erk. -Marke, Kriegsbeorderung, Pers.-
Ausweis, Impfzettel.
2695. Swlrski, Franciszek, Uniformierter.
Impfschein 3353, 1 Brief.
2696. Uniformierter.
Registrierausweis, Medaillon mit
Kette, Notizbuch.
2697. Szydlowski, Jerzy, Uniformierter.
Hinterlegungsschein, Monokel.
2698. Major.
2699. Oberleutnant.
2700. Winograd, Henryk, Uniformierter,
geb. 1906. Erkennungsmarke.
2701. Uniformierter.
2702. Zivilist.
Postkarten.
2703. Liebiedz, Stanislaw, Uniformierter.
Briefe, Postkarten, Anmeldezettel,
Foto, Visitenkarten (aus Holz).
2704. Domaradzki, Antoni, Leon, Hptm.
2 Visitenkarten, 1 Postkarte, Medail¬
lon m. Kette.
2705. Cybulski, Aleksander, Antoni, Ober¬
stabsarzt.
Off.-Ausweis, Postkarte, Kneifer¬
gestell.
2706. Wiszogrod, Stanislaw, Obltn.
Postkarten, Füllhalter, Zettel m. Adr,
2707. Zivilist.
2708. Olszynski . ?, Ltn., geb. 1902.
Erkennungsmarke, Medaillon, Kriegs¬
beorderung.
2709. Daniekiewicz, Edward, Hptm.
Postsparbuch, Abzeichen, Mono¬
gramm D. E.
2710. Grodzinskl, Henryk, Grzegorz, Hptm.
Res.-Offz. Ausweis, Postkarten.
2711. Aue, Antoni, Uniformierter, geb.
8. 3. 07.
Diplom als Jurist, Geburtsschein,
Staatsangehörigkeits - Bescheinigung,
Sportausweis, Monogramm M. A.
2712. Szelczyk, Konstantyn, Uniformierter.
1 Postkarte, Teil eines Briefes.
238
2713. Fezazonko, Szymon, Uniformierter.
2714. Uniformierter.
Hinterlegungsschein.
2715. Jeszka, Tadeusz, Hptm.
Impfschein, Visitenkarten, Rosen¬
kranz.
2716. Rosenbaum, Ludwik, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, 2 Postkarten.
2717. Oberleutnant.
2718. Zivilist.
2719. Oberstleutnant.
2720. Osnos, Salmon, Jakub, Ltn., Arzt.
Res. - Offz. - Ausweis, Postsparbuch,
Waffenschein.
2721. Lapczynskl, Gracjan, Waclaw, Ritt¬
meister.
Briefe, Impfzettel 586, Visitenkarte.
2722. Rachel, Franciszek, Hptm.
Briefe, Visitenkarten.
2723. Bolechowski, Jan, Hptm.
Offz.-Ausweis, Visitenkarten, 1 Brief.
2724. Morgonski, Edmund, Hptm., Arzt.
Zulassungsschein K. F. Z., Teil eines
Pers. -Ausweises, Impfschein, Karika¬
turzeichnung.
2725. Gradziuk, Aleksander, Uniformierter.
1 Postkarte.
2726. SzerszeÄ, Jerzy, Ltn.
Mobilmachungskarte, Res.-Offz.-Aus¬
weis, Foto, Gestellungsbefehl, Ersatz-
Reisepaß.
2727. Hauptmann.
2728. Plewniak, Wojciech, Hptm., Arzt.
Postsparbuch, Pers.-Ausweis, 3 milit.
Schreiben.
2729. Jaskolewicz, Antoni, Uniformierter,
1903.
Ereknnungsmarke, Beamienausweis.
2730. Wojcik, Jözef, Major.
Offz.-Ausweis, Postkarten.
2731. Uniformeirter.
2732. Platek, . Franciszek, Hptm-, geb. 2. 11.
1892, wohnh.: Grodno, ul. Orzeszko-
wej 34 m 10.
Offz.-Ausweis, Verleihungsurkunde,
Bescheinigung, Postsparbuch.
2733. Kolesinski, Pawel, Uniformierter, geb.
28. 1. 1902 in Bialystok.
Personalausweis, 2 Briefe.
2734. Leutnant.
2735. Zensielewicz, S., Uniformierter.
Teil einer Postkarte.
2736. Uniformierter.
2737. Hauptmann.
2738. Uniformierter.
2739. Uniformierter.
2740. Uniformierter.
2741. Uniformierter.
2742. Uniformierter.
2743. Czameckf, Feliks, Offz.
Res.-Offz.-Ausweis.
2744. Uniformierter.
2745. Majewski, Konstantyn, Uniformierter,
geb. 10. 7. 1910, wohnh.: Warschau,
Sienna 69. —
Postsparbuch.
2746. Cwalina, Edward, Uniformierter.
Erkennungsmarke.
2747. Kuczynski, Stefan, Obltn.
Urlaubsakrte v. März 39, 77.Inf.-Regt.,
1 Zettel mit Adressen: Danula Koc-
zyski, Warschau, ul. Krucza 8.
Zettel mit versch. Adressen, 1 Me-
2748. Kluza, Bronislaw, Uniformierter,
daillon m. Kette.
Beamtenausweis, Impfschein 1410, 2
Briefe, Postkarte.
2749. Piotrowitsch, Michal, Obltn.
Pers.-Ausweis, Ausweis f. Res.-Offz.,
Führerschein, Verleihungsurkunde.
2750. Uniformierter.
2 versch. Visietnkarten: Zeman Ru¬
dolf, Adam Wlasieslaw, Dr., 1 Zettel
mit Adr.: Klimec Lukvicz, Krakau,
ul. Bosaka 39, Füllhalter, Impfzettel.
2751. Bienkowski, Adam, Uniformierter.
2 Postkarten.
2752. Walczak, Floryan, Uniformierter.
Ausweis f. Res.-Offz.
2753. Bieniava-Gabryszewski, Aleksander,
Obltn.
1 Offz.-Ausweis.
2754. Uniformierter.
2755. Wydra, Roman, Kazimierz, Offz.
Ausweis f. Res. -Offiziere, Füllhalter.
2756. Steckiewicz, Jozef.
Beamfenausweis, 2 Postsparbücher,
1 Brief, Foto.
2757. Uniformierter.
2758. Uniformierter.
2759. Nowack, Jozef, Ltn.
Ausweis f. Res.-Offz., Briefe und Kar¬
ten, Notizblock.
2760. Wroczynski, Witold, Ltn., geb. 10. 5.
1896.
Mobilmachungskarte, Pers.-Ausweis,
1 Brief mit Datum Kozielsk 3. 4. 40,
1 Rgt.-Abz., Telegramm.
239
2761. Bryk, Stanislaw, Hptm.r geb. 8. 5. 88,
wohnhd Thorn.
Teile eines Offz.-Ausweises, Postspar¬
buch.
2762. Reinharz, Adolf, Ltn.
Ausweiskarte, 1 Schreiben d. Stadt¬
kommandanten von Warschau, 2 Post¬
karten.
2763. Uniformierter.
Offz.-Ausweis, Beamtenausweis, 1
Brief, 1 halbes Foto, Impfzettel.
2764. Wierzejski, Stanislaw, Obltn.
1 Ausweis.
2765. Uniformierter.
2766. Pietraczkiewicz, Rieh., Uniformierter.
Postkarten, Impfschein, Foto, Medail¬
lon.
2767. Hofmann, Ferdinand, Obltn.
Ausweis f. Res.-Offz., 1 Brief, 4 Kar¬
ten, Stulpenknöpfe.
2768. Uniformierter.
1 Zigarettenetui m. Monogramm S. P.,
1 kleiner Block mit Notizen, 1 Me¬
daillon.
2769. Uniformierter.
2770. Szumlata, Witold, Ltn., geb. 4. 2. 07,
Verwaltungssekretär in Lusk.
Ausweis f. Res.-Offz., Beamtenausweis.
2771. Czornik, Jan, Uniformierter.
Beamtenausweis.
2772. Trojanowski, Sylwester, Hptm.
Postkarten u. Briefe, 1 Orden Virtuti-
militari.
2773. Uniformierter.
2774. Szurlej, Henryk, Obltn.
Marschbefehl, Teil eines Ausweises,
Brief, Postsparbuch.
2775. Leutnant.
Impfzettel, 1 Zettel.
2776. Zakrzewski, Wladyslaw, Hptm.
Offz.-Ausweis, Pers. -Ausweis, Briefe
u. Karten.
2777. Jabionski, Wladyslaw, Hptm.
1 Offz.-Ausweis, 1 Postkarte.
2778. Zatonski, Stanislaw, Uniformierter.
Impfzettel 427, Teile eines Briefum¬
schlages, mit Aha*: Zatonski Sygmunt,
Wollonin bei Warschau.
2779. Lewoniecz, (?) Stanislaw, Obltn,
1 Rechnung, 1 Steuerbescheid, Schrei¬
ben d. Steueramtes, 1 Brief.
2780. Sauczek, Henryk, Florian, Ltn.
Pers.-Ausweis, Ausweis f. Res.-Offz.,
Briefe u. Karten.
2781. Zivilist.
2782. Leutnant.
2783. Pininski, Stanislaw, Uniformierter.
Pers.-Ausweis, Beamtenausweis, Brief,
Impfschein, Rosenkranz.
2784. Zivilist.
2 Briefe aus einem deutschen Gefan¬
genenlager mit Adressenangabe: Ger¬
mania, Fr. Kozl, Nr. 175t Stalag II c
IX/19.
2785. Haußtmann.
Zettel mit Adressen.
2786. Oberleutnant.
2787. Niemiec, Michal, Obltn.
1 Brief.
2788. G<|skar Aleksander, Zivilist.
Visitenkarte, Kuvert, 1 Foto.
2789. Hauptmann.
2790. Leutnant.
Monogramm S. H., Kreuz mit Kette.
2791. Lindenszat, Juljan, Hptm., Arzt.
Offz. - Ausweis, Res. - Offz. - Ausweis,
Führerschein.
2792. Oberleutnant.
2793. Wi^kowski, Wladislaw, Obltn. der
Luftwaffe.
Offz.-Ausweis, Mitgl.-Karte f. Res.-
Offz., Trauschein, Visitenkarten, Impf¬
schein.
2794. Markowski, Antoni, Uniformierter.
Erkennungsmarke, Personalausweis,
geb. 9. 8. 08 in Warschau, Schul¬
legitimation.
2795. Znaidowski, Waclaw, Uniformierter.
Geschäftsschreiben.
2796. Toczynski, Tadeusz, Uniformierter.
Postkarte.
2797. £yczynski, Henryk, Ltn., Professor.
Beamtenausweis, 2 milit. Schreiben,
Passierschein, Postkarte.
2798. Pilch, Kazimierz, Major, Arzt.
Besitzurkunde eines Abzeichens, Mo¬
bilmachungskarte, Brief von einem
Hauptmann.
2799. Cüriilo, Tadeusz, Uniformierter.
Impfschein 997, Notizbuch, Postkarte.
2800. Maciejewski, Julian, Mieczyslaw, geb.
1908.
Erkennungsmarke, Waffenschein, Mo¬
bilmachungskarte.
2801. Maciszewski, Stanislaw, Uniformier¬
ter, Professor.
1 Passierschein, 1 Postsparbuch,
1 Füllhalter.
2802. Uniformierter.
240
2803. Leutnant.
2 Visitenkarten auf den Namen: Ko¬
walski, Kazimierz, Apotheker, 2 Vi¬
sitenkarten auf den Namen: Ringel,
Dr, Dr. Pawel, Advokat.
2804. Sywik, Franciszek, Uniformierter.
1 Brief, 1 blasses Foto, Rosenkranz.
2805. Tuleja, Tadeusz, Uniformierter, geb.
21. 11. 10.
Beamtenausweis, Waffenschein, Post¬
sparbuch, Trauschein, Visitenkarte.
2806. Uniformierter.
2807. Misko, Tadeusz, Uniformierter.
Postkarten, 1 Brief.
2808. Haczynski, Waclaw, Hptm.
Ausweis für Orden „Virtuti-militari“,
und den Orden, Foto, Impfzettel 2127,
Medaillon mit Kette.
2809. Wolkenberg, Karol, Hptm.
Offiz.-Ausweis, Postkarte, Zeitung v.
6. 4. 40 Kiew.
2810. Mrozik, Alisi, Offiz., geb. 13. 1. 1896.
Tuholta, wohnh.: Gdingen S. W.
Janska 54/9.
Postsparbuch, 1 Brief und Postkarten,
Impfschein, Offiz.-Ausweis.
2811. Kozierowski, Antoni, Uniformierter,
wohnh.: Warschau, Wspolna 8.
Waffenschein, Postkarte, Metall¬
spiegel.
2812. Uniformierter.
2813. Trzepalka, Maksymilian, Offiz., geb.
26. 9. 05.
Res.-Offiz.- Ausweis, Postsparbuch,
Notizbuch.
2814. Uniformierter.
2815. Oberleutnant.
1 Monogramm K. K.
2816. Zabtocki, Eugeniusz, Ltn., Elektro¬
ingenieur, geb. 1904.
Res.-Offiz.-Ausweis, 3 Personalaus¬
weise, 2 Fotos, Visitenkarten.
2817. Wieliczko, Jerzy, Obltn.
1 Ausweis, 2 Visitenkarten.
2818. Ratajczak, Wladyslaw, Waclaw, Uni¬
formierter.
3 Anmeldungen.
2819. Szczolka, Andrzej, Uniformierter.
Personalausweis.
2820. Kawecki, Theodor, Direktor, Unifor¬
mierter.
Ausweis.
2821. Przeworski, Mieczyslaw, Ltn.
Ausweis für Beamte, Res. -Offiz. -Aus¬
weis, Impfschein 1521, 1 kleines No¬
tizbuch.
2822. Leutnant.
2823. Uniformierter.
2824. Leutnant.
2825. Leutnant.
2826. Hauptmann.
2 deutsche Briefe mit Anrede: „Lieber
Marian“ . . . Gruß Deine Maria u.
Kinder, NamenSTTste aus Kozelsk,
2 Bleizeichnungen, Monogramm, Me¬
daillon.
2827. Uniformierter.
2828. Nowak, Norbert, Karol, Ltn.
Mobilmachungskarte, Beamtenaus¬
weis, 2 Dienstschreiben, Offiz.-Res.-
Ausweis, Postkarte, Impfschein 2757.
2829. Groniecki, Ludwik, Uniformierter.
1 Visitenkarte Dr. jur.t Warschau, Mo-
kotowska 44, 1 Brief.
2830. SkarzyÄski, Wojciech, Ambrosi, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Geburtsurkunde,
Führer- und Waffenschein, 3 Post¬
karten, Foto, Dienstschreiben,
2331. Uniformierter.
2832. Cholkowski, Jozef, Ltn., geb. 14. 3. 04
in Drgialynju.
Schulzeugnis, 1 Brief, Verdienstkreuz,
Medaillon mit Kette.
2833. Pietrikowski, Stanislaw, Hptm.
1 Ausweis, 1 Brief mit Abs.: Pietriko-
wiak-Ostro, Impfschein 448, Rosen¬
kranz.
2834. Uniformierter.
Brief eines Kindes an seinen Gro߬
vater. Taschenkalender.
2835. Uniformierter.
2836. Szletynski, Stefan, Obltn.
1 Beamtenausweis, Monatskarte,
Dienstausweis, 1 Brief.
2837- Raczkowski, Janusz, Uniformierter.
Offiz.-Ausweis, 3 Briefe, 1 Karte mit
seiner Adr., 2 Medaillons, 1 Regt.-
Abzeichen.
2838. Uniformierter.
1 Briefumschlag.
2839. Purdczak, Kazimierz, Ltn.
Ausweis für Res. -Offiz., 1 Postkarte,
Impfschein 801.
2840. Kozlowski, Theodor, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfschein, 3 Briefe.
2841. Leutnant.
Der Mord von Katyn Bg. 16
241
2842. Feinberg, Nikodem, Stefan, Ltn.f geb.
1899.
Mobilmachungskarte, Visitenkarte,
Personalausweis, Ausweis für Res.-
Offiz.
2343. Uniformierter.
2844. Chutlewski, Antoni, Uniformierter.
2 Kassenzettel, 1 Quittung vom Offiz.-
Verband, 1 Postabschnitt, 2 Medail¬
lons.
2845. Forys, Andrzej, Uniformierter.
1 Adresse: Forys Stanislaw, Krakau,
ul. Bracka 13, 3 Postkarten, 1 Medail¬
lon.
2846. Chodan, Tadeusz, Stanislaw, Ltn., geb.
19. 9. 14 in Grybow.
1 Ausweis von der Offiz.-Schule, Per¬
sonal-Ausweis, Schützenausweis,
Kette, Brief.
2847. Zaj^c, Stanislaw, Uniformierter.
1 Brief, Rosenkranz, Medaillon mit
Kette.
2848. Reger, Boleslaus, Ltn.
Impfschein 3295, Medaillon.
2849. Kobos, Hugeniusz, Henryk, Ltn,, Arzt.
Schulzeugnis, Aerztl. Diplom, Trau¬
schein, Kriegsbeorderung, Brief, Foto,
Regt. -Abzeichen.
2850. Juskiewicz, Wladyslaw, Obltn.
Schreiben vom Kriegsministerium,
Reisepaß.
2851. Uniformierter.
2852. Haschek, Franciczek, Ltn.
Marschbefehl, Impfzettel.
2853. Piskadfo, Wiktor, Uniformierter.
Visitenkarten, Kriegsbeorderung,
Postkarte, Brief.
2854. Rodenko, Nikolei, Ltn.
Grenzbeamter, Visitenkarte, Ge¬
schäftsschreiben, Medaillon mit Kette,
Ausweis, Impfschein 2726.
2855. Odbierzychleb, Josef, Ltn.
Diplom der Handelsakademie, Schrei¬
ben der Staatsbank, 1 Urkunde der
Baptistengemeu^de.
2856. Uniformierter.
Impfschein, beschr. Zettel.
2857. Jakowicz, ?, Uniformierter.
Mitgliedskarte.
2858. Handy, Jan, Bernard, Ltn.
Res.-Offiz. -Ausweis, 1 Notizbuch.
2859. Solanko, Wladyslaw, Uniformierter.
Impfschein 1564.
2860. Gorka, Antoni, Uniformierter.
Beamtenausweis, Führerschein, Impf¬
schein 1162, Notizbuch.
2861. Kurkiewicz, Mieczyslaw, Zivilist, Ing.
Mitgliedskarte, Postkarten, 1 Brief¬
umschlag.
2862. Bqczkowski, Witold, Ltn.
Briefumschlag, Regt-Abz., Rosen¬
kranz, Erinnerungsmedaille der 25.
Wiederkehr des Tages der Schlacht
70/71, Zettel mit Adressen.
2863. Leutnant.
2864. Rosengart, Alexander, Obltn., Arzt,
geb. 3. 1. 1889.
Res. -Offiz. -Ausweis, Mobilmachungs-
kaite, Orden, Visitenkarte, 1 Brief.
2865. Mussei, Paul, Uniformierter.
Pers. -Ausweis, Postkarten, 1 Foto,
2 Medaillen.
2866. Rynkowski, Ludwik, Obltn.
Offiz.-Ausweis, Wassersportausweis,
Medaillon.
2867. Uniformierter.
1 Brief v. Siedlce 27. 12. 39.
2868. Uniformierter.
2869. Witkowski, Marian, Uniformierter.
Postkarten, 1 Umschlag.
2870. Krochmalski, Jan, Uniformiert, wohnh.
Litzmannstadt, Allee uni 18 m 32.
Notizbuch, Medaillon.
2871. Bentle, Jan, Obltn.
1 Postkarte, 1 Brief.
2872. Uniformierter.
2873. Glinicki, Stanislaw, Ltn.
Res. -Offiz.-Ausweis.
2874. Hauptmann.
2875. Cieply, Jozef, Ltn.
Res.-Offiz.- und Pers.-Ausweis, Brief.
2876. Budmer, Wladyslaw, Ltn., geb. 1912.
1 Res.-Offiz. -Ausweis.
2877. Filipowicz, Stanislaw, Obltn., Dr. med.
1 Pers.-Ausweis, 1 Dauerfahrkarte
1. Klasse mit Foto, Beamtenausweis,
Trauschein, Dr. -Diplom, Briefe, Post¬
karte, Foto, Medaillon, Geburtsschein
der Kinder.
2878. Uniformierter.
2879. Janson, Edward, Ltn., Ing., geb. 1907.
Erkennungsmarke, Führer- und Impf¬
schein, Post- und Visitenkarten.
2880. Jaszcz, Marion, Zemon, Uniformier¬
ter, geb. 1907.
1 Registrierauszug, Postkarten, Brief.
2881. Uniformierter.
242
2882. Uniformierter.
2883. Przybyszewski, Makary.
Kriegsbeorderung, Impfschein, Schul¬
zeugnis, Brie£.
2384. Dudinski, Wladyslaw, Ltn.
Ausweis poln. Bank, Impfschein, 2
Postkarten, Taschenkalender, Me¬
daillon.
2885. Lipowski, Edward, Ltn., Beamter, geb.
10. 10.05 in Warschau, wohnh.: War¬
schau, Al. Wojska Polskiego 29/55.
Beamtenausweis, Postsparbuch, 1 Brief
geschrieben am 3. 4. 40 in Kozielsk.
2886. Pusch, Sergiusz, Uniformierter.
1 Brief, 1 Postkarte, Impfschein.
2887. Kasprzak, Franciszek, Uniformierter.
1 Bescheinigung, Impfzettel, Beamten¬
ausweis.
2888. Zegleski, Wladyslaw, Ing., Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Führer-, Waffen¬
schein, Passierschein, Briefe, Kinder¬
foto, Medaillon in Gold, selbst¬
geschnitzter Rosenkranz.
2889. Leutnant,
2890. Uniformierter.
1 russ. Telegramm.
2891. Przychodzki, Marian, Uniformierter,
Lehrer.
Beamtenausweis, Briefe.
2892. Chilinski, ? Obltn.
Impfschein.
2893. Uniformierter.
2894. Polok, Pawel. Uniformierter.
1 Impfschein.
2895. Uniformierter.
1 Pfandschein v. 26. 5. 1939, Pfand¬
leihe Lodz, ul. Zachodnia 31, lautend
auf 1 gold. Armband, 17 Gramm Gold,
III. Sorte, Nr. des Pfandscheines
364 570, Offiz.-Ausweis (unleserlich),
1 Brief, 2 Regt.-Abz.
2896. Koblylinski, Jözef, Ing., Ltn., geb.
22. 3. 07.
Res.-Offiz.-Ausweis, Pers.-Ausweis,
Waffenschein, Visitenkarten, Marsch¬
befehl, Medaillon.
2897. Sikorski, Tadeusz, Obltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Beamtenausweis,
1 Armbanduhr.
2898. Barwicz, Kazimierz, Uniformierter.
Briefe, Postquittungen, Fotos, 1 Me¬
daillon.
2899. Pilat, Franciszek, Ltn.
Postkarte, 1 Brief m. Abs.: Pilat, Ja-
nina, Grodyslawice, Gemeinde Racha-
nie, Kreis Tomaszow, Lubelski.
2900. Bubik, Witold, Uniformierter, geb.
12.7. 1908 in Zebrzydowice.
1 Personalausweis, 1 Heiratsurkunde.
2901. Budkiewicz, Ignacy, Hptm.
Staatsangehörigkeitsurkunde, Liqui¬
dierungsbefehl, Regt.-Abzeichen.
2902. Uniformierter.
2903. Owczynski Bronislaw, Uniformierter,
geb. 11. 3. 1908.
Postsparbuch.
2904. Jakubowski, Bronislaw, Hptm.
1 ärztl. Attest v. fJnegslazarett, Impf¬
schein, Foto, Regt.-Abz., Medaillon m.
Kette, Gebetbuch.
2905- Zalqc, Stanislaw, Uniformierter, geb.
3. 5. 1898.
Postsparbuch, Postkarte, 1 Erief.
2906. Jagietto, Henryk, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfschein, Visiten¬
karten, Taschenkalender.
2907. Jachmaii, Feliks, Uniformierter.
Postkarten, Visitenkarten, Impfschein,
Regt.-Abz.
2908. Uniformierter.
2909. Klose, Bernard, Uniformierter.
Pers.-Ausweis, Waffenschein, Visiten¬
karten, Besitzurkunde, 1 Ausweis.
2910. Pospieszalowski, Wiktor, Ltn.
Erk. -Marke, 1 milit. Führerschein, 1
Passierschein, Res. - Offz. - Ausweis,
Schulausweis, Bescheinigung, Post¬
karten, Fotos.
2911. Leutnant.
2912. Graduszewski, Eugeniusz, Unifor¬
mierter.
Postkarten, Briefe, Impfschein, Post¬
abschnitt, Foto.
2913. Leutnant.
2914. Romanowski, Boleslaw, Zivilist.
Impfschein, ärztl. Bescheinigungen.
2915. Pasieka, Adam, Ltn., geb. 28. 10. 1905.
Erkennungsmarke.
2916. Nowik, Stefan, Offz.
Pers.-Ausweis, Res. - Offz. - Ausweis,
Kriegsbeorderung, Impfschein 4259,
1 Brief.
2917. Uniformierter.
2918. Drucki, Daniel, Obltn.
1 Brief, 1 Karton, ärztl. Attest.
2919. Czubernard, Jan, Obltn.
Impfschein, Medaillon mit Kette, No¬
tizbuch.
2920. Romanowski, Maksymilian Boguslaw,
Offz.
Res. -Offz.-Ausweis.
Der Mord von Kotyn Bg. 16*
243
2921 . Oberleutnant.
2922. Piotrowski, Zygmund, Uniformierter.
1 russ. Bittschreiben mit Namen: Pio¬
trowski Sergiusz, Zettel mit Notizen.
2923. Tenczynski, Waclaw, Obltn.
Kriegsbeorderung, Ausweis f. Res.-
Offz., Brief, Postkarte.
2924. Dqbrowski, Zbigniew, Uniformierter,
1 Postkarte.
2925. Uniformierter.
2926-Rumich, Jan, Uniformierter.
Beamtenausweis, Besitzurkunde, Rgt-
Abz.f Notizen.
2927. Manulak, Bogadan, Offz.
Ausw. f. Res.-Offz., Beamtenausweis,
Impfschein, 1 Medaillon.
2928. Groszynski, Stanislaw, Obltn.
Beamtenausweis, Pers. -Ausweis, Füh¬
rerschein, Waffenschein, Visitenkarte.
2929. Ospec, Ostrowski, Ferdynand, Uni¬
formierter.
Passierschein, Zivilausweis vom milit.
geogrph. Institut, 1 Postabschnitt.
2930. Smigielski, Zygmunt, Ltn.
Res.-Offz. -Ausweis, Brief, Kriegs¬
beorderung.
2931. Pekucz, Teofil, Obltn.
Briefe, 1 Postkarte.
2932. Sinkiewicz, Uniformierter.
1 Postkarte v. Kozielsk nach Grodno,
1 Postkarte nach Kozielsk, Impfzettel,
Briefe.
2933. Janczakowski, Wladyslaw, Ltn.
1 Brief, 1 Postkarte.
2934. Rutke, Jan, Offz.
Beamtenausweis, Teil eines Res.-Offz.-
Ausweises, 1 Schreiben des Tabak¬
monopols, Visitenkarten, Gestellungs¬
befehl.
2935. Rek, Jan, Uniformierter der Luftwaffe.
Postkarten, Brief, Telegramm, Brief
aus Göteburg.
2936. Uniformierter.
1 Brief, Fotos,
2937. Szwantner, Jozef, Uniformierter.
1 Brief, 1 Postkarte.
2938. Orynski, Eugeniusz, Offz.
Ausweis f, Offiziere, Briefe,
2939. Leutnant.
2940. Leutnant.
2941. Szmurlo, Witold, Uniformierter.
Postkarten, Impfzettel,
2942. Szalkiewicz, Konrad, Uniformierter,
Impfzettel.
2943. Chodkowskl, Stanislaw, Offz.
Ausweis f. Res.-Offz., Eeamtenaus-
weis, Brief.
2944. Zivilist.
2945. Przetak, Mieczyslaw, Ltn.
Passierschein, Impfschein, Beistift¬
karikatur.
2946. Babula, Jerzy, Uniformierter.
Pers. -Ausweis, Impfschein, Medaillon.
2947. Sztekler, Henryk, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Führerschein, Vi¬
sitenkarten, Notizbuch.
2948. Wolkowiak, Jozef, Offz.
Res. - Offz. - Ausweis, Besitzurkunde,
Sportkarte.
2949. Hawranko, Konrad, Walerian, Ltn.
1 Militärdienstzeitbescheinigung, Ber¬
lin-Spandau, den 31. 1. 35, 1 Staats¬
angehörigkeitsurkunde.
2950. Kqcki, Henryk, Offz.
Res.-Offz.-Ausweis, Ausweis d. Land¬
wirtschaftsbank.
2951. Leutnant.
Postquittung.
2952. Rodz, Cezary, Architekt. Ltn.
1 Diplom, Visitenkarten, Passier¬
schein.
2953. Uniformierter.
1 Postkarte, Impfschein, Rosenkranz.
2954. Jankiewicz, Ltn.
Marschbefehl, Bescheinigung.
2955. Uniformierter.
Impfschein.
2956. Uniformierter.
2957. Pawlowski, Edmund, Offz.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfschein, Me¬
daillon.
2958. Stojaczyk, Bronislaw, Hptm.
2 Pers.-Ausweise, 1 Zigarettenetui m.
Monogramm B-. S.
2959. Lindner, Jan, Uniformierter.
1 Brief an: Lindner Waclaw, Skar-
ziysko, ul. Brzowa 1, 1 Postkarte, Me¬
daillon, Notizbuch.
2960. Leutnant.
2961. Heuricb, Jan Feliks, Ltn. geb. 19. 7.
1909.
Res. - Offz. - Ausweis, Pers.- Aus weis,
Führerschein, Trauschein, 2 Briefe.
2962. Psuja, Boleslaw, Offz.
Res.-Offz.-Ausweis, Postkarten, Brief,
Medaillon, versch. Post in deutscher
Sprache.
244
2963. fcuczak, Stefan, Ing., Ltn.
2 Postsparbücher, Waffenschein, Impf¬
schein, Visitenkarten.
2964. Zalewski, Czeslaw, Uniformierter.
1 Postkarte mit Abs.: Int, Rotes Kreuz,
Brief, Impfschein, Notizbuch.
2965. Uniformierter.
2966. Zivilist.
Trauring mit Buchstaben Mariysia
1937, Medaillon.
2967. Kofluk, Jan, Obltn., geb. 25. 5. 1885.
Pers.-Ausweis, Mobilmachungskarte,
Impfschein, Visitenkarten.
2968. Uniformierter.
2969. Perenz Kazimierz, Uniformierter.
Impfschein, Postkarten, Foto.
2970. Uniformierter.
2971. Czysewski, Jerzy, Ltn.
Impfschein, amtl. Schreiben, Visiten¬
karten, Notizblock, 1 zweiter Impf¬
zettel auf den Namen: Bielicz Wlad-
zimier.
2972. Bi^dski, Boleslaw, Uniformierter.
Marschbefehl, Zettel m. seinem Namen.
2973. Paluch, Jözef, Obltn. d. Flieger.
Postkarte, Brief, Visitenkarte, 1 Rgt.-
Abz.
2974. Uniformierter.
2975. Chocilowski, Wladyslaw, Offz.
Res.-Offz.-Ausweis.
2976. Malaczynski, Kazimierz, Obltn.
Offz.-Ausweis, Waffenschein, 2 Post¬
karten, Besitzurkunde.
2977. Uniformierter.
1 Postabschnitt mit Abs.: Kalina Ga-
jewska, Swienciany-Nowa 9.
2978. Brzawa, Kazimierz, Uniformierter.
1 Zettel, 1 geschnitzter Deckel.
2979. Hauptmann.
Zettel mit Namen.
2980. Czajka, Stefan, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Waffenschein, Medaillon mit Kette.
2981. Szczepaniuk, Roman, Obltn. der Luft¬
waffe.
Militärführerschein, Impfzettel, Post¬
karten, Rgt.-Abzeichen, Medaillon.
2982. Dzierzanowski, Ludwyk, Ing. Unifor¬
mierter.
Dienstausweis.
2983. Wyszomirski, Zygmunt, Ltn.
Erkennungsmarke.
2984. Bialogrodzski, Kazimierz, Obltn.
Offz.-Ausweis, Postkarte, Impfzettel.
2985. Nadzenski, Michal, Hptm.
Offz.-Ausweis, Evakuierungsbefehl, 3
Postkarten, 1 Brief, 1 Plakette.
2986. Zworowskl, Wladyslaw, Obltn., geb.
1. 4. 06 in Posen.
Personalausweis, Führerschein, Brille.
2987. Raszke, Marian, Uniformierter.
Besitzurkunde d. Ordens „unbesiegte
Kämpfer", Ausweis d. Advokatenbun¬
des, 1 Postpaket: Abs,: Elzbieta
Raszke, Warschau, Wspolna 20
2988. Uniformierter. ^
2989. Furmanski, Roman, Uniformierter,
geb. 1900.
Erkennungsmarke, Fahrkarte.
2990. Staniewicz, Jan, Ltn., Ing.
Beamtenausweis, Res.-Offz.-Ausweis,
Waffenschein, Führerschein, Jagd¬
karte, Ausweis, Medaillon.
2991. Uniformierter.
2992. Mantel, Stanislaw, Obltn.
2 Postkarten, Impfschein.
2993. Janusz, Jan, Obltn., geb. 23, 1. 1894
in Czechowice, wohnh.: Kattowic-
Kamienna.
Postsparbuch.
2994. Jakubiec, Adam, Uniformierter.
Briefe, Fotos, Medaillon.
2995. Andrzejewski, Stanislaw, Uniformier¬
ter, geb. 1909.
Erkennungsmarke.
2996. Budin, Jözef, Ltn., geb. 1904.
Erkennungsmarke, Waffenschein,
Impfschein.
2997. Lepiarski, Marian, Obltn.
Beamtenausweis, Impfschein.
2998. Grodzki, Edmund, Dr., geb. 6. 10. 1892.
Personalausweis.
2999. Finkelkraut, Jerzy, Szydor, Ltn., Arzt.
Res.-Offz.-Ausweis, Passierschein.
3000. Leutnant.
3001. Pilarczyk, Zygmunt, Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, Brief, Bleistift¬
zeichnungen.
3002. Skowronski, Henryk, Ltn., geb. 10. 10.
1913.
Res.-Offiz.-Ausweis, 2 Briefe, 1 Notiz¬
buch, Krankenhausschein.
3003. Gwozdz, Czeslaw, Aspirant der Grenz¬
wache.
Beamtenausweis, Briefe.
3004. Swierkowski, Kazimierz, Obltn.
Offiz.-Ausweis, Notizen, 1 mil. Befehl.
3005. Falkowski, Pawel, Uniformierter.
Postkarten.
245
3006. Oberleutnant.
3007. Karwanski, Roch, Uniformierter.
Personalausweis, Impfschein.
3008. Szczepanik, Ryszard, Ltn.
1 Ei kennungsmarke, 1 Brief.
3009. Mekler, Stefan, Uniformierter der
Luftwaffe.
1 Brief, 1 Telegramm, 2 Abzeichen.
3010. Spruch, Waclaw, Ltn.
Res.-Offiz. -Ausweis, Mobilmachungs¬
karte, Gehaltsabrechnung.
3011. Omeljan, Waclaw, Uniformierter.
Personal aus weis, B eamtenaus weis,
Negative.
3012. Garnowski, Mieczyslaw, Offiz, der
Artillerie.
1 Erkennungsmarke, Medaillon mit
Kette.
3013. Grabowski, Henryk, Obltn.
1 Brief.
3014. Bujnowski, Zygmunt, Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, Mobilmachungs¬
karte, Marschbefehl, Impfzettel, Foto.
3015 Hemerling, Emil, Zivilist.
Briefe.
3016. Ratajczak, Ludwik, Ltn., geh. 9. 8. 1909
Res.-Offiz.- Ausweis, Postsparbuch,
Beamtenausweis, Rgt-Abz., 1 Medail¬
lon.
3017. Paprota, Antoni, Ltn.
Res. -Off. -Ausweis, Kriegsbeorderung,
Kruzifix mit Kette.
3018. Mol^dzkl, Kazimierz, Uniformierter,
Postkarten, Briefumschlag, Medaillon
mit Kette.
3019. Uniformierter.
3020. Bielski, Stanislaw, Obltn.
2 Briefe.
3021* Leutnant.
3022. TCrochocki, Franciszek, Ltn,
Maischbefehl, Schulausweis, Beschei¬
nigung.
3023. Zivilist
3024. Ciesielski, Tadeusz, Obltn. d. Flieger.
Reisepaß, Sportausweis, Marsch¬
befehl, OflizuAusweis, Postkarten,
Führerschein, 'Fotos, Bescheinigung,
3025. Hoppe, Edward, Uniformierter.
2 Visitenkarten, Rosenkranz, 2 Ab¬
zeichen.
3026. Hetmanek, Stanislaw.
Postkarten, Brief.
3027. Lipinski, Jerzy, Ltn.
Impfschein, 1 Rgt.-Abzeichen.
3028. Wilk, Piotr, Obltn.
2 Besitzurkunden, Waffenschein, Vi¬
sitenkarten, 1 Brief, 2 Rgt.-Abzeich.,
1 Plakette.
3029. Rybus, Mieczyslaw, Dr., Uniformierter.
1 Personalausweis, Führerschein, Me¬
daillon.
3030. Garduga, Kazimierz, Dr. med. Unifor¬
mierter.
Impfschein, Briefe.
3031. Uniformierter.
3032. Kr^ckowski, Stanislaw, Ltn., Lem¬
berg, geb. 1914.
Erkennungsmarke, Schulausweis,
Impfschein 2803, 1 Brief, Gebetbuch,
1 Medaillon.
3033. Pillich (?), Adam, Uniformierter.
2 Visitenkarten, 2 Fotos, 1 Tele¬
gramm, 1 Brief, 1 Postkarte mit Na¬
men: Adam Pillich, Warschau, Mie-
kiwica 37, Taschenkalender, Medail¬
lon mit Kette.
3034. Uniformierter.
3035. Uniformierter.
Impfschein 2754, Kompaß, 1 Medail¬
lon.
3036. Uniformierter.
3037. Uniformierter.
3038. Oberleutnant.
3039. Staszewski, Tadeusz, Obltn.
6 Postkarten mit Abs.: Jadwiga Stas-
zewska, Warschau, Mazowieka 8,
Visitenkarten, Notizblätter,
3040. Oberleutnant.
1 Brief, Zettel mit Notizen.
3041. Orlowski, Stefan, Obltn., geb. 15. 1.
1894.
Res.-Offiz.-Ausweis, 1 Brief, 1 Notiz*
buch.
3042. Krakowski, Miedyslaw, Ltn., Schul¬
zeugnis, Wochenfahrkarte,
3043. Uniformierter.
3044. Wasilewski, Leon, Ltn.
Schulausweis, 2 Ausweise, Notizbuch.
3045. Rzeiniezek, Adolf, Ltn.
Teile eines Res. - Offiz. - Ausweises,
2 Briefe in deutscher Sprache, Rosen¬
kranz.
3046. Maliszewski, Boleslaw, Ltn., Biala-
Podl, geb. 1905.
1 Erkennungsmarke, 1 russ. Kartei¬
karte, 2 Quittungen, 1 Notizbuch.
3047. Perek, Marian, Offizier.
Offiziersausweis, 1 russ. Schreiben
aus Kozielsk.
2 46
3048. Leutnant.
3049. Tutschekr Adolf, Ltn.
4 Postkarten mit Abs.: Gg. Tutschek,
in Sterbruch, Kreis Kempen, Warthe¬
gau, 2 Lehrerdiplome.
3050. Uniformierter.
3051. Czaplicki, Stefan, Cezary, Ltn., geb.
27. 8. 04.
Mobilmachungskarte, 1 Rechnung,
Besitzurkunde.
3052. Leutnant.
3053. Gryko, Wladyslaw, Ltn., geb. 1906
Wolkowysk.
1 Erkennungsmarke, 2 Postabschnitte,
in Russisch, mit Abs.: Niemczynowicz
Antoni Swisloc.
3054. Sikora, Aleksander, Uniformierter.
3 Postkarten mit Abs.: Prof. Dr. Ste¬
fan Piekowski, Warschau Hoza 69.
3055. Machnac (?), Zygmunt, Uniformierter.
Pers.-Ausweis mit Foto, 1 Telegramm,
Postkarte, 1 russ. Personalausweis
(Karte), Rosenkranz.
3056. Santarius, Karol, Obltn. in Cieszyn.
1 Res. - Offiz. - Ausweis, 2 Visiten¬
karten.
3057. Chudykiewicz, Wiktor, Uniformierter.
Impfschein 3520, Hinterlegungsschein,
Briefe und Postkarten.
3058. Uniformierter.
3059. Lulka, Stanislaw, Dr., Uniformierter.
Res.-Offiz.-Ausweis, Brief aus War¬
schau.
3060. Uniformierter.
3061. Szolkowski, Franciszek, Ksawery,
Obltn.
1 Erkennungsmarke, Bromberg geb.
1892.
3062. Oberleutnant.
Hinterlegungsschein, Zettel mit No¬
tizen.
3063. Uniformierter.
3064. PuhaczewsR$ Jan, Uniformierter.
Beamtenausweis, 1 Bescheinigung,
Impfschein 4039, 1 Notizbuch.
3065. Oberleutnant.
3066. Kapelanski, Tadeusz, Ltn.
Zeugnis der Musik, 1 Schreiben des
poln. Auslandsverbandes, Geburts¬
urkunde, Schulausweis, 3 Ausweise,
Impfschein 2007, Brief, Manschetten¬
knöpfe, Zigarettenspitze.
3067 Tylewicz, Jan, Uniformierter, geb.
1. 10. 13, wohnh.: Graudenz, Mar-
szalka-Foch.
1 Postsparbuch.
3068. Zackiewicz, Jan, Ltn., geb. 1914 in
Pemyloania.
Geburtsurkunde, Gestellungsbefehl,
Dienstschreiben, Briefe, Telegramm,
Rezepte.
3069. Koscielak, Roman, Ltn., 3. 8. 1912.
Res.-Offiz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Fotos.
3070. Leutnant.
3071. Paszkowski, Kazimierz, Ltn.
Beamtenausweis, 2 Briefe, 2 Visiten¬
karten, Zigarettenspitze.
3072.3 Postkarten mit Absender: Solska
Halina Rembertow ul. 11. Nov.
3073. Hauptmann.
3074. Leutnant.
3075. Zawadzki, Teofil, Offiz.
Res.-Offiz.-Ausweis, Kriegsbeorde¬
rung.
3076. Widdeniek (?), Ferdynand, Jurist, Ltn.
2 Visitenkarten.
3077. Piasecki, Ryszard, Ltn.
Brief mit Abs.: Piasecki Wladyslaw,
Sosnowice bei Parczew, Lublin, Zet¬
tel mit Adressen.
3078. Gadzala, Stanislaw, Uniformierter.
1 Brief, 2 Postkarten, Impfschein 3632,
AerztL Rezept.
3079. Uniformierter.
Hinterlegungsschein, 2 Zettel, Rosen¬
kranz, Uhrkette, Medaillon.
3080. Uniformierter.
3081. Uniformierter.
3082. Roszkowski, Czeslaw, Uniformierter,
geb. 1905.
Visitenkarten, Personalausweis, Mit¬
gliedskarte.
3083. Cala, Juljan, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Visitenkarten.
3084. Kosinski, Tornas, Obltn., geb. 1903,
Kamionka Str.
Erkennungsmarke, Res.-Offiz.-Aus¬
weis, Führerschein, Medaillon. •
3085. Uniformierter.
3086. Uniformierter.
3087. Goledzinowski, Czeslaw, Jozef, Uni¬
formierter.
Trauschein, 1 Geburtsurkunde (un¬
leserlich).
3088. Uniformierter.
247
3089. Teichert, Mieczyslaw, Ltn. Apotheker,
geb. 1898, wohnhaft in Warschau.
Erkennungsmarke, Garantieschein für
Auto Fiat, Zulassung, Führerschein,
Postkarten, Brief, Telegramm, Hinter¬
legungsschein.
3090. Oberleutnant.
3091. Sliozberg, Juliusz, Dr. med.r Ltn.
Visitenkarte, 2 Blanko-Rezepte, Post¬
karten, Fotos, 2 Rgts. -Abzeichen.
3092. Usinowski, Clemens, Offizier.
Offiziersausweis, Postkarten, Impf¬
schein 92, Briefe.
3093. Leutnant.
3094. Uniformierter.
3095. Koschinski (?), Kaimierz, Uniformiert.
Impfschein, Postkarten.
3096. Siyszewskl, Leon, Uniformierter.
Schöneck, Westpr., Bahnhofstr. 35.
Taschenkalender, Brief, Zettel mit
Notizen, Rosenkranz.
3097. 2yla, Wilhelm, Uniformierter.
Postkarten, Brief.
3098. Urbanowicz, Wiktor, Uniformierter.
Visitenkarten, Res. -Offiz. -Ausweis,
Zigarettenetui mit Monogramm U.W.
3099. Szedowski, Boleslaw, Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, 3 Postkarten, da¬
von eine mit Abs.: Szedowska . ,
Warschau, ul. Tomka 5 m 19.
3100. Szastak, Eugeniusz, Ltn., wohnh.:
Warschau, ul. Zlota 55. g. 1908.
Erkennungsmarke, Postkarte, Brief,
Motorradzulassung P.K.W,
3101 Dziepowicz, Leonard, Ltn., geb. 1904,
in Warschau, wohnh.: Lublin.
Postsparbuch, Mobilmachungskarte,
Beamtenausweis, Visitenkarten.
S'IO^. Martuszyk, Roman, Obltn.
Mobilmachungskarte, Militärentlas¬
sungskarte, Rgt. -Abzeichen.
3103. Krajewski, Boleslaw, Obltn.
Impfschein, Heiligenbild.
3104. Leutnant.
3105. Wyczesany, Jvlarcely, Uniformierter.
2 Briefe.
3106. Uniformierter.
3107. Cimek, Roman, Uniformierter.
Personalausweis, Plakette, Medaillon.
3108. Wcjzly, Jerzy, Uniformierter.
Eeamtenausweis, Dienstfahrausweis, 1
Schreiben d. Verkehrsministeriums,
2 Foto, Briefe, Postkarte, Teile eines
Res. -Offz.- Aus weises.
3109 PulaskI, Stanislaw, Obltn.
Res.-Off.- Ausweis.
3110. Uniformierter.
3111. Kowalski, Mieczyslaw, Obltn., geb.
25. 5. 1885.
2 Offz.-Ausweise, Postkarte, 1 Be¬
scheinigung, Verleihungsurkunde d.
Verdienstkreuzes in Silber.
3112. Kitlas, Wincenty, Hptm. in Zivilklei¬
dung.
1 Offz.-Ausweis, Postsparbuch, Pers.-
Ausweis, Beamtenausweis, ärztl.
Attest.
31 13. Bialowiejski, Maksymiljan, Edward,
Ing. Ltn.
Res.-Off.-Ausweis, Pers. - Ausweis,
Visitenkarten, Marschbefehl, Waffen¬
schein, Jagdausweis, 1 Medaillon.
31 14. Szumanski, Stanislaw, Uniformierter,
Ing., geb. 4. 5. 1897, in Kolomea.
Personalausweis.
3115. Preyer, Marian, Uniformierter.
Briefe, Briefumschlag, Postkarte, 2
Rgt.-Abzeichen.
3116. Uniformierter.
31 17. Kuzdowicz, Julian, Leutnant.
Postsparbuch 115 986/H, 1 Postkarte.
3118. Uniformierter.
3119. Siewicki, Aleksander, Uniformierter,
geb. 16. 8. 1898.
Personalausweis, Beamtenausweis. 2
Anmeldungen, 1 Rgt.-Abzeichen, l
kleines Kämpferkreuz.
3120. Zennermann, Jözef, Ltn., geb. 30.7.
1893 in Krakau, wohnh,: Lublin.
2 Postsparbücher, Beamtenausweis,
Pers, -Ausweis, Geburtsurkunde, Impf¬
schein, Visitenkarten, Brief, goldene
Uhrkette.
3121. Sobolewskl, Jan, Lehrer, Unifor¬
mierter, geb. 21. 2. 1897 in- Lojsdry.
Beamtenausweis, Postsparbuch.
3122. Uniformierter,
3123. Skitjdzielewski, Piotr., Ltn.
Kriegsbeorderung, Briefe, Impfschein.
3124. Oberleutnant.
2 Visitenkarten auf Namen: Ma-
chowski, Stanislaw.
3125. Uniformierter.
1 Visitenkarte: Name: Lubowiedzka,
Sofia, 1 Visitenkarte: Name: Pre-
gowski, Zdislaw, versch. Zettel.
3126. Oberleutnant.
3127. Zivilist.
248
3128. Uniformierter.
Impfschein, Trauschein, 1 Brief (un¬
leserlich).
3129. Szyke, Stanislaw, Hptm,
Impfschein 2179.
3130. Ryngwelski, Jan, Ltn.
Abschrift d. Res.-Offz.-Ausweis, Be¬
amtenausweis, Impfschein, 2 Post¬
karten, 2 Karikaturen.
3131. Jaköbowski, Henryk, Ltn., geb. 1.11.
1910.
Pers. -Ausweis, Besitzurkunde, Impf¬
schein, Bescheinigung.
3132. Pongowski, Ksawery, Marian, Hptm.
Offz.- und Sportausweis, Brief, Be¬
scheinigung, 1 Quittung, Impfschein,
Namensliste, Medaillon mit Kette.
3133. Brzezinski, Adam, Roman, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Mobilmachungs¬
karte, Visitenkarte, Foto, 2 Post¬
karten.
3134. Kulczycki, Wladzimierz, Ltn., geb.
8. 5. 1913.
Res.-Offz.-Ausweis,
3135. Maciejewski, Antoni.
Personalausweis.
3136. Uniformierter.
3137. Wislocki, Jan, Ltn., geb. 1912.
Erkennungsmarke.
3138. Kalecinski, Uniformierter.
1 Postkarte mit Abs.: Miedzwiedski,
Lodz, Przejazd Straße 27.
3139. Uniformierter.
3140. Grzanka, Josef, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Visitenkarte, Me¬
daillon.
3141. Leutnant.
1 Visitenkarte a. Namen: Szczeniowski
Wladyslaw, 1 Visitenkarte a. Namen:
Adele Prinzessin, Ratibor u. Corwy.
3142. Boguszczak, Jözef, Dr., Ltn.
Pers. -Ausweis, Mitgliedsausweis f.
Res.-Offz., Visitenkarten, Impfzettel
4002, Rosenkranz im Etui.
3143. Szczuka, Stanislaw, Zivilist.
Teile eines Personalausweises, Me¬
daillon.
3144. Bielock, A. Dr. Arzt, Uniformierter.
1 Quittung, 1 Erkennungsmarke.
3145. Fusek, Jözef, Ing.-Offz.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfschein 2043,
Visitenkarte.
3146. Nowak, Jan, Leiter der Volksschule
in Ostrowice, Ltn,, geb. 1905.
Res.-Offz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Schulausweis.
3147. Pytlakowski, Stanislaw, Ltn., geb.
14. 10. 1898 in Warschau.
Erkennungsmarke, Mobilmachungs¬
karte, Trauschein.
3148. Uniformierter,
3149. Schmidt, Lucjan, Uniformierter.
Postabschnitt: Post Witaszyce, Kreis
Posen. .. _
3150. Uniformierter.
3151. Kukpa, Franciszek, Leutnant.
1 Postkarte, 1 Rgt-Abzeichen.
3152. Wiza, Cezary, Obltn., geb. 27. 8.
1899.
Res.-Offz.-Ausweis, Reisepaß, Pers.-
Ausweis.
3153. Kozowicz, Tadeusz, Uniformierter,
geb. 28. 10. 1908.
Pers.-Ausweis, Postkarte, Impfzettel,
Medaillon in Gold mit Kette.
3154. Niezabitowski, Gottfried, Unifor¬
mierter.
1 Pers.-Ausweis, Mobilmachungs¬
karte, Beamtenausweis, Postkarten,
Brief.
3155. Przytarski, Franciczek, Ltn.
Führerschein, Pers.-Ausweis, Post¬
karten, Rgt.-Abz., Medaillon.
3156. Car, Wladyslaw, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfschein, Waffen¬
schein, 1 Ehering.
3157. Hajnowicz, Kazimierz, Ltn.
Beamtenausweis, Führerschein, Offz.-
Ausweis, Mitgliedskarte.
3158. Oberstleutnant.
3159. Palewicz, Eustachy, Wiktor, Hptm.,
geb. 17. 4. 1899.
Teil eines Offz.-Ausweises, 1 Erken¬
nungsmarke, Brief, Visitenkarte, 1
gold. Medaillon.
3160. Uniformierter.
3161. Jaworski, ? Felyksjan, Vater: Ludwig,
Ltn., 20. 10. 1905.
Res.-Offz.-Ausweis.
3162. Uniformierter.
3163. Bladye (?), Marian, Uniformierter, geb.
1909.
Erkennungsmarke.
3164. Kordowski, Waclaw, Wiktor, Ltn.,
geb. 10. 3. 1907.
Res.-Offz.-Ausweis, 2 Notizzettel,
Fotos, Rosenkranz, Medaillon mit
Kette.
249
3165. Zulawski, Kazimierz, Ltn., wohn.: ln
Warschau, Kopernika 30.
Res.-Off.-Ausweis, Telegramm, Post¬
karte, Impfzettel, 1 Bescheinigung,
Visitenkarte.
3166. Uniformierter.
3167. Kowal, Aleksander, Hptm., Vater:
Grzegorz.
Impfzettel, Zettel mit Notizen, Rgt.-
Abz.( 2 Medaillons.
3168. Oberleutnant.
3169. Nieniewski, Marian, Hptm., geb. 1897.
Res. -Offz.- Aus weis, Mobilmachungs¬
karte, Pers.-Ausweis, Besitzurkunde,
Postkarte.
3170. Cieälewicz, Wladyslaw, Uniformierter.
Visitenkarten, Rosenkranz, Medaillon.
3171. Sokolowski, Kazimierz, Vetrinär.,
geb. 18. 2. 1906,' wohnh.: Wielan, ul.
Miekiewica 15.
1 Postsparbuch.
3172. Przeworski, Antoni, Ltn., Arzt, geb.
10. 2. 1897.
Erkennungsmarke, Telegramm, Post¬
karte.
3173. Lakota, Roman, Zivilist.
3 Briefe, 1 Abzeichen, Medaillon.
3174. Wolski, Zygmunt, Obltn.
Visitenkarten, Briefe.
3175. Uniformierter.
3176. W^siewicz, Broneslaw, Obltn.
Res.-Off.-Ausweis, Mitgliedskarte.
3177. Oberleutnant.
3178. Jakuszko, Jan, Hptm. d. Panzer.
Waffenschein, Visitenkarten.
3179. Kabarowski, Wladzimierz, Ltn.
Postkarte, Impfschein.
3180. Maztalerz (?), Miedyslaw, Ltn.
Postkarte, Gehaltsabrechnung.
3181. Taclowski, Euzebiusz, Stanislaw, Ltn.
Res. - Offz. - Ausweis, Pers.-Ausweis,
Impfschein, Führerschein, Trauschein.
3182. Martyni, Witold, Uniformierter.
2 Postkarten, Hinterlegungsschein.
3183. Laika, Waclaw, Obltn., Arzt.
Off.-Ausweis, 'TflTpfschein.
3184. Sliwonik, Waclaw, Obltn., geb. 1899.
Beamtenausweis, Pers.-Ausweis, amtl.
Schreiben, Impfschein.
3185. Frazewicz, Antoni, Zivilist.
Postkarte, 1 Brief, 1 gold. Kreuz.
3186. Uniformierter.
2 Postkarten (unleserlich), Zettel mit
Notizen, 1 Taschenuhr.
3187. Uniformierter.
3188. Oberleutnant.
1 Brief, 1 Monogramm, E, K.r 1 No¬
tizbuch.
3189. Daszkiewicz, Erwin, Hptm.
Postabschnitte, 1 Brief, Rechnungen.
3190. Uniformierter.
3191. Szczepanik, Hussakowski, Zygmund,
Uniformierter, wohnh.: Mosciska.
Gerichtsvorladung, Versicherung^
schreiben samt Police, Impfschein, 4
Rgt.-Abz.
3192. Proskumicki, Mieczyslaw.
2 Briefe, 2 Postkarten.
3193. Wieczorek, Jan, Obltn. d. Art.
Visitenkarten, Geburtsurkunde, Trau¬
schein, Off.-Ausweis, Impfschein 922.
3194. Zmejewski, Tadeusz. Ltn.
Postkarten.
3195. Gonclk, Karol, Ltn.
Res. - Off. - Ausweis, Pers. - Ausweis,
Medaille.
3196. Jaros, Henryk.
Res.-Offz. -Ausweis (unleserlich).
3197. Rosenzweig, Aleksander, Obltn.,
wohnh.: Lodz, ul. Piotrowska 130.
Mobilmachungskarte, Visitenkarten,
Fotos, Medaillon, Mitgliedskarte d.
Reserveoffz.
3198. Wojciak, Piotr, Dr. med., Obltn.
Teile eines Res. -Offz. -Ausweises, Be¬
amtenausweis, Visitenkarte.
3199. Leutnant.
3200. Uniformierter.
2 Postkarten, Briefe, 2 Foto, Me¬
daillon.
3201. Uniformierter.
1 Brief, Impfzettel, Zettel mit Notizen,
Foto, Rosenkranz, 1 Uhrkette.
3202. Polukajtis, Antoni, Obltn.
2 Briefe.
3203. Kociatkiewicz, Kazimierz, Unifor¬
mierter.
Beamtenausweis, 1 Brief, Postkarten,
2 Geschäftssehr.
3204. Bielski, Henryk, Hptm.
Offiz.-Ausweis, Impfschein, Visiten¬
karten, ärztl. Attest.
3205. Milewski, Tadeusz, Leutnant.
2 Postkarten, Impfschein, Medaillon
mit Kette.
3206. Moroz, Pawel, Uniformierter, geb.
1913.
Erk.-Marke, Impfschein, Brief, Teile
eines Offiz.-Ausweises.
250
3207. Przepelinski, Eugeniusz, Uniformierter.
Pers.-Ausweis, Steuerzettel.
3208. Gucze, Jerzy, Uniformierter.
1 Postkarte, 1 Zettel mit Adressen.
3209. Olszowski? Leutnant.
1 Postkarte.
3210. Leutnant,
3211. Nelken, Samuel, Ltn,
Res.-Offiz.-Ausweis, Postkarten, IBrief
3212. Sukiennik, Zdzislaw, Obltn., geboren
6. 9. 1912.
Mobilisierungskarte, 1 Brief, Taschen¬
uhr, Notizen, Taschenkalender, 1 Me¬
daillon.
3213. Janicki, Marian, Obltn.
Waffenschein, Visitenkarte, Hinter¬
legungsschein, Kassenschein, 1 Pfand¬
schein, -2 beschr. Zettel.
3214. Tatkowski, Alojzy, Obltn.
Dienstausweis, 2 Amtsschreiben, 2 Ab¬
zeichen, Notizbuch.
3215. Palczynski, Karol, Ltn.
1 Brief.
3216. Smialkowski, Adam, Obltn.
1 Rgts.- Abzeichen, Impfschein.
3217. Oberleutnant.
6 Orden und Abzeichen.
3218. Pstr^gowski, Kazimierz, Ltn.
1 Pers.-Ausweis, Marschbefehl.
3219. Uniformierter.
1 Visitenkarte m. Namen: Bucevschi,
2 Fotos.
3220. Urbanski, Ryszard, Uniformierter,
Lehrer in Staranie.
Beamtenausweis, Mitgliedskarte.
3221. Leutnant.
3222. Zivilist.
3223. Slania, Pawel, Ltn.
1 Brief, 1 Bibliothekskarte.
3224. Niemczewski, Marian, Ing.-Ltn.
Visitenkarten, Beamtenausweis.
3225. Cichobrzynski, Zbigniew, Ltn.
3226. Leutnant.
Impfschein, Notizbuch, 1 Uhrkette.
3227. Rdueh, Franz, Uniformierter.
1 Brief m. Abs.: Elisabeth Rdueh,
^ Belk-Post, Cerwionka obschl. Deutsch¬
land.
3228. Szymanski, Ireneusz, Uniformierter.
Offiz.-Ausweis, Impfschein, 1134,
Trauschein.
3229. Ponkowski, Gustav, Sohn d. Lukasz
Leutnant.
1 Mitgliedskarte, Briefumschlag, Post¬
karte, Impfzettel.
3230. Rzeiniczek, Antoni, Obltn.
Res-Offiz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Fotos, 1 Schreiben Schulinspektion
Katowice.
3231. Szajkowski, Czeslaw Uniformierter.
1 Pers.-Ausweis, 1 Postkarte, Impf¬
schein.
3232. Uniformierter.
3233. Czerwonko, Waclaw, Uniformierter.
1 Brief.
3234. Paczynski, WladysIaV, Obltn., geb.
5. 9. 1908 in Bialystok.
Erkennungsmarke, Füllhalter.
3235. Bokoniewski, Stanislaw, Zivilist.
Beamtenausweis, 1 Brief, Fotos,
Impfschein.
3236. Krawecki, Jan, Dr„ Obltn.
^Visitenkarte, Brief, 2 Ausweise.
3237. Cholewiak, Wladyslaw, Ltn.
Kassenzettel, Impfschein, 1 Brief.
3238. Wodzinskl, Mateusz, Uniformierter.
1 Impfzettel, Postkarte. Kette mit
Kreuz,
3239. Oberleutnant.
Pers.-Ausweis, Postkarten, Rosen¬
kranz.
3240. Rzepiela, Jozef, Uniformierter, Bür¬
germeister von Nowa-Wilejki.
Visitenkarte, Besitzurkunde, Ausweis,
Foto, Brille, Mitgliedskarte d. Kolo-
nialliga.
3241. Karpinski, Karol, Uniformierter.
1 Brief, Postabschnitt, 1 Postkarte
mit Abs.: Wand Karpinskaja, Kosto-
pol, Wolynien, ul. Cicha 41.
3242. Jaskierski, Jozef, Ltn., Lehrer, wohn¬
haft: Donbrowice, Kreis Sarug.
Beamtenausweis, Telegramm, Post¬
karten, Brief.
3243. Oberleutnant.
3244. Uniformierter.
3245. Stanislawski, Albin, Uniformierter.
Trauschein, 1 Brief, Postabschnitt,
Impfzettel, Postkarte mit Abs.: Stanis-
lawa Stanislawska, Brest - Litowsk,
Straße des 9. Februar.
3246. Fliegerleutnant.
1 vorl. milit, Kraftfahrzeugs-Zuwei¬
sung, 1 Armbanduhr.
3247. Zdeplewski, Jan, Uniformierter.
Briefe, 2 Postkarten mit Abs.: Zdep-
lewska Stanislawa, Warschau, Sienna-
Straße 17 m 10.
251
3248. Gubala, Jan. Ltn., geb. 9. 6. 1907.
Res.-Offiz. -Ausweis, 3 Postkarten,
Impfschein, 1 Brief mit Abs.: Stefan
Gubala, Sosnowice, Tabeina 45.
3249. Leutnant.
1 Visitenkarte mit Namen: Karof
Zofia, Student U. J., a. d. Rückseite
Adressen.
3250. Uniformierter.
3251. Karbus, Wladyslaw, Ltn.
Offiz. -Ausweis, 3 Medaillons.
3252. Kosowski, Wladyslaw, Uniformierter.
2 Postkarten, 1 Impfschein.
3253. Bielecki, Jerzy, Ltn., geb. 1. 8. 1903.
. Mobilmachungskarte, Visitenkarte.
3254. Jakubowski, Dr. Jözef, Uniformierter,
Lehrer am Gymnasium in Bogumin.
Beamtenausv/eis, Eintrittskarte.
3255. Gronicki, Ludwik, Jurist, Unifor¬
mierter.
Visitenkarten, Notizbuch.
3256. Rüg, Eugeniusz, Obltn.
Teil eines Pers. -Ausweises, Visiten¬
karten m. Notizen, 1 Kreuz.
3257. Rudawski, Jan, Ltn.
1 Brief, 1 Bescheinigung, Trauschein,
1 Geschäftsschr.
3258. Remaszewski, Zenon, Uniformierter,
geb. 1910 in Wilna.
1 Erkennungsmarke, Foto.
3259. Romanczuk Kowalewskl, Zygmunt,
Uniformierter, geb. 21. 4. 1911.
Geburtsschein, Reifezeugnis, 1 Brief.
3260. Kwiatkowski, Zygmunt, Ltn.
Res.-Offiz. -Ausweis, Brief, Rosenkranz,
Ausweis vom poln. Roten Kreuz.
3261. Piöro, Konstanty, Ltn., Ing., geb.
11. 12. 1909, wohnhaft: in Bialowieza,
ul. Stoczek.
Beamtenausweis, Postsparbuch, Füh¬
rerschein.
3262. Ratajek, Jözef, Ltn.
Res.-Offiz. -Ausweis, Beamtenausweis.
3263. Polakowski, Wladyslaw, Hptm,
Marschbefehl, Postkarte, Brief, Foto,
1 Medaillon^ 1 Brief in Kozielsk ge¬
schrieben, 1 LTTclen, Virt. milt.
3264. Leutnant.
Zettel mit Adressen.
3265. Wojcieszek, Stanislaw, Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, (unleserlich) ein
Brief, Beamtenausweis (unleserlich).
3266. Wojnicz, Franciszek, Ltn.
2 Briefe, Impfschein.
3267. Uniformierter,
3268. Szulc, Janusz, Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, Impfschein, Brief
3269. Siodak, Tomasz, Uniformierter.
Teil eines Briefumschlages, russ. Post¬
abschnitt.
3270. Oberstleutnant.
3271. Miara, Zygmunt, Uniformierter, geb.
1908, Baranowicze.
Regts.-Abz., Foto, Zigarettenetui mit
Monogramm, Erk.-Marke, Beamten¬
ausweis, Führerschein, Postkarten.
3272. Offizier.
Foto, versch. beschriebene Zettel.
3273. Uniformierter.
3274. Michalski, Zygmunt, Sylvester, Hptm.,
geb. 30. 12. 1905 in Wedzinic.
Schulzeugnis, Reifezeugnis, Geburts¬
und Taufschein, Trauschein.
3275. Pilaczynski, Jözef, Obltn.
1 Kraftfahrzeugzulassung, 1 Visiten¬
karte, 1 Mitgliedskarte, Impfschein,
Postkarte.
3276. Leutnant.
3277. Szwab, Edward, Hptm.
Teile eines Offiz. -Ausweises, 1 Brief,
1 Rezept, Brille, Impfschein.
3273. Alaszejew, Leon, Dr., Major.
Kriegsbeorderung, Bescheinigung vom
Landratsamt, 1 Brief, Anmeldezettel,
1 Medaillon.
3279. Oberleutnant.
Rezept mit Aufdruck: Dr. med. Zera
Edmund, Warschau, ul. Sw. Barbari 6,
Kette mit Kreuz.
3280. Hauptmann.
3281. Kozdzierski, Boleslaw, Uniformierter.
Aerztl. Zeugnis aus Kozielsk, 2 Foto,
Impfschein, Regts.-Abz., 1 Postkarte,
1 Medaillon.
3282. Lerch, Jerzy, Obltn.
Teile eines Offiz. -Ausweises, Impf¬
schein, russ. Postabschn.
3283. Trejgier, Wlodzimierz, Uniformierter.
1 Erk.-Marke mit Aufschrift: Grodno
1896, Impfschein, Medaillon m. Kette.
3284. Kozdzierski, Boleslaw, Uniformierter.
1 Postsparbuch, Offiz.-Ausweis, Impf#
schein.
3285. Uniformierter.
3286. Oberleutnant.
3287. Uniformierter der Marine.
3288. Gryzewicz, Witold, Hptm., Veterinär-
Arzt.
Marschbefehl, Teile eines Offiz. -Aus¬
weises, Postquittung.
252
3289. Podoski, Wladyslaw, Hptm.
Offiz.-Ausweis.
3290. Chudzicki, Antoni, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Postkarten, Impfschein, Zigarettenetui
3291. Schrhafta (?), David, Hptm., Arzt.
2 Dienstschreiben, 2 Fotos.
3292. Dziadek, Jan, Uniformierter.
3 Briefe, 1 Karte m. Abs.: Maria
Dziadek, Dzinochau, Kreis Teschen-
Freistadt-Schlesien.
3293. Zagorski, Kazimiersz, Ltn., geboren
4. 10. 1913.
Beamtenausweis, Mobilmachungs¬
karte, Kriegsbeorderung.
3294. Oberleutnant.
Brief aus Lodz v. 24. 1. 1940 „Lieber
Jurku", 1 Kruzifix.
3295. Slojowskl, Kamil, Obltn.
Teil eines Offiz.-Ausweises, Gestel¬
lungsbefehl, 1 milit. Dienstschreiben,
2 Visitenkarten.
3296. Fablanowski, Stefan, Ltn.
2 Briefe, 1 Postkarte, 1 Telegramm,
2 Medaillons, 1 Zigarettenspitze mit
Monogramm.
3297. Stepniak, Wlodzimiers, Ltn.
1 Dienstbescheinigung, Gestellungs¬
befehl, 1 Brief, 1 Visitenkarte, 1 Re¬
gimentsabzeichen.
3298. Lojek, Leopold, Dr. med.t Unifor¬
mierter.
3 Postkarten m. Abs.: Eugenia Lojek,
Warschau, ul. Nowy-Swiat 28 m 20,
Dr.-Diplom.
3299. Uniformierter.
3300. Uniformierter.
3301. Rzepecki, Zygmunt, Ltn.
Marschbefehl, Impfzettel, 1 Zettel mit
Namen.
3302. Uniformierter.
Brief aus Posen: „Lieber Podziu!”,
Postkarten, Unterschrift: „Maryja".
3303. Uniformierter.
3304. Szeptycki, - ? Uniformierter.
Schulausweis, Impfschein, 2 Kavall.-
Abzeichen.
3305. Leutnant.
3306. Oberleutnant.
3307. Rogalski, Mieczyslaw, Ltn.
Beamtenausweis, Waffenschein, Impf¬
zettel.
3308. Uniformierter.
3309. Jasiuklewicz, Jan, Obltn.
Militärführerschein, verblaßtes roto
mit Namen,
3310. Jankowski, Wiktor, Obltn.
Entlassungsschein aus dem Spital,
Res.-Offz.-Ausweis, Visitenkarten,
Postkarten.
3311. Wyrzykowski, Mieczyslaw, Lehrer.
Beamtenausweis, Foto.
3312. Zmudzinskl, Leopold, Uniformierter.
1 Visitenkarte, Liquidierungskarte, 3
Postkarten, 1 Brief.
3313. Kuminek, Henryk, Bruno, Journalist,
Uniformierter, geb. 5. 12. 1911 in
Olkucz, wohn.: Bromberg.
Journalisten- und Pers. - Ausweis,
Reisepaß, Besitzurkunde, Visitenkar¬
ten, 2 Briefe, 1 Abzeichen.
3314. Uniformierter.
Verleihungsurkunde „unbesiegte
Kämpfer", 1 Monogramm G. A.
3315. Ziembinski, Stanislaw, Obltn.
1 Dienstschreiben, v. Ulanen-Rgt.,
Führerschein, Impfzettel.
3316. Leutnant.
3317. Bojarunas, Dyonizy, Aleksander, Ltn.
Pers. -Ausweis, Medaillon mit Kette.
3318. Majewski, Marian, Ryszard, Ltn., geb.
1911.
Pers. -Ausweis, Passierschein, 1 Amts¬
schreiben, Res.Offz.-Ausweis.
3319. Uniformierter.
Notizbuch.
3320. Uniformierter.
3321. Kobylinski, Jan, Ltn., geb. 1898.
Mobilmachungskarte, 1 Visitenkarte,
2 Kriegsbeorderungen, 1 Medaillon
mit Kette.
3322. Jernas, Ignacy, Obltn.
Res.-Offz.-Ausweis, 1 Karte.
3323. Uniformierter.
3324. Pociecha, Wladyslaw.
1 Postkarte, Fotos, Medaillon.
3325. Seweryn, Kazimierz, Ltn.
1 Postabschnitt, 1 Quittung, 2 Briefe,
1 Monogramm K. S.
3326. Kulecza, Franciszek, Obltn., geb.
25. 2. 10.
Militärführerschein, Beförderungsur¬
kunde.
3327. Gostomski, Jan.
2 beschriebene Zettel, 1 Brief, Pers.-
Ausweis (unleserlich).
3328. Allery (?), Antoni, Ltn.
Offz.-Ausweis.
253
3329. Oberleutnant.
1 Brief aus Warschau v. 5. 1. 1940,
Unterschrift „Dein Frühling".
3330. Mordas Zylinski, Tadeusz, Michal,
Ltn.f geb. 14. 10. 1904.
3331. Uniformierter.
3332. Uniformierter.
3333. Brozek, Jan, Uniformierter.
Visitenkarten, 3 Briefe, 2 Medaillon
mit Kette.
3334. Podlaski, Bazyli, Zenobjusz, Ltn.
Seamtenausweis, Impfschein, 3 Post¬
abschnitte, Taschenkalender, Teile 1
Res. -Offz.- Ausweises.
3335. Oberleutnant.
3336. Ogrodnicki, Karol, Obltn.
Visitenkarten, Res. - Offz. - Ausweis,
Impfschein.
3337. Uniformierter.
3338. Klsil, Stanislaw, Obltn.
Res. - Offz. - Ausweis, Kriegsbeorde¬
rung, Impfschein, Brief, Rosenkranz.
3339. Zohrierowicz, Josef, Ltn., Apotheker.
Kriegsbeorderung.
3340. Rybicki, Jan, Ltn.
Taschenkalender (unleserlich), Teile,
Führerschein.
3341. Dec, Ignacy, Obltn.
Briefumschlag, Postkarte.
3342. Skrzypnik, Stanislaw, Ltn., Vater
Antoni.
Impfschein, 2 Postkarten.
3343. Jandy, Franciszek, Ltn., geb. 19. 9.
1900.
Res. -Offz. -Ausweis, Feuerwehraus¬
weis, 2 Briefe, 2 Postkarten, 2 Me¬
daillon.
3344. Uniformierter.
1 Zettel mit Adressen, 1 ärztl. Taug¬
lichkeitsbefund,
3345. Slawikowski, Eugen iusz, Hptm. d.
Art.
Visitenkarten, Offz.-Ausw., 1 Post¬
karte, 2 Foto.
3346. Peszek, Franciszek, Obltn., Vater:
Josef.
2 Briefe, Meflcfillon.
3347. Moskowityn, Michal, Hptm.
Taschenkalender, Visitenkarte, Me¬
daillon.
3348. Stempen, Wlodzimierz, Uniformierter.
4 Postkarten, 1 Brief.
3349. Uniformierter,
3350. Uniformierter.
3351. Uniformierter.
3352. Oberleutnant.
3353. Lewicki, Wiktor, Ltn.
Visitenkarte, Waffenschein, Militär¬
führerschein, Ausweis v. poln. Rotem
Kreuz, Bank-Quittung.
3354. Chadt, Andre, Uniformierter.
1 Brief.
3355. Leutnant.
3356. Uniformierter.
3357. Dyga, Jözef, Ignacy, Ltn.
Ausweis d. Fähnrichsschule, 2 Quit¬
tungen.
3358. Ordylowski, Tadeusz, Obltn.
Off.-Ausweis, 1 Armbanduhr, 1 Ge¬
denkmünze.
3359. Jurzinski, Waclaw, Ltn., geb. 1906.
Pers.- Ausweis.
3360. Langie, Wladyslaw, Uniformierter.
2 Postabschnitte, Visitenkarten.
3361. Uniformierter.
Postkarten m. Abs.: Stefanie Roz-
dowska, Wilna, ul. Kawalryska
31 m 1.
3362. Zemann, Rudolf, Ltn. geb. 1. 10. 1898.
Postsparbuch, 3 Briefe, 2 Rgt.-Abz.,
Rosenkranz.
3363. Kaszynski, Ardy, Uniformierter.
Erkennungsmarke, Postkarte.
3364. Strzalkowski, Leopold, Uniformierter.
1 Brief, 1 Postsparbuch für: Irena
Strzalkowski in Bohatyrewice, Lunna.
3365. Rozwadowski, Marian, Uniformierter.
3 Postkarten.
3366. Krokowski, Tadeusz, Uniformierter,
Dr. med.
1 Dr. -Diplom, Beamjenausweis, 1 Brief,
Visitenkarten, Foto, goldenen Ring,
Medaillon.
3367. Bittner, Karol, Obltn., Dr. med.
Erk. -Marke, Pers. -Ausweis, Arztaus¬
weis, Ausweis vom poln. Roten Kreuz,
1 Brief.
3368. Oczkowskl, Adam, Ltn.
Beamtenausweis, 1 Bescheinigung,
1 Brief.
3369. Wolniewicz, Jozef.
Fahrradkarte, 1 Wechsel, 1 Notiz¬
buch.
3370. Uniformierter.
3371. Olszewski, Hieronim, Uniformierter,
geb. 9. 8. 1903.
Pers.-Ausweis.
254
3372. Szulakowski, Waclaw, Obltn., Lodz,
ul. Zagajnikowa 48 m 4.
Visitenkarte, Offz.-Ausweis, Zettel
mit Notizen.
3373. Wizbe . . Henryk, Obltn.
Offz.-Ausweis, Regt.-Abz.
3374. Uniformierter.
3375. Wlibe, Henryk.
3376. Leutnant.
3377. Zivilist.
3378. Tomaszewski, Henryk, Ltn., geb. 1909.
Erk.-Marke, Gedenkmünze.
3379. Zawodzinski, Tadeusz, Uniformierter.
Brief, 1 Karte mit Absender: Stefania
Zawodzinska, Post Piaseczeno.
3380. Uniformierter.
3 verschiedene Visitenkarten, Impf¬
schein, Brief, 2 Foto, 1 Füllbleistift,
Medaillon mit Kette.
3381. Uniformierter.
3382. Bastrzyk, Jan, Uniformierter.
2 Briefe, 2 Karten, Visitenkarten.
3383. Stasiniewicz, Aleksander, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis.
3384. Zulowski, Zygmunt, Uniformierter,
geb. 1902.
Erk.-Marke, 2 Postkarten, 3 Briefe,
einer davon mit Abs.: S. Nawrot,
Warschau, Marszalkowska 40.
3385. Prauza, Tadeusz, Uniformierter.
2 Briefe, Kruzifix, Impfschein.
3386. Wiesniewski, Antoni, Zdzislaw, Oblt.
Offz.-Ausweis, Mitgliedskarte der
Kolonialliga, 2 Karten, 1 Brief.
3387. Cerewicki, Szczepan, Ltn., Lehrer.
Res.-Offz.-Ausweis, Visitenkarte, Be¬
amtenausweis, Medillon.
3388. Zdanowicz, Wladyslaw, Obltn.
2 Offz.-Ausweise, Beamtenausweis,
3389. Cisly, Jözef, Obltn.
Dienstausweis, Offz.-Ausweis, PiJ-
sudski-Orden.
3390. Ursyn-Zamarajew, Jan, Hptm.
Offz.-Ausweis, Impfschein, 2 milit.
Schreiben, Medaillon mit Kette, Briefe
und Postkarten.
3391. Jakobiec, Jan, Obltn., wohnh.: Konki,
Malochowskich 41.
Res.-Offz.-Ausweis, Beamtenausweis,
Postsparbuch, Erk.-Marke.
3392. Blasiak, Jan, Uniformierter.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfschein, Me¬
daillon.
3393. Uniformierter.
3394. Uniformierter.
3395. Rosinskl, Urban, Zivilist.
Postkarten mit Abs.: R. Rosinski,
Biala, Podlaska — ul. Narobicza 6,
Briefe, Zettel mit Adressen.
3396. Uniformierter.
3397. Stoda, Zbigniew, Ltn.
Personalausweis.
3398. Afelt, Tadeusz, Obltn.
Personalausweis, Impfschein, Mob.-
Karte, 1 Füllbleistift. 1 Dienstschrei¬
ben, 1 Dienstvertrag mit Stadt Lodz.
3399. Wyrosenoski, Mieczyslaw, Unifor¬
mierter.
Impfzettel, Zettel mit Notizen.
3400. Olszewski, Alfons, Brunon, Ltn., wohn¬
haft: in Graudenz, Kosciuski Str. 32/5.
Pers.-Ausweis, 3 Karten, 1 Brief,
1 milit. Schreiben, Trauschein, 1 Ge¬
burtsschein der Tochter.
3401. Uniformierter.
3402. Sztembart, Vice-Prokurator.
Versch. Quittungen.
3403. Wojciechowski, Zygmunt, Marine-
Offizier.
Visitenkarte, Impfschein, Fotos, Post¬
schein.
3404. Mutke, Edmund, Ltn., Lehrer.
Offiz.- und Beamtenausweis.
3405. Poplawski, Anton, Major,
4 Postkarten m. Abs,: Poplawska,
Warschau, Asfaltowa 15.
3406. Bronowicz, Wiktor, Stanislaw, Uni¬
formierter, geb. 15. 12, 1911 in Krakau.
Pers.-Ausweis, Besitzurkunde, Impf¬
schein, Briefe, Postkarte, Foto, Pla¬
kette, Visitenkarte.
3407. Uniformierter.
3408. Sadowski, Jan, Major.
Offiz.-Ausweis.
3409. Uniformierter.
1 Blanko-Rezept a. Namen: Bromberg
S. Dr. med., Lublin, ul. Krakowskie,
1 Visitenkarte a. Namen: Rubniewski,
Warschau, ul, Gorczewska, Impfschein
3410. Borozdin, Konstantyn. Major.
Offiz.-Ausweis, Briefe, Karten.
3411. Uniformierter.
3412. Staroszczuk, Roman, Uniformierter.
1 Beamtenausweis.
3413. Uniformierter.
3414. Mrok, Stefan, Ltn., geb. 1903.
Erk. Marke, Mitgliedskarte d. Roten
Kreuzes.
255
3415. Lewender, Markus, Hirsch, Obltn.
Diplom d. Universität, Pers.-Ausweis,
1 Bescheinigung.
3416. Jezierski, Janusz, Jurist, Unifor¬
mierter.
2 Visitenkarten, Impfschein, Trau¬
schein, Foto.
3417. Mickuki (?), Eugeniusz, Ltn.
Offiz. -Ausweis, Impfschein.
3418. Golanski, Stanislaw, Major.
Impfschein, 1 Telegramm.
3419. Wojcieszonek, Edward, Uniformierter.
1 Postkarte, 2 Briefe, 1 Plakette.
3420. Unifoimierter.
3421. Uniformierter.
3422. Maciejewskl, Jacek, Ltn.
Offiz. -Ausweis, 1 Eintrittskarte, 1 Erk.-
Marke a. Namen: Kurianszyk Arkad-
jusz, geb. 1912, Obltn.
3423. Jaskiewicz, Wladyslaw, Uniformierter.
3 Postkarten m. Abs.: Jaskewicz Jan-
nusz, Warschau, ul. Orszeckowska
4 m 3, 1 Brief.
3424. Adamski, Ignacy, Anton, Dr. med.,
Major.
Offiz. -Ausweis.
3425. Mielecki, Stanislaw, Offizier, geb.
22. 4. 1895.
Offiz. -Ausweis, Postsparbuch, 1 Me¬
daillon m. Kette.
3426. Oberleutnant.
3427. Kazmierski, Edmund, Obltn., geboren
4. 12. 1881.
Res. -Offiz. -Ausweis, 2 Pers. -Ausweise,
Besitzurkunde „Unbesiegte Kämpfer".
3428. Gabinski, Jozef.
Beamtenausweis, Mitgliedsbuch, Ge¬
stellungsbefehl, Visitenkarten,
3429. Kodzalkowski {?), Stanislaw, Zivilist.
Postkarte, Brief, Plakette,
3430. Lisowski, Konstantyn, Uniformierter.
Offiz. -Ausweis, Impfschein, 1 Post¬
karte, 1 Brief, 1 Medaillon.
3431. Uniformierter.
3432. Bozek, Daniel, Uniformierter,
Res. -Offiz.- u. Beamtenausweis, 1 Brief
3433. Kwiatnowiczr*4Jniformierter.
Regts.-Abz., Briefe, Rechnung,
3434. Chodorowski, Stanislaw, Major d. Res.
Geb. 16. 12. 1887, wohnh.: Bialystok.
Postsparbuch, 1 Brille.
3435. Mickiewicz, Wojciech, Major.
Beamtenausweis, 3 Postkarten m. Ab¬
sender: Miekiczowa, Rzeszow, König¬
straße 18.
3436. Krijk, Jozef, Major.
Offiz.-Ausweis, Impfschein.
3437. Burzynski, Jozef, Fliegerltn.
Briefe, Fotos, Regts.-Abz.
3438. Piecowicz, Jozef, Major.
Impfschein, 1 Kneifer, 1 Regts.-Abz.
3439. Sokolowski, Jozef, Major.
2 Ausweise, Diplom.
3440. Oberstleutnant.
3441. Borzym, Wladyslaw, Uniformierter.
3 Briefe, 2 Karten.
3442. Skalinowski, Adam, Uniformierter.
Beamtenausweis, Telegramm, Impf¬
schein.
3443. Kasinski, Marian, Ltn., geb. 23. 12. 99.
Mob.-Karte, 1 Ausweis, Trauschein,
Besitzurkunde, 1 Karte, Zeugnis der
Fähnrichsschule, 1 Amtsschreiben d.
Lehrerseminars.
3444. Lisowski, Henryk, Major.
Impfschein, 1 Geschäftsschreiben,
1 Zettel m. Namen.
3445. Uniformierter.
3446. Uniformierter.
3447. Uniformierter.
3448. Szablowski, Roman, Uniformierter.
1 Briefumschlag.
3449. Mikoszewski, Bronislaw, Oberleutn.
2 Postkarlen, 1 Zettel.
3450. Halicki, Bronislaw, Uniformierter,
geb. 1914.
Erk. -Marke, 1 Kreuz.
3451. Mitro, Tadeusz, Uniformierter.
1 Postkarte, Impfschein.
3452. Dwornik, Kazlmlerz, Hauptmann.
1 Brief, Zettel m. Notizen, Negative.
3453 Krzeminski, Josef, Uniformierter.
1 Postsparbuch, Impfschein.
3454. Hyeyk, Waclaw, Uniformierter.
1 Visitenkarte m. Namen: Kaczma-
rek, Stanislaw, Ltn., Briefumschlag,
2 Fotos.
3455. Kopec, Jözef, Uniformierter.
Reisepaß, Anmeldezettel, Rechnung.
3456. Kiziel, Wilhelm, Major.
2 Postkarten.
3457. Uniformierter.
3458. Uniformierter.
3459. Kozlowski, Alexander, Uniformierter.
1 Impfzettel.
3460. Uniformierter.
256
3461. Bersowski, Hipolit, Major, Arzt.
Visitenkarten, Impfschein, 3 Post¬
karten, Taschenkalender.
3462. Buchholz, Mieczyslaw, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis, 1 Postkarte.
3463. Leutnant.
3464. Kociubski, Dr., Pawel, Major.
Offiz.-Ausweis, 2 Postkarten, 1 Brief,
1 Visitenkarte.
3465. Greudus, Franciszek, Uniformierter.
Beamtenausweis.
3466. Krycinski, Henryk, Obltn., wohnhaft:
Grodno.
Postabschnitt, Zettel m. Namen, Impf-
schein.
3467. Polczynski, Stanislaw, Marceli, Hptm.
Offiz.-Ausweis, Orden: „Virtuiti-mili-
tari" m. Besitzurkunde.
3468. Kosmahl (?), Leopold, Gustav, Ltn.,
geb. 16. 12. 1903.
Mob, -Karte, Impfschein, Pers.-Aus-
weis, Visitenkarten, Mitgliedsbuch f.
Res.-Offiz., Notizbuch, Res.-Offizier-
Ausweis.
3469. Maliszepski, Jözef, Uniformierter,
geb. 1911.
Erk.-Marke, Impfschein, Brief.
3470. Baniewicz, Henryk, Obltn., geb. 25. 10.
1909 in Petersburg.
Pers.-Ausweis, Briefe, Fotos.
3471. Hauptmann.
3472. D^bogori-Mokryjewicz, Anatoli, Uni¬
formierter, geb. 1906.
Erk.-Marke, Pers.-Ausweis, Führer¬
schein.
3473. Hauptmann.
2 Rechnungen auf Namen: Jasiuwka,
Franciszek.
3474. KwiatkowskI, Anton, Konstantyn,
Ing., Obltn.
Kriegsbeorderung, Pers. - Ausweis,
Ing. -Diplom.
3475. Szydlowski, Miroslaw, Major.
Res.-Offiz.-Ausweis, Orden und Be-
sitzuikunde Virt.-milt., Waffenschein,
Visitenkarte, Impfschein, Notizbuch.
3476. Herzig, Wlodzimierz, Kazimierz,
Hptm., geb. 11. 10. 1889.
Militärentlassungsschein, Visiten¬
karten, Mob.-Karten, Offiz.-Ausweis,
Waffenschein.
3477. Wojtowicz, Alojzy, Obltn,
Offiz.-Ausweis, Dienstschreiben,
1 Quittung.
3478. Kowalski, Miroslaw, Ltn.
Beamtenausweis, Führerschein, An¬
meldezettel, Kettchen m. Medaillon.
3479. Leutnant.
3480. Leutnant.
3481. Leutnant.
3482. Druzbacki, Jozef, Maurycy, Ltn., geb.
19. 3. 06.
Res.-Offiz.-Ausweis, Postkarte.
3483. Lach, Antoni, Stanislaw, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweia^ Brief, Waffen¬
schein, Foto. Offiz.-Ausweis, Impf¬
zettel, Amtsschreiben, Zettel mit No¬
tizen.
3484. Paszesny (?), Antoni, Dr.f Oberstltn.
Offiz.-Ausweis, Postkarten, Visiten¬
karte.
3485. Wielinski, Stanislaw, Ltn., geb. 21.6.
1913.
Res.-Offiz.-Ausweis, 2 Postkarten,
Impfschein.
3486. Gojzewski, Bronislaw, Zivilist.
1 Postkarte, 1 Impfschein, Bleistift¬
zeichnung.
3487. Dmuchowski, Antoni, Ltn., geb. 21.6.
1902.
Postsparbuch, Beamtenausweis, Vi¬
sitenkarte, Impfschein, Medaillon mit
Kette.
3488. Zaluska, Jan, Oberst, geb. 25. 6. 89,
wohnh.: Lublin.
Postsparbuch, Visitenkarten, Orden
„Virtuti-müitari".
3489. Leutnant.
3490. Domski, Stanislaw, Roch, Ltn.
Verleihungsurkunde, Postkarten,
1 Brief, Foto, 1 Zettel mit Notizen.
3491. D^browski, Czeslaw, Leutnant, geb.
7.7. 1908.
Res.-Offiz.-Ausweis, Impfschein.
3492. Bryzek, Leszek, Uniformierter.
Briefe, Postkarten, Fotos.
3493. Uniformierter.
3494. Nodzynski, Franciszek, Obltn.
Beamtenausweis, Freifahrschein, 2 Vi¬
sitenkarten, Fotos.'
3495. Rudkiewlcz, Kazimierz, Uniformier¬
ter, wohnh.: Warschau, ul. Marszal-
kowska 25 m 19.
1 Dienstschreiben, Impfschein, Post¬
karten, Briefe, Visitenkarten.
3496. Paserek, Henryk, Ltn., geb. 1913.
Erk -Marke, Briefe.
Der Mord von Katyn Bg. 17
257
3497. Lirecki, Stanislaw, Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarten,
1 Quittung.
3493. Waliisienskl, Jerzy, Ltn.
Sportausweis, Besitzurkunde, Impf¬
schein, Postkarte.
3499. Ob ltn.
3500. Uniformierter.
3501. Kajetanowicz, Antoni, Oberstltn.
Postkarten, Impfzettel.
3502. Cencel, Stanislaw, Oberst.
2 Briefe, 5 Karten, 1 Abzeichen.
3503. Lengowski, Josef, Major.
Impfzettel, 1 Brief.
3504. Major,
3505. Swiderski, Kazimierz, Oberstltn.
Monatsfahrkarte, Impfzettel, 1 Brief.
3506. Owezarski, Josef, Major.
Offz.- Ausweis, Verleihungsurkunde,
Impfzetlel, 2 Briefe Medaillon mit
Kette.
3507. Kaminski, Tadeusz, Stefan, Oberstltn.
Offz. Ausweis, 2 Mitgliedskarten, 1
Visitenkarte, 1 Bescheinigung.
3508. Kilinski, Marian, Major, Arzt.
1 Schreiben des Innenministeriums,
1 Dr. Diplom, Visitenkarten, 1 Notiz¬
buch, 2 Briefumschläge, Postkarte.
3509. Kismanowski, Jerzy, Uniformierter.
Impfschein, 4 Postkarten, 1 Ab¬
zeichen.
3510. Mackiewicz, Wlodzimierz, Obltn., geb.
1912.
Beamtenausweis, Visitenkarten, Impf¬
schein, Postkarten, 1 Taschenmesser,
1 Telegramm, Erk.-Karte.
351 1. Ludinski, Eugeniusz, Uniformierter.
Impfschein, 2 Postkarten, 1 Brief, Me¬
daillon, Foto.
3512. Sledziewskf, Henryk, Ltn.-Arzt, geb.
30. 12. 1899.
1 Erk.-Marke, 2 Postkarten, Visiten¬
karten.
3513. Major.
2 Stulpenknöpfejnit Buchstaben, + B,
1 Medaillon.
3514. Bauer, Ludwik, Offz., geb. 11. 10. 1908.
Erk.-Marke, Beamtenausweis.
3515. Budzinski, Aleksander, Uniformierter.
Beamtenausweis, 2 Briefe, 2 Karten.
3516. Matras, Michal, Ltn.
Beamtenausweis, Impfschein, Res.-
Offz.-Ausweis, Medaillon.
3517. Potrzebowski, Karol, Major.
Pers.- und Res.-Offz.-Ausweis, Visiten¬
karten, Blanko-Rezept, Geburtsschein,
Trauschein, Kriegsbeorderung, zwei
Briefe, Dr.-Diplom, Impfschein.
3518. Major.
Notizbuch.
3519. Uniformierter.
3520. Bauer, Jan, Sohn des Jakobs, Major.
2 Postkarten, 1 Telegramm, 1 Brief.
3521. Zivilist.
3522. Karge, Tadeusz, Hauptmann.
2 Karten, 1 Brief.
3523. Baumfeld, Gustav, Hptm. geb. 1879.
Offz.-Ausweis, Impfschein, 1 Beschei¬
nigung.
3524. Dziewickl, Tadeusz, Off.
Res.-Offz.-Ausweis, Beamtenausweis.
352 5. Hauptmann.
3526. Zaremba, Mieczyslaw, Major.
Offz.-Ausweis.
3527. Jozolebkowski (?), Marcin, Hptm.
Eriefe, Karten.
3528. Konopka, ZdzisJaw, Marian, Hptm,
Offz.-Ausweis, Beamtenausweis.
3529. Major.
3530. Oberleutnant.
3531. Malecki, Waclaw, Ing.
Visitenkarten, 1 Brief.
3532. Krzyszlofik, Stanislaw, Uniformierter.
1 Brief, Uhrkette.
3533. Uniformierter.
3534. Grzybowskl, Andrzej, Obltn. der
Pioniere.
2 Schreiben v. Ministerium, Impf¬
schein, Talisman.
3535. Uniformierter.
3536. Rajewskt, Adolf, Obltn., geb. 6. 9. 1899.
Offz.-Ausweis, Führerschein.
3537. Leutnant.
3538. Zawadzki, Josef, Uniformierter.
Visitenkarten, 2 Schreiben.
3539. Krajewskl, Zygmunt, Uniformierter,
geb. 09,
Erk.-Marke,
3540. Leutnant.
3541. Uniformierter.
3542. Starczynski, Tadeusz, Uniformierter.
2 Postkarten, 1 Brief, 1 Postsparkas-
senquittung.
3543. Uniformierter.
258
3544. Franik, Josef, Obltn., geb. 30. 5. 1905.
Erk. -Marke.
3545. Lebicki, Janusz, Wociech, Oltn.
Res.-Off.-Ausweis, Postsparbuch, zwei
Briefe, Beamtenausweis.
3546. Leutnant.
3547. Korczak Komar, Stanislaw, Obltn.
Pers.- und Beamtenausweis, Visiten¬
karte, Impfschein, Foto, Medaillon,
Res.-Off.-Ausweis.
3548. Uniformierter.
3549. Miediejko, Arkadi, Sohn des Nikolai,
Frau Feodosia.
2 Briefe.
3550. Luxenburg, Henryk, Obltn.
Visitenkarten, Trauschein, Geburts¬
urkunde a. Namen: Herschenberg
Henia.
3551. Uniformierter.
3552. Zsyrop, Fryderyk, Obltn.
1 Führerschein.
3553. Leitgeber, Waclaw, Uniformierter,
Ing.
Impf zettel 1030, Besitzurkunde, Ab¬
rechnung.
3554. Uniformierter.
3555. Oberleutnant.
3556. Dymczyszyn, Erwin, Ltn.
Name auf Holztäfelchen,
3557. Uniformierter.
3558. Szmoniewski, Stanislaw, Obltn.
1 Sportausweis, Besitzurkunde, Impf¬
schein, Beamtenausweis, Medaillon,
Rgt.-Abz., Verleihungsurkunde.
3559. Leutnant.
3560. Problewski, Kazmierz, Ltn.
Rezept f. Militärapotheke (unleser¬
lich), 1 Brief, 1 Monatsabrechnung.
3561. Uniformierter.
3562. Dembecki, Stanislaw, Dr., Obltn., Arzt,
geb. 21.
Pers.-Ausweis, Mob. -Karte, Ordens¬
diplom, 1 Brille.
3563. Ciemuoczolowski (?), Edmund, Obltn,
Sportausweis, Plakette, 1 Medaiilon.
3564. Zerwiak, Jan, Ltn.
Pers.-Ausweis (unleserlich).
3565. Oberleutnant.
3566. Leutnant.
3567. Leutnant.
1 Steuerbescheid, veibl. Fotos mit
Aufschriften.
3568. RaczyAski, Kazimierz, Ltn.
Besitzurkunde, Brief, Postkarte, 1 Me¬
daillon.
3569. Grudien, Longin, Obltn., geb. 21.11.
1907.
1 Beamtenausweis, Führerschein, 1
Brief, Mob.-Karte, Postkarten.
3570. Gqslorck, Ludwik, Obltn.
Teile eines Offz.-Ausweises, Urlaubs¬
schein.
3571. Jackowski, Juljan, Obltn,
2 Postkarten, Impfschein, Trauschein.
3572. Chodorowski, Josef, Uniformierter.
Impfschein 2232.
3573. Piotrowski, Martin, Uniformierter.
Anmeldezettel, Impfzettel.
3574. Leutnant.
Postquittung, Zettel mit Adressen.
3575. Kwapln, Stanislaw, Uniformierter.
Postkarten, Briefe, 1 Quittung.
3576. Verständig, Zygmunt, Ltn., geb. 13.5.
1990.
Erk.-Marke, Res.-Offz.-Ausweis.
3577. Uniformierter.
3578. Uniformierter.
3579. Uniformierter.
3580. Leutnant.
3581. Pajczewski, Stefan, Uniformierter.
Res.-Offz.-Ausweis, Beamtenausweis.
3582. Gruszynskl, Lukasz, Uniformierter.
Postsparbuch, Briefe, Postkarten, Vi¬
sitenkarte.
3583. Kocela, Franciszek, Obltn.
Mitgliedsbuch f. Res.-Offz., 1 Beschei¬
nigung v. 3. Inf.-Regt., 1 Postabschnitt,
1 Abz. d. Lehrerverbandes.
3584. Janca, Isidor, Ltn., geb. 22.5.1904,
Arzt.
Pers.-Ausweis, Blanko-Rezepte, 1 Be¬
scheinigung v. Kriegslazarett, Führer¬
schein, Namensliste.
3585. Uniformierter.
3586. Kazimierski, Leon, Ltn., geb. 25. 5. 09.
Res.-Offz.- und Beamtenausweis, Post¬
karten, Fotos, Rosenkranz, Dauerfahr¬
schein.
3587. Oberleutnant.
3588. Oberleutnant.
3589. Roganiewlcz, Stanislaw, Mieczyslaw,
Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, 2 Postkarten.
3590. Polujan, Jözef, Sohn d. Anton, Ltn.
1 Brief, 2 Postkarten.
Der Mord von Katyn Bg. 17*
259
r
3591. Chmielowicz, Franciszek, Uniformier¬
ter. Ing., geb. 13. 11. 1909.
Postsparbuch, Waffenschein.
3592. Uniformierter.
3593. Radanski, Andrzej, Uniformierter.
Beamtenausweis, 2 Mitgliedskarten.
3594. Zivilist.
1 Zettel, 1 Monogramm.
3595. Pustowka, Jözef, Uniformierter.
Impfschein, Beamtenausweis (unleser¬
lich), 1 Brief.
3596. Lupinski, Mieczyslaw, Ltn., geb. 26. 1.
1894.
Pers. -Ausweis, Res.-Off.-Ausw., Impf¬
schein, Waffenschein.
3597. Czeka], Aleksander, Ltn,
Visitenkarte, Notizbuch.
3598. Krzyzanowski, Ltn., geb. 10. 9. 1905.
Pers.- und Res. -Offz. -Ausweis, Impf-
zettel, Geburtsurkunde.
3599. Tuora, Stanislaw, Dr. med., Obltn.
2 Bescheinigungen in deutscher
Sprache, 1 Brief.
3600. Lipkowski, Josef, Uniformierter.
1 Postabschnitt.
360L Skoniecka, Henryk, Stanislaw, Ltn.
Res. -Offz. -Aus weis.
3602. Sztern, Manuel, Arzt, Ltn.
Res. -Offz. -Ausweis, Mitgliedskarte
der Aerzte, 1 Bescheinigung, 2 Blanko-
Rezepte.
3603. Lukomski, Czeslaw, Obltn.
1 Zettel mit Adresse, 1 Namensliste.
3604. Uniformierter.
3605. Strych, Franciszek, Prof, am Gym¬
nasium, geb. 1908, Ltn.
Beamtenausweis, Postkarte.
3606. Uniformierter.
3607. Szlachta, Aloyzy, Ltn.
Res. -Offz. -Ausweis, Pers.- und Be¬
amtenausweis, Postkarte, Notizbuch,
Rosenkranz.
*3608. Oberleutnant.
2 Zettel mit Namen, 1 Brief, 1 Kette
mit Medaillon.
3609. Pakulnis, Henryk, Uniformierter.
1 Brief. ^
3610. Leutnant.
3611. Grinkow, Jaroslaw, Ltn.
2 Briefe.
3612. Rozdolowski, Wladyslaw, Ltn., geb.
1918, Lemberg.
Erk. -Marke, 1 Schreiben des Kriegs¬
lazaretts, Foto, Regt.-Abz,, Offz.-Aus-
weis.
3613. Wabinski, Stanislaw, Warschau-Ma¬
rienstadt 3, Obltn.
1 Taschenkalender mit Namen: Wa¬
binski Stanislaw, % Erk. -Marke mit
Namen: Krupko Czeslaw.
3614. Leutnant.
3615. Rawoczewski, Rafal, Offizier.
Res.-Offz.- Aus weis.
3616. Piotrowski, Franz, Uniformierter.
Brief, Karte, 1 Abzeichen.
3617. Uniformierter.
Impfzettel, Postabschnitt, Rosenkranz,
Notizbuch.
3618. Swiecinski, Bernard, Jozef, Obltn.,
Arzt.
Kriegsbeorderung, Postsparbuch, Füh¬
rerschein, Fotos.
3619. Berzinski, Max, Ltn.
Dienstausweis, Postkarten, Regt-Abz.
3620. Zivilist.
3621 . Michalsk, Kazimierz, Uniformierter.
Ausweis, Visitenkarten, Fotos.
3622. Oberleutnant.
3623. Uniformierter.
3624. Spoja, Marian, Ltn., geb. 1901.
Erk.-Marke, Pers. -Ausweis, Ausweis
für Fußballsport.
3625. Zi^talski, Lucjan, Michal, Ltn.
Sozialversicherungsbuch, Res. -Offz. -
Ausweis, 1 Schreiben, 1 Mitglieds¬
karte für Apotheker.
3626. Uniformierter.
3627. Leszczynski, Zdzislaw, Obltn.
Führerschein, Impfschein, Foto, Mo¬
nogramm, Res. -Offz. -Ausweis.
3628. Uniformierter.
3629. Lowicki, Stanislaw, Unif. Ing.
2 Visitenkarten, Impfschein, Post¬
karten, russ. Quittung, 2 Medaillons
mit Kette. Plakette.
3630. Szeps, Jözef, Ltn,, Arzt, geb. 15. 7.
1898.
Res.-Offz.- Ausweis. Impfschein, 2 Post¬
karten.
3631. Chat, Zenon, Kazimierz, Ltn.
Gestellungsbefehl, Res. -Offz. -Ausweis,
1 Fahrkarte, Impfschein,
3632. Rupniewski, Roman, Ltn.r geb. 3. 8.
1906 in Warschau,
Postsparbuch, Postkarten, Visiten¬
karten.
3633. WUniewski, Waclaw, Jakob, Unifor¬
mierter.
Brief, 1 Füllbleistift.
260
3634. Godlewskl, . . , Ltn.
Waffenschein, Schul ausweis, Offz.-
Ausweis (unleserlich).
3635. Jqdrych, Edward, Ltn., Arzt.
Offz.-Ausweis.
3636. Uniformierter.
3637. Uniformierter.
3638. Krudowski, Jan, Obltn.
Offz.-Ausweis, Besitzurkunde, Be¬
amtenausweis, 1 Brille, Kranken¬
bescheinigung, 1 milit. Schreiben.
3639. Zbikowski, Stefan, Ltn.
1 Besitzurkunde, 1 Schreiben, 1 Brief.
3640. Szyda, Tadeusz, Obltn., geb. 1906.
Erk.-Marke, Offz.-Ausweis, Trau¬
schein, Postkarten.
3641. Herduch, Jan, Stanislaw, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Visitenkarte, Waf¬
fenschein, 1 Brief.
3642. Mariak, K . . . ? Uniformierter.
Postkarte m. Adr.: Mariakowa, Stef.,
1 Brief.
3643. Hess, Kazimiersz, Uniformierter, Leh¬
rer in Pskow.
Beamtenausweis, Führerschein, 1 Erk.-
Marke a. Namen: Krywoszanski Jo-
zef, Obltn., geb. 1901.
3644. Skrzyszewski, Jan, Uniformierter.
Brief, Postkarte, Plakette, % Erk.-
Marke mit Namen: Pry Aleksander.
3645. Uniformierter.
3646. Oberleutnant.
3647. Jankowski, Walenty, Uniformierter,
Dr. med.
Impfschein, Karte vom franz. Roten
Kreuz im Weltkriege, Postkarten,
Brief, Medaillon. Rosenkranz.
3648. Uniformierter.
Namensliste, Buchstaben auf Holz¬
tafel, Notizbuch.
3649. Jakubiec, Jözef, Uniformierter,
Postkarte.
3650. Uniformierter.
3651. Szwejkowski, Boleslaw, Ltn., wohnh.:
Szczakowa.
Visitenkarte, Res.-Offz.-Ausweis, 2
Bescheinigungen.
3652. Strzelbicki, Marian, Ltn. Ing., geb. 3. 1.
1908 in Kamionok, wohnh.: Warschau,
ui. Grochowska 323.
Res.-Offz.-Ausweis, Postsparbuch,
Entlassungskarte, MobiL-Karte, Post¬
karte, Impfschein, Trauschein.
3653. Pitula, Jözef, Uniformierter.
Beamtenausweis, Waffenschein,
Impfschein.
3654. Jazwierski, Jözef, Ltn.
Beamtenausweis, Impfschein, Uhr¬
kette.
3655. Marszalkiewlcz, Stanislaw, Ltn.
Beamtenausweis, 1 Trauschein, Me¬
daillon.
3656 . oguski, Henryk, Sohn von
Eugeniusz, Ltn.
Brief mit Abs^~-Rosinska Christina,
Kreis Opatow, Gemeinde Podgajsze,
2 Rgt.-Abzeichen.
3657. Sladki (?), Kazimierz, Zivilist,
Postkarten.
3658. Pienkowski, Boleslaw, Uniformierter.
Hinterlegungsschein, Impfschein.
3659. Oberleutnant.
3660. Uniformierter.
3661. Uniformierter.
2 Postquittungen.
3662. Uniformierter.
3663. Herzenberg, Stanislaw, Obltn., Arzt.
Kriegsbeorderung, Res.-Offz.-Aus¬
weis, Brief, Postkarte,
3664. Rzazewski (?). Aleksander, Unifor¬
mierter.
Visitenkarten, 2 Briefe, 1 Postkarte,
Besitzurkunde für Verwundete.
3665. Mstapczyk (?), Adolf, Uniformierter,
geb. 1909.
Erk.-Marke, Brief mit Abs.: Dorothea
Astapczyk.
3666. Domania, Jan, Uniformierter.
Zettel mit Notizen, 1 Brief, Medaillon.
3667. Chrzanowski, Edmund, Ltn., geb.
23, 7. 191 . . ?
Ausweis v. Aeroklub, Brief, Postkar¬
ten mit Abs.: Roza Minejko, War¬
schau, Rgt.-Abz.
3668. Leutnant.
3669. Owczarek, Aleksander, Uniformier¬
ter, Dr. med., wohnh.: Warschau,
Marszalowska.
Ausweis für Res.-Offz., Besitzurkunde,
Führerschein, Impfzettel, Briefe, Post¬
karten, Telegramm.
3670. Rogowski, Boleslaw, Uniformierter.
2 Schreiben d. Krankenkasse, 2 An¬
meldezettel.
3671. Brudnicki, Ad3m, Uniformierter.
2 Briefe m. Abs.: Edward Brudnicki
in Warzynek, Gern. Bialiszewo, Kreis
Sierpc, Impfschein.
261
3672. Chludzinski, Wfadzimierz, Josef, Uni¬
formiert.
Bescheinigung d. Bundesd.-Rechtsan-
wälte, versch. Visitenkarten, 1 Trau¬
schein.
3673. Trojnarski, Karol, Ltn., geb. 24. 9.
1895.
Res.-Offz.- und Pers.-Ausweis, 3 ver¬
schiedene Ausweise, Eeamtenaus-
weis, Visitenkarten, Fotos.
3674. Soltan, Wladyslaw, Ltn., geb. 18. 12.
1911, wohnh.: Luck, ul. Domini-
kanska 12/3.
Res.-Offz.-Ausweis, Mob.-Karte, Brief,
Impfschein, Plakette.
3675. Zubrowski, Waclaw, Uniformierter.
Postkarte mit Abs.: Zubrowska Zofia,
Szenstochau, ul. Narotowica 36, Ge¬
burtsurkunde d. Kindes, Anmeldun¬
gen, 1 Kassenquittung, 1 Medaillon
mit Kette.
3676. Petelczec, Siegmund, Uniformierter,
Brief, Postkarte, Telegramm, Medail¬
lon mit Kette.
3677. Oberleutnant.
3678. Uniformierter.
3679. Uniformierter.
3680. Joch, Antoni, Obltn.
Fotos mit Namensaufschrift (unleser¬
lich), Medaillon mit Kette.
3681. Uniformierter,
3682. Szolomicki, Michal, Ltn., geb. 1897.
Erk.-Marke, Kriegsbeorderung, Pers.-
Ausweis, Postsparbuch.
3683. Michalski, Stefan, Ltn., geb. 1905.
Erk. -Marke, Pers.-Ausweis, Res.-Offz.-
Mitgliedskarte, Plakette, Rosenkranz,
1 Abzeichen, Mitgliedsausweis für
Apotheker, Foto, Monogramm, zwei
Briefe.
3684. Dombrowski, Jerzy, Ltn.
Besitzurkunde, Visitenkarte, Rosen¬
kranz.
3685. Uniformierter.
3686. Dyba, Roman, Uniformierter.
Militärführerschein, Sportausweis,
Visitenkarte, Postkarten, Brief,
3687. Oberleutnant.'^“
Impfschein 2985, Plakette.
3688. Nowak, Antoni, Uniformierter, geb.
20. 11. 1910.
Teil eines Res.-Offz.-Ausweises, Kette.
3689. Laszcz, Jerzy, Stanislaw, Obltn.
1 Visitenkarte, Pers.-Ausweis, Post¬
sparbuch auf Namen: Frau Romolda,
Briefe, Negative, Postkarten.
3690. Cieslelski, Stefan, Ltn.
Postkarten mit Abs.: Sägewerk Laski,
Post Hirschek, Kreis Kempen, Warthe¬
gau, Impfschein.
3691. Lesnik, Bolessaw, Uniformierter.
Res.-Offz.- und Beamtenausweis,
Briefe, Postkarten, Medaillon, Foto.
3692. Jastrzqb, Waclaw, Ltn.
1 Brief, 1 Postkarte.
3693. Jamro, Mieczyslaw, Ltn., geb. 7. 7.
1905.
Pers.-Ausweis, 1 Postkarte, Briefe.
3694. Uniformierter.
Impfzettel, Hinterlegungsschein.
3695. Simon, Jözef, Cesar, Ltn., geb. 23. 7.
1899, wohnh.: Warschau.
Mob.-Karte, Res.-Offz.-Ausweis, Waf¬
fenschein, Impfschein, Briefumschlag.
3696. Oberleutnant.
3697. Loroch, Piotr, Ltn.
Pers.-Ausweis, Führerschein, Besitz¬
urkunden, 1 Bescheinigung des Apo¬
thekerverbandes.
3698. Grzelinski, Eugeniusz, Ltn., geb. 28. 9.
1905.
Militärführerschein, Offz.-Ausweis,
1 Postkarte.
3699. Leutnant.
3700. Wielebinski, Wladyslaw, Ltn.
Briefumschlag, Impfschein, Kruzifix
mit Kette.
3701. Redych, Jözef, Uniformierter, geb.
23. 1. 1894, wohnh.: Kobylnik.
Beamtenausweis, Postsparbuch, IBrief
3702. Uniformierter.
3703. Dombrowski, Roman, Stanislaw, Ltn.
Res.- Offiz. -Ausweis, Führerschein, Vi¬
sitenkarten, Abzeichen.
3704. Morawski, Adolf, Jan, Ing., Obltn.
Professor des Polytechnikums in
Warschau, wohnh.: Warschau, Allee
Grujecka 45 m 14.
Visitenkarten, Briefe, 2 Fotos,
Amulett.
3705. Pajqk, Jözef, Uniformierter.
Briefe, Impfzettel.
3706. Guszynski, ....?, Uniformierter.
Schulausweis, 1 Brief, 1 Karte.
3707. Gawron, Marian, Uniformierter.
1 Brief.
3708. Pufahl, Roman, Kapitän, geh. 26. 1.
18S4, wohnh.: Warschau, Straße des
6. August 58 m 2.
Offiz.-Ausweis, Führerschein, 3 Briefe,
1 Postkarte, 1 Taschenmesser, Be¬
scheinigung über Militärdienstzeit in
deutscher Sprache.
262
3709. Jonicz, Julius/., Uniformierter.
Postkarten, Briefe, 1 Skizze.
3710. Szostkiewicz, Leon, Ltn., Ing., geb. 1906.
Dienstausweis, Pers.-Ausweis, Impf¬
zettel, 3 Postkarten, Notizbuch.
3711. Leutnant.
3712. Jaworski, Stanislaw, Ltn.
Briefe und Karten mit Abs.: Wanda
Jaworska, Warschau, Dluga 9/19, Fo¬
tos, Impfschein.
3713. Chojnowski, Jan, Uniformierter.
1 Brief mit Abs.: Antoni Choynow-
ski, Krakau, ul. Dluga 54.
3714. Jasionowski, Tadeusz. Ltn.
Mob.-Machungskarte, Beamtenaus¬
weis, Offiz.-Ausweis, Führerschein,
Impfschein, Waffenschein.
3715. Poncza, Jan, Obltn., geb. 29. 3. 1897.
Pers.- und Offiz.-Ausweis, Militar-
führerschein, Impfzettel.
3716. Reszczynskl, Josef, Oberleutnant.
2 Briefe, davon 1 Brief in Kozielsk
geschrieben.
3717. Zivilist.
3718. Perec, Hilary, Obltn.
Postkarten, Impfzettel, Dienstausweis.
3719. Czerniakow, Leon, Obltn., Lehrer.
Beamtenausweis, Mitgliedskarte des
Kolonialverbandes, 1 Sparbuch, Regt.-
Abzeichen, Pers.-Ausweis.
3720. Jankiewicz, Marian, Uniformierter,
geb. 6.4. 1900.
Res.-Offiz.-Ausweis, Fotos.
3721. Dniestrzanski, Roman, Obltn.
Beamtenausweis, Impfschein, Tele¬
gramm, Füllhalter.
3722. Mankowski, Leon, Ltn.
Hrk.-Marke, geb. 5. 8. 1902.
3723. Uniformierter.
Kleines Notizbuch, Medaillon mit
Kette.
3724. Uniformierter.
1 Zettel mit Adresse: Kwiatkowska,
Maria, Raubertow, ul. Okoniewszka
22 m. 9, 1 beschriebener Zettel, 1 Pla¬
kette.
3725. Tsacz, Mieczyslaw, Obltn.
1 Straßenbahnmonatskarte, 1 Ausweis
für technische Hochschule, 1 Aus¬
weis für Bibliothek.
3726. Pachecka, Jan, Stefan, Zollbeamter,
Uniformierter.
2 Schreiben der Zolldirektion, Be¬
amtenausweis, 4 Anmeldungen, Brief,
1 Postkarte, verblaßtes Foto mit Auf¬
schrift, Zettel mit Namen.
3727. Uniformierter.
3728. Uniformierter.
1 Brief aus Dombrowa 11. 1. 40, 1 Impf¬
zettel.
3729. Uniformierter.
Postkarten.
3730. Fijewski, Antoni, ObHn., geb. 13. 1.
1901, wohnh.: Dubno.
Besitzurkunde und Orden: Virtuti-
militari, Beamtenausweis (unleser¬
lich), Führerschein, Mitgliedskarte,
Impfschein, Briefr-P^kette.
3731. Szymanski, Edward, Ltn.
1 Bescheinigung v. Behörde Wilna,
1 Brief, 2 Karten, Medaillon mit Kette.
3732. Uniformierter.
3733. Liarhowskl, Boleslaw, (Vater Antoni),
Uniformierter.
Impfzettel, 1 Brief mit Stempel, New
York, Brooklyn, 1 Zettel mit Notizen.
3734. Uniformierter.
3735. Szczerba, Marian, Ltn.
Postkarten mit Absender: Stefania
Szczerbowa, Prokocim b. Krakau, ul.
Skowakiego 13, Beamtenausweis,
Pers.-Ausweis, Mitgliedskarte.
3736. Klebuszewlcz, Juljan, Uniformierter.
6 Postkarten, Zettel mit Notizen.
3737. Jarockl, Stefan, Ltn.
1 Schreiben, Notizbuch, Brief, Me¬
daillon.
3738. Zymcha, Roch, Ltn,, Arzt.
Offiz.-Ausweis, Telegramm.
3739. Landesberg, Jakob, Uniformierter.
Arzt -Diplom, Res.-Offiz.-Ausweis,
Postkarte mit Abs.: Landeberg, Maria,
Kutno, Blanko-Rezepte.
3740. Ficek, Stefan, Uniformierter, geb.
30. 3. 1904, wohnh.: Krakau.
Personalausweis, Führerschein, Impf¬
schein, Briefe, Postkarten. Sport-
Mitgliedskarte.
3741. Uniformierter.
3742. Zachert Olczyc, Konstantyn, Obltn.
Impfzettel, 1 milit. Bescheinigung,
Zettel mit Notizen.
3743. Leutnant.
3744. Zivilist.
1 Postkarte, 1 Zettel.
3745. Klinge, Marian, Ltn., Arzt.
Erk. -Marke: geb. 19. 12. 1905, 1 Me¬
daillon.
263
3746. Romianek, Stanislaw, Uniformierter,
geb. 10. 5. 99.
Postsparbuch, Schulleiter, Beamten¬
ausweis, Impfzettel.
3747. Rykowski, Tadeusz, Uniformierter.
Erk. -Marke, Impfschein, 2 Briefe,
Taschenkalender, 2 Fotos, Plakette.
3748. Staszkiewicz, Grzegorz, Uniformier¬
ter.
Beamtenausweis, Brief, Impfschein,
Medaillon, Hinterlegungsschein.
3749. Skwara, Jözef, Ltn., geb. 29. 7. 1900,
wohnh.: Jutrosin, ul. Szkolna 9.
Postsparbuch, Beamtenausweis, Ro¬
senkranz, Ordensspange.
3750. Frqckowiak, Stanislaw, Ltn., Arzt
Kriegsbeordeiung, Visitenkarten,
1 Rote-Kreuz-Binde m. französischem
Stempel.
3751. Rajchel, Zdzislaw, Ltn., geb. 1910.
Erk. -Marke, Briefumschlag, Visiten¬
karte, Beamtenausw., Besitzurkunde.
3752. Achtelik, Pawel, Uniformierter.
Impfzettel, 2 Briefe, 1 Zettel mit No¬
tizen.
3753. Czepurno, Stefan, Ltn., Arzt.
Offiz.-Ausweis.
3754. Leutnant.
1 Damenring.
3755. Uniformierter.
3 Zettel mit Notizen, Medaillon.
3756. Mazak, . . . .? Uniformierter.
Postkarten, Brief.
3757. Uniformierter.
3758. Fabrawski, Zygmunt, Stanislaw, Ober¬
leutnant, geb. 7. 4. 1893.
Pers. -Ausweis, Passierschein, 1 Brief,
1 Karte, 1 Holz-Rosenkranz (selbst
geschnitzt).
3759. Trzebinski, Tadeusz, Ltn., geb. 2. 4, 04.
Res. -Offiz. -Aus weis, Briefumschlag.
3760. Uniformierter,
3761. Michalak, Wladyslaw, Ltn.
3 Briefe, Führerschein, 2 Anmelde¬
zettel.
3762. Uniformierter.
3763. Galecki, Roman, Ludwik, Broneslaw,
Leutnant. ~
Res -Offiz.-Ausweis, 1 Schreiben der
Bank, 3 Postkarten, 1 Brief.
3764. Orlikowski, Antoni, Uniformierter,
Dentist, Warschau, Plac Trzech-
krzyzy 8.
Pers. -Ausweis, Dienstausweis, Vi¬
sitenkarte.
3765. Kowalczyk. Stanislaw, Ltn., geb. 1910.
Erk.-Marke: geb. 1910, 2 Visitenkar¬
ten, 4 Postkarten.
3766. Rzynkiewicz, Adam, Stanislaw, Ltn,
Res.-Offiz.-Ausweis.
3767. Uniformierter.
1 Biief.
3768. Uniformierter.
3769. Zarenba, Piotr., Uniformierter, geb.
5. 11, 1906, wohnh.: Wilna: ul. Ma-
kowa 17 m. 19.
Res.-Offiz.- und Beamtenausweis, 2
Postkarten, Impfschein.
3 770. Shotincki (?)f Franciczek, Obltn.
Postkarten, Brief, Impfschein, Plan,
Skizze eines Hauses.
3771. Hauptmann.
3772. Soltycki, Ludwik, Obltn., wohnhaft;
Warschau, ul. Piul XL m. 5.
Führerschein, Bescheinigung, 2 Kar¬
ten. 1 Brief, 1 Abzeichen.
3773. Krukowski, Wladyslaw, Ltn.
Visitenkarte, 1 Brief, Foto, Anmelde¬
zettel, 1 Postkarte.
3774. Uniformierter.
3775. Uniformierter.
3776. Woltynski, Antoni, Uniformierter.
3 Postkarten, Monogramm.
3777. Uniformierter.
1 Postkarte, Medaillon, 1 Frauenfoto.
3778. Swlnarski, Czeslaw, Uniformierter,
geb. 1896.
Postsparbuch
3779. Hrapkowicz, Albin, Hptm.
Visitenkarte, Offiz.-Ausweis, Waffen¬
schein.
3780. Uniformierter.
3781. Heilszer, Maksymilian, Hptm.
Offiz.-Ausweis, Notizbuch, Postkar¬
ten, 2 Mitgliedskarten des Roten
Kreuzes.
3782. Uniformierter.
Offiz.-Ausweis mit Namen: Bupwillo,
Witold, Hauptrn., 2 Briefumschläge
a. Namen: Radziszewski, Leonhard.
3783. Uniformierter.
3784. Hauptmann.
3785. Lopuszanski, Kazimierz, Uniformiert.
Postkarten, Briefe.
3786. Kunda, Edmund, Uniformierter,
Lehrer in Grodno.
Beamtenausweis,
264
3787. Niekasz, Jan, Kazimierz, Uniformiert.
Besitzurkunde, Ausweis d. poln. Roten
Kreuzes, Angelkarte, Beamtenaus-
weis, 1 Brief.
3788. Uniformierter.
1 Postkarte. 1 Postabschnitt, Orden
Virtuti-militari.
3789. Kawasiewicz, Czeslaw, Ltn.
2 Postkarten.
3790. Uniformierter.
3791. Szyszkowski, Witold, Stanislaw, Ltn.,
Dr. med., geb. 2. 5. 1896.
Res.-Offiz.- Ausweis, Beamtenausweis,
Marschbefehl, 3 Visitenkarten, 2 Post¬
karten, Kriegsbeorderung, Impfschein,
Zeugnisabschrift.
3792. Uniformierter.
3793. Chadzynski, Bronislaw, Uniformiert.
1 Brief, Medaillon mit Kette.
3794. Trochfmowicz, Waclaw, Ltn., Arzt,
geb. 7. 9. 08, wohnh.: Gora Kalwaria.
1 Offiz.-Ausweis, Erk.-Marke, Post¬
sparbuch.
3795. Zivilist.
3796. Lojek, Jözef, Ltn., geb. 1.3.1912,
Res.-Offiz.- Ausweis, Zigarettenetui.
3797. Uniformierter.
3798. Kowalewski, Wladyslaw, Michal,
Oberleutnant.
Offiz.-Ausweis, Res.-Offiz.-Ausweis,
Führerschein, Briefe, Waffenschein.
3799. Dombrowski, Jan, Uniformierter.
Briefe, Hinter legungsschein, Füllhal¬
ter, Drehbleistift.
3800. Rutkowski, Tomasz, Ltn.
2 ärzti. Untersuchungen, 1 Besitz¬
urkunde, Beamtenausweis, Kranken¬
hausbescheinigungen, Briefe.
3801. Zielinski, Czeslaw, Stefan, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis.
3802. Mlynarczyk, Ludwig, Ltn.
2 Briefe, 1 Postkarte.
3803. Opaiinski, Eugeniusz, Ltn., geb. 1912.
Erk.-Marke, Res.-Offz.-Ausweis, Waf¬
fenschein, Postkarte, Brief.
3804. Tucholski, Tadeusz, Dr., Uniformierter,
Professor a. Polytechnikum, War¬
schau.
Beamtenausweis, Visitenkarten, 1 Ele¬
fant-Talisman, 1 MedaiJlon.
3805. Gqsowski, Kazimierz, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfschein, Post¬
karten, Brief, Binde des Roten Kreu¬
zes, 1 Rosenkranz.
3806. Misiewicz, Jan, Uniformierter, geb.
1908.
Erk.-Marke, 1 Telegramm.
3807. Sowa, Jözef, Zivilist.
1 Brief adressiert an: Sowa Helena,
Boryk.
3808. Ziqtek, Wincenty, Uniformierter.
Ausweis, Impfschein, Erk.-Marke.
3809. Unifoimierter.
3810. Karhowniczek, Marian, Uniformierter.
1 Brief, Impfzettetr~Postquittung.
3811. Olejniczak, Leon, Obltn.
1 Brief mit Abs.: aus Graudenz, ul.
Jerzego 7/7, 1 Medaillon mit Kette.
3812. Dowbor, Michael, Obltn.
1 milit. Schreiben, Res.-Offz.-Ausweis,
2 Abzeichen.
3813. WoJongiewicz, Antoni, Stefan, geb.
22.3.1898, Ltn.
Beamtenausweis, Abgangszeugnis d.
Techn. Hochschule Danzig, Zeugnis v.
Gymnasium, Bescheinigung, Briefe,
Personalausweis, Mitgliedskarte.
3814. Slubicki, Stefan, Uniformierter.
Impfschein, Verleihungsurkunde.
3815. Zaleski, Winzenty, Ing., Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarten, Ziga¬
rettenspitze.
3816. Rawicki, Benedikt, Benjamin, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Postkarte, Briefe.
3817. Otto, Marian, Piotr., Ltn., geb. 1907.
1 Bescheinigung, 2 Anmeldezettel, 1
Ausweis d. Klubs, Res.-Offz.-Ausweis,
Geburtsurkunde, Fotos, Brief, 2 Post¬
karten, 1 Füllbleistift.
3818. Lorenc, Jerzy, Uniformierter.
Impfschein, Yt Postkarte, Medaillon.
3819. Jakubowski, Henryk, Apotheker, Ltn.
Kriegsbeorderung, Postkarten, Tele¬
gramm, Brief, Medaillon mit Kette.
3820. Szmerner, Szyman, Dr. med., Unifor¬
mierter.
Pers.- Ausweis, Postsparbuch, Dr.-
Diplom, Postkarten, 1 Brief.
3821. Symanski, Kazimierz, Ltn.
Beamtenausweis, 1 Brief.
3822. Uniformierter.
2 Foto, Taschenkalender, Zettel mit
Notizen.
3823. Charkow, Piotr, Ltn.
Beamtenausweis, Postkarten, Foto.
3824. Stein, Leo, Obltn., geb. 1895.
Erk.-Marke, Rechnung, Postkarten.
265
3825. Leutnant.
Impfschein, Postkarte.
3826. Ciesielski, Czeslaw, Jan. -Ltn., geh«
12. 7. 1901.
Res.-Offz.-Ausweis, 1 milit. Entlas¬
sungskarte, 1 Kampfkreuz, 1 Medail¬
lon, Rgtls.-Abz.
3827. Krysztofik, Marian, Jözef, Uniformier¬
ter, wohnh.: Wilna.
Offz. -Ausweis, Visitenkarte, Taschen¬
kalender.
3828. Szachowlcz, Zygmunt, Andrzej, Uni¬
formierter.
Trauschein, Impfschein.
3829. Kernberg, Karol, Fähnrich, Unifor¬
mierter.
Visitenkarte m. Namen: Ziarski-Kern-
berg, Karol, Fähnrich, 1 Taschenka¬
lender, 2 Abzeichen, 2 Medaillons,
1 Ring (Gold gab ich für Eisen 1914).
3830. Uniformierter.
3831. Moser, Leopold, Obltn., wohnh.: War¬
schau.
1 Schreiben d. Kriegsministeriums,
Postkarten, Offz. -Ausweis, Briefe,
Mitgliedsausweis.
3832. Uniformierter.
3333. Gajdzlk, Wladyslaw, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Marine-Abz., Füll¬
halter, Visitenkarten,
3834. Uniformierter.
3835. Majok, Stefan, Uniformierter.
Beamtenausweis, 3 Visitenkarten, 1
Telegramm, Brief, 1 Postkarte, Ziga¬
rettenspitze,
3836. Snlady, Franciszek, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfschein, Briefe,
kleines Notizbuch m. Dr.: Wincenty
Sniady, Bromberg, Adolf-Hitler-Str. 30.
3837. Zivilist.
3838. Uniformierter.
V2 Erk.-Marke mit Namen: Najdzicz,
Bronislaw.
3839. Janczewski, Kazimiercz, Dr. med. Uni¬
formierter.
Dr.-Diplom/T^e»! 1 Pers.-Ausweises.
3840. Stanis2ewski, Franciszek, Ltn.
Res.-Offz.-Ausweis, Rosenkranz.
3841. Krukowski, Henryk, Uniformierter,
Res.-Offz.-Ausweis, Postkarten m. Ab¬
sender: Krukowska, Posen, Festungs-
stratfe 15, 1 Postanweisung, 1 Elefant.
3842. Closinski, Zdzislaw, Ltn.
Erk.-Marke: 28. 10. 1908.
3843. Uniformierter.
3844. Pajqk, Stefan, Ltn.
Waffenschein, Jagdkarte, Brief, Be¬
scheinigung.
3845. Uniformierter.
Heiligenfigur, Notizbuch.
3846 Fähnrich.
Postkarte mit Abs.: Gqsowski Ladys-
law, Tomaszow-Lubelski, ul. Wiäpian-
skiego 16, Medaillon, Uhrkette.
3847. Fuhrmann, Jan, Uniformierter.
2 Postkarten und Briefe, Visiten¬
karten.
3848. Uniformierter.
3849. Kowalczyk, Adam, Hptm,
Besitzurkunde, Jagdkarte.
3850. Uniformierter.
3851. Kul Adam, Thorn, Roman-
Dmowski-Str. 23. Zivilist.
Foto, Notizbuch.
3852. Rzepka, Jozef, Ltn.
2 Briefe, Taschenkalender, Medaillon.
3853. Tuslanowski, Stanislaw, Jurist, Zi¬
vilist.
Beamtenausweis, Geburtsschein, Aus¬
weis d. Advokatenbundes.
3854. Hipsz, Wladimir, Uniformierter.
Impfschein, Brief.
3855. Kurowsk), Feliks, Hptm.
Offz.- Ausweis, Militärführerschein,
Rgts.-Abz., Medaillon.
3856. Zegadlo, Jan, Ryszard, Uniformierter.
Res.-Offz.-Ausweis (unleserlich), Na¬
mensliste, Impfzettel, 1 Notizbuch.
3857. Uniformierter.
Quittung v. Feuerversicherung a. Na¬
men: Maria Trofila Guwacka, 2 Post¬
quittungen, 1 Rezept, Medaillon mit
Kette.
3858. Wojeiechowski, Wladyslaw, Obltn.
Offz.-Ausweis, Brief, Karikatur-Zeich¬
nung.
3859. Jakubik, Eugeniusz, Uniformierter.
Trauschein, Ausweis, Impfzettei, Post¬
karte, Teil 1 Pers.-Ausweises.
3860. Kopras, Jan, Uniformierter.
Offz.-Ausweis.
3861. Szulakowskf, Maciej, Uniformierter.
1 Brief.
3862. Uniformierter.
3863. Palenkiewlcz, Adam, Uniformierter.
2 Briefe, Postkarte, Rosenkranz, Me¬
daillons.
266
3864. Winiarski, Ignacy, Uniformierter.
2 Visitenkarten, 2 Quittungen.
3865. Ostrowski, Henryk, Stanislaw, Ltn.
Erk.-Marke, geb. 3. 8. 1906, wohn, in
Wysokie Maz. Kosciuski 41, Postspar¬
buch, Res.-Offz.-Ausweis, Zettel mit
Notizen.
3866. Uniformierter.
3867. Lipinski, Feliks
Teile eines Ausweises d. Kriegsmini¬
steriums, Postkarte.
3868. Martini, Wiktor, Uniformierter.
1 Erk.-Marke, geb. 8. 2. 1910.
3869. Uniformierter.
3870. Oberleutnant.
Beschlagnahmeprotokoll, 2 Abzeichen.
3871. Owczarek, Stanislaw, Uniformierter.
Führerschein, Impfschein, Fahrrad¬
karte, 1 Bescheinigung.
3872. Uniformierter.
1 Brief, 2 Fotos.
3873. Zelba, Feliks, Josef, Ltn., Arzt, geb.
17. 2. 1911.
Res.-Offz.-Ausweis, Mitgliedsbuch für
Res.-Offz., Fotos, 1 Schreiben vom
Kriegslazarett.
3874. Staporek, Jerzy, Uniformierter, geb.
31. 5. 1911.
Pers.-Ausweis, Führerschein, Ausweis
v. Aeroklub, versch. Ausweise v.
Polytechnikum, Postkarten, Visiten¬
karten.
3875. Zaworotnik, Jur, Uniformierter, wohn¬
haft: Lemberg, ul. Geninga 19,
Briefe und Karten, Notizbuch,
3876. Marmuzniak, Stanislaw, Ltn.
Pers.-Ausweis, Res.-Offz.-Ausweis,
Mob. -Karte, Visitenkarten, 2 Fotos.
3877. Raisckys, Ryszard, Uniformierter, geb.
24. 5. 01.
Pers.-Ausweis, Medaillon, Zigaretten¬
spitze.
3878. Szeniawski, Witold, Obltn.
Offz.-Ausweis, 1 Brief, 2 Postkarten
m. Abs.: Warschau ul. Poznanska 38.
3879. Irlicht, Bronislaw, Obltn.
Pers.-Ausweis, Passierschein, Waf¬
fenschein, Visitenkarten, Postkarte,
1 Mitgliedsbuch d. Touringklubs.
3880. Songin, Leon, Ltn.
Postkarten.
3881. Serek, Tadeusz, Uniformierter.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfschein, Pas¬
sierschein.
3882. Uniformierter.
1 Postkarte.
3883. Uniformierter.
3884. Zuchobicz, Jözef, Obltn.
Schreiben des Kriegsministeriums,
Offz.-Ausweis.
3885. Gurecki, Tadeusz, Uniformierter.
1 Postkarte mit Abs.: Gurecka Bronis-
lawa, Pinczow, ul. 2 Maj m 24., Impf-
zettel.
3886. Uniformierter.
Briefe.
3887. Perczynski, Tornas, Ltn.
Erk.-Marke: geb. 1908.
3888. Koziel, Franciszek, Obltn., geb. 14. 5.
1900.
Pers.-Ausweis, Beamtenausweis, zwei
Ausweise „Scout", Besitzurkunde,
Rosenkranz.
3889. Zöttowski, Wladyslaw, Uniformierter,
geb. 9. 4. 1910.
Fotoalbum, Visitenkarten, Pers.-Aus¬
weis, Führerschein, Medaillon mit
Kette.
3890. Swoboda, Stanislaw, Ltn,
Postkarten.
3891. Oberleutnant.
3892. Korowajczyk, Leonhard, Ltn.
Visitenkarten, Postkarten, Waffen¬
schein, 1 Mitgliedskarte d. Aeroklubs-
3893. Hermann, Georg? Uniformierter.
1 Impfzettel, 1 Postkarte m. Abs.,
Notizbuch.
3894. Uniformierter.
Postkarten, 1 Telegramm, 1 Bescheini¬
gung m. Namen Dr. Lipes, Mordschel.
3895. Uniformierter.
Postkarten m. Abs.: Bronislawa Adam-
kowa, 1 Brief.
3896. Major.
3897. Smarzynski, Piotr, Lehrer, Uniformier¬
ter.
Beamtenausweis, Postkarten, Briefe,
Impfzettel, Notizbuch.
3898. Uniformierter.
3899. Uniformierter.
3900. Rotkiewiöcz, Jözef, Uniformierter.
1 Postkarte, Teil 1 Briefumschlages.
3901. Leutnant.
3902. G^bski, Stanislaw, Leutnant.
2 Postkarten ImpfzetteL
3903. Uniformierter.
2 Mitgliedskarten vom Aerztebund,
Impfzettel, 1 Visitenkarte a. d. Na¬
men: Prof. Dr. Zielinski, Marcin.
3904. Strus, Philipp, Leutnant.
2 Briefe, 1 Postkarte mit Abs.: Regina
Strus, Posen, Scharnhorststr. 10, Me¬
daillon mit Kette.
3905. Rylski, Czeslaw, Obltn.
Militärführerschein, geb. 26. 3. 1912
in Suwalki.
Offiz -Ausweis, Impfzettel.
3906. Leutnant.
3907. Obltn.
3908. Brondzinski, Jerzy, Obltn.
3909. Uniformierter.
3910. Zaledziowski, Boleslaw, Uniformierter.
Impfzettel, Foto.
3911. Dewztnd, Witold, Zivilist.
3 Briefe.
3912. Uniformierter.
3913. Jacak, Stanislaw, Lin.
3914. Kopczynski, Stefan, Obltn.
1 Passierschein, 1 Pers. - Ausweis,
Imptzettel.
3915. Uniformierter,
3916. Rubesch, Jözef, Dr., Ltn.
Res. -Offiz. -Ausweis, 2 Karten.
3917. Zaniewski, Waclaw, Obltn.
3918. Staniellewicz, Tadeusz, Ltn., geb.
27. 10. 1890.
Res. -Offiz. -Aus w., Kriegsbeorderung,
1 Schreiben vom Kriegslazarett 504.
3919. Pyptiuk, Wladyslaw. Obltn.-Intendant
(Ober-Zahlmstr.), geb. 10. 10. 1886,
1 Erk. -Marke, Visitenkarten, 1 Brief.
3920. Upinski, Jözef, Uniformierter.
2 Postkarten m. Abs.: Maria Lipinska
Piastowo K. - Warczawo ulica Sto-
wackiegs 11 m. 5, Medaillon m. Kette.
3921. Alamas, Tadeusz, Andrzej, Ltn., geb.
11, 9.
Res.-Offiz.-Ausweis, Impfzettel.
3922. Syski, Henryk, Obltn., geb. 1903.
Eik. -Marke, Führerschein, Beamten¬
ausweis.
3923. Toporowski, WJadyslaw, Obltn.,
Name d. Vaters: Henryk,
1 Brief.
3924. Nowak, Ignacy, Stanislaw, Obltn.
Res.-Offiz.-Ausweis.
3925. Politur, Fryderyk, Ltn., Ing.r geboren
4. 10. 1899.
1 Postsparbuch, Beamtenausweis,
wohnhaft in Warschau, Wilanowka
14 m. 11.
3926. Dnczak, Tadeusz, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis.
3927. Oberleutnant
1 Brief, 2 Fotos.
3928. Zaleski, Szymon, Offiz.
Res.-Offiz.-Ausweis, 1 Bescheinigung.
3929. Uniformierter.
1 Taschenkalender.
3930. Uniformierter.
3931. Stankiewicz, Juljan, Uniformierter,
Schulinspekt., Warschau.
Dauerfahrkarte.
3932. Stankiewicz, Wojciech, Obltn.
2 Postkarten, 1 Brief.
3933. Lauterbach, Artur, Obltn.
1 Passierschein, Kriegsbeorderung,
1 Brief.
3934. Kiestrzynski, Tadeusz, Uniformierter.
Impfzettel.
3935. Kobamczydor, Obltn.
Qffiz. -Ausweis, 2 Waffenscheine.
Jagdkarte, Postkarten.
3936. Szypilewski, Gustav, Uniformierter.
1 Trauschein.
3937. Oberleutnant.
3938. Grabowski, JZygmunt, Jan, Wladys¬
law, Obltn. -Zahlmeister.
Offiz.-Ausweis.
3939. Wnuk, Michal, Ltn.
Dauerfahrkarte, Postkarte, Visiten¬
karte.
3940. Chachianki, Jan, Ltn.
Postkarten m. Abs.: Chachinska, Z.
Kutno.
3941. Frejnkiel, Izak, Ltn., Arzt.
Kriegsbeorderung.
3942. Lason, Lucjusz, Henryk, Obltn., geb.
14. 1. 04.
Res.-Offiz.-Ausweis, Erk. -Marke, Impf-
zetlel, 1 Schreiben v. Gericht.
3943. Uniformierter.
3944. Uniformierter.
3945. Major.
3946. Oberleutnant.
3947. Piotrowski, Juljan, Ltn., Arzt.
Res.-Offiz.-Ausweis, Dienstausweis.
3948. Uniformierter.
3949. Gramil, Jan, Uniformierter.
2 Postkarten,
3950. Leydo, Wladyslaw, Ltn., Arzt.
Res.-Offiz.-Ausweis, Visitenkarten.
3951. Stock!, Franciszek, Ltn.
Schulausweis, 2 Dienstschreiben,
1 Foto, Visitenkarten, 1 Postkarte.
3952. Zichacki, Wladyslaw, Ltn.
Beamtenausweis, Res.-Offiz.-Ausweis,
Straßenbahnausweis.
3953. Jarosz, Sylvester, Hptm.
Offiz.-Ausweis, Briefe,
3954. Gajek, Stanislaw, Lion.
Res.-Offiz.-Ausweis.
3955. Uniformiertei.
3956. Major.
3957. Staniszewskf, Zygmunt, Major.
Postkarten, Impfzettel, 1 Schreiben
in russ. Sprache,
3958. Gologorskl, Leopold, Kazimierz, Ltn.,
geb. 16. . . 1909.
Res.-Offiz.-Ausweis, Pers.-Ausweis.
3959. Mazanowskl, Stanislaw, Major.
Impfzettel, 2 Postkarten.
3960. Majer? Wladyslaw, Leutnant.
Briefumschlag Abs.: Janina Groz-
decka, Warschau, ul. Krucza 40 m. 19.
3961. Oberleutnant.
3962. Pegza, Henryk.
1 Besitzurkunde, 1 Geschäftsschrei¬
ben, Waffenschein.
3963. Leutnant.
3964. Wiselka, Pawel, Uniformierter.
1 Brief m. Abs., Impfzettel.
3965. Rozdolski, Marian, Obltn.
Postkarten, Visitenkarten, Briefe,
1 Brief m. Datum Kozilelsk, 17. 2. 1940
3966. Uniformierter.
3967. Kuzmar, Jan, Uniformierter, Dr.
1 Erkenn. -Marke, geb. 1893, Posen,
2 Briefe, Postkarte m. Abs.: Kuzmar,
Stanislaw, Jasienica Koscielna, Kreis
Bezczow-Kleinpolen, 1 Schreiben vom
Finanzministerium.
3968. Swiecicki, Wladyslaw, Ltn.
3969. Korzenny, Wladimierz, Uniformierter.
3970. Sternal, Kazimierz, Ltn., geb. 3. 1. 13,
wohnh. in Warschau, ul. Nowakows-
kiego, 1 Postsparbuch, Visitenkarten.
3971. Uniformierter.
3972. Uniformierter.
3973. Uniformierter,
3974. Kuzminski, ?, Uniformierter.
2 Postkarten.
3975. Uniformierter.
3976. Grzegczo (?), Adam, Uniformierter.
1 Erk. -Marke, geb. 18. 4. 1899, Pers.-
Ausweis.
3977. Nussbaum, Maximiljan, Dr., Uni¬
formierter.
1 Karte, 1 Brief.
3978. Raczek, Eugeniusz, Uniformierter.
1 Brief. ^
3979. Malicki, Boleslaw, Ltn.
1 Postsparbuch, Res.-Offiz.-Ausweis,
2 Briefe.
3980. Zivilist.
3981. Uniformierter.
3982. Uniformierter.
3983. Orlowski, Kazimierz, Veterinär-Ltn.
1 Kiiegsbeorderung, Impfzettel.
3984. Uniformierter.
3985. Wlosek, Edmund, Obltn.
2 Postkarten, Apothekerzettel f Ge¬
such aus Koxielsk, verschied. Zettel
mit Notizen.
3986. Leinweber?, Posen, Matykstr. 53,
Oberleutnant.
1 Eintrittskarte für Wilsonpark in
Posen.
3987. Sobkiewicz, Zygmunt, Offiz., gebor.
15. 5. 1907.
Res.-Offiz.-Ausweis, Beamtenausweis.
3988. Uniformierter.
3989. Buchcik, Robert, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfzettel, Waffen¬
schein.
3990. Gendzwil, Stanislaw, Uniformierter.
Postkarte, Telegramm.
3991. Uniformierter.
Impfzettel, Visitenkarte a. d. Namen:
Czekanski, Stanislaw.
3992. Urban, Stanislaw, Ltn.
Res.-Offiz.-Ausweis.
3993. Rudi, Wilhelm, Ludwig, Uniformiert.
Aerztl. Attest, Visitenkarten, Fotos.
3994. Radzienecki, Wita, Uniformierter.
Impfzettel, 1 Foto.
3995. Leutnant.
3996. Uniformierter.
3997. Zuchowski, Zygmunt, Obltn.
1 Erk.-Marke, geb. 22. 11. 1902, Res.-
Offiz. - Ausweis, Kriegsbeorderung,
2 Bescheinigungen.
j
269
3998. Tapecki, Romuald, Obltn.
1 Brief, 1 Zettel m. seinem Namen.
3999. Leutnant.
4000. Rozanski, Ryszard, Ltn.f wohnhaft in
Wloclawek.
Res.-Offiz.-Ausweis, Mitgliedskarte,
Visitenkarten.
4001. Zochowski, Edmund, Obltn., geb. 1898,
wohnh.: in Piekary-Szkola-Pow 6.
Mob. -Karte, Beamtenausweis, Mit¬
gliedskarte, 1 Brief.
4002. Uniformierter.
2 Rechnungen, davon blanko Delaticki
M. Brzese n. Bug ul. Drombrow-
skiego 25, 2 beschr. Zettel, Medail¬
lon mit Kette.
4003. Ogrodzinski, Stanislaw, Ltn.
2 Briefe.
4004. Uniformierter.
4005. Uniformierter.
4006. Uniformierter.
4007. Pulnarowicz, Tadeusz, Obltn.
Erk.-Marke: geb. 14. 9. 1890, Res.-
Offz.-Ausweis, Kriegsbeorderung,
Postkarte, Brief.
4008. Uniformierter.
1 Brief: Warschau, den 6. 3. 1940.
Lieber Lechekl Unterschrift: Aleksan-
der Burchart.
4009. Szmalstych, Josef, Uniformierter.
Schulausweis, Universitätsausweis,
Visitenkarten.
4010. Ziemba, Wladislaw, Uniformierter.
Führerschein, 3 Postkarten.
4011. Lewakowski, Jerzy, Oberstltn.
1 Telegramm, 3 Postkarten, Irapf-
zettel.
4012. Lech, Leonhard, Hptm., geb. 11. 9.
1886.
Geburtsurkunde, Offz. -Ausweis, Jagd¬
paß.
4013. Szostak, Stanislaw, Lehrer, Ltn., geb.
2. 12. 1906.
Ws. Zuki Gorne Pt. Hermanowicza,
Postsparbuch, Beamtenausweis, Ge¬
haltsabrechnung, 1 Brief.
4014 Steckiewicz, "~‘Eygmunt, Ltn., geb.
16. 9. 10.
Res. -Offz. -Aus weis.
4015. Marcinkowski, Jerzy, Ltn.
Postsparbuch, Postkarten, Foto.
4016. Oberleutnant.
4017. Piotrowski, Konrad, Obltn., Ing., Va¬
ter Franciszek, Mutter Weronika.
Militärentlassungskarte, 1 Ausweis.
4018 Piotrowski, Zygmunt, Ltn.
Res. -Offz. -Aus weis, Führerschein.
4019. Ossowski, Ludwik, Oberstltn.
Offz. -Ausweis, Postkarten, 1 Brief.
4020. Spak, Leszek, Uniformierter.
Visitenkarten.
4021. Pietrowski, Bronislaw, Ltn.
3 Postkarten, 1 Medaillon.
4022. Leutnant.
4023. Przystasz, Zbigniew, Uniformierter.
Postkarten, Visitenkarten, 1 Notiz¬
buch.
4024. Lawicki, Jerzy, Ltn., wohnh. : Katto-
wice, ul. J. Ligonia 8 m 9.
Ordensurkunde, Trauschein, Visiten¬
karten, 1 amtl. Schreiben.
4025. Szuskiewicz, Rafai, Hptm,
Visitenkarten.
4026. Oberstleutnant.
4027. Uniformierter.
4028. Frankowski, Waclaw, Obltn.
Verleihungsurkunde, Visitenkarte,
1 Protokoll.
4029. Kuinicki, Zygmunt, Obltn., geb. 6 4.
1905.
Res.-Offz.-Ausweis, Erk.-Marke.
4030. Wania, Edward, Oberstltn.
Visitenkarten.
4031. Uniformierter.
4032. Paciorkowski, Stanislaw, Zivilist.
Postkarten, Briefe, Blechmarke aus
dem Gefangenenlager „Ostaskow".
4033. Potkowa, Jerzy, Ltn.
Beamtenausweis.
4034. Ciepluch, Wincenty, Uniformierter.
Beamtenausweis.
4035. Uniformierter.
4036. Marynowski, Zbigniew, Obltn.
1 amtl. Schreiben, 1 Postkarte.
4037. Smiegielskf, Antoni, Ltn.
Marschbefehl, 1 Dienstschreiben,
Mob. -Karte.
4038. Markowski, Edmund, Ltn.
Postkarten.
4039. Uniformierter.
4040. CzarJinski, Stanislaw, Major.
2 Notizbücher.
4041. Nowoselski, Gustav, Oberstltn.
2 Postkarten, Orden: Virtuti-militari.
4042. Gqsiorowskl, Leslaw, Konrad, Ltn.
Pers.-Ausweis, Visitenkarten.
270
4043. Haziak, Andrzej, Obltn.
1 Dienstschreiben, 1 Zettel mit No¬
tizen.
4044. Sobocki, Josef, Oberstltn.
Impfzettel.
4045. Pilawski, Roman, Uniformierter.
Postkarte, Frauenfoto, 1 Zettel mit
seiner Adresse.
4046. Oberleutnant.
4047. Uniformierter.
4048. Leutnant
4049. Borowicki, Zygmunt, geb. 10. 3. 1908,
wohnh.: Warschau, Maszalkowska 35
m 9.
Postsparbuch.
4050. Lawrzel {?), Jozef, Ltn.
1 Erk.-Marke.
4051. Krajewski, Jaroslaw, Obltn.
Besitzurkunde, 1 Foto, 1 Visitenkarte.
4052. Uniformierter.
4053. Glazowski, Zygmunt, Uniformierter.
1 Bescheinigung.
4054. Szarowicz, Kazimierz, Ltn.
Visitenkarte, Brief, Postkarte.
4055. Oberleutnant.
1 Zettel mit Adressen: Dziedzicka
Helena.
4056. Jakimowskl, Waclaw, Uniformierter,
geb. 2. 9. 1902.
1 Postsparbuch, Beamtenausweis,
Ausweis d. Ing.- Verb and., Impfzettel,
Postkarten.
4057. Jeglinski, Wincenty, Ltn.
1 Diplom d. Phil., 1 Postkarte mit
Abs.: Jeglinski Waleria, Kattowice,
Impfschein, Beamtenausweis.
4058. Leutnant.
4059. Raczynski, Kazimierz, Uniformierter,
wohnh.: Posen, ul. Fredry 3.
Dienstausweis, 2 Visitenkarten, Foto.
4060. Grucien (?)f Stanislaw, Uniformierter.
Beamtenausweis, Impfzettel.
4061. Uniformierter.
4062. Szaniawski, Aleksander, Ltn., geb.
4. 5. 1895, wohnh.: Warschau, GIo-
gera 3 m 2.
Postsparbuch, Kriegsbeorderung, Mit¬
gliedskarte, Brief.
4063. Piechowiak, Ignacy, Ltn.
1 Erk.-Marke, 1909, Res.-Offz.-Aus-
weis, Postkarten.
4064. Leutnant.
1 Visitenkarte auf Namen: Grupow
Eugeniusz, Lodz, ul. Gdanska, Zettel
mit Notizen.
4065. Miedura, Stanislaw, Ltn.
Beamtenausweis, Postkarte.
4066. Golkowski, Kazimierz, Oberstltn.
Visitenkarten, Zigarettenetui, 1 Na¬
mensliste.
4067. Dorczyk, Stanislaw, Ltn.
1 Res.-Offz.-Ausweis, 1 Postkarte,
Foto. —
4068. Uniformierter.
4069. Zbijewski, Jan, Romuald, Uniformier¬
ter, Architekt aus Posen.
Pers.- und Beamtenausweis.
4070. Janik, Alfred, Dr. med., Obltn., wohn¬
haft: Lodsz, ul, Sienkiewicza 63,
Visitenkarten, Impfzettel.
4071. Uniformierter.
4072. Uniformierter.
4073. Dworzecki Bohdanowicz, Josef. Ltn.
Eintrittskarte, 1 Brief, Visitenkarten.
4074. Sachowski, A.-Ing,, Marine-Offizier.
1 Dienstausweis, Impfzettel.
4075. Cholewicki, Stanislaw, Hptm.
Impfzettel, Visitenkarte.
4076. Boberski, Leon, Ltn,, geb. 17. 6. 1904
in Posen.
Res.-Offz.-Ausweis, 1 Pers. -Ausweis,
1 Postkarte.
4077. Roianski, Wojciech, Uffz.( geb. 14. 8.
1920 in Warschau.
1 Zeugnis d. Gymnasiums, Schulaus¬
weis (unleserlich), Besitzurkunde des
Schützenvereins, Sportausweis, 1 Zet¬
tel mit seinem Namen.
4078. Kowalski (Jan?), Lehrer, Ltn.
1 Beamtenausweis, 1 Postkarte, 1 Brief.
4079. de Kopff, Leon, Wiktor, Aleksander,
Hptm., Arzt.
Res.-Offz.-Ausweis, Eisenbahnfahrt-
ausweis, Visitenkarte, Postkarten.
4080. Porazinski, Jerzy, Obltn.
Marschbefehl, Requirierungsschein,
1 Brief.
4081. Switow, Aleksander, Uniformierter.
4 Briefe.
4082. Jaremkiewicz, Julian, Uniformierter.
Briefe, Telegramm, i Zettel.
4083 Odyniec, Anton, Uniformierter.
Impfzettel,
271
4084. Wasilewskl, Romuald, Offizier.
Student und Assistent der Pharma¬
zeutik, wohnhaft in Siedlece ul. Sko-
rupki 25.
Teile eines Offz. -Ausweises.
4085. Uniformierter.
4086. Komac, Stanislaw, Uniformierter,
Name des Vaters: Anton.
Notizbuch mit Adressen.
4087. Leutnant.
4088. W^sik, Jan, Hptm., geb. in Karsy,
Krs. Opatow.
Gesuch an den Kommandanten des
Lagers Kozelsk.
4089. Antoniewicz, Waclaw, Uniformierter.
Hinterlegungsschein, Impfzettel, Me¬
daillon.
4090. Zivilist.
4091. Dzielski, Antoni, Obltn.
1 Offz.-Ausw., Waffenschein, 1 Brief,
Visitenkarten.
4092. Bordziak, Leonhard, Hptm.
Offz. -Ausweis, Waffenschein, 1 Brief,
Visitenkarten.
4093. Uniformierter.
4094. fcuiynski, Waclaw, Ltn.
Militärführerschein, Visitenkarte, Be¬
sitzurkunde, Impfzettel, Hinter¬
legungsschein, Offz.-Ausweis.
4095. Kucel, Stefan, Dr. Rechtsanwalt, Offz.
Visitenkarten, Postkarten, 1 Zigaret¬
tenetui.
4096. Dankiewicz, Jan, Hptm.- Arzt, geb.
1893.
Res.-Offz.-Ausweis, Soldbuch als An¬
gehöriger der poln. Legion im Welt¬
krieg 14/18, Visitenkarten, 2 Post¬
karten.
4097. Wieczorek, Aleksander, Ltn., Ing.
Militärführerschein, Kriegsbeorde¬
rung, Marschbefehl, Visitenkarten,
Fotos.
4098. Wawrzynowy, Tadeusz, in Zivilklei¬
dung, geb. 16. 9. 1911.
1 Militärpaß, 1 Pers.-Ausweis, 1 Foto,
1 Kriegsbeorderung.
4099. Siminski, BolesTaw, Obltn,
Offz.-Ausweis.
4100. Wojciechowski, Jözef, Uniformierter.
Pers.-Ausweis, Impfzettel, Briefe.
4101. Wyderzal, Marceli, Hptm,, Ing., wohn¬
haft ln Warschau ul. Krolewska 41.
Visitenkarten, Foto.
4102. Oberleutnant.
Mehrere Fotos, Medaillen mit Kette.
4103. Uniformierter.
4104. Uniformierter.
4105. Wincewicz, Edward, Uniformierter.
Beamtenausweis, Visitenkarte, Aus¬
weis für Sportabz., 5-Zl.-Scheine mit
Notizen beschrieben.
4106. Bychowicz, Jerzy, Sohn des Michal,
Hptm.
3 Postkarten, 1 Offz.-Ausweis auf den
Namen: Swiderski, Tadeusz.
4107. Bodziew, Jerzy, Uniformierter.
Res.-Offz.-Ausweis, Impfzettel, Pers.-
Ausweis, Briefe.
4108. Uniformierter.
4109. Leutnant.
4110. Andrzejewski, Henryk, Ltn.
Beamtenausweis, Postkarte, Brief,
Hinterlegungsschein.
4111. MySliwski, Hieronim, Obltn-, geb.
30. 9. 1908.
Postsparbuch, 1 Telegramm, 3 Briefe,
Visitenkarten, 1 Karte.
4112. Uniformierter.
4113. Wronka, Mieczyslaw, Uniformierter.
Impfzettel mit Adressen.
4114. Uniformierter.
41 15. Balachowski, Witold, Obltn.
Teil einer Besitzurkunde, 2 militär.
Bescheinigungen, 1 Brief, 1 Impf¬
zettel.
4116. Konopka, Jözef, Major, Ing.
Visitenkarte, Impfzettel, 1 Schreiben.
4117. Bigoszewskl, Mieczyslaw, Sohn des
Leon, Uniformierter.
Impfzettel, Hinterlegungsschein,
Foto.
4118. Hauptmann.
4119. Hauptmann.
Impfzettel, Hinterlegungsschein aus
einem Gefängnis.
4120. - Josef, Hptm., Liebenau, Schlo߬
straße 6.
1 Lebenslauf in deutscher Sprache,
3 Briefe.
4121. Wnuk, Jakob, Dr., Hauptmann, geb.
31. 5. 1904 in Wysokie, wohnhaft in
Warschau, ul. Rozwrat 20-18.
Offz.-Ausweis mit Foto, Postkarte,
Visitenkarten, Fotos.
4122. Gulkowskl, A, Hptm.
1 Brief, 1 Karte.
4123. Wyderzal, Marceli, Leutnant.
1 vorläuf. Ausweis, ausgestellt in
Modlin 31.8.39, 1 Quittung f. Mit¬
gliedsbeitrag.
272
4124. Uniformierter.
4125. Golembiowski, Miedzislaw, Unifor¬
mierter.
3 Briefe, 1 Zettel m. Adressen.
4126. Goslawski, Jan, Uniformierter.
2 Briefe.
4127. Amerik, Jan, Uniformierter, jurist.
Angestellter einer Versich.-Gesell-
schaft in Lublin.
1 Trauschein, 1 Brief.
4128. Goszynski, Zdzislaw, Hauptm.
Offz.-Ausweis, Verleihungsurkunde f.
Orden: „V. M."
4129. Zivilist.
1 Zettel mit Namen.
4130. Mikulski, Stanislaw, Hauptm.
Visitenkarten, Fotos, 3 Staatsobliga¬
tionen m. Kupons.
4143. Uniformierter.
V. Bilddokumente
&
ubersichtsplan
der Fundst alten der von den
Bolschewisten
ermordeten polnischen Offiziere
ab
' *
Bild 1: Lage der bisher festgestellten sieben polnischen Massengräber. Jenseits des
Weges befinden sich vier weitere russische Massengräber, die aus der Zeit vor dem
jetzigen Kriege stammen und zum Teil gefesselte Leichen enthalten
276
ron Katyn am Dnjepr-Ufer, 300 m vo:
)njepr-Schlößchen, ein Erholungshei
Bild 10: Großes Massengrab mit deutlich geschichteten Leichen
283
r
Bild 11: Mehrere dicht nebeneinander liegende viereckige Massengräber
284
Bild 12- Besuch durch das polnische Rote Kreuz. Obduktion eines von den Bolschewisten
ermordeten polnischen Hauptmanns. Die Spuren des Genickschusses sind deutlich
festzustellen
285
286
[Xxyyl
X Prof. Dr. Speleers (Gent)
XX Dr. Birkle (Rumänien)
XXX Prof. Dr. Orsös (Budapest)
XX XX Prof. Dr. de Burlet (Groningen)
Bild 14: Die Kommission der europäischen Gerichtsmediziner vernimmt Zeugen
des Massenmordes. Prof. Dr. Orsos, Budapest, unterhält sich ohne Dolmetscher
in russischer Sprache mit den Zeugen
287
d 17: Ausländi
Prof. Or
e Gerichtsmediziner bei der Obdul
-Budapest mit Prof. Saxen-Helsink:
Ulf
Bild 18: Ausländische Gerichtsmediziner bei der Obduktion:
Prof. Palmieri-Neapel mit Prof. Naville-Genf
Der Mord von Katyn Be 19
L
polnische R<
d der gräßli
$ **'*''*■'
dreh das poln
[nd weinend si
des an den
Mt ,
296
Bild 24: Dieselbe Kommission kriegsgefangener Offiziere aus England, Kanada
und USA. besichtigt Beweisstücke
297
19
Bild 28: Die Leiche des polnischen Brigadegenerals Smorawinski. Der Kopfsteckschuß,
mit dem der General ermordet wurde, ist in der Schädeldecke noch sichtbar. Die Leiche
ist, wie alle übrigen, zur Erleichterung der Obduktionsarbeit mit einer Erkennungs¬
marke versehen
301
302
Bild 30: Typischer Einschuß am Hinterkopf eines durch Genickschuß ermordeten
polnischen Offiziers
303
Bild 31: Einschußstelle eines durch Genickschuß ermordeten polnischen Offiziers
in der linken Stirnseite (Steckschuß mit Geschoß)
304
Bild 32: Zwei Fälle von dreifachem Genickschuß
Charakteristische Einschüsse am Hinterkopf des präparierten Schädels
— 4
Der Mord von Katyn Bg. 20
305
Bild 33: Zwei Fälle von dreifachem Genickschuß
Ausschüsse mit charakteristischer nach außen kraterförmiger Erweiterung des Aus¬
schußlochs im Knochen des präparierten Schädels
(links drei Ausschüsse; rechts zwei Ausschüsse neben einem Steckschuß)
306
Unten: Zahlreiche z. T. sehr stark korrodierte abgeschossene Hülsen,
welche in den Gräbern gefunden wurden
Bild 34: Oben: Zahlreiche deformierte Steckgeschosse, die in den Schädeln der
ermordeten polnischen Offiziere gefunden wurden
Daneben ein Originalgeschoß aus einem der Gräber
Der Mord von Katyn Bg. 20*
►7
Beispiel: Leiche 3720
Beispiel: Leiche 3726
Bild 35: Schmauchhöfe am hochgeschlagenen Mantelkragen zahlreicher Opfer als
Zeichen des mit aufgesetzter Mündung abgegebenen Genickschusses (Infrarotaufnahme)
308
Bild 36: Fesselung der Hände bei zahlreichen ermordeten Offizieren. Tiefes
Einsohneiden der Fesselung in das Fleisch
309
4
Bild 37: Raffinierte Fesselung der Hände am Rücken. Zubindung dets Kopfes mit Hals¬
fessel, die mit der Handfesselung verbunden ist, so daß sich ein wechselseitiger Zug ergibt
310
Die auf dem Rücken gefesselten Hände sind noch deutlich erkennbar
312
Bild 40: Links: Eine der zahlreichen typischen vierstrahligen Stich Verletzungen mit
russischem Bajonett in Rücken, Gesäß und Rückseite der Oberschenkel, durch die
die Opfer offenbar zur Richtstätte getrieben wurden
Rechts: Eine der uncharakteristischen stumpfen Zerreißungen, die erst bei der Bergung
entstanden sind
3
Bild 41: Zahllose Beweisstücke sind sorgfältig gesammelt
314
Bild 42: Achselstück eines ermordeten Angehörigen des Traditions- und
Elite-Reiter-Regiments Pilsudski
«KTJ f fU£N«§60
ffitJIARI*:
im «Afiiüiit ttmmmwmVi
%'t -r ' * l&S&QK. •*> *"'* ,
■ttlDEtU WtitHEN .KUÜOtt HHjUir
Bild 45: Besitzzeugnis Nr. 2948 für die Tapferkeitsmedaille für das Silberne Kriegskreuz
„Virtuti Militari" des General Smorawinski, Mieczyslaw
319
E
Bild 50: Postkarte der im Generalgouvernement wohnenden Bronislawa Zielm
an ihren Mann im Lager von Kozielsk. (Die Postkarte ist über die deutsche Post <
Amt Grojec gelaufen und von der sowjetischen Post am 8. 2. 1940 gestempelt.
(formacja K. O. P.)
.St» &.p 6 1 ÄJO.
Ksi.adz
Iar.s.za*a
JL i stopada 1
Piecz<fc£
okr^gta '
Bild 52: Legitimation des Kaplans Ksi^ds Ziolkowski Jan I, der sich als polnischer
Feldgeistlicher unter den Ermordeten von Katyn befand
Der Mord von Katyn Bg. 22
SKIAnAUCT
Bild 54: Ein gefundener Ausweis. Major Niemiec Henryk, geb. 23. Juni 1898 in Rowno.
Postsparbuch Nr. 222 774/L, ausgestellt am 30. Januar 1936 in Warschau
Der Mord von Katyn Bg. 22*
POST ANQ WIEN JA ODNO$NlE OOZNAKI
CZtONKOWSKIEJ ZWI^ZKU.
1. Öd*nak$ e**onko*ska Zwi^ku, *a!*ier~
d*Oftj| Otsennikiem Rozka?Öw M, S. Woj«k.
Nt 9 okt. 89 z 1926 r, lest czteror atmen ny kr*y2
Order« „VIRTÜTI MILITARI“.
2. Odtnaka c*tonko*ska Zwickt* jest ?e»-
üftrznyiyi dowodem pr^ynaJelnotci do stinu ofi-
eersk*e$« w rezef«le. Jest ona ponadto wyrazem
tfcanotci eitonkdw Zwt^rku, Ick ko'eiedskotci
I «oNdarnoSci, noftld j* nafe^y z duro« rycerskq
I gocnoic^.
3. Kafda odznaka posiada nwmer na odwrot-
»?| «fronte odrnakL Nuroer odznaki wimen byt
takte uwidoctniony na Jegftyroacji I daktaracji
c/tenkowsktej.
4. 0d/n«k$ czlonkowske oboWuj/any jest po-
«ladad katdy zwyc?ajny cztonek ZW«azkw.
5- CztOftkowi« zwyczalnt obow*a?.*m st| o ile
motnöici nosid state ötiznakq 2wn?*ku j ma-
Jemnie pozdraw.ad sie.
6. Od?nahe czfpnkowsk* nosid nalety na
lettmj klapio w butomerce.
7. W taz ic wyst^pienia cztonka f« 2«t«*ku
OTjcerO*1 Re/erwvy obowi^zany jest on zwroco
nabyt« odznak<* wry* z Jegttymacja Odnoipemu
Zarzqdoert Zwt*2fcu zwrotem 50 proc. naleJy-
tötet z a odznakp. 7
8. C*to«ek hemorewy ma prawo posiadtb
odznak$ C2fonko«rskt|.
9. W wypadku ?gubicnja odznakl wzeJedrtie
legitymacj* citonkow»k*ej obowi«zany jest
Bild 55: Oberleutnant Florkiewicz Zbigniew. Legitimation mit Lichtbild
328
Bild 56: Oberleutnant Hatacinski Andrzej. Legitimation für Militär- Verdienstkreuz
329
Starostwo Grodzkie
Warizawsktc
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Bild 57: Hauptmann Kozlinski, Stefan Alfred, aus Warschau M XII, Ehefrau Franziska
Rozalji, Warschau, 20. Oktober 1941. Leg. des Oberbürgermeisters von Warschau
Bild 58: Erkennungsmarken des Majors Markus Urlik, Warschau II, 1899,
und des Florkiewicz Zbigniew, 26 L Lublin 1905
331